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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

27 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Weltall, Weltraum, Kosmos, Struktur, Aufbau, TOE, Theory Of Everything

Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 02:01
MEINE THEORIE :

Ich könnte mir auch vorstellen das ab einem bestimmten Punkt der Mikrokosmos zum Makrokosmos wird bzw. das jeder Mikrokosmos einen Makrokosmos darstellt bzw. enhält und umgekehrt.

Man kann es in 2 Richtung erforschen versuchen und schauen an welcher man zuerst über das Ende hinausschauen schafft um zu erkennen was die Gesammheit dessen nun darstellt bzw. von was, diese Gesamtheit wieder ein Teil ist.

Richtung 1:
man geht im Makrokosmos, Richtung Ende des Universums und verlässt dieses, falls es möglich wäre.

Richtung 2:
Man schaut so tief wie es nur eben möglich ist in den Mikrokosmos und am besten noch darüber hinaus. Dort sollen angeblich jetzt die Strings die kleinsten Teilchen sein die nun endlich unteilbar etc. sein sollen. Solch ein String könnte nach dieser Vorstellung ein Universum darstellen bzw.
das Universum in dem wir leben bildet in seiner Gesamheit einen solchen String woraus eben daraus die nächstgrösseren Teilchen (bis zum Atom) gebildet werden.

Denn seien wir mal ehrlich so richtig vorstellen das selbst in so einem String nichts mehr drin sein soll kann ich mir auch nicht wirklich und zwar genauso wenig wie das ausserhalb unseres Universums nichts mehr sein kann.

Stellt euch mal eine Bakterie vor und nehmen wir mal an diese hätte ein Bewusstsein.
Diese Bakterie lebt auf einer unserem Körper für diese muss sich unser Körper doch bereits wie ein Planet (für uns) vorkommen den sie wohl nie verlassen wird. Jetzt will diese Bakterie jedoch unseren Körper ( ihren Planeten) verlassen und endlich das gesamte Universum (in Ihrem Massstab) z.B so gross wie für uns eine Stadt erkundigen und verlassen. Das ist jedoch genauso unrelastisch wie, das wir es jemals schaffen unser Universum zu erfoschren/verlassen. Und nehmen wir mal an Sie schafft dieses dann auch noch und merkt das es da noch was anderes gibt, was grösseres. Unseren Planeten nämlich und irgendwann will sie dann auch diesen noch verlassen zu wollen.

Was ich damit sagen will ist das eine Bakterie mit einem Bewusstsein es nie für möglich gehalten hätte das das was sie selbst als universum ansieht, in dem fall eine Stadt für uns, es noch etwas weitaus grösseres gibt und zwar ein Universum nach unserem Massstab.

Das kann noch weiter gehen zb. das diese Bakterie von einem Virus befallen ist und dieses Virus, ebefalls mit einem Bewusstsein jetzt auch die Bakterie verlassen will uns ebenfalls das Universum erforschen will...

Aus diesem Masstab glaube ich erkennen zu können das es beliebig weit kleiner aber auch grösser geht. Das was für das Virus ein Universum darstellt (der Mikrokosmos) stellt es für die Bakterie oder später auch uns nicht mehr ganz so gross dar.
Wir sind genau zwischen dem Mikro und Makrokosmos und können nicht weit genug ins Universum bzw. über dessen Grenze hinaus schauen aber gleichzeitig auch nicht zu tief in den Mikrokosmos wo die Strings das Ende darstellen sollen. Das muss einen Grund haben.
Und daraus glaube ich zu erkennen das das was wir als Universum erkennen zu glauben, in Wahrheit auch nur ein Teil eines noch grösseren Systems ist. Hierbei würde natürlich sehr gut rein passen das es sich um etwas lebendiges handeln könnte. In dem Fall könnte unser Universum das Stringteilchen eines Atoms bilden welches wiederum Bestandteil einer Aminosäure ist die in Verbindung zu weiteren solchen ein Protein bildet usw. usw.

Ein Stringteilchen ist im übrigen noch gar nicht bewiesen worden.
Gesehen (auf Grund der nicht definierbar kleinen Grösse) wird es wohl auch nie werden können. Somit ist es lediglich erstmal nur eine Theorie.
Es wird aber angenommen das diese Teilchen wie Fäden aussehen sollen und in einem Rythmus schwingen sollen. Ich kann mir jedoch jetzt bereits vorstellen das es nicht ohne Grund schwingen tut. Vielleicht sind diese Schwingungen auch nur Kontraktionen und zwar nach einem Modell in welchem ein Universum durch einen Bigbang sich ausdehnt bis es an einer Stelle nicht mehr weiter geht und sich wieder in die Singuarität zusammenzieht um dann erneut in einem Bigbang sich auzudehnen. Hierwäre der Kreislauf geschlossen.

Egal in welche Richtung wir schauen alles ergibt aus einer bestimmten Entfernung immer nur einen Teil eines anderen noch grösseren Systems und ich wüsste nicht warum oder wo das aufhören sollte. Irgendwo wird sich der Kreis zwischen Mikro und Makrokosmos schliessen bzw das das eine ins andere übergeht bzw das eine ohne das andere nicht exsitieren kann weil es eben ein fester Bestanteil dessen ist es ist eins nur im jeweiligen Betrachungssbtand erkennt man es nicht erkennen kann weil entweder zu nah dran oder viel zu weit weg.

Aber jetzt kommt das beste :
nehmen wir nun an die Strings sind die absoluten unteilbaren Grundbestandteile jeglicher Materie und alles besteht aus diesen also auch wir Menschen.
All diese Teilchen enstanden im Urknall aus einer Singularität.
Das heisst alle Teilchen des unseren Universums waren mal alle auf einen unendlich kleinen Punkt fixiert bevor sie sich nach dem Urknall in alle Richtugen ausgebreitet haben.
Hieraus enstanden irgendwann auch wir sowie unser Bewusstsein. Jetzt versuchen wir nun (das gerade hier lesend) herauszufinden welchen Sinn das ganze nun schließlich hatte, wie es anfing wohin es geht, und vor allem WARUM?

Somit scheint hier klar zu sein das das Universum sich selbst zu verstehen versucht.
Es hinterfragt sich. Es versteht sich selbst nicht. Es will wissen warum es geschaffen wurde, wie lange es "leben" wird, oder wie genau es "sterben" wird.
Es hat hat tatsächlich Bedingungen geschaffen die auf einem Planeten sich Leben so entwickeln haben lassen das ein Bewusstsein für sich selbst geschaffen wurde.

Es scheint einen starken Überlebenswillen zu haben bzw. somit vielleicht zu wissen das es sterben wird und das will es wohl auf gar keinen Fall. Um nun ganz sicher zu gehen das auch irgendwer mal auf die Lösungen kommt muss jegliche Wahrscheinlichkeit dafür auf ein Maximum gestellt werden. Da es potenziell JEDER zu JEDER Zeit sein könnte müssen auch die richtigen Vorausetzungen geschaffen werden das so wenige wie möglich aussterben und so viele wie möglich überleben und weiter daran arbeiten.
Dieses wurde aber bereits an sämtliches Leben vom allerersten Anbegin (Zellteilung Einzeller) weitergegeben. Viel früher sogar, nämlich an Viruen welche nur aus Genen bestehen bis zum jeglichen anderen Tier/Mensch ist alles auf Überleben durch Fortpflanzen getrimmt. Weswegen weiss keiner so genau. Es sieht also so aus als ob es nur darum geht das das Universum sich endlich selbst versteht bzw. bei Bedarf einen Weg zum Überleben findet. Dann wäre der Sinn des Lebens und der ständigen weiteren Fortpflanzung gekärt und tatsächlich hätte man dann wohl auch keinen weiteren Sinn mehr zum Leben gehabt da wenn man alles weiss es nichts mehr zu endecken gibt bzw auch alles gelöst werden kann.
Das Gehirn ist ja auch auf ständige lösen von Aufgaben ausgelegt alles andere endet in Langeweile und bringt nichts.

Das Leben wurde also eigentlich nur zum Zweck erschaffen, dem Universum eine Selbserkenntnis zu beschaffen.
Durch viele unendlichen Kombinationen der DNA und deren Mutationen sind WIR nun das was der Lösung bis jetzt wohl am nähesten gekommen ist.

Was haltet Ihr von dieser Theorie?


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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 02:18
lhccern schrieb:man geht im Makrokosmos, Richtung Ende des Universums und verlässt dieses, falls es möglich wäre.
Da hast Du aber ein Kausalitäts-Problem. Das Universum breitet sich mit dem Raum aus und nicht in diesem, ergo: Du kannst es nicht verlassen. Wie denn auch?
lhccern schrieb:Dort sollen angeblich jetzt die Strings die kleinsten Teilchen sein
lhccern schrieb:Denn seien wir mal ehrlich so richtig vorstellen das selbst in so einem String nichts mehr drin sein soll kann ich mir auch nicht wirklich und zwar genauso wenig wie das ausserhalb unseres Universums nichts mehr sein kann.
Irgendein Teilchen muss das "letzte" sein. Es gibt eine Reihe von "Fundamentalteilchen", bei denen man davon ausgeht, dass sie nicht weiter Teilbar sind. Dazu gehören z.B. Quarks, Elektronen und Neutrinos.

Man geht davon aus, dass sie unteilbar sind, weil man
1) keine Spaltungsreaktionen kennt und
2) es keine anerkannte Theorie gibt, die diese Teilchen als zusammengesetzt beschreibt und dabei Effekte einfacher erklären kann, als wenn sie unteilbar wären.
Mit Strings ist das so eine Sache: man weiss nicht genau, ob es die gibt, und wenn ja, dann sind wohl alle anderen Teilchen Schwingungszustände der Strings - was aber nicht heißen würde, dass sie teilbar wären.
Weiters muss man zur "Spaltung" immer kleiner werdender Teilchen so viel Energie aufwenden, dass die Konzentration an Energie an einem bestimmten Punkt irgendwann so groß ist, dass kein "festes" Teilchen mehr existieren kann. Also, dann ist nur noch Energie da.

Zur "Kleinheit" (von Teilchen) und ihrer Grenzen ist vielleicht noch folgender Wikipedia-Artikel von Interesse: Wikipedia: Planck-Skala
lhccern schrieb: genauso wenig wie das ausserhalb unseres Universums nichts mehr sein kann.
Es gibt kein "außerhalb des Universums", weil es sich ja wie gesagt mit dem Raum ausbreitet. Dahinter ist nichts existent, denn der "Sein-Zustand" benötigt u.A. einen Raum.

Aber Dein Gedanke vom Universum, dass sich selbst zu verstehen versucht, gefällt mir. So habe ich das noch nie betrachtet. Auch wenn man darüber nur spekulieren kann... es ist ein schöner Gedanke.


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04.03.2011 um 02:38
22aztek schrieb:Es gibt kein "außerhalb des Universums", weil es sich ja wie gesagt mit dem Raum ausbreitet. Dahinter ist nichts existent, denn der "Sein-Zustand" benötigt u.A. einen Raum.
Da es einen Raum benötigt, muss ja eigentlich auch was da sein das dem Raum ermöglicht sich auszubreiten. Nichts oder nicht existent in welcher Form? Deshalb stellt sich die berechtigte Frage in „was hinein“ der Raum expandiert. Solange eine Expansion statt findet, ist das Universum noch nicht an die Grenzen gestossen, ansonsten steht das Ganze an und kann sich nicht weiter ausbreiten.

Ein kleiner Blubb im Nirgendwo.
In etwas hinein expandieren bedeutet nicht zwingend vermischen.
So wie das Nichts meines Erachtens auch etwas ist.


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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 02:44
@DonFungi
DonFungi schrieb:Da es einen Raum benötigt, muss ja eigentlich auch was da sein das dem Raum ermöglicht sich auszubreiten.
Viel mehr ist es so, dass nichts da ist, dass die Expansion verhindern könnte und deshalb:
DonFungi schrieb:Nichts oder nicht existent in welcher Form?
...in gar keiner.
DonFungi schrieb:Solange eine Expansion statt findet, ist das Universum noch nicht an die Grenzen gestossen, ansonsten steht das Ganze an und kann sich nicht weiter ausbreiten.
Das Universum kann an keine "feste" Grenze stoßen, denn es begrenzt sich ja selbst.
DonFungi schrieb:So wie das Nichts meines Erachtens auch etwas ist.
Also das ist Nonsens. "Nichts" ergibt sich aus seinem Gegenüber, dem Begriff des "Seins". Das "Nichts" gib es nicht. Die Existenz der "Leere" ist ein fataler Irrglaube. Die Nicht-Existenz bzw. das absolute Nichts zeichnet sich grundsätzlich dadurch aus, dass es absolut und unter keinen Umständen, jenseits seines begrifflichen Seins existiert und nur etwas, das existiert, etwas Anderem nachfolgen kann.
Wer somit behauptet, dass die Existenz die Folge, der Nicht-Existenz sein könnte, übersieht den "Grundcharakterzug" der absoluten Nicht-Existenz - nämlich: absolut nicht zu existieren - und behandelt sie so, als wäre sie etwas Existentes. -Und darin sehe ich das Problem: in so einem Fall kann man natürlich jede mögliche Matrix über das "Nichts" legen, was aber schon von vornherein nicht möglich ist.


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04.03.2011 um 06:45
@lhccern
lhccern schrieb:Dort sollen angeblich jetzt die Strings die kleinsten Teilchen sein die nun endlich unteilbar etc. sein sollen. Solch ein String könnte nach dieser Vorstellung ein Universum darstellen bzw.
Du schreibst das sogenannte "strings" die kleinsten und unteilbarsten Teilchen sind...

trotzdem soll sich etwas (in Deinem Fall ein Universum) darin befinden...
Das erschließt sich mir nicht, aber wenn es so wäre, dann wäre dort ebenflls ein e Ansammlung von Strings und weitere Universen, usw...
lhccern schrieb:Wir sind genau zwischen dem Mikro und Makrokosmos und können nicht weit genug ins Universum bzw. über dessen Grenze hinaus schauen aber gleichzeitig auch nicht zu tief in den Mikrokosmos
das sehe ich auch so,leider... aber wir werden uns weiter entwickeln...

Du schreibst in dem Satz weiter...
lhccern schrieb:Das muss einen Grund haben.
Nö...das muss keinen Grund haben...
lhccern schrieb:Und daraus glaube ich zu erkennen das das was wir als Universum erkennen zu glauben, in Wahrheit auch nur ein Teil eines noch grösseren Systems ist. Hierbei würde natürlich sehr gut rein passen das es sich um etwas lebendiges handeln könnte.
Jupp, da stimme ich dir zu, wobei es nichts lebendiges sein muss, aber ich glaube schon...
lhccern schrieb:Gesehen (auf Grund der nicht definierbar kleinen Grösse) wird es wohl auch nie werden können. Somit ist es lediglich erstmal nur eine Theorie.
Ich denke das wird sich ändern, bzw. die Berechnungen werden besser, Plancksche Bedingungen , Heisenbergsche Unschärferelation,... sind auf jeden Fall ein Hemmnis...
lhccern schrieb:Somit scheint hier klar zu sein das das Universum sich selbst zu verstehen versucht.
Es hinterfragt sich. Es versteht sich selbst nicht. Es will wissen warum es geschaffen wurde, wie lange es "leben" wird, oder wie genau es "sterben" wird.
Es hat hat tatsächlich Bedingungen geschaffen die auf einem Planeten sich Leben so entwickeln haben lassen das ein Bewusstsein für sich selbst geschaffen wurde.
Für mich ein guter gehaltvoller Ansatz...
lhccern schrieb:Durch viele unendlichen Kombinationen der DNA und deren Mutationen sind WIR nun das was der Lösung bis jetzt wohl am nähesten gekommen ist.
Da wissen wir nicht, wir könnten auch eher "unten in der Skala" angesiedelt sein...


Insgesamt ist es ein guter Post von Dir, interessante Ansätze, ich unterhalte mich mit einigen Menschen schon sooooooooo lange über genau diese Grundzüge, aber die Schwächen/Ungenauigkeiten dieser/solcher Theorien sind meines Erachtens zur zeit nicht auszumerzen.

Ist ja auch klar, stell Dir vor Du wärst ein Virus, wie weit würdest Du (Virus) in den Erklärungen über Deinen Wirt (Mensch) kommen? Und dann hättest Du gerade mal eine Region oder Deinen Wirt als Individuum erklärt und das nur als Momentaufnahme, und würdest an das nächste Rätsel (z.B. da Du als Virus gerade an der Nasenschleimhaut hängst und kalte Luft verspürst, oder die Sonne scheint, oder sonst irgendetwas wahrnimmst) stossen...


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04.03.2011 um 07:28
@lhccern

Dein Text ist schön geschrieben aber "Theory of Everything" ist doch etwas gewagt :D..Mir gefallen aber deine philosophischen Ansätze. Dass mit dem Virusvergleich der ausbrechen will hatt irgendwie Paralellen zum neuen TRON Film..naja was ist das "Ende" des Universums. Ist es der äusserste Ort der Expansion? Da aber diese immer noch wirkt verändert sich dieses "Ende" dauernd..Oder ist es quasi irgendeine Grenze unserer Materie? Ja du sprichst mit deinen strings & weiteren verschachtelungen eigentlich an was einige Astrophysiker tatsächlich mit der Theory of Everything verbinden.. dh. ist dass nix neues und du bist nicht der erste der auf den Gedanken kommt :D

als Tipp würde ich dir empfehlen "der grosse Entwurf" von Hawking zu lesen darin wird dass meiste ausführlich behandelt


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ems
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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 10:22
Hallo,das Universum befindet sich bis zum kleinsten Teil in einem Kreislauf.Ausdehnung bis zum ultimativen Punkt,dann Zusammenbruch und wieder Ausdehnung.Erinnert das nicht an das Leben generell?
Es gilt als erwiesen das alle Materie aus Energie besteht.Energie kann nicht verloren gehen.
Also hat alles seinen Punkt in diesem Rythmus.Du,ich und jede Bakterie.
Der TE hat meiner Meinung nach vollkommen Recht wenn er annimmt das wir und unser Universum Bestandteil etwas grösseren sind.


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04.03.2011 um 12:42
Klingt irgendwie unlogisch.
Naja, ich hab ja auch nicht alles versttanden.


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04.03.2011 um 12:52
zweifels schrieb:Du schreibst das sogenannte "strings" die kleinsten und unteilbarsten Teilchen sind...

trotzdem soll sich etwas (in Deinem Fall ein Universum) darin befinden...
Das erschließt sich mir nicht, aber wenn es so wäre, dann wäre dort ebenflls ein e Ansammlung von Strings und weitere Universen, usw...
Ja, ich weiss das ist wirklich ein Problem mit welchem mein Verständnis richtig zu kämpfen hat.
Denn es widerspricht jeglicher Logik oder zumindest meiner, das etwas in ein sogenanntes Nichts hinein expandiert.
Ich weiss nicht ob Ihr das kennt aber manchmal hat man so ein Gefühl.
Das man vor scheinbar erwiesene Tatsachen gestellt wird, in dem Fall das eben ausserhalb des Universums nichts ist und es sich trotzdem irgendwo
hinein ausbreiten tut, aber das innere Gefühl sagt einem trotzdem das kann doch gar nichts sein, es muss da was ausserhalb geben.
Wie auch immer... ein Gefühl ist kein Gegegenbeweis und das weiss ich.

Warum es uns aber wie eine Expandieren in ein nichts vorkommt denke ich liegt in erste Linie an der/unserer Posistion des Betrachters.
Deshalb vergleiche ich so gerne den Mikrokosmos mit dem Makrokosmos weil mir dieser eben als lediglich eine vergrösserte Version davon vorkommt.

In dem Fall stelle man sich eine Körperzelle vor in der ein Virus "lebt".
Wenn dieses Virus nun von Zellwachstum was mitbekommen könnte, in dem es dieses durch Beobachtungen studiert würde es sich doch genauso wundern.
Die Zelle scheint sich ins scheinbare Nichts zu expandieren bzw sich zu teilen.
Die Zelle scheint an keiner Stelle einen Eingang oder Ausgang zum verlassen dieser zu haben und wirkt wie ein geschlossenes System für den winzigen Betrachter.
Eine Zelle lebt aber auch nicht ewig und stirbt somit irgendwann ab wird vom Körper dann durch eine neue ersetzt. Dieser Vorgang wehrt ebenfalls nicht ewig.
Somit könnte man doch immer gute Rückschlüsse auf den Markokosmos schliessen denn warum sollten die gleichen Naturgesetze dort keine bzw. nicht mehr die selbe Wirkung haben bzw. die selben Strukturen bilden und bevollgen
die im Mikrokosmos dem scheinbaren Fundamt vom allem, seither so gut und immer wieder gleich funktioneren.

Interessant ist auch ein Bild welches die Berechung von allem was Licht abstrahlt (oder der gesamten sichtbaren Materie, weiss nicht mehr genau) im Gesamten Universum darstellt.
Dieses zeigt die Struktur die der eines neuronales Netzes sehr ähnlich sieht.
Ich weiss nicht ob Ihr das Bild kennt.
Ist das etwa Zufall?
Ich meine ein besseres Indiz kann es doch gar nicht geben auf immer wiederkehrende Strukturanordnungen.
Es scheint sich also im Mikrokosmos einiges genauso anzuordnen wie Makrokosmos.
Auch hier tritt wieder als die einzigste Schwierigkeit auf, dieses in der Gesamtheit aus unsererem entferten Punkt des Beobachters zu erkennen.
zweifels schrieb:Du schreibst das sogenannte "strings" die kleinsten und unteilbarsten Teilchen sind...

trotzdem soll sich etwas (in Deinem Fall ein Universum) darin befinden...
Das erschließt sich mir nicht, aber wenn es so wäre, dann wäre dort ebenflls ein e Ansammlung von Strings und weitere Universen, usw...
Ja genau das will ich damit sagen das das unserer Universum aus unserer Beobachtersicht nur ein Teiluniversum eines anderen ist das ebenfalls andere kleine Universen beinhaltet
welche zwar nicht unendlich sind da man diese zumindest theoretisch zählen könnte, wohl aber auf einen vorerst unbestimmten Zeitraum (man könnte es unendlich nennen) weiterhin so reproduzieren werden.
Aus dem Grund glaube ich auch das das Universum wie wir es definieren nicht das ist was wir da glauben erkannt zu haben. Also nicht die Gesammtheit allens sondern nur die Gesamtheit dessen was wir sehen, begreifen können.
Es müsste somit eine neuer, ein wirklich allumfassender Begriff neu definiert werden was auch mögliche andere Universen unter einem Begriff vereint.


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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 13:00
Hier die Vergleichsbilder - neuronales Netz zu Universumstruktur :

71339,1299240004,gehirn-und-universum
71339,1299240004,kosmisches-gehirn


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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 14:26
Und um nochmals auf den Ansatz zu kommen, das sich das Universum versucht selbst zu verstehen
und das Leben welches möglicherweise nur zu dem Zweck enstanden ist diese Aufgabe zu lösen...
Am "einfachsten" wäre es natürlich alles zu berechnen.
Würden wir aber dann noch verstehen was wir da eigentlich erechnet haben?
Ich laube wir sind an einen Punkt angekommen wo wir jetzt selbst Hilfe brauchen.


Und wie hilft sich der Mensch?
Am einfachsten versucht er mit anderen Mitmenschen gemeinsam das Problem anzugehen.
Jetzt haben wir aber fast 7 Mrd. Menschen und keiner kommt so wirklich weiter.
Um das grösste Rätsel aller Zeiten zu lösen brauchen wir eine revolutionäre Technik!

Denn das menschliche Gehirn hat stärken aber auch grosse Schwächen.
Die grösste Stärke ist die durch ein Bewusstsein geschaffene und sich immer wieder neu gestaltete Kreativität. Denn Probleme sind nicht immer nur mit einer Formel zu lösen manchmal muss sich auch entscheiden ob ich links oder rechts abbiege und nicht nur geradeaus und vor allem dazu um mit den Ergebnissen eine Berechnung auch faktisch etwas anfan zu können.
Denn Niemanden nützt die Lösung eine Rechnung als reine Zahl wenn man nichts weiter damit anzufangen weiss.

Jetzt kommen wir zu der Schwäche des Gehirns.
Der Nachteil eines Bewusstseins sowie seiner Kreativität kostet dermassen viele Resourcen
das für die reinen Rechenvorgänge (wie sie der Computer bewerkstelligt) kaum noch Kapazitäten übrig bleiben.
Das Gehirn ist zu langsam darin, überlastet schnell und arbeitet nicht effektiv genug um schnell grosse Zahlen / Formeln etc. zu berechnen. Das hat der Mensch aber gerade mal vor (nicht mal) 100 Jahren erst entdeckt. Dieser Helfer ist wirklich gut und in dem was das Gehirn nicht schafft, diesem mit leichtigkeit weit überlegen. Obwohl das Gehirn theoretisch noch von keinem Prozessor oder Supercomputer an reiner Rechenleistung übertroffen wurde scheint es die verfügbare Leistung nicht so abzurufen wie wir das vielleicht gerade brauchen.
Und auch diese schnellsten Supercomputer kommen an Ihrer Grenzen.
Die Besten von Ihnen schaffen es gerade mal mehr oder weniger genau das Wetter zu berechnen, von dem uns bekannten Universum also noch seeehr weit weg.

Nun ist also das Bewusstsein/Kreativität sowie die reine Rechenleistung, auch wenn sie noch nicht auf der vollen Leistung des gEhirn angekommen ist schon fast an Ihrem Leistungsende.
Doch auch das Bewusstsein lässt sich leicht täuschen und zwar immer dann wenn es mit dem bis jetzt angesammelten Wissen an neues und unbekanntes stösst. Es versucht immer und immer wieder das vorhandene Wissen (VOREINGENOMMEN) auf das neue anzuwenden.
Und das kann nicht immer klappen.


Was wir nun also als nächsten Schritt bräuchten wäre die Erschaffung einer künstlichen Intelligenz. Diese müsste dann mit sämtlichen Wissen/Daten Formeln etc. gefüttert werden und mit reiner (die ebenfalls erst erreicht werden müsste) Rechenleistung versuchen ein Ergebnis bzw. eine Definition für alles zu erechnen. Und für neue unbekannte Dinge kreativ und unvoreingenommen neue Lösungsansätze bringen.

Das Problem in der Erschaffung einer künstlichen Intelligenz ist jedoch das erschaffen eines Bewusstseins. Rein mechanisch / elektrisch (wie unsere ganze Computer heute funktionieren) wird dieses möglicherweis gar nicht möglich sein. Irgendwas biochemisches bzw. ein biochemisches Netzwerk müsste erst geschaffen werden auf der Funktionsbasis eines Gehirns jedoch eins was sich noch gezielt kontrollieren lässt. Wie auch das menschliche Gehrin müsste es erst über weitere solcher, netzwerkmässsig verbunden werden um durch Informationsaustausch mit den anderen zu erst lernen. Denn genau wie das menschliche Gehirn schon mit gewissen Kapazitäten / Fähigkeiten geboren wird, muss es auch mit Informationen gespeist werden.
In Kombination mit reiner Rechenleistung elektrisch funktionierender Prozessoren wäre es dem unseren Gehirn sowie allen anderen zuvor gebauten Computern überlegen und könnte deutlich mehr berwerkstelligen als beide einzeln.

Wie zerbrechlich unsere ganze Zivilisation doch eigentlich ist und wie starkt gefährdet ein solches Ziel zur Lösung des Verständnisses des Universums über sich selbst ist, zeigt uns hierbei auch unsere grösste Stärke. Denn nur eine Generation ohne sämtliche Weitergabe jeglicher Informationen die wir bis jetzt erarbeitet haben und der Mensch muss wieder beim Erlernen des aufrechenten Ganges und rumexperamtieren mit Stöckern und Steinen anfangen.

Nun bin ich natürlich etwas weit abgedriftet aber das sind eben so die Dinge die mir fast jeden Abend wenn ich im Bett liege und einschalfen versuche, so durch den Kopf gehen.


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secytron
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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 17:21
@lhccern
lhccern schrieb:Ich könnte mir auch vorstellen das ab einem bestimmten Punkt der Mikrokosmos zum Makrokosmos wird bzw. das jeder Mikrokosmos einen Makrokosmos darstellt bzw. enhält und umgekehrt.
Was Mikrokosmos und was Makrokosmos sind ist eine Frage der Definition. Definiert man einmal den Mikrokosmos als das was kleiner als ein durchschnittlicher Mensch ist und den Makrokosmos als das was größer als der durchschnittliche Mensch ist, ist klar das die Menge aller Mikrokosmen im Makrokosmos enthalten sind.
lhccern schrieb:Richtung 2:
Man schaut so tief wie es nur eben möglich ist in den Mikrokosmos und am besten noch darüber hinaus. Dort sollen angeblich jetzt die Strings die kleinsten Teilchen sein die nun endlich unteilbar etc. sein sollen. Solch ein String könnte nach dieser Vorstellung ein Universum darstellen bzw.
das Universum in dem wir leben bildet in seiner Gesamheit einen solchen String woraus eben daraus die nächstgrösseren Teilchen (bis zum Atom) gebildet werden.
Nein, dann wäre die Planck Länge unterschritten.
lhccern schrieb:Denn seien wir mal ehrlich so richtig vorstellen das selbst in so einem String nichts mehr drin sein soll kann ich mir auch nicht wirklich und zwar genauso wenig wie das ausserhalb unseres Universums nichts mehr sein kann.
Wieso nicht ? Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass es ein außerhalb des Universums gibt, den dort wo es keine Koordinatensysteme gibt kann man kein "außerhalb" definieren. Genauso wenig wie das eine fundamentale Einheit eine weitere Unterstruktur aufweist.
lhccern schrieb:Und daraus glaube ich zu erkennen das das was wir als Universum erkennen zu glauben, in Wahrheit auch nur ein Teil eines noch grösseren Systems ist. Hierbei würde natürlich sehr gut rein passen das es sich um etwas lebendiges handeln könnte. In dem Fall könnte unser Universum das Stringteilchen eines Atoms bilden welches wiederum Bestandteil einer Aminosäure ist die in Verbindung zu weiteren solchen ein Protein bildet usw. usw.
Das Universum ist jedoch definiert, "das Gesamte" zu sein. Wird nachgewiesen, dass es höherdimensionale Räume gibt in denen es nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie weitere "Universen" enthalten, wird man diesen übergeordneten Raum wahrscheinlich als Multiversum bezeichnen, obgleich dies nicht ganz richtig sein kann, wenn man streng von der Definition des Wortes "Universum" ausgeht.
lhccern schrieb:Ein Stringteilchen ist im übrigen noch gar nicht bewiesen worden.
Gesehen (auf Grund der nicht definierbar kleinen Grösse) wird es wohl auch nie werden können. Somit ist es lediglich erstmal nur eine Theorie.
Es wird aber angenommen das diese Teilchen wie Fäden aussehen sollen und in einem Rythmus schwingen sollen. Ich kann mir jedoch jetzt bereits vorstellen das es nicht ohne Grund schwingen tut. Vielleicht sind diese Schwingungen auch nur Kontraktionen und zwar nach einem Modell in welchem ein Universum durch einen Bigbang sich ausdehnt bis es an einer Stelle nicht mehr weiter geht und sich wieder in die Singuarität zusammenzieht um dann erneut in einem Bigbang sich auzudehnen. Hierwäre der Kreislauf geschlossen.
Dies ist nicht möglich, weil dann die Plancklänge unterschritten wäre. Geht man davon aus das Raum und Zeit gequantelt sind, so gibt es auch kein "innerhalb" eines RZ Quants.
lhccern schrieb:Egal in welche Richtung wir schauen alles ergibt aus einer bestimmten Entfernung immer nur einen Teil eines anderen noch grösseren Systems und ich wüsste nicht warum oder wo das aufhören sollte. Irgendwo wird sich der Kreis zwischen Mikro und Makrokosmos schliessen bzw das das eine ins andere übergeht bzw das eine ohne das andere nicht exsitieren kann weil es eben ein fester Bestanteil dessen ist es ist eins nur im jeweiligen Betrachungssbtand erkennt man es nicht erkennen kann weil entweder zu nah dran oder viel zu weit weg.
Wäre das System unendlich groß, so könnte es keine kleineren Systeme geben. Die Existenz unsereiner verbietet dies. 1 von unendlich subtrahiert ist immer noch unendlich. Die Summe der Volumen noch so großer "Universen" ergäbe kein "Unendliches" Universum. Somit muss es eine Obergrenze für die Größe des Gesamtes Systems geben.
lhccern schrieb:Aber jetzt kommt das beste :
nehmen wir nun an die Strings sind die absoluten unteilbaren Grundbestandteile jeglicher Materie und alles besteht aus diesen also auch wir Menschen.
All diese Teilchen enstanden im Urknall aus einer Singularität.
Das heisst alle Teilchen des unseren Universums waren mal alle auf einen unendlich kleinen Punkt fixiert bevor sie sich nach dem Urknall in alle Richtugen ausgebreitet haben.
Hieraus enstanden irgendwann auch wir sowie unser Bewusstsein. Jetzt versuchen wir nun (das gerade hier lesend) herauszufinden welchen Sinn das ganze nun schließlich hatte, wie es anfing wohin es geht, und vor allem WARUM?
Der Fehler ist es anzunehmen es gäbe einen Sinn, den sucht man in Universum vergebens.
lhccern schrieb:haben lassen das ein Bewusstsein für sich selbst geschaffen wurde.

Es scheint einen starken Überlebenswillen zu haben bzw. somit vielleicht zu wissen das es sterben wird und das will es wohl auf gar keinen Fall. Um nun ganz sicher zu gehen das auch irgendwer mal auf die Lösungen kommt muss jegliche Wahrscheinlichkeit dafür auf ein Maximum gestellt werden. Da es potenziell JEDER zu JEDER Zeit sein könnte müssen auch die richtigen Vorausetzungen geschaffen werden das so wenige wie möglich aussterben und so viele wie möglich überleben und weiter daran arbeiten.
Das Universum selbst hat kein Bewusstsein und demnach keinen Willen. Es existiert so, wie es existieren kann.
lhccern schrieb:Dieses wurde aber bereits an sämtliches Leben vom allerersten Anbegin (Zellteilung Einzeller) weitergegeben. Viel früher sogar, nämlich an Viruen welche nur aus Genen bestehen bis zum jeglichen anderen Tier/Mensch ist alles auf Überleben durch Fortpflanzen getrimmt. Weswegen weiss keiner so genau. Es sieht also so aus als ob es nur darum geht das das Universum sich endlich selbst versteht bzw. bei Bedarf einen Weg zum Überleben findet. Dann wäre der Sinn des Lebens und der ständigen weiteren Fortpflanzung gekärt und tatsächlich hätte man dann wohl auch keinen weiteren Sinn mehr zum Leben gehabt da wenn man alles weiss es nichts mehr zu endecken gibt bzw auch alles gelöst werden kann.
Das Gehirn ist ja auch auf ständige lösen von Aufgaben ausgelegt alles andere endet in Langeweile und bringt nichts.
Das Leben entstand, weil es auf der Erde entstehen konnte. Die überwältigende Mehrheit der Planeten ist frei von Leben, man kann mit ungefähr 10 Zivilisationen pro 10^9 Sternensystemen rechnen.
lhccern schrieb:Das Leben wurde also eigentlich nur zum Zweck erschaffen, dem Universum eine Selbserkenntnis zu beschaffen.
Durch viele unendlichen Kombinationen der DNA und deren Mutationen sind WIR nun das was der Lösung bis jetzt wohl am nähesten gekommen ist.
Nö, es gib nur endlich viele Kombinationen der DNA.


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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 18:16
lhccern schrieb:Denn seien wir mal ehrlich so richtig vorstellen das selbst in so einem String nichts mehr drin sein soll kann ich mir auch nicht wirklich und zwar genauso wenig wie das ausserhalb unseres Universums nichts mehr sein kann.
Du läufst da in einen ganz bösen infinite regress, denn irgendwo gibt es immer natürliche Ober- und Untergrenzen, ergo ist irgendwann Feierabend.

Und nur, weil man sich nicht vorstellen kann, dass irgendwo Schluss ist, wird halt eine weitere Existenzebene postuliert, die aber das bekannte Problem nicht löst.
lhccern schrieb:Somit scheint hier klar zu sein das das Universum sich selbst zu verstehen versucht.
Gar nix ist klar.

Wenn Du annimmst, das Universum sei irgendeine Form von Organismus mit Willen, Ideen und folglich Bewußtsein, dann sagst Du, dass es bereits unreduzierbar komplex ist. Wäre es das, bräuchte es auch keine Menschen oder andere Lebewesen, die dann irgendetwas erkennen müssten, da das Universum sich folglich schon erkennen kann.

Das ist mal wieder typisch pantheistisch (=überflüssig). ;)
lhccern schrieb:Es will wissen warum es geschaffen wurde, wie lange es "leben" wird, oder wie genau es "sterben" wird.
Hä? Ist Dir der Energieerhaltungssatz bekannt?
Scheinbar nicht, sonst hättest Du sowas kaum geschrieben.
lhccern schrieb:Es scheint einen starken Überlebenswillen
Aber "Überlebenswille" muss erstmal entstehen (durch evolutionäre Schritte). Deswegen sagte ich ja: Das Universum ist kein Organismus!
lhccern schrieb:Das Leben wurde also eigentlich nur zum Zweck erschaffen, dem Universum eine Selbserkenntnis zu beschaffen.
Damit implizierst Du aber einen "Moment" innerhalb eines an sich immer schon dagewesenen Daseins. Von daher riecht das für mich nach einem Anfang (Universum erkannte sich selbst) und Ende (Universum durch Mensch Selbsterkenntnis erlangt)- Szenario. Warum das dann nicht schon "vorher" passiert ist, bleibt somit unerklärt.
lhccern schrieb:Was haltet Ihr von dieser Theorie?
Scheint mir eher existentialistisch und nicht naturwissenschaftlich. Ersteres neigt aber, das sieht man auch im Thread, zu Subjektivität, da jeder seine eigene Existenz anders betrachtet. Das Universum als Gesamtfläche der Existenz da miteinzubeziehen halte ich für fatal.


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Meine Theorie zum Universum (theory of everything)

04.03.2011 um 18:54
secytron schrieb:Das Universum selbst hat kein Bewusstsein und demnach keinen Willen. Es existiert so, wie es existieren kann.
Wenn jeodch "alles" uns bekannte im Universum in einer Singularirtät angefangen hat dann sind wir ein Teil des Universums oder gar das Universum selbst und oder das Universum ist ein Teil von uns. Somit scheint das Universum ein Bewusstsein für sich selbst schaffen zu können oder nicht?
In dem Fall eben in uns. Und da wir ein Bewusstsein haben und selbst das Universum oder zumindest ein Teil davon sind hat es das demnach auch. :-P
secytron schrieb:Nö, es gib nur endlich viele Kombinationen der DNA.
Müsste es dann folgerichtig nicht irgendwann zu einer 100%gen eins zu eins Kopie/Klon eines Lebenwesen wie z.B. eines Menschen kommen? Zumindest wahrscheinlichkeitstechnich ;-)
secytron schrieb:Der Fehler ist es anzunehmen es gäbe einen Sinn, den sucht man in Universum vergebens.
Aber warum denn nicht?
Wenn das Universum den Teilchen (zb. Atomen) die Möglichkeit "gegeben" hat verschiedene Verbindungen/Kombinationen einzugehen welche alle nach festen Regeln funktionieren
es keine Ausnahme für Verletzung dieser Regeln gibt, muss das schon einen Sinn haben.
Sonst könnte alles doch tatsächlich total chaotisch (ohne Sinn ablaufen).
Es ist aber die perfekte Ordnung mit Regeln für die kleinste Kleinigkeit und jede Ausnahme, jeden Zustand. Es gibt also eine Möglichkeit innerhalb des gegebenen Rahmens zu jeder möglichen Reaktion der Teilchen untereinander... es müssen nur die Bedingungen stimmen.
Sinn ist doch das Gegenteil von Unsinn und Chaos könnte man doch als Unsinn bezeichnen oder?
Demnach sieht es so aus als ob das Universum ein riesiger Expermentierkasten wäre der selbst alle Kombinationen durchtesten lässt ohne jedoch aktiv selbst einzugreifen denn dafür sind die Naturgesetze da um es etwas einzugrenzen/zusammen zuhalten etc.

Der Wahrschneinlichkeit eines unendlichen Universums von welchem man momentan zwar nicht ausgeht, dürfte somit jede erdenkliche Kombination einmal vorkommen lassen, somit wohl auch eine die das Universum als Gesamtheit zu einem eigenen Bewusstsein verhilft.
Aber ich denke auch das ist nicht der letzte Wissenstand über die Ausdehnung/Ende des Universums den wir erleben werden.
So wie ich das verstanden habe ist die momentane Theorie das alles auseinander driftet so das selbst die Atome irgendwann auseinander gerissen werden.


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04.03.2011 um 18:54
22aztek schrieb:
Es gibt kein "außerhalb des Universums", weil es sich ja wie gesagt mit dem Raum ausbreitet. Dahinter ist nichts existent, denn der "Sein-Zustand" benötigt u.A. einen Raum.
Na ja, ich hätte das sogenannte "Nichts" schreiben sollen.
Ansonsten bin ich auch der Meinung im Sprachgebrauch für nichts, nichts vorhandenes zu sehen.

Nichts, und da wirst du sicher Beistimmen, wird mittlerweile auch für das Unbekannte gebraucht.
Zumal der im Zitate-Feld stehende Satz, kein Ausserhalb des von uns genannten Universums zu lässt. Dennoch dem Seiens-Zustand ein Raum zugesprochen wird.

Das Universum scheint demnach als Ultima Solo zu bestehen. ...?
Die Wissenschaft beschreibt ein expandierendes Universum. Das bedeutet es breitet sich aus, wächst, wird grösser. So müsste auch etwas da sein, was die Möglichkeit dazu bietet sich auszubreiten. Der Raum erschaffe sich selbst als Folge von Aktion und Reaktion, beschreibt leider nicht, in welcher Physikalischen Einheit sich das Unversum selbst befindet. ...Ultima Solo?

Du siehst, ich schreibe bewusst "scheint" da ich es selbst nicht besser weiss. Somit kann ich auch nicht sagen in wie weit ein Raum einen weiteren Umstand für sein bestehen fordert.


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04.03.2011 um 18:58
lhccern schrieb:Sonst könnte alles doch tatsächlich total chaotisch (ohne Sinn ablaufen).
Es ist aber die perfekte Ordnung mit Regeln für die kleinste Kleinigkeit und jede Ausnahme, jeden Zustand. Es gibt also eine Möglichkeit innerhalb des gegebenen Rahmens zu jeder möglichen Reaktion der Teilchen untereinander... es müssen nur die Bedingungen stimmen.
Nein, nein, nein! Das darf doch nun nicht wahr sein!

Hast Du Dir schon mal überlegt, WOHER dein Sinn für vermeintliche "Ordnung" und "Chaos" kommt? Korrekt: Aus der Erfahrung und durch Wechselwirkung mit deiner Umwelt.

Ordnung ist dabei synonym für etwas, was zu funktionieren scheint oder, und da beginnt ja schon der Haken, für etwas, das klar einzugrenzen bzw. zu erfassen ist.

Du vergisst dabei, dass dieses Argument typisch menschlich-subjektiv ist.

Würdest Du in einem Ort entstehen, wo es Frösche regnet, Planeten ineinanderkrachen etc., aber dennoch überleben, einfach, weil Du das gewohnt bist, würdest Du eine Welt wie die unsere als "chaotisch" bezeichnen.


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04.03.2011 um 19:24
Mr.Dextar schrieb:Nein, nein, nein! Das darf doch nun nicht wahr sein!

Hast Du Dir schon mal überlegt, WOHER dein Sinn für vermeintliche "Ordnung" und "Chaos" kommt? Korrekt: Aus der Erfahrung und durch Wechselwirkung mit deiner Umwelt.

Ordnung ist dabei synonym für etwas, was zu funktionieren scheint oder, und da beginnt ja schon der Haken, für etwas, das klar einzugrenzen bzw. zu erfassen ist.

Du vergisst dabei, dass dieses Argument typisch menschlich-subjektiv ist.

Würdest Du in einem Ort entstehen, wo es Frösche regnet, Planeten ineinanderkrachen etc., aber dennoch überleben, einfach, weil Du das gewohnt bist, würdest Du eine Welt wie die unsere als "chaotisch" bezeichnen.
Ich bin mir nicht sicher ob du mich richtig verstanden hast.
Ich meinte mit der perfekten Ordnung das zb. sämtliche Elemente einer perfekten Ordnung folgen.
Also gefriert die Kombination die wir H²O nennen genau ab dem Wert den wir bei 0°C definiert haben. Gasförmig wird es ab.... usw.
Es gibt eben keine Ausnahme dabei wenn die Bedingungen stimmen das heiss es wird immer dieses
Resulatat kommen egal wo sich dieses Atom befindet ob inder Milchstrasse oder 13 Mrd Lichtjahre weg von uns woher weiss es das immer? Und so "weiss" jedes Element/Atom wie es sich wann mit wem zu verhalten hat usw. Das selbe gilt für die Gravitation, Kernkraft, elektromagnetismus usw.
Alles weiss wie es sich jeweils im aktuellen "single" Zustand oder im aktuellen Kombinationszustand mit anderen Elementen bei Temp. 0C° verhalten muss sowie wie sich dieses dann bei Temp 100° zu verhalten hat das meine ich mit der perfekten Ordnung.
Verändere ich die Kombination von H²O mit Frostschutzmitteln wird es nicht bei genau 0°c gefrieren sondern tiefer usw.


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04.03.2011 um 19:30
@lhccern
lhccern schrieb:Also gefriert die Kombination die wir H²O nennen genau ab dem Wert den wir bei 0°C definiert haben. Gasförmig wird es ab.... usw.
Ja, und? Du hast es doch selbst gesagt: WIR haben es definiert.
lhccern schrieb:Und so "weiss" jedes Element/Atom wie es sich wann mit wem zu verhalten hat usw. Das selbe gilt für die Gravitation, Kernkraft, elektromagnetismus usw.
Das ist es ja eben: Sie "wissen" es nicht, sondern sie tun es schlicht und ergreifend. Das ist fast so unsinnig als würdest Du sagen, die Flasche rollt den Berg runter, weil sie oder die Gravitation es "weiß" oder will.

Ich habe Dich schon richtig verstanden, nur ändert das nichts an meinem obigen Hinweis.


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secytron
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04.03.2011 um 19:41
@lhccern
lhccern schrieb:Wenn jeodch "alles" uns bekannte im Universum in einer Singularirtät angefangen hat dann sind wir ein Teil des Universums oder gar das Universum selbst und oder das Universum ist ein Teil von uns. Somit scheint das Universum ein Bewusstsein für sich selbst schaffen zu können oder nicht?
In dem Fall eben in uns. Und da wir ein Bewusstsein haben und selbst das Universum oder zumindest ein Teil davon sind hat es das demnach auch. :-P
Wenn du mit "wir" die Menge der Menschen meinst, ist ganz leicht zu wiederlegen, dass wir das Universum sind, denn es finden sich viele Objekte die "nicht Mensch" sind und dennoch zum Universum gehören, somit sind wir nicht das Universum sondern nur eine Teilmenge des Universums.

Bewusstsein bedarf einer komplexen Struktur, das menschliche Gehirn ist das bisher einzige System des Universums das über Bewusstsein verfügt. Das Universum als ganzes verfügt nicht über eine derartige Struktur und selbst wenn man annimmt es würde eines solche Struktur besitzen, so ist es dennoch nicht mal denkfähig, denn Information kann sich nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, Ergo kann es Milliarden von Jahren dauern bis 2 Systeme des Universums Informationen ausgetauscht haben. Im Gehirn dauert dies einige Millisekunden.
lhccern schrieb:Müsste es dann folgerichtig nicht irgendwann zu einer 100%gen eins zu eins Kopie/Klon eines Lebenwesen wie z.B. eines Menschen kommen? Zumindest wahrscheinlichkeitstechnich ;-)
Sicherlich, wenn unbegrenzt Zeit zur Verfügung stehen würde.
lhccern schrieb:Aber warum denn nicht?
Wenn das Universum den Teilchen (zb. Atomen) die Möglichkeit "gegeben" hat verschiedene Verbindungen/Kombinationen einzugehen welche alle nach festen Regeln funktionieren
es keine Ausnahme für Verletzung dieser Regeln gibt, muss das schon einen Sinn haben.Sonst könnte alles doch tatsächlich total chaotisch (ohne Sinn ablaufen).
Wieso sollte es ?
Es funktioniert so, wie es eben funktioniert. Chaotische Systeme sind auf Dauer gesehen nicht Existenzfähig, deshalb existieren sie nicht, ein Stern existiert solange wie er existieren kann, also solange wie Brennstoff für thermonukleare Prozesse vorhanden ist. Solange wirkt die durch Fusionsvorgänge erzeugte "Kraft nach Außen" der "nach innen" wirkenden Gravitationskraft entgegen. Geht der Brennstoff zuneige impliziert dies einen Rückgang des Strahlungsdrucks der letztendlich zur Kontraktion des Sternes führt, welcher ihn in weiterführenden Vorgängen zerstört, das System ist nun nicht mehr existent.
lhccern schrieb:Sinn ist doch das Gegenteil von Unsinn und Chaos könnte man doch als Unsinn bezeichnen oder?
Demnach sieht es so aus als ob das Universum ein riesiger Expermentierkasten wäre der selbst alle Kombinationen durchtesten lässt ohne jedoch aktiv selbst einzugreifen denn dafür sind die Naturgesetze da um es etwas einzugrenzen/zusammen zuhalten etc.
Kleiner Einschub der jetzt nicht direkt zum Thema passt, mir jedoch immer wieder auffällt:
---
Das Gegenteil einer Aussage ist die Negation der Aussage.
Typisches Beispiel:

"Das Auto ist weiß"
99% sagen nun wenn sie aufgefordert sind das Gegenteil zu nennen: "das Auto ist schwarz".

Das ist falsch. Das Gegenteil würde heißen: "Das Auto ist NICHT weiß". Dies umschliesst nämlich ebenso die Menge aller Farben die "nicht weiß" sind; rot, grün, blau,... auch schwarz.

Demgemäß zu deinen Aussagen:

Das Gegenteil von "Unsinn" ist "nicht Unsinn" und meint alle Dinge, auf die die Eigenschaft "Unsinn" nicht zutrifft.
Analoges gilt für "Chaos".
Mehr dazu: Aussagenlogik, Prädikatenlogik.

---

Man muss sich das so vorstellen das alles im Universum den Naturgesetzen folgt. Etwas das dem nicht folgt ist inexistent. Auch partiell chaotische Systeme folgen den Naturgesetzen (z.B. das Wetter) diese sind jedoch instabil und nicht eigenständig Existenzfähig.
lhccern schrieb:Der Wahrschneinlichkeit eines unendlichen Universums von welchem man momentan zwar nicht ausgeht, dürfte somit jede erdenkliche Kombination einmal vorkommen lassen, somit wohl auch eine die das Universum als Gesamtheit zu einem eigenen Bewusstsein verhilft.
Wäre das Universum ein streng mechanisches, determiniertes ewig existierendes System, dann könnte jede "Teilchenkombination" realisiert werden. Auch könnten alle Systeme im Universum n mal im Laufe der Zeit im selben Zustand aufzufinden sein (siehe dazu: poincaréscher Wiederkehrsatz). Das Universum ist jedoch kein determiniertes System, wie Newton noch annahm, dass es ein solches ist. Fundamentale Vorgänge unterliegen gänzlich anderen Gesetzen
(Quantenmechanik)..
lhccern schrieb:So wie ich das verstanden habe ist die momentane Theorie das alles auseinander driftet so das selbst die Atome irgendwann auseinander gerissen werden.
Ja, dies ist in der Tat eines der diskutierten Entwicklungsmodelle. Einige Physiker jedoch, kommen mittels theoretischer Überlegungen zu dem Schluss das das Universum schon immer existiert hat und auch noch ewig existieren wird, der Urknall war in diesem Modell kein einmaliges Ereignis. Diese Ansicht teile auch ich, aber okay, das ist derzeit noch umstritten.


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04.03.2011 um 19:49
lhccern schrieb:Demnach sieht es so aus als ob das Universum ein riesiger Expermentierkasten wäre der selbst alle Kombinationen durchtesten lässt ohne jedoch aktiv selbst einzugreifen denn dafür sind die Naturgesetze da um es etwas einzugrenzen/zusammen zuhalten etc.
Erinnert mich immer an den alten Chemiekasten zur Jugendzeit.

Es wird zu oft aus der Sicht des Menschen und des Lebens argumentiert. Dabei beinhaltet das Universum Physik und Chemie. Wir haben lediglich die Mittel dazu entwickelt aus dem Vorhandenen zu schöpfen, uns an den Möglichkeiten zu bedienen.


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