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Zeichen der Zeit

47 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschheit, Apokalypse, Erdbeben, Nibiru, Börsencrash, Erleuchtet

Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 01:22
Hey Leute,

hab mal so ein paar Gedanken (die mir schon länger durch den Kopf gehen) zusammengefasst bzw es versucht und hoffe dass jemand vllt Einsicht hat und mich versteht, worum es mir in den folgenden Zeilen geht.
Und zwar kann es vielleicht sein dass wir alle seit ca 5-? Jahren auf den Trip der Erleuchteten sind,weil wir das Medium INTERNET haben.?. Von Nibiru über 2012 über Chemtrails, Haarp, sonnenstürme, aber auch realen Dingen wie BÖRSENCRASH(?) Oder Megastürmen/Erdebeben Fukushima, der letzten Jahre von mir aus auch 9/11 (samt Verschwörung) Fakt ist viele Tausende Hunderttausend vllt Million Leute halten diese Dinge für zumindest soweit echt dass man sie bei google finden kann. Und ich Denk mir so: Also so langsam müsste das Fass ja mal voll sein.. Und wenn das so ist, wäre ja dann bald (Wann??????) auch Crashtag und so..Also ich denk mal ein Stückchen weiter und komme zu dem Schluss: Entweder gibts ca Hunderttausende/Millionen Menschen die ein "Gespür" dafür haben, dass etwas in der Luftliegt,dass da etwas kommt, was für den Alltag nicht normal ist.? Oder ein Teil der Menschheit lässt sich (vielleicht auch nur im Netz) völlig Kerre machen (like a Mulder without Akte X) und wartet mittlerweile fast sehnsüchtig auf einen (neuen, weiteren "Sensationstriebbefriedigenden") Vorboten der "Apokalypse", was allerdings nie der Fall sein wird.

Versteht jemand worauf ich hinaus will?.

MfG
McA


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 01:33
Oder ganz einfach: Jemand stellt eine Halbwissenschaftliche Theorie ins Netz.
Ein paar Leute, welche keine Ahnung von der Materie haben lesen es und glauben dem Autor.
Verbreiten das, und sorgen dafür, dass noch mehr Leute den Müll glauben.
Jene Skeptiker werden verfolgt, bedroht oder als Trolle gekennzeichnet, sodass eine Aufklärung nicht stattfinden kann.


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 02:07
Gibt ja auch 'n guten Zeitgeist. [!]

Außerdem zittern die Menschen schon seit Jahrhunderten aufgrund all der vermeintlich bevorstehenden Apokalypsen...
Die Liste all der aktuellen Schauergeschichten ist wahrscheinlich auch noch wesentlich länger...
Fraglich, wie viel stimmt und vorallem welche Verknüpfungen man ziehen kann oder eher ziehen sollte.

Nur nicht verrückt machen (lassen) - das bringt am wenigsten...


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 02:46
@McAsshole
McAsshole schrieb:…und komme zu dem Schluss: Entweder gibts ca Hunderttausende/Millionen Menschen die ein "Gespür" dafür haben, dass etwas in der Luftliegt,dass da etwas kommt, was für den Alltag nicht normal ist.?…
Erdbeben, Stürme, Katastrophen, Unfälle, Kriege, Mord&Totschlag, Verschwörungen, Intrigen, Steuerhinterziehungen, Unterschlagungen, Veruntreuung und alles, was das Herz des "sensationsophilen Internetisten" sonst noch so begehrt, sind keine Erfindung der Moderne.

Früher hießen die Medien »Lagerfeuer« oder »Stammtisch« und deren Ausbreitungsgeschwindigkeit und Horizont waren sehr begrenzt.
Der Neandertaler hat es einfach nicht mitbekommen, wenn z.B. ein Mega-Sturm die Südsee verwüstet hat, passiert ist es trotzdem.
Andersherum hätte der Südsee-Insulaner sicher auch die »Zeichen der Zeit« erkannt, wäre ihm zugetragen geworden, dass innerhalb von nur 6 Wochen schon der dritte Häuptlingssohn bei der Mammutjagd unter die Hufe gekommen ist…

Ich schließe mich deshalb dem Schlussatz von @Interalia an:
Interalia schrieb:Nur nicht verrückt machen (lassen) - das bringt am wenigsten...
und füge noch hinzu:
Die Lösung der eigenen Probleme haben Vorrang!


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 02:57
@karoman67
karoman67 schrieb:Die Lösung der eigenen Probleme haben Vorrang!
Das große Ganze sollte man aber auch im Blick haben... :D


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 03:49
@Interalia
Interalia schrieb:Das große Ganze sollte man aber auch im Blick haben... :D
Das "Große Ganze" kann man aber nur überblicken, wenn man ausreichend Abstand davon hat und die Sicht klar ist. ^^


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 04:57
Ja ok gut ihr/sie habt mich schonmal verstanden, was für mich persönlich schonmal ein gutes Feedback ist.
Und dass man sich nicht verrückt machen (lassen) soll... @Interalia immer wieder ein gern genommener "Gedankenanker", der einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt!

Aber was machen wir jetzt? Handy abmelden, Fernsehen raus aus der Bude? Bei jeder Konfrontation der Arbeitskollegen/ Freunde mit der Top-Schlagzeile der Bild in Deckung gehen?

Schonmal einer von euch versucht auf Ereignisse nicht zu "reagieren"? (Gerade nach den letzten 6-npJahren?)

Klar früher hatten die Menschen keine Möglichkeiten zu erfahren welcher Sack in China umfällt [wie oben auch schon kommentiert wurde] aber seit es Aufzeichnungen von Naturkatastrophen gibt ,und die gibts ja nunmal schon seit n paar Jährchen, habe ich, und das Bild(hierkurzform von bilde oder EinBilden) ich mir auf keinen Fall ein, immer wieder in den Nachrichten gehört/gelesen:

"Das ist DER/DAS Heftigste/Stärkste/Schlimmste Sturm/Erdbeben aller Zeiten/seit Aufzeichnung in der Region ..." (Mittlerweile hört man auch öfters was von Kometen etc)

Also laut Nachrichten wird ja auf jedenfall alles schlimmer aber ist das alles so rein natürlich und zufällig wie die alltägliche Weltumdrehung oder eben nicht?
Falls ich abschweife oder es zu kompliziert wird bitte sagen!..


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 09:44
@McAsshole
den auswüchse der natur stehen wir nunmal machtlos gegenüber. wir können nichts dagegen tun und da hilft nur eine gelassenheit, entweder erwischt es einen oder nicht,machen kann ich nichts.

der ständige versuch die kontrolle darüber zu bekommen, wird immer wieder scheitern, weil das ganze system der natur sowas von hoch komplex ist.


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 09:56
McAsshole schrieb:"Das ist DER/DAS Heftigste/Stärkste/Schlimmste Sturm/Erdbeben aller Zeiten/seit Aufzeichnung in der Region ..." (Mittlerweile hört man auch öfters was von Kometen etc)
Es wird immer ein Heftigstes, Stärkstes und SChlimmstes seit X geben - davon abgesehen das sich durch solche Aufmacher auch das Tagesblatt besser verkauft als "Taifun trifft Philipinen"

Man muß auch den Wandel der Zeit berücksichtigen. Globale Wetteraufzeichnungen gibt es in etwa um die Hundert Jahre, um zu wissen was davor war muß man unzählige Quellen (wenn noch vorhanden) wie Schiffstagebücher, Geschichten usw. analysieren und diese dann "Umrechnen" auf die heutigen Einheiten. Ein Wetter-Zyklus von hundert Jahren ist nichts im Vergleich zur Existens der Menschheit geschweige den der Erde.

Der andere Punkt ist, wenn der Taifun über Tablotac oder wie man es schreibt vor 70 Jahren hinweggezogen wäre und dort nur 100 Einwohner gewohnt hätten, hätte man dies sicherlich nicht als schlimmster Taifun bezeichnet weil man es schlicht weg anders Wahrgenommen hat.
Die Menschheitsgeschichte ist durchzogen mit Erreignissen wie Naturkatastrophen (Vulkane, Stürme, Dürre und Kälteperioden, Hochwasser - das trifft uns natürlich wegen der starken Bevölkerung - würde ein Sumpf in NewOrleans überschwämt werden wäre das keine Nachricht wert - ist dort eine Stadt - große Katastrophe).
Dann muß man auch sehen das Daten in der heutigen Zeit innerhalb von Minuten und Stunden über den Globus wandern, wärend vor 100 Jahren die Nachricht eines Megasturms Tage, wenn nicht Wochen gedauert hätte und somit das Empfinden für diese Katastrophe auch bis zum Erreichen der Empfänger abgenommen hätte.


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 13:37
@ das ewige
@ scarcrow

Also könnte man sagen, dass Naturkatastrophen, heftigst oder auch auch nicht,
zum ganz natürlichen Ablauf von Mutter Natur gehören und werden, gemessen an ihrer Zerstörungskraft, in den Medien grob gesagt künstlich (weil je größer und spektakulärer die Überschrift, desto mehr wird verkauft) aufgebauscht..?
Und der "Mensch" meint, da er mittlerweile soweit in der Lage ist, Katastrophen von A-Z zu berechnen, von ihnen zu berichten, vor ihnen zu warnen, etc (wobei im Laufe der Zeit die "UrAngst" vor der Natur, und der "Urrespekt" unserer Daseinsberichtigung, verflogen sind)
dass er über Mutter Natur steht und über der natürlichen Ordnung des Planeten, welche er ja Kontrollieren und Erschaffen kann.
Aber führt dieser "Fortschritt" nicht Iwann in den Größenwahn bzw ist er nicht sogar ein Grund warum viele Kulturen, Königreiche,Staaten aus der Vergangenheit nicht mehr bestehen?

Ich bedank mich bis hierhin schonmal, dass ihr/sie euch/sich die Zeit genommen habt, um mit auf meinen Gedankenzug zu springen.
Bitte gebt Bescheid, wenn ich zuweit abschweife doch "das Ganze Große" ist ja nun einmal ganz groß ;) also ich hoffe wir kommen hier früher oder später mal auf einen Nenner dass Alles was Groß ist auch "normal" ist oder dass wir wirklich in einem Zeitabschnitt leben, der eine "weltbewegende Überraschung" für unsere Generation in petto hat.

MfG
MfA


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Orbiter...
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15.11.2013 um 13:44
Ich sags mal so... um zu erfahren das der Meeresspiegel jedes Jahr um 3mm steigt, brauch ich kein Internet. Es gibt noch andere Medien außer das Internet. Das Internet ist halt kompfortabler und vielseitiger, außerdem kann man interagieren.


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Orbiter...
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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 14:04
@McAsshole Setz Dich mal einen Tag lange vor den Fernseher und schaue N24 oder NTV. Überspitzst gesagt, geht in den Dokumentationen die dort laufen die Welt mehrmals am Tag unter.
Ich vermute dieses Weltuntergangsdenken entstand aus einem Instinkt heraus und das global.
Man hat einfach das Gefühl, dass das so alles nicht gut gehen kann, einfach ausegedrückt.
Letzlich passieren nach Aktionen auch Reaktionen und iwann kommt es auf einen zurück, wenn man
etwas falsch gemacht hat, so oder so. Diese Regel kann man fürs ganze Leben anwenden...,


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 14:06
@McAsshole
McAsshole schrieb:,weil wir das Medium INTERNET haben.?.
naja, der D atenaustausch geschieht heute unglaublich schneller....


woher nimmst du die Gewißheit, daß di eApokalypse nie der Fall sein wird?

Sie ist doch in der Bibel angekündigt?


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 14:23
McAsshole schrieb:Also könnte man sagen, dass Naturkatastrophen, heftigst oder auch auch nicht,
zum ganz natürlichen Ablauf von Mutter Natur gehören und werden, gemessen an ihrer Zerstörungskraft, in den Medien grob gesagt künstlich (weil je größer und spektakulärer die Überschrift, desto mehr wird verkauft) aufgebauscht..?
nun ja aufgebauscht ist immer so ein böses Wort. aber wie gesagt, schlagzeilen verkaufen sich besser - das ist Fakt.
Um so größer und deutlicher die Bilder und Schadensbeschreibungen - automatische schrecklicher.
Was hat mehr Wirkung auf dich:

Erdbeben in Sri Lanka
oder:
Schreckliches Erdbeben in Sri Lanka, tausende Menschen tot, keine Häuser mehr, kein Wasser kein Essen, kleine Kinder sterben, Seuchen brechen aus, Banden plündern, frauen werden vergewaltigt usw. dazu noch die Fotos und schon hast du nicht nur Mitleid sondern automatisch ein Bild im Kopf sowie Angst das es dich treffen könnte.

Früher hätte die Nachricht des Taifuns Tage gedauert. Damit wäre der "Schreckenseffekt" abgegklungen da das Erreignis in weiter (mehr als 1 Woche) Vergangenheit liegt.
Und alles was in der Vergangenheit liegt - hat man quasi schon verkraftet oder man hat sich damit abgefunden. Oder denkst du noch an die Opfer von Pompeji, St. Helena oder die millionen Pesttode im Mittelalter?

Heute bekommst du es Live mit.
Die Berichterstattung wird aber nachlassen, dann nur noch kurz und knapp berichtet bis hin das es nur noch im Jahresrückblick und "Was geschah vor einem Jahr, wie sieht Puket heute aus".

Hier ist der Tsunami ein gutes Beispiel. Was war da los am Jahreswechsel, und es war natürlich auch ein harter Schlag (keine Frage).
McAsshole schrieb:Aber führt dieser "Fortschritt" nicht Iwann in den Größenwahn bzw ist er nicht sogar ein Grund warum viele Kulturen, Königreiche,Staaten aus der Vergangenheit nicht mehr bestehen?
der Wandel der Zeit, aber es ist doch so, das der Mensch immer versucht zu überleben, gefahren zu beseitigen und seine Umwelt so zu gestalten wie es im gerade nützlich erscheint.
An den Hochwasserkatastrophen in Deutschland ist der Mensch ja mitschuld, zum einen durch die ganzen begradigungen wegfall der natürlichen Flutbecken usw.
und mit sicherheit würde der Mensch auch einen Taifung abstellen würde er es können.
Und mit sicherheit gibt es auch andere Katastrophen die auf uns zurückzuführen sind.
Allerdings bin ich mir sicher das auch viele Problem von denen behauptet wird der Mensch hat sie erschaffen, natürlich sind (hoffe es kommt an das ich die Natur respektiere und gerne retten würde).


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 15:18
Vor ein paar Jahren hat Thea Dorn ein wundervolles Essay geschrieben
Ich hätts nicht besser schreiben können,es trägt den Titel

Lust an der Apokalypse


Was hinter der Katastrophenrhetorik steckt.

Traditionell überlassen wir den Part des Propheten, der durch unsere unwirtlichen Städte wandert und die Menschen lautstark zur Umkehr mahnt, dem kleinen Kreis bibelfester Obdachloser. Doch seit die Finanzkrise Banken gesprengt und die Automobilindustrie ins Stottern gebracht hat, sind auch die gebildeten Stände von einer aggressiven Prophetitis befallen. Nun treibt auch sie das Bedürfnis um, das Ende der "großen Hure Babylon" zu verkünden. So war von Thomas Friedman, einem der prominentesten Kolumnisten der "New York Times", zum Jahresende 2008 zu lesen: "In letzter Zeit gehe ich in Restaurants, schaue mich an den Tischen um, an denen es immer noch von jungen Leuten wimmelt, und ich habe dieses Bedürfnis, von Tisch zu Tisch zu gehen und zu sagen: ,Sie kennen mich nicht, aber ich muss Ihnen sagen, Sie sollten hier nicht sein. Sie sollten Ihr Geld sparen. Sie sollten Ihren Thunfisch zu Hause essen. Diese Finanzkrise ist bei weitem noch nicht vorbei. Wir sind nur am Ende des Anfangs. Bitte lassen Sie sich Ihr Steak einpacken, und gehen Sie nach Hause.'"

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete darüber, und anstatt zu fragen, ob es nicht atemberaubend unverantwortlich ist, wenn ein einflussreicher Wirtschaftsfeuilletonist den apokalyptischen Harlekin gibt, sinnierte der Herausgeber Frank Schirrmacher über "die Evolution einer Krise, deren Dramatik buchstäblich mit jeder Woche neue rhetorische Maßnahmen verlangt". Ein herzloser Tropf, wer im Angesicht der Krise als Erstes an politische und ökonomische Maßnahmen denkt.

Nun ist der Schwanengesang, das Hohelied vom baldigen Ende der Menschheit, beileibe keine Erfindung unserer Tage. Die Bibel ist gerade mal sieben Kapitel alt, schon schickt der Herr die Sintflut, auch im Gilgamesch-Epos bestellen die Götter den großen Regen, während die Edda eher auf den Weltenbrand setzt. Die Menschen des Mittelalters waren alle naslang sicher, von einem Kometen oder der Pest kollektiv ausgelöscht zu werden. Auch das 20. Jahrhundert begann - noch vor der realen Katastrophe des Ersten Weltkriegs - mit der fiebrigen Erwartung des Halleyschen Kometen. Kaum hatte man den nationalsozialistischen Terror hinter sich gelassen, erhitzte die Angst vor dem Atomtod die Gemüter bis an den Rand der Kernschmelze. In den Siebzigern entdeckte der Club of Rome die Ökologie als weites Feld für Untergänge. Und die Achtziger bescherten uns die spezifisch deutsche Spielart dieser Angst: das Waldsterben.

Es ist also nichts Neues, wenn in unseren Tagen wahlweise die Vogelgrippe, der Millennium-Bug, die demografische Entwicklung, die Erderwärmung oder aktuell die Wirtschaftskrise als Reiter der Apokalypse besungen werden. Das Geschäft mit der Angst dürfte das in Wahrheit älteste Gewerbe der Welt sein. Neu ist allerdings, dass sich die Apokalypsen in immer rasanterem Wechsel ablösen. So wie Starbucks uns jeden Monat mit einem anderen "Coffee Highlight" bei Laune hält, kredenzen uns die Massenmedien mittlerweile den Untergang des Monats. Nicht die "Evolution der Krise" verlangt jede Woche nach "neuen rhetorischen Maßnahmen". Presseorgane tun es, bei denen der Lautstärkeregler offensichtlich nur in eine Richtung zu drehen ist.

"Es gibt Leute, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorhergesagt hätten", notiert Friedrich Hebbel 1845 in seinem Tagebuch. Und Friedrich Sieburg schreibt gut hundert Jahre später: "Ein wesentlicher Reiz unserer Zivilisation besteht in der Reichhaltigkeit der Palette, mit der wir die Menschheit malen, wie sie dem Grabe zuwankt. Man muss auch eine Sache, von der man nichts weiß, zu Ende denken können."

Doch Sieburg spottet nicht nur, er bietet auch eine Erklärung an für "die Lust am Untergang", die er als Lebensgefühl selbst in der aufstrebenden Wirtschaftswunder-Bundesrepublik allenthalben diagnostiziert: "Der Alltag der Demokratie mit seinen tristen Problemen ist langweilig, aber die bevorstehenden Katastrophen sind hochinteressant ... Wenn wir schon mit unserem Dasein nichts Rechtes mehr anzufangen wissen, dann wollen wir wenigstens am Ende einer weltgeschichtlichen Periode stehen. Richtig zu leben ist schwer, aber zum Untergang reicht es allemal."

Spricht also tatsächlich der Freudsche Todestrieb aus uns, "das wunderbare Sehnen dem Abgrund zu", wie Hölderlin es nannte? Auf den ersten Blick erscheint die Annahme absurd. Denn unsere Endzeitverkünder sind weit davon entfernt, wie Wotan in Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" zu donnern: "Nur Eines will ich noch: / das Ende - / das Ende! -"

In einem Punkt sind sich Wotan und die heutigen Apokalyptiker jedoch frappierend einig: Die Welt hat sich in eine grundverkehrte Richtung entwickelt und hätte es dafür verdient unterzugehen. Wie der Wagner-Gott sein gesamtes zivilisatorisches Werk als "herrische Pracht, göttlichen Prunkes prahlende Schmach" verflucht, geißeln auch unsere zürnenden Zeitgenossen den Way of Life, entlarven das fundamental Verheerende an unseren individualistisch-kapitalistischen Gesellschaften. Zweifel und moderate Töne sind ausgeschlossen.

In der Bundesrepublik wird schon länger solide und begeistert Katastrophenarbeit geleistet. Von sich rächenden Urgewalten weiß der Schriftsteller und Öko-Aktivist Carl Amery bereits in den achtziger Jahren zu berichten: "Das Waldsterben", schreibt er, "ist der untrüglich einsetzende Versuch der Gaia, d. h. des Lebewesens Erde, sich durch eine gewaltige Operation einer misslungenen Spezies zu entledigen ... Es erfordert die totale Revision unserer sogenannten Werte. Darunter läuft nichts mehr."

Philosophisch anspruchsvoller, aber nicht weniger "total" formuliert taucht der Gedanke des "darunter läuft nichts mehr" schon gut zwanzig Jahre früher in Karl Jaspers' Schrift "Die Atombombe und die Zukunft des Menschen" auf: "Vor der Drohung totaler Vernichtung sind wir zur Besinnung auf den Sinn unseres Daseins zurückgeworfen. Die Möglichkeit der totalen Zerstörung fordert unsere ganze innere Wirklichkeit heraus."

Hinter der Katastrophenrhetorik steckt die Sehnsucht: Der Mensch möge zur radikalen Umkehr finden. Deshalb reicht es auch nicht, die krisenhaften Exzesse unserer Lebensform zu benennen und nach konkreten, pragmatischen Auswegen zu suchen. Krisen sind von dieser Welt, gehören zur normalen Entwicklung der menschlichen Geschäfte. Katastrophen jedoch sind Ereignisse, die den Lauf der Dinge jäh unterbrechen, Eruptionen, die das Kontinuum sprengen, die Geschichte in eine andere Richtung zu reißen vermögen. Krisen machen das Leben auf unspektakuläre Weise anstrengend, weil sie die mühsame, sorgfältige Kleinarbeit der Nachbesserung und Feinjustierung erfordern. Katastrophen hingegen sind Zeiten der großen Geste. Die Katastrophe rüttelt das saturierte Individuum auf. Und gleichzeitig erlaubt sie ihm, sich zum Retter aufzuschwingen.

Niemand spielt die Rolle des erschütterten Erschütterers derzeit so gut wie Al Gore. Es ist mehr als eine menschelnde Zutat, wenn der Mann, der sich zu Beginn des Films "Eine unbequeme Wahrheit" mit dem Satz "Ich war früher mal der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika" vorstellt, später erzählt, wie seine Wendung zum Klimaretter geschah: Sein sechsjähriger Sohn rang nach einem Autounfall wochenlang mit dem Tod. Die private Katastrophe als Bekehrungserlebnis. Und gleichzeitig gibt der Friedensnobelpreisträger von 2007 halb selbstironisch zu, dass sein globaler Ökokreuzzug eine schöne Ablenkung von der Enttäuschung ist, das Präsidentenamt im Jahr 2000 so knapp verpasst zu haben. Selten lagen Ego-Show und Weltrettungsgestus dichter beieinander.

Seit ihren Anfängen zielt die Warnung vorm Weltuntergang darauf ab, die Menschheit in ihrem Größenwahn zu zügeln, sie daran zu erinnern, dass es Mächte gibt, die größer sind als sie selbst. Doch schlägt die vom Endzeitraben grell vorgetragene Mahnung zur großen Ein- und Umkehr nicht selbst in Hybris um, wenn sie sich dazu aufschwingt, unsere Gesellschaft insgesamt abzukanzeln und ihr deshalb die "totale Revision" zu verordnen? Steckt in dem Ekel, den unsere Apokalyptiker angesichts des alltäglichen Lebens offenbar empfinden, nicht doch etwas Lebensfeindliches, dem Freudschen Todestrieb Verwandtes?

Um Himmels willen, nein!, würden die guten Menschen von ihren Klima-, Demografie- und Live-8-Gipfeln herab rufen. Wir mahnen und rütteln doch gerade, weil wir das Leben lieben, die Menschheit retten, der nächsten Generation eine nicht verwüstete Erde hinterlassen wollen. Unser Ekel ist nicht der Ekel vor dem Leben als solchem, sondern der Ekel vor dem falschen, kapitalistischen, ausbeuterischen, entfremdeten, oberflächlichen, egoistischen Leben, wie wir es in den westlichen Gesellschaften führen. Aber warum machen sich unsere Apokalyptiker auf dem wohlwollenden Auge blind, warum sehen sie nur die gierigen Manager, die (noch) nicht beseitigte Armut, den Konsumismus, die billige Plastikkultur? Und nicht die verantwortungsvollen Unternehmer, die verbesserten Lebensbedingungen auch für die ärmeren Schichten, die Museen und Opernhäuser, die Naturschutzparks, die unsere angeblich so durch und durch verrottete Zivilisation ebenso hervorgebracht hat?

"Die ganze Richtung passt mir nicht." Der Spruch, den Kaiser Wilhelm II. getätigt haben soll, ziert auch die Wappen unserer unbarmherzigen Levitenleser. Aber was wäre die Richtung, die besser passte?

Den deutlichsten Aufschluss über die Hoffnungen der Endzeitverkünder gibt das Katastrophenkino à la "The Day after Tomorrow": Geschiedene Väter, die es am Vortag der Katastrophe noch nicht einmal fertiggebracht haben, ihren Sohn pünktlich zum Flughafen zu fahren, marschieren zu Fuß durch die plötzlich hereingebrochene Eiszeit, um ebenjenen Sohn aus einem in Eis und Schnee versunkenen New York herauszuholen. Penner und Millionärssöhnchen, die sich eben noch feindlich fremd aus dem Weg gingen, teilen sich den letzten Pullover.

Wem dies zu trivial erscheint, der möge bei Heinrich von Kleist nachlesen, in "Das Erdbeben in Chili" (1807). Der düstre Dichter ergeht sich ebenfalls in Schilderungen des klassenlosen, von Nächstenliebe durchströmten Idylls im Windschatten der Naturkatastrophe, auch seinem Protagonisten will es - wenigstens vorübergehend - so scheinen, "als ob das allgemeine Unglück alles, was ihm entronnen war, zu einer Familie gemacht hätte". Muss man so extreme Erfahrungen wie die Auschwitz-Überlebende Ruth Klüger gemacht haben, um zu erkennen, dass die Vorstellung, besonders großes Leid würde besonders humanisierend wirken, ebenso rührseliger wie fataler Kitsch ist?

Die Menschheit wird sich von dem schlechten Gewissen, das sie plagt, seit Prometheus den Göttern das Feuer geklaut und Eva und Adam vom Baum der Erkenntnis gekostet haben, nicht befreien, indem sie alle fünf Minuten den nächsten Weltuntergang herbeiphantasiert und dabei doch nur heimlich hofft, den Schleichweg zurück ins Paradies zu finden. Alle Wege dorthin sind verbaut. Und deshalb wird die Menschheit auch keine gerechteren Gesellschaften kreieren, indem sie an der Utopie festhält, Frieden herrsche erst dann, wenn alle Konflikte, Gegensätze und Widersprüchlichkeiten ausgemerzt, alle Zersplitterungen in einer großen Weltumarmung gekittet sind. Der Mensch ist aus krummem Holz gemacht. Jeder Versuch, aus ihm etwas gänzlich Gerades zu zimmern, hat bislang nur einen Ort erschaffen: die Hölle auf Erden.


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Jesussah
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15.11.2013 um 17:53
@McAsshole
McAsshole schrieb:Und zwar kann es vielleicht sein dass wir alle seit ca 5-? Jahren auf den Trip der Erleuchteten sind
Die Illuminaten lassen grüßen. Ich würde da aber eher sagen, das dieser Trip schon viel weiter als seit 5 Jahren im Gange ist. :D
McAsshole schrieb:weil wir das Medium INTERNET haben.?. Von Nibiru über 2012 über Chemtrails, Haarp, sonnenstürme, aber auch realen Dingen wie BÖRSENCRASH(?) Oder Megastürmen/Erdebeben Fukushima, der letzten Jahre von mir aus auch 9/11 (samt Verschwörung) Fakt ist viele Tausende Hunderttausend vllt Million Leute halten diese Dinge für zumindest soweit echt dass man sie bei google finden kann.
Das Medium Internet ist nur eines von vielen. Du vergisst das Medium, als Mensch. Denn dieses Medium ist weitaus einflussreicher, als alle erschaffenen Medien zusammen.
McAsshole schrieb:Also ich denk mal ein Stückchen weiter und komme zu dem Schluss: Entweder gibts ca Hunderttausende/Millionen Menschen die ein "Gespür" dafür haben, dass etwas in der Luftliegt,dass da etwas kommt, was für den Alltag nicht normal ist.?
Ja, es liegt etwas in dir Luft. Die frage ist nicht was, wie oder wann, sondern warum. :)


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15.11.2013 um 21:26
@Orbiter...
Setz Dich mal einen Tag lange vor den Fernseher und schaue N24 oder NTV. ...Man hat einfach das Gefühl, dass das so alles nicht gut gehen kann, einfach ausegedrückt.
Genau so hat es auch bei mir angefangen. Und im Nachhinein kommts mir auch wieder hoch, wie ich zum Zeitpunkt des Erdbebens in Tahiti (vor 3,4 Jahren) diese BREAKING NEWS- Anzeige verfolgt habe und quasi dadurch auch im LAufe weiterer Wochen immer mal wieder n-TV geschaut habe, nur um "mittendrin dabei zu sein", wenns bald wieder iwo auf der welt knallt.

@Warhead
Puuuh... Aber auch wenns viel ist, ein "Schlüsselbeitrag" für mich persönlich! Vielen Dank!! (Werde auch noch auf die ein oder andere Zeile genauer eingehen)

@scarcrow
scarcrow schrieb:nun ja aufgebauscht ist immer so ein böses Wort. aber wie gesagt, schlagzeilen verkaufen sich besser - das ist Fakt.
Um so größer und deutlicher die Bilder und Schadensbeschreibungen - automatische schrecklicher.
Was hat mehr Wirkung auf dich:

Erdbeben in Sri Lanka
oder:
Schreckliches Erdbeben in Sri Lanka, tausende Menschen tot, keine Häuser mehr, kein Wasser kein Essen, kleine Kinder sterben, Seuchen brechen aus, Banden plündern, frauen werden vergewaltigt usw. dazu noch die Fotos und schon hast du nicht nur Mitleid sondern automatisch ein Bild im Kopf sowie Angst das es dich treffen könnte.
Sehr richtig und absolut verständlich warum diese Nachrichten eine grössere Wirkung haben.
Wobei (und es wurd hier auch schon von manch anderen geschrieben) da auch schon wieder diese "Apokalyptische Sensationslust" ein interessanter Aspekt ist, und warum eine Gesellschaft so etwas "braucht".

@thomaszg2872
thomaszg2872 schrieb:naja, der D atenaustausch geschieht heute unglaublich schneller....
Internet= schnellste und umfangreichste Nachrichtenquelle für die Allgemeinheit.
thomaszg2872 schrieb:woher nimmst du die Gewißheit, daß di eApokalypse nie der Fall sein wird?

Sie ist doch in der Bibel angekündigt?
Speziell hier und jetzt möchte ich den Glauben und (mögliche) biblische Prophezeiuungen noch weglassen, da diese Diskussion sonst zu umfangreich wird.
Aber um kurz auf deine Frage einzugehen: Die Gewissheit, dass die Apokalypse nicht stattfindet, gibt es nicht. Mir geht es darum, es zu hier zu beweisen, bzw es an Fakten, am gesunden Menschenverstand, klarzustellen ob man sich deswegen Sorgen machen darf oder sogar SOLL.


@Jesussah
Jesussah schrieb:Die Illuminaten lassen grüßen. Ich würde da aber eher sagen, das dieser Trip schon viel weiter als seit 5 Jahren im Gange ist. :D
Ja genau Illuminaten.. Sind die jetzt verwickelt in alldem oder nicht..? (nicht ganz ernst gemeinte Frage ;-))
Seit wann denn läuft dieser Trip schon? Ich persönlich bin erst seit 2005 auf diesem "Pfad der Spekulationen" dran (angefangen hats mit Nibiru;mittlerweile schäm ich mich schon fast dafür dass ich ihn herbeigesehnt habe :D)
Jesussah schrieb:Das Medium Internet ist nur eines von vielen. Du vergisst das Medium, als Mensch. Denn dieses Medium ist weitaus einflussreicher, als alle erschaffenen Medien zusammen.
Hierzu passt glaube das Zitat von @RobbyRobbe ganz gut.
RobbyRobbe schrieb:Oder ganz einfach: Jemand stellt eine Halbwissenschaftliche Theorie ins Netz.
Ein paar Leute, welche keine Ahnung von der Materie haben lesen es und glauben dem Autor.
Verbreiten das, und sorgen dafür, dass noch mehr Leute den Müll glauben.
Jesussah schrieb:Ja, es liegt etwas in dir Luft. Die frage ist nicht was, wie oder wann, sondern warum. :)
Etwa das "grosse Kino der Gerüchteküche"? Oder gibts wirklich eine Art Bewusstseinssprung? Wäre es nicht möglich dass, angenommen es gibt eine bedeutende Erhebung des Geistes, ein Grossteil der Menschheit den gar nicht wahrnehmen würde, weil heutzutage die Reizüberflutung so stark ist dass sich unsereins gar nicht "bewusst" wird eines solchen Ereignisses? Ok könnte sein dass der letzte Absatz zuviel ist, lasse ihn trotzdem stehen falls es nicht so ist..

Vielen Dank noch einmal (und dann is auch erstmal gut mit dem geschleime ;))) dass ihr/sie mir Rede und Antwort steht! Es hilft unheimlich weiter, sich hier mitzuteilen, da ja auch Ahnung von der Materie vorhanden ist. Habe es mal in meinem Umfeld versucht, aber noWay!


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Jesussah
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15.11.2013 um 21:43
@McAsshole
McAsshole schrieb:Ja genau Illuminaten.. Sind die jetzt verwickelt in alldem oder nicht..? (nicht ganz ernst gemeinte Frage ;-))
Seit wann denn läuft dieser Trip schon? Ich persönlich bin erst seit 2005 auf diesem "Pfad der Spekulationen" dran (angefangen hats mit Nibiru;mittlerweile schäm ich mich schon fast dafür dass ich ihn herbeigesehnt habe :D)
So lange, das man es noch nicht mal in Geschichtsbüchern finden kann.
Hierzu passt glaube das Zitat von @RobbyRobbe ganz gut.

DarkDoge schrieb:
Oder ganz einfach: Jemand stellt eine Halbwissenschaftliche Theorie ins Netz.
Ein paar Leute, welche keine Ahnung von der Materie haben lesen es und glauben dem Autor.
Verbreiten das, und sorgen dafür, dass noch mehr Leute den Müll glauben.
Im Bezug auf Nibiru und anderen Ängsten die im Internet kursierten und immer noch kursieren, kann ich wohl nur dazu sagen:

Diese Informationen die Angst auslösen haben ein Grund. Sie tragen ihre Rolle zur Entwicklung zum Ganzen bei. So wie wissenschaftliche Theorien die Hand und Fuß haben zur Entwicklung beitragen, so tun es auch die Halbwissenschaftlichen oder gar keine wissenschaftliche, Unsinnige Theorien. :)
McAsshole schrieb:Etwa das "grosse Kino der Gerüchteküche"?
Nein.
McAsshole schrieb:Oder gibts wirklich eine Art Bewusstseinssprung?
Nein. Entwicklung findet fortwährend statt. Da gibt es keine Sprünge. :)
McAsshole schrieb: Wäre es nicht möglich dass, angenommen es gibt eine bedeutende Erhebung des Geistes, ein Grossteil der Menschheit den gar nicht wahrnehmen würde, weil heutzutage die Reizüberflutung so stark ist dass sich unsereins gar nicht "bewusst" wird eines solchen Ereignisses? Ok könnte sein dass der letzte Absatz zuviel ist, lasse ihn trotzdem stehen falls es nicht so ist..
Da hast du schon ansatzweise erkannt um was es hierbei geht. Den Geist. Doch mit der Erhebung des Geistes hat es jedoch nichts zu tun.


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 21:55
Liebe @McAsshole


letzten Endes muß ich dir recht geben, denn ebenso gibt es nicht die Gewißheit,
daß die Apokalypse stattfindet.

Jetzt habe ich mir selbst widersprochen.

Sorgen sollten /brauchen wir uns deswegen keine machen, denn wenn es geschieht, ist es unabänderlich, für uns.

Meine Gedanken wären, ob die, welche die A. vor 2000 Jahren für uns ankündigen ließen,

ob diese gelegentlich ihre Pläne ändern.

Mit dem was unter so genanntem gesunden Menschenverstand zu verstehen ist, bin ich so halb-halb.
Denn der Gesunde Menschenverstand ist tatsächlich nichts weiter als das, und möglicher weise völlig ungeeignet,

Dinge von himmlischer Tragweite zu beurteilen.

Wenn man ihn mit den falschen Startdaten füttert, kommt er ohnedies zu völlig abweichenden Ergebnissen, ohne die Möglichkeit, dies von selbst zu bemerken oder gar zu korrigieren.


mfg,


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Zeichen der Zeit

15.11.2013 um 22:02
Liebe @McAsshole




http://lichtweltverlag.blogspot.de/2013/08/das-ereignis-die-elohim.html


das wollte ich dir noch zeigen.


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