Foss schrieb:Mag zwar ne nette Spielerei sein, aber ich bezweifle das es besser ist als das Mehrschichten-Halbleiterprinzip.
Diese Technologie ist im Entwicklungsstadium. Und ihr wird wohl die Zukunft gehören. Den die "Massiv-Metall"-Siliziumtechnik mit "dicken", festen Substraten ist für die wirklich massenweise Verwendung einfach viel zu aufwendig und energieintensiv zu produzieren und bringt zuviele Giftstoffe (Dotierungsstoffe) in die Umwelt.
Das von der Siliziumtechnoligie abgegangen werden muss ist eine bekannte Tatsache. Das es bis lang noch keine wirklich konkurrenzfähigen Produkte gibt auch. Aber das wird sich mit Sicherheit in den nächsten Jahren ändern. Gerade die Techniken der organischen elektrotechnischen bzw. Halbleiterelektronik ist massiv am voranschreiten. OLED-Displays gibts ja schon zu kaufen, auf Kunststoffolie gedruckte Schaltkreise aus organischen Materialien auch. Die Photovoltaik wird das nächste Gebiet sein.
Wikipedia: Organische Leuchtdiodehttp://www.elektor.de/elektronik-news/neuartig-fenster-als-stromquelle.1448986.lynkxhttp://www.elektor.de/elektronik-news/rollbares-elektronisches-papier-soll-laptop.9849.lynkx-------------------------------------------
Konventionelle Solarzellen sind nicht durchsichtig, da Metallbeschichtungen und diverse andere Prozesse kein Licht durchlassen. Die neue transparente Technik von New Energy Technologies hingegen basiert auf winzigen organischen Solarzellen, die ursprünglich von Dr. Xiaomei Jiang an der University of South Florida entwickelt wurden. Die Solarzellen sind so klein, dass sie kaum einem Viertel eines Reiskorns entsprechen. Außer dass sie einfallendes natürliches Licht in elektrische Energie umwandeln können, geht das auch in Gegenrichtung: Beim Einsatz in Fenstern wird abends und nachts ein Teil des ungenutzt ins Freie entweichenden Lichts der künstlichen Beleuchtung recycelt.
In den letzten Monaten wurde bei New Energy Technologies mit Hochdruck an transparenten Solarbeschichtungen gearbeitet und dabei wurden nach eigenen Angaben etliche wichtige technologische Durchbrüche erzielt. Darunter fällt nicht nur die praktische Anwendung der Winz-Solarzellen, sondern ganz besonders die Sprühbeschichtung von Glasoberflächen mit Standard-Verfahren. Die Sprühbeschichtung kann dabei bei Raumtemperatur erfolgen, was teure Hochtemperatur- oder Hochvakuum-Verfahren wie in der konventionellen Solarzellenfertigung überflüssig macht.