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Kamera für Naturfotografie

51 Beiträge, Schlüsselwörter: Natur, Fotografie

Kamera für Naturfotografie

07.04.2013 um 21:19
ich habe letztens in sachen kameras recherchiert, da ich mir auch eine zulegen möchte. bin auf die Canon Spiegelreflexkamera EOS 600D gekommen, aber auch das model 550 ist qualitativ gleich, mit einigen bautechnischen unterschieden und vorallem billiger, so um die 350€

Canon Spiegelreflexkamera EOS 600D

Features

18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
- Scene Intelligent Auto Modus
- Moviemodus für Full HD-Videos
- Menüführung auf dem Monitor
- Reihenaufnahmen mit bis zu 3,7 B/s
- 9-Punkt-Weitbereich-AF
- Dreh- und schwenkbares 7,7 cm (3,0 Zoll) LCD, ca. 1.040.000 Bildpunkte
- Basic+ und Creative-Filter
- Integrierte Wireless-Blitzsteuerung

Sensor

Der 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor sorgt für außergewöhnliche, detailreiche und brillante Bilder, die sich hervorragend für den Druck großformatiger Fotoprints und Detailausschnittvergrößerungen eignen.

Testbericht: http://www.chip.de/artikel/Canon-EOS_600D-DSLR-bis-1.000-Euro-Test_47706181.html


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Venom
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Kamera für Naturfotografie

08.06.2017 um 22:39
Ich interessiere mich seit Kurzem auch für Naturfotografie (vor allem Tierfotografie und Makrofotografie) und mich würde interessieren was so empfehlenswert wäre, das Budgetlimit wäre bei cirka 4000-5000€, allerdings wären da meine Ansprüche sehr hoch :D


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stanmarsh
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09.06.2017 um 09:59
@Venom

Um Equipment in der 5000€ Klasse sinnvoll nutzen zu können, sollte man schon recht viel Erfahrung in der Fotografie mitbringen.
(Sehr) gute Fotos werden nicht durch gutes Equipment, sondern durch (sehr) gute Fotografen gemacht.

Da man sich ohnehin mit sämtlichen technischen Details der Kamera/Fotografie auseinandersetzen muss, sollte man das am besten direkt vor dem Kauf angehen.

Fang z.B. mal an, diese Kameras zu vergleichen und entscheide, ob Du spiegellos oder noch eine mit Spiegel haben willst.

Sony Alpha 6000 Systemkamera
Nikon D5300
Canon EOS 700D

Neben der Kamera sind auch die Objektive wichtig, also da nicht sparen.


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Venom
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Kamera für Naturfotografie

09.06.2017 um 10:22
@stanmarsh
Canon scheint mir am Interessantesten zu sein. Und ich weiß, dass man bei Objektiven erst Recht nicht sparen sollte ^^


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stanmarsh
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09.06.2017 um 11:04
@Venom

Bei Teleobjektiven für Naturfotografie gibt es fast keine Grenze nach oben.
Problem ist immer die Lichtstärke, je mehr man zoomen will, desto teurer wird es.

Ich habe z.B. ein 70-300mm Objektiv (Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD) für ca. 300€
Das nehme ich nur bei strahlendem Sonnenschein mit, bei bewölktem Himmel kann man zwar erkennen, was da fotografiert wurde, aber schön sind die Bilder nicht.
Im Wald Vögel fotografieren geht zwar, aber was will man mit dunklen und verrauschten Fotos? Davon macht man ein paar Aufnahmen und dann sinkt das Interesse schnell (es sei denn, man ist mehr an den seltenen Vögeln interessiert als an der Qualität der Bilder)


Ein 2.8 70-200mm von Canon kostet schon knapp 2000€, wiegt ca. 1,5 kg
Ein 600mm mit guter Lichtstärke kostet knapp 10.000€


Daher ist es wichtig vorher zu verstehen, welche Möglichkeiten und Ergebnisse man mit welchem Set-up erwarten kann.
Ggf. reicht ja sogar schon eine Bridgekamera wie die Nikon Coolpix P900

Damit kann man auch schon ganz nette Ergebnisse erzielen und diese ist wesentlich handlicher als wechselbare Teleobjektive:
https://www.flickr.com/search/?text=coolpix%20p900


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Venom
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10.06.2017 um 10:36
@stanmarsh
Hmm könntest du mir was empfehlen für Tierfotografie (zb Vögel) und Makrofotografie?


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bennamucki
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10.06.2017 um 11:44
Venom schrieb: (vor allem Tierfotografie und Makrofotografie) und mich würde interessieren was so empfehlenswert wäre, das Budgetlimit wäre bei cirka 4000-5000€, allerdings wären da meine Ansprüche sehr hoch
Ich muß mich in erster Linie @stanmarsh anschließen.

Teure Ausrüstung macht noch lange keine guten Bilder, die hohen Ansprüchen gerecht werden.
Man muß das Fotografieren erstmal erlernen, was je nach Begabung Jahre dauern kann, bis wirklich gute Bilder zu Stande kommen.

Für erste Schritte in der Fotografie würde ich nicht dazu raten gleich sündhaft teure Ausrüstung anzuschaffen, wenn man noch keine Erfahrungen gesammelt hat und noch nicht wissen kann, was einem am Ende liegt und in welche Richtung man gehen möchte.

Nun hast Du gleich 2 Richtungen ins Auge gefasst.
Tele und Makroaufnahmen sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe.
Wobei die Makrofotografie wesentlich schwieriger ist, als die Telefotografie. (Stichwort Fokusstacking)

Wenn Du beides machen möchtest und erstklassige Optiken, Kameras und Zubehör anschaffen willst, wird Dein Budget nicht ausreichen.
Wobei der Zugewinn an Bildqualität nicht im gleichen Verhältnis zum Preis steigt.

Ich würde Dir raten erstmal eine Superzoomkamera anzuschaffen (Einige Modelle machen hervorragende Bilder bei guten Lichtverhältnissen) um zunächst zu lernen, wie man die manuellen Einstellungen anwendet und auch bei welchen Lichtverhälnissen und Objekten man Belichtungszeiten, Blende und ISO sinnvoll anwendet. Sowie welche Einstellungen bei Gegenlicht zu verwenden sind.
Solch eine Kamera wird so zwischen 400 und 700 Euro kosten und Du versenkst nicht zu viel Geld an eventuell der falschen Stelle.

Gerade bei der Tierfotografie ist das im Schlaf schnell die richtige Einstellung setzen ein absolutes Muß.

Weiterhin solltest Du extrem geduldig sein. Gerade bei seltenen Tierarten kommt es vor daß man sich mehrere Stunden an einen Fleck stellen muß, um die Chance für ein paar Schüsse zu bekommen, von denen vielleicht einer gut getroffen hat. Oder auch keiner.
Das kann extrem frustrierend sein. Aber auch für einen Luftsprung sorgen.
stanmarsh schrieb:Im Wald Vögel fotografieren geht zwar, aber was will man mit dunklen und verrauschten Fotos?
Dem Rauschen kann man schon mit einer guten DSLR entgegen wirken. Beispiel EOS6D und aufwärts, oder die neuen Nikon Vollformatkameras. Wobei meiner Ansicht nach die Nikon den Canon in Belangen Rauschverhalten etwas überlegen sind.

Hinzu kommt, daß wenn man genug Erfahrung gesammelt hat und sich geduldig an einen Ort hockt, an dem genug Licht auf den Zielbereich fällt, man auch im Wald zu sehr guten Aufnahmen kommt.


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Venom
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Kamera für Naturfotografie

11.06.2017 um 01:03
@bennamucki
Hmm jetzt mal abgesehen von "Anfänger sollten lieber billigere Varianten" etc. würde ich trotzdem gerne deine/eure Meinung/Meinungen über diese drei "speziellen" Objektive wissen:
das erste Objektiv für "normale" Fotografien aber auch Landschaften etc.
https://store.canon.at/canon-ef-50mm-1-1-2l-usm-objektiv/1257B005/?nav=lenses%2Cprimelenses

das zweite Objektiv vor allem für Tierfotografien
https://store.canon.at/canon-ef-28-300mm-1-3-5-5-6l-is-usm-objektiv/9322A006/?nav=lenses%2Czoomlenses

das dritte Objektiv für Makrofotografie
https://store.canon.at/canon-ef-180mm-1-3-5l-makro-usm-objektiv/2539A014/?nav=lenses%2Cmacrolenses

und letzendlich auch die Kamera selbst
https://store.canon.at/canon-eos-80d-gehaeuse/1263C036/?nav=cameras%2Cdslrcameras%2Ccat30015


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bennamucki
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Kamera für Naturfotografie

11.06.2017 um 11:17
@Venom

Für mich persönlich wäre das 50er nichts, da es keinen Bildstabilisator hat.
Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, daß Du mit 50mm für Landschaftaufnahmen oft zu nahe dran bist.
Weiterhin ist man extrem unflexibel durch die Festbrennweite.

Für normale Aufnahmen bietet sich ein Zoomobjektiv an.

Das beste Zoom für diesen Bereich soll das EF 24-70mm 1:2,8L II USM Objektiv sein.
https://store.canon.at/canon-ef-24-70mm-1-2-8l-ii-usm-objektiv/5175B005/?nav=lenses%2Czoomlenses
Es hat aber ebenfalls keinen Bildstabilisator.

Deswegen hatte ich mal das EF 24-70mm 1:4L IS USM Objektiv probiert
https://store.canon.at/canon-ef-24-70mm-1-4l-is-usm-objektiv/6313B005/?nav=lenses%2Czoomlenses ,
um mein EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv
https://store.canon.at/canon-ef-s-17-55mm-1-2-8-is-usm-objektiv/1242B005/?nav=lenses%2Czoomlenses
zu ersetzen und mehr Bildqualität zu erreichen.

Da hatte ich entweder eine Gurke erwischt, oder das EF 24-70mm 1:4L IS USM ist grundsätzlich so schlecht.
Es hat nicht die Schärfe und an scharfen Kanten starke chromatische Aberration.
Dafür kaum Verzeichnung am Rand.

Deswegen bin ich beim EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM geblieben.
Auch wenn es ein Plastikgehäuse hat, bei 17mm am Rand verzeichnet und bei Gegenlichtaufnahmen zu Reflexionen neigt, hat es eine schöne Schärfe und Schärfentiefe bereits bei f4.

Für Tierfotografien brauchst Du keine 28mm. Da brauchst Du so viel Brennweite, wie möglich, einen guten Bildstabilisator und einen extrem schnellen AF. Man hat in der Regel nicht viel Zeit, wenn Piepmatz da in Position hockt, oder vorbei saust.

Ich habe das EF 70-300mm 1:4-5,6L IS USM
https://store.canon.at/canon-ef-70-300mm-1-4-5-6l-is-usm-objektiv/4426B005/?nav=lenses%2Czoomlenses

Schöne Schärfe, schneller AF und guter IS.
Die 70mm lassen einen noch gerade so Landschaftaufnahmen machen. Die 300mm sind aber einfach zu wenig.

Deswegen (und weil es von Canon kein Zoom mit mehr als 400mm gib) habe ich mir das EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv
https://store.canon.at/canon-ef-100-400mm-1-4-5-5-6l-is-ii-usm-objektiv/9524B005/?nav=lenses%2Czoomlenses
zugelegt.
Tiptop Schärfe, extrem schneller AF und perfekter IS.
Für meine Belange ein Traum.
Die 100mm sind allerdings kaum zu gebrauchen, da man einfach immer zu nahe dran ist.
Ich benutze es meistens mit 400mm.

Mehr Bildqualität wird in diesem Brennweitenbereich nur noch eine Festbrennweite wie das EF 400mm f/4 DO IS II USM
http://www.canon.de/lenses/ef-400mm-f-4-do-is-ii-usm-lens/ liefern.
Aber ob das den Preisaufschlag wert ist? Mir nicht. irgendwo hört der Wahnsinn zumindest bei mir auf.

Ein sehr großer Nachteil von Telefestbrennweiten ist, daß es eben seine Länge hat. Dazu in der Regel noch mehr Gewicht.

Das EF100-400 passt mit Kamera gerade so in eine Colttasche und ist noch eben vom Gewicht her erträglich.
Wird aber schon nach einigen Stunden zur Last.

Das 180er Makro kenne ich nicht.
Ich habe das EF 100mm 1:2,8L Makro IS USM
https://store.canon.at/canon-ef-100mm-1-2-8l-makro-is-usm-objektiv/3554B005/?nav=lenses%2Cmacrolenses

Dazu kann ich sagen, daß es bei offener Blende eine knallige Schärfe und wahnsinnig schönes Bokeh hat.
Das Bokeh bleibt auch beim Abblenden sehr fein.
Aber es hat, wie alle Makros mit großer Brennweite eine extrem schmale Schärfeebene.

Aus diesem Grund wird in der Makrofotografie das Fokusstacking angewendet.
Abblenden vergrößert zwar die Schärfentiefe aber nicht so weit, daß ein Käfer komplett scharf ist.
Dafür muß man wesentlich länger belichten und die Gesamtschärfe fällt logischerweise auch ab.

Ein 50er Makro ist da etwas unkomplizierter.

Die EOS80D ist im Grunde nur eine Weiterentwicklung der 600D. Aber empfehlenswert.
Mich persönlich reizt daran nur die Aufnahmeseriegeschwindigkeit und Menge.
Und das sie sehr leise ist. Ein großer Vorteil im Gestrüpp.
Der etwas größere Sensor liefert beim ins Bild zoomen etwas mehr Details. Im Gesamtbild fällt kein Unterschied zur 600D auf.
Vom Rauschbverhalten ist der neue Sensor der 80D der 600D nicht im Vorteil.
Könnte man annehmen, ist aber nicht so. Bei ISO400 und aufwärts geht's Getöse los.

Für mich unverständlich, weil unpraktisch ist, daß der Ein-Ausschalter nun auf der linken Seite ist. Man brauch also 2 Hände um ein oder aus zu schalten.
Wenns drauf ankommt und man schnell sein muß ein echter Haken.
Bei der 600D habe ich die Kamera während des Ansetzens bereits angeschaltet. Da ist anlegen, einschalten, abdrücken eine Bewegung.
Das geht mit der 80D nicht.

Wenn Du mehr bei wenig Licht aufnehmen möchtest und deswegen mit der ISO weiter hoch mußt, dann wäre die EOS6D die Wahl.
Nur die 5D und 1D sind rauschärmer.
Bei gutem Licht, gleichem Bildausschnitt (Bei Vollformat ist man ja wieder weiter weg vom Motiv) ist die 6d nicht im Vorteil, was die Bildqualität angeht.
Keine der Vollformatkameras hat ein Klappdisplay. Ein für mich großer Nachteil. Und sie sind größer und schwerer. Noch ein Nachteil, wenn man keine große Tasche mit schleifen will.


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bennamucki
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11.06.2017 um 11:48
@Venom

Ach ja.

Noch ein Rat aus leidvoller eigener Erfahrung.

Wir kaufen nur noch im Fotofachhandel. Nicht mehr im Internet.

Der Vorteil beim Fachhandel ist, man bekommt Beratung, man kann vor Ort anfassen, ausprobieren, Vergleichaufnahmen machen (auch Objektive unterschiedlicher Hersteller vergleichen), handeln und wenn es ein Problem gibt hat man einen persönlichen Ansprechpartner, dem man das Problem schildern kann.

Beim Kauf im Internet entfällt all das, für den kleinen Vorteil, daß man vielleicht ein klein Bisschen billiger weg kommt (wirklich nur marginal, weil ich auch schon beim Fachhandel bessere Preise erzielt habe).
Das kostete uns schon unheimlich viel Nerven, Zeit und sehr viel Ärger.

Unser Fachhandel ist Fotogena in Worms.
http://www.fotogena-worms.de/


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stanmarsh
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Kamera für Naturfotografie

11.06.2017 um 13:11
@bennamucki
@Venom

Dem kann ich nur zustimmen, insbesondere bei den Brennweiten.

Ich habe diese Objektive an einer Nikon D5200 im Einsatz:

Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv
Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv

und das bereits erwähnte
Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD

Eine 50mm Festbrennweite steht auf der Einkaufsliste

Auch wenn ich es mir leisten könnte, ein Upgrade in die hier besprochenen Preisregionen würde meine Ausbeute und Qualität der Bilder nicht wesentlich verbessern. Selbst nach mehreren Jahren nutze ich das Potenzial dieser Geräte meiner Meinung nicht aus.

Da hilft nur Geduld und Sorgfalt bei der Motivwahl und üben, üben, üben.
Das betrifft auch die Nachbearbeitung und ggf. eine Bewertung der Bilder zusammen mit erfahrenen (Hobby)Fotografen


Den Vorschlag mit dem Fachhändler kann ich auch nur unterstreichen.
Aber auch ein Fachhändler mit guter Beratung kann einem das eigene Wissen nicht ersetzen. Spätestens beim ersten Fotoausflug muss man zumindest das Grundprinzip von Blende, Brennweite, Verschlusszeit, Schärfenebene und Iso verstanden haben, sonst wird das nichts.

Daher würde ich empfehlen noch vor dem ersten Besuch des Fachhändlers sich in die Grundlagen der Fotografie einzulesen. Das Netz ist voll mit tollen Seiten.

Traumflieger.de ist eine tolle Seite und diese hier scheint auch ganz interessant auf den ersten Blick: https://www.foto-kurs.com


Wenn man die Grundlagen zumindest schon mal grob verstanden hat, kann man im Beratungsgespräch viel schneller auf einzelne Modelle und deren Vor- und Nachteile kommen.


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bennamucki
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11.06.2017 um 14:58
stanmarsh schrieb:Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD
Das Objektiv hatte meine Frau an ihrer Sony.
Nicht sehr lange, weil der AF so langsam ist.
Sie hatte sich dann das SAL-70400 F4-5,6 / 70-400mm G SSM zugelegt.
Das war wesentlich schneller und schärfer mit traumhaften Bokeh.

Da die Sonys nur noch den Digitalsucher haben war das gesamte System noch immer zu langsam. Flugaufnahmen, damit eher Zufall.
Mit diesem Digitalsucher kam ich garnicht zurecht. Für meine Augen flimmert er, ist viel zu duster und der AF ähnlich lahm wie der Liveview AF bei der 600D.

Nun hat sie die 80D mit dem EF 100-400 mm 1:4.5-5.6L IS II USM und ist begeistert.

Hätte sie auch eher so haben können, wenn sie gleich auf Canon gesetzt hätte.

Viel Lehrgeld und Nerven.


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Venom
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11.06.2017 um 16:09
@bennamucki
@stanmarsh
Hey danke euch zwei :) Bin gerade auf der Arbeit kann also nicht so viel schreiben etc. Später nachts melde ich mich wieder ^^


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stanmarsh
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11.06.2017 um 17:34
@bennamucki

Klar, das Canon 100-400 spielt in einer anderen Liga als das 300€ teure Tamron.
Ich sehe es aber nicht als vergeudetes Lehrgeld an, zumindest nicht für meine Einsatzzwecke und Bedürfnisse.
Selbst wenn ich mal aufrüsten sollte, hat mir das Tamron gute Dienste erwiesen.

Kommt aber auch immer auf den Einsatzzweck an. Für mich ist es nicht so tragisch, wenn der AF zu langsam ist und einigen Ausschuss produziert. Dann mache ich halt ein paar Aufnahmen mehr.
Auf Safari, bei Sportaufnahmen, nach 2h Wartezeit bis der Eisvogel mal wieder vorbeikommt etc. muss das Bild natürlich sitzen.

Ich bin eher ein "Schönwetterfotograf" und ziehe insbesondere gerne im Spätsommer bei warmen Licht los.

Für solche Aufnahmen z.B. von Schmetterlingen reicht das Tamron mir dann vollkommen:
1


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bennamucki
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11.06.2017 um 18:06
stanmarsh schrieb:Kommt aber auch immer auf den Einsatzzweck an. Für mich ist es nicht so tragisch, wenn der AF zu langsam ist und einigen Ausschuss produziert. Dann mache ich halt ein paar Aufnahmen mehr.Auf Safari, bei Sportaufnahmen, nach 2h Wartezeit bis der Eisvogel mal wieder vorbeikommt etc. muss das Bild natürlich sitzen.
Also ich produziere ca. 70-80% Ausschuß.
Wobei das auch daher rührt, daß ich zum Einen recht hohe Ansprüche habe und zum Anderen, weil ich gleich mehrere Aufnahmen mache, von denen ich dann das Beste behalte. Da fliegen dann auch im Grunde gute Bilder weg, weil ein besseres dabei war.

Daß das Tamron so extrem langsam war, kann auch durchaus mit dem Digitalsucher der Sony zusammen gehangen haben.
Der war ja auch mit dem 70-400er Sony noch recht behaglich.

Meiner Frau ging es auf jeden Fall sehr auf den Zwirn, wenn sie sah, wie viel schneller die 600d mit dem EF70-300 war.
Die Schärfe war prima. Nur eben nicht gut , wenn flott gehen muß.
Andererseits hat es mir auch Spaß gemacht sie dann zu trösten. ;)


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Venom
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12.06.2017 um 01:22
@bennamucki
@stanmarsh
Was gibt es noch so für Ausrüstungen die empfehlenswert sind beim Fotografieren oder einfach wenn man damit unterwegs ist außer Stativ?


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bennamucki
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Kamera für Naturfotografie

12.06.2017 um 17:42
@Venom

Unterwegs nehme ich eigentlich nie ein Stativ mit. Es sei denn für Nachtaufnahmen.
Deswegen ist mir ein guter Bildstabilisator so wichtig.

Was ich wichtig finde ist ein Lenspen, um unterwegs die Linse abwedeln zu können, wenn man zu viel Staub drauf sein sollte.
Ersatzakkus.
Fernauslöser
Kameratasche
Schnelle, große Speicherkarten


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Venom
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Kamera für Naturfotografie

14.06.2017 um 18:59
@bennamucki
Hmm okay danke! Wie siehts mit dem Kamera-Regenschutz aus? Ich sehe gerade das Ding von Canon kostet 150€ lol
https://store.canon.at/canon-erc-e5s-kamera-regenschutz-small/1758C001/?nav=accessories%2Ccameraaccessories

Übrigens ich sehe gerade die 800mm Linse von Canon kostet stolze 11.000€+! Wann lohnt sich das Ding eigentlich und reicht ein 400mm für Natur- und Tierfotografie? (bspw. Vögel)


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Kamera für Naturfotografie

15.06.2017 um 07:59
Ich habe einfach 2 Kameras, für den Alltag nehme ich die Sony RX100III wirklich eine Hervorragende Bildqualität, handlich Kompaktkamera im Hosentaschenvormat. Und Für Spezielle Anforderungen zum Beispiel Nachtfotografie oder Spezielle Anwendungen benutze ich die Nikon 7200 Spiegelreflexkamera. Jede Kamera hat seine Vor und Nachteile, mann müsste einfach Abwegen für welchen Einsatzzweck. Übrigens die Beste Kamera ist die man dabei hat. Und in meinen Fall ist es das iPhone 7 und dieses macht auch gute Fotos.


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bennamucki
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15.06.2017 um 12:02
@Venom

Wozu soll dieser Regenschutz gut sein?
Ich wüßte keinen Grund, bei Regen und schlechtem Licht Aufnahmen zu machen.
Für meine Begriffe ein Utensil, auf das man verzichten kann.

Es gibt ganz wunderbare Riesenfestbrennweiten. Die sind allerdings für den Normalgebrauch nicht tauglich.

400mm sind gut ausreichend. Ich benutze es selbst.
Um die 400mm zu verlängern kannst Du zum einen Telekonverter benutzen (Nachteil die Lichtempfindlichkeit sinkt dadurch natürlich. Ebenso die Maximalschärfe.)
Zum Anderen gibt die Auflösung der 80D ganz locker eine 200% Vergrößerung des Bildes her.
Da siehst Du, wenn das Bild gut ist, keinen Verlust. Es sei denn beim weiteren Reinzoomen.
Das Bild bei normaler Betrachtung wird nicht wesentlich schlechter sein, als bei einer Aufnahme mit 2x Konverter.

Noch ein Punkt, den man bei Teleaufnahmen bedenken sollte.
Mit jeder Vergrößerung vergrößert man auch die Luftunruhe mit. Das kann dazu führen, daß man trotz tollem Licht und kurzer Belichtungszeit einfach kein scharfes Bild zu Stande bekommt.
Eben weil die Luft flimmert und verzerrt wird.
Bei 800mm Brennweite wird das katastrophal sein.

Vergangenes Jahr am Kaiserstuhl haben wir um die Mittagszeit kein scharfes Bild von den Bienenfressern hin bekommen.
Das ging nur Vormittags und spät am Abend.


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