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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring
Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 09:20
@missmary
@obskur
@bellady




...daß die Eltern ihn und Elizabeth angeblich auseinanderbringen wollten, bzw. etwas gegen ihn hatten, ist eine Erfindung der Staatsanwaltschaft, da sie sonst von vornherein keinen Fall gegen Jens gehabt hätte, sprich kein Tatmotiv für ihn "zurechtkonstruieren konnten", um überhaupt einen Fall zu haben.

Also MUSSTE die Staatsanwaltschft zusammen mit ihrer Kronzeugin Elizabeth irgendetwas erfinden, um ein Tatmotiv "zu konstruieren".

Man muß das korrupte Verhalten der Staatsanwaltschaft in einem "Gesamtzusammenhang sehen", da ja auch (das Elizabeth belastende) FBI täterprofil von der Staatsanwaltschaft unterschlagen wurde, außerdem wurde "ein Hobbyexperte" für Reifenabdrücke in Bezug auf des Sockenabdruckbeweies beauftragt und schlußendlich dann auch noch ein Tatmotiv in Bezug auf die angeblich schlechte Beziehung zwischen Jens und den Eltern von Elizabeth konstruiert werden mußte, da die Staatsanwaltschaft sonst von vornherein keinen Fall gegen Jens gehabt hätte.


Hier einige Zitate über das einzige (!) Treffen zwischen Jens und den Eltern von Elizabeth anläßlich eines Mittagessens in einem Restaurant, die einzige Gelegenheit wo Jens die Eltern von Elizabeth überhaupt jemals getroffen hat :

Zitat:

"...sobald wir einander vorgestellt und zu unserem Tisch begeben hatten verlegte ich mich auf mein allerschönstes "Hochintelligenter junger Stipendiat und Diplimatensohn Benehmen".

Die Haysoms waren vermutlich ein wenig erstaunt darüber, daß ihre schwierige Tochter mit einem so adretten Jungen ausging - normalerweise waren zugedröhnte lesbische Pseudokünstlerinnen eher ihr Stil.

Aber da ich sie unbeirrt mit Sir und Madam anredete und die richtige Gabel für den Salat benutzte, entspannten sie sich ein wenig und hörten auch bald auf, mich allzu eindringlich über meinen famliären Hintergrund auszufragen.

Ihr Interesse an meinem gesellschaftlichen Status und meine Vorgeschichte war der einzige leicht ungewöhnliche Zug an unserem Gespräch - als könnten sie sich mich als Schwiegersohn vorstellen."

Ansonsten verbrachten wir eine ziemlich angenehme halbe Stunde miteinander.

Mrs. Haysom hatte ihre Nikon dabei und da ich mich ebenfalls als Hobbyfotograf betätigt hatte, fachsimpelten wir ein wenig über die Technik.

Elizabeth schwieg allerdings fast die ganze Zeit während dieses Essens.

Mit verkniffenem Gesicht saß sie da und wann immer ich sie ansah spürte ich ihre Mißbilligung. Ich kam mit ihren Eltern einfach zu gut zurecht.

Als sich unser Essen dem Ende zuneigte, wurde die Haysoms wieder kühler.

Sie nahmen mich bis zum Studentenwohnheim mit und ließen mich dort aussteigen, weil sie mit ihrer Tochter noch ein privates Gespräch wegen einer Familienangelegenheit führen wollten.

Vielleicht war Liz deshalb während des Essens so nervös gewesen, allerdings erinnere ich mich nicht, daß sie mir die Familienangelegenheit später erklärt hätte.

Und selbst wenn sie es getan hätte, wäre ich heute kaum bereit , allzu viel Vertrauen in ihre Erzählungen rund um ihre Eltern zu setzen.

Da ich Mr. und Mrs. Haysom nur dieses eine Mal traf, wußte ich im Grunde genommen nichts über sie.

Das Wenige was ich weiß, habe ich aus späteren Nachrufen und Zeitungsartikeln und angesichts der wilden Erfindungen, die die Medien sich in Bezug auf meine Person erlaubt haben, traue ich diesen Informationsquellen nicht allzu sehr."

Zitat, Ende


Soviel zu dem von der Staatsanwaltschaft zusammen mit ihrer "Kronzeugin" Elizabeth zurechtkonstruierten Tatmotiv, daß Jens angeblich eine schlechte Beziehung zu den Eltern seiner Freundin hatte und daher die Emotionen gehabt haben soll, einen derat brutalen Mord zu begehen.



@obskur

Du persönlich gehst davon aus, daß es zwei Täter gewesen sein müssen, die profiler vom FBI, die nahe am Fall dran waren und alle Details kannten und die außerdem Profis waren und ihren Job gelernt haben, sehen das offenbar anders und Elizabeth stand von Anfang an ALLEINE !!! im Focus der Ermittler.

Auch die Tatsache, daß einer der beiden ganz klar ein Alibi hatte und zur Tatzeit in Washington war, schließt eine Täterschaft von beiden gemeinsam aus.

Also NICHT NUR das FBI täterprofil, sondern ZUSÄTZLICH auch noch die Tatsache, daß einer der beiden nachweislich ein Alibi hatte zeigt, daß nur einer der beiden der Täter gewesen sein konnte.

Dies wird jetzt nochmal durch den neuen Zeugen Tony Buchanan bestätigt.

Da auch in den USA gilt, "im Zweifel für den Angeklagten", muß ein Angeklagter in einem derartigen Fall freigesprochen werden.

Es ist nämlich nicht die Aufgabe eines Angeklagten in einem Strafprozeß seine Unschuld zu beweisen, sondern im Gegenteil, der Staat, also die Staatsanwaltschaft muß zweifelsfrei, also ohne reasonable doubt die Schuld eines Angeklagten beweisen.

Und bei Zweifeln muß ein Angeklagter freigesprochen werden, was in Deutschland übrigens genauso ist.

Im übrigen hatte Jens von Anfang auch kein faires Verfahren, da der Richter mit einem Bruder von Nancy Haysom seit vielen Jahrzehnten gut befreundet war und ihn deshalb schon vor dem Prozeß in Interviews schuldig gesprochen hat und während des Prozesses alle Anträge der Verteidigung zurückgewiesen hat.

Also nicht nur eine korrupte Staatsanwaltschaft, sondern ALS ZUGABE auch noch einen befangenen Richter, der von Anfang an dafür gesorgt hat, daß Jens kein faires Verfahren hat.

Als WEITERE ZUGABE hatte Jens dann obendrein auch noch einen völlig unfähigen Rechtsanwalt, dem später aufgrund der Fehler, die er in seinem Verfahren begangen hat, die Zulassung als Anwalt entzogen wurde.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 11:14
Ich wundere mich schon etwas, dass Söring für einen großen Teil der Diskutanten als Mörder gilt.

Bei einem Indizienprozess sollte schon zu fast 100% die Täterschaft des Angeklagten erwiesen sein. Meiner Meinung nach kann man bei objektiver Herangehensweise weder sicher die Unschuld, noch sicher die Schuld annehmen. Folglich dürfte er jetzt nicht lebenslang im Gefängnis sitzen.

Sein Verhalten nach dem Tod der Haysoms ist durchaus nachzuvollziehen. Er war achtzehn Jahre jung, verknallt in einer Frau, die normalerweise für ihn unerreichbar ist. Wenn ich mir so vergegenwärtige wie er im Prozess gewirkt hat, dann kann ich mir gut vorstellen, dass Elizabeth Haysom die erste Frau war, die sich je für ihn interessiert hat.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 12:15
@missmary
@obskur


@Analyst

Die meisten user hier verstehen die rechtsstaatlichen Prinzipien in einem Strafprozeß nicht und sind der irrigen Annahme, daß ein Angeklagter in einem Strafprozeß seine Unschuld beweisen muß und verstehen nicht, daß es GENAU UMGEKEHRT ist, nämlich, daß es die Aufgabe der Staatsanwaltschaft ist ZWEIFELSFREI die Schuld eines Angeklagten zu beweisen.

Und daß der Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten gilt" ist den meisten usern hier offenbar auch ein völliges Fremdwort.

Ansonsten gebe ich dir mit dem was du gesagt hast, recht.

Ich kann sein Verhalten nach der Tat ebenso wie du verstehen.

Er war 18 und emotional völlig unreif und hat sich als Held gefühl, als er seine Freundin mit dem zunächst falschen Geständnis vor der sicheren (!) Todesstrafe bewahren wollte.

Man kann das Verhalten eines 18jährigen nicht mit dem Verhalten eines lebenserfahrenen und emotional reifen Menschen vergleichen, was viele user hier offensichtlich machen.

Nicht ohne Grund gibt es in Deutschland das Jugendstrafrecht !!!


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 12:28
aber es hat zur Verurteilung gereicht. Also muss seine Schuld erwiesen worden sein. Immerhin haben ihn 12 Geschworene schuldig gesprochen und sicherlich nicht alle, nur aufgrund des Fußabdrucks.
Mich würde sein damaliges Geständnis interessieren, das er abgelebt hat. Das muss ja mit der Tat zusammengepasst haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass er damals dachte, dass ihm niemand etwas kann, als Diplomatensohn, selbst bei einem Mord nicht.

Es gibt schließlich auch keine Beweise, die für die Schuld von Elizabeth sprechen, oder gibt es die, außer Indizien?

Er hatte meiner Meinung nach ein Motiv. Er war sehr verliebt, aber Elizabeth machte ihm weiß, dass die Eltern gegen die Beziehung seien und alles tun würden, sie auseinander zu bringen. Wer weiß, was sie ihm alles erzählte um ihn zu beeinflussen. So dass er eine starke Wut gegen die Eltern entwickelte, obwohl er sie nicht gut kannte.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 12:45
@Venice2009

...du solltest dir mal die postings der letzten 10 Seiten durchlesen oder dich mal mit dem Fall genauer befassen, bevor du hier irgendwelche unfundierten Spekulationen in den thread wirfst.

Auch solltest du dich mal in die 21 Tage regel in Virginia "einarbeiten", die hier auf den letzten Seiten erklärt wurde und was der Grund dafür war, daß ihn die Jury überhaupt verurteilt hat und und und....

Auch die Thematik, daß Herr Söring ein Verfahren hatte, daß nur aus einer einzigen Instanz bestand ohne die Möglichkeit der Berfung ist ein Thema in das du dich zunächst gründlich einarbeiten solltest.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 12:57
Ich hatte damals das Buch gelesen, und der Autor liess nicht vermuten (er war ja schließlich neutral), dass JS unschuldig hinter Gittern sass. Ich würde dir empfehlen, das Buch mal zu lesen.

Ich habe hier bzw. im Internet nichts über sein damaliges Geständnis gefunden. Er hat schließlich gestanden, liebe Jessica. Und da wird er den Tathergang ja irgendwie beschrieben haben müssen.... daher fände ich den genauen Wortlaut wichtig. Es wurde immer erwähnt, dass er Täterwissen hatte, inwiefern, kann man nur beurteilen, wenn man eben dieses Geständnis kennt.

Die 21 Tagesregel gilt ja für jeden Verurteiten, nicht nur für JS. Also ist es grundsätzlich unfair, nicht nur in seinem Fall.

Andere Länder, andere Gesetze. Er hätte wissen müssen, dass die Vereinigten Staaten eben nicht Deutschland sind, und dort Mord wesentlich härter geahndet wird. Dass es dort die Todesstrafe gibt, hätte ihm ja bekannt sein müssen. Selbst mit 18 Jahren. Aber wie ich schon schrieb, vermute ich, dass er tatsächlich davon ausging, dass man ihm nichts kann, aufgrund seines Diplomatenstatus.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 14:13
@Venice2009

Wenn Jens damals das falsche Geständnis nicht abgelegt hätte, wäre Elizabeth schon vor Jahrzehnten hingerichtet worden und genau dies wollte er ja mit seinem falschen Geständnis verhindern.

Damals in London auf dem Polizeirevier wurde ihm ja anwaltlicher Beistand verwehrt, obwohl er (auf dem Tonband mitgeschnitten) mehrfach um einen Anwalt gebeten hatte.

Und in den USA gelten die Miranda rights, d.h. wenn einem Angeklagten ein Anwalt bei der Vernehmung verwehrt wird, darf das was er ohne Anwalt ausgesagt hat, später im Prozeß nicht verwendet werden.

Da Jens damals der anwaltliche Beistand verwehrt wurde, hat er ein falsches Geständnis abgelegt, in dem Irrglauben, daß ihn der Diplomatenstatus schützen würde und er nach Deutschland abgeschoben werden würde.

Wenn er einen Anwalt gehabt hätte, wie es seine Miranda rights vorgeschrieben hätten, wäre es nie zu diesem falschen Geständnis gekommen, da sein Anwalt ihn dann über seinen Irrtum belehrt hätte.

Sein falsches Geständnis enthielt diverse Fehler, die der wahre Täter nicht begangen hätte.

Er beschrieb das Tatmesser falsch, die Kleidung und Position der Opfer etc...

In Virginia hat er sein falsches Geständnis ja zurückgenommen und die Jury hat dieses "Geständnis" bei ihrer Entscheidung auch nicht "als ausschlaggebend" betrachtet.

Ausschlaggebend für die damalige Jury war der "Sockenabdrucksbeweis", der von einem "Hobbyexperten für Reifenabdrücke" stammte.

In meinem posting vom 23.01.2015, dort 13.15 Uhr habe ich noch ein Video verlinkt wo Gail Marshall auch im einzelnen dargelegt hat, daß Jens ohne die groben Fehler seines Anwalts garnicht erst verurteilt worden wäre.

Seinem damaligen Anwalt wurde später die Zulassung entzogen u.a. wegen des Fehlverhaltens in seinem Fall.

Aufgrund der 21 Tage regel in Virigina war es schon aus formaljuristischen Gründen später nicht mehr möglich die Fehler des ersten Anwalts nachträglich auszubügeln, da Jens noch nicht mal ein Berufungsverfahren gewährt wurde.

Den chronologischen Ablauf seiner Wiederaufnahmeanträge habe ich im posting vom 24.01.2015, dort um 11.18 Uhr dargelegt.

Herr Söring wurde also zu lebenslänglich verurteilt aufgrund eines Verfahrens, daß nur aus einer einzige Instanz bestand, ohne daß jemals ein Berufungsverfahren mit einer neuen Beweiswürdigung stattfand.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 14:32
Das hatte ich auch schon alles gelesen. Fakt ist, dass er seinen deutschen Anwälten gegenüber, das gleiche Geständnis wiederholte. Angeblich hatten sie ihm dazu geraten. Ob das aber wirklich so gewesen ist?

Auf seiner HP ist auch eine riesen Lüge, dort steht geschrieben, dass er Gail Staring Marshall in seinem Leben zuvor nie getroffen hatte. Was absolut unwahr ist, weil er sie als Professorin der Universität von Virgina her kannte. Nachzulesen hier: http://jenssoering.de/trial___error
das steht im letzten Absatz zum Thema.


Was mich wundert ist, dass die beiden die Ermordung der Eltern überhaupt gestanden haben. Denn Elizabeth konnte auch nicht bewiesen werden, dass sie am Tatort gewesen war. Also hätten eigentlich, beide nicht verurteilt werden dürfen, aufgrund der Beweislage. Trotzdem hat jemand die Eltern getötet und es spricht für mich, eher für JS als für Elizabeth. Schon aufgrund dessen, wie sie es bewerkstelligt haben soll, ihre Eltern hintereinander zu töten.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 15:04
@Venice2009

Der Grund für die Wiederholung des Geständnisses gegenüber dem deutschen Staatsanwalt war, daß er nur auf diese Weise nach Deutschland ausgeliefert werden konnte, deshalb die Wiederholung des Geständnisses.

Woher weißt du, daß Gail Marshall und Jens Söring sich persönlich kannten ?

Gail Marshall war doch nicht ihr ganzes Leben als Professorin an der Uni in Virginia, sondern sie hat auch lange als Generalstaatsanwältin gearbeitet etc.. außerdem war sie in Charlottesville als Professorin an der "School of law" tätig und Jens hat doch überhaupt nicht Jura studiert und hatte somit keinen Grund Gail Starling überhaupt an der Universität persönlich kennenzulernen.

Elizabeth stand von Anfang an ALLEIN als einzige Tatverdächtige im Focus der Ermittler und ihr hätte sehr wohl bewiesen werden können, daß sie am Tatort war.

Da ihre Fingerabdrücke am Tatort auf einer Wodkaflasche gefunden wurden, die in der Nähe der Leiche ihres Vaters lag, der einen hohen Alkoholspiegel im Blut hatte, wie die Obduktion erwies.

An einem Waschlappen in der Küche wurde Blut mit der sehr seltenen Blutgruppe von Elizabeth gefunden (Blutgruppe AB, die nur wenige Menschen haben).

Damals gab es noch keine DNA beweise, sondern man konnte nur Blutgruppen feststellen.

Man fand ihren blutigen Sockenabdruck am Tatort, wo später zwei Experten bestätigt haben, daß dieser genau auf die Schuhgröße von Elizabeth paßte und NICHT auf die Schuhgröße von Jens.

Sie hatte kein Alibi, da nur einer der beiden zur Tatzeit in Washington war und ein Alibi hatte, also kann die Tat von beiden gemeinsam nicht begangen worden sein.

Der Tachostand ihres Mietwagens hat angezeigt, daß einmal die Entfernung von Washington nach Lynchburg und zurück gefahren wurde.

Auch das FBI täterprofil hat eindeutig nur auf Elizabeth und nicht auf Jens gedeutet, weshalb dieses Täterprofil im Prozeß verschwunden ist, also von der Staatsanwaltschaft im Prozeß gegen Jens unterschlagen wurde.

Lt. FBI täterprofil wurde die Tat von einer WEIBLICHEN Person begangen, die in einer persönlichen Beziehung zu den Opfern stand.

Also es stimmt nicht, daß man Elizabeth nichts hätte nachweisen können und ohne das falsche Geständnis von Jens wäre sie schon vor Jahrzehnten hingerichtet worden, da sie schon damals die EINZIGE Tatverdächtige war und von ANFANG AN im Focus der Ermittler stand.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 15:32
@Venice2009

Nachtrag:

Daß Elizabeth VON ANFANG AN als EINZIGE (!!!) Tatverdächtige im Focus der Ermittler stand, war ja auch DER GRUND für ihre Flucht aus den USA nach Europa, wo sie dann später in London wegen Scheckbetrug, mit dem sie sich finanziell über Wasser halten wollten, verhaftet wurden.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 15:37
@jessica weil das in einem Videobeitrag so erwähnt wurde, der hier sogar eingestellt ist, dass er ihr Schüler gewesen war.

Außerdem steht auf der HP von JS, dass eben kaum Alkohol im Blut der Opfer gefunden wurde.

Der Sachverständige, der damals den Fußabdruck genommen hatte meinte, dass er ihn auch nicht EH zuordnen könnte. Wohl eher als JS, aber es wäre nicht ausreichend um zu beweisen, dass er auf jeden Fall von ihr gewesen sei.

Außerdem wurde noch ein Fußabruck von einem Turnschuh gefunden. Also lässt es ja schon auf 2 Täter schließen. Der war aber sehr schlecht und konnte keinem von beiden zugeordnet werden.

Also all die Beweise, die angeblich gegen Elizabeth sprechen, sind genauso nicht verwertbar, wie gegen JS.

Auf seiner HP steht übrigens, dass sie Blutgruppe B hatte, nicht AB. Was stimmt denn nun?


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 15:46
@Venice2009

Die Haysoms waren als starke Trinker in der ganzen Gemeinde bekannt und Elizabeth hat selber ihre Eltern als ständig betrunkene, bösartige Menschen beschrieben, die jeden ihrer Schritte kontrollieren wollten.

Und bei der Obduktion hatten die Haysoms einen Blutalkoholspiegel im Körper, der über der zweifachen zulässigen Promillegrenze für Autofahrer lag.

Als "geübte" Trinker konnten die Haysoms wohl auch mehr vertragen als ungeübte Trinker.

Elizabeth hatte die Blutgruppe AB und diese seltene Blutgruppe wurde am Tatort an einem Waschlappen in der Nähe der Leiche ihrer Mutter gefunden.

Und ihre Fingerabdrücke auf einer Wodkaflasche wurden in der Nähe der Leiches ihres Vaters gefunden, der einen hohen Alkoholspiegel im Blut hatte.

Zwei Experten, die Gail Marshall später beauftragt hat, haben festgestellt, daß der Sockenabdruck schon von der Länge her nicht zu Jens, sondern nur zu Elizabeth passen konnte.

Aber ein Sockenabdruck ist kein Beweis wie ein Fingerabdruck, deshalb hätte Jens schon deshalb nicht aufgrund eines Sockenabdruckbeweises verurteilt werden dürfen.

Auch die beste Freundin ihrer Mutter und ihr Halbbruder haben ausgesagt, daß sie überzeugt sind, daß Elizabeth am Tatort war.

Bei einer Putzaktion als das Haus der Haysoms vom Blut gereinigt werden mußte, um das Haus zum Verkauf anbieten zu können, hat Elizabeth in Anwesenheit ihres Bruders und der besten Freundin ihrer Mutter ihren Schuh ausgezogen und ihren Fußabdruck mit einem blutigen Fußabdruck auf dem Boden verglichen, was von Zeugen beobachtet wurde und später auch bei der Polizei zu Protokoll gegeben wurde.

Dieser Umstand war dann auch der Grund dafür, aus dem Elizabeth und Jens aus den USA nach Europa geflüchtet sind, da Elizabeth damals kurz vor der Verhaftung stand.

Jens hatte ein Alibi und die Kinokarten und Elizabeth konnte im Prozeß noch nicht mal angeben um welche Uhrzeit sie die Vorstellungen besucht hat und sie hat sich dabei in grobe Widersprüche verwickelt und ohne Jens "falsches Geständnis" hätte sie überhaupt kein Alibi gehabt. etc...

Auch das Täterprofil des FBI spricht absolut gegen sie und entlastet Jens.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:06
@ Jessica Zitat: ..., die laut Zeugenaussage im Prozess beide starke Trinker waren, hatten zum Zeitpunkt ihres Todes einen Blutalkoholpegel von 0,22 (?) nachzulesen hier: http://jenssoering.de/trial___error das scheint ja nun wirklich kein sehr hoher Alkoholpegel gewesen zu sein...

was absolut unschlüssig für mich ist, und gegen seine Unschuld für mich spricht ist die Flucht der beiden. Die ergibt für mich keinerlei Sinn. Was hat er damit bezweckt, außer dass die beiden schuldig waren und abgehauen sind?

Er wollte die Tat auf sich nehmen, damit Elizabeth nicht hingerichtet wird. Soweit so gut. Aber warum sind sie dann geflohen, wenn er doch unschuldig war und sie durch eine Falschaussage sowieso schützen wollte?!?! Das ergibt für mich einfach keinen Sinn.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:12
@Venice2009

Elizabeth stand kurz vor der Verhaftung (hatte ich oben schon dargelegt).

Und das falsche Geständnis sollte nur für den Notfall dienen, also Jens hat sich nicht darum gerissen, sein falsches Geständnis abzulegen, um sie vor der sicheren Todesstrafe zu schützen, sondern es sollte nur als letzter Ausweg im Notfall sein.

Und durch die Flucht nach Europa war Elizabeth aus der Schußlinie, so daß Jens, nachdem Elizabeth aus der Schußlinie der Polizei kam, sie auch nicht mehr durch ein falsches Geständnis schützen mußte.

Und daß sie in London später verhaftet würden und nach Virginia ausgeliefert werden würden, konnten sie ja nicht voraussehen.

Sie hatten sich schon auf ein Leben auf der Flucht eingestellt, deshalb auch der Scheckbetrug, um sich dadurch finanziell über Wasser zu halten.


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01.02.2015 um 16:16
Jessica- schrieb:Jens hatte ein Alibi und die Kinokarten
Nur die Kinokarten waren das Alibi, oder?


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:17
@muscaria

Alle gerichtsmedizinischen Befunde vom Tatort, die ich oben bereits erwähnt habe, haben auf Elizabeth als Täter gedeutet, ebenso wie auch das FBI täterprofil.

Die Kinokarten und die Tatsache, daß sie auch kein Alibi hatte, waren nur noch das letzte I-tüpfelchen.

Auch die Freundin ihrer Mutter und ihr Bruder haben sie bei der Polizei stark belastet, was ich oben bereits erwähnt hatte.

Lesen bildet !!!!!


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:19
@jessica das hört sich für mich ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugend an.
Ich verstehe auch nicht, warum sich die Ermittler so auf ihn festgebissen haben, sei es in England als auch in den USA.

Sie wären in England eigentlich auch nur wegen des Scheckbetrugs verurteilt worden, wären da nicht die Briefe gewesen. Das war der alleinige Grund gewesen, weshalb die britische Polizeit überhaupt in Virgina ermittelte und erst da kam heraus, dass die beiden in einen Mordfall verstrickt waren.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:21
@Jessica-

Nur die Kinokarten waren das Alibi von JS?


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:22
@Jessica-

Habe es mir nun durchgeleesn, wie das erste Treffen mit Elizabeths Eltern und JS ablief und ja, ich muss gestehen......weil auch weiter vorne im Thread geschrieben wurde, Mr. und Mrs .Haysom hätten an diesem Essen mit ihrem späteren Mörder gespeist....... ich glaube , in Elizabeths Mordplan war Jens ganz sicher als Komplize vorgesehen.

Womit sie überhaupt nicht rechnete , war, dass sich bei Jens und den Haysoms dann doch gerade bei diesem ersten Zusammentreffen alles ganz anders entwickelte, dass Jens dieses Treffen dazu benutzte , bei den Haysoms zumindest einen guten Eindruck hinterlassen. Der Beschreibung nach war es so angekommen bei ihm , wenn er es danach sogar so ausdrückte , das Gefühl bekommen zu haben,, sogar schon als Schwiegersohn angenommen gewesen zu sein.....?

Spätestens da muss Elizabeth begriffen haben, dass sie Jens aus ihrem Plan streichen musste , denn diesen konnte sie nun endgültig abschreiben, ihn zu ihrem Vorhaben gewinnen zu können.

Man mag sich kaum vorstellen, wie die Haysoms aus dem Staunen nicht heraus kamen, welche Wandlung mit ihrer Tochter vorgegangen sein mag, mit so einem gebildeten und mit Manieren vertrautem jungen Mann bei ihnen anzukommen.

Hatten sie Jens deswegen vorher noch abgesetzt, der nicht von den Problemen zwischen E. und ihren Eltern mitbekommen sollte, um das "Glück" der Tochter nicht zu zerstören.....?

Von da an musste Elizabeth einen anderen Plan aus dem Hut zaubern. sie brauchte ja an der Uni nur Gerüchte streuen , für Jens ein Tatmotiv zu sorgen, vor allem , von dem er nicht erfahren sollte.

Mehr brauchte sie ja nicht . Ihn spannte sie ein für das Besorgen eines Alibis mit den Kinokarten, lenkte ihn somit ab .....! Er war ihre Zukunft , so oder so .....!

Ich meinte, ich hätte gelesen, Mr.Haysom selbst hätte das an der Uni verbreitet, dass der Umgang mit Jens seiner Tochter nicht gut bekommen würde......tatsächlich war E. selbst gewesen sein ,da sie jetzt auch noch auf Jens eifersüchtig war , der sich mit ihren Eltern zu gut verstand.....

Ob sie einen Helfer hatte...... ich denke schon ,wenn zuvor Jens eingeplant war. Und ganz sicher hat sie ihm auch bis zur Festnahme viele Details der Tat verraten, die er auch ausplaudern konnte , weil sie ja wollte, falls sie gefasst werden, dass er genauso dran ist...... tragisch , tragisch....


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:30
@muscaria genau. Und das ist so gut wie kein Alibi. Auf seiner HP steht, dass es angeblich für einen der beiden ein stichhaltiges Alibi sei. Aber wie kann das? Kinokarten kaufen kann jeder. Das hätte man gfs. sogar in Auftrag geben können, irgend einem Freund, der sich die Filme anschaut und später die Kinokarten aushändigt. Das ist absolut kein Alibi.
Wenn man sich die Seite von JS anschaut, findet man viele Unstimmigkeiten, wie schon alleine mit der angeblichen Anwältin, die so für ihn kämpft, und ihn angeblich gar nicht kennt... was sich schon mal wieder als eine Lüge herausgestellt hat. Wie oft hat er noch gelogen?


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