anthe schrieb:In Wissenschaftlerkreisen herrscht Ruhe, denn da war man sich von Anfang an einig, dass der Wal nicht gerettet werden kann.
Tut es nicht. Die Ferndiagnostiker hacken mit fast schon beängstigender Begeisterung und Ausdauer auf denen rum, die den Wal nicht achselzuckend aufgegeben haben. Und ja, da waren auch Experten dabei. Im Gegensatz zu den meisten, die ihr Wissen in den Medien verbreiten lassen (und dabei die Besonderheiten der Ostsee gerne ausblenden bzw. unter den Tisch fallen lassen), haben die sich den Wal wenigstens mal angeschaut.
Und wir wissen alle nicht, wie es ausgegangen wäre, hätte man den Wal nicht erstmal wochenlang im Schlick rumsiechen lassen, weil man ja meinte, dass er schon fast tot sei (sinngemäß). Und das war er eben ganz eindeutig nicht, sonst hätte er nicht so lange überlebt.
Tatsächlich hätten ihm wohl noch weitere Wochen wenn nicht gar Monate im Schlick feststeckend gedroht bis zum Hungertod. Das wird aber gern ausgeblendet bzw. als "in Ruhe sterben" glorifiziert.