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Überbevölkerung

163 Beiträge, Schlüsselwörter: Überbevölkerung

Überbevölkerung

07.09.2020 um 20:32
@kuno7

Peter sagt ja was ganz anderes.

Um bei deinem Beispiel zu bleiben, natürlich ist der Zeitraum wie der Abbau ein entscheidender Faktor. Welche Faktorengrössen zur Modellberechnung dienten weiss ich natürlich nicht. Weiter habe ich mich mit der Thematik auch nicht auseinander gesetzt. Mir ist nur das bekannt was ich geschrieben habe.
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Was also genau meinst du mit Ressourcenverbrauch?
Ressourcen sind Rohstoffe und der Verbrauch ist zu hoch. Laut Modellrechnung. Oder eben nicht nachhaltig.
Bezüglich umwandeln eines Stoffes in seinen Ursprung ist eben nur bedingt richtig was du schreibst. Holz ist verbrannt. Herstellen kannst du das nicht wieder. Gleich wie viel Energie du aufwendest.



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Überbevölkerung

07.09.2020 um 20:39
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Ressourcen sind Rohstoffe und der Verbrauch ist zu hoch. Laut Modellrechnung. Oder eben nicht nachhaltig.
Wie ich schon schrieb, Rohstoffe werden normalerweise nich verbraucht, bestenfalls umgewandelt. Erklär doch mal wie sich Eisen oder Phosphor verbraucht.
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Bezüglich umwandeln eines Stoffes in seinen Ursprung ist eben nur bedingt richtig was du schreibst. Holz ist verbrannt. Herstellen kannst du das nicht wieder. Gleich wie viel Energie du aufwendest.
Doch, das geht sogar ganz einfach, brauchst nur ein paar Bäume pflanzen, der Rest geht von allein. Noch andere Beispiele?

mfg
kuno



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Überbevölkerung

07.09.2020 um 21:04
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Doch, das geht sogar ganz einfach, brauchst nur ein paar Bäume pflanzen,
Dann erklär mir mal wie das geht. Der Rohstoff Holz ist Verbraucht. Es gibt kein Holz mehr. Und eisen verdampft. Oder Rostet. Also es wandelt sich in Gas um. Du wirst nie aus diesem Gasvolumen wieder gleichviel Eisen herstellen können. So wie du argumentierst darum geht es nicht.

Damit bin ich raus hier.



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Überbevölkerung

07.09.2020 um 22:39
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Dann erklär mir mal wie das geht. Der Rohstoff Holz ist Verbraucht. Es gibt kein Holz mehr. Und eisen verdampft. Oder Rostet. Also es wandelt sich in Gas um. Du wirst nie aus diesem Gasvolumen wieder gleichviel Eisen herstellen können. So wie du argumentierst darum geht es nicht.

Damit bin ich raus hier.
Auf der Erde geht erstmal nicht viel verloren, einzig was über die Atmosphäre ins All entweicht oder was wir Menschen ins All feuern ins unwiederbringlich weg. Holz als Rohstoff wird angepflanzt, wächst und wird verwendet, da geht nicht verloren, höchstens der einzigartige Baum ist weg. Damit Holz nachhaltig verwendet werden kann gibt es Plantagen. Wenn Eisen rostet, geht es nicht in Gas über, höchstens in den Boden, was an sich ein Prozess ist der Rückgängig gemacht werden kann. Rohstoffe gehen nicht verloren, sie können aber in so geringer Konzentration verteilt werden, dass eine Rückgewinnung unwirtschaftlich wird. Daher ist es z.B. nicht sinnvoll Lithiumreste aus dem Recycling in Beton zu mischen, so was ist ziemlich dumm...



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07.09.2020 um 22:44
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Dann erklär mir mal wie das geht. Der Rohstoff Holz ist Verbraucht.
Hab ich doch, man pflanzt einfach neue Bäume. Wo is das Problem?
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Und eisen verdampft. Oder Rostet. Also es wandelt sich in Gas um. Du wirst nie aus diesem Gasvolumen wieder gleichviel Eisen herstellen können.
Wenn Eisen rostet entsteht Eisenoxid, also im wesentlichen der Rohstoff, aus dem wir heute Eisen gewinnen und ja, man kann aus Eisenoxid oder auch Rost genauso viel Eisen gewinnen wie vorher verrostet is, denn das Eisen verschwindet ja nich.
Achja, wenn Eisen verdampft, dann is es übrigens immer noch Eisen, nur halt gasförmiges.
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
So wie du argumentierst darum geht es nicht.
Öm was?
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Damit bin ich raus hier.
Auch ne Möglichkeit, wenn man keine Argumente hat.

bis denne
kuno



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Überbevölkerung

07.09.2020 um 23:17
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Wobei dies ja auch nur für die Ressourcen, die grundsätzlich überhaupt regeneriert werden. Für Wälder oder Fische mag dies gelten können, aber bei Erdöl wirds schon schwierig in überschaubaren Zeiträumen, von Eisenerz oder gar Uran gar nich zu reden.
Für Erdöl und Co. muss man halt bzgl. Nachschub ein "bisschen" mehr Geduld aufbringen. ;)
Ne ernsthaft, natürlich schließt das nur Ressourcen mit einem relativ zeitlichen Erholungsfaktor ein.



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Überbevölkerung

07.09.2020 um 23:25
das wir mehr resourcen verbrauchen als die erde regnerieren kann ist unstrittig - dieses jahr wars im august soweit und corona hat uns etwa zwei wochen "geschenkt"

der faktor 7 scheint mir aber zu hoch.



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08.09.2020 um 04:46
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Nein, es is nich selbstverständlich, sondern notwendig um nich auszusterben.
Sorry, aber das halte ich für sehr gewagt pauschalisiert. In vielen Ländern hat es wohl auch mit der Kultur bzw. der Religion zu tun. Verhütung und Abtreibung verboten, und Sex eben nur um sich fortzupflanzen. Und in vielen Ländern ist Schwangerschaft meist sowas wie (und manchmal böse) Nebenwirkung, wirtschaftlich gesehen, da Sex auch dort aus Spaß gemacht wird.
Es spielen also mehr Faktoren als nur das Fortbestehen der Art mit ein.

Es wird mMn allzu oft "lediglich" völlig unüberlegt Leben in die Welt gesetzt. Dort wo es sinnvoll wäre, geht es kaum, ob wirtschaftlich oder ernährungtechnisch, und dort wo es fast redundant ist, wird es fast verantwortungslos gehandhabt.



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08.09.2020 um 10:19
Zitat von Libertin
Libertin
schrieb:
Für Erdöl und Co. muss man halt bzgl. Nachschub ein "bisschen" mehr Geduld aufbringen. ;)
Ne ernsthaft, natürlich schließt das nur Ressourcen mit einem relativ zeitlichen Erholungsfaktor ein.
Für Erdöl gibt es aber auch synthetischen Ersatz, da ist es dann eine Frage der Energie und des Geldes.



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08.09.2020 um 10:22
Zitat von skagerak
skagerak
schrieb:
Sorry, aber das halte ich für sehr gewagt pauschalisiert. In vielen Ländern hat es wohl auch mit der Kultur bzw. der Religion zu tun. Verhütung und Abtreibung verboten, und Sex eben nur um sich fortzupflanzen. Und in vielen Ländern ist Schwangerschaft meist sowas wie (und manchmal böse) Nebenwirkung, wirtschaftlich gesehen, da Sex auch dort aus Spaß gemacht wird.
Es spielen also mehr Faktoren als nur das Fortbestehen der Art mit ein.

Es wird mMn allzu oft "lediglich" völlig unüberlegt Leben in die Welt gesetzt. Dort wo es sinnvoll wäre, geht es kaum, ob wirtschaftlich oder ernährungtechnisch, und dort wo es fast redundant ist, wird es fast verantwortungslos gehandhabt.
So wie wir es aktuell in Deutschland handhaben, würde die Menschheit in 200 Jahren wohl fast ausgestorben sein. Ist irgendwie auch nicht besser...



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Überbevölkerung

08.09.2020 um 10:27
Zitat von taren
taren
schrieb:
Für Erdöl gibt es aber auch synthetischen Ersatz, da ist es dann eine Frage der Energie und des Geldes.
Äh, aber darum ging es doch gar nicht bzw. gleitet das sowieso langsam ins Off-Topic.



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08.09.2020 um 13:58
Zitat von Libertin
Libertin
schrieb:
Äh, aber darum ging es doch gar nicht bzw. gleitet das sowieso langsam ins Off-Topic.
Naja, eigentlich geht es schon darum, so etwas wie eine Überbevölkerung hat ja erst eine Relevanz wenn man die Verfügbarkeit der Ressourcen betrachtet. Stehen unendlich Ressourcen zur Verfügung dann kann es auch unendlich Menschen geben, daher ist der Weltraum der Ideale Lebensraum für den Menschen. Die Verfügbarkeit der Ressourcen hängt wiederum mit einer nachhaltigen Lebensweise zusammen, leben die Menschen auf der Erde nachhaltig, nutzen effiziente Ressourcenkreisläufe etc. dann gibt es irgendwann ein Limit. Wobei dieses Limit wiederum abhängt wieviel Ressourcen man jedem Menschen zuteilt oder auch wieviel darf ein einzelner Mensch theoretisch konsumieren. Man
- kann also sagen es leben zuviele Menschen auf dem Planeten
- man kann aber auch sagen die Menschen auf unserem Planeten leben zu verschwenderisch
- man kann aber auch sagen die Menschen leben aktuell nicht nachhaltig
- man kann aber auch sagen wir nutzen die Ressourcen nicht effizient
- man kann aber auch sagen die Menschen mit den höchsten Geburtenrate benötigen nur einen Bruchteil der Ressourcen von Menschen mit niedrigen Geburtenraten
was wiederum Ironie ist, denn wenn die Geburtenraten sinken, dann benötigen die Menschen mehr Ressourcen als vorher. Gewonnen ist dabei nichts, weil die Gründe eben nicht Überbevölkerung sind, sondern verschwenderischer, nicht nachhaltiger, nicht effizienter etc. Umgang mit Ressourcen ist.



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08.09.2020 um 17:08
@taren
Schon, nur ging es ja Eingangs um den Earth Overshoot Day bzw. um Ressourcen, die sich auf natürlichem Wege regenerieren und nicht auf synthetische Weise hergestellt werden.



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08.09.2020 um 17:55
Zitat von Libertin
Libertin
schrieb:
Schon, nur ging es ja Eingangs um den Earth Overshoot Day bzw. um Ressourcen, die sich auf natürlichem Wege regenerieren und nicht auf synthetische Weise hergestellt werden.
Was soll diese Gewichtung, Stahl regeneriert sich auch nicht natürlich, ob Öl jetzt natürlich entsteht oder synthetisiert wird, ist für den Verbraucher unerheblich.



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08.09.2020 um 18:05
Zitat von taren
taren
schrieb:
Was soll diese Gewichtung, Stahl regeneriert sich auch nicht natürlich, ob Öl jetzt natürlich entsteht oder synthetisiert wird, ist für den Verbraucher unerheblich.
Hä? Es ging doch überhaupt nicht nur um den Verbraucher, sondern um den EOD als Indikator bzw. Rechenmodell.



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08.09.2020 um 18:59
Zitat von skagerak
skagerak
schrieb:
In vielen Ländern hat es wohl auch mit der Kultur bzw. der Religion zu tun. Verhütung und Abtreibung verboten, und Sex eben nur um sich fortzupflanzen. Und in vielen Ländern ist Schwangerschaft meist sowas wie (und manchmal böse) Nebenwirkung, wirtschaftlich gesehen, da Sex auch dort aus Spaß gemacht wird.
Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln wird sicher auch ne Rolle spielen, Kultur glaub ich weniger, immerhin war die Fertilität hier vor nich allzu langer Zeit auch nich viel anders.
Zitat von taren
taren
schrieb:
So wie wir es aktuell in Deutschland handhaben, würde die Menschheit in 200 Jahren wohl fast ausgestorben sein.
Wenn ich mich nich verrechnet hab, dann gäbe es in 200 Jahren mit aktueller deutscher Fertilität, ausgehend von heute 8Mrd. Menschen und 25 Jahren pro Generation immerhin noch knapp 360 Mio. Geburten pro Generation. Aussterben is schon noch anders, zumal die Menschen immer älter werden, sprich es gäbe dann immer noch Milliarden von Menschen auf der Erde, allerdings sehr viele Alte.

mfg
kuno



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08.09.2020 um 23:56
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln wird sicher auch ne Rolle spielen, Kultur glaub ich weniger, immerhin war die Fertilität hier vor nich allzu langer Zeit auch nich viel anders.
Doch Kultur ist ein Faktor, gerade die Frauenrechte etc



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Überbevölkerung

09.09.2020 um 06:14
Ich kenne Allmystery seit 2004 und war inaktiv seit Jahrzehnt.

Früher waren 30 Threads pro Seite aktuell. Heute sind es nur noch 2-4 Threads. Es fand eine Abwanderung auf allmystery statt. Irgendwann stirbt allmystery aus, dann würden hier so gut wie keine User mehr tummeln. Würde mich nicht wundern, denn das hat etwas mit dem administrativen System und der deutschen Kultur und Mentalität zu tun.

Es wirkt sich jedoch nicht auf die Überbevölkerung aus. Sie werden einfach unterwandert, so wie die Evolution will. Setzen sich die Bäume nicht durch, werden andere Bäume wachsen.



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Überbevölkerung

09.09.2020 um 09:04
@Weltenwandler
Wovon zum Geier redest Du da?

Jahrzehnt inaktiv...Threads pro Seite?...Allmystery, Überbevölkerung?...Evolution?

Hast Du getrunken oder so?



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09.09.2020 um 17:59
Ein Experte sagte einmal wenn wir den ganzen Planeten mit allen Möglichkeiten nutzen würden, könnte die Erde 50 Milliarden Menschen ernähren, ich seh es dennoch anders, da viel zu viel weggeschmissen wird oder möglichkeiten vernichtet werden wie vergiftete Böden/Gewässer wir richten uns selbst zugrunde und werden erst begreifen wenn es zu spät ist, nämlich wenn wir merken dass wir Geld nicht essen können.



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