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Der Fall Jens Söring

29.217 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 19:52
Der Vater heißt Klaus


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 20:09
@Tiptap
Danke fuer den Link...


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 21:14
Und wer ist nun dieser Udo?


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 21:52
@Paulsen - im Buch spricht JS davon, dass sein Bruder Udo heißt. Wenn man googelt, kommt jedoch gar nichts. Vielleicht hat er -um ihn zu schützen- den Namen geändert? Oder der Bruder nutzt einen Zweitnamen, um nicht direkt mit dem Bruder in Verbindung gebracht zu werden.

@Tiptap - EH hat JS wohl ihren Eltern bei einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Campus vorgestellt. Das Gespräch dauerte eine halbe Stunde. Söring selbst schreibt (in dem Buch, das seine Flucht beschreibt), dass sie sich gut verstanden hätten und ihn Dinge gefragt hätten, die man einen zukünftigen Schwiegersohn fragt. (Er lobt sich auch selbst sehr :D). Der Halbbruder von EH schreibt allerdings, dass JS seinen Eltern sehr unsympathisch gewesen sei.

Was ich in dem Buch (also dem mit der Flucht) auch seltsam finde, ist, dass JS behauptet, die Haysoms wären durch den politischen Umsturz in Rhodesien (?) fast mittellos und hätten große finanzielle Schwierigkeiten. Das macht er an der spärlichen Möbilierung des Hauses fest (EH hat wohl auf einer Matratze ohne Bettgestell geschlafen).

Wie seht ihr das? Mir erscheint das sehr unglaubwürdig. Die Eltern hatten eine 200 Acre Farm (das sind 50 Hektar!) und schickten ihre Tochter auf exklusive Privatschulen. Das Internat kostet heute über den Daumen umgerechnet 30,000€ im Jahr, also kanpp 2,500€ im Monat. Er versucht sie auch hier zu diskreditieren.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 21:56
@MissMary Ich meinte die Eltern von Söring, davon liest man nichts, wie fanden sie EH?


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 21:58
@Tiptap Darüber habe ich noch nichts gelesen. Ich schätze, dass der Bruder Kai heißt ... wenn man ihn googelt, findet man ihn (studiert in Bonn, promovierter Anwalt, lebt in Spanien). Das könnte passen und sieht dem Bruder auch etwas ähnlich (finde ich).


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 21:59
Ich kann mir vorstellen, dass die Eltern froh waren, dass JS erst mal eine Freundin hatte. In dem Link (Buch), den du gepostet hast, steht ja, dass die Mutter immer wieder versucht hat, Parties für ihn zu schmeißen, dass er dann beliebter wurde (was nicht geklappt hat).

Vermutlich dachten sie erst mal "GsD". Indirektes Indiz ist, dass die Eltern sehr viel für ihn bezahlten und er das Geld vom Jefferson Stipendium auch für EH ausgeben durfte. Vielleicht kannten sie sie auch gar nicht.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:06
Zum Mord: Ich glaube @Comtesse hat Recht mit dem groben Ablauf.

Ich habe mir heute Abend in der ARD Brisant geschaut - da ging es u.a. um ein Beziehungskonflikt, wo eine Frau mit über 20 Messerstichen getötet wurde, aber nach der Tat (also sie hatte die Verletzungen schon erlitten, war aber logischerweise noch am Leben) hat sie ihre Kinder noch telefonisch kontaktiert und um Hilfe gebeten.

Ein Sachverständiger sagte dort, dass es z.T. ziemlich schwer ist, jemanden mit einem Messer unmittelbar zu töten - da die meisten Verletzungen zwar zu inneren Blutungen etc. führen, diese aber nicht zum sofortigen Tod führen. Er meinte, für den Täter scheint es manchmal so, dass seine 2-3 ersten Stiche das Opfer gar nicht verletzt haben.

Wenn man das auf DH überträgt - eventuell geriet JS einfach auch in Panik, weil er ja sehr wehrhaft war und so sind dann die 37 Messerstiche und die Teil-Enthauptung zu erklären.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:08
@Lesende
Zitat von LesendeLesende schrieb:Ich kann mir das fast nur durch Verdrängung erklären.. wirklich unlogisch.. ebenso, dass belastende Unterlagen (Briefe..) aufbewahrt wurden..
Ich glaube, da war auch ein großes Stück Arroganz dabei. Der Trick mit dem Scheckbetrug in London klappte ja super (und die müssen ja auch Kontakt in die Londoner Unterwelt gehabt haben, damit sie die ganzen Ausweispapiere bekamen) - die hielten sich einfach für überlegen.

Ich glaube, die fingen wieder an, sich in Sicherheit zu wiegen ....


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:14
@MissMary
Zum Vermögen der Haysoms: Das wird nicht riesig gewesen sein. Das Haus wurde nach dem Mord wieder an den vorigen Eigetümer verkauft, steht glaube ich bei Englade. War soweit aus der Erinnerung um die 200.000 USD (?). An einer Stelle schreibt Englade, dass der Vater ein Aufsichtsratsmandat wahrgenommen habe, er nannt auch eine Summe, so 6000 USD im Monat.
Die Mutter war nicht berufstätig, es gab noch mehrere Geschwister, ggf. Enkel, er im Ruhestand. Da sind die Zeiten für hohen Cashflow vorbei gewesen. Bis dahin war der Vater auch immer nur als abhängiger Manager beschäftigt, war kein Unternehmer. Auf dem Konto waren auch - ich zitiere aus dem Kopf von Englade - nur so 15.000 USD.

Die Eltern von Söring waren meiner Einschätzung nach auch nicht reicher. Der Vater wird - so nehme ich an - "nur" im gehobenen Dienst gewesen sein, vielleicht A12 + ordentliche steuerfreie Auslandszulage. Die Mutter hatte wohl kein eigenes Einkommen gehabt, es gab jedoch die sehr vermögende Großmutter aus einer Unternehmerfamilie aus Bremen.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:27
@MissMary
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Ich glaube, da war auch ein großes Stück Arroganz dabei.
Da hast Du wohl recht.. Ich lese gerade die Blogeinträge auf der JS-Seite.. Arroganz blitzt da schon hier und da auf..


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:33
Ich schaue mir gerade die Quelle nochmals an, die @Ernello gestern gepostet hat. Die ist ja eigentlich "Pro JS", sind aber einige interessante Fakten darin:

http://j.b5z.net/i/u/2108258/f/DNA/Why_the_Haysom_Case_11-22-10_by_GB.pdf

Blut der Gruppe B
Wurde nur auf einem feuchten Lappen in der Waschmaschine in der Nähe von NH gefunden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Blutgruppe falsch bestimmt wurde. Außerdem lebte EH ja in diesem Haus. Von daher ist das (meiner Ansicht nach) ein fragwürdiger Beweis.

Wodkaflasche
Sie stand wohl in der ersten Reihe in einem Schrank, in dem alkoholische Getränke aufbewahrt wurden. Wie schon jemand schrieb - Wodka wird nicht das Getränk erster Wahl für die Haysoms gewesen sein. Sie stand (nach diesem Bericht) also nicht auf dem Tisch oder so - EH Fingerabdrücke können da schon ewig drauf gewesen sein.

Der "befangene Richter"
Also in der Quelle steht, dass der Richter kein Freund der Haysoms direkt war - er war 40 Jahre lang mit Risque Benedict, dem Bruder von NH befreundet/ bekannt und hatte gemeinsam mit ihm zwei Schulen besucht. Er war auf einer Party eingeladen. Also ist er kein direkter Freund/ Bekannter.


@Ernello
Danke für die Info - auch hier wieder eine Gemeinsamkeit zwischen JS und EH - die Eltern finanzieren den Kindern eine bestmögliche Ausbildung, obwohl es finanzielle Opfer bedeutet.

Mir ist noch aufgefallen - Howard Haysom ist ja der Stiefsohn von DH - er hat ja auch eines seiner Kinder nach Derek benannt. Da kann das Familienleben insgesamt nicht so schrecklich gewesen sein.


@Lesende
Ich halte das hier für eine Schlüsselstelle.
Wait. . . there, in the corner, that Chinese- American girl, I knew her, that was Karen Wong! Reminding her of our first encounter during the Jefferson Scholars competition five months ago, I reintroduced myself and congratulated her on winning one of those sixteen academic scholarships. Karen, however, was not pleased to see me again; unlike me, she had not been named Jefferson Scholar but had decided to attend U. Va. anyway as a regular honors student. Preferring a conversational partner who did not recall past failure, Karen quickly handed me over to her roommate, Liz Haysom.t
Dazu muss man wissen, dass sich glaube ich 3000 Studenten beworben hatten und 100 in die engere Auswahl kamen. Darunter Söring und Karen Wong ... und dann kanzelt er sie mit Worten so ab ... das ist für mich ein Paradebeispiel seines Narzismus und seiner Überheblichkeit.


@alle

Was ich noch nicht ganz verstehe, ist der sexuelle Mißbrauch - für Söring ja das Leitmotiv für den Hass, den EH gegen ihre Eltern hegte. Wir selbst haben ja schon diskutiert, dass das Mädchen im Alter von acht auf exklusive Internate kam und die Eltern auf einem anderen Kontinent lebten. Im zweiten Kapitel seines Buches schreibt er
Sexual violence was the dominant theme of Elizabeth's imagination. Eventually, everything and everyone whom she disliked was accused of some form of rape.
Er kommt sogar zu dem Schluss, dass alles nur ausgedacht war.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:33
Zu den diversen gefälschen Ausweispapieren, den Scheckbetrügereien etc.: Da steckte doch erhebliche kriminelle Energie in JS, die mit der Ersttat in Bedford ans Licht gehoben wurde. Er war danach wohl völllig enthemmt. Wie er ja immer sagt, macht/e er alles immer sehr gründlich. Hat ja auch sein Zimmer an der Uni sowie das abgestellte Auto in Newark wohl komplett von Fingerabdrücken gereinigt. Am Tatort hat er ja auch "nur" einen Sockenabdruck hinterlassen, passiert halt, da er in Aufregung war wegen der Verletzung an der Hand und er den besch... Schalter für das Außenlicht nicht gefunden hat. Schön, dass er das aber wieder so haargenau im Geständnis berichtet hat, der Mann macht keine halben Sachen, auch nicht, sich damit selbst das Messer in die eigene Brust zu rammen. Schmeißt dazu noch sein vorbezahltes Stipendium an der Uni.

Ich denke, je mehr man darüber nachdenkt, wird einem die absolute Dreistigkeit dieses Ganovenpärchen erst so richtig bewusst. Und das alles hat zwei Menschen das Leben gekostet. Die Mutter wäre jetzt knapp über 80 Jahre alt und würde sich bestimmt über die zahlreichen Besuche ihrer vielen Enkel freuen und auf ein schönes Leben zurückschauen können. Ewige Schande über die Mörder wegen ihrer egomanen Tat! Und alles kam nur ans Licht, weil JS/EH sich selbst ans Messer geliefert haben - in völliger Fehleinschätzung der Situation, wie fast schon Legion speziell bei JS in der gesamten Geschichte. Hätten sie beide in London geschwiegen und hätten erst miteinander - auch indirekt über die Anwälte kommuniziert - und erst mal abgewartet, was aus Virginia gegen sie vorläge - sie wären beide heute so frei wie ein Vogel.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:38
Bei wirklich vielen Blogeinträgen kann ich verstehen, dass er Sympathien wecken kann.. aber dann kommt so ein Blogeintrag wie:
Mein zweites Paradebeispiel ist die panische Flucht aus der Atomkraft nach dem Reaktorunglück von Fukushima. Wobei übrigens kein einziger Mensch ums Leben kam – kein Einziger! (Die Tausenden von Toten starben während des Tsunamis, nicht infolge der Kernschmelze in den Tagen danach.)
Ähm.. ja.... die vielen Krebserkrankungen, die das nach sich zieht sind natürlich nicht bedenkenswert..
Da weiss einer bescheid ;)

Ok, sorry war jetzt wahrscheinlich off topic.. aber der Eintrag hat mich geärgert..

@MissMary
Danke für das Zitat.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:41
@Ernello - bei der Vorstellung wird mir immer ganz schlecht. Sie waren ganz nah dran, das "perfekte Verbrechen" zu begehen und haben sich dann selbst ans Messer geliefert.

Ich kann zu einem gewissen Grad verstehen, dass er da mit hineingerutscht ist (es gibt ja auch eine Diagnose für ihn, die er immer geflissentlich verschweigt, während er nicht müde wird, darauf hinzuweisen, dass zwei Psychiater Borderline bei EH diagnostiziert haben). Was ich aber nicht verstehe:

(a) Da ist von "Mord" die Rede - er plant lustig mit.
(b) Die Frau nimmt Drogen - da würde ich ihn wirklich so einschätzen, dass er damit wirklich nichts zu tun hat. Warum zieht er da nicht die Notbremse?
(c) Er schmeißt alles hin (nicht nur seine Karriere und das Stipendium, auch die persönlichen Beziehungen zu seinen Eltern und seinem Bruder, die ja nachher noch viele Jahre loyal sind). Warum?
(d) Sie haben ja bei der Flucht auch ein Mietauto geschrottet und haben sich dann einfach abgesetzt
(e) Er hat sich den Scheckbetrug ausgedacht und es funktioniert ja so lange, bis der Krug am Brunnen bricht - hätte es dann nicht die Briefe gegeben, sie wären eventuell wieder frei gekommen, da sie nicht per Interpol gesucht wurden.
(f) Er hat bei der Flucht Monate Zeit zu bereuen ... und bereut nicht
(g) Er bereut eher, dass das mit der Immunität nicht geklappt hat.


@Lesende - Gewaltverbrechen üben immer eine gewisse Anziehung aus (da können wir uns gar nicht ausnehmen, wir verbringen ja auch die Abende damit, über den Fall zu diskutieren). Er versteht es geschickt zu manipulieren ... aber du hast völlig Recht, es sind dann diese Kleinigkeiten, wo man doch merkt, welche Gedankengänge er hat.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:48
Er versucht das ja immer so schwarz/ weiß hinzustellen

- Er: der unschuldige, sexuell unerfahrene Diplomatenjunge aus gutem, aber zerrüttetem Elternhaus, der schulische Überflieger, der aus dem Wunsch heraus, ein Held zu sein, in einen großen Schlamassel gerät

- Sie: die drogenabhängige, lesbische Rebellin und Diebin, aus gutem Elternhaus, aber sexuell misbraucht, schulische Überfliegerin, die ihn geschickt benutzt.

Je mehr man sich einliest, umso mehr Grautöne kommen zum Vorschein. Es wird wohl schon so gewesen sein, dass sich im Laufe seines (kurzen) Lebens sehr viel aufgestaut hat, dass sich dann explosionsartig entladen hat. Hierbei denke ich, dass die Einschätzung von @Comtesse (übrigens auch Danke für die Info mit dem Auto!) genau zutrifft, die sie heute Morgen gepostet hat.


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:49
@all
Ich habe mir heute nochmals das Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorgenommen (darin wird er ja als geständiger Mörder geschildert, im Urteil "Beschwerdeführer").

So steht das schwarz auf weiß im Urteil aus 1989 (!!!):

Soering hatte seine Opfer, William Reginald Haysom (72) und Nancy Astor Haysom (53), die Eltern seiner Freundin Elizabeth Haysom in Bedford County im US-Bundesstaat Virginia im März 1985 getötet.


Das ist aus 1989, da war der EH-Prozess schon längst rum (dieser war 1987) und der elektr. Stuhl für sie vermieden. Da hätte er in London schon lange sein Geständnis widerrufen können, das wäre für eine im Raume stehende Auslieferung in die USA sicher hilfreicher gewesen, zumal wenn er das alles nur getan hätte, um EH vor dem el. Stuhl zu bewahren, er war somit frei nach deren Urteil von diesem ominösen Versprechen, da er es gehalten hätte.
Aber, wie JS so in seiner eigenen Weise schon schilderte, das alles bewegt sich nur im Kaliber eines falsch geparkten Autos. Also, nichts weiter schlimmes, was er die ganzen Jahre veranstaltet hat.


http://www.eugrz.info/PDF/EGMR4/EGMR04-27.pdf


Nr. 27
Soering gegen Vereinigtes Königreich

Urteil vom 7. Juli 1989 (Plenum)

1. Hintergrund

[11.] Der Beschwerdeführer (Bf.), Jens Soering, geb. am 1. August 1966, ist
deutscher Staatsangehöriger. [Er kam im Alter von elf Jahren mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten.] Zum Zeitpunkt des vorliegenden Verfahrens befand sich der Bf. in Auslieferungshaft in England, um in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeliefert zu werden, wo er im US-Bundesstaat Virginia wegen zweifachen Mordes angeklagt war.
[12., 13.] Soering hatte seine Opfer, William Reginald Haysom (72) und
Nancy Astor Haysom (53), die Eltern seiner Freundin Elizabeth Haysom (kanadische Staatsangehörige) in Bedford County im US-Bundesstaat Virginia im März 1985 getötet. Wegen des Widerstandes der Eltern Haysom gegen die Beziehung der beiden, fassten der Bf. und seine Freundin den Plan, sie zu töten. In einem Streit fügte der Bf. den Eltern Haysom mit einem Messer eine Vielzahl massiver Stich- und Schnittwunden in Hals, Kehle und Leib zu, die zum To



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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:51
@MissMary
Die (deutschen) Dokumentationen tuen da ihr übriges..


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Der Fall Jens Söring

16.02.2015 um 22:56
Bei Kerner und auch irgenwo steht: Seine Anwälte haben ihm damals geraten, erst in Amerika sein Geständnis zu widerrufen. Denn sonst hätten sie ihn unschuldig nach Amerika geschickt (und wenn er verurteilt worden wäre, wäre es die Todesstrafe.)
Er wollte wenigstens schwarz auf weiß haben, dass die Todesstrafe auf ihn nicht wartet.


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