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Die Zeit

414 Beiträge, Schlüsselwörter: Zeit, Atome, Singularität, Quantentheorie

Die Zeit

24.07.2011 um 23:32
Erst mal guten Abend zusammen.

Ich habe mich in letzter Zeit ein wenig mit der Quantentheorie und der Quantenmechanik beschäftig.
Ich bin allerdings nicht ganz schlau daraus geworden wie ich jetzt die Zeit verstehen soll;

hat sie eine berrechenbare Geschwindigkeit
ist sie eine Welle
eine Frequenz

oder wie soll ich die Zeit jetzt verstehn ?
hoffe jemand kann mr helfen und falls das hier eine in euren Augen dumme Frage sein sollte bitte ich schon mal im vorraus um entschuldigung.


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Die Zeit

24.07.2011 um 23:52
vor einstein stellte man sich das universum statisch vor.. ein gegebener raum in welchem die zeit stetig vergeht, die ereignisse ihren lauf nehmen, wie kleine murmeln die in einem schuhkarton hin und her kullern

einstein vereinheitlichte raum und zeit zu einem raumzeitkontinuum, beides ist fest miteinander verbunden, bildet eine einheit und verändert sich dynamisch

die zeit allein zu betrachten funktioniert entweder nicht oder macht keinen sinn

ohne zeit keine veränderung, es ist schwierig beispiele zu finden, zumal mMn oft der fälschliche eindruck entsteht die vergangenheit sei irgendwo gespeichert, ich hingegen denke es gibt für eine raumzeit nur einen ist-zustand welcher sich verändert

wenn man als schlechtes beispiel ein bild auf einem computer nimmt, ein weißes leeres bild, abmaße egal.. von mir aus 640x640 pixel ^^ dann wäre das der raum, farbige pixel im bild wären der inhalt wie meinetwegen fermionen und bosonen, wenn sich die orte verändern dann ist das zeit, ohne das vorige bilder und zustände gespeichert werden - wie es in einem film der fall wäre, wo man vor und zurückspulen kann

es ist ein sehr stark hinkenes beispiel.. egal

welche geschwindigkeit? na c.. die lichtgeschwindigkeit,.. die geschwindigkeit lehnt sich je nach bezugssystem mal mehr in raum- und mal mehr in zeitachse


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Die Zeit

25.07.2011 um 00:03
Die Zeit ist ein Produkt des Bewusstseins.


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Die Zeit

25.07.2011 um 00:03
also verstehst du das alles nach einsteins relativitätstheorie das sich ab lichtgeschwindigkeit nur noch der raum krümmt.

aber ich meine die strings müsse ja auch aus irgendwas bestehen oder ...(ich weiß das man in der quantentheorie davon ausgeht das es die kleinsten teilchen sind)

aber weißt du ob es da schon was neues gibt


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Die Zeit

25.07.2011 um 00:05
@Yoshi
von wegen
wo die wissenschaft aufhört beginnt die philosophie
:D
ich meine sind ja auch nur theorien


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Die Zeit

25.07.2011 um 00:23
@Lepton

alles was mit strings zu tun hat ist baustelle, selbst bei der quantentheorie gibt es grundlagenprobleme zu lösen

einstein vereinheitlichte ja nicht nur raum und zeit, sondern auch bewegung und ruhe, beschleunigung und gravitation, es ist alles stark miteinander verknüpft, schwierig zu verstehen, noch schwerer zu erklären - und ich bin auch nur interessierter laie


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Primpfmümpf
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Die Zeit

25.07.2011 um 01:15
@canpornpoppy
vor einstein stellte man sich das universum statisch vor.. ein gegebener raum in welchem die zeit stetig vergeht, die ereignisse ihren lauf nehmen, wie kleine murmeln die in einem schuhkarton hin und her kullern

einstein vereinheitlichte raum und zeit zu einem raumzeitkontinuum, beides ist fest miteinander verbunden, bildet eine einheit und verändert sich dynamisch


ohne zeit keine veränderung, es ist schwierig beispiele zu finden, zumal mMn oft der fälschliche eindruck entsteht die vergangenheit sei irgendwo gespeichert, ich hingegen denke es gibt für eine raumzeit nur einen ist-zustand welcher sich verändert
Das ist das Problem bei der aktuell annerkanten Theorie. Er beließ es nicht bei der Zeit, dem Raum, der Gravitation, Ruhe und Beschleunigung, sondern spaltete alles in mehreren Sparten auf und speziell in der speziellen Relativitätstheorie SRT trennte er noch mehr was dann diese ganzen toll klingenden Paradoxen mitsich bringt.
canpornpoppy schrieb:die zeit allein zu betrachten funktioniert entweder nicht oder macht keinen sinn
..aber mit dem Raum kann man die Zeit betrachten? Wie sieht sie denn aus? gekrümmt, schnell, verkürzt?

Wie @Yoshi schon sagte ist Zeit ein Bestandteil des Bewusstseins und wurde unbewusst zur Theorie als sie in einem Raum betrachtet wurde. Denn man selbst ist der Raum.


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Die Zeit

25.07.2011 um 02:05
@darkExistence
Der zweiter Link finde ich sehr gut. Leider nur 16 Seiten.. :(


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Die Zeit

25.07.2011 um 02:10
:) kannst auch einen mit 200 Seiten haben...


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Die Zeit

25.07.2011 um 02:19
@darkExistence
Online, als e-book?


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Die Zeit

25.07.2011 um 02:25
Lol, nein nicht als E Book, musst schon lesen, ich suchs raus wenn es dich interessiert...


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Die Zeit

25.07.2011 um 02:29
@darkExistence
ist es nicht der Titel des Buches: "Zeit in der Natur" Von H. D. Zeh, Heidelberg?!?

Es gibt noch eine schöne Definition von "Zeit" von Harald Lesh. Werde es später mal suchen.

Gute Nacht!


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Die Zeit

25.07.2011 um 09:21
"Zeit ist dann vergangen, wenn die Entropie ansteigt."
-Harald Lesch


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Z.
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Die Zeit

26.07.2011 um 11:54
@Rumpelstil
Rumpelstil schrieb:"Zeit ist dann vergangen, wenn die Entropie ansteigt."
..oder abnimmt. ;)


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Die Zeit

26.07.2011 um 13:10
Zeit vergeht zwischen Ursache und Wirkung; dass ist viel grundsätzlicher als mit Entropie.
@Lepton


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Die Zeit

26.07.2011 um 14:58
@Z.
Ich dachte es kann nicht abnehmen..

@pumpkins
Kausalität scheitert aber am Urknall und in der Subatomare Ebene.. Der Zusammenhang zwischen Zeit und Entropie ist allgemeiner.


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Z.
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Die Zeit

26.07.2011 um 15:07
@pumpkins
pumpkins schrieb:Zeit vergeht zwischen Ursache und Wirkung; dass ist viel grundsätzlicher als mit Entropie.
Ein in eine Richtung (Zukunft) ausgeprägter Zeitpfeil ist apriori mit der Entropie verbunden...
Ursache- und Wirk- Begriffe sind in sonstigen Grund-Gesetzen der Physik vor- und rück-wärts laufend interpretierbar. Du aber sprichst vom Zeitpfeil in eine Richtung.
Der zweite Hauptsatz ist das einzige "Axiom" der harten (= mathematischen) Naturwissenschaft, das eine Richtung der Zeit definiert.
Denn alle anderen Grundgesetze oder Grundgleichungen der Physik sind zeitinvariant.
Das bedeutet, dass man in allen Gleichungen grundsätzlich die Variable Zeit t durch -t ersetzen kann ohne dass Widersprüche auftauchen. Die Vorgänge, die dann rückwärts in der Zeit laufen, sind genauso Lösungen der Grundgleichungen wie die zeitlich vorwärtslaufenden Vorgänge.

Anders ausgedrückt: Es gibt z.B. in den Newtonschen Grundgesetzen, den Maxwell Gleichungen oder der Schrödingergleichung keine ausgezeichnete Richtung der Zeit.
Ob ein Film, der z.B. Stöße zwischen Teilchen zeigt, oder die Bewegung einer Raumsonde durch das Sonnensystem, vorwärts oder rückwärts läuft, kann man schlicht nicht erkennen.

Nur der zweite Hauptsatz gibt der Zeit eine Richtung:
Sie zeigt (für abgeschlossene Systeme) immer in Richtung zunehmender Entropie!

Das ist schon bemerkenswert. Insbesondere, weil der zweite Hauptsatz, wenn man so will, eigentlich gar kein richtiges Grundgesetz ist sondern nur eine mathematisch "triviale" Aussage über Wahrscheinlichkeiten in "statistischen" Ensembles.

2. Zunehmende Entropie gibt es aber eigentlich gar nicht.......
Schau mal hier.. http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/kap_5/advanced/t5_2_1.html


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Z.
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Die Zeit

26.07.2011 um 15:41
@Rumpelstil
High @Rumpelstil
Rumpelstil schrieb:Ich dachte es kann nicht abnehmen..
Allgemein/Mainstream.... bzgl- heutiger Stand, denkst Du richtig.
Dennoch, erinnerst du dich noch, wie lange Hawking das Gegenteil behauptet hatte, bzgl. SL bis Bekenstein kam!?

Ich sag mal so, ich glaube wir sind noch nicht am Ende aller Weisheiten, was den Entropie-Begriff betrifft , angelangt. ;) Siehe auch obigen Link. Absatz 2.

Wenn, wie Penrose im folgenden Video erläutert, der CMB (Cosmic microwave backround) bereits Ausdruck für maximale Entropie ist, wie kann die Entropie im sich entwickelnden Universum dann noch zunehmen? Vielleicht kann uns ja @darkExistence speziell bei dieser Frage unterstützen?

http://www.metacafe.com/watch/4454718/roger_penrose_the_initial_entropy_of_the_universe/

Noch eins, was wenn das Universum wieder in sich zusammenfällt, steigt die Entropie während diese Prozesses oder veringert sie sich? Im Falle eines zyklischen Universums, das nach Ausdehnung wieder in sich zusammenfällt und es am Ende wieder zu einem neuen Bang kommt, würde der Bang (siehe CMB) zwar je die max Entropie darstellen, aber die "Zeiten" dazwischen eben nicht. Oder seh ich da was falsch.... Es sei denn "natürlich" das die Entropie von Bang zu Bang weiter zunehme... Aber wie kann sie das wenn der Energiewert stehts der gleiche ist und der Raum sich immer nur bis zu seinem Gravitationsbestimmten Ende dehnt... Fragen über Fragen. ;)

LG Z.


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