Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

06.03.2016 um 18:14
@Gristar
noch zu dem Turnschuhabdruck. Das stimmt nicht, dass er viel zu klein ist. Die mögliche Größe wurde mit 36-39 angeben. Das ist alles andere als sehr präzise. JS hat 39,5 also von viel zu klein, kann überhaupt nicht die Rede sein! Er hätte auch 39,5 sein können....

Übrigens kann das Zimmer von EH ja auch durchwühlt worden sein, z.B. auf der Suche nach einem Waschlappen :) deswegen die Unordnung.


melden
Anzeige

Der Fall Jens Söring

06.03.2016 um 18:29
Venice2009 schrieb:das stimmt so nicht. EH hat Blutgruppe B nicht A! Also wieder mal falsch!
LOL. Ich habe die Blutgruppe von EH und ihrem Vater verwechselt. Der Sachverhalt bleibt jedoch derselbe. Ja, sie hat B und der Vater hat A. Der Punkt is doch, dass die Blutspuren auf dem feuchten Waschlappen zu EHs seltener Blutgruppe passen und nicht zu denen der Eltern. Entweder war EH aktiv am Mord beteiligt oder Söring, oder beide. Dass sich Blutspuren ihrer Blutgruppe auf dem noch feuchten Waschlappen, der offensichtlich am Tattag benutzt wurde, befanden, ist doch sehr interessant.

Und die Richtigkeit meiner Aussage zu der Abgabe des Fußabdrücke kannst du im Bedfort County Courthouse nachlesen oder im Albemarle Magazine. Oder in verschiedenen anderen Publikationen.

Der Brief von Gardner enthält ca 20 inhaltliche Fehler, die Sörings Anwältin alle aufgezählt hat. Offensichtlich hat der gute Gardner, dem du offensichtlich jedes Wort glaubst, da schlicht und einfach etwas verwechselt. EH hat ihre Fingerabdrücke zeitnah nach dem Mord abgegeben, die Fußabdrücke allerdings nachweislich erst im September. Und ausgewertet wurden sie erst am 8. November.

Ich glaube einigen ist der zeitliche Bezug nicht ganz klar. Es war schon Mai als die Nachbarin der Haysoms und EHs Bruder beobachten, dass EH beim Saubermachen des Hauses ihre Fußabdrücke mit den Blutspuren auf dem Boden verglich. Mit dieser Beobachtung gingen die beiden zur Polizei. Erst danach wurde in diese Richtung ermittelt. Danach machten EH und Söring Urlaub in Europa. Als dann das Semester wieder losging, wurden die beiden unter die Lupe genommen. Dazu gehörte auch, dass EH im September ihre Fußabdrücke abgeben hat.

Und zu dem Tagebuch: Da steht auch etwas über Marsmenschen und von Laseroperationen an ihrem Gehirn. Also nur etwas für Leute, die auf Fiktion stehen.


melden

Der Fall Jens Söring

06.03.2016 um 18:34
@Gristar
Gristar schrieb:Und zu dem Tagebuch: Da steht auch etwas über Marsmenschen und von Laseroperationen an ihrem Gehirn. Also nur etwas für Leute, die auf Fiktion stehen.
das ist die einzige Argumentation, die JS dazu einfällt :).

Seltsamerweise hält er den Kriegsveteranen Buchanan, der auf einen Journalisten einen psychisch instabilen Eindruck machte, in dem er mit seiner Waffe herumwedelte und wirres Zeug von sich gab, für absolut glaubwürdig. Naja, ist schon klar, der sagt ja auch für IHN aus, da ist es natürlich etwas ganz anderes ;).


melden

Der Fall Jens Söring

06.03.2016 um 20:11
Venice2009 schrieb:noch zu dem Turnschuhabdruck. Das stimmt nicht, dass er viel zu klein ist. Die mögliche Größe wurde mit 36-39 angeben. Das ist alles andere als sehr präzise. JS hat 39,5 also von viel zu klein, kann überhaupt nicht die Rede sein! Er hätte auch 39,5 sein können....
Wenn sie 39 als absoluten Maximalwert angeben, was schon mehr als eine großzügig bemessen ist, dann kann es eben nicht auch 39,5 sein. Sonst wäre diese Untersuchung sinnlos und man hätte den Bericht nicht veröffentlichen brauchen. Die Gutachter sprachen von einem Frauenschuh oder dem Schuh eines Jungen. Und die Schuhgröße von EH passt in diese Range, die von Söring nicht.
Venice2009 schrieb:Übrigens kann das Zimmer von EH ja auch durchwühlt worden sein, z.B. auf der Suche nach einem Waschlappen :) deswegen die Unordnung.
Von Söring? Der einen Waschlappen nicht im Bad vermutet, sondern in EHs Zimmer. Klingt überaus logisch.

Was noch logischer klingt, ist, dass sich jemand - sagen wir, mit Blutgruppe B - dort umgezogen hat. Und dank EH wissen wir ja, dass sich Söring nicht umgezogen und gewaschen hat, sondern von Kopf bis Fuß mit Blut beschmiert, in einem Laken gewickelt, vier Stunden lang im Auto nach Washington zurückfuhr.


melden

Der Fall Jens Söring

06.03.2016 um 20:31
@Gristar
soweit ich weiß hat EH Gr. 39. Also kann der Abruck ja gerade mal so gepasst haben, wobei du ja selber sagst, dass es eher unwahrscheinlich ist, weil nach oben hin mehr Spielraum gelassen wurde. Ich weiß nicht, um wieviel mm es sich bei einer halben Nummer mehr handelt, aber viel Spielraum ist da sicherlich nicht.

Übrigens sollte man auch dazu sagen, dass es sich um eine kaum merkbare Menge an Blut der Blutgruppe B handelte. Also für das menschliche Auge kaum sichtbar gewesen ist. Von daher kann es doch auch ein von EH benutzer Waschlappen mit schon angetrocknetem Blut gewesen sein, der da benutzt wurde. Der z. B. beim Waschgang nicht rausgegangen ist. Blut lässt sich ja nicht so einfach aus Gewebe entfernen und es war ihr Elternhaus gewesen, von daher nicht ganz abwegig.

JS sagte auch aus, das EH die Tat alleine begangen hat (zumindest wo er auf die glorreiche Idee gekommen ist, sie vor dem elektrischen Stuhl zu retten damit sie nicht "gebraten" wird). Das kann so nun auch nicht gewesen sein, denn die Blutgruppe 0 ist nunmal nicht wegdiskutierbar. Also stimmen seine Angaben ja auch nicht, die er bezüglich der Nacht im Hotelzimmer gemacht hatte.


melden

Der Fall Jens Söring

06.03.2016 um 22:27
und wieder ein neuer Newsletter von JS. Eigentlich ist da nicht wirklich viel zu sagen, aber man kann nicht von der Hand weisen, dass er über und über narzisstisch veranlagt ist.
Das Geschreibsel kann man kaum ertragen, da werden Leute schlecht geredet, die nicht so funktinieren wie er es sich vorstellt.

Er stellt sich tatsächlich als so wichtig dar, dass er das Gesprächsthema zwischen Steinmeier und Kerry hätte sein sollen. Es gibt ja sonst nichts Wichtigeres auf der Welt als Mr. Söring. Ist schon klar. Da fällt einem wirklich nichts mehr zu ein. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass er da wo er ist gut aufgehoben ist und hoffentlich nicht mehr raus kommen wird.

Am besten fand ich die Passage, es wäre von Steinmeier nicht geschickt gewesen, den Präsidentschaftsanwärter Trump öffentlich zu kritisieren. Und das ausgerechnet aus seinem Munde, da fällt mir nicht wirklich viel mehr als ein lautes Lol ein. Gerade er müsste dafür das größte Verständnis haben, derjenige der als erster schreit und austeilt, wenn jemand sich seiner Meinung nach nicht korrekt verhält.


melden

Der Fall Jens Söring

07.03.2016 um 04:55
Lach, was er zu Steinmeier und Trump schreibt ist ja sogar richtig. Nach weit über 30 Jahren in den USA hat er offenbar doch zumindest ein wenig Gespür dafür, wenn Amerikanern Einmischung von aussen auf die Nerven geht. Nur der Zusammenhang mit ihm selbst wird ihm dabei wohl nicht klar.

Dann aber wird es freilich wieder wild: Aufnahme eines Guantanamo Häftlings im Paket mit seiner Freilassung. Klar doch. Vergleich seines Falls mit den diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran oder Russland und der Ukraine.

Hier muss man ja sogar feststellen, dass er seine Nachrichten doch nicht ausführlich liest: wenn der amerikanischen Regierung sogar das Schicksal eigener Landsleute in iranischen Gefängnissen ziemlich egal war, sollte er sich nicht wundern, dass Steinmeier ihn wohl auch nicht sonderlich wichtig findet. Gleiches gilt für ukrainische Piloten in Russland und so weiter. Es mag richtig oder falsch sein, aber Realität ist, dass die sogenannte "Diplomatie" sich in der Regel nicht im geringsten um "kleine Leute" kümmert.

Na ja. Er hat ja nun noch grosses vor in diesem Jahr. Grossbritannien vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen. Das ist doch schon mal was. Ich sehe schon, wie die Queen ängstlich jeden morgen vor dem Frühstücks-Tee ihren Butler fragt: "any news from Soering? Has he prevailed against my lovely kingdom?"

Wenn er so weiter macht, wird Merkel am Ende noch Obama anrufen und sagen: "I will take every Guantanamo inmate as long as you promise me never to send that Soering guy to Germany!"


melden

Der Fall Jens Söring

07.03.2016 um 10:07
Rick_Blaine schrieb:"I will take every Guantanamo inmate as long as you promise me never to send that Soering guy to Germany!"
Sehr schön gesagt :-).

Merken die Unterstützer von JS eigentlich nicht, dass er immer irrer wird?


melden

Der Fall Jens Söring

07.03.2016 um 14:48
Rick_Blaine schrieb:Na ja. Er hat ja nun noch grosses vor in diesem Jahr. Grossbritannien vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen. Das ist doch schon mal was. Ich sehe schon, wie die Queen ängstlich jeden morgen vor dem Frühstücks-Tee ihren Butler fragt: "any news from Soering? Has he prevailed against my lovely kingdom?"
Das befürchte ich allerdings auch.

Anstelle des Auswärtigen Amtes würde ich die schotten Dicht machen und gar nicht mehr auf seine Anliegen eingehen.

Er hat immer noch nicht verstanden, dass er absoult nicht im entferntesten in der Position ist um irgendwelche Ansprüche zu stellen, als verurteilter, geständiger Doppelmörder.

Kaum zu glauben fand ich auch den Part, in dem er dem Gouverneur von Virgina Tipps geben möchte, wie er es am besten bewerkstelligen kann, ihn, JS, auszuliefern, ohne die Bürger von Viginia zu verärgern. Ist doch nett von ihm.


melden

Der Fall Jens Söring

07.03.2016 um 15:54
@Ashford1986
Das hört sich sehr spannend an, was Du schreibst - ich finde es toll, dass Du Dich hier im Forum gemeldet hast. Ich bin - wie bestimmt auch alle anderen Leser hier - sehr gespannt auf Deine Kommentare zu dem Fall. Thank you in advance for all your comments!


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 16:35
Liebe Mituser,
ich danke für euer Interesse; denn JS und Anhang versuchen mich mit Löschungsanträgen meiner Kommentare "mundtot" zu machen. Das JS sich zu seiner englischen Haftzeit zu den Taten bekannt hat, das ist selbst seinen vielerorts publizierten Schilderungen zu entnehmen. Wieso dann auch nicht gegenüber mir?

In Ashford gab es seinerzeit circa 460 Inhaftierte, verteilt auf vier Flügel. JS war mit mir im C-Flügel. Ich lernte ihn am ersten Tag seiner Inhaftierung im Ankunftsbereich kennen. Jens war ungefähr 6 Wochen nach mir inhaftiert worden. So lange, wie man damals keinen Prozess hatte, oder zu einem höheren Gericht (Crown Court) überwiesen wurde, konnte man alle 7 Tage dem Gericht vorgeführt werden um einen Kautionsantrag zu stellen. Es war eine Abwechslung im Alltag; denn man lernte neue Leute auf Transport kennen und die Gerichte waren in London zuständig. Jens und ich nutzten diese Möglichkeit, wie auch viele Mitgefangene. Ashford (Middlesex) liegt eine Meile von Heathrow entfernt.

Als ich Jens am ersten Tag seiner Inhaftierung kennen lernte, hielt ich ihn für einen unspektakulären Scheckbetrüger, der auf Weltreise war. Er strahlte eine ungewöhnlich gute und optimistische Stimmung aus. Ich war seinerzeit aus meinem Internat immer wieder stiften gegangen und auch international auf Betrugstour unterwegs. Beide hatten wir einen ähnlich guten sozialen Hintergrund. Ich war in der Zwischenzeit im Ashford Jugendgefängnis (damals war ich 17) gut integriert. Ich arbeitete als "tea boy"! Jeder Flügel hatte einen Teaboy. Dieser Teaboy kocht und serviert den Tee oder andere nichtalkoholische Getränke für die Gefängnisbediensteten seines Flügels und verkauft auch im Flügelcasino kleine Speisen. Dadurch hatte ich tagsüber freien Lauf. Ich setzte mich dafür ein, das JS in der benachbarten Flügelküche eingesetzt wurde als "kitchen boy". So hatte ich über Wochen regen Kontakt mit ihm. Erst als die Mordvorwürfe ihn in Ashford erreichten, war er plötzlich über Tage verschwunden. Als er nach drei Tagen zurück war, wurde er nicht mehr in der Küche eingesetzt. Ich traf ihn aber noch circa vier Wochen lang in der morgendlichen Freistunde. Da JS auch im C-Flügel untergebracht war, konnte ich ihn aber über die Mittagszeit täglich für 2-3 Stunden auf seinem Haftraum besuchen.


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 16:46
Als JS dann zurück war und ich bereits aus den Zeitungen über die Mordvorwürfe informiert war, waren wir immer noch die einzigen Deutschen in unserem Flügel. Ich war wegen meiner Betrugstouren schon mal zweimal zwei Monate in einem deutschen Jugendgefängnis zuvor in U-Haft gewesen. Ich konnte JS daher etwas über deutsche Jugendhaft und Jugendstrafgesetze berichten. Auch die Tatsache zwischen dem Unterschied eines Heranwachsenden und eines Jugendlichen vor dem Gesetz. Auch Heranwachsende werden in aller Regel nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Und die maximale Jugendstrafe entsprach seinerzeit wie auch noch heute 10 Jahre. Eine Sicherungsverwahrung gab es seinerzeit für Jugendliche in der BRD noch nicht. JS hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sein Geständnis gegenüber der Polizei schon abgelegt. Noch Fragen?


melden
aero
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 16:51
@Ashford1986


Also wenn er sich so verhält dann muß das doch i-einen hintergrund haben.

Was vermutest du was das sein könnte das er sich vermeintlich dir gegenüber so verhält ?



Was mich auch ein wenig befremdet ist das dort in den gefängnissen unmündige jugendliche mit ein paar betrügereien mit knallharten mördern zusammengelegt sind.

Wenn das so ist dann schreit das doch förmlich danach das diese kids sich wie helden fühlen wenn sie i-wann mal wieder aus dem bau raus.


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 16:59
JS hatte als Jugendlicher nicht in der BRD gelebt. Die deutsche Gesellschaftsordnung erlebte er lediglich in seiner Kindheit vier Jahre lang (gefolgt seinen eigenen Homepage-Angaben).

Wenn er sich wohl seiner Sache sicher gewesen wäre, dann hätte er sich doch mit seinem vorgegebenen Vorwissen in der BRD gestellt; denn deutsche Staatsbürger dürften nach damaligen Grundgesetzprinzipien nicht an das Ausland ausgeliefert werden. Dies im Gegensatz zu England, die unter diesem Aspekt keine Einschränkungen vorsehen; erst recht nicht bei Ausländern.

JS ist ein weitergereister Mann. Als ich ihn kennen lernte, bekannte er sich zum Buddhismus, wie auch einigen seiner Bücher zu entnehmen ist. Danach verwandelte er sich in einen disziplinierten Christen. Seine eigenen religiösen Schriften entwertete er letztlich dadurch, dass er heute nicht mal mehr an die Existenz GOTTes glaubt, wie einigen seiner Newslettern zu entnehmen ist. JS ist für mich deshalb absolut unglaubwürdig geworden in allem, was er von sich gibt.


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 17:06
@ aero

JS weiß, dass ich sein gesamtes Verhalten gegenüber EH ablehne. Ich habe mich in der Vergangenheit an verschiedenen Stellen zu Wort gemeldet und meine Meinung und Erfahrung geäußert. Ich hatte in der Vergangenheit Schriftverkehr mit EH unterhalten. Ich schreibe auch immer wieder JS direkt, was ich von seinen Äußerungen und Verhaltensweisen halte. Er scheint mir total übergeschnappt worden zu sein. Als ich ihn kennen gelernt habe, erschien er mir immer bester Laune und viel realistischer als heute.


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 17:07
Ich hatte den Eindruck gewonnen, das JS bereits seinerzeit wusste, das seine Mutter es nicht verkraften würde.


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 17:10
Das Virginia Parole Board, Frau Farhey, hat mich 2005 zur Person JS angehört.


melden
aero
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 17:18
@Ashford1986


Dieses leben im gefängnis verändert einen menschen. Und mmn besonders leute die eine schwere straftat begangen haben und i-wo noch eine sensible intelligente seite haben, die ihnen bewußt macht was sie nach außen hin leugnen oder abstreiten.

Auch in der tv-doku serie Medical-Detectives waren öfters schon fälle wo die täter als gutaussehende personen ins gefängnis kamen, und sich dort optisch stark veränderten.

Das ist auch psychisch bei vielen gefängnisinsassen so.


melden
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 17:18
Englische Gefängnisse waren 1986 total veraltet. Es gab Urintöpfe (pisspots) in den Zellen, weil weder Toilette, noch Waschbecken. Die Urintöpfe konnten dreimal täglich geleert werden. Gewaschen wurde sich morgens in der Zelle in einer Plastikschüssel mit warmen Wasser. Einmal wöchentlich duschen, wenn man nicht in Arbeit stand (wie ca. neunzig Prozent im Jugendgefängnis. Das Duschwasser musste man selbst an einer Deckenkette pumpen an jedem Duschplatz. Inzwischen entstanden viele Neubauten und Gefängnisse wurden aus Investitionsvermeidungsgründen in England vielerorts privatisiert.


melden
Anzeige
Ashford1986
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Jens Söring

08.03.2016 um 17:31
@ aero

Grundsätzlich muss ich von mir behaupten, dass ich weder für eine Todesstrafe bin, geschweige denn für übertrieben lange Haftstrafen.
Mich bewegt, wie JS offensichtlich mutiert (z.B. Buddhist, Christ, GOTTloser).
Derart ist auch sein Gesamtverhalten gegenüber EH mutiert. Unter solchen Kriterien ist jemand wie JS für mich überhaupt nicht mehr einschätzbar.

Was kann aus einen Menschen noch werden, wenn dieser - nach dreißig Jahren - im Alter von Fünfzig aus dem Gefängnis käme?
Meines Erachtens muss zuerst EH aus dem Gefängnis kommen, bevor JS eine Sonderbehandlung beanspruchen kann. Die Kanadier tun ja offensichtlich auch nichts für EH. Es gibt nur einen wichtigen Unterschied zwischen ihr und JS:"Sie kann schweigen!"

JS braucht, so sehe ich das in der Gesamtwürdigung, dringend psychologische Hilfe. Er erscheint mir, nach seinen jüngsten Newsletterforderungen zu urteilen, total lebensfremd und unrealistisch geworden zu sein. Einen solchen Menschen erachte ich als brandgefährlich, egal, wo auf der Welt man ihn - ohne vorherige therapeutische Hilfe - wieder in Freiheit setzen würde.


melden
265 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden