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Der Fall Uwe Barschel

1.200 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krawatte, Lösungsmittel Auf Dem Badevorleger, Abgerissener Hemdknopfes ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 15:18
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Wie lange muss man zurück gehen, damit es bei dir nicht mehr unter "sponan" fällt?

Planung spätestens seit "Roloff".
Wann „datierst“ Du Roloff?
Wir müssen doch keine Haarspalterei betreiben. Du hast doch sicher eine Meinung, wann er sich sein „Go“ gegeben hat und in die Umsetzung ging.


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 15:33
@Masijanima
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Von denen, die etwas weniger an Selbstmord glauben, wird hier eine stichhaltige These für Mord mit allen Möglichkeiten verlangt
Das ist aber eine reichlich seltsame Ausrede; ich habe lediglich nach dem Weg gefragt, den die zum Tod führenden Medikamente in Barschels Körper genommen haben sollen, wenn er sie nicht freiwillig oral eingenommen hat. Gibt es da inzwischen überhaupt nichts mehr, was sich ohne Zuhilfenahme diverser wackliger Hilfskonstruktionen zusammenzimmern ließe? Falls dem tatsächlich so ist werte ich das anhaltende Schweigen zu dieser Frage als weiteres starkes Indiz gegen einen Mord. Schließlich wird hier keinesfalls "eine stichhaltige These für Mord mit allen Möglichkeiten" verlangt, eine zu den Indizien passende würde schon reichen. Wenn bereits das zu viel verlangt ist müssen sich die Suizidbezweifler schon nach den Gründen für ihre Zweifel fragen lassen - rational können diese dann ja wohl nicht sein. Vielleicht wartest du aber auch wieder nur auf wiederholte Nachfrage, bevor du antwortest, deshalb erneut:
Zitat von geekygeeky schrieb:Ich bin Anhänger der Selbstmordthese, für die bei nüchterner Betrachtung ungleich mehr spricht als für die in großen Teilen konstruierte Mordthese. Wie zB sollen die zum Tod führenden Medikamente dMn in Barschels Körper gelangt sein, was genau soll dabei für Mord sprechen und wie fundiert sind die Indizien dafür?
Bei anhaltender Unfähigkeit, dazu überhaupt irgendeine Hypothese aufzustellen, die nicht schon bei flüchtiger Betrachtung in sich zusammenfällt, hätte sich auch das zweite Standbein von Willes Mordmär als haltlos erwiesen.


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06.12.2020 um 16:42
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Du hast doch sicher eine Meinung, wann er sich sein „Go“ gegeben hat und in die Umsetzung ging.
Datum und Uhrzeit kann ich dir dazu nicht liefern; niemand kann das. Es dürfte frühestens als der Spiegel mit der wohl bekannten Schlagzeile erschienen ist gewesen sein. Hier genauer sein zu wollen ist .... Haarspalterei. Und unerheblich. Als er erstmals Roloff erwähnte war er schon in der Umsetzungsphsse.


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 16:48
Dann beantworte ich die Frage auf meinen fiktiven Fall:
Zitat von monstramonstra schrieb:Verteidigungsminister P wird erhängt in seinem Berliner Apartment aufgefunden. (...)

Was wird das Ergebnis der Untersuchung sein und was wird die Staatsanwaltschaft Berlin wohl machen?
Beitrag von monstra (Seite 57)

Die StA Berlin wird ein Todesermittlungsverfahren (vgl. § 159 StPO) einleiten und nach der Obduktion abschließen. Das Ergebnis ist: Keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden.

Exkurs:

Die StA Lübeck würde dagegen von der Fremd-DNA am Gürtel, der Tasse Kakao, für den die Zutaten fehlen und der leichten Alkoholisierung des Toten darauf schließen,

- dass Dritte in der Wohnung und an der Strangulation beteiligt gewesen sein müssen,
- P vermutlich mit einer in Alkohol gelösten, bei der Obduktion nicht mehr detektierbaren, Flüssigkeit bewusstlos gemacht wurde (vielleicht mit der anderen Hälfte des Kakaos, dessen Zutaten verschwunden sind) und dann durch Dritte aufgehängt wurde.
- Das Motiv wäre sonnenklar: Waffengeschäfte für die Bundeswehr im Umfang von Milliarden, Korruption oder was auch immer. Es ging jedenfalls um viel Geld, wenn P ausgepackt hätte.

Der Leitendende OStA der StA Lübeck würde nicht nur hinreichende Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht sehen, sondern sieht einen Mord als erwiesen an.

Was würde sein GStA davon halten?


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06.12.2020 um 17:09
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Als er erstmals Roloff erwähnte war er schon in der Umsetzungsphsse.
Dazu:
Außerdem hat Dr. Bar- schel offenbar schon vor dem 08.10. seiner Frau mehrfach von einem Informan- ten namens Roloff erzählt, bereits vor seinem Abflug nach Gran Canaria. Dann können aber seine Aufzeichnungen „am 09.10.1987, Anrufer gibt sogar Namen preis, Robert Roloff“ nicht stimmen und ein Irrtum darüber ist nicht möglich. Hier muss vorsätzlich die Unwahrheit an einer Stelle gesagt worden sein!
Quelle: Beitrag GStA Rex im veröffentlichten Abschlussbericht

Schließe ich daraus richtig, dass Du den Beginn der Umsetzungsphase bereits vor dem Abflug nach Gran Canaria legst?


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 17:34
@Masijanima

Da du nach wie vor Probleme mit dem ordnungsgemäßen Verlinken deiner Zitate hast, hier der Link zum Nachlesen, ergänzt um den einleitenden Satz des Abschnitts, aus dem dein Zitat stammt:
Es bleibt die überraschende Tatsache, dass Dr. Barschel zu dem angeblichen Informanten „Robert Roloff“ an irgendeiner Stelle vorsätzlich die Unwahrheit gesagt haben muss, und zwar entweder gegenüber seiner Ehefrau auf Gran Canaria oder in seinen Aufzeichnungen, die er auf dem Flug nach Genf gemacht hat.
Quelle: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/STA/Info_material/Infos_PDF/Barschel/doku_teil1_rex.pdf?__blob=publicationFile

Statt irrelevante Spekulationen über Barschels falsche Fährten legende Lügen zu erbitten könntest du ja mal meine wiederholte Frage beantworten.

Das kannst du doch, oder besteht auch dieser angeblich die Mordthese stützende Aspekt nur aus heißer Luft? Dann können wir nämlich zum letzten noch verbliebenen übergehen.


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06.12.2020 um 19:42
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Schließe ich daraus richtig, dass Du den Beginn der Umsetzungsphase bereits vor dem Abflug nach Gran Canaria legst?
Von Roloff berichtet B. erstmals Ende September 1987 seiner Frau. Der Mann hat vorgeblich unter den privaten Geheimnummer der Fam. B. in Mölln angerufen.


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 20:12
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Von Roloff berichtet B. erstmals Ende September 1987 seiner Frau.
Trotzdem soll Roloff Barschel - laut dessen Aufzeichnungen - erstmals am 9. Oktober in Genf seinen Namen preis gegeben haben.

Roloff gab der Familie Hoffnung und Barschel eine Erklärung, warum er nach Genf flog. Zuletzt war Roloff der Träger der Unschuldsbeweise, die dann leider nie das Licht der Welt erblickt haben.

Das spricht alles dafür, dass Roloff eine Fiktion war.


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 20:24
Zitat von monstramonstra schrieb:Trotzdem soll Roloff Barschel - laut dessen Aufzeichnungen - erstmals am 9. Oktober in Genf seinen Namen preis gegeben haben.
Oh das muss ich nachschauen. B. hat seiner Frau von einem solchen Anruf berichtet, ob er da den Namen (Roloff) schon nannte und kannte (Ende September), weiß ich nicht.


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 20:48
Roloff tauchte erst auf, nachdem sich Barschel in besagter Zwickmühle wiederfand. Er brauchte einen Entlastungszeugen und erfand kurzerhand einen.
Am Sonntag, den 26. September 1987 - zwischen der berühmten "Ehrenerklärung" vom 18. September 1987 und dem Rücktritt vom 02. Oktober 1987 - gelang es einem unbekannten Anrufer nach mehreren Versuchen, den strauchelnden Ministerpräsidenten in seinem Haus bei Mölln zu erreichen. Wie aus Barschels schriftlichen Notizen folgt, empfand dieser das Alter des Anrufers als "schwer definierbar", er sei wohl "nicht sehr alt". Der Unbekannte, der erstaunlicherweise Barschels Geheimnummer kannte, bot Informationen über den schillernden Medienreferenten Reiner Pfeiffer an, dessen Rolle bis heute rätselhaft blieb.

Nach seinem Rücktritt flüchtete Barschel vor der Öffentlichkeit heimlich nach Gran Canaria in die Villa eines Freundes. Da dort zunächst das Telefon funktionsuntüchtig war, führte Barschel seine Telefonate in einem Hotel, wo er sich ansonsten verleugnen ließ, etwa gegenüber Journalisten des STERN. Doch auch dort gelang es dem Anrufer, der sich vorläufig "Robert Roloff" nannte, den Politiker am 08. Oktober 1987 telefonisch über das Hotel zu kontaktieren, indem er sich dreist mit "Landesregierung Kiel" meldete und nach Barschel verlangte.
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Der-Mann-der-vielleicht-Robert-Roloff-war-3395951.html


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 20:52
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Schließe ich daraus richtig, dass Du den Beginn der Umsetzungsphase bereits vor dem Abflug nach Gran Canaria legst?
Ich weiß jetzt nicht genau was du mit dieser Suggestivfrage bezweckst oder welche "Falle" du mir stellen willst ...

Ich habe dir das Folgende geschrieben, genauer kann ich es zeitlich nicht einordnen:
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Datum und Uhrzeit kann ich dir dazu nicht liefern; niemand kann das. Es dürfte frühestens als der Spiegel mit der wohl bekannten Schlagzeile erschienen ist gewesen sein. Hier genauer sein zu wollen ist .... Haarspalterei. Und unerheblich. Als er erstmals Roloff erwähnte war er schon in der Umsetzungsphsse.
Wir können das Thema damit auch belassen, es ist ein Nebenkriegsschauplatz ohne Nähr- und ohne Mehrwert. Zudem wolltest gerade du keine Haarspalterei betreiben (s.o.).

Ich muss im Übrigen nicht in das Hirn des verstorbenen UB schauen können um die Selbstmordthese zu präferieren.


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06.12.2020 um 22:26
Mir geht es um den Ablauf eines Selbstmord Szenarios.

Bei These Mord wird hier gewünscht alles haarklein zu erklären und alles wird dann in Frage und teilweise unseriös kommentiert....und letzten Endes ist dann immer der OSTA schuld...

Ich wünsche mir nur mal eine „Version / These / Ablauf“ für ein Selbstmordszenario, bei dem alles zusammen passt.

Ich will hier überhaupt niemanden aufs Glatteis führen, dazu trollen sich hier andere rum. Der geneigte Leser weiß dies einzuschätzen...


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 23:05
@Masijanima
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Bei These Mord wird hier gewünscht alles haarklein zu erklären und alles wird dann in Frage und teilweise unseriös kommentiert....und letzten Endes ist dann immer der OSTA schuld...
Wir durften bereits ausgiebig beobachten, wer hier haarklein Irrelevantes erklärt haben will und freies Spekulieren einfordert, also bitte erspare dir und uns weitere Nebelkerzen. Wenn du nach wie vor nicht in der Lage bist in zumindest groben Umrissen zu erklären, was denn eher für Mord sprechen soll, können solche peinliche Aktionen auch nicht mehr vom argumentativen Offenbarungseid ablenken. Um deinen Standpunkt zu vertreten fehlt dir ganz offenbar die Substanz. Kann passieren, aber dann halte bitte den Ball flach, bis du dich schlau gemacht hast.
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Daher meine Frage an die, die von einem Selbstmord überzeugt sind. Hinter dieser Überzeugung muss doch auch eine These stecken, die man im Hinterkopf hat, oder?
Im Hinterkopf habe ich noch deine belustigend-irritierende Selbstbeschreibung als "etwas weniger an Selbstmord glaubend", und nun sprichst du irgendwelche "von einem Selbstmord Überzeugte" an, obwohl so jemand weder aktuell noch in der jüngeren Vergangenheit hier aktiv war. Überzeugung, sogar recht fanatische, ist vielmehr beim Proponenten Wille zu verorten, und offenbar auch bei einigen derer, die sich hier so oft und gern auf ihn berufen:
Wille schrieb:Neben dem genannten Analyseergebnis bezüglich des Inhalts des Whiskyfläschchens, dem Ausriss des zweiten Hemdknopfes von oben, der nicht von Barschel hätte vollzogen werden können, ist ein drittes Indiz jedenfalls so stark, dass Suizid nach Überzeugung der Ermittlungsgruppe und meiner Person ausgeschlossen werden kann: der Einsatz eines chemischen Mittels namens Dimethylsulfoxid (DMSO).
https://das-blaettchen.de/2020/06/der-fall-barschel-%e2%80%93-aktuelle-probleme-mit-gesicherten-erkenntnissen-52907.html

So liest sich hundertprozentige Überzeugung: Suizid ausgeschlossen!!11! Warum genau? Wen juckt's, die Message zählt, und die dienstbeflissenen Claqueure werden es schon fleißig weitertratschen, sollen die sich doch mit den lächerlichen Begründungen blutige Köpfe holen.
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Hinter dieser Überzeugung muss doch auch eine These stecken, die man im Hinterkopf hat, oder?
Ja, bitte, liebe(r) @Masijanima: Erläutere doch bitte endlich diese These, die dich "etwas mehr" an Mord glauben läßt, auch wenn letzten Endes doch wieder nur der Wille schuld ist an deinen Denkfehlern.


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Der Fall Uwe Barschel

06.12.2020 um 23:55
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Ich will hier überhaupt niemanden aufs Glatteis führen, dazu trollen sich hier andere rum. Der geneigte Leser weiß dies einzuschätzen...
Dann (t)roll mal ein paar Seiten zurück und du wirst praktisch alles finden, Roloff 'rauf und 'runter (der Arme!!!), Hilton vs. Beau Rivage, "fehlende" Medikamentenverpackungen, verschwundene Weinflasche, Schuhe da und dort und in unterschiedlichen Zuständen, abgerissener Hemdkopf, Whiskyfläschchen, und-und-und .....

Ich werde dir das jetzt nicht mundgerecht aufbereiten zumal du ja schon länger hier mit machst und von daher eigentlich darüber informiert sein müsstest, wie der geneigte Leser sicher mit bekommen hat.


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Der Fall Uwe Barschel

07.12.2020 um 07:29
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Ich wünsche mir nur mal eine „Version / These / Ablauf“ für ein Selbstmordszenario, bei dem alles zusammen passt.
Das ist ganz einfach: Der Ablauf, wie er aus Film, Funk und Fernsehen bekannt ist.

Mit dem kleinen Detail, dass Herr Barschel seine 30 bis 90 Tabletten selbst und aus freien Stücken geschluckt hat. Damit steht und fällt die Selbstmordthese.

Die Eigenhändigkeit und Freiwilligkeit ist bisher nicht widerlegt und nicht widerlegbar. Lösungsmittel im Schuh, Whiskeyfläschchen, Weinflasche, Herkunft der Medikamente hin oder her.

Wo ich ganz banal eine Kuh auf der Weide sehe, handelt es nicht um die Kulisse eines Filmteams, das den nächsten "James Bond" dreht. Und erst recht nicht um einen großen rosa Elefanten.


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Der Fall Uwe Barschel

07.12.2020 um 09:29
@Masijanima
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Ich wünsche mir nur mal eine „Version / These / Ablauf“ für ein Selbstmordszenario, bei dem alles zusammen passt.
Dieser Wunsch kann dir frühestens dann erfüllt werden, wenn du deine Kriterien für "passt" darlegst, am besten an einem praktischen Beispiel. Auf die Schnelle böten sich dazu die „Versionen / Thesen / Abläufe“ vom Wissenschaftshistoriker Heinrich Honestus und dem Kriminologen Birger Antholz an:
https://das-blaettchen.de/2020/01/der-selbstmord-barschel-51172.html
https://das-blaettchen.de/2020/04/der-mord-an-uwe-barschel-eine-unendliche-geschichte-52285.html
Das sollte deinen Wunsch gleich doppelt erfüllen, und wenn "alles zusammen passt" sogar mit Sternchen.

Trau dich einfach; auch Wille hat sich an ihnen bereits mehr oder weniger ausführlich gerieben, die Qualität des Abriebs hat selbst bei dir Naserümpfen ausgelöst - du kannst es eigentlich nur besser machen. Also auf die Bühne bitte, nach den vielen Fragen ist jetzt die Zeit für ein paar Antworten.

@Masijanima
An welcher Stelle "passen" die Thesen von Honestus und Antholz für dich so wenig, daß du Mord für wahrscheinlicher hältst?


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Der Fall Uwe Barschel

07.12.2020 um 10:40
@geeky in Deiner zweiten Quelle

https://das-blaettchen.de/2020/04/der-mord-an-uwe-barschel-eine-unendliche-geschichte-52285.html

Lese ich das:
Aber wie ist Barschel denn nun ermordet worden? An den Kopfverletzungen (das „berühmte Stern-Bild“ ist bearbeitet) und an den anderen Verletzungen am Körper ist er jedenfalls nicht gestorben, damit wurde er wahrscheinlich nur kampfunfähig gemacht. Janssen und Püschel meinen, dass für das Entstehen einer solchen Verletzung ein seitlich von oben ausgeführter Schlag in Betracht kommt – mit einem mit Sand gestopften langen Leder- oder Kunststoffschlauch, der in Ganovenkreisen „Katze“ genannt wird. Das sieht nach Arbeit von professionellen Killern aus, denn wenn die Aufschlagstelle von Haaren bedeckt ist, kann eine solche Verletzung dem ungeschulten Blick leicht entgehen. Die große Aufschlagkraft, wodurch das Opfer augenblicklich die Besinnung verliert, wird auf eine größere Auftrefffläche verteilt, so dass nur ein denkbar geringes Spurenbild entsteht.
Jetzt kommen die Toxikologen ins Spiel, die letztlich Licht in das Dunkel des Barschel-Falles brachten – was aber von offizieller Seite nicht zur Kenntnis genommen wird. Nachdenklich stimmt die im Hamburger Gutachten aufgeführte sogenannte „Schlauchspur“, die bis in den Magen führte. Bei der Hamburger Obduktion wurde nach Baentsch eine Abfolge von Schleimhautveränderungen festgestellt, „die vom linken Nasenloch über den Kehlkopf, die Speiseröhre bis in die untere Kurvatur (Krümmung – d. Verf.) des Magens die Spur eines dem Opfer eingeführten Schlauchs markiert, durch welchen dem Bewusstlosen die sedierenden und toxischen Medikamente intubiert werden konnten, die von den Gerichtschemikern zweifelsfrei als todesursächlich nachgewiesen worden sind“.22 Eine entsprechende direkte Aussage in diese Richtung erfolgt aber im Hamburger Obduktionsprotokoll nicht, auch andere Rechtmediziner, hierzu befragt, äußern sich nur sehr verhalten im Sinne von „möglich, aber histologisch nicht belegt …“23
Janssen und Püschel bestreiten doch Mord und sagen, es gab dafür keine Anzeichen. Was stimmt jetzt? Bin verwirrt. Vielleicht kannst Du helfen bei der Einordnung. Danke!


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Der Fall Uwe Barschel

07.12.2020 um 10:54
Zitat von monstramonstra schrieb:Die Eigenhändigkeit und Freiwilligkeit ist bisher nicht widerlegt und nicht widerlegbar.
Die Eigenhändigkeit und Freiwilligkeit ist bisher nicht belegt und nicht belegbar.


Womit wir ja beim Punkt sind. Wäre es anders, könnte man ja auch kaum diskutieren.

Wobei es nach meinem Empfinden schon wieder langweilig hier wird, wie es auch vor zwei Jahren langweilig wurde, weshalb ich hier lange Zeit nichts gepostet hatte. Jeder interpretiert die bekannten Sachverhalte eben anders und neue sind nicht hinzugekommen.


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Der Fall Uwe Barschel

07.12.2020 um 11:35
Zitat von oplibelleoplibelle schrieb:Wobei es nach meinem Empfinden schon wieder langweilig hier wird
Allmy ist groß, du wirst dein Plätzchen finden.
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Nachdenklich stimmt die im Hamburger Gutachten aufgeführte sogenannte „Schlauchspur“, die bis in den Magen führte. Bei der Hamburger Obduktion wurde nach Baentsch eine Abfolge von Schleimhautveränderungen festgestellt, „die vom linken Nasenloch über den Kehlkopf, die Speiseröhre bis in die untere Kurvatur (Krümmung – d. Verf.) des Magens die Spur eines dem Opfer eingeführten Schlauchs markiert, durch welchen dem Bewusstlosen die sedierenden und toxischen Medikamente intubiert werden konnten, die von den Gerichtschemikern zweifelsfrei als todesursächlich nachgewiesen worden sind“

Janssen und Püschel bestreiten doch Mord und sagen, es gab dafür keine Anzeichen. Was stimmt jetzt? Bin verwirrt. Vielleicht kannst Du helfen bei der Einordnung. Danke!
Vielleicht kann ja auch ich helfen:
Die Hamburger Gerichtsmediziner haben bei der Untersuchung des Leichnams von Barschel, die dreimal länger als gewöhnlich gedauert hat, Quadratzentimeter für Quadratzentimeter von Barschels Haut untersucht. Es fanden sich keine Schusswunden oder Injektionsstellen. Das heißt, die acht Medikamente im Magen von Barschel konnten nur über die Speiseröhre in seinen Magen gelangt sein. Diese Speiseröhre wies keinerlei Verletzungen auf, eine Einbringung der Pillen mittels Schlauch war also auszuschließen. Dass kein Schlauch in seine Speiseröhre eingeführt wurde, bewies zusätzlich, dass der Schleimfilm in seiner Speiseröhre intakt war. Die Obduktion sicherte also den Befund ab, dass Barschel die Tabletten selbst geschluckt hatte. Eine Fremdbeibringung ist daher auszuschließen, Mord scheidet also aus. Autopsien werden durchgeführt, um zweifelsfrei die Todesursache zu ermitteln. Bei der Schweizer und der deutschen Obduktion war das Ergebnis eindeutig. Barschel hat die Tabletten selbst geschluckt.
Quelle: https://das-blaettchen.de/2020/01/der-selbstmord-barschel-51172.html


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07.12.2020 um 11:57
@Cpt.Germanica
ja, keine Injektionsspuren und Einschusslöcher. Aber hier ist ja explizit die Rede von einem prämortal beigebrachten Hämatom, dass Janssen und Püschel als Ergebnis eines gezielt geführten Schlages interpretiert haben sollen- so „Das Blättchen“. Das überrascht mich schon, weil in dem Podcast von Püschel dieser klar sagt, Fremdeinwirkung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht, Janssen äußerte sich 2016 (zumindest wurde er so zitiert) ähnlich und auch ansonsten gelten die beiden als Kronzeugen der Selbstmordvariante. Daher bin ich sehr erstaunt u d kann diese Aussage und den damit kolportierten Befund nicht einordnen.


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