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Das Eugenik Programm!

45 Beitr√§ge ‚Ė™ Schl√ľsselw√∂rter: Forschung, Nazis, Eugenik ‚Ė™ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Eugenik Programm!

24.01.2011 um 16:13
@Zyklotrop
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Bist du "Thread-nekrophil"?
Eventuell, doch ich denke, ich schreibe einfach lieber in die Themen rein, die mich interessieren, ob diese nun 7 Stunden oder 7 Jahre alt sind, das ist mir egal.

Doch Freunde, lasst uns doch lieber mal beim Thema bleiben, hier geht es um

"Das Eugenik Programm!".


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Das Eugenik Programm!

24.01.2011 um 16:13
@Yuuto

Es ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn man alte Threads wiederbelebt, aber nur ein Dankesch√∂n ist daf√ľr zu wenig, denn sonst werden wie hier, vielleicht lesenswerte Threads durch Spam zu Nichte gemacht.

Also nur noch zum Thema bitte!


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25.01.2011 um 11:15
Ganz ehrlich, ich finde es gut das @Yuuto den thread ausgegraben hat. Ich wusste nichts von dieser Geschichte, und ich denke das auch andere mir rechtgeben werden.


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16.07.2017 um 18:59
Bin zuf√§llig auf den Wikiartikel √ľber Eugenik gesto√üen. Scheint so, als w√§ren in China und Singapur immer noch Anh√§nger dieser Ideologie in F√ľhrungspositionen...


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16.07.2017 um 19:07
@satansschuh
Dieser fundierte Beitrag wird die Diskussion nach sechs Jahren nochmal so richtig befeuern.:-)


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16.07.2017 um 19:09
@Balthasar70
Schreib doch lieber, was du davon h√§lst, dass Eugenik in einigen Teilen dieser Welt noch nicht √ľberwunden worden ist. W√§r immerhin ein konstruktiver Anfang :Y:


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16.07.2017 um 19:10
Ohne Links ohne Zitate? Nö, lieber nicht.


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16.07.2017 um 23:49
Zitat von satansschuhsatansschuh schrieb:Scheint so, als w√§ren in China und Singapur immer noch Anh√§nger dieser Ideologie in F√ľhrungspositionen...
...wie bekommen die denn den Bogen zur "nordischen Rasse" gespannt?  :ask:

Oder meinen sie ihre eigene?
Könnte Überschneidungen verursachen.
Fr√∂hliches Ausrotten all√ľberall. :palm:

Youtube: Fredl Fesl - D' Welt hat an Vogel 2000
Fredl Fesl - D' Welt hat an Vogel 2000



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17.07.2017 um 02:15
@Balthasar70
@Zyklotrop
Um eine denkbare Vermischung beider Rassen schon im Ansatz zu verhindern, empfahl Davenport den "sofortigen Export der schwarzen Rasse".
Andernfalls k√∂nne es so weit kommen, "dass unsere Nachkommen das Land den Schwarzen, Braunen und Gelben √ľbergeben und um Asyl in Neuseeland bitten m√ľssen".
Solche Rede kam an beim amerikanischen Establishment. Die wohlhabenden wei√üen Nachfahren der nord und westeurop√§ischen Pilger, die sich in der Neuen Welt ausgebreitet hatten, f√ľrchteten, von den Massen befreiter Sklaven und vagabundierender Fl√ľchtlinge bedr√§ngt zu werden.
Dieses Zitat kommt einem bekannt vor, nicht wahr ?!

Sarazzin und die AFD lassen gr√ľ√üen.
"Bev√∂lkerungsaustausch" ist das Pendant f√ľr diesen zitierten Absatz des Er√∂ffnungspost.

Dazu das Buch von Halle und Niggeschmidt:
Der Mythos vom Niedergang der Intelligenz: Von Galton zu Sarrazin: Die Denkmuster und Denkfehler der Eugenik

Hier der Klappentext des oben genannten Buches:
Die von Thilo Sarrazin heraufbeschworenen Untergangsszenarien sind uralt. Schon im vorletzten Jahrhundert waren es angeblich die Falschen, die am meisten Kinder bekamen: Ungebildete, Unterschichten und Volksfremde. Doch die bef√ľrchtete Degeneration blieb aus; die offene, moderne Gesellschaft erwies sich als leistungsf√§higes Erfolgsmodell.

Worin liegt der Erfolg der Sarrazin-Thesen begr√ľndet? Der vorliegende Sammelband diskutiert aus Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen die Behauptung, in modernen Gesellschaften finde eine Gegenauslese zu Gunsten der Dummen statt. Die Autoren weisen dieser inzwischen weit verbreiteten Argumentation zahlreiche Fehler und Missverst√§ndnisse nach. Sie zeigen, dass die von Sarrazin angesto√üene Debatte um eugenische Ideen kreist und sich zu weiten Teilen auf dubiose Forschungsergebnisse eines internationalen Zitierkartells st√ľtzt.
http://www.von-galton-zu-sarrazin.de/

Also wie man sieht, reden Leute wie Sarazzin oder AFD-Wahnmacher √ľber Dinge die sie nicht verstanden haben. Auch der Umstand das sich Sarazzins Buch "Deutschland schafft sich ab" √§hnlich gut verkauft hat, wie ein Trivialroman, wurde ja zum Anlass genommen zu glauben das Sarazzin recht habe.

Ein anderer Eugenik-Fan ist John Philip Rushton:
Im Februar 2010 wurde Rushton von der Wiener akademischen Burschenschaft Olympia zu einem Vortrag √ľber ‚ÄěRasse, Evolution und Verhalten‚Äú, gegen die ‚Äělinke Utopia der ‚ÄöGleichheit aller Menschen‚Äė‚Äú eingeladen, was zu einem erheblichen Medienecho[7][8][9][10][11][12][13] und einer parlamentarischen Anfrage im √∂sterreichischen Parlament f√ľhrte.

Laut Rushton gebe es eine √úberlegenheit der asiatischen Rasse hinsichtlich der Intelligenz und Lebenserwartung, w√§hrend die schwarze Rasse am anderen Ende der Skala stehe. Letztere habe hingegen eine h√∂here Testosteronaussch√ľttung und Fortpflanzungsrate, die f√ľr eine r-Fortpflanzungsstrategie spreche.
Etwa in der Mitte, aber deutlich n√§her an den Asiaten, befinde sich die Rasse der Kaukasier. Die rassentheoretischen Ausf√ľhrungen in seinem Werk haben in der √Ėffentlichkeit und unter Wissenschaftlern teils heftige Kritik ausgel√∂st[17] und ihm wurden methodische Fehler vorgeworfen.
Wikipedia: John Philippe Rushton


Interessant ist ja, das diese Eugenik-Kamellen immer wieder hervorgeholt werden,
wenn man meint, man brauche f√ľr vermeintliche Missst√§nde einen Schuldigen.


Haider in √Ėsterreich hat sich ganz √§hnlich ge√§u√üert:
So kritisierte er den parteipolitischen Proporz (‚ÄěParteibonzen‚Äú) ebenso wie die angeblich f√ľr soziale Missst√§nde verantwortlichen Ausl√§nder, Asylbewerber und ‚ÄěSozialschmarotzer‚Äú.[55]

Dem gegen√ľber stellte er die ‚Äěguten, flei√üigen und anst√§ndigen‚Äú √Ėsterreicher als Ideal dar. Seine Appelle an latent vorhandene Ressentiments sowie bewusste Tabubr√ľche und das vermeintliche Aufdecken von Missst√§nden hob er in seinen Reden besonders hervor.
Wikipedia: Jörg Haider#Umstrittene .C3.84u.C3.9Ferungen


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17.07.2017 um 07:05
Aus Wikipedia zum Thema Telegoniegesetz:

"Heute ist in der Tierzucht noch gelegentlich die Vorstellung anzutreffen, dass ein rassereines weibliches Tier, das von einem m√§nnlichen Tier einer anderen Rasse oder einem Mischling gedeckt w√ľrde, als Folge davon nie mehr reinrassigen Nachwuchs produzieren k√∂nne. Diese Vorstellung trifft in vielen Teilen auf Widerstand. Neueste Forschungen an Fruchtfliegen belegen hingegen den Mechanismus."

Der letzte Satz :D


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17.07.2017 um 07:20
@Mullich
Nur gibt es beim Menschen keine Rassen in diesem Sinne, von daher ist der Vergleich unsinnig.


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17.07.2017 um 08:48
Zitat von Balthasar70Balthasar70 schrieb:Nur gibt es beim Menschen keine Rassen in diesem Sinne, von daher ist der Vergleich unsinnig.
Da ist wohl was dran....


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17.07.2017 um 10:38
Zitat von MullichMullich schrieb:Aus Wikipedia zum Thema Telegoniegesetz:"Heute ist in der Tierzucht noch gelegentlich die Vorstellung anzutreffen, dass ein rassereines weibliches Tier, das von einem m√§nnlichen Tier einer anderen Rasse oder einem Mischling gedeckt w√ľrde, als Folge davon nie mehr reinrassigen Nachwuchs produzieren k√∂nne. Diese Vorstellung trifft in vielen Teilen auf Widerstand. Neueste Forschungen an Fruchtfliegen belegen hingegen den Mechanismus." Der letzte Satz :)
Da wurde wohl irgendwo massiv der Sinn verdreht, die tats√§chliche Aussage dreht sich darum, wenn man in eine rassereine Linie irgendwelche Bastarde einkreuzt, kriegt man das Bastards-Erbgut hinterher nicht mehr aus der Linie heraus (also aus den Nachkommen, nicht der Mutter!), sie ist "verdorben". Wie auch immer man das definieren mag, denn in genetisch sehr verarmten Linien, die nur noch erbkranken Ausschu√ü produzieren (aufgrund viel Inzucht, wenn zu wenig unverwandte Zuchttiere √ľbrig sind) sind Auffrischungen durch fremdes Blut/Erbgut hin und wieder sogar notwendig, um die Linie zu erhalten, dann geht es nur darum, da√ü das fremde Erbgut bzw. die erblichen Merkmale des fremden Tieres m√∂glichst gut zur Stammlinie passen, damit keine zu gro√üen Unterschiede erkennbar werden.
Ein weibliches Tier, das mal von einem Bastard gedeckt wird, ist dadurch aber selber nicht "verdorben". Schon mit der nächsten Paarung kann es wieder rassereinen Nachwuchs produzieren.


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17.07.2017 um 10:56
Zitat von Balthasar70Balthasar70 schrieb:Nur gibt es beim Menschen keine Rassen in diesem Sinne, von daher ist der Vergleich unsinnig.
Laut irgendeiner Genanalyse soll das daran liegen, da√ü die Menschheit mehrmals "genetische Flaschenh√§lse" erlebte, die urt√ľmlichere Menschenvarianten aussterben lie√üen und nur die unmittelbaren Vorfahren des heutigen Homo Sapiens √ľbriglie√üen, weshalb alle heutigen Menschen fast so eng miteinander verwandt sind wie alle heutigen Hundearten, da gibt es bekanntlich alle Versionen vom Minipinscher bis zur Riesendogge, und beim Menschen eben alles zwischen schwarz, "rot", gelb und wei√ü. Aber unter der Haut ist bis auf kleinere Anpassungen wie mehr Lungenvolumen bei Andenv√∂lkern oder chinesische Schlitzaugen als Schutz gegen Sandst√ľrme oder lebensl√§ngliche Laktosetoleranz bei Hirtenv√∂lkern oder geringerer Pigmentproduktion bei n√∂rdlicher lebenden V√∂lkern so ziemlich alles identisch. Vermeintliche Unterschiede in der Intelligenz sind vielmehr eine kulturell bedingte Angelegenheit, eine Frage von gesellschaftlichen Notwendigkeiten.


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17.07.2017 um 12:20
Zitat von RaoRao schrieb:geringerer Pigmentproduktion bei nördlicher lebenden Völkern
Unter diesem Gesichtspunkt w√ľrde es Sinn machen, da√ü die Europ√§er durch massive Zuwanderung mit der Zeit insgesamt dunkelh√§utiger werden, wenn man den Klimawandel bedenkt.


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17.07.2017 um 13:46
Wenn Zuwanderung genetische Durchmischung bedeutet, dann werden die Europ√§er in Zukunft dunkelh√§utiger, ist klar, weil die Gene f√ľr dunklere Haut (mehr Pigmente) dominant sind. Das h√§ngt allerdings nicht mit dem Klimawandel zusammen, weil derartige Anpassungen √ľber nat√ľrliche Mutationen laufen, und die brauchen Jahrtausende um sich durchzusetzen (oder einen neuen genetischen Flaschenhals).


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17.07.2017 um 15:25
Zitat von RaoRao schrieb:Wenn Zuwanderung genetische Durchmischung bedeutet, dann werden die Europ√§er in Zukunft dunkelh√§utiger, ist klar, weil die Gene f√ľr dunklere Haut (mehr Pigmente) dominant sind. Das h√§ngt allerdings nicht mit dem Klimawandel zusammen, weil derartige Anpassungen √ľber nat√ľrliche Mutationen laufen, und die brauchen Jahrtausende um sich durchzusetzen (oder einen neuen genetischen Flaschenhals).
Hast du eine Meinung zum Rhesus Faktor?


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17.07.2017 um 16:21
Definiere Meinung. Laut Wiki scheint der Rhesusfaktor wichtige Aufgaben zu erf√ľllen, die bei den Rh-negativen Personen vielleicht per zuf√§lliger Mutation verlorengegangen sind oder aber durch andere Systeme ersetzt wurden.
In dem Wikibeitrag wird auf die Toxoplasmose hingewiesen, eine vor allem durch (Wild-)Katzen √ľbertragene Krankheit, die bei Rh-negativen Personen weniger schlimm verl√§uft, man k√∂nnte also Zusammenh√§nge herstellen zwischen chronischem Ungezieferbefall (M√§use, Ratten), Katzen (fr√ľher zwar noch Wildtiere, aber als M√§usef√§nger willkommen - in manchen tropischen L√§ndern erf√ľllen √ľbrigens ungiftige Schlangen diesen Zweck) und den Menschen, die sich zwangsl√§ufig an die Katzenkrankheit anpassen mu√üten, wenn sie sich nicht s√§mtliche Vorr√§te von Ungeziefer wegfressen lassen wollten. Die Entwicklung des Negativfaktors h√§ngt also wohl mit der Erfindung von Vorratshaltung durch den Menschen zusammen.
Wikipedia: Rhesusfaktor


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17.07.2017 um 16:24
@Rao
Also der Artikel beschreibt die Telegonie so, wie im Wikitext:
https://www.google.de/amp/www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vererbung-fruehere-sex-partner-beeinflussen-nachwuchs-a-994794-amp.html


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17.07.2017 um 16:40
Das mit der Telegonie √ľberzeugt nicht, weil bei Insekten ziemlich viel bizarres Zeug zu finden ist, wie auch ohne Befruchtung dauerschwangere Weibchen (Blattl√§use) oder Weibchen, die ihr ganzes Leben lang von einer einzigen Befruchtung zehren (Bienen, Ameisen). Im Ozean findet man noch mehr komisches Zeug, etwa winzige M√§nnchen, die sich an riesigen Weibchen befestigen und dann in sie hineinwachsen, bis von ihnen nur noch ein dauerbefruchtendes Sexualorgan √ľbrigbleibt (wei√ü nicht mehr welche Art, irgendein Fisch). Oder Fische, die nach Belieben das Geschlecht wechseln und und und ...
l√§√üt sich alles nicht auf den Menschen √ľbertragen.


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