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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 11:38
@Venice2009
Ich bin mir schon ziemlich sicher, dass es EH oder eine Frau unter den gegeben Rahmenumständen hätte "schaffen" können. Das ist auf gar keinen Fall auszuschliessen.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 11:54
@clone_clown
EH ist keine dumme Frau. Warum sollte sie es sich bei einem geplanten Mord so schwer machen? Jemanden mit dem Messer zu töten, verlangt einem eine Menge Kraft ab. Ganz zu schweigen von der Überwindung, es auf diese Art und Weise zu verrichten und das auch noch bei seinen eigenen Eltern. Auszuschließen ist nichts, aber für mich kaum vorstellbar, dass sie es alleine so gemacht hätte.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 11:59
@Kermit12
zuerst wurde DH angegriffen und schwer verletzt, als seine Frau in der Küche gewesen ist. NH wurde in der Küche getötet und anschließend der schwerverletzte DH.


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20.06.2015 um 12:08
Man könnte an eine tat im Rausch denken. Heroin wirkt allerdings eher sedierend. Nur so als randgedanke.
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen dass sie es allein gewesen sein soll. Gerade im Todeskampf entwickelt der Mensch große Kräfte und dass eh damit alleine klargekommen erscheint mir mehr als unwahrscheinlich.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 13:59
alleine glaube ich auch nicht, aber es geht doch wirklich nur darum, ob sie es hätte alleine schaffen können. Heroin wirkt sedierend, kommt aber an auf die Phase an, wenn der Turkey naht oder die Erstwirkung abeebbt, ists mit dem dahinträumen auch vorbei. Dann kann man aggressiv werden. Und wenn welche Drogen und wieviel hat sie genommen, und wie regelmässig? ist gar nicht richtig klar. Sie wird sich ja vor einer enventuellen Tat keinen Schuss gesetzt haben.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 15:33
Mit etwas Abstand glaube ich, dass sie es beide getan haben. Die Idee mit dem Kinoalibi kam ihnen später auf der Heimfahrt. Wäre einer dort geblieben, wäre das Alibi überzeugender ausgefallen.

Gegen EH als Einzeltäterin sprechen z.B. auch die Blutspuren der Gruppe 0 und der Sockenabdruck.

Sie lügen also (meiner persönlichen Meinung nach) beide. JS, weil ihm im Gefängnis klar wurde, dass er sein Leben für eine Frau geopfert hat, der er heute nichts mehr bedeutet und er verzweifelt versucht, wenigstens seine zweite Lebenshäfte selbstbestimmt gestalten zu können. EH, weil sie nicht sterben wollte und weil JS es vermutlich angeboten hat.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 20:14
missmary schrieb:Gegen EH als Einzeltäterin sprechen z.B. auch die Blutspuren der Gruppe 0 und der Sockenabdruck.
Auch die Tatsache ist widersprüchlich, dass EH einerseits das Verbrechen im Drogenrausch "junkie crime" verübt haben soll und dann andererseits gleichzeitig noch daran gedacht hat, Spuren zu verwischen ( z.B. die abgewischte Wodkaflasche), zu duschen und sich im Haus noch umzuziehen, die Kleidung und das Gedeck zu entsorgen, usw.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 20:52
Dafür war dann vielleicht jemand anderes da der daran gedacht. Der sockenabdruck konnte keinen von beiden zugeordnet werden. Anders als beim Fingerabdruck.


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Der Fall Jens Söring

20.06.2015 um 21:52
@Kermit12 Nach meiner Erfahrung funktionieren Menschen eigentlich am besten, wenn für sie eine win:win Situation entsteht.

Online steht ein Buch, das von JS geschrieben wurde und seine Anfangszeit mit EH beschreibt. Er beschreibt, dass sie jede freie Minute miteinander verbrachten und am WE oft wegfuhren (und sich anscheinend oft ins Elternhaus von EH schlichen, wenn die Eltern nicht da waren, um Sex zu haben). Das war öffentlich bekannt, sie wurden auf dem Campus "the rabbits" genannt. Da fällt Liebe schon mal als Motiv weg (wenn man nicht von JS als Täter ausgeht). Jedem Mittäter wäre klar gewesen, dass er nur Mittel zum Zweck ist. Nach der Schilderung von JS fehlte EH zu einem Doppelleben schlicht die Zeit.

Das ist auch kein typisches Drogenverbrechen. Kapitalverbrechen passieren im Drogenmileu bei Gebietsstreitigkeiten etc. Dann gibt es viel Beschaffungskriminalität. Das wars dann aber schon. Wenn Drogenabhängige in abgelegene Landhäuser eindringen würden, wo die Bewohner gerade offensichtlich friedlich beim Abendessen sitzen und diese brutal hinrichten würden, dann wären die Drogenmetropolen dieses Landes (wie Frankfurt) etc. sehr dezimiert. Das ist einfach nicht so. So planlos war das Verbrechen nicht. Es wirkte so, weil eben so viel Blut da war. Jemand ist planvoll ins Haus gekommen (er muss den Haysoms bekannt gewesen sein) und hat den Überraschungsmoment genutzt, um sie zu massakrieren. Sie waren ja ziemlich betrunken (2.2 Promille). Da dauert es vielleicht ein Weilchen länger, bis man versteht, dass man gerade überfallen und niedergemetzelt wird.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 01:45
Venice2009 schrieb
Venice2009 schrieb am 16.06.2015:soweit ich es noch richtig in Erinnerung habe, kannte der Richter den Bruder überhaupt gar nicht.
JS wurde anwaltlich vertreten, es wäre ein Leichtes gewesen, einen Befangenheitsantrag zu stellen, wenn nachweislich festgestellt worden wäre, dass der Richter tatsächlich mit dem Bruder des Opfers befreundet gewesen wäre.
Dann hast du das aber ganz schön falsch in Erinnerung. Im Falle von Richter Sweeney war es so, dass er bei der Vorabanhörung vom 7. Februar 1990 zugeben musste, dass er Nancy Haysoms Bruder zu diesem Zeitpunkt schon 40 Jahre lang kannte. Und als Derek Haysom in den Ruhestand ging, war Sweeney auch auf der Party der Haysoms. Er kannte also nicht nur Nancy Haysoms Bruder, sondern auch die Opfer selbst. Ob das für eine Befangenheit reicht, muss jeder selbst entscheiden.

Und wenn ein Richter erstmal seine eigene Befangenheit abgelehnt hat, gibt es für die Verteidigung nicht mehr viel Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. In den USA haben Richter die ethische Pflicht, selbst zu entscheiden, ob sie befangen sind oder nicht.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 12:16
@Gristar
kannst du dazu einen Link einstellen? Ich glaube nämlich, dass @missmary hier einmal gepostet und einen Link eingestellt hatte, dass es jemand sehr fern Verwandtes war, den der Richter von der Familie Haysom kannte. Und das es sich nichtmal um eine enge Beziehung zu demjenigen handelte.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 15:24
@Gristar
Das sich in so einem kleinen Ort alle gegenseitig kennen, ist wahrscheinlich nicht zu vermeiden. Mich würde interessieren, welche Handlung von Sweeney denn zu dem Schluss führt, dass er befangen (d.h. dann ja wohl unfair) gehandelt hat.

Das Urteil fällte ja die Jury, nicht der Richter.

Am ehesten kann ich mir denken, dass in Zusamenhang mit dem Geständnissen von JS etwas nicht korrekt war. Sweeney hat ja entschieden, dass diese im Prozess verwendet werden dürfen. Ob diese Entscheidung rechtlich falsch war oder bewusst getroffen wurde, um JS zu schädigen, dass habe ich noch nirgends gelesen.

Im übrigen hat Sweeney auch gegenüber EH Härte gezeigt, indem er nach dem Urteil noch ein Schreiben verfasste, mit dem er eine frühzeitige Haftentlassung von EH auf Bewährung ablehnte (laut Buch von Englade).

Wahrscheinlich könnte man eher Staatsanwalt Updike vorwerfen, dass er nicht ganz fair gehandelt hat.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 21:55
Venice2009 schrieb
Venice2009 schrieb:kannst du dazu einen Link einstellen? Ich glaube nämlich, dass @missmary hier einmal gepostet und einen Link eingestellt hatte, dass es jemand sehr fern Verwandtes war, den der Richter von der Familie Haysom kannte. Und das es sich nichtmal um eine enge Beziehung zu demjenigen handelte..
Hier zum Beispiel ein Artikel aus den Lynchburg News & Advance (2003), aus dem das hervorgeht:
http://jenssoering.de/appeal_rejected

Oder hier, ein Artikel von Ian Zack, The Daily Progress (1996)
http://www.jenssoering.de/trial___error
Obgleich Richter William Sweeney einräumte, Nancy Haysoms Bruder Risque Benedict, mit dem er zusammen in der Schule und im Virginia Military Institute gewesen war, seit 40 Jahren zu kennen und ausserdem an einer Pensionierungs-Party von Derek und Nancy Haysom teilgenommen zu haben, lehnte er es ab, sich im Prozess gegen Elizabeth Haysom und Jens Söring für befangen zu erklären.
Beim "Focus TV"-Beitrag wird auch erwähnt, dass der Richter die Opfer kannte
youtube.com/watch?v=7Hox6hQbcVs

Jetzt würde ich aber auch ganz gerne den ominösen Bericht sehen, in dem steht, "dass es jemand sehr fern Verwandtes war, den der Richter von der Familie Haysom kannte." Dabei kann es sich doch nur um Unsinn handeln. Der Richter würde ja kaum vor Gericht zugeben, den Bruder zu kennen, wenn es nicht der Wahrheit entspräche. Bin sehr gespannt auf den Link.

Misuteri schrieb
Misuteri schrieb:Das sich in so einem kleinen Ort alle gegenseitig kennen, ist wahrscheinlich nicht zu vermeiden. Mich würde interessieren, welche Handlung von Sweeney denn zu dem Schluss führt, dass er befangen (d.h. dann ja wohl unfair) gehandelt hat.
Ich glaube nicht, dass es um irgendeine bestimmte Handlung ging. Befangenheit kann man ja auch schlecht nachweisen. Wahrscheinlich hätte er den Fall genauso geleitet, wenn er die Opfer nicht gekannt hätte. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht hätte ein anderer Richter den Taschenspielertrick mit dem Sockenabdruck nicht akzeptiert. Alles Spekulation. Aber man hätte meiner Meinung nach klüger gehandelt, wenn man einen anderen Richter gewählt hätte.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 22:00
also dass der Richter über seinen eigenen Befabgenheitsantrag entscheiden kann, habe ich auch mal gelesen, nicht JS Page, einige Zeit her. Sorry keine Quelle, deshalb wollte ich das nicht weiter verteidigen, als ich das mal anbrachte. Aber da Gristar das auch sagt, muss ich das mal recherchieren, wie das in Virginia ist.
Wenn er befangen war, was ja noch unklar ist, dann geht das nicht. Er entscheidet über Anträge und diese wichtigen "Einspruch" Geschichten. Auch schwebt dann ein komischer Spirit mit. Das passt nun wirklich nicht, ausser wirklich sehr entfernt bekannt von NH. Angenommen er kannte einen Freund von NH Bruder, aber nicht den Bruder. Auch wenn er kein Urteil fällt, darf eine so wichtige Person im Verfahren nicht befangen sein. Das passt nicht in mein Rechtsverständnis. Frage ist nur, wie Nahe er den beiden stand.

Von dem Schreiben habe ich auch gehört, heisst doch nur, dass sie nicht schon nach 10 jahren freikommen soll. Insgesamt ist sie gut weggekommen, mit den 46 Jahren, maximal. Wahrscheinlich wollten sie das milde Urteil etwas negieren und vermitteln, dass sie nicht schon beim ersten Parole Board raus kommt, weil sie sich vielleicht so reumütig zeigt und das parole board um die Finger wickelt. Nur These.
Sei es Anstiftung oder Tatbeteiligung, für beides hätte sie lebenslänglich mal 2 bekommen können.

@Misuteri
Inwieweit hat updike nicht korrekt gehandelt denkst Du?


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 22:54
@Gristar
wie bereits erwähnt wurde der LInk hier von @missmary gepostet, befindet sich also in diesem Thread. Bin jetzt zu faul zu suchen. Aber vielleicht erinnert sich ja @missmary
noch daran.

Hatte mir schon gedacht, dass ein Link von JS HP kommt. Unabhängige links gibt es da wohl nicht.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 23:01
Hi, habe gerade nicht viel Zeit, weil ich morgen früh auf Geschäftsreise muss (kann dann auch nicht posten). Ich erinnere mich an folgendes:

DH lebte nur in Virginia, weil er seiner 2. Frau einen Gefallen tun wollte. Er selbst war nicht einmal US Staatsbürger.
NH wuchs in Virginia auf, sie (und ich glaube auch ihre Familie) zogen dann aber nach Südafrika, wo sie DH kennenlernte.

Der Richter war mit einem ihrer Geschwister in der Klasse, sie waren also Schulbekannte. Der Richter und die Haysoms trafen sich gesichert einmal - auch einer privaten Feier.

Ich persönlich schätze es so ein, dass man sich kannte (wie in bestimmten Kreisen in Virginia üblich), aber nun keine jahrzehntelange superenge Bindung bestand.

Zum Thema Voreingenommenheit: Das Auto zeigte ja deutlich, dass entweder EH oder JS oder beide dort waren. Das von ihnen gemietete Auto war da. Dazu gab es noch ein passendes Geständnis von JS, ein löchriges Alibi und eine Flucht ... Das schreit eigentlich nach einer Verurteilung. Da kann der Richter noch so neutral sein.


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Der Fall Jens Söring

21.06.2015 um 23:15
Der hier von @Gristar angeführte Sockenabdruck, hätte auch von JS Anwalt angezweifelt werden können. wenn JS vehement bestritten hätte, dass es sein Abdruck gewesen ist, hätte es sicherlich Mittel und Wege gegeben dagegen vorzugehen.

Es gab aber sein Geständnis, in dem er ausgesagt hatte, die Schuhe ausgezogen zu haben. Also passt da der am Tatort vorgefundene Sockenabdruck dazu. Man muss es als ein Ganzes sehen, auch wenn ein Sockenabdruck nicht 100 %ig aussagekräftig ist, passt es, wenn es eine Aussage wie diese dazu gibt.


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Der Fall Jens Söring

22.06.2015 um 00:03
Venice2009 schrieb:Hatte mir schon gedacht, dass ein Link von JS HP kommt. Unabhängige links gibt es da wohl nicht.
Alle Artikel, die auf JSs Seite gepostet werden, verlieren ihre Unabhängigkeit? Bezwingende Logik. Die Artikel sind nicht von JS, sondern von zwei amerikanischen Journalisten geschrieben und zwar für zwei verschiedene Zeitungen und nicht im Auftrag von JS. Die Artikel sind also unabhängig, genauso wie die Artikel von Spiegel, Focus, Süddeutsche, Tagesspiegel u.a., die dort gepostet werden.

Es ging auch nur darum, ob der Richter die Opfer und den Bruder von NH kannte. Und dass er sie kannte, ist Fakt und hat noch nicht einmal der Richter selbst je bestritten. Wenn du also schreibst, er (der Richter) kannte sie nicht, ist das falsch und daher kannst du mir auch keine Quelle nennen.

Und zum Sockenabdruck: Sörings Verteidiger war dem Fall nicht gewachsen und hat gerade bei dem Sockenabdruck versagt. Der Sockenabdruck selbst hatte nicht die geringste Beweiskraft, das wusste zum Beispiel auch Gardner. Den Geschworenen wurde allerdings etwas anderes suggeriert.


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Der Fall Jens Söring

22.06.2015 um 00:10
@Gristar
Wieso war der Verteidiger dem Fall nicht gewachsen? Er kannte den Fall ein wenig besser als wir hier und somit auch seine Geständnisse.
Gardner gab in einem Interview selber zu, dass der Abdruck nicht aussagekräftig war. Aber es sich um Täterwissen handelte. Nur der Täter konnte wissen, dass es einen Sockenabdruck gab. Und JS schilderte den Tatablauf so, dass er sich die Schuhe ausgezogen hatte. Also hatte er Täterwissen gehabt.

In welchem Verhältnis der Richter letztendlich zu den Haysoms stand geht trotzdem aus den Link nicht hervor. Nur weil man jemanden flüchtig kennt, heisst es nicht, dass man gut befreundet und befangen ist.


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22.06.2015 um 01:35
Venice2009 schrieb:Wieso war der Verteidiger dem Fall nicht gewachsen?
Der Verteidiger litt zu diesem Zeitpunkt unter psychischen Störungen und konnte seine Pflichten als Verteidiger nur noch bedingt erfüllen, wie er später zugab. Er verlor - auch aufgrund dessen - ein paar Jahre später seine Zulassung.
Venice2009 schrieb:In welchem Verhältnis der Richter letztendlich zu den Haysoms stand geht trotzdem aus den Link nicht hervor.
Es ging ja auch nicht darum, wie gut, sondern dass er sie kannte. Das habe ich jetzt schon mehrfach geschrieben. Er kannte sie. Punkt. Ob er sie gut kannte und ob er befangen war, das kann ich gar nicht beurteilen. Aber um jeden Verdacht im Keim zu ersticken, wäre es clever gewesen, sich für befangen zu erklären. Es ging in diesem Fall ja nicht um einen Autodiebstahl, sondern darum, ob jemand lebenslang ins Gefängnis muss oder nicht.

Laut US-Verfassung hat jeder das Recht auf einen fairen Prozess. Aber nüchtern betrachtet, hatte Söring einen Richter, der die Opfer kannte und einen geisteskranken Verteidiger. Wenn es genügend Beweise gegen ihn gegeben hätte, hätte ich kein Problem damit, aber es gab keinen einzigen Beweis, dass er an diesem Abend im Haus der Haysoms war.


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