@kuno7Das ist eine eine Möglichkeit. Der Grund weshalb das wohl nicht gemacht wird ist der, dass die benötigte Durchflusswassermenge, damit eine anständige Kühlung zustande kommt, rel. hoch sein muss (Wasser das in ein Register fliest um Lüft zu kühlen) und diese Wassermenge nicht übereinstimmt mit der Verbrauchwassermenge im Haus. Es ist denkbar dass du viel zu viel vortemperiertes Wasser "produzierst" was nicht alles verwendet werden kann im Haus..den Rest musst du die Kanalisation runter lassen oder in Wärmespeichern lagern, was auch wieder Platz und Geld kostet (Investition)
Beim Adiabatischen kühlen mit Wasserzerstäubung in Luft wird auch Wasser verbraucht, aber das ist extrem stark zerstäubt und die Luft nimmt nicht Unmengen auf, nur soviel bis sie gesättigt ist mit Wasser, kurzum der Wasserverbrauch auf diese Weise ist nicht hoch.
Im Sommer könnte Leitungswasser durch Sonnenkollektoren auf dem Dach fliessen, die Sonne erhitzt das Wasser, was effizienter wäre als die Methode Luft erwärmt Wasser. Natürlich ginge auch beides, also zu erst wärmst du das Wasser von deinem Klimasystem kommend vor und danach geht es noch auf das Dach in Sonnenkollektoren.
@Ashert001 Kurz noch zu dem "Kühleffekt", Wärmeleitung/Metall. Das hat mehr mit menschlicher Biologie als mit einer technischen Klimaanlage zu tun. Wie viel Wärme ein Mensch ab gibt ist primär von seiner Aktivität abhängig, schwere anstrengende Arbeit, mehr Wärmeabgabe, Büroarbeit weniger.
Ein Sitzender Mensch gibt rund 120 Watt an Wärme ab. Steigt oder sinkt die Temperatur im Raum, bleiben diese 120 Watt mehr oder weniger konstant, aber die Art und Weise wie die Wärme abgegeben wird verändert sich. Auf Seite 2 ist eine schöne Grafik:
http://www.energiesparmobil.de/downloads_infomaterial/pdf/dach_waende_fenster/raumklima_behaglichkeit.pdfAngenommen du montierst dir eine Metallplatte in den Raum, dann könntest du deinen Körper gegen diese drücken "um dich zu kühlen" Dein Körper muss nun diese 120W primör nicht mehr durch schwitzen loswerden, da ja die Wärmeleitung vom Körper ins Metall eine super Wärmebrücke ist geht das über Wärmeleitung..bis das Metall deine Körpertemperatur angenommen hat, wie es bereits erwähnt wurde.
Wer weniger schwitzt fühlt sich wohler, vielleicht wird nun klarer dass das mehr mit Behaglichkeit/Biologie zu tun hat als mit einer Kühlung. Wärme die du an das Metall und das Metall wieder in den Raum abgibt; diese Wärme bleibt auch grössten teils im Raum, da es draussen meist noch Wärmer ist geht die wärme nicht nach aussen.
Praktisch wäre es auch schwer anwendbar, wer möchte schon Stundenlang sich gegen ein Metallstück pressen? Es gibt eine viel einfachere Alternative, millionenfach bewährt und er Effekt ist derselbe; einen Tischventilator kaufen weniger schwitzen->gesteigertes Wohlbefinden.