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Der Fall Jens Söring

17.723 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:21
@Lesende
Warum hätte JS überhaupt erwähnen sollen, dass er sich bei der Tat verletzt hat, was macht das für einen Sinn, wenn er da schon beabsichtigt hat, das Geständnis zu widerrufen? Es macht doch mehr Sinn, dass er gestehen wollte, alles auf den Tisch gelegt hat - und als die Sache mit der Auslieferung in die USA akut wurde, hat er mal eben widerrufen. Du darfst auch nicht übersehen, dass die Verhaftung in London erst 1 Jahr nach dem Mord bzw. der Beerdigung stattgefunden hat, der Prozess fast 5 Jahre später. Wer erinnert sich dann noch im Detail an Teilnehmer der Beerdigung, was sie angehabt haben, wie diese aussahen? Das ist wie die Nadel im Heuhaufen - wer weiß, wieso sich der Zeuge an JS erinnern konnte, vielleicht hat ihm die Brille von JS nicht gepasst oder was auch immer, was die Erinnerung über diesen langen Zeitraum aufrecht erhalten hat.


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Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:23
Also in irgendeinem Artikel habe ich gelesen, dass JS zu EH gesagt hat, das der Vater sich gewehrt hat und ihm dabei die Brille vom Gesicht gehauen hat. Eine Zeuge hat dann ausgesagt, bei der Beerdigung hat JS ein blaues Auge gehabt.

Vielen Dank das ihr das so beschreibt, ich suche zwar nach Zeitungsartikeln (in Deutschland findet man immer JS Geschichte, aber mein Englisch ist ziemlich schlecht, mein Kopf qualmt) :-)


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Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:28
@Ernello
Das Geständnis ist sowieso seltsam.. Wie Du schreibst, klingt es nach "alles auf den Tisch legen", wenn er die Schnittverletzung erwähnt.. auf der anderen Seite scheint es, er wollte sich mit den Fehlern im Geständnis die Hintertür offen halten..


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Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:28
Ah unser Post hat sich überschnitten.

Blutgruppe 0 wurde im Flur gefunden (JS hat Blutgruppe 0), die Eltern hatten eine andere.


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Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:35
@Lesende
Dass er absichtlich Dinge falsch gesagt habe, betont er ja ständig bzw. seine Anhänger. Im o.g. von mir dargestellten Link auf eine Amazon-Rezension wird von einem Unterstützer eine Aufzählung dieser Punkte gemacht. In meinen Augen sind das doch Lapalien, wie die Leichen lagen etc. - geschenkt. Mein Gedächtnis ist nicht schlecht, aber wenn ich über eine Sache mehrfach aussagen würde, die schon mehr als 1 Jahr zurückläge, die ich mit höchstem Adrenalinspiegel und unter massivem Zeit-/Entdeckungsrisiko durchgeführt hätte, könnte ich dafür auch nicht einstehen, dass mir bei der ein oder anderen Sache die Erinnerung einen Strich durch die Rechnung macht und ich geringe Abweichungen in meinen Aussagen hätte. Die Kernaussagen sind nunmal das entscheidende - und da hat er ja den Mord gestanden. Zumal unter maximalem emotionalen Stress - erstmaliger Freiheitsentzug im Gefängnis, von der Freundin getrennt etc.


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Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:41
@Ernello
Ja, die Rezension hab ich gelesen. Danke für den Link.
Ernello schrieb:Dass er absichtlich Dinge falsch gesagt habe, betont er ja ständig bzw. seine Anhänger
Das ist nun wirklich kaum entlastend..
Naja, ich werd dann mal wieder in meine lesende Rolle zurück ;)
Bei solchen Indizienfällen wünscht man sich irgendwie einen Hercule Poirot, der zweifelsfrei alle Spuren und Indizien interpretieren kann.. und dass es dann auch nur so und nicht anders gewesen sein kann..


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Der Fall Jens Söring

12.02.2015 um 23:57
Hier gibt es noch mehr Bilder von der Tat: https://prezi.com/-1dun3n6-dop/the-haysom-double-murders/


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Tibetdog
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 00:06
Ich bitte es zu entschuldigen, dass ich vielleicht nicht alles zu dem Fall gelesen habe und ich komme auch mit Anfeindungen gut klar ;-)
Aber für mich ist es in Zusammenschau des Szenarios vollkommen klar, dass JS der Mörder des Ehepaares H ist und zurecht verurteilt wurde.
Was spricht denn konkret dagegen? Ich möchte es nur verstehen?
(Ausser das verzweifelte Zurückrudern eines alternden Gefängnisinsassen?)


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 00:09
@Tiptap
Scaring, shocking.... diese Bilder. Der Sockenabdruck konnte auch leicht übersehen werden, es wurde ja viel Blut hin- und hergewischt, um Spuren zu verwischen. Die kleinteiligen roten Fließen bzw. die dunklen grünen Fließen können in der Eile eine solche Kontur des gefundenen Abdrucks übersehbar machen.


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Tibetdog
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 00:12
Die völlig unprofessionellen und ineffektiven Wischspuren zeugen von einer nicht planvollen Tat, nach der anscheinend grosse Panik und Hektik aufgekommen ist.
Quasi eine Kopflosigkeit beim Täter. So jemand hinterlässt natürlich auch Spuren und würde sogar in der Kopflosigkeit auch nochmal zurück zum Tatort fahren, um Verbände zu holen.


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 00:12
Mir ist auch ganz komisch geworden.

Ich denke hätte man damals das "Werkzeug dazu" - hätte man die Täter. Fingernägel etc. bestimmt waren da irgendwo Spuren.


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 00:18
@Tibetdog
Der "Witz" an der ganzen Sache ist - wie @missmary schon dargelegt hat - dass trotz dieser ganzen Unprofessionalitäten, JS bzw. EH (ich vermute, beide zusammen) fast den perfekten Mord geschafft hätten. Die Polizei tappte ja Monate im Dunkeln. Sie sind nur an ihren subjektiven Unzulänglichkeiten gescheitert und in Panik geraten, geflohen, Geständnisse etc. Die Sache mit den Mietwagenmeilen war natürlich auch objekiv ein riesen Fehler, genauso die lächerlichen Alibis mit dem Kino in Washington.

Manchmal gibt es im Leben vielleicht doch auch eine "höhere Instanz", die solche Dinge scheitern lässt - und das ist hier passiert.


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Tibetdog
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 00:19
@Ernello
Manchmal ist es unglaublich wieviel Glück ein schlecht organisierter Täter haben kann.
Es gibt auch andere Beispiele z.B. der Fall Frauke L.


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menevado
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 10:36
Hallo Zusammen,

hat J.S. eigentlich jemals einen Luegendetektor-Test gemacht oder angeboten einen zu machen ?


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 11:16
Guten Morgen allerseits :-D

Nachdem ich mir gestern den Link von @Ernello zu der Hamburg Seite gegeben habe (vielen Dank nochmal), bin ich einmal mehr total ratlos was die gesammelten "Freunde" des Herrn S. angeht.....

Man kann doch nicht wirklich so blind durch die Welt stolpern?!

Ich glaube das erschüttert mich mittlerweile mehr als Herr S. selbst.....


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 11:38
@menevado - Ich glaube mich zu erinnern, dass JS den Lügendetektor hartnäckig verweigert. Aber
ich kann leider keine Quelle mehr benennen - ich weiß es einfach noch.

@Luna2510- Das hat eben was von einer geschlossenen Gruppe. Auf diese Leute mag er charismatisch
wirken und sie blenden das, was nicht sein kann, einfach aus (hast du ja bei Jessica gesehen). Hier gibt es ja auch den Link, wie JS einem seiner jahrelangen Supporter mit Anwalt etc. gedroht hat, als er begann, kritische Fragen zu stellen.

Er selbst hat ja so eine Art, alles in epische Länge zu ziehen. Ich habe vorher die Flaschenpost gelesen ... Schön, dass er so viele Leute hat, mit denen er täglich telefonieren kann. Das mit der Privatisierung ist leider keine Seltenheit - ist z.B. bei uns im örtlichen Krankenhaus auch so, dass Telefonate fast 50Cent in der Minute kosten. Ist eine Frechheit, aber es ist so.

Da ist wieder viel Wind um nichts.

Mich würde die Position des Vaters interessieren. Es muss ja wirklich schwer gewesen sein - da bist du im Diplomatischen Dienst und dein Kind wird in dem Land, in dem du tätig bist, für einen grausamen Doppelmord inhaftiert und verzapft dann noch den Käse, dass er glaubte, die diplomatische Immunität des Vaters reiche für eine "Verurteilung light".

@Kältezeit Elizabeth war ab dem Alter von acht auf einem Schweizer Internat (später dann in England) und sie hatte ursprünglich auch vor in Oxford bzw. Cambridge zu studieren (das ging dann wegen dieser Drogensache nicht mehr). Ihre Eltern lebten nicht einmal auf dem gleichen Kontinent.

Daher sind die Rahmenbedingungen für einen sehr dauerhaften Missbrauch nicht gegeben. Ich sage gar nicht, dass gelegentlicher Missbrauch (sofern es ihn gegeben hat) nicht genauso schrecklich ist, aber so schlecht kann das Verhältnis zu den Eltern nicht gewesen sein - sie studierte in ihrer Nähe, sie stellte ihnen JS vor (den sie ja vor dem Mord nur drei Monate lang kannte!), sie wollte den Sommer mit ihren Eltern verbringen ... all das stellt sich für mich nicht so dar, wie wenn sie zu Hause durch die absolute Hölle ging. Es gibt das eine Foto ... mehr ist an Beweis nicht da. Und es gibt eine sehr große, dauerhafte räumliche Distanz.


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 11:40
@Kältezeit. (Mein alter Beitrag wurde hierzu gelöscht) Die Leichen waren nach Norden ausgerichtet. DH hatte ein V ins Gesicht geritzt. Viele Spuren waren verwischt. Es gibt in den Briefen/ Tagebucheinträgen wohl eine Stelle, in der JS beschreibt, wie er die Fingerabdrücke abgewischt hat. Die waren nach der Tat noch oben im Badezimmer. So schnell sind sie nicht verschwunden.


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 11:41
@missmary
Ja, ich habe diesen Beitrag gelesen und auch die Doku gesehen, die du erwähnt hast.

Ich denke, ich muss meine Meinung bezgl. dieses Falles noch einmal kräftig überdenken, wobei ich JS als Mittwisser (von vornherein, als noch vor der Tat) ja nie gänzlich ausgeschlossen hatte.

Aber es spricht schon viel dafür, dass beide anwesend waren und den Mord verübten.


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 11:51
http://hamptonroads.com/2007/02/no-hope-jens-soering-part-2

Hier gibt es eine interessante Kommentare, weiß nicht, ob die repräsentativ sind, wie der Durchschnittsamerikaner so denkt.

Wir könnten ja mal eine Flaschenpostfrage stellen ... Vermutlich bekommen wir dann einen Brief von JS Anwalt. Fragen (v.a. kritische) mögen die ja nicht.


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Der Fall Jens Söring

13.02.2015 um 11:56
@Kältezeit - ja, das Problem ist, dass man im Netz ja fast nur Pro JS findet (die auch gut gemacht sind!) und man schnell den Eindruck bekommt, dass er zu Unrecht sitzt. Alles, was ihn wirklich belastet, kommt dort ja gar nicht zu Sprache. Alle unbequemen Fragen (z.B. auf Facebook) werden sofort gelöscht. Man versucht mittels von Anwälten Druck auszuüben ...

Je mehr man sich mit dem Fall befasst (so ging es zumindest mir) desto mehr Fragen wirft das dann auf. Der angebliche Tatablauf hat so viele Ecken und Enden, die nicht passen ... da macht das widerrufene Geständnis mehr Sinn (in dem stellt er sich ja als Einzeltäter dar).

Ich glaube daran, dass die dort zusammen waren (es wurden ja auch vier verschiedene Blutspuren gefunden, das würde passen). Schade, dass die Proben vernichtet wurden (damals wusste man ja nicht, dass die DNA Analyse kommen würde) - ich bin mir zu 100% sicher, dass JS DNA in dem Haus war.


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