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Voyager 1 und 2

544 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Voyager ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Voyager 1 und 2

29.01.2026 um 21:47
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Wer weis, ob wir nicht auch schon irgendwelche Relikte von einer ET-Zivilisation gefunden haben, aber diese bislang ignoriert haben.
Ist auszuschließen, und zwar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Die Wahrscheinlichkeit das man irgendwann mal eine der Voyagersonden findet ist nahe Null.
Diese beiden Wahrscheinlichkeiten sind im Yocto-%-Bereich anzusiedeln, aber nicht absolut auszuschließen.


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Voyager 1 und 2

29.01.2026 um 22:25
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Höheres Leben dürfte uns ähnlicher sein als wir aktuell vermuten, die werden andere Hautfarben, Körperbehaarung oder auch Körpergrößen haben, aber vermutlich ziemlich dicht am Homo Sapiens liegen.
Verstehe ich im Ansatz nicht. Mutation prägte per Zufall das Leben von Anbeginn auf dieser Erde, zusammen mit der Selektion trieb sie die Vielfalt der Lebensformen über Milliarden von Jahren an, um nun u.a. Kreaturen wie uns hervorgebracht zu haben. Per absolutem Zufall stehen wir heute hier.
Inzwischen träumen wir davon, dass irgendwo im Universum (mindestens) ein weiterer Planet mit 1:1 Rahmenbedingungen existiert, auf dem exakt identische Schritte der Mutation und Selektion erfolgten, dass dort ebenfalls Wässerlinge wie wir stehen könnten.
Ich denke, damit missachtet man die Bedeutung von Zufällen zu sehr.


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Voyager 1 und 2

29.01.2026 um 22:32
@lim

Nach deiner Logik ist auf jedem Planten Leben (ich buchstabiere: ELL EH BEH EH ENN) möglich, angeblich muss es sich nur anpassen. Nun meine Frage: Warum ist das eben NICHT so?

Außerdem lass mal das Wort "Mutation" stecken. Denn Mutationen sind (Erb-)Krankheiten. Aber das zeigt im Prinzip nur deine Ahnungslosigkeit vom Thema.


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Voyager 1 und 2

30.01.2026 um 09:32
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Denn Mutationen sind (Erb-)Krankheiten.
Ach du Himmel.

Auch ich empfehle dir, Behauptungen wie diese noch mal gegenzuchecken, bevor andere das lesen.

Mutationen sind ein wichtiger Treiber der Evolution, aber bestimmt keine (Erb-)Krankheiten.
Sie können Krankheiten auslösen, sind aber in den aller- allermeisten Fällen still oder eben mit dem Leben nicht zu vereinbaren.


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Voyager 1 und 2

30.01.2026 um 11:51
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Außerdem lass mal das Wort "Mutation" stecken. Denn Mutationen sind (Erb-)Krankheiten. Aber das zeigt im Prinzip nur deine Ahnungslosigkeit vom Thema.
Uih. Die Evolution beruht auf diversen Mechanismen. Dazu gehört nebenbei die Mutation. Sie ist der Auslöser für Veränderungen in der Lebensform. Ohne die, keine Evolution. Abgesehen von Verhaltensmustern. Die können sich auch ohne Mutation ändern.


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Voyager 1 und 2

30.01.2026 um 11:59
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Er hat vom Prinzip her nicht Unrecht.
@SomertonMan hat es nicht verstanden und eine verquere Logik auf mehreren Ebenen zieht sich durch alle seine Aussagen hier. Das liegt doch auf der Hand.
Wenn es nicht OT wäre, würde ich das jetzt Punkt für Punkt belegen. Wobei es steht ja schon da :shrug:

Im Übrigen zählen auch Weichschnecken zu den fittesten, die survived haben. Hätte der Herr ihnen Schild und Panzer gegeben - stünden sie besser da? :)


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Voyager 1 und 2

30.01.2026 um 15:40
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Diese beiden Wahrscheinlichkeiten sind im Yocto-%-Bereich anzusiedeln, aber nicht absolut auszuschließen.
Aber "nicht ganz Null" ist trotzdem manchmal Null. Nehmen wir mal zwei Szenarien an:

a) eine Sonde treibt durch unser System,

Dann ist sie zu klein um sie mit optischen Geräten zu erfassen. Viele Beobachtungen wurden von Hobbyastronomen mit ihren Teleskopen gemacht, aber eine Sonde wie Voyager wäre zu klein um sie zu erfassen, oder wenn sie erdnah vorbei flitzen würde, dann wäre sie zu schnell durch um sie noch zu erreichen. Objekte in der Größe zählen im Universum nicht einmal als Staubkorn.

b) eine Sonde trifft unsere Atmosphäre,

Da kommt es auf den Winkel und die Geschwindigkeit an ob überhaupt etwas den Boden erreicht oder schon in den oberen Luftschichten komplett verglüht. Und selbst wenn wir da was finden werden wir nicht viele, bis gar keine, Daten aus dem ganzen bekommen. Wir könnten nicht einmal wirklich bestimmen woher es gekommen ist. Einfach weil wir dann wieder bei der Schrotflinte sind, je weiter raus ins Universum man geht um so mehr spreizt sich der Trichter auf woher es gekommen sein könnte. Und selbst wenn wir wissen woher es kommt, wenn das 100 oder 200 Lichtjahre weg ist dann können wir denen nicht einmal ein "Hallo" senden.
Zitat von limlim schrieb:Ich denke, damit missachtet man die Bedeutung von Zufällen zu sehr.
Vieleicht sind wir als Mensch auch nur ein Zufall, es wäre nicht auszuschließen das es kein weiteres intelligentes Leben im All gibt. Wir reichen eigentlich auch als Abschreckung für das ganze Universum.
Zitat von NemonNemon schrieb:Im Übrigen zählen auch Weichschnecken zu den fittesten, die survived haben. Hätte der Herr ihnen Schild und Panzer gegeben - stünden sie besser da? :)
Der wahreTM Survivor ist das Bärtierchen. :D


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Voyager 1 und 2

11.04.2026 um 16:19
Gibt es aktuelle Berechnungen, wie lange die Voyager 1 noch Strom haben wird?
Und wird die Voyager 1 irgendwann einen Planeten treffen oder können die sowas nicht direkt berechnen?

Grüße.


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Voyager 1 und 2

11.04.2026 um 20:23
@oxmoxjo81982

Die Sonden haben quasi nur noch "Kriechstrom". Ist ja auch fast alles abgeschaltet. Ich vermute, sobald die in ein starkes Gravitationsfeld eines Wasauchimmer geraten, ist Feierabend. Reagieren kann man ja auch nicht mehr. Die sind ja mittlerweile über 1 Lichttag entfernt. Also 48 Stunden bevor die Reaktion von der Erde dort wieder ankommen würde.

Lasst sie fliegen. Vielleicht liest ja irgendwer, irgendwo und irgendwann die Botschaften.


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Voyager 1 und 2

12.04.2026 um 06:21
Zitat von oxmoxjo81982oxmoxjo81982 schrieb:Gibt es aktuelle Berechnungen, wie lange die Voyager 1 noch Strom haben wird?
1 -> ca. 6J
2 -> ca. 7J
Zitat von oxmoxjo81982oxmoxjo81982 schrieb:Und wird die Voyager 1 irgendwann einen Planeten treffen oder können die sowas nicht direkt berechnen?
Wenn ein Planet im Weg steht, wird es um einen Stern kreisen -> daher eher nein, bzw. nicht dass wir es mitkriegen.
Hat der Planet eine Atmosphäre, könnte es verglühen.
Zitat von oxmoxjo81982oxmoxjo81982 schrieb:können die sowas nicht direkt berechnen?
Berechnen lässt viel, in diesem Fall gibt es aber sehr viele unbekannte Parameter, am wenigsten weiss man über den Raum außerhalb der Heliosphäre.

Beide sind nichtmal ein Lichttag von der Erde entfernt, geschafft in 50J -> der nächste Stern ist 4 Lichtjahre entfernt, Ankunft (falls auf dem Weg und noch da) in 73000J.


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Voyager 1 und 2

12.04.2026 um 09:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:der nächste Stern ist 4 Lichtjahre entfernt
Nur, dass der sich nicht auf dem Kurs der beiden Sonden befindet.

Der nächste Stern, den Voyager 1 in ca. 40000 Jahren passieren wird ist Gliese 445 - passiert den aber in ca. 1,7 Lichtjahren Entfernung.

Voyager 2 kommt in ebenfalls ca. 40000 Jahren dem Stern Ross 248 "nahe", dann auch mit ca. 1,7 Lichtjahren Entfernung.
die Voyager-Sonden haben den interstellaren Raum erreicht. Und was nun?
Die Voyager-Sonden werden schließlich an anderen Sternen vorbeifliegen. Voyager 1 verlässt das Sonnensystem mit einer Geschwindigkeit von etwa 3,5 AE pro Jahr, 35 Grad nördlich der Ekliptikebene, in Richtung des Sonnenapex – also der Bewegungsrichtung der Sonne relativ zu nahen Sternen. Voyager 1 wird das Sonnensystem in Richtung des Sternbilds Schlangenträger verlassen. Im Jahr 40.272 n. Chr. (in mehr als 38.200 Jahren) wird Voyager 1 bis auf 1,7 Lichtjahre an einen schwach sichtbaren Stern im Sternbild Kleiner Bär (Ursa Minor) herankommen, der Gliese 445 heißt.

Voyager 2 verlässt das Sonnensystem mit einer Geschwindigkeit von etwa 3,1 AE pro Jahr und bewegt sich in Richtung der Sternbilder Schütze und Pavo. In etwa 40.000 Jahren wird Voyager 2 bis auf etwa 1,7 Lichtjahre an den Stern Ross 248 herankommen, einen kleinen Stern im Sternbild Andromeda.
Quelle: https://science.nasa.gov/solar-system/10-things-going-interstellar/?utm_source=chatgpt.com


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Voyager 1 und 2

12.04.2026 um 16:11
Könnte sich nach 1000 jahren im Weltraum bei den Voyagern Sonden weltraum dreck und eis bilden drum herum? Und dann in einigen 100000 jahren eher als komet daher kommen? Oder vielleicht ganz zersetzt und wird gar nicht mehr als eine Sonde erkennbar sein?

Also ähnlich wie Oumauma ;)

Der kam auch als interstellarer komet rein. :)


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Voyager 1 und 2

12.04.2026 um 19:03
Cool, danke für die Antworten.


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Voyager 1 und 2

13.04.2026 um 19:22
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Könnte sich nach 1000 jahren im Weltraum bei den Voyagern Sonden weltraum dreck und eis bilden drum herum?
Ist die Frage wo das herkommen soll. 😉 Das Weltall ist nicht vergleichbar mit der Erde, wo permanent Staub und anderes Gedöns schwebt.

Vielleicht ein Einschlag auf nem Kometen/Asteroiden/Planet/Mond whatever. Aber vermutlich ist das so wahrscheinlich, wie wenn du nen Kieselstein über nen Fußballplatz wirfst und dabei zufällig ne Fliege triffst.


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Voyager 1 und 2

13.04.2026 um 19:49
@SomertonMan
Habe es noch nachgelesen, ist genau so und um es zu ergänzen:

Das Eis ist nicht später draufgekommen sondern die Brocken bestehen seit der Entstehung des Sonnensystems aus Eis. Und sie bleiben dort draußen gefroren, weil es extrem kalt ist.

Von Perplexity

Woher das Eis stammt:
Vor 4,6 Milliarden Jahren war unser Sonnensystem eine große rotierende Wolke aus:

Wasser
Methan
Ammoniak
CO₂
Staub
Gestein

Im äußeren, kalten Bereich waren die Temperaturen so tief (−260 °C bis −220 °C), dass all diese Stoffe sofort gefroren sind. Dort haben sich aus diesen gefrorenen Bestandteilen kleine Brocken gebildet – die sogenannten Planetesimale.
Manche wurden später zu Monden oder Zwergplaneten. Andere blieben kleine eisige Brocken → Kometenkerne.


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Voyager 1 und 2

13.04.2026 um 20:04
Andere Frage, wann ist der Schnittpunkt wo man sagt, wir senden zwei neue Sonden in verschiedene Richtungen und schauen was hinter dem Heliosphäre ist und womöglich können wir die Voyager-1 und 2 überholen und nochmals 100 Jahre Erforschung draufpacken mit Atomangetriebenen Kernreaktoren. Voyager hat eine Geschwindigkeit von ca. 16km/s und das muss Sie haben um das Sonnensystem verlassen zu können, wie ist es mit der Galaxis, was für eine Geschwindigkeit wird um diese zu verlassen gebraucht?

Die Physische Lebensdauer sei mehrere Millionen Jahre die Sonde stabil (je nach Strahlung und Kollision, aber der Weltall ist einfach so leer, das diese Million Jahre fast sicher ist).

Die Voyager-1 einzuholen oder überzuholen ist heutzutags fast absurd, wir bräuchten mit neuster Technik "Nuklearbetrieb und Pulsantrieb"(Orion-Projekt) immer noch 30-40 Jahre zum einholen (ca. 100 km/s). Vielleicht gibt es noch eine bessere Technik oder Möglichkeit ohne zu grosses Risiko?

Das bedeutet ja, auch wenn man unabhängig von den Voyagern schaut um das Sonnensystem weit aussen zu beobachten und zu Analysieren, wären wir immer noch nicht soweit, ein solches Projekt auf die Beine zu stellen.


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Voyager 1 und 2

14.04.2026 um 04:03
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Könnte sich nach 1000 jahren im Weltraum bei den Voyagern Sonden weltraum dreck und eis bilden drum herum?
Ist die Frage wo das herkommen soll.
Selbst wenn sich im freien Raum 3 Atome in einem m³ befinden, wird sich da kaum was nennenswertes ablagern.


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Voyager 1 und 2

14.04.2026 um 22:06
@m.A.o
Ok, danke.
Habe es inzwischen auch gelesen, das es fast unmöglich ist, das dort auch über 1000 von Jahre nichts ansammeln kann und das ist auch der Grund warum dann eine Sonde mehrere Millionen Jahre erhalten bleiben könnte im Vakuum ohne sich gross zu zersetzen.

Schade ist, das man keine andere Sonden sendet, die den äussersten Teil unseres Sonnensystem in den nächsten paar Jahre überprüfen und erforschen könnte. Auch wenn man davon ausgeht, das dort nicht viel vorhanden ist, wäre eine Sonde um das tatsächlich zu Wissen goldwert.


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Voyager 1 und 2

14.04.2026 um 22:42
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Schade ist, das man keine andere Sonden sendet, die den äussersten Teil unseres Sonnensystem in den nächsten paar Jahre überprüfen und erforschen könnte
Das wäre die Oortsche Wolke. Die ist 1 LJ entfernt. Dort wirkt noch die Gravitation unserer Sonne. Aber selbst Kometen brauchen tausende Jahre von dort bis zu uns.


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Voyager 1 und 2

15.04.2026 um 09:37
Man könnte mal bewusst eine oder mehrere Sonden konstruieren, die für so eine extreme Langzeitmission speziell ausgelegt sind.
Die könnte man dann in verschiedene Himmelsrichtungen losschicken ... auf Nimmerwiedersehen.
Sozusagen als Gruß ans Weltall ...


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