@GirlsBestPlay Tja, die Frage ist viel zu allgemein gestellt, weil es unter den acht Milliarden Menschen keine Einigung darüber gibt, was genau nun Gott sein soll. Das wird theologisch angegangen, physikalisch, philosophisch und sogar mathematisch.
Der gute Gödel hat da mal einen Gottesbeweis vorgelegt:
de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis#Kurt_GödelDer ganze Spaß führt aber zwingend zu einem Widerspruch. Also von der Logik her, gibt ja das das Beispiel mit dem Stein, gibt viele, ich hab mir selbst was überlegt.
Gott soll allwissend sein, also er weiß alles. Wenn er alles weiß, weiß er was gestern war ganz genau und an jedem Ort. Und er weiß dann, was er selbst so gedacht hat, den ganzen Tag lang und den Tag davor und davor. Er weiß eben alles.
Dann weiß er auch, was er morgen denken wird, und übermorgen und alle Tage die noch kommen mögen. Und er weiß was er "machen" wird, ...
Wenn Gott nun jeden seiner Gedanken in der Zukunft kennt, kann er morgen nicht etwas anderes Denken, als das er heute schon gewusst hat, dass er es denken wird.
Damit hätte Gott wohl keine Freiheit mehr zu denken was immer er will, wann immer er es will. Er wäre statisch.
Das mit dem "statisch" ist aber generell ein Problem, wenn wir in die Physik und die Naturwissenschaften schauen, ist das Blockuniversum als vierdimensionale Mannigfaltigkeit ja auch vollständig determinierter und statisch.
Ich will mal hier nur für mich sprechen, wenn man sich so die Fragen der Existenz in allen ihren Fassetten stellt, man muss erkennen, sie können nicht alle beantwortet werden. Und Esoterik halte ich für gefährlich, ich zumindest brauche immer auch Evidenz. also Physik, Philosophie und Mathematik und Logik.
Dazu, dann etwas Buddhismus, der tibetanische ist recht interessant, passt auch vieles zur Quantentheorie.
Vorsichtig sollte man immer mit "Erleuchteten" sein, Gurus die vieles versprechen und gerne Dein Geld haben wollen. Und das geht auch im Kleinen los, es gibt immer Menschen, die tun so (oft glauben sie es auch selbst von sich), etwas zu wissen, verstanden zu haben, was andere eben noch nicht verstanden haben. Und sie geben es dann "gerne" weiter.
Das ist gefährlich, es kann schnell in eine Sekte führen, Erfahrungen müssen selbst gemacht werden, Wissen muss selbst verstanden werden, es muss eigenständig nachvollzogen werden.
Und man sollte immer auch zweifeln, der Zweifel ist eine große und wichtige Dynamik.