nocheinPoet schrieb:Da wird die Rotation der Erde gemessen, da wird wohl doch schon was rotieren, wenn die nicht wo im All mit dem Interferometer waren, sondern, wie schwer zu vermuten ist, auf der Erde, dann ist das Teil recht sicher mit der Erde rotiert, oder?
Ja klar, aber das MME wird als translatorische Bewegung beschrieben und da wollte man auch die Rotationsbewegung nachweisen und das MGE ist dann plötzlich eine Rotation, obwohl es die selbe Bewegung mit der Erde ausführt? So geht das nicht. Entweder machen beide eine translatorische oder eine rotierende Bewegung mit der Erdoberfläche.
Ein Sagnac-Interferometer rotiert ja zusätzlich in Bezug zur Erde, das Interferometer beim MGE rotiert aber nicht in Bezug zu Erde, deswegen sehe ich das nicht als Sagnac-Inerferometer.
nocheinPoet schrieb:Auch wieder Unfug, Dr. Joachim Schulz erklärt die SRT sogar anhand des Dopplereffekts:
Das geht ja auch! Nur ist das ein Effekt, der entsteht, wenn sich Quelle oder Empfänger relativ zum Licht bewegen und wenn man mag, kann man daraus relative Lichtgeschwindigkeit ableiten und ich mag das, weil ihr immer sagt, das geht nicht. Ob es Sinn macht, ist eine ganz andere Sache, aber es ist nicht falsch. Das wird nur falsch, wenn man Einsteins falschen Ansatz verwendet!
Labor-Ratte schrieb:hat es dir ja jetzt auch noch einmal ausführlich erklärt. Aber wahrscheinlich ignorierst du das einfach wieder.
Nein ignoriere ich nicht, es ist falsch. Bei deiner Erklärung müsste sich das Licht abhängig von der Quelle ausbreiten, da es sich aber unabhängig von der Quelle ausbreitet, ist es unerheblich für das Beispiel, ob da zwei Blitze gleichzeitig in den Bahndamm einschlagen oder ob zwei Blitzlampen am Anfang und Ende des Zuges gleichzeitig aufblitzen.
Wenn Einsteins Rechnung sich auf das Problem in diesem Beispiel beziehen, dann ist doch alles gut, dann hat er seinen falschen Ansatz gar nicht verwendet oder selbst dagegen verstoßen und es deshalb richtig gemacht.
kuno7 schrieb:Nein, ich habe es gar nich gesagt!
Ja, Du hast es nicht gesagt. Ich hatte das mit
@Labor-Ratte verwechselt, entschuldige bitte. Aber dennoch passen deine Einwände nicht, weil es egal ist, ob sich Quelle oder Empfänger relativ zueinander bewegen, sie bewegen sich gegenüber der Lichtausbreitung und deswegen ist es der selbe Effekt, wie in Einsteins Beispiel, da bewegt sich der Zug auch relativ zur Lichtausbreitung.
Syndrom schrieb:Eins der "guenstigen" Experimente ist ein Laserkreisel/Kompass!
Funktioniert in meinem Flugmodell hervorragend ueber 2 Achsen.
Ja kenne ich, das zeigt ja auch, dass sich das Flugzeug relativ zum Licht bewegt und wenn ich das richtig verstanden habe, soll das nur gelten, wenn sich das Licht in einer Rotation befindet und bei geradlinig, translatorischen Bewegungen soll es dann keine relative Bewegungen zum Licht geben.
Libertin schrieb:Das Ergebnis wird am Ende immer gleich sein.
Was würdest Du drauf wetten?