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Der Fall Jens Söring

17.723 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:22
@obskur
obskur schrieb:Was mich wundert ist, dass man die 21-Tage Regelung nicht einhalten konnte. Klar klingt das für uns erstmal extrem wenig, aber wenn es dort so im Gesetz steht, dann hat das die Verteidigung und sicher auch alle, die ihn unterstützt haben incl. Ihm selber vorher gewusst.
Vielleicht hat man die Regelung nicht einhalten können, weil es den "Zeugen" schlicht und einfacheerst nach der Verurteilung gab. Vielleicht hat man 2011 nochmal alle Register gezogen um Jens freizubekommen und hat einen "Zeugen" aus dem Hut gezaubert und geschmiert?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:39
Der spätere Zeuge uberzeugt mich leider auch nicht, warum hat er es nicht sofort gemeldet, der Prozess hatte damals soviel Aufmerksamkeit, das wird ihm nicht entgangen sein. Abgesehen davon, heisst es nicht zwingend, dass der der das Auto gebracht hat auch der Mörder sein muss, da hat man wohl vielleicht jemand eingespannt dafür.

Wann genau hatte sich denn dieser Zeuge gemeldet?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:44
@obskur
Der Zeuge hat sich erst 2011 gemeldet. Der Prozess lief 1986!
Wie soll der Zeuge denn so viele Jahre später, ganz plötzlich auf die Idee gekommen sein ohne von einer weiteren Person, die sich seit Jahren mit dem Fall beschäftigt, darauf gestoßen zu werden?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:45
Hier gibt es übrigens umfangreichere Informationen zum Fall:

http://www.jenssoering.de/trial___error


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:48
@A.lina
21-Tage Regelung ja nur knapp verpasst ;-) nein im Ernst für mich nicht glaubwürdig und auch nicht relevant, kann so oder so nicht entlasten.

In dem Film sieht man am Tatort auch einen sehr guten Handabdruck auf der Couch, konnte der damals einem der Opfer zugeordnet werden?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:49
@A.lina
Danke für den Link, hatte mich vor längerer Zeit schon mal damit beschäftigt und einige Reportagen gesehen, werd den link nochmal studieren.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 11:51
Es handelte sich tatsächlich um 6!! Alibi-Kinokarten.

Elisabeth sagt dazu:
"Haysom sagte im Prozess aus, dass sie an jenem Tage sechs Karten kaufte und alleine drei Filme besuchte, um ein Alibi zu beschaffen. Weiter sagte sie, dass Söring in dem Mietauto nach Lynchburg fuhr, eigenhändig ihre Eltern, die die gemeinsame Beziehung missbilligten, tötete und nur spärlich gekleidet in Unterwäsche und mit einem blutigen Laken zurückkehrte."

Jens sagt dazu:
"Söring hingegen behauptet, er und Haysom seien zusammen nach Washington gefahren, weil sie Heroin kaufen wollte. Er habe die Filme alleine gesehen. Die Eintrittskarten sollten ein Alibi als Schutz vor den Eltern sein, die seit der Flucht ihrer Tochter aus dem Internat deren Verhalten misstrauisch beobachteten."
aus http://www.jenssoering.de/trial___error

Ich sagte an anderer Stelle dazu:
A.lina schrieb:Wie soll man sich denn die Situation mit dem Alibi vorstellen? Hatte Jens erwartet, den Eltern Kinokarten vorzuzeigen als Beweis für "was"?
Die Kinokarten machen als "Alibi" nur Sinn wenn eine bestimmte Zeitspanne abgedeckt werden soll.

Jens hätte doch bei seinem Intellekt darauf kommen sollen dass da was nicht stimmt. Wenn die Eltern Drogenaktivitäten bei ihrer Tochter vermuten würden, dann könnten diese ja auch außerhalb des Kinobesuchs geschehen sein. Wenn ich Mutter wäre würde mir eine Kinokarte nicht als "Beweis" reichen.

Ich hätte ihr genau das erklärt und da dieses "Alibi" für eine nicht vorhandene Drogenaktivität dementsprechend nicht ausreicht, hätte ich sie aus Liebe begleitet um sie zu beschützen. Wieso kommt das mir in den Sinn, aber Jens nicht?
@missmary sagte darafhin:
missmary schrieb:Ich finde auch, dass das Kino sehr löchrig ist. Würde ich wirklich ein Alibi wollen, dann würde ich dafür sorgen, dass sich jemand an mich erinnert. Und für die Eltern ... das Mädchen hatte 24 Stunden am Tag Zeit, Drogen zu nehmen, wo ist der Sinn, den Abend abzudecken.
Jens muss gewusst habe, dass es sich um ein Alibi für einen Mord handelt, ansonsten machen die Kinokarten, die er gekauft hat keinen Sinn.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 12:32
@A.lina


Nu gut, wenn du der Meinung bist , weil Elizabeth Jens um den Finger wickeln konnte, dass sie ihn deshalb dazu brachte, sie zu dieser Tat zu begleiten....... meine Meinung ist es nicht , denn wie sonst soll sie dann im Kino erschienen sein , einen verstörten Eindruck machte , was Jens damals registrierte, sich mehrmals wiederholte, sie habe ihre Eltern umgebracht......und was Jens noch im Kino registrierte, dass sie andere Klamotten anhatte als bei ihrer Abreise.........aber auch diese Aussagen müssen ja nicht stimmen .....können gelogen sein..
Jens stand mit Elizabeth erst am Anfang einer bizarren Beziehung , noch in der Phase mit der rosaroten Brille ,in der er nicht ahnte , was in dieser "schicksalhaften" Beziehung auch ohne diesen Doppelmord auf ihn noch zugekommen wäre und ich betone absichtlich diesen Ausdruck "schicksalhaft" , denn nicht er hat sie sich ausgesucht , sondern sie ihn für sich.

Und ja, diese Win-win- Situation sehe ich durch den Kontakt der beiden Täter mit Drogen, denn in einem Drogenrausch konnte das alles am einfachsten durchgezogen werden, womit ich Jens in keinster Weise in Verbindung bringen kann. Er hatte einen großen Fehler, war furchtbar NAIV , was übrigens den meisten Borderliner- Beziehungsopfern überstülpt wird, nach der Methode, wie wie es @stupormundi vorbrachte, aber dazu etwas später........

Und so ist es nun mal, dass bei den Tätern nie nach ihren vorangegangenen Peinigern gefragt wird .......Elizabeths Mutter lebte ja nicht mehr, also konnte man diesen "Part" in dem Verfahren unter den Tisch fallen lassen.........weshalb Elizabeth mit daran beteiligt war und weshalb sie ihre Eltern dann nicht versucht hat zu schützen...... davon habe ich auch nirgendwo gelesen.

Ich habe über Gail Marshall auch Artikel gesucht und gefunden, weil ich mir erhoffte , dass sie ihre Meinung mehr begründete....... sie wird ihre Gründe gehabt haben, weshalb sie es nicht tat.

Und zu dir @stupormundi, man könnte meinen, du bist jemand vom "Fach" denn genau mit deiner formulierten Frage, wie gestört muss dann Jens gewesen sein, mit Elizabeth so eine Beziehung zu führen.......??
Diese vorwurfsvolle Frage haben nämlich unsere "Fachleute" im Gepäck als "Verlegenheitsfloskel" , wenn sie nicht mehr wissen, was sie sagen sollen auf die Frage, wie es dazu kommen konnte....??, weshalb und wieviel gestörte Menschen eigentlich frei herum laufen !?!

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Gegensätze sich anziehen und gerade in diesen Beziehungen trifft das am meisten zu, in denen dann, wenn sich der Borderliner -Part. sicher ist, ihre Maske in der Beziehung fallen lassen. Elizabeth hat ihre Maske fallen lassen, indem sie Jens mit in ihre Tragödie hinein zog , ihn als Komplize bezichtete, doch erst dann, als er tief genug mit hineingezogen war und sie bemerkte, dass er ihr doch nicht helfen konnte.....tja, das ist ganz typisch für narzisstische Borderliner.

Man braucht sich doch nur die Geschichte von Debbie Milke vornehmen, wenn diejenigen über dich "richten "dürfen", die dir vorher geschadet haben......


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 12:45
bellady schrieb:meine Meinung ist es nicht , denn wie sonst soll sie dann im Kino erschienen sein , einen verstörten Eindruck machte , was Jens damals registrierte, sich mehrmals wiederholte, sie habe ihre Eltern umgebracht......und was Jens noch im Kino registrierte, dass sie andere Klamotten anhatte als bei ihrer Abreise.........aber auch diese Aussagen müssen ja nicht stimmen .....können gelogen sein..
Natürlich können solche Aussagen gelogen sein, deshalb macht es wenig Sinn diese herzunehmen als Begründung, woran zu glauben. Diese Aussagen müssen glaubhaft belegt werden, sonst sind sie nichts Wert meiner Meinung nach.
bellady schrieb:.tja, das ist ganz typisch für narzisstische Borderliner.
Ist das wieder einer deiner Ferndiagnosen oder kannst du das belegen?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 12:56
@bellady
Ich habe nicht behauptet dass einer von beiden überhaupt die Vorstellungen besucht hat.
Vielleicht wurden die Karten vorher gekauft, vielleicht hat sie jemand anderes für sie gekauft oder vielleicht wurden sie auch nur vorm Kino aus dem Müll gefischt? Da gibt es viele Möglichkeiten.

Und wie du sagst, Jens Aussagen müssen ja nicht zwangsläufig stimmen - ebenso wenig die von Elisabeth.

Das hier verstehe ich leider nicht:
bellady schrieb:Und ja, diese Win-win- Situation sehe ich durch den Kontakt der beiden Täter mit Drogen, denn in einem Drogenrausch konnte das alles am einfachsten durchgezogen werden, womit ich Jens in keinster Weise in Verbindung bringen kann. Er hatte einen großen Fehler, war furchtbar NAIV , was übrigens den meisten Borderliner- Beziehungsopfern überstülpt wird, nach der Methode, wie wie es @stupormundi vorbrachte, aber dazu etwas später........
Kontakt welcher beider Täter mit Drogen?
Von welcher Win-Win-Situation spricht du?

Und wie meinst du das hier:
bellady schrieb:Ich habe über Gail Marshall auch Artikel gesucht und gefunden, weil ich mir erhoffte , dass sie ihre Meinung mehr begründete....... sie wird ihre Gründe gehabt haben, weshalb sie es nicht tat
Welche Gründe gibt es denn dafür, dass sie ihre Meinung nicht begründet???


Du sagtest:
bellady schrieb:Es ist ein offenes Geheimnis, dass Gegensätze sich anziehen und gerade in diesen Beziehungen trifft das am meisten zu, in denen dann, wenn sich der Borderliner -Part. sicher ist, ihre Maske in der Beziehung fallen lassen. Elizabeth hat ihre Maske fallen lassen, indem sie Jens mit in ihre Tragödie hinein zog , ihn als Komplize bezichtete, doch erst dann, als er tief genug mit hineingezogen war und sie bemerkte, dass er ihr doch nicht helfen konnte.....tja, das ist ganz typisch für narzisstische Borderliner.
Du sagst selbst, dass du der Meinung bist, dass Elizabeth Jens in ihren Plan mit hinein zog. Wie kommst du drauf, dass sich dieses hinein ziehen nur auf die "Komplizenschaft" begrenzt?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 13:00
Ich finde eine Sache sehr widersprüchlich.

Im Video-Interview gibt Gail Marschall persönlich an, Jens von der Hochschule an der sie unterrichtete und er studierte gekannt und geschätzt zu haben, bei http://www.jenssoering.de/trial___error wird gesagt, sie habe angegeben Jens nie getroffen zu haben.

Was stimmt denn nun?

ich glaube das ist etwa bei Minute 15:18



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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 13:05
@bellady

Hier nochmal kurz der link bezüglich der Stellungnahme von Gail Marshall:

1.

Dort ab Minute 6.00 bis Minute 8.00 erläutert Gail Marshall daß sie sämtliche Prozeßakten durchgesehen hat und daß sie nach Durchsicht aller Akten erkennen konnte, daß der damalige Anwalt von Jens grobe Fehler begangen hat, ohne die Jens überhaupt nicht verurteilt worden wäre.

Dem damaligen Anwalt von Jens wurde übrigens später die Zulassung als Anwalt entzogen, u.a. aufgrund der Fehler, die er in seinem Fall begangen hat.

2.

Ab Minute 28.00 bis Minute 31.00 erläutert Gail Marshall, daß der Jury damals vorenthalten wurde, daß der Sockenabdrucksbeweis völlig unwissenschaftlich war.

Und daß dies der ausschlaggebende Beweis war, aus dem Jens damals überhaupt verurteilt wurde.

3.

Ab Minute 47.30 erläutert Gail Marshall nochmal, daß Jens Söring ohne die damaligen Anwaltsfehler heute mit Sicherheit frei wäre, da die Jury ohne die Anwaltsfehler aufgrund von reasonable doubt schon damals frei gesprochen hätten und er garnicht erst verurteilt worden wäre.

Außerdem äußert sie sich noch zum Thema "Falsche Geständnisse".

4.

Ab Minute 52.00 weist Gail Marshall daraufhin, daß anhand der Beweislage einer der beiden ganz klar ein Alibi hatte und zur Tatzeit in Washington war.

Also die Auffassungen von @A.lina @stupormundi und @missmary, die der Auffassung sind, daß die Tat von beiden begangen wurde, wird hier von Gail Marshall anhand der Beweislage widerlegt.

Also nur einer von beiden war zur Tatzeit in Lynchburg und der andere hatte ein Alibi und war in Washington.


Dies wird ja auch nochmal durch den Zeugen Tony Buchanan, der nach der Tat Elizabeth mit einem jungen Mann gesehen hat, der definitiv nicht Jens war, bestätigt.

Auch anhand der DNA beweise wird bestätgt, daß Jens nicht am Tatort war, aber es gab DNA einer fremden Person, also die DNA des zweiten Täters, der definitiv nicht Jens war.

Auch das damalige, von der Staatsanwaltschaft unterschlagene, FBI täterprofil weist eindeutig auf Elizabeth und entlastet Jens, was ja auch der Grund dafür war, daß die Staatsanwaltschaft dies damals unterschlagen hatte.

@obskur

All die o.g. Beweise, sowie auch der neue Zeuge Tony Buchanan und die neuen DNA beweise sowie das FBI täterprofil, daß die Staatsanwaltschaft damals unterschlagen hatte, haben sich jedoch erst nach der 21 Tage Frist herausgestellt und konnten deshalb nie vor Gericht gebracht werden.

Vgl. hierzu auch den Fall Debra Milke, wo sich auch alle Beweise erst teilweise nach vielen Jahren herausgestellt haben und nicht innerhalb einer Frist von 21 Tagen.





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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 13:07
@bellady
bellady schrieb:Man braucht sich doch nur die Geschichte von Debbie Milke vornehmen, wenn diejenigen über dich "richten "dürfen", die dir vorher geschadet haben......
Dass der Prozess nicht wirklich korrekt abgelaufen ist bestreitet ja keiner.
Das darf uns aber auch nicht daran hindern, dass wir uns über die Schuldfrage ein eigenes Bild machen, oder?

Der Debbie Milke Fall tut hier nichts zur Sache. Aber ich möchte kurz sagen, dass ich persönlich Debbie Milke für unschuldig halte - anders wie Jens.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 13:34
Ich finde das Ding ist bereits mit dem Geständnis in den Brunnen gefallen, für mich auch der Hauptaspekt, warum ich von seiner Schuld beinahe überzeugt bin. Die Begründung seinerseits überzeugt mich kein bisschen, weil er ist sehr schlau, sehr gebildet und hatte zudem genug Zeit im Vorfeld abzuklären, ob er als Diplomatensohn tatsächlich Immunität erfahren wird.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 13:44
@Jessica-
Das was du unter Punkt 1-3 schreibst, sind formelle Fehler und persönliche Verfehlungen beteiligter Personen, und diese sagen rein gar nichts über die Schuldfrage aus.

Zu Punkt 2:
Jessica- schrieb:Ab Minute 28.00 bis Minute 31.00 erläutert Gail Marshall, daß der Jury damals vorenthalten wurde, daß der Sockenabdrucksbeweis völlig unwissenschaftlich war.

Und daß dies der ausschlaggebende Beweis war, aus dem Jens damals überhaupt verurteilt wurde.
Es ist müßig sich ständig wiederholen zu müssen. Zum Sockenabdruck sagte ich schon:
Und was soll das dann aussagen, wenn der Abdruck nicht Jens zugeordnet werden kann?
etwa dass Jens nicht dort war?
War denn dann Elizabeth auch nicht dort? Von ihr wurden ebenfalls keine Fingerabdrücke oder ähnliches am Tatort gefunden.
Also ich hab den Sockenabdruck in dieser Reportage gesehen:
Mich hat der vergleich überzeugt, wobei ich zugebe, der Sockenabdruck ist jetzt nicht so einmalig, dass er außschließlich zu Jens passen würde. Aber auschließen, dass es sein Sockenabdruck ist kann ich nicht. Du etwa?
Es könnte ja auch Elizabeths Abdruck sein. Würde das dann etwa ausschließen, das Jens mit am Tatort war?
Wie ich mittlerweile herausgefunden habe, ist sogar davon auszugehen, dass es tatsächlich Elizabeths Abdruck war. Siehe hier: http://www.jenssoering.de/trial___error

Wie soll das denn bitte ein "Beweis", oder überhaupt nur ein Indiz dafür sein, dass Jens nicht am Tatort war?

@Jessica-
Jessica- schrieb:Ab Minute 47.30 erläutert Gail Marshall nochmal, daß Jens Söring ohne die damaligen Anwaltsfehler heute mit Sicherheit frei wäre, da die Jury ohne die Anwaltsfehler aufgrund von reasonable doubt schon damals frei gesprochen hätten und er garnicht erst verurteilt worden wäre.
Außerdem äußert sie sich noch zum Thema "Falsche Geständnisse".
Ich stimme dir bedingt zu, dass Jens ohne diese Anwaltsfehler tatsächlich eine Chance gehabt hätte nicht hinter Gitter zu kommen. Einfach weil es nur Indizien und keine Beweise für seine Schuld gab. Ebenso gibt es aber auch keine Beweise für seine Unschuld!

Zu diesem hier:
Jessica- schrieb:Ab Minute 52.00 weist Gail Marshall daraufhin, daß anhand der Beweislage einer der beiden ganz klar ein Alibi hatte und zur Tatzeit in Washington war.
Also die Auffassungen von @A.lina @stupormundi und @missmary, die der Auffassung sind, daß die Tat von beiden begangen wurde, wird hier von Gail Marshall anhand der Beweislage widerlegt.
Gar nichts wiederlegt Gail Marshall. Hier haben schon mehr als eine Person geschrieben, welche Möglichkeiten es für die Beschaffung dieses Alibis gegeben hätte. Soll ich das jetzt auch alles reinkopieren oder liest du auch mal selbst?
Welche "Beweise" gibt es denn dafür, dass einer von beiden die Filme gesehen hat? Keiner von beiden muss die Vorstellung tatsächlich besucht haben. Die Karten können vorher gekauft worden sein, von jemandem besorgt worden sein, oder wurden schlicht und einfach vor dem kino aufgesammelt. (Mülleimer, Eingangsbereich, Getränketische o.ä.)

Im Gegensatz dazu steht, dass es ganz krass unglaubwürdig ist, dass Jens 2x3 Kinokarten besorgt, obwohl er die Vorstellung nur alleine besucht, nur um ein angebliches Alibi für deren Eltern zu haben.

Ich sagte dazu schon:
A.lina schrieb:Wie soll man sich denn die Situation mit dem Alibi vorstellen? Hatte Jens erwartet, den Eltern Kinokarten vorzuzeigen als Beweis für "was"?
Die Kinokarten machen als "Alibi" nur Sinn wenn eine bestimmte Zeitspanne abgedeckt werden soll.
Jens hätte doch bei seinem Intellekt darauf kommen sollen dass da was nicht stimmt. Wenn die Eltern Drogenaktivitäten bei ihrer Tochter vermuten würden, dann könnten diese ja auch außerhalb des Kinobesuchs geschehen sein. Wenn ich Mutter wäre würde mir eine Kinokarte nicht als "Beweis" reichen.
Ich hätte ihr genau das erklärt und da dieses "Alibi" für eine nicht vorhandene Drogenaktivität dementsprechend nicht ausreicht, hätte ich sie aus Liebe begleitet um sie zu beschützen. Wieso kommt das mir in den Sinn, aber Jens nicht?
@missmary
sagte daraufhin:
Ich finde auch, dass das Kino sehr löchrig ist. Würde ich wirklich ein Alibi wollen, dann würde ich dafür sorgen, dass sich jemand an mich erinnert. Und für die Eltern ... das Mädchen hatte 24 Stunden am Tag Zeit, Drogen zu nehmen, wo ist der Sinn, den Abend abzudecken.

Kannst du bitte mal dazu Stellung nehmen liebe @Jessica- ?

Du fängst tatsächlich schon wieder mit dieser Leier an:
Jessica- schrieb:Dies wird ja auch nochmal durch den Zeugen Tony Buchanan, der nach der Tat Elizabeth mit einem jungen Mann gesehen hat, der definitiv nicht Jens war, bestätigt.
Hast du eigentlich überhaupt gelesen, wieviele Personen dir schon daraufhin geantwortet haben?
@stupormundi

stupormundi schrieb:
Was mir nach dem Durchlesen des Treads (kannte den Fall noch nicht bisher) etwas komisch vorkommt, ist die Geschichte mit dem Automechaniker.

Dass die Freundin mit einem blutbesudelten Auto zu einer Werkstatt fährt, dazu noch den vermeidlichen Mittäter dabei hat und ein blutiges Messer im Auto lässt, kommt mir schon etwas seltsam vor.
Gut, Blutflecken kriege ich vielleicht nicht so einfach aus dem Polster raus, aber das Tatmesser? Und den Komplizen auch mitnehmen, das ist doch komisch, oder?

@diegraefin

diegraefin schrieb:
Die Geschichte mit dem Wagen in der Werkstatt glaube ich nicht. Wer bringt denn bitte Monate nach einem begangenen Mord einen Wagen in DEM Zustand in die Werkstatt mit Blut und blutverschmiertem Messer im Fußraum?

@missmary

MissMary schrieb:
Die Geschichte mit der Werkstatt macht überhaupt keinen Sinn. Da stimme ich dir völlig zu.

(1) Tatmesser, 2. Täter und viel Blut? Was fehlt noch? Eine Leiche auf dem Rücksitz? Wenn ich das
beobachte, dann rufe ich die Polizei. Es war ja auch ein Leihwagen, wenn ich mich richtig erinnere. Da wäre das doch bei der Übergabe aufgefallen

(2) Klar findet in der Drogenszene viel Kriminalität statt. Da geht es aber Gebiets- und Marktkontrolle. Menschen werden oft erschossen. Das in dem Haus ist ein klassisches Beziehungsdelikt. Mit dem Messer, viel Nähe, ein totaler Overkill. Kein Raub. Kein klassisches Drogendelikt.

Warum sollte einer aus der Drogenszene jemandem bei einer Straftat behilflich sein, der gerade am Aussteigen ist? Und eine Straftat begehen, auf die der elektrische Stuhl steht? Da fehlt die win:win Situation.


Vielleicht wurde er geschmiert oder wollte sich einfach nur wichtig machen.
Ich sehe die Aussage also nicht als unumstößlichen Fakt an. Was siehst du denn da als Fakt? @Jessica- ?
@obskur schrieb
obskur schrieb:Was mich wundert ist, dass man die 21-Tage Regelung nicht einhalten konnte. Klar klingt das für uns erstmal extrem wenig, aber wenn es dort so im Gesetz steht, dann hat das die Verteidigung und sicher auch alle, die ihn unterstützt haben incl. Ihm selber vorher gewusst.
Ich antwortete darauf:
Vielleicht hat man die Regelung nicht einhalten können, weil es den "Zeugen" schlicht und einfacheerst nach der Verurteilung gab. Vielleicht hat man 2011 nochmal alle Register gezogen um Jens freizubekommen und hat einen "Zeugen" aus dem Hut gezaubert und geschmiert?

Sag mal @Jessica- bist du denn echt nicht in der Lage auf die Dinge einzugehen? Wo ist denn diese
Jessica- schrieb:Rhetorik
von der du gesprochen hast?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 13:58
@Jessica-
Jessica- schrieb:die neuen DNA beweise sowie das FBI täterprofil, daß die Staatsanwaltschaft damals unterschlagen hatte, haben sich jedoch erst nach der 21 Tage Frist herausgestellt und konnten deshalb nie vor Gericht gebracht werden.
Ich habe dich schon mal gefargt: Von welchen DNA-"Beweisen" sprichst du? Bitte antworte mal!

Du tust ja gerade so, als sei an Tag 26 jemand mit einem neuen Beweis um die Ecke gekommen. Nein, der "Zeuge" meldete sich 25 Jahre!!! später.
Was soll denn Grund dafür sein. Besteht denn nicht die Möglichkeit, dass dieser Zeuge Geld für diese erfundene Aussage bekommen hat oder sollte - dass er also geschmiert wurde? Wie kannst du das ausschließen?

Es gibt bei der Aussage so einige Unstimmigkeiten. Hast du denn nicht gelesen, was andere dazu schreiben. Geh doch bitte mal darauf ein und zieh hier nicht immer wieder die selbe stumpfsinnige Leier ab.

@stupormundi
stupormundi schrieb:Dass die Freundin mit einem blutbesudelten Auto zu einer Werkstatt fährt, dazu noch den vermeidlichen Mittäter dabei hat und ein blutiges Messer im Auto lässt, kommt mir schon etwas seltsam vor.
Gut, Blutflecken kriege ich vielleicht nicht so einfach aus dem Polster raus, aber das Tatmesser? Und den Komplizen auch mitnehmen, das ist doch komisch, oder?
Comtesse schrieb:Die Geschichte mit dem Wagen in der Werkstatt glaube ich nicht. Wer bringt denn bitte Monate nach einem begangenen Mord einen Wagen in DEM Zustand in die Werkstatt mit Blut und blutverschmiertem Messer im Fußraum?
Was macht für dich diese Zeugenaussage glaubwürdig?


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 14:08
@obskur
obskur schrieb:In dem Film sieht man am Tatort auch einen sehr guten Handabdruck auf der Couch, konnte der damals einem der Opfer zugeordnet werden?
Ich weiss es leider nicht. Auf der Seite "Friends of Jens" ist allerdings zu Lesen:
Aber als die Polizei einige Wochen später anfing, sich auf Söring und Elizabeth Haysom zu konzentrieren, flohen die beiden außer Landes. Haysom hatte Blutproben und Fuß- und Fingerabdrücke abgegeben, Söring nicht: eine Tatsache, die die Untersuchungskommision später als einen Schuldbeweis gegen ihn verwenden sollte.
Sehr schade übrigens, dass sich keine unparteiischen Berichte zu dem Fall finden lassen. Aber ist natürlich klar, dass nur die welche Jens unterstützen Berichte zum Fall veröffentlichen.
Sehr viele, vorallem frauen haben Briefkontakt zu Jens und organisieren sich im sogenannten "Freundeskreis"

Jessica ist mir leider immer noch die Antwort schuldig, ob sie da dazu gehört. Ist ja nichts Schlimmes, aber wäre interessant zu wissen, ob sie da mehr Hintergrundinfos hat.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 14:22
Kennt eigentlich jemand das Buch von Ken Englade zum Fall ("Wo alles Mitleid endet")? Ich habe es mir gerade mal bestellt, weil ich mal was über den Fall lesen will, was nicht aus der Feder vom verurteilten Mörder selbst stammt. ;)


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 14:22
@Jessica-
Nochmal zu diesen DNA-Beweisen
Laut Analysezertifikat kann nicht ausgeschlossen werden, dass das am Tatort gefundene, nicht
identifizierte Blut einer männlichen Person – das nicht von Jens Söring stammt –, möglicherweise
von Derek Haysom (eines der Opfer) stammt, da das VDFS bedauerlicherweise keine
Referenzprobe von Derek Haysoms Blut zurückbehalten hat.
aus http://q.b5z.net/i/u/7000525/f/DNS/Brief_von_Gail_Ball_an_Gouverneur_McDonnell_-_19.01.2011.pdf

Damit ist diese angebliche Beweis nun aber endgültig vom Tisch.


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23.01.2015 um 14:22
@Jessica-
Nochmal zu diesen DNA-Beweisen
A.lina schrieb:Laut Analysezertifikat kann nicht ausgeschlossen werden, dass das am Tatort gefundene, nicht
identifizierte Blut einer männlichen Person – das nicht von Jens Söring stammt –, möglicherweise
von Derek Haysom (eines der Opfer) stammt, da das VDFS bedauerlicherweise keine
Referenzprobe von Derek Haysoms Blut zurückbehalten hat.
aus http://q.b5z.net/i/u/7000525/f/DNS/Brief_von_Gail_Ball_an_Gouverneur_McDonnell_-_19.01.2011.pdf

Damit ist diese angebliche Beweis nun aber endgültig vom Tisch.


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