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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

43 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Regierung, Wetter ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

23.09.2026 um 20:21
Ich hatte am Wochenende eine ewig lange und ziemlich hitzige Diskussion mit einem guten Bekannten von mir, der beruflich viel mit Energiewirtschaft zu tun hat und mir da eine Theorie an den Kopf geworfen hat, die mich seitdem nicht mehr wirklich loslässt. Er meinte nämlich, wir schauen alle aus der völlig falschen Perspektive auf das Thema Energiewende, speziell wenn man sich das parallele Vorantreiben von riesigen Windparks und den verpflichtenden Einbau von Wärmepumpen ansieht.
Seine Überlegung baut auf einem recht simplen physikalischen Grundprinzip auf, bei dem er meinte, man müsse einfach nur dem Geld folgen. Jeder weiß ja, dass eine Wärmepumpe der Umgebungsluft die Wärme entzieht, was aber unweigerlich bedeutet, dass sie massiv mehr Strom aus dem Netz ziehen muss, je kälter und vor allem je windiger es draußen ist, weil durch den sogenannten Windchill-Effekt die Anlage viel stärker an ihre Leistungsgrenze gebracht wird. Gleichzeitig werden unsere Landschaften mit immer größeren Windrädern zugepflastert, bei denen einem schon mal auffallen kann, dass der Wind seltsamerweise immer exakt in die Richtung weht, in die die Rotorblätter gerade ausgerichtet sind.

Sein Gedankengang war dann, dass uns dieses ganze Konstrukt als grüne Stromerzeugung verkauft wird, diese Vorrichtungen in Wahrheit aber gigantische, ans Stromnetz angeschlossene Ventilatoren sind, die nachts von den großen Energiekonzernen gezielt angeworfen werden, um künstliche Zugluft zu erzeugen und das Mikroklima in Bodennähe massiv herunterzukühlen. Das würde dann nämlich dazu führen, dass all die staatlich verordneten Wärmepumpen diese künstliche Kälte und den Wind messen, sofort in den Hochleistungsmodus schalten und dann plötzlich ein Vielfaches an teurem Strom fressen, den wir am Ende exakt den gleichen Konzernen bezahlen müssen, die auch diese sogenannten Windparks betreiben.

Er meinte auch, das würde erklären, warum die Rotoren an schönen Sommertagen oft völlig stillstehen, weil da ohnehin niemand heizt und der künstliche Kühleffekt den Betreibern in dem Moment schlichtweg keine Mehreinnahmen beim Heizstrom bringen würde.
Ich saß dann da und dachte mir einerseits, dass das natürlich absolute Science-Fiction und völliger Wahnsinn ist, aber auf den zweiten Blick ist dieser Profit-Kreislauf so in sich geschlossen, dass ich kurz echt keine Gegenargumente mehr parat hatte. Die Energiemenge, die ein solcher Riesen-Ventilator bräuchte, steht doch thermodynamisch sicherlich in keinem Verhältnis zu dem finanziellen Mehrverbrauch der Wärmepumpen, oder schätze ich das völlig falsch ein? Ich würde mich echt freuen, wenn mir hier jemand mit ein bisschen tieferem Physik-Verständnis genau aufzeigen könnte, wo der massive Denkfehler in dieser Kette liegt, damit ich das beim nächsten Treffen sauber entkräften kann.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

23.09.2026 um 21:00
Bitte schicke deinen Bekannten nochmal in die 6. Klasse.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

23.09.2026 um 21:05
@Jonas_Werhuhn
Ich denke Windräder funktionieren (zumindest offiziell) eigentlich gegenteilig, wie Ventilatoren und entziehen dem Wind die Energie. Manche fragen sich, ob der Effekt so stark ist, dass wir deshalb Trockenheit haben. Indem die Wolken sich anders bilden.

Quelle: Youtube: Wie WINDPARKS den Wind BREMSEN | #126. Energie und Klima
Wie WINDPARKS den Wind BREMSEN | #126. Energie und Klima
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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

23.09.2026 um 21:27
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:einem guten Bekannten von mir, der beruflich viel mit Energiewirtschaft zu tun hat und mir da eine Theorie
aha, physik hat er aber nicht wirklich gehabt.


er redet recht viel unsinn


und ds ist noch sanft ausgedrückt


ganz ehrlich stell dich unter ein windrad;


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

23.09.2026 um 21:27
@Jonas_Werhuhn
Du solltest deinem Bekannten sagen, dass er einen gewaltigen Sockenschuss hat.
Zitat von UnschweigsamUnschweigsam schrieb:Manche fragen sich, ob der Effekt so stark ist, dass wir deshalb Trockenheit haben. Indem die Wolken sich anders bilden.
Das fragen sich nur Leute, die
Zitat von rutzrutz schrieb:nochmal in die 6. Klasse.
gehören.


Manchmal fragt man sich wirklich, was manche so zu sich nehmen ...


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

23.09.2026 um 21:39
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:wenn mir hier jemand mit ein bisschen tieferem Physik-Verständnis genau aufzeigen könnte, wo der massive Denkfehler in dieser Kette liegt, damit ich das beim nächsten Treffen sauber entkräften kann.
Lass es sein, die Diskussion lohnt sich nicht anhand dieser Grundlage. Stichwort: "Perlen vor die Säue werfen." Wer solche kruden Ideen hat, der reagiert nicht auf logische Argumente.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 02:13
Passende Gegenargumente findest du in der Physik.
Angefangen schonmal:
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Gleichzeitig werden unsere Landschaften mit immer größeren Windrädern zugepflastert, bei denen einem schon mal auffallen kann, dass der Wind seltsamerweise immer exakt in die Richtung weht, in die die Rotorblätter gerade ausgerichtet sind.
Kennst du die Wetterstationen mit Windrichtungsanzeiger/Wetterfahne (dieses Teil das wie ein kleines Flugzeug aussieht)?
Sie drehen sich in den Wind. Genau das passiert bei Windrädern - nicht der Wind weht in die Richtung in die die Rotorblätter ausgerichtet sind, sondern die Rotorblätter drehen sich in den Wind. Man kann das in vereinfachter Form sogar selbst bauen, schon ein Papiermodell ohne Stromerzeugung reicht.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 06:00
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:einem guten Bekannten von mir, der beruflich viel mit Energiewirtschaft zu tun hat
Er scheint ein Beleg dafür zu sein, dass man beruflich viel mit einem Thema zu tun haben- und trotzdem nichts davon verstehen kann.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Er meinte auch, das würde erklären, warum die Rotoren an schönen Sommertagen oft völlig stillstehen, weil da ohnehin niemand heizt und der künstliche Kühleffekt den Betreibern in dem Moment schlichtweg keine Mehreinnahmen beim Heizstrom bringen würde.
Der erste Teil des Satzes stimmt (Rotoren stehen oft still, wenn Sonne scheint) und der letzte auch (Betreiber haben dann keine Einnahmen). Der Teil dazwischen wurde - offenbar aus grober Unwissenheit - rein geschwurbelt.
Zur Auflösung: Wenn die Sonne scheint, erzeugen PV-Anlagen den meisten Strom. Gerade in Deutschland ist der Zubau von PV enorm geworden. Es darf aber nur so viel Strom erzeugt werden, wie im Netz auch verbraucht werden kann. PV-Anlagen sind nicht abschaltbar, Windräder schon. Daher stehen Windräder an Tagen mit wolkenlosem Himmel oft still. Die Stromerzeugung der Windräder wäre zu viel im System und bringt dem Betreiber keine Einnahmen.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 10:04
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:guten Bekannten von mir, der beruflich viel mit Energiewirtschaft zu tun hat
Puh, ich hoffe er ist dort beruflich als Raumpfleger tätig, sonst würde ich mir Sorgen machen. Leute mit sowenig Durchblick bzw. Verschwörungstheorien dürften dort eigentlich nicht sein.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:was aber unweigerlich bedeutet, dass sie massiv mehr Strom aus dem Netz ziehen muss, je kälter und vor allem je windiger es draußen ist
Mehr Strom ja, massiv mehr nein. Kann man ausrechen, siehe dazu den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik...

Mit Temperaturen in Kelvin. Beispiel Vorlauf 35°C = 308K:

Außen +7°C (11°C Differenz): COP_carnot = 308/28 = 11,0
Außen -3°C (21°C Differenz): COP_carnot = 308/38 = 8,1
Außen -10°C (45°C Differenz): COP_carnot = 308/45 = 6,8

Real erreicht eine Luftwärmepumpe etwa 40-50% des Carnot-Wertes, also:

Bei +7°C: reale COP ~4,5
Bei -3°C: reale COP ~3,3
Bei -10°C: reale COP ~2,7

Also gerade mal eine Halbierung des Wirkungsgrades bzw. eine Verdoppelung des Stromverbrauchs bei 20° Temperaturdifferenz. Aber 20° Grad Temeraturdifferenz wirst du mit nem Windchilleffekt nicht erreichen. Windchill ist bei Wärmepumpen auch eher positiv weil sich größere Luftmassen am Gerät vorbeibewegen.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:bei denen einem schon mal auffallen kann, dass der Wind seltsamerweise immer exakt in die Richtung weht, in die die Rotorblätter gerade ausgerichtet sind.
So seltsam ist das nicht. Das nennt man Windmessanalage und Verstellmotor. Natürlich werden die absichtlich auf den Wind ausgerichtet.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Sein Gedankengang war dann, dass uns dieses ganze Konstrukt als grüne Stromerzeugung verkauft wird, diese Vorrichtungen in Wahrheit aber gigantische, ans Stromnetz angeschlossene Ventilatoren sind
Dann würden sie aber Strom verbrauchen und nicht erzeugen. Deckt sich irgendwie nicht den Beobachtungen.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Er meinte auch, das würde erklären, warum die Rotoren an schönen Sommertagen oft völlig stillstehen, weil da ohnehin niemand heizt und der künstliche Kühleffekt den Betreibern in dem Moment schlichtweg keine Mehreinnahmen beim Heizstrom bringen würde.
Oder sie stehen im Sommer still, weil kein/weniger Wind weht und dafür die PV Anlagen laufen.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Die Energiemenge, die ein solcher Riesen-Ventilator bräuchte, steht doch thermodynamisch sicherlich in keinem Verhältnis zu dem finanziellen Mehrverbrauch der Wärmepumpen, oder schätze ich das völlig falsch ein?
Ja, das schätzt du falsch ein. Man bräuchte etwa die dreifache Nennleistung eines Windrades um es ordentlich in Bewegung zu setzen. Also um eine 5 MW Anlage richtig auf Drehzahl zu bringen brauchst du 15 MW. Wieviele Wärmepumpen a 4-6KW musst du jetzt mit diesem einen Windrad anpusten?

im Übrigen würde das bei 30.000 Anlagen in Deutschland zu erheblichen Mehrverbrauch an Strom führen... Kann man aber auch nicht Beobachten


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 11:01
Im Schwarzwald werden zur Zeit neue Windräder aufgebaut. Viel Vorarbeit ist nötig, die Rotorblätter zum Standort zu bringen, ganze Böschungen entlang der Straße werden abgetragen, um diese überhaupt da hochfahren zu können, das Material muss abgefahren werden , usw. Die ganzen Bagger, LKWs, Fahrzeuge zum Transportieren des Personals, verbrauchen grosse Mengen an Treibstoff, was die Klimaerwärmung weiter erhöht.
Diese Windräder werden an Plätzen gebaut, die z.b. die letzten Refugien von Auerhühnern oder auch seltenen Pilzarten waren. So einen Plan an diesen allerletzten ruhigen Orten wirklich durchzuführen, wäre vor 20 Jahren völlig undenkbar gewesen.
Darüberhinaus wird von den Entscheidungsbevollmächtigten anvisiert, z.b. Wasserkraftwerke abzubauen, die seit über 100 Jahren emissionsfrei sauberen Strom produzieren, mit dem Argument der Renaturierung und Wiederherstellung der Durchgängigkeit für Fische, könnte ja sein, dass nach 100 Jahren Mal wieder ein Lachs kommt...
Dass für den Abriss dann wieder grosse Energiemengen benötigt werden, ist dann auch wieder egal.
Wenn dann nach 20 Jahren die Windräder ausgetauscht werden, entsteht wieder massiver Energieaufwand, und zusätzlich grosse Mengen
an Sondermüll durch die Baustoffe der alten Rotorblätter.
Das Offensichtliche ist schon krass genug, wozu braucht es dann noch Verschwörungen ?


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 11:06
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb:Diese Windräder werden an Plätzen gebaut, die z.b. die letzten Refugien von Auerhühnern oder auch seltenen Pilzarten waren
Bitte belegen!
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb:Darüberhinaus wird von den Entscheidungsbevollmächtigten anvisiert, z.b. Wasserkraftwerke abzubauen, die seit über 100 Jahren emissionsfrei sauberen Strom produzieren, mit dem Argument der Renaturierung und Wiederherstellung der Durchgängigkeit für Fische, könnte ja sein, dass nach 100 Jahren Mal wieder ein Lachs kommt...
Seit über 100 Jahren, so so ...*kicher*

Bitte belegen!
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb:Wenn dann nach 20 Jahren die Windräder ausgetauscht werden,
Wat?
Warum sollte das so passieren?

Bitte unbedingt belegen!
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb:Das Offensichtliche ist schon krass genug, wozu braucht es dann noch Verschwörungen ?
Keine Ahnung, warum denkst du dir welche aus?




Du Güte gut, was für ein elendiger Unsinn!


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 11:24
Wird im Schwarzwald eigentlich viel AfD gewählt?
Frage für einen Freund.


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24.09.2026 um 11:35
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb:Dass für den Abriss dann wieder grosse Energiemengen benötigt werden, ist dann auch wieder egal.
Wenn dann nach 20 Jahren die Windräder ausgetauscht werden, entsteht wieder massiver Energieaufwand, und zusätzlich grosse Mengen
an Sondermüll durch die Baustoffe der alten Rotorblätter.
Das Offensichtliche ist schon krass genug, wozu braucht es dann noch Verschwörungen ?
Tja, wenn es denn so offensichtlich wäre... Quantifiziere doch mal bitte den massiven Energieaufwand. Wieviel Energie wird denn für die Herstellung, Errichtung und Abriss für so eine Windkraftanlage gebraucht?


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

24.09.2026 um 11:55
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb:Darüberhinaus wird von den Entscheidungsbevollmächtigten anvisiert, z.b. Wasserkraftwerke abzubauen, die seit über 100 Jahren emissionsfrei sauberen Strom produzieren,
Damit keine Missverständnisse aufkommen:

Ich bezweifle keinesfalls, dass es vor 100 Jahren bereits Wasserkraftwerke gegeben hat.

Ich hätte nur gerne belegt, dass die

a) emissionsfrei Strom produziert haben

und

b)

das Vorhaben der "Entscheidungsbemächtigten".


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

27.09.2026 um 20:01
Zitat von SoftfaceSoftface schrieb am 24.09.2026:Darüberhinaus wird von den Entscheidungsbevollmächtigten anvisiert, z.b. Wasserkraftwerke abzubauen, die seit über 100 Jahren emissionsfrei sauberen Strom produzieren,
Da denke ich doch gleich an Atdorf. Wollte man bauen, hat sich dann auf Grund der Bürgerinitiativen erledigt.


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27.09.2026 um 21:09
Zitat von StirnsängerStirnsänger schrieb am 24.09.2026:Ich hätte nur gerne belegt
a) ist Beton emissionsfrei ?

b) um Geld zu verdienen...

und dies sei 1864


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

27.09.2026 um 22:40
Zitat von hukhuk schrieb:a) ist Beton emissionsfrei ?

b) um Geld zu verdienen...

und dies sei 1864
Die Belege fehlen.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

28.09.2026 um 13:24
Danke euch erst mal für die ganzen Antworten, echt. Hab ihm das am Wochenende alles so vorgelegt, vor allem die Rechnung von @alhambra mit dem COP. Da war er dann tatsächlich kurz ziemlich still, und das mit der Wetterfahne von @Raspelbeere hat er auch geschluckt. Das mit dem Windchill wusste ich übrigens selbst nicht, dass das der Wärmepumpe eher hilft.

Aber natürlich kam er dann direkt mit was Neuem um die Ecke. Er meinte, er sieht nachts oft Windräder, die sich richtig schnell drehen, obwohl unten am Boden null Wind geht. Das wär für ihn der Beweis, dass die angetrieben werden. Und dann hat er noch erzählt, dass ihm ein Techniker bestätigt hätte, dass Windräder selber Strom aus dem Netz ziehen. Ist da irgendwas dran oder erzählt er einfach Quatsch? Ich hatte da ehrlich gesagt wieder keine Antwort parat.

@Softface das mit der Wasserkraft fand ich übrigens ziemlich interessant, davon hatte ich noch gar nichts mitbekommen. Kannst du das nochmal genauer ausführen, also um welche Kraftwerke es da konkret geht und wer das plant? Mein Bekannter würde das garantiert sofort in seine Theorie einbauen, deswegen würd ich gern vorher wissen, was da wirklich dran ist.


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

28.09.2026 um 13:40
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Aber natürlich kam er dann direkt mit was Neuem um die Ecke.
Ja, das ist bei diesen Menschen immer der Fall...
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Er meinte, er sieht nachts oft Windräder, die sich richtig schnell drehen, obwohl unten am Boden null Wind geht. Das wär für ihn der Beweis, dass die angetrieben werden
habe ich persönlich so noch nie gesehen (also in dieser extremen Ausprägung: schnell drehend bei Windstille). Aber abgesehen davon: Wind ist ne komische Sache. Er wird natürlich von Objekten am Boden ausgebremst. Und je weiter man weg kommt vom Boden umso stärker wird er. Und teilweise kann er sogar seine Richtung ändern.

Deswegen baut man die Dinger ja auch immer höher. Macht den Wind einfach konstanter als es bei niedrigen Windrädern je sein könnte.

Grobe Volllaststunden nach Nabenhöhe (Binnenland, Durchschnittsstandort):

50m: ~1.200-1.500 Stunden
100m: ~1.800-2.200 Stunden
150m: ~2.500-3.000 Stunden
200m: ~3.500-4.500 Stunden

Man sieht also dass die Nabenhöhe einen erheblichen Einfluss auf die Auslastung hat.
Zitat von Jonas_WerhuhnJonas_Werhuhn schrieb:Und dann hat er noch erzählt, dass ihm ein Techniker bestätigt hätte, dass Windräder selber Strom aus dem Netz ziehen. Ist da irgendwas dran oder erzählt er einfach Quatsch? Ich hatte da ehrlich gesagt wieder keine Antwort parat.
Auch das ist durchaus möglich. Aber der Zusammenhang ist halt falsch. Die technischen Systeme einer WKA müssen natürlich 24/7 betrieben werden. Egal ob die Anlage selber gerade Strom erzeugt oder rumsteht. Also kann es durchaus auch mal möglich sein, dass so eine Anlage geringe Mengen an Strom aus dem Netz nimmt.

ich würde auch nicht komplett ausschliessen, dass so ein Generator mal als Motor läuft und den Rotor der Anlage ganz langsam dreht. Die Lager am Rotor mögen meistens kompletten Stillstand nicht und können Schaden nehmen, wenn der Rotor lange Zeit steht. Das hängt aber meines Wissens nach von der genauen Konstruktion der Lager ab. Da bin ich aber fachlich raus, ich komme aus der Elektrotechnik und nicht aus der Mechanik... ;)


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Die Windrad-Wärmepumpen-Theorie meines Bekannten

28.09.2026 um 14:05
Mal noch n Nachtrag:

Es ist ja nicht alles Unsinn, was der Kerl da erzählt. Das Problem ist halt, dass er die Dimensionen falsch einschätzt.

Natürlich wird jeder Techniker bestätigen, dass so eine Anlage auch mal Strom ausm Netz zieht. Meinen tut er damit aber ein paar 100W. Und nicht mehrere MW um das Ding als Ventilator zu betreiben.


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