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Ich bitte um eine ehrliche Antwort von gläubigen Christen

521 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Welt, Diskussion, Auferstehung

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22.06.2014 um 18:37
Optimist schrieb:Das sehe ich nicht so.
Was ist mit Molekülen die miteinander reagieren? Die haben doch nun sicher wirklich kein Bewusstsein? :)
die diversen moleküle sind mitverantwortlich bzw. erzeugen das bewusstsein


Unser menschliches Gehirn besteht aus ca. 100 Milliarden Neuronen. Sie bilden ein extrem komplexes Netzwerk. Die Besonderheit der Neuronen besteht darin, dass sie Salven von kurzen elektrischen Impulsen abgeben können. Damit regen sie sich gegenseitig an. Neben der elektrischen Aktivität gibt es im Gehirn aber auch sehr viel chemische Aktivität und die findet insbesondere in den Synapsen statt. Die befinden sich in den Verbindungsleitungen zwischen den Neuronen und sind kleine Verdickungen mit einem Spalt. Trifft ein elektrischer Impuls auf eine Synapse, so kann er sie aufgrund des Spalts nicht überwinden. Er setzt aber kleine Moleküle frei, die Neurotransmitter. Diese durchqueren den Spalt und docken auf der anderen Seite an große Moleküle, die Rezeptormoleküle, an. Das wiederum löst eine elektrische Erregung aus, die sich weiter fortpflanzt in Richtung des nächsten Neurons. So hat der elektrische Impuls den Spalt letztlich doch überwunden. Das klingt zwar unnötig kompliziert, ist aber sehr wichtig. Denn es macht das Gehirn veränderbar, ermöglicht also Lernen und Gedächtnis.

Das Andocken der Neurotransmitter an die Rezeptormoleküle in den Synapsen bewirkt eine Formänderung der Rezeptormoleküle, führt also zu ihrer Neubildung. Und das bedeutet die Auftauchen von QG-Information. Theoretisch könnten also alle sich neu bildenden Rezeptormoleküle zu unserem Bewusstsein beitragen.

Tatsächlich wird aber unser Bewusstsein nur von einem kleinen Teil der sich neu bildenden Rezeptormoleküle erzeugt. Denn die QG-Information hat Wellencharakter, so wie die Materie auch. Daher löscht sich die QG-Information aller sich zeitlich chaotisch neu bildenden Rezeptormoleküle gegenseitig aus. Im Wachzustand gibt es aber im hierarchisch ganz oben stehenden Bereich des Gehirns immer einen Satz von Rezeptormolekülen, der sich zeitlich abgestimmt neu bildet. Die damit verbundene QG-Information verstärkt sich gegenseitig und das erzeugt unser Bewusstsein.

http://www.quantenspiritualität.de/html/bewusstsein.html
Optimist schrieb:Gut zu wissen. :)
Kann man also weiterhin bedenkenlos Büsche verschneiden. :)
ja, sie fühlen zwar keinen schmerz aber dennoch registrieren sie die verletzung und versuchen sich zu "heilen/schützen".

das ist eines der dinge warum ich keine schnittblumen geschenkt bekommen mag - sie tun mir einfach leid und ich möchte nicht mitansehen wie sie sozusagen "sterben". also mit einen solchen geschenkt kann man mir keine freude machen .....

in meimer wohung gibt es auch keine einzige pflanze, sie gehören in die natur und nicht in einen topf.


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22.06.2014 um 19:18
@-Therion-
-Therion- schrieb:das ist eines der dinge warum ich keine schnittblumen geschenkt bekommen mag - sie tun mir einfach leid und ich möchte nicht mitansehen wie sie sozusagen "sterben". also mit einen solchen geschenkt kann man mir keine freude machen .....

in meimer wohung gibt es auch keine einzige pflanze, sie gehören in die natur und nicht in einen topf.
Finde ich sehr gut Deine Einstellung.
Muss auch sagen, instinktiv hatte ich schon immer ein ungutes Gefühl, wenn ich an Pflanzen herumschnippelte, obwohl ich das mit den Sinnen der Pflanzen noch nicht wusste.
Aber irgendwas sagte mir, das sind auch Lebewesen, also LEBEN.
Mir tut und tat es auch schon immer weh, wenn ein Baum gefällt wird, oder ein Busch radikal runtergeschnitten wird.

Andererseits überlege ich mir gerade: Wenn Du keine Schnittblumen aus diesen Gründen magst, was isst Du dann? ;)


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22.06.2014 um 19:30
Optimist schrieb:Andererseits überlege ich mir gerade: Wenn Du keine Schnittblumen aus diesen Gründen magst, was isst Du dann? ;)
auf jeden fall keine blumen :)

wenn man es so sieht dürfte man eigentlich garnichts essen weil im prinzip alles "lebt" auch obst und gemüse nur müssten wir dann verhungern.

wir haben also keine wahl ....


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22.06.2014 um 19:39
@-Therion-
-Therion- schrieb:auf jeden fall keine blumen :)
:D
Aber Spaß beiseite, manche Blumen kann man auch essen, sollen sogar gesund sein :)
-Therion- schrieb:wenn man es so sieht dürfte man eigentlich garnichts essen weil im prinzip alles "lebt"
ja so isses.


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22.06.2014 um 20:15
Optimist schrieb::D
Aber Spaß beiseite, manche Blumen kann man auch essen, sollen sogar gesund sein :)
ich weiss aber sie schmecken mir trotzdem nicht :)


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22.06.2014 um 20:26
@-Therion-
Ich hatte mal Gänseblümchen gekostet und sie schmeckten mir ziemlich gut. Aber hinterher tat es mir echt leid. :( ;)


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23.06.2014 um 07:30
@Optimist

ich esse nicht mal blattsalatte - bähhh .... schmeckt mir nicht - das erinnert mich an früher ....

früher zwang mich mein onkel dazu es zu essen, er kippte mir den salat über mein essen samt essig marinade - kannst dir vorstellen wie das restliche essen geschmeckt hatte - ich durfte so lange ncht vom tisch aufstehen bis ich alles aufgegessen hatte.

- sobald mein onkel merkte dass mir etwas nicht schmeckte wie zb. weisse bohnen, linsen, milch ectr. (was ich bis heute noch nicht esse/trinke) nutzte er seine machtposition aus um mir eins auszuwischen - es machte ihm spaß, ich werde nie vergessen wie er dabei grinste.

oft regte es mich und ich musste mich zb. beim milch trinken sogar übergeben und brach in tränen aus aber das interessierte ihm nicht.

selbst das einschreiten meiner großmutter half nichts denn dann legte er sich mit ihr an, schimpfte/stritt mit ihr und warf ihr vor dass sie mich verwöhnen würde.
einmal setzte sie sich durch und er verließ wutentbrannt die wohung mit der androhung nie wieder zu ihr zu kommen .....

um solche situationen zu vermeiden bzw. auch meine großmutter nicht in eine solch missliche lage zu bringen mainipulierte ich meine stundenpläne damit ich nicht zur selben zeit zu hause war wie mein onkel in seiner mittagspause. ich suchte dann immer sein auto, versteckte mich in hauseingängen und wartete so lange bis ich sah dass er wegfuhr und ging erst dann nach hause.

- damals hatte ich wirklich angst vor ihm und tat alles um ihm nicht zu begegnen. ich ging manchmal sogar freiwillig um 18:00 schlafen wenn ich wusste dass er nach der arbeit meine großmutter besuchen kommt.

wäre ich aufgeblieben hätte er meine schulsachen kontrolliert und mit 100% sicherheit irgendetwas gefunden was ihm nicht passte, so in ordnung konnten die sachen gar nicht sein - wer fehler finden will findet selbst dort welche wo keine sind !

und wenn es nur ein löschpapier war ausserhalb eines heftes wo es seiner meinung nach nicht hingehört, der bleistift der nicht gut genug gespitzt war oder der linienspiegel der ein kleines eselsohr hatte, ein schmutziger radiergummi ectr. er fand immer etwas auf grund dessen er mich beschimpfen/bestrafen/anschreien konnte - ich konnte ihm nichts recht machen !

er lies mich sogar ganze aufgabenhefte nochmals abschreiben nur weil ihm auf einer seite die schrift nicht gefiehl - alles reine schikane !

das waren zeiten, ich sags dir ...... ich musste mir immer irgendetwas einfallen lassen um meinen onkel auszutricksen bzw. musste ich voraus denken damit er nichts in die hand gespielt bekam dass er gegen mich einsetzen bzw. seine launen an mir ausleben konnte.

zum glück wusste bzw. begriff ich mit der zeit, dass nicht an mir etwas falsch war sondern dass er mich einfach nicht leiden konnte auch wenn ich damals noch nicht wusste warum. nur was willst du machen ..... als kind sitzt man am kürzeren ast und hat keine anderen möglichkeiten als sich etwas einfallen zu lassen - man wird gezwungen zum selbstschutz zu lügen und zu manipulieren weil man nicht für etwas bestraft/beschimpft/erniedrigt werden will dass keine strafe rechtfertigt.

oder besser gesagt wenn alleine die eigene existenz der grund ist wofür man bestraft wird dann
hat man absolut keine möglichkeiten sich dagegen zu wehren ausser selbstschutzstrategien zu entwickeln.

wie gerne hätte ich mit ihm darüber gesprochen aber leider war nie der richtige zeitpunkt dafür weil sich damals die stuationen überschlugen und als der zeitpunkt dagewesen wäre, ich erwachsen und selbst emotional stabil genug war um mich mit ihm darüber auseinander zu setzen war es bereits zu spät dafür weil er nicht mehr lebte.

mein erster gedanke war "das hat er mir zufleiss gemacht" - zu gehen ohne einer aussprache :)
das ärgert mich natürlich weil aussenstehende ihm immer als den netten, führsorglichen menschen wahrnamen der sich um seine arme kleine nichte kümmert die ohne eltern aufwachsen muss.

und ich war die böse die lügt, keinen respekt hat, sich nicht dankbar zeigt, nichts auf die reihe bekommt, aufsässig und frech ist. aber keiner sah hinter die fassade und fragte nach dem warum -im gegenteil meine mutter zerrte mich sogar zum psychologen weil alle meinten ich wäre nicht normal - das ist doch grotesk !

ich viel aus allen wolken als mir meine mutter vor 2 jahren erzählte, dass mein onkel behauptet hätte dass ich meine großmutter geschlagen habe! meine großmutter war die einzige person vor der ich wirklich respekt hatte, niemals in meinen leben und dass kann ich auf alles schwören hatte ich auch nur ansatzweise daran gedacht dass zu tun ! es entspricht absolut nicht meinem charakter - ich habe niemals irgendwem geschlagen weil ich schon immer konflikte prinzipiell aus dem weg gehe/ging oder mit worten ausfechte.

ich war wirklich entsetzt als ich hörte was mein onkel über mich erzählte und möchte nicht wissen was er noch so alles von sich gab nur um mich schlecht dastehen zu lassen.


jetzt kannst du vielleicht auch besser nachvollziehen warum mich das so wurmt/ärgert, dass es es nie eine aussprache gegeben hat - denn auch mein vater/mutter hatten nur dieses negative bild vor augen dass ihnen mein onkel von mir vermittelt hatte was natürlich in weiterer folge auch ihr verhältnis/einstellung zu mir geprägt hat.

heute kann ich es verstehen und akzeptieren warum alles so gekommen ist und auch so sein musste und bin auch niemanden böse aber ich kann halt nicht vergessen weil durch dieses "nicht aussprechen" können es nie zu einem abschluss gekommen ist und quasi als "offene" sache immer noch im raum steht. ..... ich habe halt gerne ordnung in meinem verhältnissen/leben :)


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23.06.2014 um 08:57
@-Therion-
ich esse nicht mal blattsalatte - bähhh .... schmeckt mir nicht - .....
früher zwang mich
Mir geht es so mit Käse, damit kann man mich meilenweit jagen.
Schade, wenn man was Gesundes verschmähen muss, weil es einem nicht schmeckt.
-Therion- schrieb:mein onkel dazu es zu essen, er kippte mir den salat über mein essen samt essig marinade - kannst dir vorstellen wie das restliche essen geschmeckt hatte - ich durfte so lange ncht vom tisch aufstehen bis ich alles aufgegessen hatte.
Ist ja echt grausam. Gemischt mit anderem Essen wöllte ich Salat auch nicht haben.
-Therion- schrieb: sobald mein onkel merkte dass mir etwas nicht schmeckte wie zb. weisse bohnen, linsen, milch ectr. (was ich bis heute noch nicht esse/trinke) nutzte er seine machtposition aus um mir eins auszuwischen - es machte ihm spaß, ich werde nie vergessen wie er dabei grinste.
Echt sadistisch!
-Therion- schrieb:einmal setzte sie sich durch und er verließ wutentbrannt die wohung mit der androhung nie wieder zu ihr zu kommen .....
Wäre schön gewesen, wenn er es wahr gemacht hätte. ;) (nur vielleicht für Deine Großmutter nicht).
Nur gut, dass er wenigstens nicht noch bei Euch gewohnt hatte.
-Therion- schrieb:das waren zeiten, ich sags dir ...... ich musste mir immer irgendetwas einfallen lassen um meinen onkel auszutricksen bzw. musste ich voraus denken damit er nichts in die hand gespielt bekam dass er gegen mich einsetzen bzw. seine launen an mir ausleben konnte.
Kann ich Dir ansatzweise nachfühlen. Meine Großmutter war so ähnlich. Zum Glück wohnte die auch nicht mit in unserem Haushalt.
-Therion- schrieb: man wird gezwungen zum selbstschutz zu lügen und zu manipulieren weil man nicht für etwas bestraft/beschimpft/erniedrigt werden will dass keine strafe rechtfertigt.
Ja, echt traurig.
Ich wurde mal wegen irgendwas bezichtigt, was ich wirklich nicht war. Am Ende gab ich diesen angeblichen Fehler zu und log somit auch. Als Kind konnte man schon in paradoxe Situationen kommen.
mein erster gedanke war "das hat er mir zufleiss gemacht" - zu gehen ohne einer aussprache :)
das ärgert mich natürlich weil aussenstehende ihm immer als den netten, führsorglichen menschen wahrnamen der sich um seine arme kleine nichte kümmert die ohne eltern aufwachsen muss. und ich war die böse die lügt, keinen respekt hat, sich nicht dankbar zeigt, nichts auf die reihe bekommt, aufsässig und frech ist. aber keiner sah hinter die fassade und fragte nach dem warum -im gegenteil meine mutter zerrte mich sogar zum psychologen weil alle meinten ich wäre nicht normal - das ist doch grotesk ! ...

jetzt kannst du vielleicht auch besser nachvollziehen warum mich das so wurmt/ärgert
Ja, Deinen Ärger und Frust darüber kann ich jetzt sehr gut nachvollziehen.
-Therion- schrieb:ich war wirklich entsetzt als ich hörte was mein onkel über mich erzählte und möchte nicht wissen was er noch so alles von sich gab nur um mich schlecht dastehen zu lassen.
das würde mich auch sehr ärgern, vor allem diese Ungewissheit, wer alles was gehört hat...
Hast Du Dein Buch mal im Bekanntenkreis (den von früher) verteilt?
Ein Verwandter von mir hat auch ein Buch über sein Leben geschrieben und dieses an alle möglichen Leute verschenkt. Viele haben es mit Interesse gelesen.
-Therion- schrieb:heute kann ich es verstehen und akzeptieren warum alles so gekommen ist und auch so sein musste und bin auch niemanden böse aber ich kann halt nicht vergessen weil durch dieses "nicht aussprechen" können es nie zu einem abschluss gekommen ist und quasi als "offene" sache immer noch im raum steht. ..... ich habe halt gerne ordnung in meinem verhältnissen/leben :)
Kann ich sehr gut nachvollziehen, würde mir genauso gehen.


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23.06.2014 um 10:50
Optimist schrieb:Mir geht es so mit Käse, damit kann man mich meilenweit jagen.
Schade, wenn man was Gesundes verschmähen muss, weil es einem nicht schmeckt.
ich lieeeeebe käse :)

beim käse gibt es ja unterschiedliche sorten und variationen - hast du alle ausprobiert auch die streich - frischkäse bzw. welchen käse hattest du gekostet ?

also ich hab alle salate ausprobiert den einzigen den ich gerade noch so hinunterbekomme wenn es sein müsste wäre der chinakohl der ja eigentlich garkein salat ist ....
Optimist schrieb:das würde mich auch sehr ärgern, vor allem diese Ungewissheit, wer alles was gehört hat...
Hast Du Dein Buch mal im Bekanntenkreis (den von früher) verteilt?
viele verwandte gab es nicht weil die ganze familie zerstritten war was mich jetzt nicht mehr wundert :)

mit denen ich damals von der familie noch in kontakt war hatten später dann den kontakt zu mir verweigert weil sie wirklich glaubten, dass ich meine großmutter schlagen und schlecht über sie selbst reden würde ..... das hat mein onkel gut hinbekommen denn sie mochten mich eigentlich lange zeit - es waren meine zwei tauf- und firmpatinen.

dazu muss ich erwähnen, dass sie eigentlich freundinnen oder besser gesagt jahrzehntelange stammkundinnen meiner großmutter waren die ja schneiderin war und für sie kleider entwarf und anfertigte. sie gehörten also nicht wirklich zur familie. sie waren aus england abstammende schwestern die nach wien zogen und auch ziemlich vermögend waren (hochschuldirektorin und ärztin) und beide hatten keine kinder oder andere verwandte.

mein onkel schleimte sich deshalb bei ihnen ein weil er sich erhoffe, dass dann vielleicht etwas für ihm abfallen würde wenn sie mal sterben. als er merkte, dass sie mich sehr mochten hatte er vermutlich angst dass sie mir etwas vermachen könnten ( sie hatten auch ein haus am land auf das er spitzte) also hat er mich einfach in ein schlechtes licht gerückt und schon war er wieder der gute und ich die böse.

ich wusste damals nicht warum sie den kontakt plötzlich nicht mehr wollten weil ich ja auch nicht wusste dass er so schlecht über mich sprach, jetzt ist es mir klar was sich damals abspielte.

dort wo sie früher wohnten leben sie nicht mehr und da ich nicht den exakten nachnamen, geburtsdatum ectr. weiss könnte ich sie auch nicht suchen.

von meiner mutter erfuhr ich, dass die eine schwester schon lange verstorben ist und ob die andere noch lebt bezweifele ich denn sie waren damals als ich kind war beide schon ziemlich alt.

meine andere großmutter mütterlicherseits und urgroßmutter bei der ich die ersten lebensjahre verbrachte und noch eine andere "tante" sind auch schon lange tod und selbst unsere nachbarin die auch schon fast zur familie gehörte lebt nicht mehr.

es gibt noch ein paar verwandte weil meine urgroßmutter 7 kinder hatte aber die kenne ich nicht mal weil sie alle durch die bank auch untereinander zerstritten sind.

also man kann sagen alle personen von damals mit denen ich kontakt hatte sind verstorben, bis auf meine mutter.

ich habe mir glaube ich zu lange zeit gelassen mein buch zu schreiben aber wer rechnet auch damit, dass mein onkel schon mit 49 jahren stirbt und mein vater mit 58 j.

andererseits hätt ich es auch nicht früher schreiben können weil ich ja selbst erst diese persönlichkeitsentwicklung durchmachen musste um überhaupt objektiv und vorurteilsfrei mein leben reflektieren zu können. war oft schwer genug in die erinnerungen nochmals einzutauchen und die gefühle zu beschreiben - manchmal konnte ich gar nicht weiterschreiben weil ich so sehr weinen musste. - aber es war auch genau deshalb sehr befreiend für mich. als das buch fertig war viel mir eine große last von der seele.

also der zeitpunkt des buch - schreibens war schon der richtige.


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23.06.2014 um 14:46
@-Therion-
-Therion- schrieb:beim käse gibt es ja unterschiedliche sorten und variationen - hast du alle ausprobiert auch die streich - frischkäse bzw. welchen käse hattest du gekostet ?
Ich bin als Kind gezwungen worden Käse zu essen. ob meine Käse-"Phobie" DARAN liegt und welcher es war weiß ich nicht.

mir reicht es schon, wenn ich Käse rieche - egal welche Sorte. Selbst wenn Quark oder Milch mal einen leicht käsigen Geruch bzw. Nebengeschmack haben kommt es in den Abfall.

Und so denke ich, brauche ich gar keine Sorten probieren, für mich reicht das "Käsige" was ja sicher alle Sorten an sich haben, sonst wären sie ja kein Käse :)
-Therion- schrieb:ich wusste damals nicht warum sie den kontakt plötzlich nicht mehr wollten weil ich ja auch nicht wusste dass er so schlecht über mich sprach, jetzt ist es mir klar was sich damals abspielte.
Das ist echt schade.
-Therion- schrieb:dort wo sie früher wohnten leben sie nicht mehr und da ich nicht den exakten nachnamen, geburtsdatum ectr. weiss könnte ich sie auch nicht suchen.
von meiner mutter erfuhr ich, dass die eine schwester schon lange verstorben ist und ob die andere noch lebt bezweifele ich denn sie waren damals als ich kind war beide schon ziemlich alt.
Das ist ja noch trauriger, denn ich wollte gerade vorschlagen, den Kontakt wieder aufzunehmen und alles zu erklären.

Wenn Diejenigen bei denen Du Dich jetzt hättest rehabilitieren können, gar nicht mehr da sind, dann macht es im Prinzip zum JETZTIGEN Zeitpunkt auch nichts mehr, dass sie schlecht über Dich dachten.
JETZT können sie das nicht mehr, es sei denn sie leben geistig weiter. Aber in diesem Falle wissen sie ja dann sowieso was los ist. :)
-Therion- schrieb:manchmal konnte ich gar nicht weiterschreiben weil ich so sehr weinen musste. - aber es war auch genau deshalb sehr befreiend für mich. als das buch fertig war viel mir eine große last von der seele.
Kann ich mir gut vorstellen.


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23.06.2014 um 15:12
Optimist schrieb:Das ist ja noch trauriger, denn ich wollte gerade vorschlagen, den Kontakt wieder aufzunehmen und alles zu erklären.
tja wie gesagt, die idee hatte ich auch schon ....
Optimist schrieb:Wenn Diejenigen bei denen Du Dich jetzt hättest rehabilitieren können, gar nicht mehr da sind, dann macht es im Prinzip zum JETZTIGEN Zeitpunkt auch nichts mehr, dass sie schlecht über Dich dachten.
JETZT können sie das nicht mehr, es sei denn sie leben geistig weiter. Aber in diesem Falle wissen sie ja dann sowieso was los ist. :)
ja stimmt und weiss ich auch, dennoch macht man sich halt seine gedanken ....
Optimist schrieb:Und so denke ich, brauche ich gar keine Sorten probieren, für mich reicht das "Käsige" was ja sicher alle Sorten an sich haben, sonst wären sie ja kein Käse :)
tja schade, aber da sieht man wieder mal wie andere menschen mit ihren verhalten einfluss auf uns haben und uns prägen darüber sind sich viele garnicht bewusst.

also ich würde das auf keinen fall tun, wenn ich kinder hätte würde ich deren meinung respektieren und sie nicht so hinbiegen wollen wie ich mir das vorstelle. ich würde sie unterstützen, führen und leiten. ich finde es einfach schrecklich wenn eltern/erziehungsberechtigte meinen ein kind zu besitzen und über dessen leben bestimmen zu können ohne rücksicht auf das kind, dem charakter/persönlichkeit zu nehmen.

da haben wirklich viele die falsche vorstellung davon was es heisst ein kind großzuziehen und welche verantwortung sie da auf sich nehmen !

kinderführerschein gehört her ! :)


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23.06.2014 um 15:32
@-Therion-
-Therion- schrieb:da haben wirklich viele die falsche vorstellung davon was es heisst ein kind großzuziehen und welche verantwortung sie da auf sich nehmen !

kinderführerschein gehört her ! :)
Genau. Und auch gleich für Hunde mit dazu. (aber das Thema hatten wir ja schon mal :) ).


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25.06.2014 um 22:36
@-Therion-
-Therion- schrieb am 22.06.2014:du stellst dir das wirklich alles wie im märchen vor ..... nach dem tod ein ewiges leben im paradis mit einem materiellen körper in einer dreidimensionalen welt
Hallo Therion!

Nein, das ist kein Märchen! Das beruht alles auf den Verheißungen Gottes, so wie sie in der Bibel stehen.

Das Paradies kommt nicht erst nach dem Tod, sondern unserer heutigen Welt steht diese Veränderung nahe bevor.

Wenn Gott die Herrschaft über unseren Planeten übernimmt, dann wird das Paradies wieder hergestellt!
Da biblische Prophezeiungen zeigen, dass diese Zeit sehr nahe ist, und das werden sogar Millionen jetzt lebender Menschen erleben können ohne je sterben zu müssen.

Interessant:
Vor einiger Zeit stellten Wissenschaftler fest, dass das menschliche Gehirn eine Milliarde Mal MEHR leisten kann, was das Lern - und Erinnerungsvermögen betrifft, als wie in 70 Jahren Lebenszeit!

Warum hat der Mensch solch eine gewaltige Gehirnkapazität, wenn er nur durchschnittlich für ein 70 - 80 jähriges Leben konstruiert wäre?

Warum erneuern sich unsere Körperzellen alle 7 Jahre und wieso kann dieses geniale Konzept nicht endlos fortdauern?

Die Bibel gibt auch darauf eine sehr befriedigende Antwort!

Gruß, Tommy


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26.06.2014 um 07:44
Tommy57 schrieb:Das Paradies kommt nicht erst nach dem Tod, sondern unserer heutigen Welt steht diese Veränderung nahe bevor.
das glaubte man auch schon vor über 2000 jahren und wird es vermutlich auch in den nächsten xxx tausenden jahren und mehr annehmen.
Tommy57 schrieb:Vor einiger Zeit stellten Wissenschaftler fest, dass das menschliche Gehirn eine Milliarde Mal MEHR leisten kann, was das Lern - und Erinnerungsvermögen betrifft, als wie in 70 Jahren Lebenszeit
das ist leider ein irrglaube .....

Wir nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns. Dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Die Behauptung in die Welt gesetzt hat vermutlich Scientology-Gründer Ron Hubbard (1911-1986), der mit seiner Lehre Dianetik angebliche Gründe für Lernschwierigkeiten darlegte und Lösungen aufzeigte. Er behauptete, dass der Mensch nur 10 Prozent seines Gehirns auslastet. Die brachliegenden 90 Prozent könnten nur Scientologen zur vollen Blüte bringen. Alles Unsinn.

Wir brauchen das ganze Gehirn

Dieser 10-Prozent-Humbug lässt sich leicht wiederlegen:

Hirnverletzte Menschen kämpfen gegen Einschränkungen und Defizite. Würde der Mensch nur 10 Prozent seines Gehirns nutzen, wäre das anders. Dann würden Schlafanfälle oder Unfälle zwar zu Hirnverletzungen führen, die aber meist folgenlos blieben. Ausfälle beispielsweise in der Motorik oder beim Sprechvermögen beweisen, dass jede Hirnregion eine Aufgabe hat.


Bildgebende Verfahren zeigen, dass es keine schlafenden Hirnareale gibt. Untersuchungen des Gehirnstoffwechsels belegen ebenfalls, dass es im Hirn kein Ödland gibt.


Hirnforscher haben nachgewiesen, dass sich beim Lernen teils weit auseinander liegende Nervenzellen neu verknüpfen. Die Wissenschaftler nennen das plastisches Gehirn. Nutzt ein Mensch diese Fertigkeiten nicht mehr, verkümmern die Verbindungen; er verlernt Dinge wieder. Das heisst wiederum: Wir nutzen alle Gehirnregionen.


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26.06.2014 um 22:49
@-Therion-
-Therion- schrieb:Dann würden Schlafanfälle
Lustiger Versprecher :)
-Therion- schrieb:Ausfälle beispielsweise in der Motorik oder beim Sprechvermögen beweisen, dass jede Hirnregion eine Aufgabe hat.
Ist richtig.
Es gibt jedoch auch Fälle, wo Hirnregionen Aufgaben übernehmen, wofür sie gar nicht gedacht waren. Eben für solche Fälle, wenn eine Region ausfällt.


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27.06.2014 um 00:26
@-Therion-
-Therion- schrieb:das ist leider ein irrglaube .....

Wir nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns.
Hallo Therion!

Das obige habe ich gar nicht angesprochen1

Sondern ich zitierte das unten stehende:
Tommy57 schrieb:Vor einiger Zeit stellten Wissenschaftler fest, dass das menschliche Gehirn eine Milliarde Mal MEHR leisten kann, was das Lern - und Erinnerungsvermögen betrifft, als wie in 70 Jahren lebenszeit!
Das Gehirn kann also eine Milliarde Mal mehr leisten, im Bereich Lern- und Erinnerungsvermögen, als wie in 70 Jahren, der durchschnittlichen Lebensspanne eines Menschen.

Gruß, Tommy


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27.06.2014 um 06:01
Tommy57 schrieb:Das Gehirn kann also eine Milliarde Mal mehr leisten, im Bereich Lern- und Erinnerungsvermögen, als wie in 70 Jahren, der durchschnittlichen Lebensspanne eines Menschen.
ich weiss nicht wo du das her hast denn die kapazität des gehirns bezüglich der aufnahme von erinnerungen oder lernleistung ist nicht messbar. ich konnte keine einzige seite im netz finden die auch nur annähernd eine solche aussage über die leistung macht die du hier angibst.

wenn man weiss wie lern - erinnerungsvermögen fuktionieren wird auch klar warum man keine genau angaben machen kann:



Molekulare und zelluläre Aspekte der Plastizität des Gehirns
Dr. Johannes Hirrlinger
Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF), Universität Leipzig

Allen Lern- und Gedächtnisprozessen liegen letztendlich Veränderungen der Signalübertragung zwischen Zellen des Zentralen Nervensystems zugrunde. Dabei spielen klassischer Weise die Nervenzellen (Neurone) die Hauptrolle, die über Synapsen miteinander kommunizieren. Donald Hebb formulierte 1949 das nach ihm benannte Hebb’sche Prinzip: (sinngemäß): „Eine synaptische Verbindung zweier Neurone wird effizienter, wenn deren Aktivität stark korreliert ist“.

Bei Lernvorgängen können nun neue Synapsen gebildet oder bestehende verstärkt werden. Wichtig ist jedoch auch die Abschwächung oder gar Entfernung bestehender Synapsen. Die zur Modulation der Signalweiterleitung führenden Ereignisse können sich an allen beteiligten Elementen abspielen: 1) der Präsynapse (z.B. Erhöhung der Anzahl der Transmittervesikel, Erhöhung der Transmittermenge pro Vesikel); 2) der Postsynapse (z.B. vermehrter Einbau von Transmitterrezeptoren in die Synapse); 3) in Kombination können neue Synapsen aufgebaut werden.

Neben dieser „Orts-Vielfalt“ gibt es auch eine zeitliche Unterscheidung: Manche Prozesse laufen sehr schnell ab (z.B. die Veränderung der Empfindlichkeit der Transmitterrezeptoren), andere brauchen längere Zeit (z.B. die Neubildung von Synapsen). Im Gegensatz zu den sehr schnellen kurzfristigen Veränderungen, gehen die langfristigen Prozesse immer mit einer veränderten Expression von Genen einher.
http://nwg.glia.mdc-berlin.de/media/pdf/education/Schliebs_2007.pdf


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27.06.2014 um 06:06
Optimist schrieb:Es gibt jedoch auch Fälle, wo Hirnregionen Aufgaben übernehmen, wofür sie gar nicht gedacht waren. Eben für solche Fälle, wenn eine Region ausfällt.
stimmt jedoch nur mit beeinträchtigung ....

Dennoch ist unser Gehirn in der Lage, Schädigungen zu kompensieren, indem von der Verletzung nicht betroffene Bereiche die Aufgaben der geschädigten Regionen sukzessive übernehmen. Dies geschieht durch Reorganisation dieser Hirnregionen mittels Lernvorgängen ähnlicher Mechanismen. Da es sich dabei aber um Regionen handelt, die eigentlich andere Aufgaben haben, erfolgt diese Kompensierung leider nur mehr oder weniger gut und meist nie vollständig, zumindest beim Erwachsenen. Dennoch können durch gezielte, die neuroplastischen Mechanismen unterstützende Rehabilitationsmaßnahmen teilweise beachtliche Erfolge erzielt werden, zum Beispiel beim Wiedererlernen von Sprache


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27.06.2014 um 13:14
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich weiss nicht wo du das her hast denn die kapazität des gehirns bezüglich der aufnahme von erinnerungen oder lernleistung ist nicht messbar.
Hallo Therion!

Zum Beispiel hier:

Gute Frage Net:
Werden wir irgendwann unsterblich sein?


"Es wird in weiten Kreisen anerkannt, daß das menschliche Gehirn eine weitaus größere Leistungsfähigkeit hat, als sie zu jemandes Lebzeiten genutzt werden kann, ob er nun 70 oder sogar 100 Jahre alt wird. In der Encyclopædia Britannica heißt es, daß das Gehirn des Menschen „mit einer beträchtlich größeren Kapazität ausgestattet ist, als jemand zu seinen Lebzeiten verwerten kann“ (1976, Bd. 12, S. 998). Nach den Worten von Carl Sagan würde die Information, die das Gehirn aufnehmen kann, „gut zwanzig Millionen Bände füllen und mithin eine der größten Bibliotheken der Welt darstellen“ (Unser Kosmos, 1982, S. 290). Was das „Speichersystem“ des menschlichen Gehirns betrifft, schrieb der Biochemiker Isaac Asimov, daß es „jeder Beanspruchung durch die Prozesse des Lernens und Erinnerns vollkommen gewachsen ist — ja es vermag sogar noch eine-Milliarde-mal mehr zu leisten“ (The New York Times Magazine, 9. Oktober 1966, S. 146). Warum wurde das menschliche Gehirn mit einer derartigen Kapazität ausgestattet, wenn sie nicht genutzt werden sollte? Ist es nicht einleuchtend, daß der Mensch mit seiner unbegrenzten Lernfähigkeit konstruiert worden ist, um für immer zu leben?"

Gruß, Tommy


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27.06.2014 um 15:05
@Tommy57


dann weiss ich nicht wo diese Encyclopædia Britannica diese information her hat denn in wissenschaftlichen berichten konnte ich nichts finden. dort heisst es immer nur dass nach möglichkeiten gesucht wird wie man die kapatzität des gehirns überhaupt messen könnte.

und dieser satz aus dem untenstehenden artikel sagt mir zumindest deutlich, dass es garnicht bestimmt werden kann und von mensch zu mensch auch unterschiedlich ist :

Diese Prozesse, in denen neue Verbindungen entstehen oder sich bestehende neuronale Verschaltungen verändern und sich damit neue Netzwerke ergeben, in denen unser Wissen repräsentiert ist, erfolgen ein Leben lang.


dieser artikel ist sehr interessant:


Das Gehirn besteht etwa aus 100 Milliarden Nervenzellen. Die Anzahl bleibt von Geburt an gleich. Wichtig für die Funktion des Gehirns sind aber vor allem die Verbindungen zwischen den Nervenzellen (Axone, Dendriten usw.) Die Anzahl der Verbindungen beträgt bei einem Neugeborenen etwa 50 Billionen. All das, was mit Lernen oder Gehirnentwicklung zu tun hat, beruht auf dem Wachstum bzw. den Veränderungen dieser Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Unser Wissen, unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten, auch unsere Gefühle und Empfindungen sind in neuronalen Netzwerken unseres Gehirns repräsentiert.

Diese Verbindungen bzw. Verschaltungen zwischen verschiedenen Nervenzellen oder Nervenzellarealen entstehen und verstärken sich in der Entwicklung des Kindes vor allem, wenn Nervenzellen oder Nervenzellareale gleichzeitig aktiviert werden. Wenn zum Beispiel ein vierbeiniges Wesen mit Fell bellend durch die Wohnung läuft und die Mutter "Hund" sagt oder "Struppi", dann sind bei einem kleinen Kind gleichzeitig die Neuronen aktiv, die für die optische Wahrnehmung des befellten Vierbeiners verantwortlich sind, und ebenso die Nervenzellen, die die akustischen Laute "Hund" oder "Struppi" aufnehmen und verarbeiten. Wenn diese Situation häufiger auftritt, also die entsprechenden Areale häufig gleichzeitig aktiviert werden, dann verstärken sich deren Verbindungen untereinander zunehmend.

Später reicht dann ein Reiz, etwa das Wort "Hund" oder "Struppi", um den gesamten eng miteinander verbundenen Bereich anzusprechen. Mit dem Wort werden dann automatisch Bilder des Hundes wachgerufen. Dann hat das Kind gelernt, dass der bellende und fellbehaftete Vierbeiner ein "Hund" ist und "Struppi" heißt. Gleichzeitig werden auch Gefühle in gleicher Weise durch synaptische Kontakte an diese Situation gebunden (Synapsen bezeichnen die Kontaktstellen der Nervenzellfortsätze, die dazu dienen, das Aktivitätspotential von einer Nervenzelle zur nächsten weiterzugeben). Das Kind freut sich vielleicht, wenn Struppi auftaucht, oder es hat Angst. Auch diese Gefühle beruhen auf Verschaltungen, die sich ergeben, weil das Areal für Hund und für Angst gleichzeitig aktiviert werden. So könnte der Hund vielleicht einmal zugeschnappt und so das Kind verängstigt haben.

Diese Prozesse, in denen neue Verbindungen entstehen oder sich bestehende neuronale Verschaltungen verändern und sich damit neue Netzwerke ergeben, in denen unser Wissen repräsentiert ist, erfolgen ein Leben lang. Das menschliche Gehirn ist bis zum Lebensende plastisch, d.h. durch Erfahrungen und Lernen veränderbar. Allerdings ist die jeweilige Lerngeschwindigkeit dem Alter entsprechend verschieden. In der Kindheit ist die Lerngeschwindigkeit rasant.

Dem liegt zugrunde, dass die neuronalen Verbindungen in bestimmten Phasen förmlich wuchern. Dabei handelt es sich um wichtige Entwicklungsphasen im Heranwachsen eines Kindes. Bei der Geburt gibt es nur wenige Verschaltungen zwischen den Neuronen, wobei gehirnphysiologisch 50 Billionen Verbindungen erstmal wenig sind. Viele der Verschaltungen zwischen den verschiedenen Arealen und Bereichen des Gehirns entstehen erst im Verlauf der Entwicklung. Die anfänglichen 50 Billionen Verbindungen zwischen den einzelnen Nervenzellen verzwanzigfachen sich von daher bis zum 8 Lebensmonat auf etwa 1.000 Billionen. Dies beruht teilweise auf genetisch bedingten Abläufen, ist aber vor allem auch von Anregungen von außen abhängig, das heißt von Erfahrungen bzw. Reizzufuhr aus der Umwelt.

Dies soll an einem Beispiel verdeutlicht werden. Die menschliche Sehfähigkeit ist nicht von Geburt an voll entwickelt. So existieren bei einem Neugeborenen nur einige wenige Bahnen zwischen den Augen und den Arealen in der Großhirnrinde, die der Verarbeitung der eintreffenden Signale dienen. Wichtige neuronale Strukturen entstehen erst in den ersten Lebenswochen.

Früher litten Frühgeborene häufig an Augeninfektionen, die zur Erblindung führten. Später wurde die Möglichkeit der Transplantation der Linse entwickelt. Das führte zu der Hoffnung, dass diese Kinder mit einer neuen Linse wieder sehen können, denn es war ja alles vorhanden. Die Enttäuschung war groß, als sich zeigte, dass die Sehfähigkeit nicht wieder hergestellt werden konnte. Der Grund lag darin, dass die entsprechenden Verarbeitungsstrukturen für optische Reize im Gehirn fehlten. Diese hatten sich nämlich nicht bilden können, weil die entsprechende optische Reizzufuhr aus der Umwelt in der sensiblen Phase des Nervenverbindungswachstums in diesem Bereich aufgrund der Linsenschädigung fehlte. Die entstehenden Nervenzellverbindungen sind wieder verkümmert, weil sie aufgrund der fehlenden Anregung von außen nicht aktiviert wurden.

Es hängt also von der Umwelt ab, ob sich neuronale Verschaltungen entwickeln, stabilisieren oder auch wieder verkümmern. Denn die fehlende Benutzung synaptischer Kontakte führt dazu, dass eine Verbindung wieder verschwindet. Wir vergessen dann etwas. Ein Beispiel, das alle kennen, ist die häufige Situation, dass uns zu einem bekannten Gesicht der Name nicht mehr einfällt. Neurobiologisch heißt das, dass sich die Verschaltungen zwischen dem Areal, in dem das Gesicht gespeichert ist, und dem Erinnerungsort des Namens aufgrund zu weniger Aktivierungen aufgelöst haben. Vielleicht haben wir den Menschen seit Jahren nicht gesehen bzw. nicht über ihn gesprochen.

Was also im entsprechenden Zeitfenster wuchert oder wächst, muss auch aktiviert werden, um sich zu stabilisieren. Bleibt dies aus, weil die passenden Reize fehlen, verschwinden die Verbindungen schnell wieder. Die Gehirnentwicklung wird bestimmt durch den Grundsatz: "Use it or loose it". So reduzieren sich die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Laufe der kindlichen Entwicklung wieder um 30% bis 50%, sodass letztlich nur etwa 500 Billionen erhalten bleiben. An diesen Beispielen wird deutlich, dass bei der Gehirnentwicklung bzw. beim Lernen Anregungen durch die Umwelt, also eine Reizzufuhr, ein Input gleich von Anfang an von zentraler Bedeutung sind.


http://www.kindergartenpaedagogik.de/1024.html

wie auch immer, ich denke nicht dass wenn es so wäre wie du sagst es einen rückschluss auf zukünftiges ewiges leben zulässt. der blindarm oder die mandeln sind zb. auch derzeit nicht nutzbar in unseren körper - wer weiss was die evolution daraus noch hervorbringen wird. genauso könnte es auch mit dieser angeblichen ungenützten kapazität des gehirns sein - wer weiss für was man sie in xxx jahrhunderten noch brauchen wird.


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