Nemon schrieb:Deine Antwort trifft den Punkt nicht, geht am Argument vorbei. Ist außerdem logisch falsch. nicht deswegen haben wir Brustwarzen.
Er hat vom Prinzip her nicht Unrecht. Unser Körper ist weder der flexibelste, der stärkste noch der schnellste oder am besten gepanzerte, realistisch betrachtet sind wir Beutetiere die sich gedacht haben: "Scheiß auf die Nahrungskette, lasst uns Speere bauen und sie ausdribbeln". Höheres Leben dürfte uns ähnlicher sein als wir aktuell vermuten, die werden andere Hautfarben, Körperbehaarung oder auch Körpergrößen haben, aber vermutlich ziemlich dicht am Homo Sapiens liegen. Wir sind Allrounder die zwar nicht richtig gut können, aber auch nirgends wirklich schlecht sind.
Leider wird die Menschheit wohl niemals Kontakt, weder persönlich noch über Funk, mit Außerirdischen haben. Da beißt uns die Physik in den Hintern.
Von daher werden wir auf die Frage leider niemals wirklich eine Antwort bekommen.
m.A.o schrieb:Wer weis, ob wir nicht auch schon irgendwelche Relikte von einer ET-Zivilisation gefunden haben, aber diese bislang ignoriert haben.
Ist auszuschließen, und zwar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
Nehmen wir als Beispiel mal Tau Ceti f an, der ist knapp 12 Lichtjahre von uns entfernt. KEIN Objekt was dort im System schwebt kann aus dem System ausbrechen (Fluchtgeschwindigkeit zu niedrig). Nehmen wir mal an die bauen eine Kanone und wollen damit ein Objekt zu uns schießen, wir stellen mit der Erde eine nicht einmal 13.000 Km große Zielscheibe dar. Würde das Objekt so schnell fliegen wie die Voyager dann bräuchte es 210.000 Jahre bis es bei uns wäre (mal angenommen es wird nicht abgelenkt, kollidiert mit einem Stück Materie oder ähnliches). Also selbst wenn die ein MG statt einer Kanone nehmen würde uns nichts wirklich treffen, einfach weil es zu weit streut. Dazu kommt das Raum nun einmal nicht nur zwei Dimensionen hat sondern Kugelförmig weg geht von einem möglichen Verursacher. Die Wahrscheinlichkeit das man irgendwann mal eine der Voyagersonden findet ist nahe Null. Das ist als wenn man ein ganz bestimmtes Sandkorn auf der Welt finden will.