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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring
Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:35
@Venice2009
@muscaria

Jens brauchte doch überhaupt kein Alibi, z.B. in Form von Kinokarten, da KEIN EINZIGES gerichtsmedizinisches Beweismittel ihn überhaupt mit dem Tatort verband.

Kein Fußabdruck, kein Fingerabdruck, kein Blut, kein Haar, kein Garnichts.

Auch das FBI täterprofil hat ihn entlastet und ebenso wie die gerichtsmedizinischen Befunde, die ich oben bereits erwähnt hatte, haben NUR auf Elizabeth als Täterin gedeutet.

Ebenso wie auch die Zeugenaussagen ihrer Mutter und ihres Bruders NUR auf Elizabeth als Täterin gedeutet haben.

Also war Elizabeth diejenige, die ein Alibi brauchte und NICHT Jens.

Ein Alibi braucht immer nur derjenige, der eine Straftat begangen hat und der am Tatort auch gerichtsmedizinische Beweise hinterlassen hat.

Elizabeth konnte ja noch nicht mal widerspruchsfrei angeben, welche Kinovorstellungen sie überhaupt besucht hat, da Jens im Besitz der Kinokarten war, während Elizabeth am Tatort in Lynchburg war.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 16:45
@jessica natürlich brauchte JS ein Alibi, denn ihm wurde ein Strafprozeß gemacht. Oder warum sitzt er jetzt im Gefängnis, wenn absolut nichts gegen ihn sprach?
Das Geständnis hatte er doch mittlerweile zurückgezogen, aufgrund dessen wurde er nicht verurteilt, hast du sogar selber geschrieben.

Es gab einen Geschworenen, für den der Fußabdruck aussagekräftig gewesen war, dann gab es noch 11 andere, für die andere Beweise ins Gewicht fielen. Und jetzt verallgemeinere den einen Geschworenen bitte nicht auf alle 11. Denn so kann man es nirgends nachlesen, bzw. stell bitte den Link ein, in dem steht, dass alle 12 Geschworenen JS nur aufgrund des Fußabdruckes für schuldig gesprochen haben. Warum glaubst du, sitzt er in Virginia im Gefängnis, wenn rein gar nichts für seine Schuld sprach?
Meinst du das ist ein böser Komplott gewesen und alle haben sich gegen ihn verbündet? Warum? Welches Interesse sollten sie ALLE (Richter, Geschworene, Ermittlungsbeamte) haben, gerade ihn als Schuldigen hinzustellen und nicht z. B. Elizabeth?


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 17:08
@Venice2009

Jens hat in London ein falsches Geständnis abgelegt, um Elizabeth vor der sicheren Todesstrafe zu schützen - schon vergessen ?

Ohne sein falsches Geständnis wäre nicht im Traum überhaupt jemand auf die Idee gekommen ihn überhaupt anzuklagen oder auch nur zu vedächtigen.

Und ohne die Fehler seines Anwalts, die korrupte Staatsanwaltschaft die einen deal mit Elizabeth gemacht hat, den befangenen Richter und den falschen Sockenabdruckbeweis wäre er von vornherein nicht verurteilt worden.

Also Jens hatte weder ein faires Gerichtsverfahren, noch einen fähigen Rechtsanwalt, also MUSSTE es zu seiner Veruteilung kommen.

In den USA läuft es anders als bei uns, da reicht ein unfähiger Rechtsanwalt aus, um lebenslang im Knast zu landen.

In Deutschland hat in Strafprozessen der Richter die Pflicht selber zu ermitteln ohne alles auf den Verteidiger abzuladen wie im angelsächsischen Rechtssystem.

Das angelsächsische Prinzip baut halt in Strafprozessen nur auf den Rechtsanwalt auf und wenn der Fehler macht, kann man schon mal in der Todeszelle oder lebenslang im Knast landen.

Hinzu kommt ja auch noch die 21 TAges Regel in Virginia.

Aber mehr werde ich zu deinen postings nicht mehr schreiben, da hier alles schon x mal gesagt und wiederholt wurde.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 17:18
@jessica du vergisst, dass die Polizei Hand- und Fußabdrücke von ihm in Virgina nehmen wollte,die er verweigerte. Warum wollten sie von ihm diese Abdrücke haben, wenn er nicht schon damals, ohne Geständnis zu den engeren Verdächtigen gehörte?
So wie du schreibst, gab es keinerlei Bezug zu ihm, nur Elizabeth wurde verdächtigt.

Zu dem Zeitpunkt sind die beiden dann auch geflohen. Er hätte ihr z. b. die Flucht ermöglichen und nachkommen können. So hätte er sie auch schützen können. Aber nein, er ist auch geflohen.

Das Nichtfliehen wäre sogar klüger gewesen, denn er war lt. seiner Aussage unschuldig, ihm hätten sie nichts nachweisen können, wie du schreibst. Durch die Flucht hat er sich, noch verdächtiger gemacht. Ganz zu schweigen davon, dass er keine Hand- und Fußabdrücke abgeben wollte. Warum eigentlich nicht, wenn er unschuldig war?


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 17:25
@jessica du schreibst leider immer das selbe und gehst auf die Fragen gar nicht gezielt an. Du müsstest nicht alles immer wieder wiederholen. Wenn du explizit auf die Fragestellung eingehen würdest.
Wie kannst du behaupten, dass Elizabeth einen Deal mit der Staatanwaltschaft hatte? Woher hast du das Wissen? Von JS-HP?
Nur weil man etwas nicht Wahrhaben möchte, heisst es nicht, dass es nicht trotzdem die Wahrheit ist. Und das finde ich, zeigst du sehr gut mit deinem letzten Satz, denn du schreibst immer nur die gleiche Leier runter und auf unbequeme Fragen reagierst du gereizt. Ganz zu schweigen, dass du auf viele Fragen gar keine Antworten weisst. Die, wie ich finde, eben nicht für JS Unschuld sprechen.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 17:54
@Venice2009 Ich stimme dir voll zu.

Hier werden auch immer viele "Beweise" gebracht, die von Jens Söring selbst oder aus der Supporterecke von Jens Söring stammen.

Tatsachen:

(a) Elisabeth Haysom war vermutlich die erste Frau, die an ihm Interesse zeigte. Sein Bericht vom
Treffen mit den Eltern zeigt (er berichtet ja sehr borniert), dass er sich für die Superpartie
hielt "Diplomatensohn".- Tatsache ist doch eher, dass Elizabeth in einer ganz anderen Liga
spielte als er - er fand ja nicht (oder nur schwer) ein Date für den Prom. Dass bei der ersten
Liebe einige Sicherungen durchbrennen, ist "normal". Hier entstand halt ein Abhängigkeits-
verhältnis.

(b) Ob die Eltern ihn gut fanden oder nicht ist dabei egal. Wichtig ist, dass er sie liebte und glaubte,
dass er ihr durch den Mord hilft. Alleine durch das Umfeld in Britannien (teuere Privatschule)
war es auch mit Sicherheit nicht das erste Mal, dass Elizabeth einen priviligierten jungen
Mann traf. Sie war für ihn besonders, nicht umgekehrt.

(c) Elizabeth Haysom wird hier immer als "pathologische Lügnerin" und "Drogenabhängig" dar-
gestellt. Fakt ist auch, dass sie eine herausragende Privatschulkarriere auf einer englischen
Privatschule hinter sich hatte und auch Stipendiantin war. Solche Leistungen kommen ja
auch nicht von ungefähr, sie sind in der Regel hart erarbeitet. Das wird zu einer systematischen
Entwertung von Elizabeth genutzt. Wenn sie so schrecklich war - warum beendete er das
Verhältnis nicht sofort? Wenn ich nach einigen Dates merke, dass was nicht stimmt, dann
ziehe ich mich zurück. Er war doch bis zu dem Zeitpunkt immer so angepasst?

(d) Auch Jens Söring hat mehrfach gelogen (Geständnis oder Widerruf). Und das über Wochen/
Monate.

(e) Er selbst hat kein Alibi (Kinokarten kann man abends vor jedem Kino aus dem Müll fischen).
Die Story, dass er sich drei (!) Filme hintereinander im Kino anschaut macht auch nicht wirklich
Sinn. Dazu ist der Mann auch zu verkopft. Und mal ehrlich, wenn ich ein Alibi will, gehe ich
an verschiedene Orte und hoffe, dass man sich an einem Ort später genau an mich erinnert
bzw. sorge dafür.

(f) Die Geschichte, warum er in Washington zurückblieb, macht auch nicht wirklich Sinn ... Würde
man -frisch verliebt- seine Freundin wirklich alleine in eine potentiell gefährliche Situation
fahren lassen? Da ist es doch viel wahrscheinlicher, dass man mitfährt.

(g) Die Gerichtsmedizin war wegen der "Spurlosigkeit" damals einfach nicht soweit. Man konnte
Blutgruppen feststellen, die DNA Analyse war noch nicht erfunden. Daher war es vermutlich auch
einfach, ein spurloses Verbrechen zu begehen. Wenn Elizabeth AB hatte, hatte ein Elternteil
B. Das andere Elternteil A (sehr häufig). Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Jens Söring
auch A hat. Hätte man das dann überhaupt entdeckt, wenn er Blutspuren hinterlassen
hätte?

(h) Warum sollte ein unbeschriebener, vielversprechender Stipendiant auf einmal ohne Not
flüchten und damit die vor ihm liegende akademische Karriere dauerhaft beenden oder
zumindest massiv beeinträchtigen?

(i) Warum gestand er- nicht einmal, sondern mehrfach? Die Story, dass ihm das deutsche
Anwälte geraten haben. Na ja .... Die meisten Anwälte raten einem dazu, die Klappe zu
halten oder zu widerrufen. Umgehend zu widerrufen. V.a., weil sie ihm vermutlich schon
erklärt hatten, dass "Sohn von ..." kein Nicht-Auslieferungsgrund war.

(j) Die Fehler im Geständnis können durchaus Kalkül gewesen sein. Die berühmte Hintertür.
Die hatten Monate Zeit, das Geständnis zu besprechen. Da wären solche Fehler nicht
passiert.


Das ist nur meine Meinung.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 18:15
@missmary danke für die Zusammenfassung. Ich bin ganz deiner Meinung.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass deutsche Anwälte dazu raten, sich schuldig zu bekennen, ohne sich überhaupt einen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet JS nur an inkompetene Anwälte geraten ist, die alles falsch gemacht haben, was man falsch machen kann...

Genauso wie der Rechtsanwalt der ihn in dem Prozess vertreten hat. Er hätte ihn doch jederzeit feuern können. Das wird auch in den Staaten möglich sein, wenn man mit der Verteidigung nicht einverstanden ist. Schon alleine bei dem Fußabdruck, hätte JS auf die Barrikaden gehen müssen, wenn er tatsächlich unschuldig gewesen wäre. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, ganz ehrlich. Gerade er, als Diplomatensohn, hätte sich doch einen erstklassigen Anwalt nehmen können. Warum tat er es nicht?


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 18:53
missmary schrieb:Hier entstand halt ein Abhängigkeitsverhältnis ......


und das ist das verhängnisvolle bei Borderliner Beziehungen, die deshalb nicht beendet werden.

Ich denke aber, hätte Jens mitbekommen , dass Elizabeth ihrer Mutter Schmuck gestohlen hatte , dann hätte er nochmal über alles nachgedacht und wäre er bei dem Mordvorhaben dabei gewesen , dann wäre alles ganz anders ausgegangen....... er hätte die späteren Opfer verteidigt und es wäre wirklich
Schluss gewesen mit der Abhängigkeit zu ihr .....

Da hilft auch ihre ganze Intelligenz nicht........es gibt etliche hochbegabte Mörder/Serienmörder , da ist E. nicht die einzige, die allerdings aber auch missbraucht wurden wie sie, was das ausschlagende dazu war.....


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 19:04
vielleicht war es aber so, dass er sich sehr sicher war, er machte auf andere sogar einen recht überheblichen Eindruck, was man von ihm lesen konnte.
Außerdem finde ich es immer wieder befremdlich, dass er grinst, wenn er über die Morde spricht (auch in der Gerichtsverhandlung).
Ich hatte bisher auch noch nie ein Interview von ihm gesehen , wo er tatsächlich Mitleid mit den Opfern zeigt, es geht meistens nur um ihn. Einmal hatte er sich in einem Videobeitrag dazu geäußert, ich fand das kam so gar nicht authentisch rüber, und auch da musste er ständig grinsen. Und das Grinsen empfand ich keinesfalls als Unsicherheit. Denn das ist JS beileibe nicht.
Vielleicht haben sich da einfach 2 gesucht und gefunden...


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 19:22
@Jessica-
Ich weiß nicht warum du nur sie als Täter sehen willst, denn das ist auch völlig gegen die Darstellungen, die bekannt sind. Noch dazu ist die Rede von einem neuen Zeugen, der den Wagen mit ihr und einer anderen Person gesehen haben will. Sprich von einem Täter geht man nicht aus, auch wenn man das scheinbar dem FBI-täterprofil so entnehmen kann. Aber wo kann man das nachlesen, steht da wirklich nur eine Frau als Täter oder auch eine Frau?

Hier noch ein paar Zeilen von Jens zum nachlesen.
Alle vier Blutgruppen wurden am Tatort gefunden: Die Blutgruppen der Opfer, A und AB, sowie B und 0.
Außer den Fußspuren der Opfer gab es sowohl einen Schuhabdruck (LR2) als auch Sockenabdrücke (LR3 und LR5).
Bei beiden Opfern wurden ganz unterschiedliche Wunden gefunden: Sehr flache Stichwunden und sehr tiefe Schnittwunden.

Außerdem ist es einfach unwahrscheinlich, dass ein einzelner Angreifer zwei Opfer in zwei unterschiedlichen, nicht miteinander verbundenen Zimmern mit einem Messer tötet. Nancy Haysom wurde in der Küche gefunden; im Esszimmer war niemand, und Derek Haysom lag im Wohnzimmer.

In der ursprünglichen Fahndungsmeldung des Sheriff-Büros von Bedford County aus dem April 1985, also unmittelbar nach dem Mord, wurde denn auch nach zwei Tätern gesucht.
http://www.jenssoering.de/blog/view/1801/b81___was_geschah_tatsachlich_am_30__marz_1985__teil_2___drogeneinfluss_und_anz...
Ansonsten kann ich mich auch nur wiederholen, im Netz ist sogut wie nur pro Jens zu finden, leider nichts was gegen ihn spricht und da gibt es so einiges, wie die Briefe und Tagebucheintrag oder das Urteil oder sein Geständnis oder ihr geständnis. Von daher ist die Berichterstattung sehr einseitig und auf der Söring Seite auch mit lügen verbunden.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 20:43
Hallo,

ich glaube, dass er sich inzwischen selbst davor überzeugt hat, dass es so war, war er es darstellt. Vermutlich ist ihm der Mann, der damals mit Elizabeth durchbrannte, selbst fremd. Es muss ja auch schwierig sein, all die Jahre nicht über das, was wirklich geschehen ist, sprechen zu können.

Was ich in dem Fall nicht verstehe: Der Vater (der ja inzwischen den Kontakt ganz abgebrochen hat) war Diplomat. Warum hat das eigene Kind so einen mistigen Verteidiger? Da schaue ich doch als Elternteil?

Weiß da jemand was darüber?


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 21:13
@missmary das ist etwas, was ich auch nicht nachvollziehen kann. Bereits in der Gerichtsverhandlung hätte man erkennen müssen, dass der Verteidiger nichts taugt und spätestens da, hätte man sich umorientieren müssen.

Ich hatte mir in Ruhe den eingestellten Videobeitrag angeschaut und da wurde gesagt, dass JS den Doppelmord 5 mal gestanden hatte.

Noch eine Anmerkung zu den DNA-Spuren am Tatort, die nach 25 Jahren überprüft wurden. Es wurden keinerlei DNA von JS gefunden, aber auch keine von EH. Laut diesen, waren also beide nicht am Tatort gewesen, oder es wurde einfach kein brauchbares Material gefunden.


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Der Fall Jens Söring

01.02.2015 um 22:57
@Venice2009

es ist nicht die Aufgabe des Gerichts bzw. des Richters den Angeklagten auf die etwaige Inkompetenz seines Anwalts hinzuweisen.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 05:10
@KrimiFan72

das sagt ja auch keiner, dass es Aufgabe des Gerichts ist, dafür hatte Sören zum einen genug Zeit und zum anderen gute Leute um sich und selber war er auch schlau genug, um zu sehen, dass der Anwalt nix taugt.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 08:56
Nur am schlechten Anwalt wird es nicht gelegen haben,
schon wenn man die Aufnahmen aus dem Prozess sieht,
da sitzt ein 18-19 jähriges Bürschchen unter Mordanklage
und erzählt den Geschworenen dass er als Deutscher die
Todesstrafe für barbarisch hält.....

Das wird die Geschworenen und den Richter sicher auch
extrem für ihn eingenommen haben......

Hielt es sich allen für so überlegen?


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 09:15
@KrimiFan72 ich meinte auch eher ihn selber, oder seine Eltern.

Noch einmal zu dem Fußabdruck. Gesetz den Fall, jemand ist wirklich unschuldig und es wird ein angeblicher Fußabdruck am Tatort gefunden, der mit dem eigenen übereinstimmen soll, dann würde jeder normale Mensch, alles dran setzten um dies zu widerlegen. Außer, man ist schuldig und weiß nicht, ob man einen Fußabdruck hinterlassen hat oder nicht. Dann hält man sich wahrscheinlich eher bedeckt, so wie JS.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 12:01
Das die Mordopfer mit ihren Tätern offensichtlich vorher gemeinsam gegessen haben engt den Kreis ja sehr stark ein. Das Geständnis mag dilletantisch sein, deshalb ist es aber nicht unglaubwürdig.
Das Todesstrafe mag in Europa geächtet sein, sie ist für solche Fälle in den USA aber gängig und im Gegensatz zu etlichen Fällen wo sich die Unschuld des Verurteilten häufig sogar nach deren Exekution herausstellte, scheint die Frage nach dem Täter doch relativ eindeutig zu sein.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 14:04
@KrimiFan72

kurz zum Thema: Gemeinsames Essen, was den Kreis der Täter sehr stark einengt.

1.

Lt. FBI täterprofil gab es nicht DIE Täter, sondern nur einen Täter oder besser gesagt eine Täterin, die lt. FBI-Täterprofil in einer persönlichen Beziehung zu den Opfern stand.

Das FBI täterprofil geht von einer WEIBLICHEN Täterin aus, die in einer persölichen Beziehung u den Opfern stand.


2.

Der Halbbruder von Elizabeth, Dr. med. Howard Haysom hat ausgesagt, daß seine Eltern Jens garnicht kannten und ihn allein garnicht ins Haus gelassen hätten !!!!!

Jens ist den Eltern von Elizabeth nur einmal während eines Mittagessens kurz begegnet und war ihnen völlig fremd.

Da die Eltern Jens allein garnicht ins Haus gelassen hätten, geschweige denn, daß sie sich mit ihm an einen Abendbrottisch gesetzt hätten, schränkt das den Täterkreis noch weiter ein.

3.

Noch weiter wird der Täterkreis dadurch eingeschränkt, da nur einer der beiden am Tatort war, da der andere für die Tatzeit nachweislich ein Alibi hatte, was im Prozeß auch VON DER STAATSANWALTSCHAFT GENAUSO bestätigt wurde - also daran ist nicht zu rütteln !!!

Ebenso ist nicht daran zu rütteln, daß Elizabeth offenbar nicht diejenige war, die die Kinobesuche vorgenommen hat, da sie noch nicht mal widerspruchsfrei angeben konnte, welche Kinovorstellungen sie überhaupt besucht hat.

Nur Jens konnte widerspruchsfreie Angaben dazu machen, da er im Besitz der Kinokarten war und alle drei Vorstellungen besucht hatte, während Elizabeth am Tatort war.


4.

Von Jens gab es KEINEN EINZIGEN forensischen Beweis am Tatort, also keinen Fußabdruck, keinen Fingerabdruck, kein Haar, kein Blut, Garnichts.

Das schränkt den Täterkreis noch weiter ein.

5.

Von Elizabeth gab es am Tatort einen blutigen Sockenabdruck, wo später von zwei Experten bestätigt wurde, daß dieser blutige Sockenabdruck schon von der Länge her NICHT auf Jens, sondern nur auf Elizabeth paßte.

Dies schränkt den Täterkreis noch weiter ein.

6.

Von Elizabeth gab es in der Nähe der Leiche ihres Vaters Fingerabdrücke an einer Wodkaflasche, die sich in der Nähe der Leiche ihres Vaters befand.

Ihr Vater hatte lt. Obduktion einen hohen Alkoholspiegel im Blut.

Von Jens gab es keine Fingerabdrücke am Tatort.

Das schränkt den Täterkreis noch weiter ein.

7.

Von Elizabeth gab es in der Nähe der Leiche ihrer Mutter an einem Waschlappen Blut der sehr seltenen !!! Blugruppe AB also der Blutgruppe von Elizabeth.

DNA beweise waren damals noch nicht möglich.

8.

Mrs. Massie, die beste Freundin ihrer Mutter und auch ihr Halbbruder Dr. med. Howard Haysom haben übereinstimmend ausgesagt, daß sie überzeugt sind, daß Elizabeth am Tatort war.

Anläßlich einer Putzaktion in Loose Chippings, also dem Haus der Haysoms habe Mrs. Massie und Howard Elizabeth dabei beobachtet wie sie ihren Schuh auszog und ihren Fuß mit einem blutigen Abdruck am Tatort verglichen hat.

Der Hintergrund dieser Putzaktion war, daß Loose Chippings nach dem Tod der Haysoms für den Verkauf vorbereitet werden sollte, so daß das Haus von dem Blut gesäubert werden mußte.

9.

Dr. med. Howard Haysom und Mrs. Massie haben ihre o.g. Beobachtung daraufhin der Polizei gemeldet, worauf Elizabeth dann von der Polizei dazu aufgefordert wurde, einen Fußabdruck mit Tinte bei der Polizei machen zu lassen.

10.

Da Elizabeth von Anfang an, als einzige Tatverdächtige im Focus der Ermittler stand und zwar sowohl aufgrund des o.g. FBI täterprofils, als auch aufgrund der diversen forensischen Beweise von ihr am Tatort, gab dann der Fußabdruck, den Elizabeth bei der Polizei machen lassen mußte, den Ausschlag daß sich Jens und Elizabeth zu einer Flucht nach Europa entschlossen, da sie davon ausgehen mußten, daß Elizabeth kurz vor der Verhaftung stand.


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Jessica-
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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 14:33
@KrimiFan72

Nachtrag:

...nach der o.g. Beweislage hätte Jens eigentlich nach dem Prinzip "Im Zweifel für den Angeklagten" freigesprochen werden müssen.

In dubio pro reo.

Und daß er überhaupt verurteilt wurde, lag maßgeblich an seinem unfähigen Verteidiger.

Ich hatte mit meinem posting vom 23.01.2015, dort um 13.15 Uhr ein Video verlinkt, wo die ehemalige Generalstaatsanwältin von Virginia, Gail Marshall dezidiert dargelegt hat, daß Jens bei einem fähigen Verteidiger mit 100 % iger Sicherheit nie verurteilt worden wäre.

Diesem Verteidiger wurde übrigens später die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen, aufgrund der Fehler, die er in seinem Verfahren begangen hat.

Aufgrund der menschenverachtenden 21 Tage regel, die NUR im US-Bundesstaat Virginia gilt, war es dann später unmöglich die Fehler seines Verteidigers in einem Wiederaufnahmeverfahren auszubügeln.

Mit meinem posting vom 24.01.2015, dort um 11.18 Uhr habe ich in chronologischer Reihenfolge dargelegt, daß Jens noch nicht mal die Möglichkeit eines Berufungsverfahrens gewährt wurde.

Er wurde also zu lebenslänglich verurteilt, ohne die Möglichkeit einer Berufung, da sein Verfahren nur aus einer einzigen Instanz bestand.

Das muß man sich mal vorstellen !!!!

Hinzu kam noch die korrupte Staatsanwaltschaft, die einen deal mit Elizabeth ausgehandelt hat und im Rahmen dieses deals u.a. auch das oben von mir erwähnte FBI täterprofil verschwinden lassen hat, da dieses FBI - täterprofil Jens ganz klar entlastet hat und auf Elizabeth als ALLEINIGE Täterin gezeigt hat.

Richter Sweeny, der die Verhandlung geleitet hat, war befangen, da er mit einem Bruder des Opfers Nancy Haysom Jahrzehntelang befreundet war.

Jens hatte also nicht nur einen unfähigen Verteidiger, sondern auch noch ein unfaires Gerichtsverfahren, da der befangene Richter Sweeny alle Anträge der Verteidigung während des gesamten Prozesses zurückgewiesen hat.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 14:40
@ Jessica du wiederholst dich immer wieder und gehst nicht auf die anderen Fragen ein. Das was du schreibst ist nicht stimmig. Wäre wirklich Blut in solchen Mengen wie du schreibst, von Elizabeth am Tatort gefunden worden, hätte man das bei der DNA-Analyse festgestellt.

Dass es Fingerabdrücke von Elizabeth gab, selbst an der Wodkaflasche, finde ich nicht ungewöhnlich. Schießlich lebte sie dort.

Übrigens ist von 2 Tätern ausgegangen worden. steht sogar auf JS-Seite. Da die Stichwunden unterschiedlich tief waren und es unmöglich schien, dass die Mutter in der Küche und der Vater im Wohnzimmer ermordet wurde. Das ist für einen einzelnen Täter schwer machbar. Aber das blendest du leider aus, bzw. kannst keine Antwort darauf geben. Du schreibst nur das runter, was du von JS-HP hast. Das ist überhaupt nicht objektiv.


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