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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

11.10.2015 um 22:59
@E.A.Poe
E.A.Poe schrieb:Hatte er eigentlich einen Schlüssel zu dem Haus? Denn wie sollte er sonst dort reingekommen sein?
Die allermeisten Häuser in den USA haben keine "Schnappschlösser." Wenn man nicht von aussen abschliesst, kann man die Tür immer wieder öffnen.


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Der Fall Jens Söring

13.10.2015 um 10:50
@E.A.Poe
Du weißt als Täter ja nicht vorher, was dir nachgewiesen werden kann oder nicht bzw. was für Spuren gefunden werden. Somal die Polizei in den USA (wie es in England aussieht, weiß ich nicht) dich auch anlügen darf. Ausgangspunkt war ja der gefundene Briefverkehr zwischen den beiden, den die englische Polizei bei den beiden fand und sie hellhörig hat werden lassen. Die Verhöre haben dann ihr restliches getan.

Wenn du eine Beteiligung abstreitest, spielst du halt auf Risiko. EH ist das Risiko nicht eingegangen und hat den Deal gemacht und was bei JS dabei rauskam, weiß man ja.

@szuka

Es braucht auch keine "eindeutigen Beweise" eine schlüssige Indizienkette reicht.

Allerdings seh ich da schon einen Nachteil im amerikanischen Justizsystem, dass die Jury keine Urteilsbegründung schreiben muss. Darüber hab ich vorher noch nie nachgedacht.


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Der Fall Jens Söring

16.10.2015 um 00:26
@AngelEyes01
Mir fällt nicht richtig ein wie ein Deal mit JS hätte aussehen können. Hätte er nicht abgestritten, was wäre das Strafmass gewesen? Zweimal 75 Jahre statt zweimal lebenslänglich. Dann müsste er effektiv 75 absitzen. Also mit ungefähr 95 raus. Bei den Haftbedingungen kaum eine Perspektive, noch mal einen Knast von aussen zu sehen. Hätte man sich überhaupt bei JS auf einen Deal eingelassen? Einer von beiden muss ja volles Programm bekommen, damit die schlimme Tat gesühnt wird. Im Interesse der Angehörigen. Ich glaube nur einer konnte einen Deal machen.
Ich glaube auch mit Deal, er würde nie rauskommen, zwei Morde.
Er hätte natürlich EH belasten können, nur was wäre dann sein Straftatbestand gewesen? Anstiftung wäre etwas unlogisch. Warum sollte er EH angestiftet haben? Zumal dann die Indizien, trotz seiner Aussage, nicht gereicht hätten, EH des Doppelmordes schuldig zu sprechen durch die Jury. Dann wäre sie frei und er hätte zweimal 45 bekommen, also einmal 45 effektiv. Passt irgendwie alles nicht.


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Der Fall Jens Söring

17.10.2015 um 14:48
@clone_clown
Du siehst doch, dass EH auch mit Deal rauskommt, trotz der 2 Morde. Ihre Straftat wird ohne Deal genauso schlimm gewertet wie die von JS. Das hab ich in meinem längeren Post schon erläutert. Genauso wie den Straftatbestand von EH, der nicht auf Anstiftung lautet, sondern Beihilfe. Genauso hätte es JS auch machen können, stattdessen wollte er sich dann aber komplett da raushalten und ist damit das Risiko eingegangen schuldig gesprochen zu werden.

Er hätte zB. vor EH den Deal machen können. In den USA gibt es durchaus auch Fälle, wo man mit einem Deal noch zu Lebzeiten heraus kommen kann, wenn man sich schuldig bekennt, was bei EH der Fall ist, was aber auch bei ihm der Fall hätte sein können. Vielleicht hätten sie mit beiden Deals gemacht, wenn beide sich schuldig bekannt hätten. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Staatsanwaltschaft selbst ihres Falles nicht sicher war, was man an dem Deal mit EH sehen kann und an der schon eher dünnen Indizienkette. Aber JS möchte augenscheinlich auf seiner Unschuld bewahren, was einen Deal ausgeschlossen hat und so ist er eben das Risiko eingegangen..


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Der Fall Jens Söring

18.10.2015 um 18:57
Die Staatsanwaltschaft hätte Söring niemals einen Deal angeboten, weil sie von Anfang an mit EH kooperieren wollte. Bei der Parole für EH hat sich der zuständige Staatsanwalt (James Updike) bei EH für die gute Zusammenarbeit bedankt und sich für ihre Entlassung stark gemacht. Es gab keinen Grund für die Staatsanwaltschaft, Söring irgendetwas anzubieten.

1. Es lag ein Geständnis von Söring vor. Söring mit einem Deal zu einem Geständnis zu bringen, war also gar nicht notwendig. Dieses Geständnis konnte Söring erst ca. 4 Jahre später widerrufen, als er amerikanischen Boden betrat, weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Amerikaner sonst nicht dazu gebracht hätten, auf die Todesstrafe zu verzichten.
Und selbst wenn er vor EH mit der Staatsanwaltschaft gesprochen hätte, was hätte ihm das gebracht? Lebenslänglich statt elektrischer Stuhl? Das konnte er, wie man sieht, auch anders erreichen.

2. Die Staatsanwaltschaft hat einen Deal mit Elizabeth Haysom gemacht, damit diese gegen Söring als Hauptbelastungszeuge auftritt, was sie ja 1990 auch gemacht hat. Wozu dann noch einen Deal mit Söring? Haysoms eigener Prozess war übrigens im Jahr 1987. Also mehr als zwei Jahre bevor Söring sein Geständnis widerrief.

3. Der zuständige Staatsanwalt James Updike, der auch später beim Prozess gegen Söring die Anklage leitete, bestand jahrelang darauf, für Söring die Todesstrafe zu beantragen. So viel zum Thema "Deal mit der Staatsanwaltschaft". Erst als der Europäische Gerichtshof 1989 entschied, die Androhung der Todesstrafe für Söring verstieße gegen die europäische Menschenrechtskonvention (Artikel 3), verzichtete Updike darauf, die Todesstrafe zu beantragen. Danach erst durfte Söring ausgeliefert werden.
Dass überhaupt auf die Beantragung der Todesstrafe verzichtet wurde, kann man ja schon als Zugeständnis sehen. Zu erwarten, dass man Söring noch weiter entgegenkäme, ist doch absurd.

Auch für Söring bestand kein Grund, einen Deal einzugehen. Etwas Besseres als "lebenslänglich" hätte er sich dabei nicht erhoffen können. Haysoms Schuldspruch "murder before the fact" ist zwar mit "first degree murder" gleichzusetzen, trotzdem hätte kein Richter im konservativen Virginia dem eigentlichen Täter einen ähnlichen Deal wie Elizabeth Haysom zugestanden, der man ja geglaubt hat, dass sie nicht am Tatort war.

Außerdem hatte Söring mit den Kinokarten Beweise dafür, dass Elizabeth Haysom bei ihrem Prozess 1987 falsche Angaben zu ihrem angeblichen Aufenthalt in Washington gemacht hat. Ihre Version konnte also nicht stimmen. Beweise, dass Söring am Tatort war, gab es auch nicht. Warum sollte er einen Deal eingehen? Bei einem Geschworenenprozess bekäme er im schlimmsten Fall "lebenslänglich", bei einem Deal hätte er auf jeden Fall "lebenslänglich" bekommen. Aber wie gesagt, die Staatsanwaltschaft hätte ihn am liebsten auf dem elektrischen Stuhl gesehen. Es gab kein Interesse seitens der Staatsanwaltschaft, einen Deal mit Söring zu machen.


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Der Fall Jens Söring

18.10.2015 um 20:59
@AngelEyes01
Ich möchte Deinen Standpunkt gerne annehmen, wenn ich den denn aber auch nachvollziehbar finde. Ich glaube nicht, dass JS die möglichkeit eines Deals hatte. Das hätte er doch auch betont, da kam nie was. Das hätte er doch zu seinen Gunsten genutzt, um das US Justizsystem anzugreifen, "die machen Deals, man kann sich quasi Dinge erkaufen, ich habe abgelehnt, wer unschuldig ist, braucht keinen Deal etc. ". Das zeigt Konsequenz und Opferbereitschaft und daraus resultierendes Opfersein, was er strategisch hätte nutzen können.

Damit es ein Deal ist, dürfte er ja auch nur max. 45 Jahre bekommem haben, sonst hätte er nichts davon. Es ist ja nicht so, dass man als Angeklagter ankreuzen kann, mit Deal oder ohne. Das ist immer noch Sache der Anklage, und der Richter muss auch mitspielen. Diese plea bargains werden häufig eingesetzt, eben wegen Kosten und wenn der Fall schlechte Chancen hat von der Staatsanwaltschaft gewonnen zu werden. Aber bei JS war es ja alles recht klar scheinbar. Ansonsten könnte sich jeder Doppelmörder 1ten Grades oder Täter mit schweren Verbrechen Haftverkürzung beschaffen, was bestimmt viel mehr machen würden. Das ist nicht im Interesse der Angehörigen. Und der Bundesstaaten. Und das Im Zusammenhang mit den angesehenen Haysoms und der konservativen Bevölkerung. Updike und Gardner werden sich schon im Flug Gedanken gemacht haben wie sie strategisch vorgehen, haben die Unterlagen gesichet, und dann überlegt wie die beiden nun behandelt werden und ob und wer dealfähig sein könnte. Das schon Deals möglich sind ja, aber in dem Fall glaube ich nicht mit JS. Und in den 80ern und 90ern auch weniger als heute.
Sicher ist Beihilfe und Anstiftung genauso schwer zu werten und das tue ich auch. Das finde ich genauso schlimm. Und das amerikanische Justizsystem im Gesetz i.d.R. ja auch, je nach Bundesstaat. Aber in den Köpfen wiegt mit grosser Wahrscheinlichkeit die Tatausführung schwerer als die Anstiftung oder Beihilfe. Also der tatsächliche Mörder muss doch sitzen, und bitte für immer. Am liebsten bitte beide, aber wenigstens einer.
Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Er wäre normalerweise zum Tode verurteilt worden. Nehmen wir an, er hätte sich sofort ausliefern lassen, dann wäre sein Deal doch höchstens gewesen, lebenslang ohne parole. Und den hätte er nicht bekommen. JS musste den EUGH für Menschenrechte anrufen. JS war scheinbar panisch in Angst vor dem Tode, und hätte doch sonst zum beispiel einem Deal lebenslang ohne parole zugestimmt, anstatt 4 Jahre auf eine unsichere positive Entscheidung des Gerichtshofes zu warten. Virginia wollte nur den Stuhl. Updike sagte doch mal selber in einem Interview, er könne sich keine ander Strafe als die Todesstrafe vorstellen, dann gehen die doch nicht 2 Stufen runter mit 45 Jahren oder vergleichbar.
Das öffentliche Interesse war auch zu gross an dem Fall. Und wäre da der Deal mit JS ans Tageslicht, dann hätte es mit Sicherheit an verschiedenen Stellen Widerstände gegeben. Rahmenumstände und schwere der Tat, konspiratives auftreten, das ist echt zu schwerwiegend als das da zwei mit 45 Jahren bestraft werden.
Wenn es einen Beleg gibt, dass es anders war, dann lag ich gerne falsch, aber bis dahin sprechen die Indizien für meine bzw. @ Gristar Version.
Wir mögen hier ja Indizienketten und finden die ja auch stets ausreichend ;-)


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Der Fall Jens Söring

19.10.2015 um 20:50
@clone_clown
Ich habe ja nicht gesagt, dass JS dieses Dealangebot tatsächlich bekommen hat. Ich habe ja nur von der Theorie geredet, dass er vllt. besser etwas heraus schlagen hätte können, wenn er es wie EH gemacht hätte. Dazu konnte es ja nicht kommen.

Und wie gesagt, gibt es Fälle, wo mit den "Tatausführern" auch solche Deals gemacht wurden. Mittlerweile hab ich aber schon so viele Fälle aus den USA gesehen, dass ich dir keine konkreten Fälle mehr nennen kann. Habe nur aktuell im Kopf zwei 16 jährige Zwillingsmädels, die für ihr Geständnis einen Deal mit 30 Jahre statt lebenslänglich bekommen haben, an dem Mord an ihrer Mutter.

Klar man kann die Dealpolitik in den USA schlecht einschätzen. Und man kann auch nur bedingt ahnen, wie sicher sich die Staatsanwaltschaft gewesen sein mag. Dass sie aber überhaupt ein Deal gemacht hat, zeigt aber dass sie sich nicht so sicher waren. Es mag sicherlich auch die ein oder anderen geben, die sich mit weniger sicher sind. Und wenn man es objektiv betrachtet, hätte es auch anders ausgehen können. Darüber kann man sicher streiten, was ja schon Inhalt des Threads war. Dazu muss man aber sagen, dass wir natürlich nur die Sicht im Nachhinein haben. Da weiß man einiges mehr, was man oftmals unbewusst nicht beachtet.

Bin mir nicht sicher, ob moralisch der "Tatausführer" immer schwerer wiegt. Immerhin waren es EHs eigene Eltern. Das ist schon sehr verwerflich. Ansonsten aus meiner persönlichen Sicht ja, gehört schon mehr dazu, die Schwelle zu übertreten selbst jemanden zu töten als nur dabei zu stehen, aber dem Gesetz wiegt die Schuld genauso schwer. Ohne sie hätte er vielleicht nie gemordet. Zumal sie "entschieden" hat, wer ermordet wird. Leichter, wenn man sich nicht selbst die Finger schmutzig machen muss, aber umso gefährlicher.


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Der Fall Jens Söring

21.10.2015 um 00:39
@AngelEyes01
Es mag sein, dass es deals gibt für second und third degree murder und auch krassere Fälle, aber explizit im JS Fall passt das nicht. Wie schon beschrieben. Publizierter Fall, konservatives County, angesehene Haysoms etc.
Wegen der Zwillinge muss man sich die Tatumstände angucken, aber bei JS waren diese rein ersten Grades und liessen insgesamt keinen Deal zu meines Erachtens.
Ich könnte mir mehr vorstellen, dass sie den Deal, wenn es einen gab, gemacht haben, damit sie als Kronzeuge aussagt, nicht weil die Sache so wackelig war.

Wie ich schon schrieb, ist die Anstiftung bzw. Beihilfe für mich genauso schlimm bw. schlimmer. Ich sehe das genauso wie Du, EH war der Ursprung und JS wurde durch Ihre Manipulation zum Mörder, das potential zum Mörder aber scheinbar innehabend. Danach hat sich sich mit ihm durch die Welt getrieben, durchfüttern lassen und kaum gefasst, haut sie ihn in die Pfanne.
EHs Verhalten ist verwerflich, insgesamt verwerflicher als das von JS. Sie hätte ohne pardon das gleiche Strafmass bekommen müssen.

Aber in amerikansich-virginianischen Köpfen herrscht bzw herrschte wohl eher konservatives Denken. Da ist JS mehr der böse und der Tatausführer ist der schlimmere Mensch. Hier im Forum ist es ähnlich, dass der Blick auf EH und ihr mehr als niederträchtiges Verhalten nur bedingt gesehen wird, bei allem Respekt vor der Borderlineerkrankung, aber dann muss auch JS Krankheitsbild gesehen werden.
Sie hat sich nur selbst gerettet. Ich behaupte die meissten Menschen, auch in DE, sehen Tatausführung schlimmer als Beihilfe oder Anstiftung.


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Der Fall Jens Söring

22.10.2015 um 06:47
@clone_clown
Ja, ich will mich deswegen jetzt auch nicht zerdiskutieren, ich weiß es auch nicht besser ;) Kannst da durchaus Recht haben, dass man das nicht so pauschalisiert sehen kann. Wir sind halt keine Fachmänner :) Von daher lassen wir das so stehen.


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Der Fall Jens Söring

23.10.2015 um 00:44
@AngelEyes01
Ja hast recht, ist dann erstmal ok so :-)


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Der Fall Jens Söring

02.11.2015 um 16:50
Der New Yorker Artikel ist online:

http://www.newyorker.com/magazine/2015/11/09/blood-ties

Ich komme wohl erst morgen dazu den zu lesen.

Ob der Journalist, wie seine deutschen Kollegen, JS auf den Leim gegangen ist?


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Der Fall Jens Söring

06.11.2015 um 20:40
Ist jedenfalls nicht das Niveau, das man vom "New Yoirker" erwarten würde. Schwacher Artikel.


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Der Fall Jens Söring

09.11.2015 um 21:05
Den Artikel finde ich interessant:

Es wird angedeutet, dass zumindest theoretisch beide am Tatort gewesen sein könnten (evtl. war die Tatzeit eine andere als bisher angenommen).

Zum ersten Mal nach so vielen Jahren äussert sich auch EH.

Privatermittler Watson geht davon aus, das die Polizei gegen die "richtigen Leute" ermittelt hat.

JS scheint doch relativ wohlhabend zu sein (Hausbesitzer).

Tony Buchannan macht einen seltsamen Eindruck.

Die Sache mit dem Dritten, dessen Auto stehengeblieben ist (allerdings schon vor dem Mord), ist neu.

Der Artikel ist relativ objektiv, sowohl JS's als auch EH's Versionen werden genannt.

Eine Lösung des Falles bringt der Artikel aber nicht.

Warum wurde der Artikel wieder von der Homepage von JS genommen?


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Der Fall Jens Söring

10.11.2015 um 00:24
Ich glaube nicht, dass in Deutschland jemand interessiert ist, Söring zurückzuholen. Soll er seine Strafe absitzen!


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Der Fall Jens Söring

10.11.2015 um 11:45
Ich sehe es wie Misuteri:

Es gibt schon einige neue Erkenntnisse, wenn auch nichts weltbewegendes. Am interessantesten fand ich die Darstellung der Person Buchanan sowie die Aussagen von Watson. Zwischen den Zeilen meine ich rausgelesen zu haben, dass der Verfasser BEIDE für vollkommen verkorkste Persönlichkeiten hält.

JS hatte sich vermutlich einen wohlwollenden Artikel gewünscht, analog zu dem, was die deutschen "Journalisten" so fabrizieren.

Auf FB ist der link auch entfernt worden, bestimmt kein Zufall. Da hat Zensursula wieder zugeschlagen.


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Der Fall Jens Söring

18.11.2015 um 12:34
ich kann mir vorstellen, dass der Artikel für JS ziemlich enttäuschend gewesen ist. Er hat sich sicherlich mehr von erhofft.
Ich bin gespannt, ob der Film nächstes Jahr anläuft, aber auch da wird es keine wirklich neuen Erkenntnisse geben.Ich glaube, dass das im Moment für ihn eine schwierige Zeit ist, daher bestimmt auch der dringende Aufruf zur Unterstützung der Aktion auf FB.


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Der Fall Jens Söring

18.11.2015 um 13:25
Ja, ich denke fast auch, dass der Artikel anders war als erhofft. Jedenfalls kann ich mir nicht anders erklären, dass der Link von der Facebookseite gelöscht wurde, obwohl noch jemand gefragt hatte, ob geplant sei den Artikel zu übersetzen und das so halbwegs in Aussicht gestellt wurde, wenn ich mich richtig erinnere.
Die Aspekte, die @Misuteri aufgezählt hat sind diejenigen, die ich auch im Artikel sehr interessant fand. Insgesamt halte ich den Artikel auch für recht ausgewogen.


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Der Fall Jens Söring

20.11.2015 um 12:17
Im vorletzten Newsletter hatte er noch von Verabschiedung gesprochen, wie auch immer gemeint, jetzt die Unterschriftenaktion. Die Tränendrüsentaktik hat ihm immerhin zu einem Artikel im Expess verholfen und mehr Facebookaction. Überhaupt gerade recht viel im Netz an neueren Artikeln. Aber einiges eher kritisch, Interviews mit Gardner etc. Warum soll er besonders behandelt werden? es gibt mehrere Ausländer in USA Haft, die auch absitzen. Warum vor EH entlassen? passt nicht. All solche Aussagen. Dann der recht objektive, für JS wenig förderliche New Yorker Bericht. Die alten pro Sachen, Kerner, Lanz, Dokus treten immer mehr in Hintergrund, sind schon länger her.
Und was interessieren einen grossen Gouverneur in den riesigen USA denn bitte 150 deutsche peoples und vielleicht ein paar US Bürger, die da grösstenteils einen Formbrief absenden?
Ich glaube auch, er ist sehr verzweifelt und die deutsche Politik ist in Ihren Erkenntnissen mittlerweile auch schon weiter. Klingt nach Mobilisierung der letzten Kräfte. Aber soweit ich das gelesen habe, steht die Entscheidung des Parole Boards noch aus. Und wer weiss was in 15 oder 25 Jahren noch alles passieren kann. Vielleicht ergeben sich ja auch neue Optionen nach der Entlassung von EH, negativ oder positiv.


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Der Fall Jens Söring

23.11.2015 um 10:23
Endgültig verabschieden wird er sich nie. Er hat ja nichts anderes als seine Internet "Freunde" und diese "Protest/ Ich will Freiheit" Geschichte. Ohne diese Dinge würde er sich doch zu Tode langweilen. Da soll er nichts erzählen von wegen Kontakt abbrechen und so.

Die Aktion die jetzt angeleiert wurde ist vollkommen sinnlos- als wenn die anderen, ähnlich angelegten Briefwellen, etwas gebracht hätten... Purer Aktionismus.

Mal sehen ob JS zumindest die Größe hat, sich zu dem New Yorker Artikel zu äußern. Er hat ja ständig darüber schwadroniert. Aber schwupps, kaum ist der Artikel erschienen, wird er kommentarlos gelöscht.


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Der Fall Jens Söring

23.11.2015 um 10:55
Die neue Aktion ist genauso sinnlos, wir der früher angekündigte Tourismus-Boykott. Das interessiert in Virginia niemanden und führt eher zu einem Trotz-Effekt, jetzt erst recht, wir lassen uns nicht drohen. Das ändert alles nichts daran, dass man einen 49Jährigen nach 30 Jahren Haft nach Hause schicken sollte.


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