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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

56 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Israel, Iran ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

22.01.2026 um 02:09
@GirlsBestPlay

Das hast du gut ausgedrückt. Dem kann ich nur zustimmen.

Hier habe ich heute etwas mehr über die Geschichte (dieses Themas) gelernt:
Benennen und sprengen
Von Thierry Chervel

21.01.2026. Gern wird beim Thema "Linke und Iran" auf Michel Foucaults begeisterte Äußerungen zur iranischen Revolution hingewiesen. Gut so, aber die deutsche Geschichte beginnt früher und war eher noch fataler. Und der Schulterschluss der Linken mit den iranischen Mullahs setzt sich auch lange nach der Revolution noch fort.

Es ist Zeit, dass sich die westliche Linke ihrer Mitverantwortung für die iranische Tragödie bewusst wird. Und das gilt ganz besonders für die deutsche Linke. Gern wird beim Thema "Linke und Iran" auf Michel Foucaults begeisterte Äußerungen zur iranischen Revolution hingewiesen. Gut so, aber die deutsche Geschichte beginnt früher und war eher noch fataler. Und der Schulterschluss der Linken mit den iranischen Mullahs setzt sich auch lange nach der Revolution noch fort.
Quelle: https://perlentaucher.de/intervention/der-anteil-der-westlichen-oeffentlichkeit-an-der-iranischen-tragoedie.html

Was du da über den "antikolonialen Widerstand" gesagt hattest ...
Sie widerspricht dem romantisierten Bild vom ‚antikolonialen Widerstand‘. Deshalb wird sie ignoriert.“**
... ein Ursprung scheint hier zu liegen:
Der 2. Juni ist ein Schlüsseldatum für die Geschichte der deutschen Linken und er lieferte die Begründungen für die spätere Radikalisierung einiger ihrer Protagonisten im Terrorismus. Auslöser der Proteste war der Staatsbesuch des Schahs in Berlin. Bahman Nirumand hatte mit seinem Bestseller "Persien, Modell eines Entwicklungslandes oder Die Diktatur der freien Welt" die Munition für die Proteste geliefert. Er war einige Monate vor den Protesten bei Rowohlt erschienen und auch durch die Protektion Hans Magnus Enzensbergers zu einem Riesenerfolg geworden.
Quelle: https://perlentaucher.de/intervention/der-anteil-der-westlichen-oeffentlichkeit-an-der-iranischen-tragoedie.html

Und das, das war mir so auch nicht bekannt.
Der Iran lieferte der westlichen Linken weitere Inspirationen. Foucaults Intervention zugunsten der iranischen Revolution wirkt heute seltsam traumverloren. Sie liest sich, als hätte die Revolution einen ästhetischen Reiz für ihn, er pries vor allem ihre spirituelle Dimension. Simone de Beauvoir gehörte wie hierzulande Alice Schwarzer und in den USA Kate Millett zu den wenigen prominenten Linksintellektuellen, die den antifeministischen Charakter dieser Revolution anprangerten. Foucault hatte sich für diesen Aspekt nicht die Bohne interessiert.

Die westliche Linke mag sich nach der Revolution von einer direkten Begeisterung für Khomeinis Regime abgewandt haben - zu fremd und irritierend war dessen Gehabe. Aber ein gewisses indirektes Bündnis blieb bestehen - und wurde vor allem durch Khomeinis "Fatwa" gegen die "Satanischen Verse" erneuert.

Viele stellten sich nach der Fatwa gegen Rushdie, auch Konservative wie John Le Carré, mehr noch aber linke, bis heute verehrte Ikonen wie etwa John Berger. Es war ein Bündnis des romantischen Orientalismus und des entstehenden Multikulti-Denkens in der Linken. Man erinnere sich an die Annemarie-Schimmel-Debatte in Deutschland. Kenan Malik hat zu dieser kulturalistischen Wende das beste Buch geschrieben: Für ihn markiert die Fatwa jenen Moment, als sich die Linke aus Diskursen über soziale Ungleichheit löste und sich identitätspolitischen Themen und dem Antirassismus zuwandte.
Quelle: https://perlentaucher.de/intervention/der-anteil-der-westlichen-oeffentlichkeit-an-der-iranischen-tragoedie.html

Puh, ziemlich viel. Ideengeschichte und so.

Ist aber auch mehr ein Exkurs, den ich kurz teilen wollte. Vielleicht interessiert es dich ja.

Also wenn du noch mehr drüber lernen wolltest, das wäre ein Ansatzpunkt.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

22.01.2026 um 02:38
Zitat von philaephilae schrieb am 16.01.2026:Da bin ich nicht aktiv bislang. Schätze, dabei geht es dann vor allem um Likes und Follower, um Aufmerksamkeit. Nicht so sehr um tatsächliches Engagement.
Hm, da hast du vermutlich recht.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Puh, ziemlich viel. Ideengeschichte und so.
Ziemlich Ja 🙂 du informierst dich sehr vielseitig was ich mitbekommen habe, das finde ich sehr gut 🙌
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Ist aber auch mehr ein Exkurs, den ich kurz teilen wollte. Vielleicht interessiert es dich ja.

Also wenn du noch mehr drüber lernen wolltest, das wäre ein Ansatzpunkt.
🫶🙌 Danke dir!


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

22.01.2026 um 04:29
Constantin Schreiber sagt: Jetzt demonstrieren Menschen im Iran für Freiheit. Jetzt riskieren Frauen und Männer ihr Leben, weil sie sich weigern, weiter in einem System aus religiösem Zwang, Gewalt und Erniedrigung zu existieren. Jetzt werden Jugendliche verhaftet, gefoltert und hingerichtet, weil sie tanzen, demonstrieren oder ihre Haare zeigen. Und jetzt? Genau jetzt ist das Schweigen vieler in Berlin, Paris, London oder Brüssel kein Versehen mehr, sondern eine Haltung.

Denn wer heute schweigt, der entscheidet sich. Auffällig ist vor allem das Verhalten vieler linker Bewegungen jener Milieus, die sich sonst mit bemerkenswerter Geschwindigkeit und moralischer Inbrunst mobilisieren. Insbesondere dann, wenn es Israel und Gaza geht. Innerhalb weniger Stunden füllen sich Plätze, werden Demonstrationen organisiert, Resolutionen verabschiedet, Social Media-Profile umdekoriert.

All Eyes on Gaza etwa, eine antiisraelische Protestbewegung mit Unterstützung der Linken, Amnesty, dem Zentralrat der Muslime und vielen mehr, die lautstark in Deutschland auftrat. Die Empörung saß locker, die Gewissheit war groß. Im Fall Iran hingegen: zögern, schweigen, ausweichen. Kein All Eyes on Iran. Bis heute auf der Webseite linken, nur etwas zu Venezuela, nichts Aktuelles zum Iran. Diese ideologische Schieflage hat Geschichte.

Teile der westlichen Linken romantisierten die islamische Revolution von neunzehnhundertneunundsiebzig als antiimperialistischen Befreiungsschlag. Michel Foucault etwa sprach von einer neuen politischen Spiritualität. Dass daraus eine brutale Theokratie entstand, die Frauen entrechtet, Oppositionelle ermordet und Minderheiten verfolgt, wurde verdrängt. Wer damals die Augen schloss, tut sich bis heute schwer damit, klare Worte zu finden.

Und diese Blindheit wirkt fort. Während israelische Militärschläge binnen Minuten moralisch verurteilt werden, oft ohne Kontext, oft ohne jede Differenzierung, bleiben Hinrichtungen im Iran Randnotizen. Während für Gaza lautstark Solidarität eingefordert wird, müssen iranische Frauen darum kämpfen, überhaupt wahrgenommen zu werden. Das ist keine ausgewogene Moral, das ist selektive Empörung. Besonders deutlich wird dieses Muster bei identitätspolitischen Bewegungen.

Gruppen, die sonst jede Form von Unsichtbarkeit anprangern, die sind erstaunlich leise, wenn im Iran Frauen erschossen werden, weil sie sichtbar sind. Queers for Palestine finden klare Worte zu Israel, aber kaum welche zu einem Regime, das Homosexualität mit dem Tod bestraft. Hinzu kommt ein weiterer, oft ausgeblendeter Faktor: Die innerislamische Dimension. Der Iran ist ein schiitisch geprägter Staat und Solidarität innerhalb der muslimischen Welt folgt keineswegs automatisch religiöser Nähe.

In vielen sunnitisch geprägten Kontexten gelten Schiiten biswegen sogar als Heretiker, als Abweichler vom richtigen Glauben. Diese tiefen theologischen und politischen Spannungen setzen der Solidarität enge Grenzen. Wohl auch deshalb kommt vom Zentralrat der Muslime nichts. Diese Schweigen ist nicht neutral. Es schützt nicht die Unterdrückten, sondern stabilisiert die Täter. Es zeigt, dass Menschenrechte offenbar nicht universell gelten, sondern abhängig davon sind, wofür wenn es geht, etwa wenn Juden im Spiel sind.

Der Iran ist damit der Lackmustest unserer Moral. Wer bei Gaza bullt, aber beim Iran schweigt, beweist, dass für ihn Moral nicht universell, sondern wahlweise ist und ihm die Freiheit der Menschen im Iran egal ist

Quelle: siehe erster Beitrag. Video.

Für all jene die das Video nicht gesehen haben 🫶✨ oder keine Videos mögen und lieber lesen…


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

25.01.2026 um 20:26
@Fellatix
Sorry, ich wollte dich nicht davon abhalten hier weiter zu posten, es war nicht meine Absicht. Als ich geantwortet hab war ich sehr müde daher diese Antwort gewesen. Ich hoffe du verzeihst mir 😔☺️

Vielleicht wird dich das folgende interessieren:
:
Leute, ich mache mir ernsthaft Sorgen um das Wohlergehen dieser Feministinnen. Sie sind komplett von der Bildfläche verschwunden – genau jetzt, wo wir sie am dringendsten brauchen.
In einer Zeit, in der mutige Iranerinnen und Iraner vor Ort gegen eines der unterdrückerischsten Regime der Geschichte kämpfen und dabei Kugeln gegenüberstehen.
Sie haben Frauen zum Schweigen gebracht. Sie haben Frauen ausgelöscht. Sie lassen sie ihre Haare nicht zeigen, ihre Stimme nicht erheben, nicht öffentlich tanzen, nicht selbst entscheiden, wen sie heiraten, und nicht die Berufe ausüben, die sie wählen.

Und trotzdem: Totenstille.
Aber ich weiß genau, wie wir sie wiederfinden.
Alles, was es braucht, ist, dass ein Mann in der Teeküche zu einer Frau sagt, sie trage ein schönes Kleid – und sie werden sich zusammenschließen. Sie werden ihn zerstören, sie werden ihn vernichten. Sie werden ihm sexuelle Belästigung vorwerfen und den „guten Kampf“ kämpfen.

Aber hier, wo ein Regime Frauen dafür tötet, dass sie existieren, sind sie völlig still. Was für eine Farce.
Quelle: Instagram -Erin Molan


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

27.01.2026 um 06:25
@GirlsBestPlay

Hallo du
Du, ich hab schlicht nicht so viel Zeit, mach dir keinen Kopf :)

Fands gut, dass du den Constantin Schreiber zum Lesen - ich les eh lieber, geht schneller :)

Und sorry musst du eh nicht sagen, nicht bei mir :)
Wir sind doch quasi ein Umfrage-Ersteller-Liebespaar :D
Und Love means never having to say you're sorry :D
Ist n olles Filmzitat aus nem ollen Film (Love Story)
Hab den nie ganz gesehn, ist aber n berühmtes Zitat, ne Freundin lieeeebt den Film :D

Zum neueren Post, ja in Sachen erschreckende Sprachlosigkeit.
Nein bzw. Qualifikation, dass Feministen keine homogene Gruppe sind.
Ich hatte ja Simone de Beauvoir erwähnt (kennst du sie? kluge Frau!), die konnte mit dem linken Irandiskurs der 60er auch nichts anfangen, als eine von Wenigen.

Falls du dich dafür interessierst, hier wird das alles noch mal nacherzählt (ist aber etwas länger, lang zum Lesen)

https://irandiskurs.de/1979-wie-die-revolutionaere-den-iran-in-den-abgrund-stuerzten/die-luegen-der-sieger/
Heute sind die verbliebenen linksradikalen „Freiheitskämpfer“ von einst alt geworden und ergraut. Trotz ihrer massiven Lügen werden sie (und ihre geistigen Kinder und Enkelgenerationen) weiterhin als Iran-Experten in TV-Runden und von Thinktanks auf Podiumsdiskussionen eingeladen. Nur eine Handvoll von ihnen bedauern aufrichtig, dass sie damals gegen die konstitutionelle Monarchie und Irans Modernisierung Lügen verbreitet und sich auf die Seite eines Monsters wie Khomeini gestellt haben. Oder gar selbst zu den Waffen gegriffen haben. Was sie aber eigentlich bedauern ist, dass sie nicht selbst nach der Islamischen Revolution 1979 an die Macht kamen und den Mullahs unterlegen waren. Ihr Hass auf den Schah war (und bleibt) größer als ihre Liebe zum Iran.

[1] Der Fall Kurras – DER SPIEGEL
(https://www.spiegel.de/geschichte/der-fall-kurras-a-948306.html)

[2] Ein Zufallsfund? | Deutschland Archiv | bpb.de
(https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/139632/ein-zufallsfund)

[3] Ein iranisches Schicksalsjahr | 1953 | bpb.de
(https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/1953-2023/520826/ein-iranisches-schicksalsjahr)

[4] نامه کنفدراسیون دانشجویان ایرانی خارج از کشور به چهارده تن متهمین کاخ مرمر در توطئه سوءقصد به جان شاهنشاه – کنگره پنجم دی ۱۳۴۴ – مشروطه
(https://www.mashruteh.org/wiki/index.php?title=نامه_کنفدراسیون_دانشجویان_ایرانی_خارج_از_کشور_به_چهارده_تن_متهمین_کاخ_مرمر_در_توطئه_سوءقصد_به_جان_شاهنشاه_-_کنگره_پنجم_دی_۱۳۴۴)

[5] Proteste gegen den Schah-Besuch in Berlin – kommentiert von Ulrike Meinhof | 2.6.1967 – SWR Kultur
(https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/proteste-gegen-den-schah-besuch-kommentiert-von-ulrike-meinhof-100.html)

[6] Jutta Ditfurth: Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof. Hamburg 2018, S. 46
Quelle: https://irandiskurs.de/1979-wie-die-revolutionaere-den-iran-in-den-abgrund-stuerzten/die-luegen-der-sieger/

Vom Schluss, das geht da noch weiter ... falls du es weiter studieren wolltest :)

Muss ne verdrehte und verrückte Zeit gewesen sein.

Und das Klima wohl noch polarisierter als heute, das nur ein schwachter Trost.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

27.01.2026 um 12:49
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 22.01.2026:Denn wer heute schweigt, der entscheidet sich
Ich finde aber den Zwang in der heutigen Zeit, zu allem seine Meinung äußern zu müssen, oder "Haltung zu zeigen", kontraproduktiv. Denn dann wird man gar nicht mehr fertig. Dann ist man den ganzen Tag nur noch am Empören, Soli zeigen, Demonstrieren, Hinterherlaufen....
Es herrscht ein Overkill an Bad News, und an Unrecht / Krieg / Gewalt in der Welt sowieso.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 22.01.2026:Wer bei Gaza bullt, aber beim Iran schweigt, beweist, dass für ihn Moral nicht universell, sondern wahlweise ist und ihm die Freiheit der Menschen im Iran egal ist
Ja, da ist sicher was dran in dem Fall.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

28.01.2026 um 03:23
@GirlsBestPlay

Hallo, ich "überlade" dich hiermit mal, aber sehe das eher als Merkzettel für mich.

Die ganze Geschichte ... da ist viel, was ich noch nicht wusste und das auch zur deutschen Geschichte gehört.
Die Grünen haben bis heute ein unklares Verhältnis zum Iran. Noch bei den "Frau-Leben-Freiheit"-Protesten im Jahr 2022 behauptete Außenministerin Annalena Baerbock, die Gewalt der islamischen Sittenwächter habe "nichts, aber auch gar nichts, mit Religion oder Kultur zu tun". Das Missverständnis über die Religion ist sehr alt, zeigt Welt-Autor Thomas Schmid in seinem Blog. Denn schon Joschka Fischer hatte 1979 anlässlich der iranischen Revolution das "Heilige" gefeiert, in dessen Namen sich die Revolutionäre gegen die "atheistische Kultur des Westens" stellten. Schmid erinnert sich an den Pflasterstrand-Artikel, der Fischer später häufig vorgeworfen worden sei (unser anderem im Perlentaucher, hier): "Dass der Islam 1978/79 in der Massenbewegung gegen den Schah von Beginn an eine bedeutende Rolle spielte, deutet Fischer hier als Protest gegen eine aufgezwungene Modernisierung, gegen die autoritär von oben betriebene Herausbildung einer Industriegesellschaft nach westlichem Vorbild. Und als Fundamentalkritik am westlichen Entwicklungsmodell. Das waren Gedanken, die in diesen Jahren die entstehende Umweltbewegung und die Alternativbewegung beflügelten, die nicht zuletzt auch den Traum vom einfachen, zumindest aber einfacheren Leben träumten."
Quelle: https://www.perlentaucher.de/9punkt/2026-01-27.html

Da muss man sich etwas Zeit für nehmen, die Texte, auch die Originaltexte, sind da verlinkt, Ich hab das alles überflogen, vorhin. (Deshalb auch nur kurze Anmerkungen, Joschka Fischer hat in seinen Memoiren die Iranpolitik ausgeklammert; die Boell-Stiftung - damals geleitet von Ralf Fuecks, den ich schätze - habe Fischer für seine Iran-Politik laut Selbstauskunft kritisiert, nicht öffentlich, aber intern.)

Wie gesagt, das ist sehr viel, aber ich wollte es mir kurz merken.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

02.02.2026 um 23:41
@GirlsBestPlay

Noch eine Stimme, die sich wundert, angesichts des Massakers an einer ganzen Generation, von Andreas Fanizadeh.
Längst überfällig ist es, die Vermögen von Mullahs, Revolutionsgarden und ihrer Verbündeten, ihre im Ausland heimlich deponierten Milliarden einzuziehen.

Die <i>FAZ</i> berichtete unlängst, gestützt auf eine Recherche der englischen Financial Times, wie Ali Aliakbar Ansari, regimenaher iranischer Bankier, in EU und Deutschland Immobiliengeschäfte betreibt.

Sein Immobilienvermögen soll sich demnach in der EU auf 400 Millionen Euro belaufen – dazu zählen das Hotel Hilton Frankfurt City Centre, das Hilton Frankfurt Gravenbruch oder das Bero-Zentrum Oberhausen, ein Einkaufszentrum, auf Mallorca das Steigenberger Golfhotel Camp de Mar sowie das Schlosshotel im österreichischen Kitzbühel. In Großbritannien wurden bereits Vermögenswerte von 150 Millionen Pfund eingefroren.

Pali-Tücher statt Solidarität

So groß die Solidarität mit Irans Linken in den westdeutschen Szenen bis zum Sturz des Schahs 1979 war, so ruhig ist es seit der Machtübernahme der Islamisten 1979 geblieben. Ein Paradoxon. Anscheinend tun sich viele Linke hierzulande schwer, sich mit Demokratiebewegungen zu solidarisieren.

Radikal zu sein, hieße heute aber, sich auch die Islamisten und ihre weitverzweigten Geschäftsnetzwerke vorzuknöpfen.
Quelle: https://taz.de/Reaktion-des-Westens-auf-Lage-im-Iran/!6147042/

Die verhaltene Reaktion? Neu ist das Muster jedenfalls nicht, meint der Autor.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

03.02.2026 um 02:31
So groß die Solidarität mit Irans Linken in den westdeutschen Szenen bis zum Sturz des Schahs 1979 war, so ruhig ist es seit der Machtübernahme der Islamisten 1979 geblieben
Quelle: https://taz.de/Reaktion-des-Westens-auf-Lage-im-Iran/!6147042/

Naja geht so - ich erinnere nur an den Song "Iran" von Deutschlands wichtigster linker Politpunk Band Slime aus den frühen 80ern, der damals ein ziemlicher Hit war ("Koran - Bibel für Faschisten" und so...) Das war schon plakativ deutlich und lief nicht nur einmal in der Hafenstraße...
Auch zb die Abstürzenden Brieftauben befassten sich mit dem Thema in einem Song. So ganz ruhig war es nicht.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

03.02.2026 um 10:36
Heute sind die verbliebenen linksradikalen „Freiheitskämpfer“ von einst alt geworden und ergraut. Trotz ihrer massiven Lügen werden sie (und ihre geistigen Kinder und Enkelgenerationen) weiterhin als Iran-Experten in TV-Runden und von Thinktanks auf Podiumsdiskussionen eingeladen. Nur eine Handvoll von ihnen bedauern aufrichtig, dass sie damals gegen die konstitutionelle Monarchie und Irans Modernisierung Lügen verbreitet und sich auf die Seite eines Monsters wie Khomeini gestellt haben. Oder gar selbst zu den Waffen gegriffen haben. Was sie aber eigentlich bedauern ist, dass sie nicht selbst nach der Islamischen Revolution 1979 an die Macht kamen und den Mullahs unterlegen waren. Ihr Hass auf den Schah war (und bleibt) größer als ihre Liebe zum Iran.
Quelle: https://irandiskurs.de/1979-wie-die-revolutionaere-den-iran-in-den-abgrund-stuerzten/die-luegen-der-sieger/

😔


@Fellatix
danke dir. Ich war etwas Krank daher jetzt die Antwort. ich habe mich sehr über deine Nachricht gefreut! 😊
Und abgemacht: Wir sind jetzt offiziell das „Umfrage-Ersteller-Liebespaar“ im Forum, da kommst du nicht mehr raus 😄


Was du über die Rolle der Linken in den 70ern zusammengetragen hast, fand ich ehrlich gesagt ziemlich heftig. Vor allem die Sache mit Simone de Beauvoir hat mich nachdenklich gemacht.. dass es diese Warnungen schon damals gab, während viele andere das Ganze eher romantisiert oder ausgeblendet haben..

Ich werde mir deine Links am Wochenende in Ruhe anschauen, das ist definitiv nichts für zwischendurch. Danke dir 🫶
Zitat von philaephilae schrieb am 27.01.2026:Ich finde aber den Zwang in der heutigen Zeit, zu allem seine Meinung äußern zu müssen, oder "Haltung zu zeigen", kontraproduktiv. Denn dann wird man gar nicht mehr fertig. Dann ist man den ganzen Tag nur noch am Empören, Soli zeigen, Demonstrieren, Hinterherlaufen....
Es herrscht ein Overkill an Bad News, und an Unrecht / Krieg / Gewalt in der Welt sowieso.
Das ist verständlich. Dieser ständige Druck, zu allem sofort eine Meinung haben zu müssen, nervt irgendwann..
Mir ging es auch eher darum… warum Solidarität oft so selektiv ist. Es ist schon auffällig, dass manche Themen alles dominieren, während beim Iran, wo Frauen gerade alles riskieren.. oft diese seltsame Stille herrscht. Genau dieses Wegsehen, wenn es politisch gerade unbequem ist, finde ich schwierig.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

03.02.2026 um 10:50
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Genau dieses Wegsehen, wenn es politisch gerade unbequem ist, finde ich schwierig.
Und was hätte "die Linke" im Iran der 80er ändern sollen? Dass auf Pest die Cholera folgte, war wohl kaum Schuld der deutschen Linken. Oder Rechten..
Es gibt halt Dinge, auf die man keinen Einfluss hat und die halt Sache der Perser sind. Schwierig wird es, wenn die Mullahs deutsche Fernsehsendungen bzw ihre Moderatoren (Rudi Carell) bedrohten, falls sich jemand noch daran erinnert - ansonsten ist das Sache der Perser.
Es ist ziemlich lachhaft, wenn irgendwelche Theoretiker und Politwissenschaftler sich über die Zurückhaltung der deutschen Linken (oder Rechten) im Iran der 80er echauffieren - "Linke Spießer" von Slime (oder vom rechten Gegenstück Endstufe) anyone?


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

04.02.2026 um 10:13
Zitat von philaephilae schrieb am 27.01.2026:Ich finde aber den Zwang in der heutigen Zeit, zu allem seine Meinung äußern zu müssen, oder "Haltung zu zeigen", kontraproduktiv. Denn dann wird man gar nicht mehr fertig. Dann ist man den ganzen Tag nur noch am Empören, Soli zeigen, Demonstrieren, Hinterherlaufen....
Es herrscht ein Overkill an Bad News, und an Unrecht / Krieg / Gewalt in der Welt sowieso.
Man wird nicht gezwungen sich auf so ein hohes Roß zu begeben und immer und immer wieder seien Kultur/Moral als überlegen zu sehen und das anderen in sovielen Themen wie möglich zu zeigen . DAs ist eben was Leute stört. Die Doppelmoral dabei.

Die Demonstratioenn und das Empören bringt generell wenig, da man nicht unbedingt etwas tun kann. Leute überschätzen da ihren eigenen Einfluss und denken auch Deutschland wäre so ein mächtiges Land, dass andere Länder dort sofort gehorchen wie sie es mit China, den USA und teilweise Russland machen.

Zudem ist auch irgendwie schädlich, wenn man es nur zu verbündeten Staaten macht, was Viele machen und dann nichts zu Staaten sagen die nicht mit dem Westen verbündet sind. Wenn ich z.b. Türkei, Iran vergleiche oder eben auch Israel mit anderen Ländern. Dann ist das schon blödsinnig, was da gemacht wird.

Der Unterschied ist z.b. das die Türkei mit dem Westen verbündet ist und da gab es eben große Empörung z.b. mit dieser Mesut Özil SAche. Bei Israel auch usw. Trotzdem sind die Menschenrechte in beiden Ländern besser als in anderen Ländern über die sich nicht empört wird.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Und was hätte "die Linke" im Iran der 80er ändern sollen? Dass auf Pest die Cholera folgte, war wohl kaum Schuld der deutschen Linken. Oder Rechten..
Es gibt halt Dinge, auf die man keinen Einfluss hat und die halt Sache der Perser sind. Schwierig wird es, wenn die Mullahs deutsche Fernsehsendungen bzw ihre Moderatoren (Rudi Carell) bedrohten, falls sich jemand noch daran erinnert - ansonsten ist das Sache der Perser.
Es ist ziemlich lachhaft, wenn irgendwelche Theoretiker und Politwissenschaftler sich über die Zurückhaltung der deutschen Linken (oder Rechten) im Iran der 80er echauffieren - "Linke Spießer" von Slime (oder vom rechten Gegenstück Endstufe) anyone?
Die englischsprachigen Länder haben ein Lehnwort aus dem Deutschen: Realpolitik. Also anscheinend war das mal besser, wenn sowas sogar aus Deutschland kommt. Man kann eben nicht alles machen und sagen, was man will, wenn es um Außenpolitik geht, sondern sollte immer an den besten Resultaten interessiert sein.

Seit Nancy Faeser und Katar als die LGBTQ-Rechte nach ihrer Aktion bei der WM sich verschlimmert haben, sollte mal wirklich der Letzte in Deutschland verstanden haben, dass man mit kultureller Überlegenheit und Belehrung die meisten anderen Länder nicht überzeugt. Sie wurde auch danach interviewt ob sie wieder für LGBTQ-Rechte protestieren würde und hat ja gesagt.

Das ist das Problem: Bestimmte Leute wählen eher das moralische und kulturelle Überlegenheit zeigen und damit innenpoltiische Punkte über den wirklichen Resultaten. Wenn man für bestimmte REchte ist, sollte man wissen, wann man schweigen muss. Das wusste sie ja nach der Aktion und hatte dennoch gesagt, sie würde es trotz negativen Resultaten wieder machen.

Das Ergebnis sollte wichtiger sein und nicht, dass man eine Gruppe, von der man sagt, dass man ihr helfen will, wieder Schaden würde, nachdem man weiß, dass es negative Resultate hatte.

Nancy Faeser wurde jetzt aus der Spd regierung rausgeschmissen und Habeck ist auch nicht mehr da. Baerbock belehrt jetzt die UN. Die Hauptakeure sind also weg und das ist also nicht mehr so schädlich für Deutschland, da sie wohl wieder zurück zur Realpolitik gehen.

Bei Iran muss man bedenken. Haben sie Atomwaffen usw. Bringt es mehr etwas zu sagen oder nicht. Wenn jemand Atomwaffen hat, kann man fast nichts mehr machen. Könnte die Regierung noch mehr Leute umbringen, wenn man etwas sagt usw. Man muss einfach vorsichtig sein was man sagt, wenn man in der Regierung ist (CDU-CSU und SPD).

Das verstehen Medien und viele Wähler auch nicht. Man ist abhängig von bestimmten Staaten durch schlechte Politik der Vorgängerregierungen und der EU. Iran könnte z.b. den Ölpreis und Gaspreis manipulieren indem sie die Seewege blockieren, die USA ist technologisch dominant, China im EXport von wichtigen Gütern (Computer usw.). Andere Länder könnte man zwingen aber das wäre dann kein wirkliches Überzeugen. Die müsste von allein darauf kommen dass bestimmte Rechte besser sind für ein Land und dazu müsste man ein positives Vorbild sein.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

04.02.2026 um 10:20
Zitat von blueavianblueavian schrieb:sollte mal wirklich der Letzte in Deutschland verstanden haben, dass man mit kultureller Überlegenheit und Belehrung die meisten anderen Länder nicht überzeugt.
Redest du momentan von den USA? Die sind ja geradezu Weltmeister im Belehren anderer Länder, sofern man sich nicht ihren Maßgaben anschließt. Auch andere Länder belehren gern, wenn man ihre politischen oder religiösen Vorstellungen nicht übernimmt. Ist nicht auch Putin einer von denen, die nicht müde werden, dem "Westen" moralische Verkommenheit zu unterstellen (was auch eine Art von Belehrung ist)?


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

04.02.2026 um 17:52
1. Ja, es geht um Solidarität und selektive Aufmerksamkeit, danke für die erinnerung, @GirlsBestPlay

2. Sonst? Sicher muss eine Iranpolitik das internationale Umfeld bedenken, duh. Aber der holzschnittartige Antagonismus von Macht- oder Realpolitik versus Moralpolitik geht so und so fehl. Werte ohne Interessen sind hohl und Interessen ohne Werte sind beliebig.

3. Die Mär, dass AB nur um die Welt gereist sei, um sich zu empören und andere zu belehren, wer glaubt sowas? Sagt am meisten über einen selbst. Im übrigen ist zwischen AB und Wadephul gar nicht so ein großer Unterschied. Zwischen AB und Gabriel (Maas hatte nicht so viel zu sagen) dann schon mehr - zum Glück.

4. Sich als die Guten zu fühlen (eine deutsche Spezialität) und dabei ... ach, das ist einfach nur deutscher Michel.

5. Über die politischen Hohlformeln der Gegenwart und etwa auch das antiliberale Narrativ hinter dem Begriff der "mulitipolaren Welt" empfehle ich das Buch von Joerg Lau: Worte, die die Welt beherrschen.

Ach, besprochen hier
Die knapp 200 Seiten über die „Worte, die die Welt beherrschen“ sind nicht nur eine Abrechnung mit der oft schlampigen Art und Weise, wie Politiker und Journalisten diese Phrasen verwenden. Das Buch ist auch ein praktisches Nachschlagewerk für alle, die sich für außenpolitische Zusammenhänge interessieren. So erklärt Jörg Lau anschaulich den Unterschied zwischen „Ein-China-Politik“ und „Ein-China-Prinzip“, wenn es um den Status der Inselrepublik Taiwan geht. Klingt ähnlich, ist aber nicht das Gleiche, auch wenn die Propaganda der Kommunistischen Partei China das immer wieder behaupte, schreibt der Autor.

„Leider ist Pekings Propaganda erfolgreich: Journalisten und Politiker werfen die verschiedenen Ein-China-Konzepte durcheinander und verwenden die Begriffe synonym. Sigmar Gabriel behauptete Ende 2023 in einem Interview, dass ‚wir alle Anfang der 1970er-Jahre akzeptiert haben, dass die Volksrepublik ganz China vertritt, also auch Taiwan‘. Ein Ex-Außenminister sollte es besser wissen. Die Ein-China-Politik will den Status quo taiwanischer Selbstregierung unterhalb der Schwelle voller staatlicher Souveränität bewahren; das Ein-China-Prinzip hingegen ist die Legitimationsbasis für eine kommende Annexion – ein Unterschied, der über Krieg und Frieden entscheiden kann.“

Plädoyer für eine neue Debatte über Außenpolitik

Jörg Lau hat das Buch nicht geschrieben, um besserwisserisch zu belehren, oder um pedantisch auf Ungenauigkeiten hinzuweisen. Vielmehr ist „Worte, die die Welt beherrschen“ ein Plädoyer dafür, sich ausführlicher mit den bedeutenden außenpolitischen Fragen zu befassen, statt nur an der Oberfläche zu kratzen. Das ist tatsächlich wichtiger denn je. Trotzdem nutzen Journalistinnen und Journalisten, Politikerinnen und Politiker allzu häufig Floskeln, um sich vor komplizierten Zusammenhängen und mühsamen oder unbequemen Diskussionen zu drücken.
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/joerg-lau-worte-die-die-welt-beherrschen-rezension-100.html
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:😊
Und abgemacht: Wir sind jetzt offiziell das „Umfrage-Ersteller-Liebespaar“ im Forum, da kommst du nicht mehr raus 😄
Aber klar doch und gute Besserung :)


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

05.02.2026 um 11:29
Zitat von martenotmartenot schrieb:Redest du momentan von den USA? Die sind ja geradezu Weltmeister im Belehren anderer Länder, sofern man sich nicht ihren Maßgaben anschließt. Auch andere Länder belehren gern, wenn man ihre politischen oder religiösen Vorstellungen nicht übernimmt. Ist nicht auch Putin einer von denen, die nicht müde werden, dem "Westen" moralische Verkommenheit zu unterstellen (was auch eine Art von Belehrung ist)?
Absolut.

Aber auch Deutschland schwingt gern mal den moralischen Zeigefinger.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

09.02.2026 um 08:44
Zitat von philaephilae schrieb am 05.02.2026:Aber auch Deutschland schwingt gern mal den moralischen Zeigefinger.
Dass Deutschland den moralischen Zeigefinger außergewöhnlich stark schwingt, habe ich noch gar nicht so mitbekommen. Es kann schon sein, dass man in den Medien und in privaten Diskussionen auch die Umstände in anderen Ländern beurteilt, aber meinem Eindruck nach geschieht dies ungefähr in ähnlicher Intensität, wie dies auch andere Länder wahrscheinlich machen.


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