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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 17:06
@ Venice2009

Es wäre nicht, wie Sie es ausdrücken, in Ordnung gewesen ihn laufen zu lassen, es wäre deren verdammte, „rechtliche“ Pflicht gewesen!

Gesetz ist nun mal Gesetz. Wer es bricht, macht sich strafbar. Die Ermittler sind alle geschult und wissen genau wie sie vorzugehen haben, da gibt es keine Ausreden und wenn das Gesetz sagt, dass ein Beweis nicht zulässig ist, wenn gegen dieses Recht verstoßen wird, der Richter es aber dennoch zulässt, dann macht sich der Richter eines „Verbrechens“ schuldig und gehört auch auf die Anklagebank. So ist das nun mal.

Oder bevorzugen Sie lieber ein kriminelles Rechtssystem, wie wir es 1933 hatten, indem jeder tun und lassen kann, was er gerade für richtig hält?

Die Gesetze, gegen die sich Jens zur Wehr setzt, sind amerikanisches Verfassungsrecht und keine neuen Erfindungen.


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Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 17:08
@Wühler
er wurde aber von EH schwer belastet, Sie tun so, als ob das nichts wäre. Außerdem war der Briefverkehr zwischen den beiden ebenfalls brisant wie die übrige Indizienkette, wenn man sein "erzwungenes" fünffaches Geständnis außer Acht lässt. Also scheint er selbst von den Psychiatern dazu genötigt worden zu sein!'

Da einen Vergleich zum dritten Reich zu stellen ist mehr als lächerlich.
Vielleicht würden Sie es anders sehen, ginge es um Ihre Familie.


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Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 17:12
@Wühler

Ich bin kein Jurist und erst recht kein Kenner des US- amerikanischen Justizsystem, aber die Theorie, die JS so gerne verbreitet, dass er eigentlich ein Opfer von korrupten Staatsanwälten und Richtern ist, habe ich so nie geglaubt.

Zudem er ja in allen Instanzen verloren hat, also auf Ebene des Bundesstaates VA und auf Bundesebene. Und alle diese Instanzen sollen korrupt sein?

Es wäre schön, wenn diese doch recht pauschalen Vorwürfe konkretisiert werden könnten!


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Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 17:24
wäre JS tatsächlich nicht schuldig, hätten die Ermittlungen damals etwas anderes ergeben müssen. Es wurde schließlich in alle Richtungen ermittelt, JS und EH kamen erst nach Monaten ins Visier der Ermittler. Es ist also nicht so, das händeringend irgend ein Schuldiger gesucht wurde.

Hätte JS wohlmöglich ganz brav seine Finger- und Fußabdrücke abgegeben und sich still verhalten wäre er heute wohlmöglich ein freier Mann. Denn es wurden keinerlei brauchbare Fingerabdrücke am Tatort gefunden. Das wusste er aber nicht, und die Ermittler werden ihn darüber sicherlich nicht aufgeklärt haben, die Bösen.

Übrigens gab es keine Beweise in dem Prozess, es war ein reiner Indizienprozess gewesen.

Und noch einmal: Er wurde nicht wegen dem Sockenabdruck verurteilt. Auch nicht wegen der Blutgruppe 0. Auch nicht wegen den passenden gefahren Meilen des Mietwagens, auch nicht wegen des brisanten Briefverkehrs, auch nicht wegen EH Aussage, auch nicht wegen der Flucht die zu dem Zeitpunkt erfolgte, als seine Abdrücke gefordert wurden und auch nicht wegen der Geständnisse, die er zurückzog SONDERN wegen all den Dingen zusammen die eine passende Indizienkette ergeben haben!


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Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 18:20
Meine Güte Kinder, es geht nicht um die Ermittlungen und es geht auch nicht um die Frage, ob Jens schuldig ist. Er ist schuldig, das alles wissen wir seit 1985 schon - und 1990 wurde er zu zwei mal lebenslänglich verurteilt. Ihr seid doch nicht zurückgeblieben oder? *gg

So, nun klären wir mal den Sachverhalt:

Als Jens verhört wurde, war er auch schon schuldig und danach auch, er war also immer schuldig und wird es immer bleiben. Klar ja?

Er bat aber um rechtlichen Beistand während seiner Verhöre, was ihm „nachweislich“ (Tonbandaufnahmen) verwehrt wurde! Ist das auch klar?

Nach amerikanischen Recht, steht jedem Menschen, ob „schuldig“ oder „unschuldig“, dieses Recht auf einen Beistand zu und wenn man ihm diesen Rechtsbeistand nicht gewährt, darf diese Aussage nicht Gegenstand der Verhandlung werden.

Man hat diese Aussage aber zugelassen, dabei spielt es auch keine Rolle, ob sie die Schuld oder Unschuld beweist, allein diese Zulassung dieser Aussage war rechtswidrig. Somit ist das ganze Verfahren rechtswidrig und illegal.

Könnt ihr mir folgen?


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Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 19:16
was mich etwas verwundert ist, dass seine Anwälte nicht dagegen vorgegangen sind. Wäre ein Leichtes gewesen, wenn es tatsächlich so gewesen ist.
Er hatte in England soweit ich weiß auch einen deutschen Anwalt, und allen war das nicht bekannt, dass die Geständnisse gegenstandlos waren? Angeblich wurde ihm sogar dazu geraten, bei dem Geständnis zu bleiben, lt. seiner eigenen Aussage.


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Der Fall Jens Söring

16.12.2015 um 20:49
Das Verhör war 1985/86 soviel ich weiss und die Verhandlung erst 1990. Jens hat vor und auch während der Verhandlung, immer wieder darauf hingewiesen, dass ihm sein rechtliches Gehör verweigert wurde. Der Richter war nicht nur ein Freund der Familie, sondern auch auf beiden Ohren taub! *gg

Es spielt keine Rolle was er während des Verhörs gesagt hat, fakt ist, sie hätten es in der Verhandlung nicht zulassen dürfen, weil ihm nach Verfassungsrecht der USA, der rechtliche Beistand fehlte. Ein juristischer Fehler, den man in Virginia gerne unter dem Teppich kehren will.


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 06:19
@Venice2009
Venice2009 schrieb:was mich etwas verwundert ist, dass seine Anwälte nicht dagegen vorgegangen sind. Wäre ein Leichtes gewesen, wenn es tatsächlich so gewesen ist.
Er hatte in England soweit ich weiß auch einen deutschen Anwalt, und allen war das nicht bekannt, dass die Geständnisse gegenstandlos waren? Angeblich wurde ihm sogar dazu geraten, bei dem Geständnis zu bleiben, lt. seiner eigenen Aussage.
Ja, ich freue mich auch immer, dass es hier solch brillante Juristen gibt, die sofort all die Fehler finden, die Scharen von Rechtsanwälten und Richtern nicht aufgefallen sind. Immerhin ging dieser Fall ja durch mehrere Instanzen und niemand hat bemerkt, dass ein elementarer Grundsatz verletzt wurde, der amerikanischen Jurastudenten im ersten Semester beigebracht wird. Niemand hat das bemerkt! Erst bei allmy wird diese umwerfende Erkenntnis öffentlich gemacht. Jetzt muss der Supreme Court aber springen!


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 08:47
@Wühler
Keiner will, dass Unschuldige in Haft gehen. Und keiner sagt hier, dass das Justizsystem in den USA gut sei. Es ist wohl so mittelfeld, insgesamt aber schon noch rechtstaatlich. Natürlich gibt es Fehlurteile, und die werden mehr hervorgehoben und medienmässig ausgewalzt als die korrekten Entscheidungen, weil die selbstverständlich sind.
Aber im Zusammenhang mit JS oder auch anderen Tätern, kann nicht einem Einzelnen eine Auslieferung zustehen und den anderen nicht. Ich denke gerade hier verhält sich die US Justiz korrekt.
Du schreibst, Veantwortliche für Fehlurteile sollen zb Todesstrafe bekommen. Das wollen wir doch gerade nicht, dass man so handelt. Ich bin auch sehr gegen die Todesstrafe.
Resozialisierung lohnt sich schon, wenn man nach 25 Jahren rauskommt. Bei defnitiv lebenslänglichen (re)sozialisiert man sich eben für die restliche Lebenseit in Haft. Kann da auch sinnvoll sein. Und weil es jedem Lebewesen zusteht würdig behandelt zu werden, auch in Haft. Aber manche Taten lassen keine Freiheit mehr zu. Zum Beispiel zwei Menschen gefoltert und dann ermordet und geschändet. Da kann es keine Freiheit mehr geben.
Ich bin ganz bei Dir @Wühler, dass ein Vefahren neu gemacht werden muss bei Verfahrensfehlern. Das Thema ist bei JS ja nun durch. Jetzt kann man ja bei JS sagen, egal, er ist ja schuldig, egal mit Vefahrensfehlern. Ist halt gut gegangen. Das geht natürlich nicht und widersspricht auch meinem Verständnis.
Wegen des Verhörs, das ist ja nicht klar, was da war. Wenn er einen Beistand gefordert hat, aber nicht bekam, war das nicht korrekt.
Aber hat er überhaupt einen gefordert, so in seiner selbstsicheren Art? Hatte er nicht Rechtsbeistand tlw.? Und wie schon geschrieben wurde, warum sind die Anwälte nicht dagegen an gegangen? Was daran ist Dichtung von JS?
Wenn er wirklich Anwalt gefordet hat und nicht bekam, dann ist er nach wie vor schuldig, aber eigentlich nicht zurecht verurteilt. Aber ist das wirklich so?


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 10:55
@ Andy

Ich finde es gut, dass sich einige Bürger auch Gesetze und Verordnungen ansehen, darüber reden und sich Gedanken zu Strafsystemen und Urteilen bilden, als nur auf ein blindes Vertrauen in die Arbeit von Richtern, Anwälten und Ermittlern etc. zu setzen und zu hoffen, dass all diese Leute, das schon richtig machen.

Und wie uns die Geschichte lehrte und immer wieder lehrt, kann man diesen Menschen einfach nicht trauen, weil sie karrieregeil und abhängige ihres eigen geschaffenen Irrsinns sind.

@ Clone

Die Todesstrafe muss natürlich verschwinden, aber solange das ignoriert wird, sollten solche Fehlurteile, mit gleicher härte und Strafe vergolten werden. Auge um Auge! Ganz so, wie es die Amerikaner bevorzugen. ;)

Resozialisierung lohnt sich nicht für jemanden, dem man bis ans Lebensende einsperrt, das widerspricht sich.

Gruß


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 15:32
@Wühler
Sie vertun sich . Er hat die Geständnisse zurückgezogen, sie waren also belanglos für die Gerichtsverhandlung. Soweit ich weiß wurde daraus lediglich zitiert. Man muss beachten, dass er dort auch Täterwissen offenbarte, wie z. B. dass er das Haus in Socken betrat. Er wurde aufgrund der Indizienkette schuldig für gesprochen, nicht, weil er sich schuldig bekannte.


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 16:07
@ Venice2009

Das mit dem Täterwissen ist mir klar, er sagte auch was von der vergessenen Außenbeleuchtung, dennoch durfte man diese Informationen nicht verwenden und auch nicht zitieren, weil dadurch Recht gebeugt wurde. Man müsste mal die ganzen Akten auf Deutsch zu lesen bekommen, da gibt es sicher noch spannendes zu entdecken. :)


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 20:17
Ich wollte dennoch eine Anführung einbringen:

Das s. g. Täterwissen könnte er auch von E. H. haben, da die beiden sicher auf ihrer Fluch über Teile der Tat gesprochen haben.

Wo ich allerdings zusammengezuckt bin und Jens als Täter für mich ausmachte, war folgende Aussage von Jens bei Kerner (ab min. 30 oder so):

Man nahm E. H. die Fuß- und Fingerabdrücke ab und dann passierte nichts weiter (keine Flucht) - erst als sie, Jens Fuß- und Fingerabdrücke haben wollten, sind sie nach Europa geflüchtet.

Hier hatte ich das Gefühl, als ob Jens angst hatte, dass man "seine" Abdrücke am Tatort gefunden haben könnte, doch bei E. H. hatte er keine Bedenken, sonst wären sie ja direkt geflüchtet, als man ihre Abdrücke nahm!

Könnt ihr meine Bedenken hier nachvollziehen?


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 20:22
er hatte ich das Gefühl, als ob Jens angst hatte, dass man "seine" Abdrücke am Tatort gefunden haben könnte, doch bei E. H. hatte er keine Bedenken, sonst wären sie ja direkt geflüchtet, als man ihre Abdrücke nahm!
/ZITAT]


das wurde hier bereits diskutiert.

Laut Aussage von JS haben die beiden in der ganzen Zeit nie über die Tat gesprochen.

Selbst das Geständnis hatte er angeblich frei erfunden und nie mit EH abgesprochen.


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 20:45
Haysom, die zu 90 Jahren Haft verurteilt wurde, lässt aus dem Frauengefängnis Fluvanna immer wieder wissen, sie habe das Verbrechen gemeinsam mit Söring begangen.
Aus dem o. g. Text.

Das habe ich so bisher noch nie gehört. Meint man damit wirklich, die haben beide die Tat begangen und sie steht heut dazu? Ich selber glaube zwar, dass es beide waren, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das so zugegeben hat.


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 20:50
ich glaube das ist darauf bezogen, dass beide die Tat geplant haben. Wahrscheinlich wurde es von der Zeitung etwas unglücklich formuliert.


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 20:58
Ich denke auch, dass es beide gemeinsam waren, irgendwie glaube ich auch nicht, dass sie zur Tatzeit in Washington waren und wenn, dann sind sie gemeinsam zum Tatort.

Der Fall ist völlig Irre! :)


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 22:01
Mein Gott, dem ist ja gar nichts mehr peinlich. Er ist natürlich mal wieder nur Opfer einer politischen Kampagne...
Indizien? Egal! Geständnise? Wen interessiert denn sowas?

Langsam kotzt mich dieser Typ nur noch an.


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Der Fall Jens Söring

17.12.2015 um 22:09
@obskur
EH hatte doch zuletzt in einem Schreiben an die Associated Press die Täterschaft von beiden, EH und JS, eingeräumt.


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