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Beamte vom Jugendamt sind manchmal Sadisten. Was meint ihr?

79 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Jugendamt, Mütter, Beamte, Väter

Beamte vom Jugendamt sind manchmal Sadisten. Was meint ihr?

20.03.2013 um 02:10
Hmm. Schwierig. Als ich ein Teenager war, schaltete ich selbst das Jugendamt ein. Das Jugendamt hatte nichts zu bemägeln.
Sie befragten auch nur meine Mutter, nicht ihren Freund der mir so Angst machte.
Nachdem ich mehrfach das Jugendamt vergeblich einschaltete, lies ich mich selbst in eine Kinder und Jugendpsychatrie einliefern.
Nach nur einer Woche wurde ich entlassen, weil ich Gesund bin, und das Problem nicht bei mir liegt.
Heute bin ich ein Psychisches Wrack. Ich habe vor Allem Angst und heule auch noch ständig.
Alles nur, weil damals falsche Entscheidungen getroffen worden, und das Jugendamt ZUWENIG machte.
Versteht mich nicht falsch, das Jugendamt ist gut und wichtig. Aber ich kenne Fälle, da wurde es informiert (von Kindergärtnerinnen, die Blaue Flecken an schützlingen entdeckten! Nicht einfach nur am Schienbein, nein, richtige Veilchen.) und sie unternahmen nichts. Oder zuwenig.
Es ist auch eine Geldfrage, denke ich, sowie die Einschätzung der Mitarbeiter.
Wenn ein Mitarbeiter in eine Familie geht, und sie für "okay" befindet, werden die sicher nicht einen zweiten schicken, um die meinung des ersten zu Überprüfen.


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Beamte vom Jugendamt sind manchmal Sadisten. Was meint ihr?

20.03.2013 um 02:11
@onuba

Das habe ich.

Aber noch viel mehr habe ich mir einen Eindruck von der Mutter und dem Vater und der Liebe zu ihrem Kind gemacht. Der Jugendbeamte (ich nenne ihn "Sadist") hat sich diesen Eindruck kein einziges mal gemacht.


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Beamte vom Jugendamt sind manchmal Sadisten. Was meint ihr?

20.03.2013 um 02:23
@Addy

Der Beamte war nicht in der Wohnung.
Der Beamte hat Mutter und Kind nie gemeinsam beobachtet.
Der Beamte hat Vater und Kind nie gemeinsam beobachtet.

DAS aber erwarte ich von einem Menschen, der sich von amts-wegen herausnehmen darf einer Mutter und einem Vater das Kind weg zu nehmen.


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Beamte vom Jugendamt sind manchmal Sadisten. Was meint ihr?

20.03.2013 um 02:27
@goili
Waren denn andere Mitarbeiter in der Wohnung, und konnten ein Urteil fällen? Oder haben andere Mutter und Kind beobachtet?

Oder war es vielleicht so, dass das Kind verletztungen hatte, und erstmal pro forma das Kind aus der Schusslinie geholt wurde?

Das Jugendamt kann nicht einfach -grundlos- ein Kind in Obhut nehmen. Entweder dir wird der Wahre Grund verschwiegen, oder die Eltern sollten dringend einen Anwalt einschalten.


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20.03.2013 um 02:54
@Addy

Eine Ärztin meldete dem Jugendamt, dass nach der Geburt des Kindes Methadon nachgewiesen worden war. (Wie der Methadon-Konsum während der Schwangerschaft genau ablief weiß ich nicht. Aber die Mutter gibt seit vier Monaten ihren Urin ins Labor und alle Tests bestätigen, dass sie drogenfrei ist.)
Das Kind kam nie "nach Hause". Die Mutter-Kind-Bindung wurde in der Entwicklungsphase unterbrochen. Ebenso die Vater-Kind-Bindung. So etwas halte ich für das Dümmste, was man machen kann. Vor allem die Mutter-Kind-Bindung ENTSTEHT in dieser wichtigen ersten Zeit.


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20.03.2013 um 09:09
@goili
Methadon im Blut ist ja nun kein Zuckerschlecken.
Ich meine, wir haben hier beide unsere Ansichten. Ich weiß nicht, was in den HPG Berichten steht, und wie es ablief.
Wenn die Mutter in der Schwangerschaft Methadon genommen hat, dann hat sie das Kind gefährdet. Man kann ja im Blut nachweisen, wie hoch die Menge war. Und ich denke, dass war nicht ein kleines bisschen, sondern soviel, dass das Jugendamt eingeschaltet wurde. :)


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20.03.2013 um 09:32
ich gehe mal davon aus, dass die Mitarbeiter des Jugendamtes Menschen sind, die Fehler machen, vorverurteilen, falsch urteilen, auch mal alles richtig machen. Perfekt ist kein Mensch, man sollte lieber ein System entwickeln, wo genauer und von mehreren Personen geprüft wird.


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20.03.2013 um 09:48
@goili

Das Jugendamt ist so eine Sache. Im Endeffekt hängt viel, wenn nicht sogar alles, vom Sachbearbeiter/ Sachbearbeiterin ab.

Manche sollten sich wirklich einen anderen Job suchen, denn befähigt sind nicht alle. Ich weiß wovon ich schreibe.


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20.03.2013 um 10:18
@goili
Damit liegt der Fehler eindeutig bei ihr, wenn man substituiert ist und schwanger wird, sollte man dies unverzüglich dem behandelnden Frauenarzt und dem JA mitteilen, alles andere ist fahrlässig und spricht eindeutig gegen die nötige Reife um ein Kind grosszuziehen.


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20.03.2013 um 12:48
Also wenn die Mutter wohl während der Schwangerschaft nichts konsumiert hat, würde ich wohl schätzen das Kind hat sich im Mutterleib selber etwas Stoff besorgt.

Bin für eine möglichst rasche Einlieferung in die nächstgelegene JVA.


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20.03.2013 um 13:13
@goili

So ein albernes Gehetze...

Du willst dich also darüber aufregen, dass ein Typ beim Jugendamt es verweigert hat, ein BABY, in dessen Blut METHADON nachgewiesen wurde, einfach so den Eltern zu überlassen?

Hast du überhaupt einen Schimmer, was Methadon ist?
Das Zeug wird unter anderem als Heroinersatz verwendet!

Und vor noch nicht allzu langer Zeit starb in Hamburg ein kleines Mädchen, weil ihm von den Erziehungsberechtigten Methadon verabreicht wurde!
Vielleicht mal drüber nachgedacht, dass der Herr vom Jugendamt genau diesen Fall vor Augen hatte?

Dass das Baby der Gefahr von gefährlichen Drogen und Ersatzstoffen ausgesetzt sein könnte?

Du hast sogar selbst geschrieben, dass du keine Ahnung hast, wie der Methadon-Konsum während der Schwangerschaft lief.


Und da kritisierst du es, wenn der das Kind nicht einfach so freigibt?

Unglaublich...


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TinaMare
ehemaliges Mitglied

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20.03.2013 um 13:14
@goili
Die Mutter ist eine Sadistin, das trifft es wohl eher.


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20.03.2013 um 13:16
@Dr.Plöke
Übertreib nicht so, sonst müssten alle Muttis die auch rauchen oder Alkohol trinken in den Knast.

Das wichtige ist doch eher die Offenlegung von solchen Problemen und wenn ein Erwachsener Mensch nicht die Grösse besitzt, so etwas zuzugeben und damit den Weg frei gibt für eine strengere Überwachung, die dem Kindeswohl dient, ist es als fahrlässig zu werten und ein Kindesentzug gerechtfertigt.


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20.03.2013 um 13:21
@cassiopeia88

Doch nicht die Mutti, die hat sich ja offenbar nichts zu schulden kommen lassen.
Der fiese Fötus hat zu büßen, Drogendeals sind auch im Mutterleib ein verstoß gegen Recht und Ordnung!

Lies das nächste Mal bitte die Posts des OPs genauer, ok?


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20.03.2013 um 13:34
@goili
goili schrieb:Vor allem die Mutter-Kind-Bindung ENTSTEHT in dieser wichtigen ersten Zeit.
Vor allem steht das Kindeswohl!

Wenn ich die Meldung bekomme, dass ein neugeborenes Baby Methadon, einen Ersatzstoff für Heroin, im Blut hat, dann schaue ich auch erstmal GANZ genau hin, ob da eine Gefahr in dieser Familie für das Kind besteht!

Das hat nichts mit Sadismus zu tun, das ist die absolute Pflicht jedes guten Mitarbeiters im Jugendamt.


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21.03.2013 um 07:27
@cassiopeia88
@Kc
@Addy @TinaMare

Die Mutter hat unregelmäßig Methadon konsumiert.
Sie wusste fünf Monate nicht, dass sie schwanger war. Und sagte, sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen soll, als die Schwangerschaft vom Frauenarzt festgestellt wurde. Nachdem sie es wusste nahm sie keinerlei Drogen mehr.
Das Methadon wurde im Kindspech, nicht im Blut festgestellt. (Kindspech ist der erste Stuhlgang und wurde vom Kind während der Geburt ausgeschieden und teilweise eingeatmet. Das Kind lag vier Wochen lang auf Intensiv.)

Die Frau vom Kinderschutzbund, die Einblick in die Verfahrensweise des Jugendamts bekam und die Mutter mit Kind begleitete, wenn sie sich denn mal für eineinhalb Stunden zweimal die Woche sehen durften, meinte: "Bei dir ist alles schief gelaufen, was nur schief laufen kann. Ich würde jetzt zum Familiengericht gehen. Dann kriegt der aber gewaltig eins auf's Dach."

Wegen Sachbearbeitern wie dem, den ich Sadist nenne, hat das Jugendamt einen angsteinflößenden Ruf, der bewirkt, dass man jeden Kontakt zu denen vermeiden will. Er war gleich zu Anfang angepisst, weil die Mutter sich nicht untertänig ihr Kind weg nehmen lassen wollte und ihm dies deutlich gezeigt und gesagt hat. Da hat er sich auf sie eingeschossen. Solche Charaktere dürfen eine so verantwortungsvolle Aufgabe nicht in ihre Hände kriegen.

Ich überlege, ob man ihn auf Schmerzensgeld verklagen sollte. Denn DAS waren Schmerzen !!!!!!!!!

@Kc
Das Mädchen, das an einer Methadonvergiftung gestorben ist, befand sich bei PFLEGE-ELTERN, die vom Jugendamt ausgesucht waren und seit Jahren in einem Methadonprogramm waren.


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21.03.2013 um 08:58
@nanusia

Du weißt, wovon du schreibst? - Aber du wirst nicht darüber schreiben, stimmts. Denn die Vorverurteilung "Wer mit dem Jugendamt zu tun hat, bei dem stimmt was nicht." will man nicht. Man möchte einfach leben. Ohne, dass mit dem Finger auf einen gezeigt wird. Und man immer einen Makel an sich empfindet, der einen aus diesér Gesellschaft ausstoßen könnte.

Aber - leider - sind wir doch fast alle irgendwie Ausgestoßene. Der eine isst zu viel. Die andere kauft zu viel. Wieder einer trinkt zu viel. Jemand putzt zu viel. Irgendwer behandelt seinen Hund schlecht. Wieder einer geht zu oft zum Arzt. Und dann sind da noch die, die sich zu viel schminken und und und und.

Ich finde das traurig. Und ich finde es schade, dass vielen Menschen der Mut genommen wird, offen über das Jugendamt und ihre Erfahrungen zu sprechen. Angst verstopft den Mund. Selbst ich bin froh, dass ich in Allmy anonym bin.

Schade, aber auch ich lasse mich nicht gern für meine Meinung von anderen verurteilen.


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21.03.2013 um 09:22
Das Jugendamt kann machen was es will, es wird nie jemanden geben, dem gefällt was, und wie, es Maßnahmen ergreift.
Es sind einfach zu wenige Mitarbeiter für zu viele Kinder/Familien zuständig.
Hätte er das Kind der Mutter zu früh übergeben, und es wäre etwas passiert, wäre das Geschrei auch wieder groß.
Ich denke mir, lieber einmal ein wenig zu genau sein, als ein Kind zu gefährden.
Wie der Mitarbeiter dann menschlich ist, ist eine andere Sache.
A-Löcher gibt es überall.


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21.03.2013 um 09:56
@goili
Ich bin auch nicht dafür sofort die Kinder wegzunehmen, nachvollziehbar ist es dennoch.

Methadon nur unregelmässig zu nehmen ist doch sehr selten und geht meist mit dem Konsum von andere Substanzen einher, auch dass nach angeblich längerer Abstinenz noch Stoffe im Mekonium nachweisbar waren wirft bei mir Fragen auf, genauso warum überhaupt danach gesucht wurde, musste ja einen Grund geben?

Der normale Vorgang bei substituierten Müttern, wenn sie dies schon im Vorfeld offenlegen ist die Einbindung einer Familienhelferin, welche die Schwangere betreut und nach der Geburt regelmässigen Einblick in den Alltag erhält, um sicher zu gehen, habe das alles hinter mir und kann mich nicht beklagen. Liegt wohl daran, dass ich mich nicht verunsichern lassen habe und sehr offen war, ging schliesslich um mein Kind.

Diese Angst vonder du sprichst, scheint wirklich bei vielen ein grosses Hindernis zu sein, doch denke dran dadurch verbaut man sich mehr als etwas zu erreichen.


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21.03.2013 um 09:56
gibt es hier Jugendamtmitarbeiter? Wie viele Sadisten gibt es überhaupt, so durchschnittlich im Bevölkerungsanteil? Gehen die alle zum Jugendamt und arbeiten dort?


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