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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

150 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Technik, KI, AI ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

21.04.2008 um 20:42
Es gibt schon eine KI, bloss nicht auf der Erde!


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

21.04.2008 um 22:02
Der Bericht eines Physikers zeigte (um 1984) auf, dass es möglich sei, das Gedankengut eines Menschen im Rahmen seines Bewußtseins auf 600 MB zu kalkulieren. Dieses Gedankengut würde die Grundlage der AI bilden.
Ich möchte immernoch Quellen. Ich bin seit 3 Jahren forschend an einer deutschen Universität in diesem Bereich tätig und habe diese Aussage noch niemals gehört.

Was soll überhaupt "Gedankengut" sein? Eine sehr schwammige Definition.


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

21.04.2008 um 22:12
Prout das hab ich auch nie gehört, würd mich interessieren!

Das "Lernen" ist meine ich nicht das größte problem (auch wenn noch nicht komplett gelöst), nur ohne "Bewusstsein" wird soeine Existenz wohl nicht in der lage sein irgendwie die Weltmacht zu ergreifen oder so, warum auch?
Da ist kein "Lebenswille" das "Ding" hätte keinen Grund zu "lernen" eigentlich, es würde sich nicht aus jux und dollerei weiterentwickeln höchstens jemand programmiert es ihm ein aber dann ist es keine KI mehr oder?

Also KI im Sinne von "menschlich" halt ich für fast unmöglich, zumindest in "absehbarer" Zeit, also 1000 Jahre oder so...

komplexes Thema denke ich

LG vollKorn


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

22.04.2008 um 00:04
@ prout: deine aussage
Zitat von ProutProut schrieb:Es gibt schon eine KI, bloss nicht auf der Erde!
erinnert mich an meinen post auf der vorherigen seite
AI´s sind cool, aber man kann ihnen nix einprogrammieren was dem menschen fremd ist. ausser die programmierer bekommen hilfe von dem unsagbar mächtigen schlangenvolk vom planeten sirius oder sowas derbes.
*ironie vermischt sich mit fakten aufgrund der verständnissebene des durchschnittsusers*
ich hoffe das ich falsch liege und du das irgendwie ernst gemeint hast was du da behauptest. in diesem falle solltest du uns noch ein bissel mehr darüber erklären weil das so erstmal eine nicht haltbare aussage darstellt. das diskussionsniveau in diesem thread ist bisher für einen "normalen" allmythread ungewöhnlich hoch. und da wollen wir es bitte auch halten!
mfg

nya


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

22.04.2008 um 00:41
Oh, fehler ich meinte DrWattson nicht Prout o0 Sorry


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

23.04.2008 um 19:32
@Quimbo
Die Quelle kann ich beim besten Willen nicht beibringen, die Zahl 600 MB kann ich aus diesem Sachverhalt also nicht belegen.
Selbst wenn es 600 TB sein sollten, würde das heute allerdings auch kein unlösbares Problem darstellen.

"Gedankengut" ist natürlich ein schwammiger Begriff, ich verstehe darunter die Erfahrungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gemacht hat. Daraus hat er seine Strategien entwickelt und ist somit die Basis seiner Intelligenz.

Das ganze Zahlen- und Begriffs-Spiel ist zwar ganz nett, nur hat es mit dem Ausgang der AI-Geschichte wahrscheinlich wenig zu tun. Die Evolution hat auch in Bezug auf die Intelligenz eine ganze Menge Fehlversuche benötigt um den heutigen Stand zu erreichen. Es kann also sein, daß Quimbo mit seiner Uni den richtigen Weg einschlägt, es kann aber auch sein das DIE Lösung in der gegenüberliegenden Ecke liegt.

Nach wie vor gehe ich davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit und der Organisation ist bis wir über Maschinen verfügen, die mehr an Intelligenz aufweisen als ein einzelner Mensch.

Wir sollten bei diesem Gedanken nicht von der heutigen Programmierung ausgehen, die gegenwärtige Programmierung ist Problem-, Lösungs- und Aufgabenorientiert. Die AI umfasst allerdings auch die interne (eigene) wie externe Problem- und Aufgabenerkennung, dass strategische Variantenspiel uvm.

Sehr komplex - nichts was man mal so zwischendurch auf der nächsten Lanparty miterledigen kann.

DrWattson


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

23.04.2008 um 19:52
@vollKorn
Lernen und die AI setzt nicht unbedingt ein Bewusstsein voraus. Ebensowenig wie Emotionen oder sensorische Fähigkeiten. Und genau das macht die AI in meinen Augen auch so gefährlich, unsere Entscheidungen sind, mal mehr - mal weniger, an Emotionen gebunden, etwas was die AI nicht müsste oder gar nicht könnte.

Und 1000 Jahre, ich denke es wird schneller gehen, sehr viel schneller.

DrWattson


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24.04.2008 um 08:11
@Prout

stimmt. letztes jahr lief ein film darüber im kino...der hieß glaub ich transformers :D


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

25.04.2008 um 17:37
Es gibt schon eine KI, bloss nicht auf der Erde!

ki? kannste haben: http://www.jeliza.org/ (Archiv-Version vom 09.04.2008)


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

27.04.2008 um 00:51
Ich möchte hier mal eine kurze Anmerkung bringen, die bisher scheinbar überhaupt noch nicht aufgetaucht ist. Was macht das menschliche Denken denn überhaupt aus. In erster Linie sind hier wohl Kreativität und Abstraktionsvermögen zu nennen. Neben der simplen Anhäufung von Informationen, die wahrscheinlich irgendwann von Rechnern adäquat nachgebildet werden könnte, besteht also immer noch die Frage diese Informationen kreativ (teilweise intuitiv) zu verwalten und im entscheidenden Augenblick zur Problemlösung heranzuziehen. Und dies führt direkt zum nächsten Punkt, oder besser dem ersten Punkt. Zuerst muss ein Problem abstrahiert werden, um überhaupt Lösungsanalogien verwenden zu können. Ich möchte dazu mal ein Beispiel bringen. August Kekule hat (der Legende nach) die die Idee zur Form des Benzolrings als Strukturformel einem seiner Träume entlehnt. In diesem Traum hatten sich zwei Schlangen ineinander verbissen und bildeten auf diese Weise einen Ring. Es wird weiter berichtet, dass er diesen Traum wahrscheinlich hatte, weil er unmittelbar vorher als Zeuge bei Gericht war (in dem Prozess ging es um den Mord an seiner Vermieterin, die ein solches Schlangenhalsband besessen hatte). Ich möchte hier weder zur Legendbildung beitragen noch die mögliche Entstehung von KI in Abrede stellen, aber solange der Prozess von Problemabstraktion und Lösungsansatz, der bisher in unserem Gehirn doch weitgehend automatisch funktioniert und teilweise sehr sprunghaft ist, nicht wirklich verstanden ist, denke ich, dass es mit der KI noch etwas dauern wird. Außerdem ist das wirklich Großartige an der menschlichen Spezies der Umstand, dass sie bisweilen solche Kaliber wie Einstein, Newton oder Maxwell etc... hervorbringt. Deren Denkprozesse ja nicht evolutionär sondern revolutionär waren und sich somit noch schwieriger nachvollziehen, geschweige denn übertragen lassen.

Dies ist aber nur meine persönliche Meinung, ohne Anspruch auf Absolutheit.

Schönes KI-freies Wochenende


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

27.04.2008 um 16:25
@Leto:

Im Prinzip richtig, die Forschung ist noch nicht weit genug, jedoch setzt KI nicht vorraus, daß menschliche Denkprozesse real nachgebildet werden.
Es ist durchaus möglich, daß eine KI völlig andere Lösungsstrategien verwendet. Das ist dann wie gesagt ein Forschungsthema.

Sicher, menschliche Denkprozesse nachzubilden würde eine "menschliche" KI schaffen, das ist aber nicht alleinig das Ziel. In vielen Anwendungsfällen sogar eher das Gegenteil.


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27.04.2008 um 17:46
ich sag nur "I Robot" !!!


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

27.04.2008 um 23:24
@ Quimbo

Das halte ich doch für ein bischen wage. Was sind denn das für Lösungsstrategien? Im Endeffekt geht es doch immer darum den Aufwand für eine Problemlösung zu minimieren und dabei hat sich der menschliche Ansatz von Abstraktion und Analogie doch als sehr effizient erwiesen.

Ich bin definitiv kein Experte in Programmierung und KI, denke allerdings, dass es schwierig sein dürfte einem System eine völlig andersartige Lösungsstrategie zu vermitteln, wenn der gesamte "Denkraum" des "Schöpfers" auf bestimmte Mechanismen ausgerichtet ist. Im Gegenteil es stellt sich sogar die Frage, ob wir überhaupt fundamental andersartige Lösungen eines Problems erkennen könnten. Und hier beißt sich meiner Meinung nach die Katze in den Schwanz, denn wenn zum Erkennen eines fundamental anderen Denksystems die Voraussetzung das Verstehen dieses Denksystems ist, kann es sein, dass die Bedingung für das Entstehen einer KI gerade das Vorhandensein der KI ist.

Ich hoffe mich nicht zu verquast ausgedrückt zu haben.


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

28.04.2008 um 21:16
Zitat von LetoLeto schrieb:Was sind denn das für Lösungsstrategien? Im Endeffekt geht es doch immer darum den Aufwand für eine Problemlösung zu minimieren und dabei hat sich der menschliche Ansatz von Abstraktion und Analogie doch als sehr effizient erwiesen.
Das eine Lösung effizient ist , heißt nicht, daß sie die einzige Lösung für ein Problem ist und muß auch nicht den besten Kosten/Nutzen-Faktor haben. Nebenbei ist die menschliche Denkweise für manche ganz einfache Problem so überdimensioniert, dass simplere Intelligenzen wie die von manchen Tieren diese Probleme um einen hohen Faktor effizienter lösen - mit völlig anderen Lösungsansätzen.
"Denken" ist keine zwingende Vorraussetzung für eine KI.

Als Beispiel würde ich hier mal die bereits eingesetzte Strategie zum Network Load Balancing und/oder Routing mittels Ant oder Swarm-Logik. Warum eine komplexe Individual-Intelligenz nachbilden, wenn eine viel einfachere (Gruppen-)Intelligenz die viel bessere Lösungstrategie ist?
Zitat von LetoLeto schrieb:Ich bin definitiv kein Experte in Programmierung und KI, denke allerdings, dass es schwierig sein dürfte einem System eine völlig andersartige Lösungsstrategie zu vermitteln, wenn der gesamte "Denkraum" des "Schöpfers" auf bestimmte Mechanismen ausgerichtet ist. Im Gegenteil es stellt sich sogar die Frage, ob wir überhaupt fundamental andersartige Lösungen eines Problems erkennen könnten.
Es ist aber schon ein bissel vermessen zu behaupten, die menschliche Intelligenz wäre die Einzige. Sicher, wenn man sagt, man will eine "menschliche" KI bauen, dann führt natürlich definitionsgemäß nichts um die menschliche Denkweise herum. Aber wie gesagt in vielen Bereichen ist diese Denkweise garnicht so optimal .

Außerdem, wie gesagt, ist genau diese andere Denkweise Gegenstand aktueller Forschung.
[...] kann es sein, dass die Bedingung für das Entstehen einer KI gerade das Vorhandensein der KI ist.

Ich hoffe mich nicht zu verquast ausgedrückt zu haben.
Doch, irgendwie schon :D
Mir leuchtet nicht ein, wieso dies so sein muß?


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

29.04.2008 um 23:58
jaja hier trifft der techniker auf den philosophen..^^ i
ch glaube leto ist der ansicht, dass wir keine intelligenzen anderer art erschaffen können, weil wir dafür die unsrige quasi ignorieren müssten, da wir sie ja benutzen um die neue KI zu erschaffen. allerdings ist intelligenz ja nur ein teil des menschlichen verstandes, der ja im ganzen erst den rahmen darstellt, auf den leto abzielt. wenn man intelligenz als bloßes teilstück im gesamten verstand betrachtet, erscheind es finde ich wahrscheinlicher andersartige intelligenzen zu erschaffen und, dass es sehr abweichende formen gibt (die es ja auch gibt..).
vielleicht kann man grade durch die entwicklung von KIs den rahmen durchbrechen den uns unserer verstand vorgibt.


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

30.04.2008 um 00:40
Ich glaube, die Robotik wird sich auch ohne künstliches Bewusstsein schnell weiterentwickeln. So weit gehen die Forscher ja nicht mal, dass sie sagen, dass eines Tages ein Roboter sich über seine Intelligenz bewusst ist... denn dann hätten wir eine neue Spezies.
Aber technisch wird es in den nächsten Jahrzehnten Riesenschritte geben. Die Mechanik ist die Grundlage von allem, ein Roboter muss sich flexibel bewegen können und sollte bei Alltagsaufgaben nicht wesentlich langsamer als ein Mensch sein. Sein CPU sollte so etwas wie ein Protokoll von sich selbst führen, um immer einen Überblick von der Lage zu haben.
Der nächste Schritt wird als erstmal sein, dem Roboter Befehle zu erteilen, die er auch ausführt. Dazu braucht die Maschine kein Bewusstsein, aber enorme Rechenkapazität.


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

30.04.2008 um 11:20
Die Frage muss doch eigentlich heissen: Was ist K.I. bzw Intelligenz?

Ein Computer egal wie modern, rechent immer noch mit Einsen und Nullen. Ein wirklich intelligenter Computer müsste doch "schätzen" können? Und das geht meines Wissens nicht! Frage: 100+100 =? Antwort: Schätzungsweise irgendwas um die 200???

Und wie schon gesagt wurde, verarbieten die heutigen K.I.´s nur vorgefertigte Lösungsansätze. Für problem A habe ich Lösungswege B, C, D etc. und dann rechnent die Kiste bis sie den passenden hat. Und auch das nur mit Nullen und Einsen! Strom an Strom aus. Mehr ist das doch nicht!

Außerdem... bei der Vorstellung, dass ich in Zukunft mein Leben oder meine Gesundheit in die Hände einer schäztenden Maschine legen soll... GRUSEL!


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

01.05.2008 um 23:56
Meine eigene Zukumpfsvorstellung ist leider ein wenig negativ.
Die Menschen werden es mit ihrem Ergeiz und gegenseitigen übertreffen wollen fertig bringen eine Maschine zu bauen die sich selbst weiterbildet.
Genau zu diesem Zeitpunkt haben wir sogut wie die Kontrolle verloren wie genau unsere Zukumpft dann aussiht?
darüber kann nur spekuliert werden.
Ich finde den Artikel gut er hat mich zum Denken angeregt.
Und irgendwie wird mir bewusst das wir bereitz in einer sehr schwierigen Zeit und auch verantwortungsvoll Zeit leben.
Ich mus zugeben das macht mir angst.


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Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

02.05.2008 um 00:10
Robotik / KI / Genetik /
Holla, neue Welt.
Wird ein turbulentes Jahrhundert ;)


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02.05.2008 um 01:20
@Sigismundo:
Zitat von SigismundoSigismundo schrieb:jaja hier trifft der techniker auf den philosophen..^^
Was in diesem Forum die Tagesordnung ist :)

@transformanu:
Zitat von transformanutransformanu schrieb:Die Mechanik ist die Grundlage von allem, ein Roboter muss sich flexibel bewegen können
Das ist nicht richtig. Eine KI muß keinesfalls irgendetwas bewegen können um zu existieren.
Zitat von transformanutransformanu schrieb:Der nächste Schritt wird als erstmal sein, dem Roboter Befehle zu erteilen, die er auch ausführt. Dazu braucht die Maschine kein Bewusstsein, aber enorme Rechenkapazität.
Wieso?

@grochi:
Zitat von grochigrochi schrieb:Ein wirklich intelligenter Computer müsste doch "schätzen" können?
Was ist denn eine Schätzung? Eine Schätzung ist eine Entscheidung, getroffen auf Basis von Erfahrungswerten. D.h. die Auswahl einer von mehreren möglichen Wahlen, bei denen der Fehler möglichst gering gehalten werden soll. Also im Prinzip das, was heute z.B. schon ein neuronales Netz hervorragend kann. Dem kann man sogar beibringen, falsch zu schätzen.


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