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Der Fall Uwe Barschel

1.200 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krawatte, Lösungsmittel Auf Dem Badevorleger, Abgerissener Hemdknopfes ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Uwe Barschel

11.12.2020 um 13:12
Zitat von monstramonstra schrieb:Weiter oben hatte ich anhand der "Wille-Liste" der Medikamente schon dargestellt, dass es 30 bis 90 waren, je nach verwendetem Präparat.
Hinzu kommt, dass Barschel die Benzodiazepine schon vorher im Verlauf des Tages genommen hat, um in eine "Mir ist alles egal"-Stimmung zu kommen.
ich hatte Deine Obergrenze "90" aufgerundet ;-) Aber ok, ja, 30 wäre schon eher für mich vorstellbar. Es sind auch nicht 90 undenkbar.


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Der Fall Uwe Barschel

11.12.2020 um 13:29
Zitat von monstramonstra schrieb:Zur Ehrenrettung: 2011 offenbarte die "Welt" dagegen, wie die StA Lübeck mit den Asservaten im Fall Barschel umgegangen war: Unprofessionell, schlampig, anmaßend.
Die Asservate des Falls wurden jahrelang gegen alle Vorschriften und Gewohnheiten aufbewahrt. Nur ein Bruchteil der Beweismittel befand sich in der entsprechend mit Überwachungskameras und Alarmanlage gesicherten Asservatenkammer und war dort auch schriftlich vermerkt.
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article13645623/Nr-84-Das-fehlende-Beweismittel-im-Fall-Barschel.html

Barschels letzte Lektüre, das Sartre-Buch, befand sich 2011 noch beim Entleiher, dem damals schon pensionierten OStA Wille. Vermutlich brauchte er dessen Aura, um sein Buch "Der Mord, der keiner sein durfte", erfolgreich abzuschließen.
Das ist wirklich unglaublich. Zumal der gleiche OStA ja der ein oder anderen Vorermittlung genau das vorwarf: Schlampigkeit etc. Das wäre so ein bisschen wie, "weil ich im (alleinigen) Besitz der Wahrheit in diesem Fall bin, darf ich auch über alles frei verfügen". Nicht nur über Asservate, sondern auch über die Konstruktion der Abläufe. Ich verrate ja hier niemandem ein Geheimnis wenn ich sage, dass ich hier in den Thread mit eine Tendenz für Mord (so 60%:40%). eingestiegen bin. Aber das hat sich jetzt ein wenig geändert. Insbesondere weil manche Eckpfeiler, die ich in meiner Sicht als gegeben gesetzt hatte, ins Wanken geraten sind. Da gehörte auch dazu, dass ich OStA quo Amt und Würden für eine sehr ernstzunehmende Quelle hielt.


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Der Fall Uwe Barschel

11.12.2020 um 19:17
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Ich verrate ja hier niemandem ein Geheimnis wenn ich sage, dass ich hier in den Thread mit eine Tendenz für Mord (so 60%:40%). eingestiegen bin. Aber das hat sich jetzt ein wenig geändert.
Du bist ja auch ernsthaft an den Fall ran. Und es ist angesichts der Berichterstattung über den Fall nicht so einfach, Legenden, Fehleinschätzungen, Gerüchte und Ungenauigkeiten zu hinterfragen. Es gibt kein Buch "Barschel - so war es wirklich", in dem die diversen Mordthesen Stück für Stück dekonstruiert werden.

Das beste Dokument ist immer noch die Darstellung von Generalstaatsanwalt Rex. Absolute Pflichtlektüre für jeden Leser von "Der Mord, der keiner sein durfte".


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