Verschwörungen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

10 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Pest, Udssr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Diese Diskussion wurde von Lepus geschlossen.
Begründung: Bitte den Regeln entsprechend ausarbeiten.
Seite 1 von 1

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

gestern um 23:56
Moin, ich verfolge seit Tagen die Berichte über den mutmaßlichen Pest-Ausbruch im sibirischen Irkutsk. Je mehr Details ans Licht kommen, desto unheimlicher wird das Ganze. Ich habe mir die bekannten Fakten angeschaut und aus medizinischer sowie logischer Sicht hinterfragt - soweit mir das möglich ist. Für mich passt die offizielle Geschichte der russischen Behörden einfach nicht zusammen. Ich möchte hier eine Theorie zur Diskussion stellen, von der ich inständig hoffe, dass sie sich als falsch herausstellt.
Zunächst zu den bisher bekannten Fakten des Falls. Am 2. Oktober 2026 verstarb die 28-jährige Wissenschaftlerin Darya Shipilova an einer blitzschnell verlaufenden, schwersten Lungenentzündung. Sie war am staatlichen Forschungsinstitut für Pestbekämpfung in Irkutsk angestellt. Berichten zufolge soll ihr bereits am 25. September bei der Arbeit ein Reagenzglas mit dem Pesterreger Yersinia pestis zerbrochen sein, was sie aus Angst vor Konsequenzen tagelang verschwieg. Inzwischen gibt es Berichte über einen zweiten Verdachtsfall im Umfeld des Instituts, der ähnliche Symptome zeigt. Die russische Seuchenbehörde Rospotrebnadsor blockiert jedoch jegliche internationale Aufklärung und nennt als offizielle Todesursache eine Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Gleichzeitig wurden fünf Krankenhäuser abgeriegelt, über 200 Kontaktpersonen isoliert, der Geheimdienst FSB ermittelt, und das Personal muss in Ganzkörper-Schutzanzügen arbeiten. Die Weltgesundheitsorganisation fordert bisher vergeblich die Gen-Daten des Erregers.
Es ist aus meiner Sicht extrem unwahrscheinlich, dass es sich hierbei nur um die normale, in der Natur vorkommende Pest handelt. Die Frau lag vor ihrem Tod etwa zwei Tage auf einer normalen COVID-Isolationsstation. Ein einfaches, großes Blutbild dauert im Labor nur wenige Minuten. Bei der normalen, bakteriellen Lungenpest schießen die Entzündungsmarker, insbesondere die Neutrophilen, massiv nach oben. Jedes Labor sieht sofort, dass eine bakterielle und keine virale Infektion vorliegt. Zudem war die Patientin Angestellte im bekanntesten Pest-Labor der Region. Irkutsk ist ein historisches Pestgebiet, die Ärzte dort sind auf diese Symptome geschult. Es ist völlig unplausibel, dass man bei einer sterbenden Patientin nicht nach dem Beruf fragt und bei einem bakteriellen Befund nicht sofort die gängigen Pest-Standardantibiotika wie Streptomycin oder Gentamicin verabreicht. Ein weiteres Rätsel ist das fehlende Krankheitsgefühl in den ersten Tagen. Die Lungenpest ist hochgradig aggressiv. Normalerweise liegt man nach spätestens 24 Stunden mit extremen Schmerzen und Atemnot flach. Warum suchte sie erst vier Tage nach dem Unfall die Klinik auf?
Wenn man diese Ungereimtheiten zusammensetzt, landet man fast zwangsläufig bei einem düsteren Szenario: Einem unbemerkten Betriebsunfall mit einer alten sowjetischen Biowaffen-Altlast. Das Institut in Irkutsk wurde in den 1930er Jahren unter Stalin gegründet und war personell tief in das sowjetische Biowaffenprogramm Biopreparat verstrickt. Einer seiner früheren Direktoren war Igor Domaradsky, der führende Kopf hinter der künstlichen Modifikation von Pesterregern. Wenn im Keller des Instituts noch solche historischen Stämme lagerten und die Forscherin ahnungslos damit arbeitete, würde das die Kette der Ereignisse nahtlos erklären.
Die sowjetische Forschung experimentierte damals unter anderem damit, Erregern Eigenschaften anzuzüchten, die im Gehirn kurzzeitig Euphorie auslösen oder Schmerzsignale blockieren. Das perfide Ziel auf dem Schlachtfeld war, dass sich Infizierte tagelang gesund fühlen sollten, um das Bakterium maximal über die Luft unter die Leute zu bringen, bevor der tödliche Kollaps eintritt. Das würde erklären, warum die Forscherin erst nach vier Tagen ins Krankenhaus ging. Zudem forschten die Sowjets intensiv an Multiresistenzen. Wenn der Stamm künstlich gegen alle modernen Antibiotika immunisiert wurde, hätten die Ärzte ihr jedes Medikament der Welt geben können, ohne dass es angeschlagen hätte. Das Blutbild zeigt ein Bakterium, die Ärzte therapieren, aber die Lunge zerfällt trotzdem unaufhaltsam.
Diese Hypothese erklärt auch die schiere Panik und das ungewöhnliche Handeln der russischen Behörden. Bei einer „normalen“ Pest gäbe man den 200 Kontaktpersonen prophylaktisch Antibiotika in Tablettenform, und die Sache wäre epidemiologisch erledigt. Bei einer multiresistenten Biowaffen-Pest fällt diese chemische Schutzmauer jedoch komplett weg. Man hat keine wirksame Medizin, weshalb man die Menschen physisch wegsperren und militärisch isolieren muss. Dass Russland die genetischen Sequenzen des Erregers strikt vor der WHO geheim hält, setzt dem Ganzen die Krone auf. Eine Sequenzierung würde sofort zeigen, ob an dem Bakterium künstlich herumgepfuscht wurde.


3x zitiertmelden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 09:32
Tja, ich weiß ja nicht, @@paxito ... ist das wirklich Interesse am Thema oder nur ein Test, ob und wie so ein quellenloses KI-Brett durchgeht?


2x zitiertmelden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 10:01
@paxito
Die eine oder andere Quelle wäre fein…


melden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 10:03
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wenn der Stamm künstlich gegen alle modernen Antibiotika immunisiert wurde, hätten die Ärzte ihr jedes Medikament der Welt geben können, ohne dass es angeschlagen hätte. Das Blutbild zeigt ein Bakterium, die Ärzte therapieren, aber die Lunge zerfällt trotzdem unaufhaltsam.
Mal ganz ohne KI ins Unreine gesprochen erachte ich es als nicht sinnvoll, Erreger zu bevorraten, gegen die ich im Ernstfall selbst keine Mittel habe.
Zudem gehe ich davon aus, dass, sollten Bestände solcher Erreger existieren, sie nicht für jede Laborantin zugänglich sind und die wenigen, die die Zugangsberechtigung besitzen, in extenso über alle Eventualitäten aufgeklärt wurden.
Alles andere macht in meinen Augen wenig Sinn.

Dass die WHO keine ausreichenden Informationen erhält, ist definitiv ein Skandal und nicht tolerierbar.


2x zitiertmelden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 10:04
Zitat von paxitopaxito schrieb:Berichten zufolge soll
@paxito
Auch ich würde gerne wissen, welche Berichte du zu dem Thema gelesen hast. Wird ja bestimmt keine geheime sondern eine frei zugängliche Quelle sein, die du hier gerne den Regeln entsprechend verlinken darfst.


melden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 10:11
Zitat von soomasooma schrieb:Tja, ich weiß ja nicht, @@paxito ... ist das wirklich Interesse am Thema oder nur ein Test, ob und wie so ein quellenloses KI-Brett durchgeht?
War tatsächlich auch mein erster Gedanke, dass das nach KI klingt und völlig lieblos reingeknallt ist.
Was genau möchtest du jetzt mit uns diskutieren @paxito?


melden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 14:30
1. Wenn, dann formatiere den Text doch wenigstens. So ist mir das Lesen zu anstregend - und das bei einem eigentlich interessanten Thema

2. "sowjetische Superpest"? Gings noch reisserischer? Da wird ja sogar die Bildzeitung neidisch! Und die SU gibt es schon lang nimmer....

3. Schließe ich mich diversen Vorschreibern an und frage mich, was und wo die Quellen dieses Ergusses sind?
Zitat von emanonemanon schrieb:Dass die WHO keine ausreichenden Informationen erhält, ist definitiv ein Skandal und nicht tolerierbar.
Nunja, die WHO ist eben die WHO, getragen von den Mitgliedsstaaten. Was soll schon passieren, wenn man Daten nicht an sie weiterleitet? Egal ob Mitglied oder nicht. Ob es allerdings intelligent ist, solche Informationen vor einer solchen Organisation zu verbergen/ sie nicht weiterzuleiten steht auf einem anderen Blatt.


melden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 14:34
Zitat von emanonemanon schrieb:Dass die WHO keine ausreichenden Informationen erhält, ist definitiv ein Skandal und nicht tolerierbar.
Überraschend ist es aber nicht. War/ist doch bei Covid-19 und China das gleiche Problem; ich erinnere auch an die Informationspolitik bei z. B. Chernobyl – was erhofft oder erwartet man da jetzt von Russland und auch der WHO?


melden

Der Pestfall Irkutsk - sowjetische Superpest?

um 14:40
Zitat von paxitopaxito schrieb:hinterfragt - soweit mir das möglich ist. Für mich passt die offizielle Geschichte der russischen Behörden einfach nicht zusammen. Ich möchte hier eine Theorie zur Diskussion stellen, von der ich inständig hoffe, dass sie sich als falsch herausstellt
Nun russische Behörden werden Erfahrungsgemäß lügen bzgl Aussagen an den Rest der Welt.
Zitat von soomasooma schrieb:Tja, ich weiß ja nicht, @@paxito ... ist das wirklich Interesse am Thema oder nur ein Test, ob und wie so ein quellenloses KI-Brett durchgeht?
Das stimmt, es fehlen Quellen etc


melden
melden

Dieses Thema wurde von Lepus geschlossen.
Begründung: Bitte den Regeln entsprechend ausarbeiten.