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Himmelsscheibe von Nebra

87 Beiträge, Schlüsselwörter: Nebra, Himmelsscheibe
Bernddasbrot
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Himmelsscheibe von Nebra

08.02.2013 um 13:30
@UffTaTa
@UffTaTa
@pipapo
@Spöckenkieke
@Spöckenkieke
Nun, das die Megaliten gebaut wurden ist klar.
Zu den genauen Umständen habe ich bis jetzt aber nichts gelesen.
Kann mich da momentan aber nicht weiter drum kümmern, da Umzugsstress.
Da ich in die Nähe ziehe, werde ich mir aber dieses Jahr mal die Himmelsscheibe anschauen.


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Himmelsscheibe von Nebra

02.06.2013 um 14:17
Nach der Interpretation von Meller und Schlosser stellen die Plättchen Sterne dar, die Gruppe der sieben kleinen Plättchen vermutlich den Sternhaufen der Plejaden, die zum Sternbild Stier gehören. Die anderen 25 sind astronomisch nicht zuzuordnen und werden als Verzierung gewertet.[/B] Die große Scheibe wurde zunächst als Sonne, mittlerweile auch als Vollmond interpretiert und die Sichel als zunehmender Mond.
Wikipedia: Himmelsscheibe_von_Nebra

Meiner Meinung nach handelt es sich bei der Himmelsscheibe von Nebra um eine Seekarte, die, die Strömungsverläufe des Golfstroms auf dem gesamten Atlantik darstellt. Die beiden größeren goldenen Applikationen der Sichel und der Scheibe halte ich für eine Art Kompass, die einem bei Überfahrten den Sonnenlauf zeigen soll. Also bei Fahrten Richtung Westen müsste man die aufgehende Sonne im Rücken haben und bei Fahrten Richtung Osten würde die Sonne vor einem aufgehen. Was Meller und Schlosser als Plejaden interpretieren, halte ich für die Verästelungen und Strömungsverläufe vor der Küste Frankreichs, in die sich der Golfstrom dort aufteilt. Habe zur Veranschaulichung meiner These ein Bild angefügt welches nur, als grobe Darstellung betrachtet werden sollte. Wenn ich mal Zeit habe werde ich versuchen, eine genauere Darstellung anzufertigen und zu posten.

/dateien/30450,1370175440,Himmelsscheibe_v.jpg


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Himmelsscheibe von Nebra

04.07.2013 um 14:41
@Chesus

Eine interessante Theorie, für mich (als zugegebener maßen reiner Laie) stellen sich mir aber ein paar Fragen dazu, vielleicht kannst Du mir das erklären:

1. Hätte eine solche Strömungskarte (dass man die Strömungen kannte mal vorraus gesetzt) denn wirklich einen Sinn gemacht? Hatte sie einen praktischen Nutzen für die damaligen Seefahrer?
Fuhr man damals nicht noch hauptsächlich auf Sicht zu bekannten Landmarken?
Gab es schon in erheblichen Maße Schiffahrt abseits der Küsten?

2. Bräuchte man für eine solche Karte zur praktischen Verwendung nicht auch einen "Einstiegspunkt", also ausser der Ost- Westausrichtung durch die Sonnendarstellungen auch einen ähnlichen Hinweis für die Nord- Südaussrichtung? Ist ja ein Unterschied, ob ich dies verwenden will, wenn ich in Dänemark lossegle oder in der Bretagne?

3. Müssten die Ersteller der Scheibe nicht auch eine jeweils Strömungsrichtung eingezeichnet haben, so wie Du es machst? Die Verzweigungspunkte allein helfen jawenig, wenn man die Richtung nicht kennt, woher die Ströme kommen und sich danach bewegen?

4. Warum wurde eine solche Karte denn nicht an einer der küsten obder in der Nähe hergestellt / aufbewahrt sondern mitten im tiefsten Binnenland?


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Himmelsscheibe von Nebra

04.07.2013 um 15:24
@sternenlicht

Pyramiden hat da einige interessante Gedanken in's Spiel gebracht ...

Worum es mir eigentlich ging: ich möchte jedem Interessierten empfehlen, den Ort doch selbst einmal zu besuchen. Auch wenn man nicht zwangsläufig Antworten auf seine Fragen bzw. Spekulationen finden wird, so sind die Arche & auch der Turm wunderbare Ausflugsziele ... & natürlich wird extrem viel Wissen über die Scheibe vermittelt, sodass man sich eine fundierte Meinung anhand der Fakten bilden kann.


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Himmelsscheibe von Nebra

10.07.2013 um 17:55
@sternenlicht
Ich bin erst heute auf diesen Thread gestoßen und hab nicht alle Beiträge gelesen. Falls noch nicht erwähnt, kann ich dir ein Buch über die Nebrascheibe von Oswald Tränkenschuh empfehlen. Er geht hier auf das alte Wissen um die Planeten ein und begründet seine Thesen durch exakte Berechnungen, die er aufgrund genauen Vermessens der Scheibe durchführen konnte.
Liebe Grüße
Mirella


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Himmelsscheibe von Nebra

12.07.2013 um 03:57
Ich empfehle die Folge #120 auf Hoaxilla.de, das ist ein Interview mit dem Archäologen Mirko Gutjahr, der sich im Landesmuseum Halle mit der Scheibe beschäftigt. Sehr interessant!


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AnGSt
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Himmelsscheibe von Nebra

11.10.2013 um 23:41
Hier mal eine einfache und plausible Erklärung: http://nettboxx.de/wolfgangkampfmeier/nebra-himmelsscheibe.shtml


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Himmelsscheibe von Nebra

12.10.2013 um 09:33
Naja, der Polarstern ist aber sehr unglaubwürdig. Aufgrund der Präzession war der Polarstern in der Bronzezeit alles andere als am Nordpol und zweitens ist der Polarstern kaum zu sehen, geschweige denn die anderen Sterne. Es gibt auch keinen anderen Hinweis auf die Verwendung des Polarsterns, die Plejaden tauchen zumindest in Mythologie und Kunst auf.


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AnGSt
ehemaliges Mitglied

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Himmelsscheibe von Nebra

12.10.2013 um 10:14
@Spöckenkieke

Interessanter Einwand. Ich hätte ja den Autor gefragt aber die Emailadresse ist invalid. Nur jetzt meine eigene Idee dazu: Der Punkt bezeichnet den himmlischen Nordpol um den die verlängerte Erdachse kreist. Die Punkte um diesen Punkt herum sollen die jeweiligen Polarsterne zu gewissen Zeiten andeuten. Oder die umgebenden Punkte sollen anderweitig die Präzession andeuten. Oder der markierte Polarstern ist garnicht als unser Polarstern gedacht sondern als der alte.


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Himmelsscheibe von Nebra

12.10.2013 um 10:43
@AnGSt
Das würde einen Haufen Dinge vorraussetzen, für die es keinen Anhaltspunkt gibt. Die Navigation nach dem Nordpol ist eine Erfindung des Spätmittelalters. Frühere Navigation orientierte sich an der Sonne und dem Mond. Das die Bronzezeit sich an diesen beiden Himmelskörpern orientierte sieht man ja an den diversen Ausrichtungen der bronzezeitlichen Steinkreise usw. Es gibt keinerlei Hinweis, auf eine Orientierung nach Norden.

Und mal ehrlich, wenn man sich beides mal nebeneinander anschaut bleiben denke ich wenig Zweifel übrig.
elzc

Daher finde ich dann solche Sätze immer genial:
Konsequenz aus obiger Neuinterpretation ist allerdings auch, dass die Ausstellung "Der geschmiedete Himmel" im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Eröffnung am 15. Oktober 2004) der Öffentlichkeit eine Interpretation darbietet, die wohl eher nicht korrekt sein dürfte.
Nicht drei Minuten nachgedacht aber gleich die Weltherrschaft an sich reißen wollen.


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Himmelsscheibe von Nebra

13.10.2013 um 14:32
@Spöckenkieke
Spöckenkieke schrieb:Nicht drei Minuten nachgedacht aber gleich die Weltherrschaft an sich reißen wollen.
Nennt man glaube ich "Das Fischbrötchen-Syndrom" :)


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Himmelsscheibe von Nebra

16.10.2013 um 19:12
man seid ihr banane - da gibt es interpretationen zu dem was auf der scheibe dargestellt ist und ihr streitet euch darum, wer jetzt recht hat?!

hallo - INTERPRETATION! - ich freu mich immer wenn es neue gibt und dinge aus anderen blickwinkeln betrachtet werden, so lange bis einer daher kommt und eine plausible erklärung oder lösung gefunden hat. so lange ist alles nur theorie!

dieser alberne streit um wahrscheinlichkeiten und keiner hat wirklich ahnung, aber auf jedenfall recht!


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Himmelsscheibe von Nebra

16.10.2013 um 19:19
tekton schrieb:man seid ihr banane - da gibt es interpretationen zu dem was auf der scheibe dargestellt ist und ihr streitet euch darum, wer jetzt recht hat?!
Es gibt aber Interpretationen anhand der vorhandenen Fakten und Interpretationen die diese Fakten ignorieren oder Fakten erfinden. Darum geht es.
Wenn du das nicht erkennst bist du der Einzige der albern ist und keine Ahnung hat.


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HeizerP.
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Himmelsscheibe von Nebra

29.10.2013 um 12:46
@Chesus
Ist doch wirklich sehr gewagt.


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Himmelsscheibe von Nebra

13.12.2013 um 22:34
@HeizerP.
Ist auch nur eine These von mir und sage nicht das Es so ist oder sein muss.


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Simowitsch
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Himmelsscheibe von Nebra

25.12.2013 um 11:46
Die Himmelsscheibe von Nebra reiht sich für mich in dieselbe Kathegorie ein, wo auch die Bundeslade ist. Diese sind ein Beweis für die Existenz Gottes.
Man kann dieses Fundstück nicht einfach getrennt von der Bundeslade betrachten. Deshalb ist auch der Ort des Fundes hier interessant: es ist der Raum Halle (Saale). Darüber, was es mit diesem Ort wohl auf sich haben könnte, hat sich aber noch nie jemand Gedanken gemacht.
Das Kuriose an dieser ganzen Geschichte ist aber, dass der eine Gott Israels in der Vorzeit zwar Israel als sein einziges Bundesvolk ausgewählt hat (und deshalb die Bundeslade nach Jerusalem gebracht hat), aber trotz dieser ausdrücklichen Erwählung Israels ist dieser Gott immernoch Herr über die ganze Welt. Allerdings war es vor einigen Jahrtausenden eben so, dass in manchen Gegenden das Klima günstiger war, und deshalb zählte Israel (so wie auch Ägypten) eben zu den am weitesten entwickelten Völkern, durch die Gott besser wirken konnte, als durch die Völker im Norden, denn mal ganz ehrlich, in Deutschland und im Raum Halle war damals, als diese Himmelsscheibe angefertigt wurde, noch nicht viel.
Da aber Gott ein vorausschauender Gott ist, war von Anfang an klar, dass sich seine Aktivitäten nicht nur auf Israel beschränken werden. Falls sein Volk, also Israel, untreu wird, musste es also einen Plan B geben. In diesem Fall hat Gott beschlossen, dass er den Schwerpunkt seines Wirkens in den Norden verlagern wird.
Israel, das gelobte Land, galt vielmehr als irdisches Abbild auf das wirkliche zu erwartende Reich Gottes, in dem die Ewigkeit sein würde. Warum soll aber nun, der Gott der Himmelsscheibe, derselbe sein wie der der Bundeslade? Wir erinnern daran, dass Gott ein ewiger Gott ist, sein Volk aber, die Juden nicht zwangsläufig sein ewiges Volk sein müssen, denn da Gott bereits vor dem Bundesschluss am Sinai ewig existiert hat, hat nur dieser Bund einen Anfang. Gott könnte ihn jederzeit auch wieder lösen, oder das Volk hat nur bestimmte irdische Aufgaben zu erfüllen, dann kündigt Gott seinen Bund wieder auf. ER trägt aber gleichzeitig auch Vorsorge für die Ewigkeit. Wenn Israel untreu werden sollte, hat er deshalb (und das so wie es aussieht, schon vor der Gründung Israels) beschlossen, den Schwerpunkt seines Wirkens in den Norden zu verlagern, wo dann auch die Ewigkeit sein soll, im Neuen Jerusalem sozusagen.
Genau das ist dann historisch nachweislich auch passiert. Nachdem die Juden in Jesus nicht den Messias gesehen haben, wurden die, die an Jesus glaubten, nachfolgend Christen genannt. Diese Christen hatten aber mit dem ursprünglichen Volk Gottes, den Juden, nichts mehr zu tun außer eben dass sie an einen ursprünglich jüdischen Messias glaubten und damit die geistige Nachfolge der Juden antraten. Sie sammelten sich aber aus den Heidenvölkern, und so wurde erst Rom zum Zentrum der Christenheit. Rom aber wurde bald darauf von den Germanen besiegt, und ja: hier handelt es sich tatsächlich um dieselben Germanen, welche auch in dem Gebiet des heutigen Deutschlands rund um die Himmelsscheibe siedelten. Diese germanischen Völker übernahmen aber schon bald das Christentum und so verlagerte sich das Zentrum der Christenheit langsam nach Norden, bis man schließlich das heutige Deutschland als dieses Zentrum verstehen könnte.
Wenn man also diese Himmelsscheibe von Nebra als frühe Prophezeiung versteht, dann sehen wir zugleich ihre Erfüllung. Sie ist wohl sehr alt und wurde schon gefertigt, ehe Gott überhaupt Israel erwählt hat. Und tatsächlich wurde dieses Deutschland, in dem vor 3.000-4.000 Jahren noch nicht viel los war, später sowohl zum Zentrum der Christen als auch der Juden (Diaspora).
Somit war also der Alte Bund gekündigt, Jerusalem war praktisch aufgegeben (aber nie völlig, denn so wie es aussieht gibt Gott eine Sache nie völlig auf). Die Bundeslade aber war nicht mehr von Bedeutung, und deshalb könnte man jetzt sagen, dass das Volk Gottes das Gebiet der Bundeslade verlies um in das der Himmelsscheibe zu siedeln.

Die Himmelsscheibe steht also damit für das Himmlische Jerusalem, oder für den Neuen Bund, während die Bundeslade für den sogenannten Alten Bund, oder das irdische Jerusalem steht.

Und wem das noch nicht reicht, der sei erinnert an das HALLEluja. Desweiteren sei daran erinnert, dass große Künstler wie der Komponist Georg Friedrich Händel aus Halle sind. Wir sehen also: ein Fundstück, das über 3.000 Jahre alt sein soll (oder sogar von 3.000 v.Chr., Anm. ich weiß es nicht und das kann auch wirklich niemand wissen) wurde erst vor kurzer Zeit irgendwo "zufällig" im Wald gefunden. Aber wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass wer immer das angefertigt hat, diese Leute haben sicher nur den einen Gott gepriesen. Oder es wurde von diesem selbst angefertigt, wie auch die Bundeslade. Und so wie es aussieht, hat der Gott Jerusalems, damit die Stadt Halle (Saale) tatsächlich zum neuen Mittelpunkt gemacht, und hat das schon tausende von Jahren vorher beschlossen.


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Himmelsscheibe von Nebra

25.12.2013 um 12:07
@Simowitsch
Geil!


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Himmelsscheibe von Nebra

25.12.2013 um 12:55
@Simowitsch
Nur heißt die Scheibe eben Himmelsscheibe von Nebra und nicht Himmelsscheibe von Halle. Kleiner Fehler Gottes? Oder vielleicht Plan C, falls Plan B auch nicht klappt?


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Himmelsscheibe von Nebra

25.12.2013 um 13:01
@Spöckenkieke
Jetzt nicht so kleinlich. Irgendwie verstehe ich den Lieben Gott, der den Sachsen mit der Beförderung zum Auserwählten Volk einen kleinen Ausgleich zur ewigen Bestrafung durch die Sprache angeboten hat...


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Simowitsch
ehemaliges Mitglied

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Himmelsscheibe von Nebra

25.12.2013 um 20:23
Der Aspekt des Mauerfalls mit anschließender Wiedervereinigung spielt hier auch noch mit rein. Die Ostdeutschen haben die Chance sich vor Gott zu bewähren aber sie wissen es noch nicht.


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