Hallo miteinander,

ich äußere mich hier mal zum JFK Attentat 1963.

Zuallererst möchte ich hier betonen daß ich in
keiner Weise das Attentat auf Kennedy als richtig
erachte sondern das ganze Mal etwas anders
beleuchten möchte weil so gut wie immer
der Präsident als absoluter Held dargestellt wird
der von irgendwelchen Dunkelmännern aus
Geheimdiensten und Militär getötet wurde.

Negatives über JFK als Präsident und
mögliches Motiv für einen Mord durch
eigenen Sicherheitsapparat (Geheimdienst,
Millitär usw).:

Vorwahlen der demokratischen Partei
für Präsidentschaftswahl 1960 in Chicago
wahrscheinlich manipuliert pro Kennedy
durch Kontakte JFKs Vater und Mafia

JFK wurde knapp zum Präsidenten gewählt
gegen Nixon durch erstes TV Duell in Geschichte.
Kennedy war besser aussehend und für
das "neue Medium" geeignet.
Der weitaus sachlich kompetentere Kandidat
war Nixon (unabhängig davon was man von dem
halten mag).

Kennedy als Präsident brillianter Redner und
charismatisch. Vielleicht unfair wegen
kurzer Amtszeit aber was hat er umgesetzt?
Bürgerrechte für Schwarze usw wurden unter
dem (Rassisten) Johnson verabschiedet
der erfahren war und Mehrheiten organisieren
konnte.

Es war geplant oder es wurde dringend dazu
geraten eine komplette Invasion Kubas
durchzuführen.
Kennedy gewährte lediglich eine halbgare
Unterstützung was zum Desaster Schweinebucht führte.

Resultat Fidel Castro ergreift Macht auf Kuba.
Danach machte JFK die CIA und Co. für dieses
Fiasko verantwortlich obwohl er maßgeblich
verantwortlich war.
Ein Präsident Nixon hätte sehr wahrscheinlich
voll durchgezogen als kalter Krieger und
Eisenhowers ehemaliger Vizepräsident.

Dann Kuba Krise. Nicht nur höchste Gefahr
für die USA sondern für den Fortbestand der
Menschheit an sich durch nahenden Atomkrieg.

Kennedy Regierung wendet Krieg ab und löst
Kubakrise. Die aber durch ihn erst entstanden ist.

Nebenschauplätze. Diverse Affären JFKs und
seines Bruders. JFK redet teilweise über
Staatsgeschäfte im Bett. Eine seiner Affären
arbeitet für Stasi und Sowjets. Ellen Rometsch.
Beide Kennedy Brüder Beziehungen zu
Marilyn Monroe.
Monroe ist psychisch labil und ein Risiko.
Könnte sich öffentlich äussern.
Sie ist außerdem unter Beobachtung wegen
Kontakten zu linken Showbiz Größen die
zeitweise nicht arbeiten dürfen in Hollywood
aufgrund des politischen Klimas.
Monroe trifft in Mexiko mindestens einmal
Frederik Vanderbilt Field. US Sozialist.
Monroes Haus war bis zu ihrem Tod
verwanzt vom FBI und der Mafia (!).

Als gesichert gilt mittlerweile daß
Robert Kennedy am Todestag Monroes
bei ihr zuhause war wenngleich das über
ihre Todesursache nichts aussagt.
Robert Kennedy setzt sich als Justizminister
in Szene als knallharter Kämpfer gegen die Mafia.
Sein Vater ist reich geworden während der
Prohibition durch Alkoholschmuggel und
Zusammenarbeit mit der Mafia.

In Bezug auf Südostasien wird von
Beratern / Politikwissenschaftlern
die These der Domino - Theorie aufgestellt.
Fazit in etwa:
Fällt Südvietnam an die Kommunisten
fällt ganz Südostasien. Das ist in etwa
auch so eingetreten auch wenn Thailand
zum Beispiel kapitalistisch und pro USA
blieb.
Befürchtung amerikanischer Sicherheitskreise:
Wenn man in Vietnam nicht eingreift wird
ein Block entstehen Sowjetunion, China plus
ganz Südostasien welchem etwa um
1980 oder 1985 wenn er zusammen millitärisch
agiert absolut nichts mehr entgegen gesetzt
werden kann.

Nixon trieb später diplomatisch einen Keil
zwischen Sowjetunion und China und nutzte
Spannungen zwischen beiden aus in den 1970er
Jahren und traf sich mit Mao.

Vor seinem Tod geschockt durch die Kuba Krise
denkt JFK um und setzt sich für Verständigung
ein mit den Sowjets.
Desweiteren kündigt er die Zerschlagung der
CIA an (!).
Um ehrlich zu sein ist bis heute unbekannt
wie Kennedy wirklich zu Vietnam stand.
Es ist möglich daß er sich zurück gezogen
hätte oder genauso wie Johnson den
Konflikt eskaliert hätte. Es gibt für beides
keinen Beweis.

In Sicherheitskreisen war aber Kennedys
Vater bekannt für seine Appeasementspolitik
und Nachsicht gegenüber Hitler als Botschafter
der USA in London vor dem 2. Weltkrieg.
Resultat:
Hitler versucht ganz Europa zu erobern.

Dazu die ganzen Weibergeschichten mit
Sicherheitslecks und Theater hinter den
Kulissen von denen die Öffentlichkeit gar
nichts mitbekommt.

Man muss kein ultrarechter Millitärfreak sein
um in dieser Zeit bei Erwähnung des Namens
Kennedys Schaum vorm Mund zu bekommen.
Ein reicher Playboy Millionär mit wenig Ahnung.

Böse ausgedrückt erscheint JFK wenn man es
will als eine Art Trump Vorläufer.
Wesentlich besser aussehend, gebildeter,
mit mehr Selbstkontrolle und besseren
Manieren und einer positiven Message.
Aber dahinter viel heiße Luft und krasse
Fehlentscheidungen.

Sollte es stimmen daß er sich vor seinem
Tod gegen ein Eingreifen in Vietnam entschieden
hatte wäre er damit endgültig zum
Risiko für die nationale Sicherheit der USA
und der westlichen Welt geworden.
In den Augen seiner Geheimdienste jedenfalls
die bei einem hypothetischen Block
Sowjets + China + Südostasien einen
zukünftigen Atomkrieg befürchten den
man schon fast um Kuba angefangen hätte.

So und jetzt könnt ihr meine These in Luft
zerreißen :-)