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Stammzellen Burger

223 Beiträge, Schlüsselwörter: Burger, Künstliches Essen, Stammzelle

Stammzellen Burger

08.08.2013 um 13:00
@kleinundgrün

wahrscheinlich werden weiterhin tiere gejagd werden und kleine privatbauernhöfe wird es auch noch in zukunft geben,aber die massentierhaltung könnte durch den künstlichen burger ersetzt werden.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 13:02
@fairy-tale
So sehe ich das auch.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 13:05
@kleinundgrün
gleich schmecken würde natürlich lediglich das Fleisch, das aus den selben Stammzellen gezüchtet werden würde, mit verschiedenen Fleischkulturen gäbe es dann natürlich auch verschiedene geschmäcker.
Zudem kann das fleisch ja noch induviduell nachgewürzt werden.

Aber in der regel will z.B der kunde bei McDonalds keine überraschungen beim geschmack erleben, sondern das schmecken was er erwatet. Zur zeit gibt es abhänig von Zeit und region erhebliche geschmacksunterschiede zwischen den einzelnen burgern, abhänig woher das fleisch stammt. Durch das künstliche fleisch könnte man das Problem umgehen.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 13:08
@nahtern
Ich verstehe schon, was Du sagen möchtest. Nur sehe ich das gerade anders herum. Für mich ist es ein Vorteil, wenn der Burger - in gewissen Grenzen - auch mal anders schmeckt.

Andere bevorzugen eher eine Konstanz im Geschmack.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 13:12
@kleinundgrün
wenn man sich mal einen chickenburger bestellt hat, und das fleisch so geschmeckt hat, als hätte der azubi reingekotzt vergeht einem schnell die lust am immer andersschmeckenden Burgern ;)


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 13:17
Tewenn man sich mal einen chickenburger bestellt hat, und das fleisch so geschmeckt hat, als hätte der azubi reingekotzt vergeht einem schnell die lust am immer andersschmeckenden Burgernxt
Wieso "hätte"?? Er hat! Oder denkst Du, die Panade besteht aus Semmelbrösel und Ei?? Hrhrhrhrhr


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 14:48
nahtern schrieb:Und wie sähe die situation für Vegetarier aus, die bisher aus tierliebe auf den fleischverzehr verzichtet haben?
Ich selber als Veggie würde schon mal überlegen, sowas mal zu probieren. Ob es dann für den menschlichen Körper gut ist, und es keine Nebenwirkungen gibt, ist dann fraglich.
Nur ein Problem, wohin dann mit all den Tieren?
Die Stammzellen-Burger wäre höchstens in einem Land sinnvoll, wenn dort wegen der Trockenheit keine, oder sehr wenige Tiere gehalten werden können.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:03
@Dr.AllmyLogo
Dr.AllmyLogo schrieb:Nur ein Problem, wohin dann mit all den Tieren?
Wenn es denn so weit ist, werden es ohnehin viel weniger sein als jetzt.
Die neugewonnenen Flächen brauchen wir für Bio-Sprit und -Gas.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:07
Dr.AllmyLogo schrieb:Nur ein Problem, wohin dann mit all den Tieren?
Das ist ja wohl das geringste Problem.
Dr.AllmyLogo schrieb:Die Stammzellen-Burger wäre höchstens in einem Land sinnvoll, wenn dort wegen der Trockenheit keine, oder sehr wenige Tiere gehalten werden können.
Find ich nicht. Massenhaltungen werden ja nur gemacht um den enormen Fleischkonsum zu decken und natürlich weils billiger ist. Wenn das Laborfleisch billiger wird, verringert sich auch die Nachfrage nach echtem Fleisch.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:15
@Dr.AllmyLogo
Dr.AllmyLogo schrieb:Nur ein Problem, wohin dann mit all den Tieren?
Verrückte Idee, ich weiß, aber wie wäre es mit essen? ;)

@geeky
geeky schrieb:Die neugewonnenen Flächen brauchen wir für Bio-Sprit und -Gas.
Man könnte auch Wälder wieder aufforsten, auch die artgerechte Tierhaltung, die es sicher noch weiterhin geben würde benötigt Flächen.

mfg
kuno


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Spirit2015
ehemaliges Mitglied

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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:19
Also schmecken sollte es schon. Dann möcht ich schon Analogkäse auf meinen Stammzellenburger. Darauf noch ein paar Gen-Tomaten und schon schütt ich das ganze Gericht unter ständigen Rühren in den Abfall.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:31
@Spirit2015
Spirit2015 schrieb:Darauf noch ein paar Gen-Tomaten und schon schütt ich das ganze Gericht unter ständigen Rühren in den Abfall.
Es mag dich vielleicht überraschen, aber jede Tomate, die du jemals in deinem Leben verspeist hast, wurde von Menschen genetisch verändert.

mfg
kuno


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:34
@kuno7

Eh wir soweit sind, daß das Steak serienmäßig aus dem Biolabor kommt, ist auch dem letzten Grünen-Politiker der Sprit für's eigene Auto wichtiger als Aufforstung oder artgerechte Haltung. ;)


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:38
@geeky

Dann sollten diese Menschen sich aber schon mal daran gewöhnen Autos im "Smart-Format" zu fahren, ich bezweifele nämlich stark, das Deutschland seinen heutigen Spritverbrauch über heimische Bioenergie decken könnte.

mfg
kuno


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:46
@kuno7

Wenn wir für die Burger keine Rinder mehr brauchen, wird halb Südamerika frei. Die Nobelkarossenfahrer wissen schon, wie man sich das dann unter'n Nagel reißt.
Der Rest fährt dann eh längst wieder Fahrrad! :)


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 15:51
@geeky

Ich vermute eher, dass die Zukunft vom Benzin im Power to Gas liegen wird, abhängig davon in wie weit sich Elektroautos durchsetzen werden.

geeky schrieb:Der Rest fährt dann eh längst wieder Fahrrad!
Finde ich eigentlich ne gute Idee, ich fahre gern Fahrrad.

mfg
kuno


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 17:16
Dr.AllmyLogo schrieb:Ich selber als Veggie würde schon mal überlegen, sowas mal zu probieren. Ob es dann für den menschlichen Körper gut ist, und es keine Nebenwirkungen gibt, ist dann fraglich.
Das fleisch ist nur künstlich gezüchtet worden, an den Genen wurde soweit ich weiß nicht herumgepfutscht.
Von daher dürfte es genau so verträglich sein wie herkömmliches fleisch, vielleicht sogar noch etwas besser da unser Mastvieh in der Regel mit einem Medikamenten-Coctail gefüttert wird (Antibiotika, Impfstoffe etc.).
Dr.AllmyLogo schrieb:Nur ein Problem, wohin dann mit all den Tieren?
wie bereits erwähnt wurde, essen und dann weniger nachzüchten
Dr.AllmyLogo schrieb:Die Stammzellen-Burger wäre höchstens in einem Land sinnvoll, wenn dort wegen der Trockenheit keine, oder sehr wenige Tiere gehalten werden können.
Gibt mehr als genug andere gründe für das fleisch, ich zähl mal ein paar auf:
- kein tier muss sterben
- verbraucht weniger Fläche
- produziert keine/weniger treibhausgase
- weniger gefahr der Krankheitsbildung (in der Massentierhaltung breiten sich schnell Kranklheiten aus, teilweise entstehen sogar Neue Erregerarten)
- geringerer konzentration an Medikamenten im Fleisch (siehe punkt oben, außerdem kein Wachstumsdoping durch antibiotika)
- etc.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 17:29
@nahtern

Joa, diese Begründung ist mir nicht unbekannt, ich habe Landwirt gelernt und auch viele Jahre gearbeitet.
Das Problem ist, der grösste Teil der Bauern haben gar keine Massentierhaltungen. Nur muss eine Kuh, jedes Jahr ein Junges haben, damit es Milch gibt.
Und ein Milchbauer lebt von der Milch, die er abliefert. Da reicht eine Kuh nicht. Mind. 30 Kühe müssen es schon sein. Ich rechne es jetzt nicht vor, wie viele Kälber eine Kuh in ihrem Leben auf die Welt bringt und das 30 Mal.
Es wäre mindestens verlangt, dass das Fleisch von einem Biohof kommen würde.
Ich bin auch nicht für die Massentierhaltung.
Sicher wäre das Stammzellen-Fleisch eine gute Alternative, für das herkömmliche Fleisch, oder auch für die "Dritte-Welt", aber es sollte nicht ganz das Fleisch ersetzen.


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honkwatch
ehemaliges Mitglied

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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 17:40
nahtern schrieb:Gibt mehr als genug andere gründe für das fleisch, ich zähl mal ein paar auf:
- kein tier muss sterben
- verbraucht weniger Fläche
- produziert keine/weniger treibhausgase
- weniger gefahr der Krankheitsbildung (in der Massentierhaltung breiten sich schnell Kranklheiten aus, teilweise entstehen sogar Neue Erregerarten)
- geringerer konzentration an Medikamenten im Fleisch (siehe punkt oben, außerdem kein Wachstumsdoping durch antibiotika)
Ergänzend:
- Laut scientific american werden für 450 Gramm Rindfleisch 45.500 Liter Wasser verbraucht
(andere Quellen sprechen von 15.000Liter pro kilo Rindfleisch, liegt wohl daran was man alles einberechnet)
- Der Dung von weltweit etwa 56Mrd Nutzvieh lässt unsere Gewässer umkippen
According to ecologist David Pimentel of Cornell University's College of Agriculture and Life Sciences, some 12,000 gallons (45,500 liters) of water are needed to produce every pound (0.45 kilogram) of beef, compared with just 60 gallons (225 liters) for a pound of potatoes. Beef requires 27 times more energy to produce than plant protein. The methane burps of 56 billion farm animals (as enumerated by the United Nations Food and Agriculture Organization) are a significant contributor to climate change, and their nutrient-rich manure pollutes waterways. Raised under sterile conditions, lab-grown meat could reduce food-borne illnesses such as Escherichia coli and salmonella. And, for some animal rights activists, meat may no longer be "murder."
http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=test-tube-pork


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 17:56
Dr.AllmyLogo schrieb:Sicher wäre das Stammzellen-Fleisch eine gute Alternative, für das herkömmliche Fleisch,
das das normale fleisch komplet verdrängt wird ist unwahrscheinlich, es wird immer welche geben die dieses dem künstlichen vorziehen. Es ist ja auch nicht so, als hätten die Bio produkte die nicht bio produckte verdrängt oder umgekehrt.
honkwatch schrieb:- Der Dung von weltweit etwa 56Mrd Nutzvieh lässt unsere Gewässer umkippen
nebenbei röpsen die Rinder noch so ca. alle 2min, sodas ein Rind nach 3 jahren den selben Treibhausgasausstoß haben wie ein Mittelklassewagen nach 90.000 km ( Wikipedia: Rinderproduktion#Treibhausgasemissionen )


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 17:57
@nahtern
nahtern schrieb:um der enormen Nachfrage Herr zu werden, müssen wir Massentierhaltung betreiben
Auf diesem Planeten ist genug Platz für viele Tiere. Ich sehe darin kein Problem.
nahtern schrieb:das die energiebillanz von fleisch bisher erschreckend gering ausfällt
Ganz und gar nicht. Tierisches Fleisch enthält Proteine, das ist gut für die Ernährung.
nahtern schrieb:das die massentierhaltung einen erheblichen anteil am treibhaus effekt hat, da unmengen an methan und anderen Gasen von den tieren ausgestoßen wird
Ein oft gehörtes Argument, dennoch falsch. Früher in der Urzeit haben Millionen von Büffeln und anderen Tieren die Erde bevölkert, mehr als jetzt. Es gibt keinen Beleg dafür, dass der Methananteil der Atmosphäre damals größer war. Anderenfalls bitte ich darum. :)
nahtern schrieb:findest du es da nicht auch sinnvoll eine echte alternative zu finden
Nahrung aus Stammzellen halte ich für keine Alternative. Was soll das in Konsequenz werden, Soylent Green?
tom.1st schrieb:Ziel wird es sein so etwas zur Otimierung der Kapitalgier in "Serie" zu bringen.
Jo, danke, jemand der meine Sprache spricht. :D


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 18:13
KillingTime schrieb:Auf diesem Planeten ist genug Platz für viele Tiere. Ich sehe darin kein Problem.
Dann wach mal auf. Der weltweit steigende Fleischkonsum hat dramatische Auswirkungen auf die brasilianischen Urwälder im Amazonasgebiet.

http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/amazonas_rinderzucht_vernichtet_den_urwald_dramatisch/


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 18:15
KillingTime schrieb:Nahrung aus Stammzellen halte ich für keine Alternative. Was soll das in Konsequenz werden, Soylent Green?
Soylent Green war aber Menschenfleisch und nicht Rindfleisch.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 18:16
Celladoor schrieb:Der weltweit steigende Fleischkonsum hat dramatische Auswirkungen auf die brasilianischen Urwälder im Amazonasgebiet.
Ich kann die brasilianische Politik nicht ändern. Es ist deren Problem, wenn sie das Abholzen des Regenwaldes so lukrativ gestalten.


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Stammzellen Burger

08.08.2013 um 18:17
KillingTime schrieb:Auf diesem Planeten ist genug Platz für viele Tiere. Ich sehe darin kein Problem.
Ich könnte genau so gut sagen es ist genug Platz für dich in meinem Wandschrank, das du dich vielleicht auch noch bewegen willst kann mir ja egal sein...

"Räudige Hühner in Batteriekäfigen, Kühe mit kranken Fesseln und entzündeten Eutern, Puten mit Brüsten, die so riesig sind, dass sie damit beim Laufen vornüberfallen, die Berge aufgedunsener und kokelnder Tierleichen"*
selbst die 'humanere' Massentierhaltung sieht noch so aus, das tausende tiere eng aufeinander gepfercht -ohne sonderliche bewegungsfreiheit- auf den schlachter warten müssen während ihnen alles mögliche an wachstumsfördernden mitteln in den rachen gestopft wird.
KillingTime schrieb:Ganz und gar nicht. Tierisches Fleisch enthält Proteine, das ist gut für die Ernährung.
"Die Lust auf Fleisch kostet einen hohen Preis: Schon heute entfällt etwa die Hälfte des weltweit verfügbaren Ackerlandes auf die Tierzucht (26 Prozent auf Weideflächen, 21 Prozent auf Futteranbau). Bei dem Umweg über die Tiere geht wertvolle Nahrungsenergie verloren: Für jedes Kilogramm Geflügel müssen zwei Kilogramm Getreide geopfert werden. Ein Schwein frisst pro Kilo Gewicht vier Kilo pflanzliches Futter. Wenn man weitere Faktoren wie Wasserverbrauch und ungenutzte Abfälle (die Hälfte eines Tieres wird in der Regel nicht verzehrt) einrechnet, so ergibt sich eine vernichtende Energiebilanz: 20 Kilo an pflanzlicher Masse ist nötig, " *
hört sich für mich nach einer schlechten energiebillanz an...
KillingTime schrieb:Ein oft gehörtes Argument, dennoch falsch. Früher in der Urzeit haben Millionen von Büffeln und anderen Tieren die Erde bevölkert, mehr als jetzt. Es gibt keinen Beleg dafür, dass der Methananteil der Atmosphäre damals größer war. Anderenfalls bitte ich darum.
Allein in deutschland gibt es dem Statistischen Bundesamt zuvolge über 12 Millionen Rinder. Nach dem ADAC Atlas lebten 2005 ca. 26 mio Schweine allein in der BRD. Das wären dann schonmal ein paar riesige Herden auf relativ kleinem Raum.
"Die Methan-Konzentration in der Atmosphäre hat sich vom Jahr 1750 bis zum Jahr 2000 von 0,8 auf 1,75 ppm erhöht (also mehr als verdoppelt: + 119 %)." ( Wikipedia: Methan#Vorkommen_und_Entstehung )

* http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=3467
KillingTime schrieb:Ich kann die brasilianische Politik nicht ändern. Es ist deren Problem, wenn sie das Abholzen des Regenwaldes so lukrativ gestalten.
wenn sie keinen abnehmer für das fleisch hätten, würden sie weniger Fleisch produzieren


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