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Der Fall Jens Söring

26.634 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

11.03.2020 um 16:57
Morpheus1PB schrieb:da kann man auch ganze Folgen schauen, das Problem ist nur die Folge mit Söring ist nicht auffindbar.
Richtig. Genau DIE Folge ist absolut nicht auffindbar. Schon merkwürdig... 🤔


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Der Fall Jens Söring

12.03.2020 um 02:56
Laut offizieller webseite war am 15.1.2020 ein ganz anderes Thema dran: https://www.drphil.com/shows/2020-01-11-to-2020-01-17/

Anscheinend findet man Schnösel nicht mehr so interessant.


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Der Fall Jens Söring

12.03.2020 um 05:17
Morpheus1PB schrieb:Ich glaube keiner hier meint das EH in irgendeiner Art und Weise unschuldig ist, also ich zumindest nicht, aber es geht doch um den Umgang mit der ganzen Sache. JS wollte immer in die Medien und hat sich in die Öffentlichkeit gedrängt, er hat 33 Jahre an seiner "Geschichte" gefeilt und sie immer wieder den neuen Gegebenheiten angepasst usw. EH dagegen hat ihre Schuld eingestanden und Reue gezeigt und in "Ruhe" ihre Zeit abgesessen. Er bittet da einfach mehr Angriffsfläche und das tut er, weil er sich in die Öffentlichkeit gedrängt hat und da muss man halt auch mit Kritikern rechnen. Nur ist das ja nicht gewünscht, es sind nur positive Dinge gewünscht und vor allem nur Dinge die zu seiner "Geschichte" passen.
Da möchte ich kurz einmal einhaken. Vorweg, ich habe keinen Zweifel daran, dass JS zurecht als Doppelmörder verurteilt wurde. Mir ist auch bewusst, dass er durch seine Selbstinszenierung in diesem Fall keinen Applaus verdient hat. Im Gegenteil. Was mich vielmehr verwundert ist der in meinen Augen fast schon gegensätzliche Umgang mit EH. Auch sie wurde mMn zurecht verurteilt und ist nicht minder schuldig am Ableben ihrer Eltern. Trotzdem kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass sie hier im Thread -gemessen an der Tat- etwas zu gut wegkommt. Natürlich, sie hat sich nicht selbst inszeniert, ist nicht mit Pseudobeweisen angetreten, um sich öffentlich als unschuldiges Justizopfer darzustellen. Alles richtig. Aber das ändert nichts an der Mitschuld. Welche Rolle sie genau bei diesem Verbrechen gespielt hat, ist bekanntermaßen umstritten und wird sich nicht mehr aufklären lassen. Wenn sie nicht dabei war, wußte sie mit größter Wahrscheinlichkeit was passieren würde, hatte es selbst forciert und nahm es billigend in Kauf. Wenn sie dabei war, ist es natürlich umso schlimmer. JS und EH waren gesellschaftlich gesehen zum Zeitpunkt der Tat beide jenseits aller roten Linien unterwegs. Das sie dann später angeblich Reue zeigte und ihre Strafe in "Ruhe" absaß, qualifiziert sie in meinen Augen aber nicht zu einem Gegenentwurf von JS, der in irgendeiner Form besonderen Respekt oder Aufmerksamkeit verdient hätte.

Ich würde mir wünschen, dass jedwedes Interesse der Öffentlichkeit an diesen Personen nach der Freilassung langsam mal ein Ende findet und sich -gerade bei den Medien- allmählich die Einsicht durchsetzt, dass JS wie auch EH genauso behandelt werden sollten, wie jeder andere aus der Haft entlassene Mörder über die nur in seltenen Fällen mal ein Medium etwas schreibt oder berichtet. Wenn sich niemand, auch nicht die normalen Bürger privat für JS und EH interessieren, können sie auch nicht weiter polarisieren und provozieren. Ich zumindest halte diesen Fall für abgefrühstückt. Täter ermittelt, Täter verurteilt, Haft abgesessen, nun entlassen und Ende Gelände. Da sie wohl keine weiteren Straftaten begehen werden, endet hier mein Interesse an diesem Fall und erst recht an den Tätern. Hoffentlich sehen das bald nur noch die paar verblendeten "Groupies" anders, denen sowieso nicht mehr zu helfen ist. Ich bin zumindest aus diesem Fall raus.


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Der Fall Jens Söring

12.03.2020 um 07:54
Slaterator schrieb:örder verurteilt wurde. Mir ist auch bewusst, dass er durch seine Selbstinszenierung in diesem Fall keinen Applaus verdient hat. Im Gegenteil. Was mich vielmehr verwundert ist der in meinen Augen fast schon gegensätzliche Umgang mit EH
Das mag daran liegen, dass EH ihre Tatbeteiligung im Gegensatz zu Js nie abgestritten hat. Was letztlich ja auch das Thema des Threads ist. Warum sollte man die Schuldfrage bei EH weiter diskutieren, obwohl sie sich doch für schuldig bekannt hat?

Ich kann mich im Übrigen nicht daran erinnern, dass hier jemand kategorisch ausschließt, dass EH auch mit am Tatort gewesen ist. Es sprechen aber eben auch einige Dinge dagegen. Die hier bereits auch mehrfach besprochen wurden. Wir können den Fall hier nicht lösen und lediglich annehmen, dass auch sie ihre Eltern getötet hat, ohne das es Beweise dafür gibt, nur um JS nicht so blöd alleine stehen zu lassen, ist doch wohl auch nicht Sinn und Zweck der Sache.

Man sollte eine Tatbeteiligung schon irgendwie untermauern können. Was man letztlich glaubt, ist ja jedem selber überlassen. Ich tendiere aber zu dem, dass sie für das Alibi zuständig gewesen ist und JS die Tat verübt hat, also genauso wie beide verurteilt worden sind. Für mich sprechen die bekannten Indizien dafür. Aber wie gesagt, das kann ja jeder sehen wie er möchte.
Slaterator schrieb:Das sie dann später angeblich Reue zeigte und ihre Strafe in "Ruhe" absaß, qualifiziert sie in meinen Augen aber nicht
ich könnte mir vorstellen, dass man tatsächlich als gereifter Mensch eine solche Tat bedauert und Reue zeigt. ich spreche ihr nicht jegliche Empathie ab, dafür kenne ich sie nicht. Und warum sollte man nicht bereuen, insbesondere wenn man die Schuld am Tod der eigenen Eltern trägt? Ich glaube das muss eine enorme Belastung sein. Sie steckte damals in einer emotionalen Ausnahmesitution. Es ist nicht mehr mit heute vergleichbar und daher gut möglich, dass sie das Ganze mit der nötigen Distanz nun bereut.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 00:41
Elizabeth hat sich, glaub ich, nie mehr zu dem Fall geäußert, im Gegensatz zu Söring, der all die Jahre "gequengelt" halt.
Ihn kann man im Grunde nur für schuldig halten u. da wirft sein Verhalten kein gutes Licht auf ihn.

Elizabeth könnte man tatsächlich zugute halten, das sie jung war,vor allen Dingen Drogen nahm, was möglicherweise ihre negativen Eindrücke und Gefühle verstärkt hat.
Nicht, das es eine Entschuldigung für die Tat wäre.

Jens Söring versuchte u. a. seine Jugendlichkeit als Entschuldigung für seine ganzen Verwicklungen und schrecklichen Fehler (so hat er sich ausgedrückt) einzubringen.

Ist schon (fast) tragisch, das er nun nicht wirklich frei ist durch die Corona Viren.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 01:28
borabora schrieb:Elizabeth könnte man tatsächlich zugute halten, das sie jung war,
VS
borabora schrieb:Jens Söring versuchte u. a. seine Jugendlichkeit als Entschuldigung
Ziemlich tendenziöse Ansichten.

Der einen wird Jugend zu Gute gehalten, dem anderen wird Jugend als Entschuldigung vorgehalten. Für dieselbe Tat.
borabora schrieb:nicht wirklich frei ist durch die Corona Viren
Wer nicht frei ist, der ist es lediglich im Kopf nicht. Lässt sich verrückt machen und lenken, wie 1 Lemming


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 01:34
FlyinSkyHigh schrieb:Der einen wird Jugend zu Gute gehalten, dem anderen wird Jugend als Entschuldigung vorgehalten. Für dieselbe Tat.
Und da gibt es noch die Option, die Jugend als Entschuldigung anzuführen aus Tätersicht.
FlyinSkyHigh schrieb:Für dieselbe Tat.
Es ist nicht bewiesen, das Elizabeth am Tatort war u. tatbeteiligt.
Sie gilt als Anstifterin.
FlyinSkyHigh schrieb:Wer nicht frei ist, der ist es lediglich im Kopf nicht.
Nunja, freier ist er, im Gegensatz zu früher, schon.
Hat er sich sicher anders vorgestellt.

Und ansonsten... hast auch was zum Fall zu sagen?


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 01:42
borabora schrieb:Sie gilt als Anstifterin.
Beides Mörder.
borabora schrieb:hast auch was zum Fall zu sagen?
Hm der Fall ist abgeschlossen, was sollte noch kommen?


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 12:03
FlyinSkyHigh schrieb:Beides Mörder.
Ich finde schon, das es einen Unterschied macht, ob jemand "nur" angestiftet hat und einem, der die Tat ausgeführt hat.
FlyinSkyHigh schrieb:der Fall ist abgeschlossen, was sollte noch kommen?
Schon, aber siehst ja, wie viel interessante Seiten hierzu geschrieben worden sind.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 13:52
borabora schrieb:Schon, aber siehst ja, wie viel interessante Seiten hierzu geschrieben worden sind.
Vollkommen deiner Meinung!
Aber ich habe eben keinen Beitrag, der weiterführen würde. Das war ja die Frage.
borabora schrieb:Ich finde schon, das es einen Unterschied macht, ob jemand "nur" angestiftet hat und einem, der die Tat ausgeführt hat.
Also ist so gesehen nur immer der Auftragskiller der Mörder, aber derjenige der anleiert und bezahlt nicht? Obwohl die Person, die nicht vor Ort ist, maßgeblich dazu beiträgt? Demnach ist Charles Manson unschuldig wegen Mordes im Knast gewesen? Das wäre doch nicht in Ordnung


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 16:21
FlyinSkyHigh schrieb:Aber ich habe eben keinen Beitrag, der weiterführen würde.
Ist jedoch interessant, was Du für Argumente hättest.
FlyinSkyHigh schrieb:Also ist so gesehen nur immer der Auftragskiller der Mörder, aber derjenige der anleiert und bezahlt nicht?
Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten, es kommt auf den Fall an.
FlyinSkyHigh schrieb:Obwohl die Person, die nicht vor Ort ist, maßgeblich dazu beiträgt?
Bitte lass uns bei diesem Fall bleiben.

Ich denk, hier ist ein gerechtes Urteil gesprochen worden.
Elizabeth hat als Anstifterin einmal lebenslänglich erhalten, Söring zweimal, weil er höchstwahrscheinlich der alleinige Täter war.
FlyinSkyHigh schrieb:Demnach ist Charles Manson unschuldig wegen Mordes im Knast gewesen?
Nein, genausowenig wie Elizabeth als Anstifterin.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 16:27
borabora schrieb:Ist jedoch interessant, was Du für Argumente hättes
Wofür oder wogegen? Ich habe keine Position, die ich stand jetzt einnehme. Soll ich mir irgendwas aus den Finger saugen, nur damit irgendwas hier steht? Es ist doch legitim keine Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt haben.
borabora schrieb:Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten, es kommt auf den Fall an.
Da widerspreche ich entschlossen. Welcher Fall soll das sein, wo der Initiator eines Mordes nicht belangt werden sollte? Ganz konkret bitte.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 16:31
FlyinSkyHigh schrieb:Es ist doch legitim keine Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt haben.
Absolut.

Wofür oder wogegen.. je nachdem, aber ich konnte ja nicht wissen, das Du keine Meinung hast oder Dich nicht äußern möchtest.
FlyinSkyHigh schrieb:Welcher Fall soll das sein, wo der Initiator eines Mordes nicht belangt werden sollte? Ganz konkret bitte.
Ich habe nicht geschrieben, das der Mordauftraggeber nicht bestraft werden sollte.

Der eigentliche und tatsächliche Mörder ist der, der die Tat ausführt.
Der gehört genauso bestraft wie sein Auftraggeber.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 16:45
borabora schrieb:Der gehört genauso bestraft wie sein Auftraggeber.
Ja in Ordnung, hatte mich irritiert weil da stand, dass EH sei "nur" Anstifterin gewesen sei. Klingt als spiele das ihre Rolle etwas runter.
Daweil war dieses Verbrechen nur durch die Symbiose beider möglich.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 21:14
FlyinSkyHigh schrieb:Daweil war dieses Verbrechen nur durch die Symbiose beider möglich.
So ist es.
Wären die Beiden nicht aufeinander getroffen, würden die Haysoms wahrscheinlich noch leben.
FlyinSkyHigh schrieb:Klingt als spiele das ihre Rolle etwas runter.
Söring hätte ja nicht auf Elizabeth`s Wünsche eingehen müssen.

Klar ist es verächtlich, jemanden anzustiften, doch deshalb muss es einer noch längst nicht machen.
Der Täter kann sich also nicht auf Anstiftung berufen u. meinen, er sei unschuldig oder könne nichts dafür.


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Der Fall Jens Söring

18.03.2020 um 21:21
Glaubt ihr dass es noch jemals das erwartete Söring Talkshow Seeing geben wird?
Jetzt ist ja ohnehin nur Corona aktuell.
Aber der Fall Söring war doch schon im Januar nicht mehr aktuell.
Ich glaube er wird nicht bei Kerner und Lanz auftreten.


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Der Fall Jens Söring

19.03.2020 um 07:42
@Peterlee
Es wäre wohl auch unpassend sich derzeit als " Heimkehrer " mit seinen unwichtigen animositäten , ins Rampenlicht zu setzen. a) würde es keinen momentan interessieren , b) ist alles gesagt .
( in seinem letzten Print Interview hat er seine Bedenken geäußert, bzgl der außen Wahrnehmung seiner Person momentan in Deutschland
( Will sagen , damit hatte er nicht gerechnet , dass Kritik und Fragen aufkommen )
Ich kann nicht nachvollziehen , wie es sein muss , nach 33 Jahren Wegschluß , von null auf hundert normal leben zu müssen . Nochdazu in ein Deutschland zu kommen , was er so nicht mehr kennt . Krisen wohin man schaut , die Idylle , die er kannte aus Erinnerungen , gibt es so nicht mehr .
Er ist ja eigentlich durch und durch ein Amerikaner und liebt die USA ( mal unabhängig vom Justizsystem ) hat er zumindest so im Interview geäußert .
nun ist er hier irgendwie gefangen . Und nur noch einer von vielen .


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Der Fall Jens Söring

19.03.2020 um 10:28
Calligraphie schrieb:nun ist er hier irgendwie gefangen . Und nur noch einer von vielen .
Und scheint damit absolut gut klar zu kommen. Es spricht überhaupt nichts für Deine These des Sichgefangenfühlens.
Ist aber auch nur meine Einschätzung.
Ich gehe davon aus, dass Herr Söring sicher einen guten Realitätssinn hat.


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Der Fall Jens Söring

19.03.2020 um 12:41
Bluelle schrieb:Es spricht überhaupt nichts für Deine These des Sichgefangenfühlens.
Söring müsste sich so fühlen, das wäre nur natürlich.
Er ist aus dem Gefängnis draussen u. musste auf vieles verzichten. Nun ist er frei, kann dennoch nicht das machen, was er möchte oder seine Vorhaben oder Pläne umsetzen.
Vielleicht teilweise, aber nicht gänzlich.


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