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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

83 Beiträge, Schlüsselwörter: Obama, Krawalle, Ferguson
interrobang
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 12:47
@1.21Gigawatt
eben nicht. die grand jury sah es als erwiesen an das der polizist aus Notwehr handelte.


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Deepthroat23
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 12:48
@1.21Gigawatt

Du solltest dich mal ein bisschen in die Gesetze einlesen, bevor Du -scheinbar deutsche Gesetze im Kopf- Empfehlungen an die Staatsanwaltschaft gibst.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 12:52
@JoschiX
Wir wissen aber nicht nicht wieviele und welche Zeuge befragt wurden.
Wir wissen nur, dass die Polizei nach dem Ereigniss erstmal gar nichts tat. Die Medien waren es die Polizeiarbeit übernommen haben und Zeugeaussagen aufnahmen.
Und da haben wir Widersprüche, aber auch übereinstimmungen.

@interrobang
Es war aber keine ordentliche Gerichtsverhandlung, sondern eine Verhandlung darüber ob Anklage erhoben wird oder nicht. Verstehst du nicht was hier das Problem ist?
Die ganzen Standards die bei einer Gerichtsverhandlung gelten müssen. Anklage, Verteidigung, Zeugen, Beweise, Beobachter etc.
Das gab es alles nicht.

@Deepthroat23
Es geht hier nicht darum welche Gesetze gelten sondern darum was richtig und gerecht wäre.
Dass das amerikanische Justizsystem regelmäßig komplett versagt wissen wir schon lange, trotzdem denke ich nicht dass es richtig ist wenn man das einfach akzeptiert nur weils ja schon immer so gemacht wird.


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Deepthroat23
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 12:54
@1.21Gigawatt
1.21Gigawatt schrieb:sondern darum was richtig und gerecht wäre.
Das sind leider keine festen Größen. Das interpretiert jeder anders...
1.21Gigawatt schrieb:Dass das amerikanische Justizsystem regelmäßig komplett versagt wissen wir schon lange,
Im Gegensatz zu unserem?


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interrobang
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 12:54
@1.21Gigawatt
natürlich gab es das nicht weil ja geprüft wurde ob anklage erhoben wird oder nicht. und da stellte sich halt heraus das der polizist aus notwehr handelte.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 13:18
@Deepthroat23
Deepthroat23 schrieb:Das sind leider keine festen Größen. Das interpretiert jeder anders...
Wenn ein Polizist einen unbewaffneten Mann erschießt, nachdem er ihn verfolgt hat, dann hat er seine Pflicht verletzt.
In Deutschland gäbe es da keine Diskussion, da gäbs ne Anklage, der Polizist würde seinen Job verlieren und zudem wahrscheinlich wg. Todschlags veruteilt.
Dass es zuvor eine Rangelei mit dem Opfer gab spielt da keine große Rolle mehr.
Und in den USA sehen wir gerade in diesem Moment, dass die Bevölkerung ein ähnliches Rechtsverständniss hat.
Ferguson mag nur er Tropfen gewesen sein, der das Fass zu überlaufen gebracht hat, denn wir sehen seit Jahren fast täglich Fälle in denen Polizisten mit extremer Gewalt gegen Bürger vorgehen und damit durchkommen.

Die Begründung mit denen jüngst solche Vorfälle gerechtfertigt wurden gehen schon in die Richtung von legalisiertem Mord. Man muss einen Polizisten nur schief ansehen und er kann es als Bedrohung werten die Feuerwaffengebrauch rechtfertig und da er wegen des bösen Blicks in Panik geriet konnte er natürlich auch nicht mehr zielen und traf unglücklicherweise tödlich.
Wenn du nochdazu größer bist als der Polizist hast du gar keine Chance mehr.
Ferguson police officer Darren Wilson described feeling "like a five-year-old holding on to Hulk Hogan" during his confrontation with teenager Michael Brown.
@interrobang
Sowas sollte sich aber in einer ordentlichen Gerichtsverhandlung rausstellen.
Die Bevölkerung befindet, dass die Situation so wie sie beschrieben wurde, nicht nach Notwehr aussieht.
Wenn man einen unbewaffneten Mann verfolgt und erschießt, dann ist es schwer da von Notwehr auszugehen.
Selbst wenn der Polizist bereits schwere Wunden hatte, so wie diese hier:
ferguson-darren-wilson-2
Übrigens die einzige "Wunde" die Wilson von dem Ganzen davon trug.

Das ist der Grund warum es jetzt Aufstände im ganzen Land gibt, das geht nicht mit dem Verständnis von Gerechtigkeit einher, dass der Bürger hat.


Eine ähnliche Geschichte gab es bei Trayvon Martin, nur da ohne Polizist.
Bewaffneter Mann verfolgt unbewaffneten Mann und erschießt ihn = Notwehr.
Die absurdität der amikanischen rechtsprechung wird hier deutlich wenn man sich andere ähnliche Fälle ansieht.
Bewaffneter Mann verfolgt bewaffneten Mann. Der Verfolgte dreht sich um und erschießt den Verfolger = Notwehr.
Hätte Trayvon Martin seinen Verfolger also Totgeschlagen wäre auch mit Notwehr durchgekommen? Laut Präzendenzfällen schon.
Was ist das für ein Gesetz? Sind wir hier im wilden Westen wo der Sieger eines Duels davon kommt?


Nur bei Polizisten ists ein bisschen anders. Notwehr gegen einen Polzisten gibt es nicht. Brown konnte also nur verlieren.


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interrobang
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 13:20
@1.21Gigawatt
nochmal: ein gerichtsverfahren ist nicht notwendig da festgestellt wurde das es in notwehr geschah.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 13:44
@interrobang
Nochmal: Soetwas sollte in einem ordentlichen Gerichtsverfahren festgestellt werden und nicht in so einer wischiwaschi Voruntersuchung unter Ausschluss der Öffentlichkeit, völlig ohne Kontrolle.


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interrobang
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 13:46
@1.21Gigawatt
warum? die Grand jury vertritt immerhin die öffentlichkeit.

ein prozess ob es zu einem prozess kommt ist währe doch eine reine farce.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 13:47
@1.21Gigawatt
1.21Gigawatt schrieb:Sowas sollte sich aber in einer ordentlichen Gerichtsverhandlung rausstellen.
Die Bevölkerung befindet, dass die Situation so wie sie beschrieben wurde, nicht nach Notwehr aussieht.
Ganz im Gegenteil. "Die Bevölkerung", nämlich die aus dem Volk selektierte Grand Jury, befand, dass nicht genug Hinweise bzw. Beweise vorlagen, um überhaupt eine Gerichtsverhandlung gegen Officer Wilson zu eröffnen. Hätte die Grand Jury Zweifel an Officer Wilsons Geschichte und den physischen Beweisen sowie Zeugenaussagen gehabt, dann würde es eine Gerichtsverhandlung gegen Wilson geben.
“The duty of the grand jury is to separate fact and fiction,” he said in a statement watched by a tense nation. “No probable cause exists to file any charges against Darren Wilson.”

Mr. McCulloch praised the grand jurors, who met on 25 days over a three-month period and heard 60 witnesses, for pouring “their hearts and souls into this process” and said that only by hearing all the evidence, as they had, could one fairly judge the case.

The task facing the St. Louis County grand jury was not to determine whether Officer Darren Wilson was guilty of a crime, but whether there was evidence to justify bringing charges, which could have ranged from negligent manslaughter to intentional murder.

The fact that at least nine members of the 12-member panel could not agree to indict the officer indicates that they accepted the narrative of self-defense put forth by Officer Wilson in his voluntary, four hours of testimony before the grand jury. Mr. McCulloch, in his summary of the months of testimony, said it was supported by the most reliable eyewitness accounts — from African-Americans in the vicinity of the shooting — as well as physical evidence and the consistent results of three autopsies.
http://www.nytimes.com/2014/11/25/us/witnesses-told-grand-jury-that-michael-brown-charged-at-darren-wilson-prosecutor-sa...

Ebenfalls:
According to witnesses and blood and other evidence found inside the car, Officer Wilson first fired two shots while he struggled with Mr. Brown through the window of his patrol vehicle, a Chevrolet Tahoe, grazing Mr. Brown’s hand.

Mr. Brown started to run away, with Officer Wilson in chase, then stopped and turned. According to the prosecutor’s summary, the officer fired five shots as Mr. Brown charged him, then another five shots as he made what one witness called a “full charge.”
Officer Wilson stoppt im Rahmen eines gemeldeten Raubes zwei junge Männer, die mitten auf der Straße laufen und fordert diese zuerst mal auf, sich wieder auf den Bürgersteig zu begeben.
Als die beiden jungen Männer dem nicht nachkommen und noch Widerworte geben, fordert er sie erneut nachdrücklich auf, woraufhin einer der jungen Männer den Officer in seinem Wagen angreift.

Es kommt zu einem Handgemenge (möglicherweise sogar um die Waffe des Officers) in dem zwei Schüsse abgegeben werden, von denen einer die Hand des Angreifer streift.

Der Angreifer und sein Kumpel machen sich davon, der Officer steigt aus und fordert mehrfach auf, stehenzubleiben, was der Angreifer dann auch tut.

Dann fällt es dem Angreifer ein, anstatt die Hände hochzunehmen, auf den Officer zu zu rennen und die Aufforderung sich hinzulegen zu ignorieren.

Ehrlich gesagt hätte ich an diesem Punkt dann wohl auch geschossen.
Erst werde ich als Polizist in meinem Wagen angegriffen, dann flüchtet der Typ ein Stück um sich dann umzudrehen und auf mich zu zu rennen.
Ich kann nicht wissen ob er bewaffnet ist oder nicht (es besteht eine gute Chance dass dem so ist, wg. der Waffengesetze dort) und ich sehe er rennt auf mich zu anstatt sich zu ergeben.

Ich hätte an dem Punkt Zweifel an meiner Sicherheit gehabt. Und als Jurymitglied hätte ich ebenfalls Zweifel daran, dass es keine Notwehrsituation war.


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Deepthroat23
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 13:50
@1.21Gigawatt
1.21Gigawatt schrieb:Wenn ein Polizist einen unbewaffneten Mann erschießt, nachdem er ihn verfolgt hat, dann hat er seine Pflicht verletzt.
Ich denke mal nicht dass du dabei warst und das so beurteilen kannst.
1.21Gigawatt schrieb:In Deutschland gäbe es da keine Diskussion,
In Deutschland ist es aber nicht passiert.
Das meinte ich. Du ziehst falsche Maßstäbe heran.
1.21Gigawatt schrieb:Und in den USA sehen wir gerade in diesem Moment, dass die Bevölkerung ein ähnliches Rechtsverständniss hat.
Wenn überhaupt dann ein Teil der Bevölkerung.
Und selbst da geht es vielen einfach nur um Krawall machen und plündern.
1.21Gigawatt schrieb:Ferguson mag nur er Tropfen gewesen sein, der das Fass zu überlaufen gebracht hat, denn wir sehen seit Jahren fast täglich Fälle in denen Polizisten mit extremer Gewalt gegen Bürger vorgehen und damit durchkommen.
Wo ist denn der heutige Fall? Oder der von gestern?
1.21Gigawatt schrieb:Die Begründung mit denen jüngst solche Vorfälle gerechtfertigt wurden gehen schon in die Richtung von legalisiertem Mord. Man muss einen Polizisten nur schief ansehen und er kann es als Bedrohung werten die Feuerwaffengebrauch rechtfertig und da er wegen des bösen Blicks in Panik geriet konnte er natürlich auch nicht mehr zielen und traf unglücklicherweise tödlich.
Was willst du mit der Übertreibung erreichen?


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 14:06
Deepthroat23 schrieb:Wenn überhaupt dann ein Teil der Bevölkerung.
Und selbst da geht es vielen einfach nur um Krawall machen und plündern.
Was sich deutlich daran zeigt, dass die Unruhen sich in einem Vorzugweise von Schwarzen und Einwanderern bevölkerten Stadtteil von Ferguson abspielen und dortige, von Schwarzen und Einwanderern betriebene Geschäfte genau so geplündert werden wie andere Geschäfte.

Wäre es wirklich ein "Schwarz gegen Weiß"-Rassenkonflikt, so würden die Revoltierenden doch wohl zumindest die Geschäfte ihrer Communitymitglieder in Ruhe lassen. Zumindest glaube ich das.

Die dortigen Medien tun ihr Übriges, um die Stimmung schön weiter anzuheizen oder zumindest hochzuhalten. Die müssen sich auch einige Vorwürfe gefallen lassen, meiner Meinung nach.
Blut verkauft sich gut.


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Deepthroat23
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 14:10
@CarlSagan
CarlSagan schrieb:Wäre es wirklich ein "Schwarz gegen Weiß"-Rassenkonflikt, so würden die Revoltierenden doch wohl zumindest die Geschäfte ihrer Communitymitglieder in Ruhe lassen. Zumindest glaube ich das.
Da glaubst du falsch, denn sogar bei den richtig großen Unruhen z.B. in Watts, wurde die eigene Community überfallen und ausgeraubt.
CarlSagan schrieb:Die dortigen Medien tun ihr Übriges, um die Stimmung schön weiter anzuheizen oder zumindest hochzuhalten. Die müssen sich auch einige Vorwürfe gefallen lassen, meiner Meinung nach.
Blut verkauft sich gut.
100%ige Zustimmung.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 14:16
@Deepthroat23
Da glaubst du falsch, denn sogar bei den richtig großen Unruhen in Watts, wurde die eigene Community überfallen und ausgeraubt.
Was ich meine ist, dass sich unter die "begründet Protestierenden" (dass in USA Rassenprobleme und rassebasiertes Profiling herrschen ist ja wirklich kein Geheimnis) immer auch viele Idioten mischen, denen es nicht um die Sache geht, sondern die auf Krawall und Klauen aus sind.

Es gibt dort große Gruppen friedlich demonstrierender schwarzer Menschen, die keiner Fliege etwas tun und auf die beschissene Situation aufmerksam machen wollen. Diese Leute überfallen und plündern keine Geschäfte. Das tun diejenigen, denen die Probleme egal sind (denn Straftaten bestätigen allenfalls die "Rassisten", die Schwarze für geborene Verbrecher halten) und die darauf aus sind, kostenlos Waren abzugreifen.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 14:24
@interrobang
Du trollst doch.
Findest du das ernsthaft gerecht und vernünftig was da ablief?

@CarlSagan
CarlSagan schrieb:"Die Bevölkerung", nämlich die aus dem Volk selektierte Grand Jury, befand, dass nicht genug Hinweise bzw. Beweise vorlagen, um überhaupt eine Gerichtsverhandlung gegen Officer Wilson zu eröffnen.
Das er einen Menschen erschossen hat ist Grundlage genug für eine Gerichtsverhandlung.

Mal abgesehen davon, dass dieses Jury konzept mittelalterlich ist bis zum geht nicht mehr.
Jeder Wissenschaftler weiß, dass man mit einer Samplegröße von 12 keine besonders Representativen Ergebnisse erhält wenn die Gesamtmenge in die Millionen geht.
Dazu kommt, dass nur 3 der zwei Jurymitglieder schwarz waren, was dem Schwarz/Weiß verhältnis von Missouri entspricht, aber nicht dem von Ferguson.
Ulkigerweise waren 9 Jurymitglieder gegen eine Anklage, drei dafür.
Soviel zur Objektivität.
Das hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, das ist salonfähig gemachte Willkür.
CarlSagan schrieb:Dann fällt es dem Angreifer ein, anstatt die Hände hochzunehmen, auf den Officer zu zu rennen.
Das kann so nicht stimmen. Die Schüssen die ab diesem Punkt abgefeuert wurden kamen von oben, das haben alle drei Autopsien bestätigt.
Da Brown deutlich größer war als der Officier muss Brown hier schon beim Fallen oder am Boden gewesen sein.
Das bestätigen übrigens auch alle Zeugenaussagen.
Die widersprechen sich zwar darin ob geschossen als Brown noch weglief, aber nicht darin, dass Brown nachdem er sich umgedreht hatte nach vorne zu Boden ging.

Dass Brown auf den Officer zugelaufen ist hab ich in keiner Zeugenaussagen gelesen und es wäre wie gesagt auch nicht vereinbar mit den Autopsieberichten.
Mal abgesehn davon, dass es vom gesunden Menschenverstand her schon gar keinen Sinn ergibt. Die beiden müssen ja mindestens einige Meter Vorsprung vor dem Polizisten gehabt haben. Wer kommt denn da auf die Idee sich umzudrehen und viele Meter auf einen Bewaffneten Mann zuzulaufen um ihn anzugreifen
CarlSagan schrieb:Ich hätte an dem Punkt Zweifel an meiner Sicherheit gehabt. Und als Jurymitglied hätte ich ebenfalls Zweifel daran, dass es keine Notwehrsituation war.
In so einer Situation muss der Polizist Verstärkung anfordern und keine weitere Konfrontation provozieren.
Da kannste jeden Deutschen Polizist fragen, wenn du sowas bei uns bringst biste fällig, selbst wenn Brown bspw. mit einem Messer bewaffnet gewesen wäre.
Polizisten haben eine Verantwortung und können nicht einfach jeden Erschießen der sich widersetzt oder ihnen aggressiv gegenüber tritt.

@Deepthroat23
Deepthroat23 schrieb:Ich denke mal nicht dass du dabei warst und das so beurteilen kannst.
Das es so war ist aber unbestritten.
Meiner Meinung nach gibt es unter diesen Umständen keine Eventualität die das rechtfertigen würde. Selbst wenn Brown ein Schwergewichtsweltmeister gewesen wäre und Wilson mit einem Hieb hätte niederstrecken können, wäre das nicht als Notwehr durchgegangen.
Aus dem einfachen Grund, dass Wilson die Situation provoziert hat und bei der Verfolgung nicht ausreichend Abstand gehalten hat, wenn Brown tatsächlich so gefährlich nach dran war an nachdem er sich umdrehte.
Deepthroat23 schrieb:In Deutschland ist es aber nicht passiert.
Das meinte ich. Du ziehst falsche Maßstäbe heran.
Welche Maßstäbe sollte es für Gerichtigkeit denn geben?
In einem zivilisierten Land kann man zumindest erwarten, dass es eine Gerichtsverhandlung gibt nachdem ein Mensch vorsätzlich getötet wurde.
Deepthroat23 schrieb:Wenn überhaupt dann ein Teil der Bevölkerung.
Und selbst da geht es vielen einfach nur um Krawall machen und plündern.
Die Folge von Machtlosigkeit und Frustration.
Ist ja nicht so als hätte das sich nicht schon seit Jahren angebahnt.
Die Polizei in den USA ist ausser Kontrolle und wenn eine Institution mit solcher Macht über die Bevölkerung ausser Kontrolle ist, und die Bevölkerung keine Möglichkeit hat dagegen vorzugehen, dann eskaliert die Situation eben irgendwann.
Deepthroat23 schrieb:Wo ist denn der heutige Fall? Oder der von gestern?
Als obs die alle in die Medien schaffen würden.
Wir bekommen nur was mit wenn es Zeugen gab, oder wenn Videomaterial von Bodycams gelaked wird, weil einer der Beamten ein schlechtes Gewissen bekommt.
Oder natürlich wenn Kinder involviert sind, hier von Vorgestern: http://www.theguardian.com/us-news/2014/nov/23/cleveland-police-shoot-dead-12-year-old-boy-carrying-fake-gun
12 Jähriger wird erschossen, weil er eine Spielzeugpistole in der Hand hatte.
Komischerweise sind es nie weiße Kinder aus der Vorstadt denen sowas passiert.

Hier liefen gleich mehrere Dinge schief.
1. Den Beamten wurde nicht mitgeteilt, dass es wahrscheinlich eine Spielzeugpistole ist.
2. Die Beamten gingen zu dem Jungen und befahlen ihm die Hände hoch zu nehmen. So redet man nicht mit Kindern...
2. Die Beamten gaben tödliche Schüsse auf einen 12 jährigen ab. (das wäre wohl der Punkt wo sie in Deutschland fällig wären)
Deepthroat23 schrieb:Was willst du mit der Übertreibung erreichen?
Aufzeigen wie verkorkst das System in den USA ist.


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Deepthroat23
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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 14:35
@1.21Gigawatt
1.21Gigawatt schrieb:Das es so war ist aber unbestritten.
Quelle?
1.21Gigawatt schrieb:Welche Maßstäbe sollte es für Gerichtigkeit denn geben?
Dieser Frage geht die Menscheit seit langer Zeit nach.
1.21Gigawatt schrieb:In einem zivilisierten Land kann man zumindest erwarten, dass es eine Gerichtsverhandlung gibt nachdem ein Mensch vorsätzlich getötet wurde.
Ist der Vorsatz denn erwiesen?
Kennst du die Gesetze für den Einsatz von Handfeuerwaffen für Polizisten?
1.21Gigawatt schrieb:Die Polizei in den USA ist ausser Kontrolle und wenn eine Institution mit solcher Macht über die Bevölkerung ausser Kontrolle ist, und die Bevölkerung keine Möglichkeit hat dagegen vorzugehen, dann eskaliert die Situation eben irgendwann.
Unsinn.
Nach Hurrican Kathrina gabs ebenso Plünderungen, Vergewaltigungen und weitere Verbrechen. Lag da auch schon die Wut der Bürger über ausser Kontrolle geratene Stürme in der Luft?
1.21Gigawatt schrieb:12 Jähriger wird erschossen, weil er eine Spielzeugpistole in der Hand hatte.
Mit dem Fall hast du dich also scheinbar auch nur oberflächlich beschäftigt.
1.21Gigawatt schrieb:Komischerweise sind es nie weiße Kinder aus der Vorstadt denen sowas passiert.
Du unterstellst also ALLEN amerikanischen Polizisten automatisch Rassismus.
Auch den Schwarzen Cops? Knallen die auch weiße Kinder ab, einfach weil sie die scheiße finden?
1.21Gigawatt schrieb:2. Die Beamten gingen zu dem Jungen und befahlen ihm die Hände hoch zu nehmen. So redet man nicht mit Kindern...
Hahahahaha. Ok. Sondern? Wie redet man dann mit Kindern?
Meinst du ein 12jähriger versteht diese einfache Anweisung nicht?
1.21Gigawatt schrieb:2. Die Beamten gaben tödliche Schüsse auf einen 12 jährigen ab. (das wäre wohl der Punkt wo sie in Deutschland fällig wären)
Muss ich eigentlich verstehen, warum du immer Deutschland mit ins Spiel bringst?
"Fällig" wären sie übrigens auch hier nicht, wenn sich die Situation so darstellt, dass der Gegenüber nach der Aufforderung die Hände hoch zu nehmen, ne Knarre zieht.
1.21Gigawatt schrieb:Aufzeigen wie verkorkst das System in den USA ist.
Wovon du aber -ohne dich blöd anmachen zu wollen- scheinbar nicht viel Ahnung hast.
Du gehst zu emotional an die Sache ran und du scheinst generell der Meinung zu sein, unsere deutsche Gesellschaft wäre der amerikanschen überlegen.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 15:22
@Deepthroat23
Deepthroat23 schrieb:Quelle?
Der Polizist. Er hat es nicht anders erzählt.
Er wurde im Auto angegriffen von Brown, hat Brown in die Hand geschossen, Brown ist geflüchtet, er ist hinterher und hat ihn erschossen.
Die drei Autopsien zeigen, dass die tödlichen Schüssen(zweimal Burst, zweimal Kopf) allesamt von oben abgefeuert wurden, Brown war also am Boden.
Das wird auch von Wilson nicht bestritten.
Deepthroat23 schrieb:Dieser Frage geht die Menscheit seit langer Zeit nach.
Und in den USA tappsen sie ganz besonders im Dunkeln.
Deepthroat23 schrieb:Ist der Vorsatz denn erwiesen?
Kennst du die Gesetze für den Einsatz von Handfeuerwaffen für Polizisten?
Zweimal Brust, zweimal Kopf wenn das Opfen am Boden ist. Das sind wohl kaum Warnschüssen.
Wilson hat in seiner Aussagen auch nicht von spastischen Anfälle berichtet die ihn dazu brachten den Abzug ausversehn zu betätigen.
Polizisten in den USA dürfen ihre Waffe gegen Menschen verwenden wenn akute Gefahr für Leib und Leben Dritter oder ihnen selbst besteht.
Das ist bei uns übrigens nicht anders, nur werden Handbewegung zur Hose oder höheres Gewicht und Körpergröße als der Beamte bei uns nicht als akute Gefahr für Leib und Leben gewertet.
Desweiteren scheint man in den USA immer damit durch zu kommen wenn man als Polizist davon ausgeht, dass das Gegenüber bewaffnet egal. Bei uns ist die Annahme nur legitim wenns Indizien dafür gibt.
Das ist allerdings noch ein verständlicher Unterschied, da es in den USA so viel mehr Schusswaffen gibt als bei uns.
Deepthroat23 schrieb:Unsinn.
Nach Hurrican Kathrina gabs ebenso Plünderungen, Vergewaltigungen und weitere Verbrechen. Lag da auch schon die Wut der Bürger über ausser Kontrolle geratene Stürme in der Luft?
Das ist doch wieder ne ganz andere Geschichte.
Es wird immer und überall Plünderungen geben wenn die staatliche Ordnung kurz nicht funktioniert.
Auch bei uns in Deutschland würds ein paar Leute geben die es ausnützen würden wenn die Exekutive mal kurz Pause hat.
Deepthroat23 schrieb:Mit dem Fall hast du dich also scheinbar auch nur oberflächlich beschäftigt.
Das machst du woran fest?
Deepthroat23 schrieb:Du unterstellst also ALLEN amerikanischen Polizisten automatisch Rassismus.
Wenn es alle wären, dann würden wir sowas noch viel öfter erleben.
Es sind natürlich nicht alle, aber es sind zu viele.
Deepthroat23 schrieb:Auch den Schwarzen Cops? Knallen die auch weiße Kinder ab, einfach weil sie die scheiße finden?
Kommt genauso vor und wir genauso lächerlich gerechtfertigt, allerdings deutlich seltener.
http://www.washingtontimes.com/news/2014/nov/25/ferguson-could-spark-renewed-interest-utah-case/
Schwarzer Polizist erschieß unbewaffneten weißen. Polzist kam davon, da der weiße eine Handbewegung macht die vom Officer als Griff nach einer Waffe eingeordenet wurde.
Das rechtfertigt in den USA also schon tödliche Schüsse.
Deepthroat23 schrieb:Hahahahaha. Ok. Sondern? Wie redet man dann mit Kindern?
Meinst du ein 12jähriger versteht diese einfache Anweisung nicht?
Du gehst hin, hälts Abstand, fragst was er macht, ob er eine Waffe hat etc.
Du beginnst ein Gespräch mit ihm.
Polizisten sollten für solche Situationen ausgebildet werden, in den meisten Ländern werden sie das auch. In den USA anscheinend nicht.
Deepthroat23 schrieb:Muss ich eigentlich verstehen, warum du immer Deutschland mit ins Spiel bringst?
"Fällig" wären sie übrigens auch hier nicht, wenn sich die Situation so darstellt, dass der Gegenüber nach der Aufforderung die Hände hoch zu nehmen, ne Knarre zieht.
Weil wir in Deutschland leben, einem Land in dem die Polizei deutlich besser arbeitet.

Und doch, bei uns wären die Beamten in dem Fall mindestens ihren Job los, wahrscheinlich sogar noch gepaart einer Freiheitsstrafe.
Man kann von Beamten bei uns erwarten, dass sie die Situation adequat angehen und wenn sie eskalsiert, dass sie nicht tödliche Schüsse abgeben.
Schaffen die Beamten das nicht und gibt es keine Entschuldigung für ihr Versagen, dann werden sie zur Rechenschaft gezogen.
Deepthroat23 schrieb:Du gehst zu emotional an die Sache ran und du scheinst generell der Meinung zu sein, unsere deutsche Gesellschaft wäre der amerikanschen überlegen.
Ist sie in einigen Belangen auch, zum Beispiel wenn um die Polizei geht.

Ich verstehe, dass für die Polizei dort andere Umstände herrschen, da um die 300Mio Waffen um Umlauf sind und daher jeder Beamte davon ausgehen muss, dass jeder Bürger ne Waffe dabei hat.
Umso fataler ist es, dass die Polizei in den USA derart schlecht ausgebildet ist und derart wenige Konsequenzen für ihr Handeln befürchten muss.

Polizisten sollen das Gesetz durchsetzen, nicht darüber stehen.


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 16:01
1.21Gigawatt schrieb:Umso fataler ist es, dass die Polizei in den USA derart schlecht ausgebildet ist und derart wenige Konsequenzen für ihr Handeln befürchten muss.
Das ist so verallgemeinert nicht ganz richtig. "Die Polizei" in "den USA" gibt es in der Form wie wir sie in Deutschland haben nicht.
Die Regularien für ihre Polizeibehörden bestimmen die Kommunen der jeweiligen Bundesstaaten weitestgehend selbst. Die Polizei ist dort kommunal und nicht staatlich organisiert, was der zum Teil "direkteren" Demokratie dort drüben geschuldet ist. Dort bestimmt die Bevölkerung auch über die Behandlung und Budgetierung der Polizei.

Staatliche Polizisten wie z.B. State Trooper (auch "Highway Police") haben im Schnitt einen hohen Bildungs- und Ausbildungsstand, während der "Dorfpolizist" möglicherweise nur einen Kurs über ein paar Wochen absolviert hat.

Meine Freunde und Bekannten in USA sagen mir immer wieder "wenn ich schon mit der Polizei zu tun habe und vielleicht sogar verhaftet werde, dann ist es hoffentlich ein State Trooper".

Zum Aufbau der Polizei in den USA hier mal ein interessanter Artikel. Hat nichts mit Ferguson zu tun, ist aber allgemein interessant:
http://usaerklaert.wordpress.com/2007/03/26/police-officer-sheriff-trooper-der-aufbau-der-us-polizei/


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Ferguson + Obamas Einwanderungsdekret

26.11.2014 um 16:18
@CarlSagan
Aber genau das ist doch das Problem das ich meine.
Natürlich sind nicht alle Polizisten in den USA schlecht ausgebildet, aber eben viel zu viele.
Es geht ja schon so weit, dass die Army sich zu Wort meldet, da die "Dorfpolizei" mit alter Militärausrüstung beliefert wird und dann mit vollautomatischen Waffen friedlich protestierenden Bürger gegenüber stehen, die Waffen auf sie gerichtet.
Jedem bei der Army dreht sich da der Magen um, denn die sind ausgebildet für solche Situationen und wissen, dass man genau das nicht tun darf wenn man nicht will das die Situation eskaliert.


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26.11.2014 um 16:58
@1.21Gigawatt
1.21Gigawatt schrieb:Du trollst doch.
Findest du das ernsthaft gerecht und vernünftig was da ablief?
Ja glaube ich. @CarlSagan und @Deepthroat23 haben es dir ja sehr gut erklährt inzwischen.
1.21Gigawatt schrieb:12 Jähriger wird erschossen, weil er eine Spielzeugpistole in der Hand hatte.
Komischerweise sind es nie weiße Kinder aus der Vorstadt denen sowas passiert.
Jaja der fall. Der Polizist sagt "Hände Hoch" und der junge greift zur waffe...


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