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Der Fall Jens Söring

17.723 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 15:32
@Jessica-

zu deiner Aufstellung.

(2) Gemeinsames Essen. Du (?) hast doch erst kürzlich gepostet, wie gut sich die Eltern von
Elizabeth mit Jens verstanden. In dem Bericht schreibt er doch, dass er Fragen gefragt wurde,
wie man sie einem potentiellen Schwiegersohn stellt. Warum sollte er dann nicht bei
ihnen gegessen haben. v.a., wenn Elizabeth mit dabei gewesen sein sollte.

Ehrlich gesagt, kann ich mir das nicht vorstellen (hat Jens schon wieder gelogen?) - er ist
auf allen Videos entsetzlich arrogant.

(3)Du ignorierst den Fakt dass das Kino kein "nachweisliches Alibi" ist, wie du immer behauptest.
Sonst hätte das Gericht ja auch nicht BEIDE verurteilt.
Kinofilme laufen ja auch nicht nur an einem Abend. Jens Söring wird schon schlau genug
gewesen sein, sich die Filme irgendwann mal anzuschauen.

(4)Es gab auch keinen wirklich nachvollziehbaren forensischen Beweis von Elizabeth am Tatort,
sonst wäre sie ja der Mittat verurteilt worden. Es wurden gar keine forensischen Beweise
gefunden, die nennenswert verwertbar waren. Du stellst das gerne anders hin.

(5)So klar ist es nicht, dass der Sockenabdruck von Elizabeth stammt, da beide die gleiche
Schuhgröße hatten. Unklar ist, von wem er stammt.

(6)Elizabeth lebte in dem Haus. Fingerabdrücke von ihr fanden sich mit Sicherheit nicht nur
auf der Wodkaflasche. Hat also keinen Aussagewert.

(7) Der Alkoholspiegel, der im Internet kursiert, ist 0,22 - also nicht so megamäßig hoch.

(8) Von dem Waschlappen habe ich noch nie gehört ... würde es ihn geben und wäre es "der
Beweis" - warum wurde sie nicht als Mörderin verurteilt?

(9) Was Mrs. Massie glaubt, ist doch kein Beweis? Jeder hat so eine Theorien ...

(10) Ich weiß auch nicht, wie du darauf kommst, dass Jens hätte freigesprochen werden müssen - es gibt massenhaft Beweise gegen ihn. Nur gehst du nie darauf ein :D.


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 15:36
@KrimiFan72

noch ein kurzer Nachtrag zu meinem posting von 14.04 Uhr:

Der Grund für die Flucht nach Europa war nicht nur die Tatsache, daß die Ermittler nach der Anzeige von Mrs. Massie und Dr. Howard Haysom die Fußabdrücke von Elizabeth genommen haben, sondern auch die Tatsache, daß die Ermittler feindselige Fragen zu dem Tachostand des Mietwagens von Elizabeth gestellt haben.

Der Meilenstand deckte sich nämlich genau mit der Entfernung von Washington nach Lynchburg und wieder zurück.

Dies nur noch kurz als Nachtrag.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 15:38
@Jessica- Der Beitrag, wie toll sich Jens mit den Eltern verstanden hat, ist von DIR von gestern um 09:20

Heute behauptest du, sie hätten ihn nicht mal reingelassen. Was denn jetzt?


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 17:19
@KrimiFan72

noch ein kurzer Nachtrag zum Thema "in dubio pro reo".

Auch die Jury war der offensichtlichen Ansicht, daß die Beweislage gegen Jens nicht für eine Verurteilung ausreicht, da sie viel zu dünn war.

In Virginia ist es so, daß die Jury ein einstimmiges Urteil fällen muß, also alle 12 Jurymitglieder müssen einstimmig sagen ob jemand schuldig ist und wenn keine Einstimmigkeit zusammenkommt, muß ein Angeklagter freigesprochen werden nach dem Prinzip in dubio pro reo.

Im Fall von Jens war es so, daß es zu Beginn der Beratungen 6 : 6 stand.

Die Jury hätte ihn (aufgrund der nicht zustandekommenen Einstimmigkeit) also nicht verurteilt, da die Beweilage gegen Jens mehr als dünn war und sie nichts gegen ihn in der Hand hatten, um ihn einstimmig verurteilen zu können.

Und die Tatsache, daß er überhaupt von der Jury verurteilt wurde, lag nur an dem Sockenabdrucksbeweis, den ein "Hobbyexperte" für Reifenabdrücke erstellt hat.

Der Anwalt von Jens hat es im Prozeß versäumt, diesen Beweis der Staatsanwaltschaft durch eigene Sachverständige zu widerlegen.

Im angelsächsischen Rechtssystem laufen die Strafprozesse anders als bei uns.

Bei uns wird von seiten des Gerichts aus ermittelt und es werden auch von dem Gericht Sachverständige bestellt und beauftragt.

Im angelsächsischen Rechtssystem läuft das jedoch völlig anders, da ist es ALLEIN die Aufgabe eines Verteidigers zu ermitteln und auch eigene Sachverständige zu beauftragen, dort laufen Strafprozesse also völlig anders als bei uns.

Also mit einem fähigen Verteidiger wäre Jens garnicht erst verurteilt worden, da die Jury ihn dann nach dem Prinzip in dubio pro reo freigesprochen hätte und nur der "Sockenabdrucksbeweis", der im Auftrag der korrupten Staatsanwaltschaft von einem "Hobbyexperten" für Reifenabdrücke erstellt wurde, gab schließlich den Ausschlag für seine Veruteilung.

Dies haben mehrere Mitglieder der Jury später in eidesstattlichen Versicherungen ausgesagt.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 17:47
@jessica bitte um Quellenangaben! Und zwar welche, die seriös sind und nicht von der HP von JS kopiert sind. Ansonsten stell doch einfach den Link ein, dann kann sich jeder selber die HP durchlesen, bzw. wurde der Link hier schon eingestellt. dann brauchst du dir nicht die Mühe machen und alles 1:1 abtippen :).


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 20:17
@Jessica-
Ich hab das Gefühl, dass du dich da in etwas verrennst, du wiederholst immer und immer wieder das selbe, ignorierst Fakten und siehst scheinbar nur, was du sehen willst. Vieles ist aber leider falsch, du nimmst immer nur einen Teil der Wahrheit und vergisst den anderen Teil, was einem natürlich zu einem anderen Schluss kommen lässt, nimmt man aber alle Fakten, kommt man zu dem Schluss, zu dem man vor über 20 Jahren zurecht schon gekommen ist.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 22:07
@Jessica- geh doch bitte mal auf meine Antwort ein.

Hier ist der Link zu einem Zeitungsartikel, in dem der Bruder von Elizabeth Haysom eindeutig aussagt, dass seine Eltern Jens Söring hassten.
http://news.google.com/newspapers?nid=1298&dat=19950405&id=megyAAAAIBAJ&sjid=wgcGAAAAIBAJ&pg=7009,815958

Warum behauptet er dann, sie hätten ihn gut gefunden?
Damit hat er ein Motiv, das passt nicht ins Bild der Söring Anhänger, v.a., weil er ja wieder gelogen hat.


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 22:19
@Jessica- zum Thema "unfairer Prozess"

Der europäische Gerichtshof hat sich zweimal mit dem Fall Söring beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass die Auslieferung rechtens war.

Hier der Link. http://murderpedia.org/male.S/s/soering-jens.htm


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Der Fall Jens Söring

02.02.2015 um 22:34
Intessant ist ja auch, dass Elizabeth Haysom (die sich ja sonst nicht öffentlich äußert) klar sagt, dass beide Schuld waren und beide die Inhaftierung verdienen. Link dazu ist hier.

http://www.dailyprogress.com/news/soering-s-ex-says-he-is-guilty-new-letter-sent/article_ee518b0d-25f6-535c-801c-bac8ac8...


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 07:12
@Jessica-

Du schreibst, dass die Jury der Ansicht war, dass die "Beweislage zu dünn war". Lies doch bitte mal hier: http://ww2.roanoke.com/news/roanoke/wb/233177

(1) Nach dem Bericht brauchte die Jury nur etwas mehr als vier Stunden, um zu dem Urteil zu
kommen. Das ist für einen Mordfall sehr wenig. Die Jury kann durchaus auch zum Schluss
kommen, dass sie nicht sicher sind. Hier ist ein Beispiel für so einen Fall.
http://www.nbc12.com/Clip/10678608/jurors-undecided-in-tracie-hunter-case-video
In den allermeisten Fällen - je unsicherer die Jury, desto länger dauert es, bis ein Schuld-
spruch fällt.

(2) Die Jury sprach sich klar für die höchstmögliche Höchststrafe aus - würde eine "unsichere"
Jury so entscheiden?

(3) Updike sagt klar, dass es "den Schulbeweis" nicht gibt (auch in dem zitierten Artikel), sondern
die Verurteilung aufgrund der Aussagen von Elizabeth Haysom, Tatortspuren, und Briefe und
Tagebucheinträge (!) von Söring und aufgrund des klaren Tatmotivs basierte

Das er gestanden hat (mehrfach, über einen längeren Zeitraum) und andere Verbrechen
begangen hat (Scheckbetrug, Mietwagen in Jugoslawien verunfallt,....) half sicherlich auch
nicht.


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 10:06
@Jessica-

Du must schon auch einmal das betrachten was evtl. gegen JS sprechen könnte, sonst macht eine Diskussion nur wenig Sinn .....

Beispiel der Mietwagen, laut Tacho einmal Washington - Tatort und zurück.
Was sagt das darüber aus, wer in dem Wagen fuhr?
Und wieso fährt EH dann später mit einem anderen blutverschmierten Wagen zu einer Werkstatt?
Wie passt das zusammen?

Oder das Kino, was sagen die Karten denn aus? Das irgend jemand für diese Vorstellungen Karten gekauft hat, mehr nicht. Nicht einmal, dass überhaupt einer der beiden im Kino war.
Und wenn sie denn als Alibi gedacht waren, dann kommt EH nicht mal auf die Idee zu fragen, für welche Filme JS Karten kaufte, ist ja nicht ganz unwichtig.....

Und wieso überlegt sich JS eigentlich kein besseres Alibi, also ein Treffen mit jemand, der ihn dann zweifelsfrei wider erkennt? Oder zumindest einen Telefonanruf aus Washington....


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 12:13
@stupormundi

Wofür brauchte Jens "denn ein besseres Alibi", er wußte doch garnicht, daß Elizabeth überhaupt vorhatte ihre Eltern zu ermordern, das Alibi sollte ausschließlich dazu dienen, Elizabeth`s geplantes Treffen mit dem Drogenkurier - im Notfall - gegenüber ihren Eltern abstreiten zu können, indem er ihr für die Zeit, als sie sich mit dem Drogenkurier treffen wollte, ein Alibi besorgt hat.

Es bringt nichts, auf die absurden Fragen der user einzugehen.

Genauso wie auch deine Frage schon VÖLLIG absurd ist, "warum Jens sich nicht ein besseres Alibi besorgt hat"

Jens hätte "einen Teufel getan" und Elizabeth ein Alibi besorgt, wenn er gewußt hätte, daß sie vorhat ihre Eltern zu ermorden.

Im übrigen sehe ich es so wie @KrimiFan72, der ZURECHT darauf hingewiesen hat, daß schon die Tatsache, daß die Opfer mit ihrem späteren Mörder offensichtlich zu Abend gegessen haben, den Täterkreis ERHEBLICH EINSCHRÄNKT.

@KrimiFan72 hat es VOLL auf den Punkt gebracht.

Der Bruder von Elizabeth hat HERVORGEHOBEN, daß seine Eltern Jens so spät am Abend garnicht allein ins Haus gelassen hätten, geschweige denn sich mit ihm an den Abendbrottisch gesetzt hätten, da sie ihn garnicht kannten.

Die Profiler vom FBI sehen das im übrigen genauso wie @KrimiFan72, in dem sie in ihrem Täterprofil davon ausgehen, daß die Tat von einer WEIBLICHEN Person begangen wurde, die in einer persönlichen Beziehung zu den Opfern stand.

Sowohl der Bruder von Elizabeth, Dr. med. Howard Haysom, als auch Mrs. Massie, die beste Freundin ihrer Mutter sind überzeugt, daß Elizabeth die Täterin, bzw. am Tatort war.

Ebenso wie Dr. med. Howard Haysom ausgesagt hat, daß Elizabeth eine krankhafte Lügnerin wäre und ihn ständig belogen habe.

Und wenn so nahe Verwandte, wie z.B. Geschwister, einen Tatverdächtigen belasten, dann hat dies ein besonders schweres Gewicht, da es bei Straftaten normalerweise so ist, daß gerade Verwandte einen Tatverdächtigen zu entlasten versuchen, also genau das Gegenteil.

Also es bringt nichts die größtenteils völlig absurden Fragen der user hier zu beantworten, zumal da hier schon x mal alles gesagt und mehrfach wiederholt wurde, trotzdem kommen immer die gleichen absurden Fragen.

Und @Venice2009 hat seine "Weisheit" über diesen Fall, bzw. seine "Meinung", die er sich über diesen Fall gebildet hat, größtenteils aus dem "effekthascherischen Schundroman" von Ken Englade, der sich selber als investigativer Journalist bezeichnet und der mit diesem pünktlich zum damaligen Prozeßbeginn gegen Jens erschienen Schundroman, "schnelle Kohle machen wollte."

Nicht ohne Grund wurde dieser effekthascherische Roman vor der Eingangstür des damaligen Gerichtssaales zum Prozeßbeginn verkauft, damit die schnelle Kohle für den Autor auch gesichert war.

Wobei es auch nicht gerade für @Venice2009 spricht, daß er dieser Effekthascherei dieses "selbsternannten Autors" auch noch auf den Leim gegangen ist.

Aber viele Leute sind dem damaligen Buch von Ken Englade auf den sprichwörtlichen Leim gegangen, was ja auch sehr praktisch war, da man Jens dadurch als Monster darstellen konnte und vor dem Prozeß noch Stimmung machen konnte, neben dem lukrativen Geschäft für den Autor.

Außerdem ist dieser Fall perse nicht diskutabel, da man sich nicht darüber streiten, geschweige denn darüber diskutieren kann, ob Jens nun schuldig ist oder nicht.

Dazu muß sich jeder selber seine Meinung bilden.

Das einzige, was auch rechtsstaatlicher Sicht sicher und nicht diskutabel ist, daß Jens nach dem Motto in dubio pro reo von vornherein erst garnicht hätte verurteilt werden dürfen.

Und ob er nun schuldig oder nicht, das kann jeder für sich selber überlegen, das muß man hier nicht bis zum Erbrechen ausdiskutieren.

Sein deutscher Anwalt, der damals die Haftüberstellung in die Wege geleitet hatte, hatte es sehr weise auf den Punkt gebracht, indem er sagt, es ist irrelevant, ob sein Mandant schuldig ist oder nicht, da er nach dieser langen Haftzeit eine zweite Chance verdient hat, sich noch einmal in seinem Leben in Freiheit bewähren zu dürfen.


@missmary
@obskur
@bellady


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 12:28
@Jessica-

Beantworte unsere "absurden" Fragen doch einmal konkret. Sie wurden schon oft gefragt - wenn dir die Antworten ausgehen, wirst du beleidigend. Kein guter Stil, Arroganz hat Jens Söring nicht geholfen.

Du wiederholst dich doch auch gebetsmühlenartig "bis zum Erbrechen" - aber nur die Punkte die für Jens Unschuld sprechen.


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 12:42
Hi an alle :)

normalerweise scheibe ich (stiller Mitleser :) nicht mit, aber hier möchte ich mich kurz äußern, das Buch von Ken Englade mag "effekthascherisch" geschrieben sein, allerdings beschäftigt sich das Buch zu 95% mit Elisabeth H. und der Beschreibung der Ermittlung im Falle der ermordeten Hs., Elisabeth kommt dabei auch wirklich nicht gut weg - JS findet natürlich Erwähnung (er war ja ihr Partner), kommt auch nicht so positiv rüber (naja, ist ja auch bei beiden so) - aber zur Beeinflussung gegen J.S. ist das Buch sicherlich nicht tauglich...


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 13:05
@Jessica-

bitte gehe wirklich mal auf diese Fragen ein:
Jessica- schrieb:das Alibi sollte ausschließlich dazu dienen, Elizabeth`s geplantes Treffen mit dem Drogenkurier - im Notfall - gegenüber ihren Eltern abstreiten zu können, indem er ihr für die Zeit, als sie sich mit dem Drogenkurier treffen wollte
Woher hätten die Eltern denn von einem Treffen mit dem Drogenhändler erfahren sollen?
Wie kann ein Kinobesuch (oder auch drei) denn nachweisen, dass ich nicht einen Drogenhändler getroffen habe, halt zu anderer Zeit?
Jessica- schrieb:Jens hätte "einen Teufel getan" und Elizabeth ein Alibi besorgt, wenn er gewußt hätte, daß sie vorhat ihre Eltern zu ermorden.
Andererseits hat er aber weder Probleme gehabt, ein "Beseitigen" der Eltern vorher mit Ihr zu bequatschen und in Briefen ect. zu diskutieren noch hatte er danach ein Problem, mit Ihr zu fliehen und selbst den Mord zu gestehen. Warum hätte er ihr dann gerade ein Alibi nicht verschaffen sollen?
Jessica- schrieb:Der Bruder von Elizabeth hat HERVORGEHOBEN, daß seine Eltern Jens so spät am Abend garnicht allein ins Haus gelassen hätten, geschweige denn sich mit ihm an den Abendbrottisch gesetzt hätten, da sie ihn garnicht kannten.
Die Eltern hatten JS doch einmal getroffen, richtig? Wussten also durchaus wer er war. Wie kann irgend jemand ausschließen, das sie ihn ins Haus gebeten hätten, wenn er vor der Tür stand?
Das wäre eigentlich die normale Verhaltensweise, wenn der (auch vielleicht mir unsympathische) Freund meiner Tochter bei mir zuhause klingelt.
und: Wer sagt denn alleine, vielleicht war EH ja dabei?
Jessica- schrieb:Und wenn so nahe Verwandte, wie z.B. Geschwister, einen Tatverdächtigen belasten, dann hat dies ein besonders schweres Gewicht, da es bei Straftaten normalerweise so ist, daß gerade Verwandte einen Tatverdächtigen zu entlasten versuchen, also genau das Gegenteil.
Also dass ist Unsinn, bittere Feindschaften gibt es auch unter Verwandten......
Jessica- schrieb:Das einzige, was auch rechtsstaatlicher Sicht sicher und nicht diskutabel ist, daß Jens nach dem Motto in dubio pro reo von vornherein erst garnicht hätte verurteilt werden dürfen.
Die Geschworenen hatten da halt offensichtlich nur wenig dubio für den reo ........

Und bitte beantworte doch auch mal wie Du das mit dem Auto siehst:
Also Mietwagen mit passendem Kilometer"verbrauch" oder das mysteriöse Auto an der Werkstatt mit den Blutspuren?


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 13:31
Hier ist auch noch ein Link, wo der damalige Ermittler ganz klar (und sehr glaubhaft) darlegt, dass die Flucht mehr Sinn für Jens machte als für Elizabeth.

Elizabeth hatte bereits freiwillig Blut-, Hand- und Fußabdrücke gegeben. Jens hatte das verweigert, aber versprochen, darüber nachzudenken. Kurz vor dem erneuten Treffen mit den Ermittlungsbehörden verschwanden die beiden dann.
https://www.youtube.com/watch?v=iSm8i8dsYos


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 14:19
Sicher machte es mehr Sinn für Jens, abzutauchen, um Zeit zu gewinnen, wenn er erfahren hatte, dass man die Ermittlungen gegen gegen "Liz" einstellen wollte, weil sich die ganze Stadt Lynchburg keinen Skandal leisten wollte, gegen die Tochter dieser angesehenen Familie zu ermitteln.

Das habe ich im Netz gefunden , nachdem ich danach suchte, ob Mrs. Haysom Jens wirklich hasste....

https://books.google.de/books?id=CL9uAgAAQBAJ&pg=PT63&lpg=PT63&dq=Hasste+Mrs.Haysom+Jens+S%C3%B6ring&source=bl&ots=tbV8L...

Die ganzen Ermittlungen sind so verfahren , dass man nicht mehr weiß was man glauben soll.

Natürlich mussten dann die Halbbrüder einschreiten, die Familienehre zu retten, doch wenn der Stiefvater Hassgefühle gegen Jens gezeigt haben soll..... dann kann er das genauso gut auch gegen andere Personen gezeigt haben, die hier nicht aufgeführt sind ......Dann wundert es mich gar nicht mehr , dass E. Drogen genommen hatte, weil sie aus einer zerrütteten Familie kam, die Familie nach außen ein ganz anderes Gesicht gezeigt hatte, was E. noch zusätzlich in Rage gebracht haben könnte.......


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 14:36
@bellady

habe jetzt nur ein bisschen über den Artikel gescrollt,
aber wenn ich lese
.......die Polizei sei Schuld daran dass er gelogen und den Mord gestanden hat weil man ihn zu spät befragte, früher hätte er die Wahrheit gesagt.....
da biegt sich doch jemand die Welt zurecht....


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 15:31
@stupormundi

Ja, das verstehe ich , wie das gemeint war......
.weil er es selbst an einer Stelle in diesem Artikel schreibt, dass er bis dahin schon 1 1/2 Jahre damit gelebt hatte, das E. ihre Eltern umgebracht hatte....

@Jessica-

Dass E.Jens dies so erklärt hatte , die Kinokarten im Notfall als Alibi für das Treffen mit ihrem Drogendealer , das glaube ich , da hatte sie dann nicht mal gelogen, es war nur ein Halbwahrheit.

An die Spuren , die sie mit dem Mietwagen hinter lies oder dem Risiko, einen Unfall zu haben , an die hat sie nicht gedacht ......


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Der Fall Jens Söring

03.02.2015 um 15:31
übrigens hatte ich eine gute Reportage von Kerner über den Fall gesehen. Er stellte ihm eine recht interessante Frage, wie ich finde.

Nach den Morden soll Elizabeth zu ihm ins Hotelzimmer gekommen sein und ihm die Morde gestanden haben. Seine erste Reaktion soll gewesen sein, ihr ein Alibi zu verschaffen. Er meinte, dass Ehemänner und Freunde eher unglaubwürdig dafür seien. Daher kam er auf den Plan mit dem falschen Geständnis. Ist das eine normale Reaktion wenn man gerade erfahren hat, dass die Person die man liebt, so ein schreckliches Verbrechen an ihren Eltern begangen hat?

Ich finde, da passt alles vorne und hinten nicht zusammen.

Genauso das Alibi für die Eltern, wegen der Drogensache. Sie konnte vorher alles ohne Alibi regeln, sich Drogen beschaffen vielleicht auch selber dealen. Und ausgerechnet an dem Tag, braucht sie dringend ein Alibi für ihre Eltern? Ich finde, die ganze Geschichte hört sich unglaubwürdig an.


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