Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Jens Söring

29.392 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 15:09
@Venice2009

Er stand unter gewaltigen Druck und unter den Einfluss der Ermittlungen u. des Verhörs bzw. der Verhöre. Möglich wäre, das er mit der ganzen Situation überfordert war.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 15:09
Anscheinend hat es sich noch nicht herumgesprochen, aber man hat bei jedem Post 5 Minuten Zeit um zu editieren.
Nutzt die Zeit bitte und setzt nicht für jedes Sätzchen gleich einen neuen Post ab.
Das sieht dann nach Beitragspuscherei aus und wird im Wiederholungsfall sanktioniert.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 15:13
@Zyklotrop
sorry, aber die Zeit läuft einfach ab, so dass es manchmal nicht mehr möglich ist zu editieren.


@borabora ja aber die Ermittlungen kamen doch erst später. Was hat das jetzt mit der späteren Reinigungsaktion zu tun? Außerdem wie ich schon schrieb, wurde diese gleich nach dem Verbrechen verübt. Und da EH nicht die alleinige Täterin gewesen sein kann, passt es nicht, JS unbeteiligt der den Tatort reinigt. Das ist doch recht unwahrscheinlich,, oder wie wäre es deiner Meinung nach abgelaufen, wenn man nun die 2 weitern Täter mit einbezieht?


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 15:45
er hatte aber gestanden. Dann hätte er auch das gestehen können, wenn es sich so zugetragen hätte, dass er den Tatort im Nachhinein für sie gereinigt hat. immerhin hat er auch gestanden auf Socken zurück ins Haus gegangen zu sein. Das hatte er also trotz des Drucks ausgesagt und das andere ging nicht? Er hat übrigens über mehrere Stunden gestanden. Laut Gardner wusste er auf alles eine Antwort. Ob man das kann, wenn man unter solch einem enormen Druck steht?


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 15:52
@borabora

Natürlich gibt es einige mögliche Konstellationen. Aber wenn man diese anhand von Kriterien wie Motiv, Alibi, Logik, Fakten/ Indizien und Charakter/ Glaubwürdigkeit der Verdächtigen analysiert, bleibt mMn nur JS als Täter übrig (ggf im Verbund mit EH).
Alles andere kann ich für mich ausschließen (also das es EH alleine war oder gemeinsam mit einem oder gar zwei anderen Männern).

Klar ist aber das wir es nie zu 100% wissen werden. Das hat aber auch jeder hier im Thread klar. Man kann sich der Schuldfrage eben nur annähern.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 15:58
wobei das grundsätzlich ein Problem bei Indizienprozessen ist. Da wird es immer jemanden geben, der von der Unschuld überzeugt ist.

Was man aber auch nicht machen darf ist, sich ein Indiz rauszupicken und es als unglaubwürdig darstellen. Das müsste man schon mit allen Indizien machen, und je mehr Indizien für jemanden sprechen, plus eines Geständnisses (was in Indizienprozessen so eher selten ist, dass der Täter gesteht) ist es doch eher unwahrscheinlich, dass es ganz anders abgelaufen ist und es auf einmal andere Täter gibt.

Bei all dem Geld das JS zur Verfügung steht, hat er es bis heute nicht geschafft, diese Täter ausfindig zu machen? Selbst Watson hatte niemanden ausfindig machen könnten und hatte auch keine Beweise für seine Unschuld gefunden.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 16:03
Eben. JS könnte in all den Jahren weder Mister X/Y ausfindig machen, noch auch nur ein Indiz entkräften.
Wir kann das sein?


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 16:48
Insbesondere stößt es mir gehörig auf, dass JS sich als das Opfer darstellt. Es gab doch diesen Brief, den JS kurz vor der Flucht an Gardner geschrieben hat. Leider finde ich ihn im Moment nicht mehr. Dieser was ziemlich überheblich und von oben herab, so dass es mir wirklich schwer fällt, dass EH die alleinige treibende Kraft gewesen ist. Sinngemäß äußerte er sich so, dass es ihm leid tun würde, dass er nicht zum weiteren Verhör erscheinen könnte bzw. im gleichen Satz dass es so nicht gemeint sei, und es ihm überhaupt nicht leid tun würde.
Außerdem waren auch die Scheckbetrügereein, die falschen Papiere usw. auf seinem Mist gewachsen. Er war also keinesfalls das hörige Opfer, was ferngesteuert alles tat, was EH von ihm verlangte. Auch wenn er es gerne so darstellt.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 17:50
Am meisten belasten meiner Meinung nach BEIDE zu gleichen Teilen immer noch die Flucht mit den Scheckbetrügereien auf Kosten anderer, den Missbrauch der Blankopässe (er hat seinen eigenen Vater einem Diplomaten bestohlen) und die Briefe in denen über einen möglichen Doppelmord diskutiert wurde, welche von den beiden "Genies" dummerweise nicht verbrannt oder sonst wie entsorgt wurden. So schlau können beide nicht sein, wenn man sowas in seiner überheblichen Arroganz auch noch mit sich führt.

Und warum das Geständnis von JS während der Hauptverhandlung doch verwendet werden durfte steht in den Urteilen der Revisioninstanzen drin welche ich vor ein paar Monaten hier im Forum gepostet habe. Ich hoffe, dass er mangels Schuldeingeständnis, wegen seinem Narzismus und gottähnlichen Komplex, der Bestechereien an den Oberaufseher und seinem Gefängniskredithaisystem weiter in Haft bleibt und zwar noch viele Jahre.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 18:08
@Friedhelm65
Also, ich glaube nicht das sie die Tat alleine hätten ausüben können und das würde meiner Meinung nach ein Intelligenter Mensch wie JS ganz sicher auch nicht glauben.
Wenn sich das so zugetragen hat, wie du es beschreibst, würde ich als JS schon den Komplizen wissen, bevor ich für jemanden einen Mord gestehe, also ist das ganz sicher nicht unlogisch.
Mit der Flucht hat ElvisP schon alles gesagt, dem kann ich nur zustimmen, und klar ihr Plan war es ja auch von Anfang an als Anstifterin in den Knast zu gehen, was auch Todesstrafe für sie hätte bedeuten können.
Zum FBI Täterprofil,mann weiß bis heute nicht ob dieses Täterprofil überhaupt existiert.
Die Putzaktion, die du beschreibst ist nur in dem Buch von Ken Englade zu finden, also ist der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte äußerst gering.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 19:18
Ich sehe es wie @Hesse18. Stand heute hat sich JS weder eine Bewährung noch eine Begnadigung verdient. Trotzdem werden nach der zu erwartenden Ablehnung seiner Anträge die üblichen Hasstriaden veröffentlicht. Wetten? Die ganze Welt gegen JS. Klar in VA haben sie nichts anderes zu tun, als sich gegen JS zu verschwören. Mit seiner Schuld hat das gar nichts zu tun...Lol.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 19:56
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man diesen KOmplizen von EH nicht hätte ausfindig machen können. Gesetzt den Fall ihn/sie hätte es gegeben, wäre es eine/mehrere Personen die ihr näher stand(en), die sie letztendlich auch bearbeiten hätte müssen um ihre Eltern auf diese Art und Weise zu töten. Wieso also ist es nicht möglich, diese Personen ausfindig zu machen? EH hat nicht über das Geld verfügt einen Auftragskiller zu engagieren bzw. hätte er ihre Eltern nicht auf diese Art getötet. Die erledigen so etwas mit einer Waffe. Also ist diese Geschichte doch recht unglaubwürdig, wenn es rein gar nichts gibt, außer JS Behauptung, dass es diese(n) Person(en) gegeben haben muss. Er ist übrigens in der Beweislast. Es nur zu behaupten reicht eben nicht aus!


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 20:05
@ElvisP

Zu Deinem Beitrag um 15.52

So ist es letztendlich und es spricht laut Indizien mehr dafür, das er der (Mit)Täter ist.

Wie sich das Verbrechen tatsächlich zugetragen hat und wer letztendlich daran beteiligt war, werden wir wohl nie erfahren.
Schuld hat er auf jeden Fall auf sich geladen mit der ganzen Komödie, die er abgezogen hat.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 21:12
Ich halte das sowieso für unglaubwürdig, bis unmöglich,dass Lover Nr.1 die Eltern mit ihr tötet und Lover Nr.2 soll den Mord für sie gestehen und klar Lover Nr.3 soll am besten noch Schmiere gestanden haben oder halt auch mit ihr die Eltern getötet haben.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 23:01
@Mr.Mystery1990

Ich denke auch nicht, dass die neue drei- Täter- Theorie von besonders vielen Menschen, die sich näher mit dem Fall befasst haben, geglaubt wird. Hier im Forum beispielsweise gibt es nur die beiden üblichen Verdächtigen. Die würden JS aber wahrscheinlich auch abkaufen, dass es eigendlich der Mossad war, der die Eltern von EH getötet hat.


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 23:10
Aber immerhin gibt es Fingerabdrücke, ein Haar und ein Turnschuhabdruck den man nicht zuordnen kann. Außerdem sollen 2 typ 0 Blutspuren laut d n a Analyse nicht von Söring stammen...


melden

Der Fall Jens Söring

14.01.2017 um 23:49
@oehlinho
dass sie nicht von ihm sind, heisst doch nicht, dass er nicht der Täter sein kann?

Der Turnschuhabdruck ist übrigens nur eine Schätzung gewesen. Ob sich der Gutachter nicht um eine halbe Größe verschätzt hat, sei dahin gestellt. Denn dann würde der Abdruck auch schon wieder passen. Der Fingerabdruck und das Haar könnten z. B. auch von den Leuten vom Ermittlungsteam selber stammen. Ich weiß nicht, wie sauber in den 80ern gearbeitet wurde.

Das mit der DNA steht hier schon geschrieben, dass sowohl in der Blutgruppe A als auch in der Blutgruppe 0 identische DNA gefunden wurde. Da das nicht möglich ist, muss da etwas schief gelaufen sein. Wo also siehst du da noch einen wirklichen Beweis, der für JS Unschuld spricht? Ich sehe keinen.


melden

Der Fall Jens Söring

15.01.2017 um 00:04
ich hab hier einen Zeitungsbericht vom 1987 im Netz gefunden. Die url ist mit dabei. Den Text zuerst in deutsch, mit dem
google-Übersetzer, dann im Original in englisch. Englisch für die, die damit zurechtkommen, für das Verständnis des
geschriebenen evtl. besser.

Das lesen könnte wegen der Menge etwas mühsam sein

Bemerkenswert ist der Absatz weiter unten den ich zwischen gestrichelte Linien gesetzt habe.
Einfach lesen und wundern.

Der Text ist insgesamt sehr informativ.


https://www.washingtonpost.com/archive/local/1987/08/24/pair-accused-in-murders-shared-paths/38929992-7c14-49df-9cc0-194024c82396/ (Archiv-Version vom 11.10.2017)

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=https%3A%2F%2Fwww.washingtonpost.com%2Farchive%2Flocal%2F1987%2F08%2F24%2Fpair-accused-in-murders-shared-paths%2F38929992-7c14-49df-9cc0-194024c82396%2F&anno=2



PAAR GEKAUFT IN MURDERS GEMEINSAMEN WEGEN
Von Donald P. Baker 24. August 1987
BOONSBORO, VA. - Elizabeth Roxanne Haysom und Jens Soering waren ein sofortiger Hit als Paar.
Sie trafen sich im Herbst von 1984, als sie die Universität von Virginia als Echols Scholars betraten, ein Teil eines Programms, das die Schule 's hellste Neuling Perspektiven zusammenbringt. Entdecken, dass sie exotische Hintergründe sowie akademische Exzellenz geteilt, wurden sie schnell untrennbar, erinnern Freunde.
Aber die Beziehung konnte nicht die Zustimmung von Haysoms Eltern gewinnen. Sie verärgerten sie so, dass sie angeblich ihre Tochter aus der Schule zurückziehen wollten, und drohte ihr zu enterben, wenn sie sich nicht mit Soering auflöste.
Heute, Haysom, jetzt 23, soll hier in Bedford County für den März 1985 Morde ihrer Eltern, Derek und Nancy Haysom, die zu Tode gestorben wurden in ihrem Haus kurz vor Lynchburg, Va.
Soering, auch mit dem Verbrechen belastet, bleibt im Gefängnis in London, appellierende Auslieferung, die abhängig von Virginia Beamten zustimmen, eine Gebühr von Kapitalmord fallen, die eine mögliche Todesstrafe trägt.
Lizzie Haysom, die ein Internat besucht hatte, wurde in Salisbury, Rhodesien (heute Harare, Simbabwe) geboren, einem Vater, der ein internationaler Industrieland war und eine Mutter aus einer angesehenen Virginia-Familie war. Sie wuchs in Luxemburg und Nova Scotia auf, schreibt Kurzgeschichten und spricht mit einem weichen englischen Akzent.
Der in Bangkok geborene Baby-Gesichts-Soering, ein westdeutscher Diplomat und seine Frau, spielte Gitarre in einer Rockband, Ground Zero, in der Vorschule und wollte Filmemacher werden. Er verbrachte seine Teenager in Atlanta, wo sein Vater war Vize-Konsul in der westlichen deutschen Konsulat.
Soering war auch ein Jefferson Scholar, die Universität der renommiertesten Auszeichnung, die jährlich an 18 Neulinge von ihren weiterführenden Schulen in einem nationalen Wettbewerb nominiert. Anders als die ehrenamtlichen Echols, ist die Jefferson ein volles Stipendium, wert $ 7.500 dieses Jahr zu Soering, ein Absolvent der Lovett Schule in Atlanta.
Anfänglich waren Haysom und Soering, die zusammen an den Beerdigungen ihrer Eltern teilnahmen, keine Verdächtigen. Sie wurden im vergangenen Jahr in London verhaftet, wo sie einjährige Gefängnisstrafen für Bankbetrug dienten.
Haysom kehrte in die Vereinigten Staaten freiwillig am 8. Mai, und wurde am 13. Juni auf zwei Grafen des ersten Grades Mord angeklagt, die lebenslange Sätze auf Überzeugung tragen. Sie wurde zwei gerichtlich bestellte Anwälte zugewiesen, nachdem sie erklärt hatte, dass ihr Vermögen insgesamt 30 Dollar betrug.
Die Auslieferung von Söering wurde am 16. Juni nach einem eintägigen Gehör bestellt, in dem der Oberbefehlshaber von London mit angeblichen Bekenntnissen von Soering vorgestellt wurde. Staatsanwalt Paul Garlick, der die US-Regierung vertrat, las eine Erklärung von Scotland Yard Detective Inspector Kenneth Beaver, die Soering zitierte und sagte: "Wenn ich in Virginia versucht werde, braten sie mich, wissen Sie, den elektrischen Stuhl Getötet zwei Menschen. "
Beaver, der Haysom und Soering interviewte, ist einer von zwei Schottland-Yarddetektiven, die als Verfolgung Zeugen in Haysoms Verhandlung unterworfen worden sind.
Ihre Verteidigung wird voraussichtlich Zeugnis enthalten, dass sie nicht zur Zeit der Morde anwesend war, aber wartete auf Soering in Washington.
Soering sagte britischen Ermittlern, dass am Wochenende der Morde, er und Haysom ein Auto in Charlottesville gemietet, fuhr nach Washington und checkte im Marriott Hotel an der 22nd Street NW. Dann fuhr er die 175 Meilen zu Boonsboro für ein "Herz-zu-Herz-Chat" mit ihren Eltern.
Beaver sagte, dass Söring ihm erzählt habe, dass er nach dem Essen mit den Haysoms ein Argument entwickelt habe, in dem Derek Haysom Soering schlug, der dann "ausflippte" und die Haysoms mit einem Sieben-Zoll-Messer angriff.
Derek Haysom, 72, wurde 37 Mal gestochen, und seine 53-jährige Frau, sechs Mal.
Haysom sollte ein Alibi für Söring gründen, sagte er angeblich Schottland Yard, indem er Karten zu einem Film in Georgetown kaufte, wo Söhne sie bei seiner Rückkehr traf. Danach sagten sie, sie gingen zum Hotel, tauschten Kleider aus und kehrten am nächsten Tag zur Schule zurück, so Beaver.
Soering sagte, er später realisiert, dass der Kilometerzähler des Mietwagens zeigen würde, dass er weiter als die Entfernung nach Washington und zurück, nach Beaver getrieben hatte.
Als sie im Herbst 1985 zur Schule zurückkehrten, zogen Haysom und Soering in eine Off-Campus-Wohnung, aber irgendwann im Oktober, hörten sie auf, Klassen zu besuchen und fielen aus den Augen.
Die Ermittler erfuhren später, dass Soering und Haysom getrennte Flüge nach Brüssel getroffen hatten, wo sie eine Odyssee begannen, die sie nach Bangkok und dann auf eine Tour durch Europa führte. Sie lagen in London, wo sie eine Wohnung auf der Baker Street - Heimat des fiktiven Detektivs Sherlock Holmes - vermieteten und als Mr. und Mrs. Christopher Noe aus Nova Scotia aufwarfen.
Im April 1986 wurden sie von einem britischen Kaufhausdetektiv verhaftet. Er hatte sie nach Hause begleitet, nachdem sie nicht in der Lage waren, eine befriedigende Identifikation herbeizuführen, wenn sie über eine Reihe von Transaktionen befragt wurden, in denen sie Waren, die per Scheck bezahlt wurden, für Geldrückerstattungen zurücksenden.
Die Polizei entdeckte, dass die beiden ungefähr 6.500 Pfund ($ 9.000) in einem Schema gesammelt hatten, in dem sie als Studenten eine Reihe kleiner Konten in Banken in Universitätsstädten eröffneten, auf denen sie Schecks für Waren schrieben, immer an Mark und Spencer Speichern, und dann die Käufe für Bargeld zurückerstattet eine kurze Zeit später.
Eine Suche nach ihrer Londoner Wohnung enthüllte mehrere Tüten Waren, die systematisch mit Aufzeichnungen über, wann und wo sie gekauft wurden, und eine Sammlung von Perücken und falschen Schnurrbärte, von denen einer, der zum Zeitpunkt seiner Verhaftung trug, markiert war.
Unterdessen fingen die Mord-Untersuchungen, die von Sheriff Carl Wells und von Commonwealths Rechtsanwalt James W. Updike Jr. geleitet wurden, an, auf das junge Paar zu konzentrieren. Soering plötzliche Abfahrt von der University of Virginia fiel mit seinem Versagen, in Bedford für geplante Blut-und Fußabdruck-Tests zeigen.
Wort, das das Paar für das Verhör in den Morden gesucht wurde, rührte die sensationellen britischen Boulevardzeitungen, die solche Schlagzeilen wie "American Heiress, Boyfriend Wanted in Voodoo Murders ihrer Eltern" druckten.

-------------------------------------------------------------------------

Der Voodoo-Hinweis kam aus Berichten, später verweigerte, dass die Nummer 666, ein dämonisches Zeichen, auf dem Haysoms-Boden geschnitzt worden war und dass der Mörder im Blut der Opfer getanzt hatte.

-------------------------------------------------------------------------

Die Haysoms waren "der Inbegriff der Gentilität", so Randy Ferry, der ihnen ein Haus und 10 Hektar seines Anwesens in den sanften Hügeln verkauft hatte.
Nancy Benedict Haysom wurde in Phoenix geboren. Als sie 5 Jahre alt war, begann ihr Vater, Platt Carico Benedict, ein Geologe und Bergbau-Ingenieur, auf einem Globetrotter-Abenteuer, das ihn auf fünf Kontinente führte, Gold in die Arktis schob und Diamanten in Afrika grabte.
Sie und ihre Brüder kehrten mit ihrer Mutter Nancy Langhorne Gibbes nach Lynchburg zurück, wo die Familie fünf Generationen gelebt hatte. Die erste Cousine ihrer Großmutter, Nancy Witcher Langhorne, von der Straße von Danville, erlangte die Weltaufmerksamkeit durch die Heirat in die britische Peerage, und als Lady Astor wurde die erste Frau, die im Unterhaus zu sitzen.
Nachdem Nancy Benedict das Gymnasium absolviert hatte, wurde die Familie in Johannesburg wiedervereinigt, wo sie sich in eine Liebe mit einem Engländer verliebte, den sie später mit Lady Astor unter den Gästen auf seinem Anwesen nahe Stratford-on-Avon verheiratete.
Das Paar hatte zwei Kinder, aber die Ehe scheiterte, und sie kehrte nach Afrika zurück. Dort, 1960, heiratete sie WR Derek Haysom, ein urbane Industrieller 19 Jahre ihr älterer.
Haysom, ein gebürtiger Südafrikaner, dessen Großvater ein Pionier von Zuckerpüppchen war, erhob sich durch die Reihen, um Chief Executive Officer der Rhodesian Iron and Steel Corp zu werden. Im Jahr 1965, angeblich im Protest gegen die separatistische Politik von Premierminister Ian Smith, die Haysoms zogen nach Luxemburg und später nach Nova Scotia.
1973 stieg er zum Vorstandsvorsitzenden des größten Stahlunternehmens in der kanadischen Provinz auf und schloss sich der Wirtschaftsförderung der Provinz an.
1983 zogen die Haysoms in das Gebiet von Lynchburg, wo ein Nachbar ihn mit dem abtrünnigen britischen Schauspieler David Niven verglich.
Kurz vor ihrem Tod fragte ein Freund, Nancy Haysom über ihre Leidenschaft für den Bau von Steinmauern in ihrem Garten zu schelten, wie viele weitere sie geplant hatte. "Das ist meine letzte", sagte sie.




in englisch


PAIR ACCUSED IN MURDERS SHARED PATHS
By Donald P. Baker August 24, 1987
BOONSBORO, VA. -- Elizabeth Roxanne Haysom and Jens Soering were an instant hit as a couple.
They met in the fall of 1984 when they entered the University of Virginia as Echols Scholars, part of a program that brings together the school's brightest freshman prospects. Discovering that they shared exotic backgrounds as well as academic excellence, they quickly became inseparable, friends recall.
But the relationship failed to win the approval of Haysom's parents. It so upset them that they reportedly sought to withdraw their daughter from school, and threatened to disinherit her if she did not break up with Soering.
Today, Haysom, now 23, is to go on trial here in Bedford County for the March 1985 murders of her parents, Derek and Nancy Haysom, who were stabbed to death in their home just outside Lynchburg, Va.
Soering, also charged with the crime, remains in jail in London, appealing extradition, which may be contingent on Virginia officials agreeing to drop a charge of capital murder, which carries a possible death penalty.
Lizzie Haysom, who had attended a boarding school, was born in Salisbury, Rhodesia (now Harare, Zimbabwe), to a father who was an international industrialist and a mother who was from a distinguished Virginia family. She grew up in Luxembourg and Nova Scotia, writes short stories and speaks with a soft English accent.
The baby-faced Soering, born in Bangkok to a West German diplomat and his wife, played guitar in a rock band, Ground Zero, in prep school and wanted to be a filmmaker. He spent his teens in Atlanta, where his father was vice consul in the West German consulate.
Soering also was a Jefferson Scholar, the university's most prestigious award, given annually to 18 freshmen nominated by their secondary schools in a national competition. Unlike the honorary Echols, the Jefferson is a full scholarship, worth $7,500 that year to Soering, a graduate of the Lovett School in Atlanta.
Initially, Haysom and Soering, who attended her parents' funerals together, were not suspects. They were arrested on murder charges last year in London, where they were serving one-year jail sentences for bank fraud.
Haysom returned to the United States voluntarily on May 8, and was indicted June 13 on two counts of first-degree murder, which carry life sentences upon conviction. She was assigned two court-appointed attorneys after she declared that her assets totaled $30.
Soering's extradition was ordered June 16 after a daylong hearing in which London's chief magistrate was presented with alleged confessions by Soering. Prosecutor Paul Garlick, representing the US government, read a statement from Scotland Yard Detective Inspector Kenneth Beaver that quoted Soering as saying, "If I'm tried in Virginia, they'll fry me, you know, the electric chair. You know I killed two people."
Beaver, who interviewed Haysom and Soering, is one of two Scotland Yard detectives who have been subpoenaed as prosecution witnesses in Haysom's trial.
Her defense is expected to include testimony that she was not present at the time of the murders, but was waiting for Soering in Washington.
Soering told British investigators that on the weekend of the murders, he and Haysom rented a car in Charlottesville, drove to Washington and checked in at the Marriott Hotel on 22nd Street NW. He then drove the 175 miles to Boonsboro for a "heart-to-heart chat" with her parents.
Beaver said Soering told him that after eating dinner with the Haysoms, an argument developed during which Derek Haysom struck Soering, who then "freaked out" and attacked the Haysoms with a seven-inch knife.
Derek Haysom, 72, was stabbed 37 times, and his 53-year-old wife, six times.
Haysom was supposed to establish an alibi for Soering, he allegedly told Scotland Yard, by purchasing tickets to a movie in Georgetown, where Soering met her on his return. After that, Soering said, they went to the hotel, changed clothes and returned to school the next day, according to Beaver.
Soering said he later realized that the odometer of the rental car would show that he had driven farther than the distance to Washington and back, according to Beaver.
When they returned to school in the fall of 1985, Haysom and Soering moved into an off-campus apartment, but sometime in October, they stopped attending classes and dropped out of sight.
Investigators later learned that Soering and Haysom had taken separate flights to Brussels, where they began an odyssey that took them to Bangkok and then on a tour of Europe. They wound up in London, where they rented a flat on Baker Street -- home of the fictional detective Sherlock Holmes -- and posed as Mr. and Mrs. Christopher Noe of Nova Scotia.
In April 1986, they were arrested by a British department store detective. He had accompanied them home after they were unable to produce satisfactory identification when questioned about a series of transactions in which they returned goods, paid for by check, for cash refunds.
Police discovered that the two had collected about 6,500 pounds ($9,000) in a scheme in which, posing as students, they opened a series of small accounts in banks in university towns, upon which they wrote checks for merchandise, always at a Marks and Spencer store, and then returned the purchases for cash refunds a short time later.
A search of their London flat uncovered several bags of merchandise, systematically tagged with records of when and where they were purchased, and a collection of wigs and false mustaches, one of which Soering was wearing at the time of his arrest.
Meanwhile, in Bedford County, the murder investigations conducted by Sheriff Carl Wells and Commonwealth's Attorney James W. Updike Jr. began focusing on the young couple. Soering's abrupt departure from the University of Virginia coincided with his failure to show up in Bedford for scheduled blood and footprint tests.
Word that the couple was wanted for questioning in the murders stirred the sensational British tabloids, which printed such headlines as "American Heiress, Boyfriend Wanted in Voodoo Murders of her Parents."

---------------------------------------------------------------------------


The voodoo reference came from reports, later denied, that the number 666, a demonic sign, had been carved in the Haysoms' floor, and that the killer had danced in the victims' blood.


--------------------------------------------------------------------------


The Haysoms had been "the epitome of gentility," according to Randy Ferry, who had sold them a house and 10 acres of his estate in the rolling hills.
Nancy Benedict Haysom was born in Phoenix. When she was 5, her father, Platt Carico Benedict, a geologist and mining engineer, set off on a globe-trotting adventure that took him to five continents, panning gold in the Arctic and digging diamonds in Africa.
She and her brothers returned with their mother, Nancy Langhorne Gibbes, to Lynchburg, where the family had lived for five generations. Her grandmother's first cousin, Nancy Witcher Langhorne, from down the road at Danville, gained world attention by marrying into the British peerage, and as Lady Astor became the first woman to sit in the House of Commons.
After Nancy Benedict graduated from high school, the family was reunited in Johannesburg, where she fell in a love with an Englishman whom she later married, with Lady Astor among the guests, on his estate near Stratford-on-Avon.
The couple had two children, but the marriage failed, and she returned to Africa. There, in 1960, she married WR Derek Haysom, an urbane industrialist 19 years her senior.
Haysom, a native of South Africa whose grandfather was a rags-to-riches sugar pioneer, rose through the ranks to become chief executive officer of the Rhodesian Iron and Steel Corp. In 1965, reportedly in protest against the separatist policies of Prime Minister Ian Smith, the Haysoms moved to Luxembourg, and later to Nova Scotia.
By 1973, he had risen to board chairman of the largest steel company in that Canadian province, and then joined the province's economic development agency.
In 1983, the Haysoms moved to the Lynchburg area, where one neighbor compared him to the debonair British actor David Niven.
Shortly before her death, a friend, chiding Nancy Haysom about her passion for building stone walls in her garden, asked how many more she planned. "This is my last," she said.


melden

Der Fall Jens Söring

15.01.2017 um 00:14
@kelten-maisie
ich denke mal, dass es Bilder von der Zahl 666 gegeben hätte, sofern sie wirklich so im Blut erkennbar gewesen wäre.

Soweit ich weiß, gingen die Ermittlungen auch erst einmal in diese Richtung. Niemand kam auf die Idee, dass die Tochter und ihr damaliger Freund die Mörder hätten sein können. Daran sieht man, dass sich niemand an JS festgebissen hat, sondern die Ermittlungsergebnisse letztendlich zu den beiden führten.


melden

Der Fall Jens Söring

15.01.2017 um 00:18
@Venice2009

im Bericht steht, dass das später entfernt wurde. Man wollte wohl alle Hinweise darauf entfernen.

Ich denke, es könnte mal da gewesen sein, wurde nur entfernin aus der Berichterstattung um die Diskussion nicht
in diese Richtung zu lenken.


melden