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Elon Musk träumt von Marskolonie

358 Beiträge, Schlüsselwörter: Elon Musk, Marskolonie

Elon Musk träumt von Marskolonie

29.08.2019 um 20:53
aero schrieb:Einer der vielen weiteren knackpunkte ist mmn die funkverbindung.

Die Apollo-flüge zeigten wie wichtig es ist, bei auftretenden problemen den rat der bodenstation einzuholen.

Was wäre gewesen, wenn Armstrong beim manuellen anflug auf den mond in den letzten sekunden nicht oder mit ein paar minuten verzögerung die entscheidende meldung bekommen hätte, das der bordcomputer nur überfordert ist, man seine warnmeldungen übersehen und den landeanflug fortsetzen soll ?
Glaube nicht das dies ein größeres Hindernis ist, sicher kann es dazu führen wenn 1 oder 2 Crew Module verloren gehen das zusätzliche Redundanzen und Sicherheiten eingesetzt werden.


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Elon Musk träumt von Marskolonie

29.08.2019 um 21:12
taren schrieb:Damit gehst du ja schon praktisch davon aus das die neue Generation bis 2025 nicht fertig sein wird oder nicht einmal ein Prototyp fertig sein wird.


Davon gehe ich auch aus, aufgrund von Erfahrungswerten von Space X ankündigungen und Realität.
Auch ein Prototyp kann eine Nutzlast zum Mars bringen, welche vergleichbare Rakete zur Starship Generation wurde denn bisher für Mars Missionen eingesetzt, keine einzige
Tja, bisher reden wir über ein Papierkonstruktion, bzw einfach nur einer Ankündigung. Von daher spekuliere ich nicht über dieser Rakete. Ich wetter nur mal das man die nicht bis 2025 ansatzweise fertig hat...
Geht ja auch kaum da diese mehr Schub erreichen soll als eine Saturn V, es also nichts vergleichbares gibt bis dato. D
Schub ist nicht so wichtig wie einige glauben. Generell scheint das aber von Konstruktionsgedanken schlechter zu sein als eine Saturn V. allein schon wegem Dem Cluster Ansatz.
.Dazu kommt das die obere Stufe im Weltall betankt werden soll was die Nutzlast zum Mars noch einmal deutlich erhöhen wird. Bleibt also unterm Strich das du einfach nicht glaubst das SpaceX es schaffen wird bis 2025 einen flugfähigen Prototyp der Starship Generation hinzubringen, ja kann passieren, wenn sich das Edelstahl Design wie die ersten Versuche mit Carbon als Flop heraus stellt. Ein anderer Grund könnte sein wenn bei einem der Crew Demo Flüge Astronauten verloren gehen, dies könnte SpaceX das Genick brechen.
Es kann auch einfach so passieren weil das ganze nicht so leicht ist wie sich das ein Musk vorstellt.

Ich sprech nur Generell von Missionsplanung. Das muss schon Koordiniert werden, und man kann auch nicht einfach "Versorungsgüter" Jahre oder Jahrzehnte im Voraus auf dem Mars Schicken usw.


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Elon Musk träumt von Marskolonie

29.08.2019 um 21:47
Vorrausgesetzt der bemannte mars-hinflug könnte mit der landung erfolgreich abgeschloßen werden...

Wie ginge es weiter ?

Wenn man berichte darüber liest mit was für zeitangaben da geplant werden muß, schwinden diese "träumereien ?" mmn immer weiter.
Wie lange benötigen die Missionen bis zum Mars?

Die Marsrover Spirit und Opportunity brauchten für die Strecke im Jahr 2003 – genau wie die ESA-Marssonde Mars Express – knapp sieben Monate. Der Polarlander Phoenix welcher 2007 startete, benötigte fast zehn Monate. Mit einem bemannten Raumfahrzeug läge die Flugdauer zum Mars zwischen 15 und 16 Monaten bzw. 450 und 490 Tagen.

Rückflug zur Erde vom Mars

Sollte es zu einem bemannten Flug zum Mars kommen, so stellt sich natürlich die Frage: Wann kann man wieder zurück?

Wie bereits bei Flug zum Mars hin, müsste man beim Rückflug den Zeitpunkt abwarten, bis der Abstand zwischen Mars und Erde am geringsten ist um wieder zur Erde zurückzukehren. Auf dem Mars oder in einer Umlaufbahn um den Mars müsste daher ein Aufenthalt von ca. 16 Monaten eingeplant werden. Die Gesamte Reise würde somit etwa 1000 Tage andauern.
https://sonnen-sturm.info/wie-lange-dauert-eigentlich-ein-flug-zum-mars-4476

Desweiteren, mit einer "9 meter breiten" rakete den mars bewohnbar für erdenbürger machen ?

Oder welchen nutzen oder erkenntnisse erwartet man noch, welche die millardenteuren "mars-rover" nicht schon mehr oder weniger beantwortet haben...

Das es mutmaßlich schon auf der erde schwierig wäre, ein sand-und steingebiet ähnlich wie auf dem mars bewohnbar zu machen.

Das langzeitstudien wie "Biospähre 2" gezeigt haben, das es dem menschen bisher noch nicht gelungen ist selbst auf der erde unter ähnlichen isolierten bedingungen wie auf dem mars eine künstliche spähre dauerhaft zu erschaffen.


Wikipedia: Biosphäre_2
Biosphäre 2 (englisch Biosphere 2) ist ein Gebäudekomplex in Arizona, USA, der 1991 mit dem Ziel erbaut wurde, ein von der Außenwelt unabhängiges, in der ursprünglichen Planung sich selbst erhaltendes Ökosystem zu schaffen.

Das Experiment sollte beweisen, dass in einem eigenständigen, geschlossenen ökologischen System Leben langfristig möglich ist. Es gilt nach zwei erfolglosen Versuchen als gescheitert. Seit 2007 benutzt die University of Arizona den Komplex für Forschung und Lehre.

Biosphäre 2 wurde von dem Milliardär Edward Bass für 200 Millionen US-Dollar errichtet. Das Projekt wurde von der NASA beobachtet, welche die gewonnenen Erkenntnisse für mögliche bemannte Basen auf dem Mond oder dem Mars auswerten wollte. Der Name „Biosphäre 2“ beruhte auf der Idee, eine verkleinerte, „zweite“ Biosphäre zu schaffen, während das Original, die Erde, „Biosphäre 1“ ist.


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29.08.2019 um 22:14
Für mich spricht immer mehr dafür das hier mit einem zugkräftigen thema, "flug zum mars",

ein/sein irdisches projekt, die straßen mit "tesla" autos befahren zu lassen, unterstützt werden soll.

Mit dem heutigen know how aus den erfahrungen von raketenpionieren, respektive den inzwi. auch eigenen von "Space X", und dem dazu nötigen geld, läßt sich da auch mal eine edelstahlrakete starten und inzwi. hundert meter weiter auch wieder sicher landen...

Solche atemberaubenden meldungen über einen geplanten marsflug, mit einer kleinen erfolgsmeldung dabei über das sichere aufsetzen nach einem paarminütigen probeflug,
in den medien dann immer mit der erwähnung in jedem artikel darüber, das er auch gleichzeitig an seinem "tesla-projekt" arbeitet, sind eine unbezahlbare werbung für seine e-autos.


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29.08.2019 um 22:15
aero schrieb:Vorrausgesetzt der bemannte mars-hinflug könnte mit der landung erfolgreich abgeschloßen werden...

Wie ginge es weiter ?
Man wird wohl erstmal Equipment zuerst anlanden, dann evtl. Remote ein Habitat aufbauen und dann die Bewohner nachschicken, ein Rückflug ist erstmal nicht geplant. Weitere Versorgungsflüge sollen folgen und das Habitat erweitert und eine Treibstoffproduktion aufgebaut werden. Wenn die Treibstoffproduktion steht sind auch Rückflüge evtl. möglich, je nach Zustand der gelandeten Rakete. Solange eine Rakete alle zwei Jahre durchkommt wird die Kolonie wohl wachsen, je mehr Menschen desto größer muss die Versorgung sein. Für einen Menschen kriegt man auch Nahrung für 10 Jahre in eine Rakete, da sind schon 1-2t viel je nach Haltbarkeit kommt man da weit über die Runde. Das ist aber praktisch alles noch offen, ich würde hier nicht mit Nahrung und Wasser sparen, nach dem Prinzip lieber schlechte Nahrung als keine Nahrung.
aero schrieb:Oder welchen nutzen oder erkenntnisse erwartet man noch, welche die millardenteuren "mars-rover" nicht schon mehr oder weniger beantwortet haben...
Es handelt sich wohl weniger um eine wissenschaftliche Mission, es steht tatsächlich die Kolonisation im Vordergrund.
aero schrieb:Das langzeitstudien wie "Biospähre 2" gezeigt haben, das es dem menschen bisher noch nicht gelungen ist selbst auf der erde unter ähnlichen isolierten bedingungen wie auf dem mars eine künstliche spähre dauerhaft erschaffen.
Biosphäre war, meiner Meinung, von Anfang an ein nonsense Projekt und hat wohl kaum eine Aussagekraft. Allein schon der Versuch auf kleinstem Raum verschiedene Klimazonen abzubilden war unsinning, es war keine für den Menschen optimierte Umgebung, sondern ein Versuch eine Kopie der Natur abzubilden und den Menschen dort zu integrieren.

Zudem ist ja erstmal auch keine wirkliche Unabhängigkeit geplant. Es ist auch wesentlich sinnvoller erstmal die Luft mit technischen Mittel zu reinigen und eine künstliche Lebenserhaltung aufzubauen, als hier mit Pflanzen zu arbeiten.
Fedaykin schrieb:Tja, bisher reden wir über ein Papierkonstruktion, bzw einfach nur einer Ankündigung. Von daher spekuliere ich nicht über dieser Rakete. Ich wetter nur mal das man die nicht bis 2025 ansatzweise fertig hat...
Vielleicht, vielleicht auch nicht, wir werden es vielleicht erleben ;)


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29.08.2019 um 22:31
aero schrieb:Für mich spricht immer mehr dafür das hier mit einem zugkräftigen thema, "flug zum mars",

ein/sein irdisches projekt, die straßen mit "tesla" autos befahren zu lassen, unterstützt werden soll.

Mit dem heutigen know how aus den erfahrungen von raketenpionieren, respektive den inzwi. auch eigenen von "Space X", und dem dazu nötigen geld, läßt sich da auch mal eine edelstahlrakete starten und inzwi. hundert meter weiter auch wieder sicher landen...

Solche atemberaubenden meldungen über einen geplanten marsflug, mit einer kleinen erfolgsmeldung dabei über das sichere aufsetzen nach einem paarminütigen probeflug,
in den medien dann immer mit der erwähnung in jedem artikel darüber, das er auch gleichzeitig an seinem "tesla-projekt" arbeitet, sind eine unbezahlbare werbung für seine e-autos.
Definitiv nein, die ganze Firma SpaceX hat nur einen Sinn, Kolonisation des Mars. Musk hat glaub die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs mit 10% angegeben. Entweder sie gehen Pleite oder sie erreichen ihr Ziel, man hat auch für Starship versucht Tanks aus Carbon herzustellen, gibt auch Prototypen welche verworfen worden sind. SpaceX versucht zudem mit Starlink eine Geldquelle zu erschließen, es sind also die normalen Raketenstarts und die Starts für Starlink, die Produktion der Starlink Satelliten und die Fertigung der Raptor Triebwerke aktuell im Vordergrund. Solange die Fertigung der Raptor Triebwerke nicht steht sind keine Starship Prototypen möglich. Das ganze ist ein ziemlicher finanzieller Balanceakt, da Musk sicherlich nicht die Geldreserven eines Jeff Bezos hat, denke aber wenn Musk die Wahl zwischen SpaceX und Tesla machen müsste, dann dürfte wohl SpaceX das Los ziehen. Tesla ist die gleiche Gratwanderung, entweder sie werden groß oder sie scheitern, etwas dazwischen wird es, zumindest mit Musk, wohl nicht geben. Da hat Fedaykin schon Recht, SpaceX hat soviel Gelder nicht und daher kann sich die Entwicklung durchaus verzögern.


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29.08.2019 um 22:57
Auch der psychologische aspekt darf dabei nicht ausgespart werden.

Ich bin mir ziemlich sicher das sich freiwillige m/w finden lassen würden, auch wenn sie wüßten das sie mit großer wahrscheinlichkeit nicht mehr zur erde zurückkehren würden.

Aber einmal davon abgesehen das dies schon für mich etwas "zu verwegenes" an sich hätte, sein leben dafür aufzugeben,
stellt sich mir auch die frage,
wer weiß was diese leute dann unter dem dauerhaften psychischen druck irgendwann einmal für eigene entscheidungen treffen würden ?

Auch wenn der mars im gleichen sonnensystem wie die erde entstand, gibt es was die vitalität angeht nichts vergleichbares als mutter-erde.

Wer zum mars aufbrechen würde, würde auch immer die vielfaltigkeit des lebens auf der erde kennen.

Alles was die natur auf der erde ausmacht.

Sich dann dauerhaft in eine vergleichsweise rotbraune stein-und geröllwüste dauerhaft begeben zu wollen, in einem anthrazitfarbenen wohncontainer leben würde, an der wand vllt. ein poster der erde, würde mmn. auf dauer zu große sehnsüchte nach der erde aufbauen, als das dies psychologisch dauerhaft dort bewältigt und kompensiert werden könnte.

Ja, vllt. kämen da sogar gelüste auf, ähnlich wie in "Waterworld" (Kevin Costner), erde essen zu wollen...so komisch das jetzt auch klingt.

Mit wasser, dem chemischen stoff aus dem "wir" stammen und von dort aus auch das festland der erde besiedelten, sehe ich da ähnliche menschliche empfindungen bzw. sehnsüchte beim menschlichen individium.

Das verlangen alleine lebend auf dem mars nach kontakt mit menschen, ließe sich durch vorherige ausschlußkriterien bei der astronautensuche vllt. noch ausschließen

Aber ich bin persönlich der meinung, das diese urinstinkte eines menschen die ich nannte doch nach einer zeit auftreten können, wenn er weiß das er nicht mehr in ein paar tagen oder monaten zur erde zurückkehren wird.


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29.08.2019 um 23:19
aero schrieb:Aber ich bin persönlich der meinung, das diese urinstinkte eines menschen die ich nannte doch nach einer zeit auftreten können, wenn er weiß das er nicht mehr in ein paar tagen oder monaten zur erde zurückkehren wird.
Glaub ich nicht, es gibt da beim Menschen noch andere Urinstinkte und diese sind Anpassung und überleben um jeden Preis, ok bei manchen nicht aber bei der Mehrheit. Sieh dir einfach an wieviele im Gefängnis ohne Hoffnung überleben unter Folter und schlimmeren Bedingungen und dies über Jahrzehnte. Bei der Osterinsel ist in 2000km drumherum nichts und dennoch wurde sie besiedelt. Solange es Mittel gibt zu überleben wird wohl, zumindest die Mehrheit, versuchen zu überleben und sich an die Begebenheiten anpassen und diese akzeptieren.


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29.08.2019 um 23:33
taren schrieb:Glaub ich nicht, es gibt da beim Menschen noch andere Urinstinkte und diese sind Anpassung und überleben um jeden Prei
Ist richtig.
taren schrieb:Sieh dir einfach an wieviele im Gefängnis ohne Hoffnung überleben unter Folter und schlimmeren Bedingungen und dies über Jahrzehnte.
Immer auf dem planeten erde.
taren schrieb:Bei der Osterinsel ist in 2000km drumherum nichts und dennoch wurde sie besiedelt.
Auf dem planeten erde.


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30.08.2019 um 00:04
aero schrieb:Immer auf dem planeten erde.
Sehe da jetzt keinen großen Unterschied, glaub nicht das die "Astronauten" an Erdweh sterben werden, eher an Krebs wegen der Strahlung.


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30.08.2019 um 01:45
taren schrieb:Sehe da jetzt keinen großen Unterschied, glaub nicht das die "Astronauten" an Erdweh sterben werden, eher an Krebs wegen der Strahlung.
Nicht an "erdweh" sterben, aber psychische auffälligkeiten zeigen könnten.

Wieviele personen bei diesem flug dabei sein würden weiß ich nicht.

Vllt. 3, oder eine raumkapsel ähnlich die der "space-shuttle" wo 5 bis 6 personen platz finden würden,
obwohl man auf solch einer reise nicht lange in dieser position sitzen könnte.

Wie auch immer, es braucht dann aber nur eine person dabei sein, die etwas aus persönlichen gründen plötzlich oder nach und nach sabotieren würde und alles würde vermutlich scheitern.

Und man kann das jetzt noch nicht ausschließen.

Dazu fehlen die kenntnisse einer solchen reise.

Es ist das gleiche ob man über einen flugzeugabsturz redet, oder ein solches horrorszenario selber einmal erlebt und überlebt hat.

Das apollo-programm kostete umgerechnet in die heutige zeit (stand 2009) ca.120 milliarden dollar und beschäftigte, weltweit, bis zu 400.000 menschen.

Und tut mir leid, aber je mehr man sich mit dem plan von Elon Musk einen bemannten flug zum mars zu starten beschäftigt, desto mehr wirkt es auf mich wie "Jules Verne" und "Die Reise zum Mond".
Spoiler
6e86904726f0ca52a924cad80bbf8617
(Auch der berühmte s/w spielfilm mit dem damaligen denken dazu.)



Viele fakten treffen zu und wirken erstaunlich plausibel.

Aber insgesamt wirkt auch eine gewiße naivität aus einer unerfahrenheit heraus, wie sich das mit den bisherigen kentnissen vorgestellt wird.

(Obwohl Jules Verne wegweisend und in diesem denken der menschheit schon weit voraus war.)


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30.08.2019 um 09:16
aero schrieb:. Mit einem bemannten Raumfahrzeug läge die Flugdauer zum Mars zwischen 15 und 16 Monaten bzw. 450 und 490 Tagen.
Das hängt von Schiff und Starfenster ab. Das Ideal liegt bei Chemischen Antriebenim richtigen Zeitfenster bei ca 6 Monaten pro Flug.
aero schrieb:Wer zum mars aufbrechen würde, würde auch immer die vielfaltigkeit des lebens auf der erde kennen.
mmh die esten Jahrn wird das sowieso nix mit permanent. der Flug um Mars ist eine Sache, die kolonisierung eine völlig andere. Der Marst ist lebensfeindlicher als die schlimmstne Ecken auf der Erdoberfläche...

Die Hardware dafür müsste auch noch entwickelt werden und schon sind wir noch bei ein paar Mrd mehr. Soweit der Musk was erzählt ist es also eher PR und Marketing, denn echte Pläne.


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30.08.2019 um 09:22
aero schrieb:Vllt. 3, oder eine raumkapsel ähnlich die der "space-shuttle" wo 5 bis 6 personen platz finden würden,
obwohl man auf solch einer reise nicht lange in dieser position sitzen könnte.
Wie gesagt die Rakete von Musk hat 9m Durchmesser damit ist sie eher eine Raumstation wie Skylab, MIR oder ISS und für beide gibt es längere Aufenthalte. Sie wäre auch deutlich größer wie die MIR und diese hält mit 437 Tagen am Stück eines Kosmonauten im All den Rekord, insgesamt waren 3 Kosmonauten ein Jahr oder länger im All. Die Frage ist nur wie voll man dieses Schiff packt, für 3-5 Menschen ist dort mehr als genug Platz, für 10 schon weniger und für 20 Menschen und mehr dürfte es langsam zuviel werden. Da muss auch keiner permanent sitzen, jedenfalls wenn nur annähernd die geplante Schiffsgröße erreicht wird.


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30.08.2019 um 09:31
Fedaykin schrieb:mmh die esten Jahrn wird das sowieso nix mit permanent. der Flug um Mars ist eine Sache, die kolonisierung eine völlig andere. Der Marst ist lebensfeindlicher als die schlimmstne Ecken auf der Erdoberfläche...
ISS ist jetzt schon fast 20 Jahre durchgehend besetzt, selbst in einer Blechdose überleben Menschen wenn nur annähernd genug Nachschub an Lebensmittel und Versorgung kommt.


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30.08.2019 um 09:32
taren schrieb:an wird wohl erstmal Equipment zuerst anlanden, dann evtl. Remote ein Habitat aufbauen und dann die Bewohner nachschicken, ein Rückflug ist erstmal nicht geplant. Weitere Versorgungsflüge sollen folgen und das Habitat erweitert und eine Treibstoffproduktion aufgebaut werden. Wenn die Treibstoffproduktion steht sind auch Rückflüge evtl. möglich, je nach Zustand der gelandeten Rakete. Solange eine Rakete alle zwei Jahre durchkommt wird die Kolonie wohl wachsen, je mehr Menschen desto größer muss die Versorgung sein. Für einen Menschen kriegt man auch Nahrung für 10 Jahre in eine Rakete, da sind schon 1-2t viel je nach Haltbarkeit kommt man da weit über die Runde. Das ist aber praktisch alles noch offen, ich würde hier nicht mit Nahrung und Wasser sparen, nach dem Prinzip lieber schlechte Nahrung als keine Nahrung.
Das ist doch mal was wunderbares für das Projektmanagement, wo jegliche Verzörgeurng Tot und verderben bedeutet. Ein Grund mehr das die ganze Mission enorme Planung braucht und die Hardware größtenteils fertig sein muss.

Bleibt die Frage natürlich wer bezahlt die Kolonie? Eine Markolonie kann wenig Produktives leisten. Und deine Zahlen sind doch etwas willkührlich.
taren schrieb:Es handelt sich wohl weniger um eine wissenschaftliche Mission, es steht tatsächlich die Kolonisation im Vordergrund.
Siehe oben. Was will die Kolonie machen ausser Existieren?
taren schrieb:Vielleicht, vielleicht auch nicht, wir werden es vielleicht erleben ;)
Sehr viel Vielleicht.
taren schrieb:Definitiv nein, die ganze Firma SpaceX hat nur einen Sinn, Kolonisation des Mars.
LOL, du glaubst auch alles.
taren schrieb:ntweder sie gehen Pleite oder sie erreichen ihr Ziel, man hat auch für Starship versucht Tanks aus Carbon herzustellen, gibt auch Prototypen welche verworfen worden sind. SpaceX versucht zudem mit Starlink eine Geldquelle zu erschließen, es sind also die normalen Raketenstarts und die Starts für Starlink, die Produktion der Starlink Satelliten und die Fertigung der Raptor Triebwerke aktuell im Vordergrund.
Wie das ganze so läuft, dafür müssten mal Geschäftszahlen vorgelegt werden. Ansonsten ist das alles leider wohl viel zu Klein bzgl Eigenfinanzierung von solchen Projekten. In erster Linie geht es Musk wohl darum sein Ding zu machen, keine Langzeitziele.
aero schrieb:Vllt. 3, oder eine raumkapsel ähnlich die der "space-shuttle" wo 5 bis 6 personen platz finden würden,
obwohl man auf solch einer reise nicht lange in dieser position sitzen könnte.
Das darfst du mit den Jetzigen Missionen nicht vergleichen .Der Platzbedarf ist höher, du glaubst doch nicht das man 3 Leute wie in eine rKapsel ein halbes Jahr transportiert..
aero schrieb:Und tut mir leid, aber je mehr man sich mit dem plan von Elon Musk einen bemannten flug zum mars zu starten beschäftigt, desto mehr wirkt es auf mich wie "Jules Verne" und "Die Reise zum Mond".
Ja so ähnlich,


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30.08.2019 um 09:35
taren schrieb:ISS ist jetzt schon fast 20 Jahre durchgehend besetzt, selbst in einer Blechdose überleben Menschen wenn nur annähernd genug Nachschub an Lebensmittel und Versorgung kommt.
Tja die ISS ist wo ? 200 Km, sie können im Notfall jederzeit zurück.

Und die Besatzungen werden ausgewechselt.. Der Vergleich hakt dann doch etwas, so als ob du mit der Aida mal fährst, oder Jahrelang auf einer Bohrinsel festhängst.

Wir reden ja von Kolonisierung, nicht über 6 Mann Raumstation. 24/7/365...

Und da ist der Mars als Lebensraum eben nicht so gut geeigenet. In allen Wüsten , an den Polen, Hochgebirgen... auf Erden sind die Lebensbedingungen schon besser... allein wegen der ATemluft.


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30.08.2019 um 09:38
@taren

Sry., aber deine vergleiche vom mars und gegenden und situationen auf der erde, empfinde ich nicht als vergleichbar.
taren schrieb:
Sieh dir einfach an wieviele im Gefängnis ohne Hoffnung überleben unter Folter und schlimmeren Bedingungen und dies über Jahrzehnte.

taren schrieb:
Bei der Osterinsel ist in 2000km drumherum nichts und dennoch wurde sie besiedelt.
taren schrieb:ISS ist jetzt schon fast 20 Jahre durchgehend besetzt, selbst in einer Blechdose überleben Menschen wenn nur annähernd genug Nachschub an Lebensmittel und Versorgung kommt.
Ich sehe das genauso wie @Fedaykin
Fedaykin schrieb:Tja die ISS ist wo ? 200 Km, sie können im Notfall jederzeit zurück.

Und die Besatzungen werden ausgewechselt.. Der Vergleich hakt dann doch etwas, so als ob du mit der Aida mal fährst, oder Jahrelang auf einer Bohrinsel festhängst.

Wir reden ja von Kolonisierung, nicht über 6 Mann Raumstation. 24/7/365...

Und da ist der Mars als Lebensraum eben nicht so gut geeigenet. In allen Wüsten , an den Polen, Hochgebirgen... auf Erden sind die Lebensbedingungen schon besser... allein wegen der ATemluft.


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30.08.2019 um 10:14
aero schrieb:Sry., aber deine vergleiche vom mars und gegenden und situationen auf der erde, empfinde ich nicht als vergleichbar.
Ein Gefängnis heute in Deutschland ist ja nicht vergleichbar mit vielen Gefängnissen früher, da gab es durchaus nur 4 Mauern und ein schmales Loch für Licht, wenn überhaupt.

Das man auf der ISS jederzeit zurück kann ist auch nicht richtig, da dies vom Notfall abhängig ist. Gleiches war für die Mondmissionen der Fall, wenn z.B. das Triebwerk der Aufstiegsstufe nicht funktioniert hätte, dann wars das.
Fedaykin schrieb:Und da ist der Mars als Lebensraum eben nicht so gut geeigenet. In allen Wüsten , an den Polen, Hochgebirgen... auf Erden sind die Lebensbedingungen schon besser... allein wegen der ATemluft.
Wie gesagt, daher mein Vergleich mit der ISS, solange das Habitat eine funktionierende Lebenserhaltung hat und ausreichend versorgt ist überlebt es. Da spielt der Lebensraum keine Rolle mehr, außer das er je nach Art des Lebensraums unterschiedliche Schäden am Habitat verursachen wird und man sich davor schützen und mit Redundanzen evtl. absichern muss.


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30.08.2019 um 10:26
Fedaykin schrieb:Das ist doch mal was wunderbares für das Projektmanagement, wo jegliche Verzörgeurng Tot und verderben bedeutet. Ein Grund mehr das die ganze Mission enorme Planung braucht und die Hardware größtenteils fertig sein muss.

Bleibt die Frage natürlich wer bezahlt die Kolonie? Eine Markolonie kann wenig Produktives leisten. Und deine Zahlen sind doch etwas willkührlich.
Ich glaub SpaceX wird das schon lösen und auch bezahlen, es ist daher auch vom Erfolg der Firma abhängig.
Fedaykin schrieb:Siehe oben. Was will die Kolonie machen ausser Existieren?
hmm, tun wir das nicht alle, nur existieren.


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30.08.2019 um 13:24
taren schrieb:Das man auf der ISS jederzeit zurück kann ist auch nicht richtig, da dies vom Notfall abhängig ist. Gleiches war für die Mondmissionen der Fall, wenn z.B. das Triebwerk der Aufstiegsstufe nicht funktioniert hätte, dann wars das.
Ich sagte nicht Jederzeit, ich sagte im Zweifel können sie zurück und sind nicht zum Sterben verdammt.
taren schrieb:Wie gesagt, daher mein Vergleich mit der ISS, solange das Habitat eine funktionierende Lebenserhaltung hat und ausreichend versorgt ist überlebt es. Da spielt der Lebensraum keine Rolle mehr, außer das er je nach Art des Lebensraums unterschiedliche Schäden am Habitat verursachen wird und man sich davor schützen und mit Redundanzen evtl. absichern muss.
Wie gesagt hinkt der Vergleich. ES sei denn sprichst nicht von einer Markolonie sondern von einer Marstation mit rotierenden Besatzungen.

Auf der ISS leben auch keine Famlien etc.

Der Unterschied zwischen einer Forschungstation und eine "Kolonie" sollte doch berücksichtigt werden.
taren schrieb:Ich glaub SpaceX wird das schon lösen und auch bezahlen, es ist daher auch vom Erfolg der Firma abhängig.
Du glaubst, eben, faktisch und Erfahrungstechnisch passt es eben nicht. Aber wie in der Religion kann man eben auch an das Unmögliche "Glauben"
taren schrieb:hmm, tun wir das nicht alle, nur existieren.
Stell dich nicht dumm, du weißt was gemein ist. Solange sie Zeug von der Erde brauchen etc, enstehen Aufwendungen. Wer bezahlt? Was will die Markolonie wirtschaftlich machen um Autark zu bleiben usw.


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