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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring
prom77
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 20:48
Hallo,

ich habe noch was für Euch, falls ihr das Video noch nicht kennt.
Hier der Link:

http://true-crime.info/tv-archiv/autopsie-mysterioese-todesfaelle/amt-010/

Der Film ist schon etwas älter aber sehr informativ. Er ist nicht pro JS sondern contra.
Beschäftigt sich viel mit dem Sockenabdruck. Die Sprache ist deutsch.

Dieses Video besteht aus mehreren verschiedenen Fällen. JS kommt ab ca. der
9ten Minute.

Noch etwas wegen seinem Abfall vom Glauben. Ich glaube das mit dem Abfall
war die Wortwahl in dem Fall. Er schrieb mehrere Bücher, auch über religiöse Themen
und er bezeichnete sich selber als sehr gläubig und es würde ihm helfen die
Knastzeit zu überstehen. Es ist sehr schwer vorstellbar, wenn jemand, der
vorher sehr gläubig war, plötzlich seinen Glauben über Nacht verliert.

Das kam zu dem Zeitpunkt, wo er merkte, dass es im nicht hilft ihn zu
befreien. Also ließ er einfach den Glauben fallen und wandte sich anderen
Strategien zu die geeigneter waren um aus dem Knast zu kommen, z.B.
ein Theaterstück, mehr Dokus (seine Anhänger kamen zu Wort), die
Politik usw.

Wegen diesem Abfall vom Glauben und dem was in der hamburger Webseite
zu lesen ist und anderen Dingen kam ich drauf, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

Am Anfang, vor einigen Jahren, als ich das erste Mal von dem Fall las, dachte
ich noch er sei unschuldig.
Es kam mir aber von Anfang an komisch vor das er so aalglatt ist, arrogant
und überheblich. Dazu noch sehr schlau. Also machte ich mir ein paar Gedanken
und las ein Buch über Soziopathen.

Ich vermute also er ist einer von diesen Menschen die keine oder sehr wenig
Empathie haben und für ihren Vorteil über Leichen gehen können, mehr oder
weniger natürlich, je nach Stärke dieser Persönlichkeitsstörung.

Diese Leute machen natürlich auch Fehler und man entdeckt Widersprüche.
So auch in seinem Fall.

Ich denke die Amis wissen das er so gestrickt ist und Frau Merkel auch.

Da ist es gut, dass er nicht in Deutschland rumläuft, auch nicht in einem
Kloster. Im amerikanischen Knast kann er keinen großen Schaden mehr
anrichten, außer natürlich durch seine Manipulationen, so sie gelingen.

Den Schaden bekommen die Leute zu spüren, die ihm hörig sind.
Oder sie bekommen in nicht zu spüren, oder irgendwann viel später, da
sie seine schlechten Seiten derzeit nicht sehen wollen oder können, oder ihnen
genau diese Wesenszüge gefallen und sie sich gerne manipulieren lassen.

Wie auch immer. Ich bin auch kein Fachmann, aber ich denke so ist es.


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prom77
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 20:58
Nachtrag:

der Film ist auf der Seite etwas weiter unten.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 21:16
@prom77
prom77 schrieb:Es ist sehr schwer vorstellbar, wenn jemand, der
vorher sehr gläubig war, plötzlich seinen Glauben über Nacht verliert.
Schwer vorstellbar, aber möglich. Ich kenne einen Fall in dem es einem Pfarrer passiert ist. Sogar von einer auf die andere Sekunde (allerdings hat er seinen Glauben längere Zeit später wiedergefunden). Der Glaube ist nichts Festes.

Wo ich auch ein bisschen widersprechen möchte ist das Thema "Soziopath". Ich denke, da hat @FPF recht, dass eine psychische Erkrankung in einer Umgebung wie dem Gefängnis, in so einem Mikrokosmos über die vielen Jahre hinweg aufgefallen wäre. So ein Ort würde doch wie ein Katalysator wirken.
Folie a deux wurde ja bei ihm diagnostiziert und das halt ich für wahrscheinlicher. Also, dass er sobald er nicht mehr im Einflussbereich von EH befand wieder eine quasi andere Person wurde.
Habe aber kein psychiatrisches Fachwissen.. sind nur meine Einschätzungen dazu.


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prom77
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 21:35
an Lesende

im Gefängnis macht es, glaube ich, nichts aus ob er ein Soziopath ist oder nicht.

Die können damit umgehen. Ich gehe davon aus, dass es dort bekannt ist, aber das
dieses Wissen nicht nach außen kommuniziert wird.
Es ist unerheblich, da er sowieso nicht entlassen wird und die Amis sich nicht gerne
in eine Diskussion darüber verwickeln lassen wollen.

Ein Pfarrer ist mit JS nur schwer vergleichbar, und bei JS ist nur die Überlegung
ob ihm der (angebliche) Glaube helfen könnte frei zu kommen ausschlaggebend.

Als das wohl nicht der Fall war, ließ er den Glauben einfach sein.

So meine Meinung.

Ich finde es überhaupt schwierig darüber zu schreiben. Wir waren alle nicht
dabei und die Wahrheit wissen nur die Beteiligten Personen selbst.

Die Gedankenspiele sind aber trotzdem interessant.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 21:38
@prom77

Lesende schrieb:
Wo ich auch ein bisschen widersprechen möchte ist das Thema "Soziopath".


Ich würde vehement widersprechen.

Nicht mal Psychologen und Psychiater sind (immer) fähig, einen Psychopathen oder Soziopathen zu erkennen, wenn er zur Begutachtung vor ihnen sitzt. Manchmal kommt es dann zu falschen (und hinterher recht peinlichen) Gutachten über Straftäter. So passiert im Fall des Lehrers Horst Arnold, der 2002 zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, wegen Vergewaltigung einer Kollegin. Der Mann beteuerte seine Unschuld. Sieben Psychologen bescheinigten ihm "schwere seelische Abartigkeit" und "charakterliche Verwahrlosung", weil er kein Mitleid mit seinem Opfer hatte und die Tat vehement bestritt.
Der Mann hatte kein Mitleid, weil er kein Mitleid haben brauchte. Er war tatsächlich unschuldig.
Zehn Jahre später kam nämlich heraus, er war das Opfer eines Justizirrtums, die vermeintlich Vergewaltigte hat gelogen und sich die Story über die Vergewaltigung durch ihren Kollegen nur ausgedacht.

Das einzige was an Söring soziopathisch anmutet, ist die Tat, die er angeblich begangen hat.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 21:42
@prom77
prom77 schrieb:Die Gedankenspiele sind aber trotzdem interessant.
Auf jeden Fall. Allein schon, weil hier die besondere Situation vorliegt, dass zumindest einer der beiden gewesen sein muss. Und mit 100% Sicherheit wissen das nur die beiden wer es war, JS und EH.

@antidepressant
Interessantes Beispiel! Scheint also wirklich kaum diagnostizierbar zu sein..


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prom77
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 21:59
Bei den Amis gibt es bestimmte Tests, die über einen längeren Zeitraum gehen und am Ende
zeigen sollen ob jemand so ist oder nicht.
Es geht dabei um Empathie. Diese Tests sind schon sehr sehr genau überlegt und
nicht 08/15. Der, der getestet wird weiß mitunter garnicht das er gerade jetzt
getest wird, da dies sehr geschickt gemacht wird, da die Ärzte um die Intelligenz dieser
Personen wissen. Das findet vielleicht während einer netten Unterhaltung statt.

Darüber habe ich gelesen und es gibt auch interessante Dokus. Weiß jetzt aber gerade
nicht wo, ist schon länger her.


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menevado
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 22:01
@Venice2009
Ist ueberliefert welche Blutanhaftungen? (Am Steakmesser) Sollte es menschliches Blut gewesen sein, muss es zwangslaeufig die Tatwaffe gewesen sein. Ich konnt bisher nichts darueber finden. Warum heisst es dann von Seiten der Behoerden, dass die Tatwaffe nie gefunden wurde? Das muss doch abgeglichen worden sein, ob damit die Opfer getoetet wurden.

Nach wie vor verstehe ich nicht, warum J.S. von dem Steakmesser so ausschweifend berichtet, wenn ihm doch klar sein muss, dass die Behoerden keine Tatwaffe fanden. Egal welchen Bericht man sich dazu anschaut, ueberall wird einstimmig davon gesprochen, dass KEINE TATWAFFE je gefunden wurde.

Dient ihm dies vielleicht nur um eine E.H. Taeterstory daraus zu machen? Wenn dem so ist, dann muss er doch auch damit rechnen, dass es auch seinen Supportern, sind sie auch noch so verblendet, auffallen muss.


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menevado
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 22:08
Fuer mich ist auch nicht schluessig, dass E.H. auf der einen Seite im Affekt und Drogenrausch, ein Steakmesser zum Meucheln genommen haben soll, dann aber wiederum so CLEAN im Drogenkopf war, dass sie das Steakmesser gesaeubert und zurueck in die Schublade gelegt haben soll.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 22:11
@menevado
Dazu ist leider zu wenig bekannt. Ueberhaupt wird die tatwaffe in den meisten berichten gar nicht erwaehnt.
Ich glaube aber nicht, dass das steakmesser die tatwaffe gewesen ist. Aufgrund der einstichverletzungen haette man es feststellen müssen.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 22:14
@prom77 Danke für den Link. Die Sendung haben wir gesehen, es gibt noch eine Dokumentation mit Paula Zahn, heißt glaube ich "A Murder in Loose Chippings" oder so. Das ist nicht der genaue Titel. Wenn du ein paar Seiten zurückblätterst, kannst du die Diskussion findest.

Ich fürchte, psychiatrisch sind wir alle nicht bewandert genug, um hier aus der Ferne eine Ferndiagnose stellen zu können. Zumindest geht es mir so. Dass mit dem Folie de deux klingt aber plausibel. Der Einwand von @antidepressant ist sehr interessant.


@menevado - ich kenne nur die beiden Versionen zum Messer und weiß selbst nicht, welche stimmt. Wenn es stimmt, dass die Tatwaffe nicht gefunden wurde, dann kann ich mir vorstellen, dass JS das nutzt, damit es noch mehr wie eine Affekttat aussieht. Wenn du erst mal in einem dir fremden Haus nach einer Tatwaffe suchen musst (in der Küche) ist ja der Überraschungsmoment für die Opfer weg und es ist sehr unwahrscheinlich, dass du es hinbekommst, beide umzubringen.

Wenn du das Messer schon mitbringst, hattest du ja eine Tötungsabsicht. Dritte Möglichkeit: das Messer wurde mitgebracht, aber in der Schublade entsorgt. Ich glaube die wenigsten Leute könnten alle Messer, die ihre Eltern besitzen, mit Sicherheit identifizieren, wenn es sich nicht um einen offensichtlichen Messerblock handelt. Es gibt also noch eine vierte Möglichkeit - das Messer hatte Blutanhaftungen ... weil sich jemand damit geschnitten hat, eine Schlange enthauptet wurde, etc. etc. etc. Also mal wieder eine Liste :D :D :D

(1) blutiges Steakmesser ist Tatwaffe, wurde vom Täter während der Tat genutzt, gehört ins Haus
(2) Tatwaffe wurde nicht gefunden, blutiges Steakmesser ist Zufall
(3) Steakmesser wird als Tatwaffe mitgebracht, danach in Schublade entsorgt, um den Eindruck einer Affekttat zu erzielen.

Was mich wundert (wenn das Steakmesser die Tatwaffe wäre) - mit dem Messer wurde 37 + 7 Mal auf die Opfer eingestochen. Bei DH waren die Messereinstiche sehr tief - d.h. das Messer muss auch Knochen etc. getroffen haben. Im Kampf sticht man ja nicht zielgerichtet, sondern irgendwie. Da muss das Messer doch Spuren aufweisen?


@skydance2 - das war meiner Meinung nach keine "Junkietat". Eventuell hat sich jemand bemüht, es so aussehen zu lassen, wie die Tat eines Irren. Vielleicht war vieles einfach Zufall, weil sich DH viel stärker wehrte, als gedacht. Da hat jemand ja planvoll den Tatort gesäubert, sich selbst gewaschen, ist eventuell auf Socken nochmals gekommen .... Außerdem bin ich ziemlich sicher, dass EH kein "Junkie" im herkömmlichen Sinne war. Dazu hat sie im Alltag viel zu gut funktioniert und hatte ja wohl nach der Flucht keine körperlichen Entzugssymptome. All dies wäre bei einem Junkie auf jeden Fall aufgetreten. Sie hat nach der Darstellung von Englade in dem Jahr in Europa Drogenerfahrung gesammelt, aber wie weit diese ging ....?


@Venice2009 @menevado Mit EH bin ich mir sehr unsicher. Eigentlich spricht vieles für eine Einzeltat. Dann denke ich wieder an dieses fragwürdige Alibi. Vermutlich wäre es aber gar nicht so fragwürdig, wenn die Ermittlungen eine Woche später stattgefunden hätten (JS sagte ja, er habe mit der sofortigen Verhaftung gerechnet). Dann hätte sich eventuell jemand im Hotel/ Kino erinnert, wobei schon da sehr unwahrscheinlich.


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menevado
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 22:30
@missmary
missmary schrieb:@skydance2 - das war meiner Meinung nach keine "Junkietat". Eventuell hat sich jemand bemüht, es so aussehen zu lassen, wie die Tat eines Irren. Vielleicht war vieles einfach Zufall, weil sich DH viel stärker wehrte, als gedacht. Da hat jemand ja planvoll den Tatort gesäubert, sich selbst gewaschen, ist eventuell auf Socken nochmals gekommen ....
Das sehe ich ganz genauso wie du. Definitiv keine Drogenrauschtat. Dass es J.S. zupass kaeme ist klar. Was ich damit ausdruecken wollte, wenn er so eine Story gegen E.H. zusammen strickt, dann doch nur um sich selbst - wie immer- aus dem Fokus zu nehmen.

Die Mietwagen Geschichte ist auch nicht schluessig fuer mich. Sie mietet den Wagen an und bezahlt ihn auch, - was ihn wundert-, er hinterlegt mit seiner Visakarte die Kaution fuer den Mietwagen. Beide wollen sich eine schoenes Liebeswochenende machen, waehlen dafuer eine sehr entfernt liegende Stadt aus.

Kaum dort angekommen, sagt E.H. ihm, weisst du, ich habe meiner Mutter Schmuck gestohlen, den muss ich nun bei meinem Drogendealer abgeben, sonst bekomme ich Aerger. Setz du dich solange ins Kino und schau dir ein paar Filme an, bis ich wieder da bin. Er laesst sich also sang-und klanglos im Washington absetzen und geht ins Kino. Waehrend sie direkt den Wagen wendet und wieder zurueck faehrt. Hier vermisse ich die so oft gepriesene HOCHINTELLIGENZ des J.S..

Die Page von J.S. strotzt nur so vor Luegen und Ungereimtheiten. Angeblich begab er sich auf die Flucht, weil er wegen eines Doppelmordes angeklagt war, soweit ich weiss, war er auf der Flucht, weil er seine Abdruecke (Hand, Fuss und Blut) bei der Polizei abgeben sollte. Zu dem Zeitpunkt war er noch gar nicht angeklagt.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 22:50
Ich steig etwas spät mit ein. Mit EH tendier ich eher zu sagen, dass sie hart verurteilt wurde. Ich glaube den Wunsch ihr eine größere Mitschuld zu geben entspringt aus der Tatsache, dass viele die es bis in diesem Forum geschafft haben zunächst von JS unschuld durch die Pro-Söring Propaganda geblendet waren und automatisch die gesamt Schuld auf EH projeziert haben. Die muss erstmal gedanklich abgetragen werden..
Wenn man den Fall oberflächlich betrachtet hat JS auch leichtes Spiel, da dieser natürlich immer nur die entlastenden Tatsachen in den Vordergrund rückt und die amerikanischen Medien seine Schuld anhand sehr oberflächlicher Argumente belegen. Die Argumentieren ja, wie in dem Video eben, einfach mit Falschen Tatsachen. Das Blut identifiziert ihn nicht unbedingt, etc..
Ich finde es daher ein bisschen Schade und nachlässig von Ricky Gardner und co., dass diese sich an solchen Oberflächlichkeiten aufhängen, anstatt schlüssig zu argumentieren, wozu sie durchaus in der Lage wären.

Hat man dann JS Märchenstunde hinter sich, kann man zurück zu den Tatsachen und da sehe ich nur eine EH, die vielleicht JS angestiftet hat, aber die Tat letzendlich hat JS ausgeführt. Und es ist immer noch ein großer Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Naja vielleicht bin ich auch zu nachsichtig mit EH...


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menevado
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 23:02
@Roidecologne
Roidecologne schrieb:Wenn man den Fall oberflächlich betrachtet hat JS auch leichtes Spiel, da dieser natürlich immer nur die entlastenden Tatsachen in den Vordergrund rückt und die amerikanischen Medien seine Schuld anhand sehr oberflächlicher Argumente belegen.
Welche entlastenden TATSACHEN meinst du denn genau? Ich kenne naemlich keine, was nichts heissen soll.

@missmary
missmary schrieb:Was mich wundert (wenn das Steakmesser die Tatwaffe wäre) - mit dem Messer wurde 37 + 7 Mal auf die Opfer eingestochen. Bei DH waren die Messereinstiche sehr tief - d.h. das Messer muss auch Knochen etc. getroffen haben. Im Kampf sticht man ja nicht zielgerichtet, sondern irgendwie. Da muss das Messer doch Spuren aufweisen?
Ja sehe ich auch so, selbst wenn zur damaligen Zeit noch nicht die heutige Technik zur Verfuegung stand, haette man doch sehr wohl ein derart massiv benutztes Messer zweifelsfrei identifizieren koennen muessen.


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menevado
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 23:06
@antidepressant
antidepressant schrieb:Ich würde vehement widersprechen.

Nicht mal Psychologen und Psychiater sind (immer) fähig, einen Psychopathen oder Soziopathen zu erkennen, wenn er zur Begutachtung vor ihnen sitzt. Manchmal kommt es dann zu falschen (und hinterher recht peinlichen) Gutachten über Straftäter. So passiert im Fall des Lehrers Horst Arnold, der 2002 zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, wegen Vergewaltigung einer Kollegin. Der Mann beteuerte seine Unschuld. Sieben Psychologen bescheinigten ihm "schwere seelische Abartigkeit" und "charakterliche Verwahrlosung", weil er kein Mitleid mit seinem Opfer hatte und die Tat vehement bestritt.
Der Mann hatte kein Mitleid, weil er kein Mitleid haben brauchte. Er war tatsächlich unschuldig.
Zehn Jahre später kam nämlich heraus, er war das Opfer eines Justizirrtums, die vermeintlich Vergewaltigte hat gelogen und sich die Story über die Vergewaltigung durch ihren Kollegen nur ausgedacht.
Guter Beitrag, danke dafuer.


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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 23:08
@menevado

Hm z.B., dass JS doch total schnuckelig ist mit seiner Hornbrille und doch gar nicht wie ein Mörder aussieht. Es fehlt ja irgendwie der endgültige Beweis, der ihn mit dem Tatort verbindet. Das wusste er aber erst nach seiner Flucht/Festnahme, dass man nicht wirklich etwas 100%iges gegen ihn hatte..


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menevado
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Der Fall Jens Söring

15.03.2015 um 23:14
@Roidecologne
Die Krux daran ist, dass dies ebenso auf E.H. passt...ausser das mit der schnuggeligen Hornbrille.


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