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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

50 Beiträge, Schlüsselwörter: Digitalisierung

Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

13.06.2018 um 13:39
Da bietet sich auch noch an, vorher einen Sack Kartoffeln zu entleeren und Erde drüber zu kippen.
Hat man gleich noch das zweite Problem gelöst und kann sich nach der Verbrennung was ordentliches in den Pansen schieben. :D


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

13.06.2018 um 14:08
Meine vorherigen Post's war auf den Titel des Treads ausgerichtet, also auf das „Worst-Case-Szenario in einer digitalisierten Welt“ , und die Digitalisierte Welt umfasst ja nicht nur das Internet.

Ich finde es sehr schwierig mit meinem begrenzten Wissen, wirklich abschätzen zu können, was die Auswirkungen sind, sollte das gesamte Internet ausfallen. Inwiefern da welche Steuerungen, Kommunikationsmittel und Kontrollmechanismen dranhängen, und in welchem Masse die auch autark ihren Dienst tun können. Weiss da möglicherweise ein anderer User mehr, der in einem Gebiet tätig ist wie Beispielsweise der Stromversorgung, den Wasserwerken oder dem Entsorgungswesen.

Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt aber sagen, dass das schlimmste was einer digitalisierten Welt passieren könnte, wohl ein Zwischenfall wäre, welcher die Stromversorgung eines grösseren Gebietes (oder gar Kontinentweit) über längere Zeit ( > 3 Monate) lahm legen würde. In so einem Fall brauchen wir nicht mehr nachzudenken, ob wohl unser Müll noch abgeholt, deponiert oder verbrannt würde, ob das Internet dieses Problem jetzt hätte verhindern können oder nicht u.s.w.


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

13.06.2018 um 14:11
Yooo schrieb: .... was ordentliches in den Pansen schieben...
@Yooo
Bist Du Wiederkäuer? ;-)


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

13.06.2018 um 14:14
Mensch-514229 schrieb:Bist Du Wiederkäuer? ;-)
Nur im Wurst-Käse Szenario. :D

Aber ernsthaft, ich denke die größte Gefahr wird von den Menschen ausgehen.
Vielleicht wittern da viele ihre Chance, wenn die Polizei, kaum noch handhabe hat.
Da müsste man schon die Bundeswehr mit anrücken lassen, denn die Polizei hat bestimmt nicht das Personal die Ordnung aufrecht zu halten.


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

23.06.2018 um 01:54
Yooo schrieb am 13.06.2018:Da müsste man schon die Bundeswehr mit anrücken lassen, denn die Polizei hat bestimmt nicht das Personal die Ordnung aufrecht zu halten.
Und Uschis Jungs keine Fahrzeuge um von A nach B zu kommen:D:D:D


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

10.07.2018 um 00:37
H.W.Flieh schrieb am 12.06.2018:Alles
So weit ich weiß ist der Funk der Polizei und Rettungskräften bereits bei uns auf Digital umgestellt. Oder haben diese für den Extremfall noch Analoge Systeme parat?


Und kann mir einer Sagen wie es bei den Satteliten mittlerweile aussieht?

Dann könnte es ja zur Not über diese gehen, wenn sie in dem Fall der fälle nicht überlastet werden.


Und sollten die Stromanbieter betroffen sein, geht uns der Arsch wegen den ganzen AKWs sowieso auf Grundeis. Da diese meines Wissens nach selbst Strom von Außen brauchen. Mit Dieselgeneratoren wäre es wohl nicht getan, oder doch?


Aber es gibt ja Menschen die beim Katastrophenschutz Arbeiten, und nach ihrer Meinung wäre das ganze dann in zwei Wochen wohl behoben.

Zwei Wochen zur Rückbesinnung. Wäre das nicht schön!


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

10.07.2018 um 09:45
Inkompetent schrieb:So weit ich weiß ist der Funk der Polizei und Rettungskräften bereits bei uns auf Digital umgestellt. Oder haben diese für den Extremfall noch Analoge Systeme parat?
Es ist wohl noch Analogzeug im Umlauf, aber ob Digitalfunk oder Analogfunk ist egal - beide Systeme brauchen weder Satelliten noch Server, Funk ist Funk. Ob Du da jetzt AM/FW oder digital Signale draufmodulierst, Modulation wie auch Demodulation finden jeweils in den Endgeräten statt. Somit wäre der von Dir beschriebene Internetausfall für Funk total egal.

Kann sein dass meine Infos dahingehend nicht mehr aktuell sind, aber ich meine, international Proben die Amateurfunker (Dafür braucht man eine Lizenz, nicht zu verwechseln mit CB/PMR/etc) zweimal im Jahr sogar eine Notfunkübung zur Unterstützung der Behörden im Katastropehenfall. Und dies ist wohl sowohl bei Hurrikan Katrina, 911, etc passiert, wie auch in EU bei so mancher Naturkatastrophe.

Ich selbst habe noch ein altes Auto CB Funkgerät rumliegen (gekauft in der Vor-Internetzeit) , das würde ich dann vermutlich wieder hervorkramen, falls längere Zeit alles ausfallen sollte. Die meisten LKWs haben sowas noch an Board, und sicherlich noch der ein oder andere Privatmensch wie ich (Und gefühlt 80% der polnischen PKW die auf deutschen Autobahnen unterwegs sind - wenn auch mit Frequenzversatz).


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

12.07.2018 um 17:56
Inkompetent schrieb:So weit ich weiß ist der Funk der Polizei und Rettungskräften bereits bei uns auf Digital umgestellt. Oder haben diese für den Extremfall noch Analoge Systeme parat?
Der Funk für die BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherhetsaufgaben) läuft völlig unabhängig vom Internet, die Basistationen haben auch alle eine Notstromversorgung.
In unserem Leitstellenbezirk (Landkreise TS, AÖ, MÜ und BGL) werden in Feuerwehrautos nach wie vor analoge Funkgeräte einsatzbereit gehalten, in den knapp 2 Jahren seit Umstellung auf Digitalfunk wurden diese aber im kompletten Bezirk nicht mehr benutzt.


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

13.07.2018 um 03:01
@Suppenhahn

Danke, für die Aufklärung.


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Worst Case Szenario in einer digitalisierten Welt

27.09.2018 um 10:36
Hallo alle.

Ich bin aus der Logistikbranche.
Ein ausfall der digitalisierten Kommunikation über einen längeren Zeitraum würde uns erhebliche Probleme bereiten (mit uns mein ich das ganze Land, vorausgesetzt der Ausfall wäre flächendeckend).

Das beginnt schon damit:
Kein Kunde kann mehr Aufträge verschicken, und somit nichts bestellen.
Die Produktion bleibt erstmal stehen, da auch hier alle Rezepte, Rohstoffbestellungen, usw über ERP Systeme laufen, die normalerweise immer auch vernetzt sind.
Emails gehen auch nicht, also kann ich auch nicht mal ne mail schreiben, um was zu bestellen, oder was zu überbrücken.
Wenn das Telefon geht, kann man noch telefonisch was machen, aber lange und viel wird das nicht reichen.
Und da ein Haufen Zeugs aus Übersee kommt ...........
Und Geld lässt sich auch nur schwer durch die Telefonleitung oder Funk rüberschieben. :-)
Die Speditionen erhalten ebenfalls keine Aufträge mehr, und wenn man sich mal so ne große Spedition anschaut, was die am Tag so umschlagen, das ohne EDV oder vernetzte Unterstützung zu machen -> No Way.
Demzufolge erhalten auch keine Kunden mehr Material (und das meiste Zeug das man im ALDI oder anderen Supermärkten kaufen kann, steht nunmal bei den Speditionen im Lager rum, und nicht beim Hersteller).
Eventuell kann ein Lebensmittelhersteller noch den lokalen umkreis einige Zeit versorgen, aber wens länger wie ein allerhöchstens 2 Wochen dauert is schluss mit lustig. Dann sind alle Lebensmittelregale leer.
Überlegt mal, eine Stadt mit 20 000 Einwohnern (ich wohn in so einer) hat zwar einige Supermärkte. Aber jetzt geht mal in so einen rein, und stellt euch vor Ihr kauft einen Wocheneinkauf an Lebensmitteln. Wieviel das ist. vielleicht ein Einkaufswagen voll. Jetzt nehmt ihr das mal 10 000 (nicht jeder einwohner muss gleich viel einkaufen). Was schätzt Ihr wie lange das was im Laden ist ausreicht?
1 Tag? 2 Tage? Und das ganz ohne Panik und Notkäufe. Das ist das was die an einem Tag so umschlagen.
Und kein Nachschub kommt an.


Wenns nur Lokal ist, also eine Stadt oder sagen wir ein Landkreis, dann kann man da mit viel Aufwand und Arbeit alles weiterlaufen lassen, mit viel Unterstützung von aussen.
Sollte das aber flächendeckend passieren dass die Kommunikation in der digitalisierten Welt ausbleibt, seh ich ziemlich schnell schwarz, wenns wirklich länger dauert.

Und nur mal so, wegen Funk, der funktioniert zwar, allerdings auch lokal begrenzt. Das heisst die Feuerwehr und Polizei kann sich zwar lokal koordinieren, aber von Bodensee bis nach Berlin da was zu koordinieren, mit weiß gott wievielen Dienststellen... bin mir nichmal sicher dass die Armee das hinkriegt, die sind nämlich auch schon ziemlich durchdigitalisiert. Und wieviele Amateurfunker gibts? Die können zwar wie man das ja gesehen hat, bei lokalen störungen durchaus super dienste leisten, (Umweltkatastrophe usw also bei lokal begrenzten Szenarien) und bei der Kommunikation der Hilfsmaßnahmen helfen, aber stellt euch mal vor das wären die einzigen die irgendeine Kommunikation hinkriegen?


Schaut mal an euren Arbeitsplatz.
Und jetzt stellt euch vor nirgendwo würde ein Computer funktionieren.
Könntet Ihr eure Arbeit machen wie Eure Großeltern? Nur mit Papier und Stift? Und ganz normal weiterarbeiten?
(und das mal nur im Büro, ich rede jetzt erstmal nicht von nahezu vollautomatisierten Produktionen wie z.b. Autoindustrie).

Also ich möchts nicht erleben, dass die digitalisierte Welt zusammenbricht. Zumindest nicht flächendeckend.

Gruß

Nin


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