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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 01:17
satansschuh schrieb:Aber vielleicht von Freiheit.
Die Freiheit durch rücksichtsloses Verhalten den Planeten zu ruinieren?
Da haben die Marketingdepartments ja ganze Arbeit geleistet, wenn die Leute es als eine Art von Freiheit ansehen ihre Produkte zu kaufen.
satansschuh schrieb:Nein, ich rede von Geburtenkontrolle. Kostenlose oder zumindest erschwingliche Verhütungsmittel und mehr Investion in Bildung. Je gebildeter die Frau, desto weniger Kinder bekommt sie.
Das passiert sowieso, wenn der Wohlstand kommt. Nur damit beschränkst du die Bevölkerung nicht auf ca. 1 Milliarde Menschen sondern auf ca. 9
Auf ca. 1 Milliarde kommst du nur durch Massengenozid.


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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 01:29
1.21Gigawatt schrieb:Das passiert sowieso, wenn der Wohlstand kommt. Nur damit beschränkst du die Bevölkerung nicht auf ca. 1 Milliarde Menschen sondern auf ca. 9
Wie sieht denn deine Rechnung aus? Wenn wir jetzt damit anfingen, kämen wir mit deiner Rechung auf 5 Milliarden. Zusätzlich könnte man Anreize geben sich sterilisieren zu lassen und kinderlos zu leben.


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10.08.2019 um 01:36
tic schrieb am 04.04.2013:mit sich selbst..


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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 01:37
Schau das Video zur Überbevölkerung was oben verlinkt ist.
satansschuh schrieb:Wenn wir jetzt damit anfingen
Was heißt anfangen? Es wird schon lange daran gearbeitet Wohlstand in viele Regionen der Welt zu bringen, nur ist das eben nicht so einfach.
satansschuh schrieb:Zusätzlich könnte man Anreize geben sich sterilisieren zu lassen und kinderlos zu leben.
Dann bricht aber unser Rentensystem zusammen.
Aktuell geben wir doch stetig mehr Anreize mehr Kinder zu bekommen.


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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 01:39
1.21Gigawatt schrieb:Was heißt anfangen? Es wird schon lange daran gearbeitet Wohlstand in viele Regionen der Welt zu bringen, nur ist das eben nicht so einfach.
Einfacher wäre es, kostenlos Kondome zu verteilen. Ist so mein erster Gedanke. Ansonsten Sterilisation belohnen.
1.21Gigawatt schrieb:Dann bricht aber unser Rentensystem zusammen.
Aktuell geben wir doch stetig mehr Anreize mehr Kinder zu bekommen.
Ich sehe es eher global. Und unser Rentensystem ist sowieso für den Arsch und gehört reformiert.


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10.08.2019 um 01:48
satansschuh schrieb:Einfacher wäre es, kostenlos Kondome zu verteilen. Ist so mein erster Gedanke. Ansonsten Sterilisation belohnen.
Dort wo viele Kinder geboren werden sind Kinder die Altersvorsorge.

Leute bekommen nur dann weniger Kinder wenn ihr Auskommen durch Sozialsysteme bis in Alter sichergestellt ist.
satansschuh schrieb:Ich sehe es eher global.
Also sollen sich die anderen Einschränken und nicht wir? Wieso?


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10.08.2019 um 01:58
1.21Gigawatt schrieb:Dort wo viele Kinder geboren werden sind Kinder die Altersvorsorge.

Leute bekommen nur dann weniger Kinder wenn ihr Auskommen durch Sozialsysteme bis in Alter sichergestellt ist.
Genau da könnte man ansetzen. Sterilisation sichert Altersvorsorge. Es ist ein globales Problem, bei dem alle Länder zusammenarbeiten müssen, die reicheren Länder können ruhig mitfinanzieren.
1.21Gigawatt schrieb:Also sollen sich die anderen Einschränken und nicht wir? Wieso?
Ich glaube, du verstehst mich falsch. Wir können ruhig mithelfen, die Anreize und Verhütungsmittel mitzufinanzieren.
Außerdem bekommen wir bereits weniger Kinder. Bist du bereit, einen niedrigeren Lebensstandard zu pflegen?


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10.08.2019 um 02:08
satansschuh schrieb:Genau da könnte man ansetzen. Sterilisation sichert Altersvorsorge. Es ist ein globales Problem, bei dem alle Länder zusammenarbeiten müssen, die reicheren Länder können ruhig mitfinanzieren.
Für sowas ist überhaupt nicht die soziale Infrastruktur vorhanden in den Ländern wo die Leute noch wirklich viele Kinder bekommen.

Wie gesagt, erstmal müssen Wohlstand und Stabilität in diese Länder kommen, dann sinkt die Geburtenraten von ganz alleine.
satansschuh schrieb:Außerdem bekommen wir bereits weniger Kinder.
Wir haben aber eine der höchsten Bevölkerungsdichten weltweit.
Wir sind die, die unsere Bevölkerung am meisten reduzieren müssten.

Indien und China haben zwar 10-15 mal so viele Einwohner wie wir, sind aber auch 20-30 mal so groß wie Deutschland.
Würde man China über Europa legen ginge das von Norwegen bis in die Sahara.

Die Schuld auf Entwicklungsländer abzuwälzen funktioniert weder beim Klimawandel noch bei der Überbevölkerung.


Wenn Deutschland seine Einwohnerzahl auf 40 Millionen reduziert hat, dann können wir darüber reden ob wir den Afrikanern oder Asiaten irgendwelche Vorschläge zur Bevölkerungsreduktion unterbreiten können.


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10.08.2019 um 02:11
1.21Gigawatt schrieb:Für sowas ist überhaupt nicht die soziale Infrastruktur vorhanden in den Ländern wo die Leute noch wirklich viele Kinder bekommen.
Was fehlt denn?
1.21Gigawatt schrieb:Wir haben aber eine der höchsten Bevölkerungsdichten weltweit.
Wir sind die, die unsere Bevölkerung am meisten reduzieren müssten.

Indien und China haben zwar 10-15 mal so viele Einwohner wie wir, sind aber auch 20-30 mal so groß wie Deutschland.
Würde man China über Europa legen ginge das von Norwegen bis in die Sahara.

Die Schuld auf Entwicklungsländer abzuwälzen funktioniert weder beim Klimawandel noch bei der Überbevölkerung.


Wenn Deutschland seine Einwohnerzahl auf 40 Millionen reduziert hat, dann können wir darüber reden ob wir den Afrikanern oder Asiaten irgendwelche Vorschläge zur Bevölkerungsreduktion unterbreiten können.
Von mir aus.


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10.08.2019 um 02:14
satansschuh schrieb:Was fehlt denn?
Schulen, Krankenhäuser, Straßen, sauberes fließend Wasser, Strom, Müllentsorgung, eine funktionierende Verwaltung uvm.
satansschuh schrieb:Von mir aus.
Wer lässt sich freiwillig einschläfern?


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10.08.2019 um 02:32
1.21Gigawatt schrieb:Schulen, Krankenhäuser, Straßen, sauberes fließend Wasser, Strom, Müllentsorgung, eine funktionierende Verwaltung uvm.
Ok. Ja, diese Probleme müssen angegangen werden.
Ich meinte das aber anders. Hindern diese Umstände wirklich daran, Verhütungsmittel zu verteilen und/oder Sterilisationen durchzuführen?
1.21Gigawatt schrieb:Wer lässt sich freiwillig einschläfern
So meinte ich das nicht. Aber ja, ich würde das für mich ernsthaft überlegen.


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10.08.2019 um 02:40
satansschuh schrieb:Ok. Ja, diese Probleme müssen angegangen werden.
Gute Idee. Komisch das da bisher niemand drauf gekommen ist...
satansschuh schrieb:Hindern diese Umstände wirklich daran, Verhütungsmittel zu verteilen und/oder Sterilisationen durchzuführen?
Ja.
Und wie kommst du überhaupt darauf, dass sich Milliarden Menschen freiwillig sterilisieren lassen würden?




Diese ganze Debatte über Bevölkerungsreduktion ist absolut absurd.
Wir sollten lieber daran arbeiten ein Wirtschaftssystem und ein Konsumverhalten zu entwickelt, dass 9 Milliarden Menschen nachhaltig bedient.

Das ist nicht nur möglich, sondern auch mit einem weiteren Anstieg der Lebensqualität im Vergleich zum heutigen westlichen Durchschnitt vereinbar.


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10.08.2019 um 10:43
1.21Gigawatt schrieb:Wir sind die, die unsere Bevölkerung am meisten reduzieren müssten.
???
1.21Gigawatt schrieb:Diese ganze Debatte über Bevölkerungsreduktion ist absolut absurd.
na, was denn nun?


reduzieren oder nicht?
so'n plan hast du aber auch nicht wirklich...


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10.08.2019 um 12:03
1.21Gigawatt schrieb:Aber viele Leute lassen sich durch Marketing und Konsumgesellschaft einreden, dass viel Zeugs zu kaufen etwas mit hohem Lebensstandard zu tun hat.
Ist das so? Ich halte das für ein Gerücht. Heute ist, ganz im Gegenteil, bei vielen Leuten Minimalismus in.
1.21Gigawatt schrieb:Indien und China haben zwar 10-15 mal so viele Einwohner wie wir, sind aber auch 20-30 mal so groß wie Deutschland.
Aber auch viele Regionen, die zum Leben wenig geeignet sind, z.B. Wüsten oder Hochgebirge. Diese Flächen müsste man abziehen. Das gilt für sehr viele Länder.
Und gerade in Indien kommen sehr viele Menschen in großen Städten zusammen, wo die Einwohnerdichte dann sehr hoch ist. Gerade in asiatischen Ländern.
1.21Gigawatt schrieb:Wenn Deutschland seine Einwohnerzahl auf 40 Millionen reduziert hat, dann können wir darüber reden ob wir den Afrikanern oder Asiaten irgendwelche Vorschläge zur Bevölkerungsreduktion unterbreiten können.
Soll also die Hälfte der Einwohner Deutschlands (und sicher auch ähnlicher Länder) auswandern, damit sich die Bevölkerung auf der Welt anders verteilt? Oder warten wir einfach 50 oder 70 Jahre, bis die heute überzähligen Alten gestorben sind und nur noch die wenigen jetzt Jungen übrig sind?

Was ist übrigens mit meinen Fragen, wie das (z.B. bzgl. des Verkehrs) funktionieren soll? Nicht jeder ist ein guter Radfahrer. Nicht überall gibt es eine gute Verkehrsanbindung und dann auch nicht immer für alle notwendigen Zeiten (z.B. bei bestimmten Arbeitszeiten).

Das Video über die Überbevölkerung habe ich mir angesehen. Das klingt alles sehr gut. Wäre schön, wenn die Autoren Recht behalten.
Das Interview ist ein bisschen zu lang. Kannst du das ein bisschen zusammen fassen? Bietet die Dame konkrete Lösungsvorschläge an, oder geht es nur darum, den Zuhörern ein schlechtes Gewissen einzureden, weil er angeblich für den Klimawandel verantwortlich ist?


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10.08.2019 um 13:11
AlteTante schrieb:Was ist übrigens mit meinen Fragen, wie das (z.B. bzgl. des Verkehrs) funktionieren soll?
wenn wir nicht anfangen abstriche im luxus und konsum verhalten zu machen werden wir den nächsten generationen ein ödland hinterlassen

das sollte doch mitlerweile jedem klar sein finde ich


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10.08.2019 um 13:12
AlteTante schrieb:Bietet die Dame konkrete Lösungsvorschläge an, oder geht es nur darum, den Zuhörern ein schlechtes Gewissen einzureden, weil er angeblich für den Klimawandel verantwortlich ist?
wenn jeder in deutschland 3 bäume pflanzen würde zb.

angenommen die gesammte weltbevölkerung würde da nun mitziehen ?

es geht am ende immer um verantwortung nicht nur sich selbst gegenüber

sondern auch dem nächsten und denen die noch kommen


egovseco


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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 15:22
sarevok schrieb:wenn wir nicht anfangen abstriche im luxus und konsum verhalten zu machen werden wir den nächsten generationen ein ödland hinterlassen
Es gibt Leute, die fahren nicht nur zum Spaß, sondern auch oder gar überwiegend, um zur Arbeit zu kommen, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Es gibt auch wichtige Tätigkeiten, für die ein Auto (bisher) umumgänglich ist. Zum Beispiel für den ambulanten Pflegedienst.
sarevok schrieb:wenn jeder in deutschland 3 bäume pflanzen würde zb.
Das wäre doch schon mal ein Vorschlag. Aber wo sollten die genau gepflanzt werden?


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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 16:56
Das Hauptproblem ist die Ungerechtigkeit.

Es müsste jeder die gleichen Chancen im Leben haben.
Das wird es aber leider nie geben.


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10.08.2019 um 17:23
1.21Gigawatt schrieb:Lass dir das nicht einreden. Nur weil Konsum mit Wohlstand korreliert heißt das noch lange nicht, dass das eine Eine das Andere bedingt.
Wir brauchen eine Unterscheidung zwischen Wachstums- bzw. Fortschrittswirtschaftszweigen und Suffizienzwirtschaftszweigen.
Wikipedia: Suffizienz_(Politik)#Forschung
Ich muss mir nix einreden lassen, und äh doch, ohne Waren und Dienstleistungen haben wir keinen Wohlstand per normaler Definition

Suffieznwirtschaft ist so prä Renaissance..
1.21Gigawatt schrieb:Wenn das so wäre kannst du ja sicher Literatur verlinken die das versucht zu belegen.
Deine Behauptung lässt sich allein empirisch schon nicht halten, da Fortschritt in Asien schneller von statten geht als es in Europa jemals der Fall war.
Und in Afrika sogar noch schneller mit Ausnahme von politisch instabilen Regionen, wo die Gründe für die Probleme aber wie gesagt politische sind und nicht mit Überbevölkerung zusammen hängen.
IN Asien ist in vielen Ländern das Wirtschaftwachstum höher als das Bevölkerungswachstum, dort ensteht auch der Wohlstand.

Dort wo es sich umgekehrt verhält entstehen keine Freinen Mittel für eine Wohlstandsteigerung.

https://www.dw.com/de/themen/s-9077
1.21Gigawatt schrieb:Kurgesagt hat ein ganz gutes Video zum Scheinproblem der Überbevölkerung, schau dir das mal an:
Nein es ist kein Scheinproblem, nur wer ÜBerbevölkerung mit Platzmangel verbindet...
1.21Gigawatt schrieb:Eigentlich nicht. Wir haben nur ein Wirtschaftssystem, dass den Leuten über Marketing und Kommerz eine völlig verdrehte Vorstellung von Wohlstand vermittelt hat - zumindest im Westen.
Wie gesagt das hat nur bedingt was mit Marktwirtschaft zu tun, was du erzählst oder wäre was anders. Du Propagierst eher das du eine eigene Definition von Wohlstand hast die du sinnvoller erachtets. Anbei sehe ich da Global keine riesen Differenzen bzgl Wohlstandsbegriff Moderner Gesellschaften.
1.21Gigawatt schrieb:Völlig falscher Denkansatz.
Es geht darum Ressourcen effizienter zu nutzen, das Konsumlevel das sich letztendlich ergeben wird ist mit keinem historischen Punkt vergleichbar.
+

Ich gab dir ein Beispiel bzgl des Problem Global gleiche Level von Wohlstand. Das Konsumlevel wäre durchaus vergleichbar, Effizienst ist ein schönes Wort, aber so nur eine leere Hülse.
1.21Gigawatt schrieb:Aktuell flitzt unfassbar viel Kapital auf der gesamten Welt umher, aber für Milliarden von Menschen sind nichtmal die Grundbedürfnisse gedeckt. Und selbst in Ländern wie den USA haben Millionen Menschen keine Krankenversicherung, aber trotzdem schonmal einen lächerlich hohen Carbon-Footprint. Und auch in Deutschland sind für viele Leute Grundbedürfnisse wie Essen oder Schulzeug nicht vollständig gedeckt.
Wenn wir es Volkswirtschaftlich richtig betrachten fließt viel Aktiver ind er Welt umher, nicht Kapital im Volkswirtschaftlichem Sinnn.

Und auch hier wieder bitte keine Fantasiezahlen nutzen. Anbei projezierst du deine Sicht der Dinge bzgl Verteilung und Nutzung als Masstab für diverse GEsellschaften. Ich würde also nicht alles einfach zusammenrühren weil sich divers Dinge wesentlich Komplexer darstellen

Aber Tatsächlich verbessern sich die Werte ehe als Verschlechtern.
1.21Gigawatt schrieb:Das Kapital wird, zusammen mit unwahrscheinlich vielen Ressourcen, zum Selbstzweck verheizt. Völlig ineffizient, keiner Bedarfslogik, sondern lediglich einer zirkulären Finanzlogik folgend.
Nope.. auch hier nicht Geld mit Kapital verwechseln. Den Genauen "Bedarf" zu ermitteln und Abzudecken ist das permanente Optmierungsproblem, aber auch dort haben sich Marktwirtschaften bislang als Effizienter erwiesen als andere Modelle.
1.21Gigawatt schrieb:Die Marktwirtschaft ist nicht das Problem. Man müsste nur eben Verschmutzung angemessen integrieren und zwischen Suffizienzindustrien und Fortschrittsindustrien unterscheiden.
Kapitalismus als Werkzeug, nicht als Ideologie.

Auf einem tatsächlich freien Markt wäre sowas wie ein Auto einfach nicht konkurrenzfähig. Die Kosten die durch Verschmutzung verursacht werden, werden aktuell an die Allgemeinheit weiter gegeben, genauso wie die Kosten die für nötige Infrastruktur entstehen. Da sind massive Subventionsmechanismen am Werk, die diese Technologien am Leben halten.




Ein paar Punkten kann ich zustimmen, bzsl das es möglich ist die negativen Externen Effekte einzupreisen. Warum auf einem Freien Markt das Auto nicht Konkurrenzfähig wäre, ist aber zweifelhaft. Anbei ist es schwer alle Effekte zu personalisieren. So gesehen ist viele Allmende.

Und naja wie du es drehst und wendest, die Gesellschaftlichen Kosten bzgl Autos und co sind ja eben erwünscht weil man das Auto als Transportmittel etc nutzt, Und wir sind noch nicht mal beim Gütertransport. Straßen brauchts du also so oder so..

Ob das Auto sonst ausgestorben wäre? SEhr Fragwürdig, sein Nutzen lässt sich eben nicht immer und überall durch Substitute ersetzen.
Selbe Geschichte bei Fleisch.
1KG Rindfleisch kostet in der Herstellung aberwitzig viel Wasser, Getreide und Nutzfläche und dazu kommt noch ein hoher Treibhausgasausstoß. Keine diese Kosten werden an den Verbraucher weitergegeben, damit am Ende des Tages das Stück Fleisch für 2-3 Euro
MMh, klar werden die kosten durchausweitergegeben wie glaubst du denn ergibt sich der Fleisch. Rindfleisch ist nicht umsonst auch mit das Teuerste.
1.21Gigawatt schrieb:lein die Küstenregionen die in 100 Jahren einfach nicht mehr da sein werden beheimaten aktuell schon an die 1 Mrd. Menschen, und das werden über die nächsten Jahrzehnte sicher nicht weniger.
Und dazu kommen noch jede Menge Inlandsregionen in Südostasien die so heiß werden, dass dort kein Leben mehr möglich sein wird.
Ausserdem sind viele Menschen Sesshaft in Verbindung mit Landwirtschaftlicher Nutzung ihres Lebensraumes, was in vielen Region aufgrund sich verschiebender fruchtbarer Zonen zwangsläufig zu Migration führen wird.
Also eine reine milchädchenrechnung von dir.. denn seriöse Zahlen bis 2050 usw sehen anders aus.

Bzgl Sesshaftigkeit und Landwirtschaft, das beißt sich doch etwas mit der Urbanisierungsrate der Welt.
1.21Gigawatt schrieb:Wir wissen seit Jahrzehnten bescheid. Wir können uns nicht mit "Wir habens ja nicht gewusst" rausreden.
Wir haben alle nötigen Informationen, wir wollen sie nur nicht wahrhaben.
Geht so mit dem Wissen. Abstrakte Bedrohungen werden nicht so wahrgenommen. Und dann führt Wissen auch nicht unbedingt sofort zu Handeln, schon gar nicht Global betrachtet weil die menschheit eher Heterogen denn als Homogene Einheit funktioniert.
1.21Gigawatt schrieb:Doch. Weil wir auf die größte humanitäre Katastrophe der Menschheitsgeschichte zusteuern. Dagegen sind die Pest, die spanische Grippe oder der 1. und 2. WK ein Fliegenschiss.

Die Folgerisiken sind Kriege und Genozide und das wird nicht aufhören, das wird über Generationen so weiter gehen.
Und wir hatten es in der Hand das zu verhindern, haben es aber aufgrund von Bequemlichkeit und Egoismus nicht gemacht.
Das hat alles mit Moral zu tun.
Nein, Moral ist etwas subjektives hat damit wenig zu tun. OB es die größte Katasstropne der Menschheitsgeschichte wird? Wird sich zeigen, Kriege, Genozide, man wird sehen. Und wer ist wieder "Wir" ? Wichtigste bei diesen Globalen Überlegeungen ist eben das es kein WIR so einfach gibt. Und naja wir Existieren Zukünftige sind nur Hypothetische Menschen. Klar man hätte seit 30 jahren vielleicht agieren können, wobei das damasl noch schlechter Aussah als heute ohne einen Rückgang der Zivilisation zu riskieren.

Aber hier ergibt sich die Moral des Handels aus deiner Zielsetzung bzgl Spezies Mensch.
1.21Gigawatt schrieb:Alles was gibt und noch mehr Dinge die es nicht gibt.

Sowas allein macht unwahrscheinlich viel aus, kostet fast nix und bezahlt sich selbst durch massive Einsparungen.
https://twitter.com/Cycling_Embassy/status/1151424387662471168
KLar auf Kurzstrecke ist das Rad Attraktiv, sofern man kein Gepäck oder sonstige Mitnehmen muss.
1.21Gigawatt schrieb:Dann solltest du mal mit ein Klimawissenschaftlern sprechen...
Wir sind extrem abhängig von einem stabilen Ökosystem, in allen Bereichen unseres Lebens.
Worauf wir aktuell zusteuern der absolute Supergau für jede Zivilisation.
Ja, wenn man einfach den Jetzigen Stand extrapoliert mag das so sein. Ich sehe die Menschheit aber Technologisch 200 JAhren ganz woanders, Letzendlich geht es ja beim Klimawandel um "Energiemagament" des Planeten.
1.21Gigawatt schrieb:Unsere aktuelle "Zivilisation" is extrem zerbrechlich, wahnsinnig abhängig von einem stabilen Ökosystem und hat sich dazu ein wahnwitzig instabiles Finanzsystem aufgebaut, dass die Grundlage unseres Lebensstandards ist. Das Ganze hat jetzt gerade mal 100 Jahre halbwegs funktioniert und steht nun kurz vorm Abgrund und wir denken die Zustände die davor herrschten liegen auf ewig hinter uns? Wie naiv kann man sein?
AlteTante schrieb:


In Erster Linie ist sie Energieabhängig. Welche Zustände meinst du? Die Präindustriellen Lebensumstände?

Unsere Zivilisation wird sich verändertn das ist richtig, akkut zerbrechen wird sie nicht, da bin ich eher überzeug. Vorher werden zumindest die großen Nationen eher noch die Geoengineering Kiste ausfahren.
1.21Gigawatt schrieb:Die Ideen und Technologien gibt es längst, sie können sich nur nicht durchsetzen da bestehende Verhältnisse von Kapital- und Machtstrukturen es verhindern.
Erläuter mal welche Ideen und Technologien das sind, ist interessant ob man sie überhaupt Global anwenden kann.

ABer doch generell führt alles eben auf die Existenzfrage hinaus. Also was ist deine Zielsetzung? ich schätze erstmal der Erhalt der Spezies..


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Womit haben die Menschen auf der Erde die meisten Probleme?

10.08.2019 um 17:32
satansschuh schrieb:Nein, ich rede von Geburtenkontrolle. Kostenlose oder zumindest erschwingliche Verhütungsmittel und mehr Investion in Bildung. Je gebildeter die Frau, desto weniger Kinder bekommt sie.
Da wirst du aber mit Zwang agieren müssen. Ist ja nicht so das Kulturelle und Geselschaftliche Aspekte nicht mit einspielen. Oder anders, glaub man das in einigne Ländern die Geburten nicht weniger werden selbst wenn du gratis Verhütung anbietest.
satansschuh schrieb:Wie sieht denn deine Rechnung aus? Wenn wir jetzt damit anfingen, kämen wir mit deiner Rechung auf 5 Milliarden. Zusätzlich könnte man Anreize geben sich sterilisieren zu lassen und kinderlos zu leben.
Du gegen die Genetische Programmierung..
1.21Gigawatt schrieb:Dann bricht aber unser Rentensystem zusammen.
Aktuell geben wir doch stetig mehr Anreize mehr Kinder zu bekommen.
Nicht Lokal und Global vermischen, nein die Geburtenrate in der G8 sind nicht wirklich hoch oder gestiegen.
1.21Gigawatt schrieb:Wir haben aber eine der höchsten Bevölkerungsdichten weltweit.
Wir sind die, die unsere Bevölkerung am meisten reduzieren müssten.
Nope, wie mir dachte verwechselst du da Überbevölkerung und Bevölkerungsdichte, bzw setze sie in Falsche Zusammenhänge.
1.21Gigawatt schrieb:Diese ganze Debatte über Bevölkerungsreduktion ist absolut absurd.
Wir sollten lieber daran arbeiten ein Wirtschaftssystem und ein Konsumverhalten zu entwickelt, dass 9 Milliarden Menschen nachhaltig bedi
Dafür müsstest du erstmal eine Weltdiktaur errichten . Sonst kannst du es eh knicken.

Ist also eher was für später.


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