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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:04
@diegraefin
Ich kenne das Buch nicht, es würde mich aber ebenso interessieren mal was aus einer eher neutralen Feder zu lesen.

Alle Berichte sind tatsächlich aus der Richtung Pro-Fraktion oder ihm selber.


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htrapped
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:09
@A.lina
ein DNA Vergleich des gefundenen "fremden" Blutes- selbst beim Fehlen einer Referenzprobe vom Opfer (Vater) - könnte doch über den Vergleich mit der DNA der blutsverwandten Tochter bestätigt oder ausgeschlossen werden.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:16
@Jessica-



Das meinte ich ja : Die Ermittlungen entscheiden scheinbar, nicht wie und was passiert ist - auch bei Debbie.....

Da kommt doch diese 21-Tage- Frist ganz gelegen, die kaum jemand einhalten kann , wenn man es zum Teil dann noch mit solchen Anwälten zu tun hat.

@diegraefin

Ja, dieses Buch würde mich auch interessieren . Mit Mitleid kann man da nicht zufrieden sein.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:17
@htrapped
Das könnte tatsächlich gemacht worden sein, aber wenn das gemacht wurde, wird uns das Ergebnis vom Freundeskreis wohl vorenthalten.
Und was sagt uns das?
Es wurde entweder kein Vergleich gemacht, oder das Ergebnis zeigt etwas, was Jens dann nicht entlasten würde.

Hier ist die Seite von den "Friends of Jens", da wird auch über die "Beweis"-DNA berichtet:
http://www.jenssoering.de/information

Du musst ganz unten das Domkument lesen, da fallen die Beschönigungen weg und es geht tatsächlich um die (nichtvorhandenen) Fakten.
http://q.b5z.net/i/u/7000525/f/DNS/Brief_von_Gail_Ball_an_Gouverneur_McDonnell_-_19.01.2011.DE.pdf


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:21
@bellady
Ja, die 21-Regel ist echt doof.
Aber selbst wenn es diese Regel nicht gäbe, welche Beweise sollten denn vorliegen die Jens entlasten und somit für ein "Wiederaufnahmeverfahren" sprächen?

Das ist doch auch in Deutschland nicht anders, wenn man will, dass es ein Wiederaufnahmeverfahren gibt, braucht es Erkenntnisse oder Beweise, die den Angeklagten tatsächlich entlasten.
Diese gibt es hier aber nicht.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:21
Lasst uns doch mal den Fall von Debbie hier nicht immer mit rein ziehen, die haben so garnichts miteinander, ausser dass beide deutsche waren, die in Amerika einen Prozess verloren haben.


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:31
@A.lina

...doch im vorliegenden Fall gibt es soviele Erkenntnisse und Beweise, die Jens entlasten, daß daraufhin Timothy Kaine einer Haftüberstellung zugestimmt hatte und eine Haftüberstellung wird nur in ganz ganz seltenen Fällen angewandt.

Der Grund, daß Jens einer dieser ganz ganz seltenen Fälle war, wo ein Gouverneur eine Haftüberstellung durchführen wollte, lag darin begründet, daß es extrem viel Beweise für reasonable doubt zu seinen Gunsten gibt.

Und eine Wiederaufnahme ist in Jens Fall juristisch nicht möglich, da neue entlastende Beweise innerhalb einer 21 tägigen Frist nach Verkündung des Urteils hätten vorgelegt werden müssen.

Nach Ablauf dieser 21 Tage könnte Jens nur noch freikommen, wenn der damalige Komplize oder Elizabeth selber ein Geständnis ablegen würde.

Beweise für "reasonable doubt", die es in Massen gibt, können nach Ablauf der 21 Tage nicht mehr zugelassen werden.

Du verstehst das ganze Virginianische Rechtssystem nicht.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:34
@obskur

Das will ja eigentlich auch keiner , die beiden Fälle zusammen bringen - und doch haben sie etwas gemeinsames - bei beide gab es Fehler am Anfang bei der Weichenstellung der Verfahren .

Bei Jens ein schlechter Anwalt , bei Debbie das unseriöse Vorgehen beim Verhör .


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:38
@Jessica-
Was sind denn bitte die vielen Erkenntnisse und "Beweise"?

Hast du wieder nicht gelesen?

Die DNA kanns nicht sein

Laut Analysezertifikat kann nicht ausgeschlossen werden, dass das am Tatort gefundene, nicht
identifizierte Blut einer männlichen Person – das nicht von Jens Söring stammt –, möglicherweise
von Derek Haysom (eines der Opfer) stammt, da das VDFS bedauerlicherweise keine
Referenzprobe von Derek Haysoms Blut zurückbehalten hat.
aus http://q.b5z.net/i/u/7000525/f/DNS/Brief_von_Gail_Ball_an_Gouverneur_McDonnell_-_19.01.2011.pdf

Und der "Zeuge" kann auch kein Beweis sein. (darüber haben wir jetzt aber echt schon zur Genüge geschrieben. hast du es denn gelesen??)

Also nenne bitte die "Beweise"!


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htrapped
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 15:43
@A.lina, danke für die Links, die muss ich mir mal bei genügend Zeit genauer durchlesen.

ich meine nur, dass z.B. das "Nicht-Vorhanden-Sein" einer DNA am Tatort nicht automatisch für die Unschuld eines Verdächtigen spricht (wenn natürlich das Opfer ein Haarbüschel des Täters in der Hand hält ist die Sache eindeutig)


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 16:25
Ich verfolge die Geschichte von Söring schon länger. Es soll ja dieses Jahr eine Verfilmung geben, „Das Versprechen“ bzw. „The promise“. Bei vimeo.de gab es bis vor ein paar Tagen den Trailer zum Film, leider ist dieses Video inzwischen als „privat“ markiert. Bei youtube hab ich es nicht finden können. Weiß jemand, wo sonst dieses Video noch liegt? Im Trailer war u. A. auch der Vater von JS zu sehen, wie er im Gerichtssaal der Verhandlung beiwohnt.


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 16:41
@A.lina

Bei Leuten wie dir bin ich froh, daß wir in Deutschland kein Geschworenensystem nach dem Vorbild der angelsächsischen Staaten haben, "mit 12 deutschen Michels", die über Recht oder Unrecht entscheiden dürfen.


Du verstehst einfach nicht den Unterschied zwischen Beweisen für eine Unschuld und Beweisen für reasonable doubt.

Jens muß als Angeklagter in einem Strafprozeß nicht beweisen, daß er unschuldig ist, sondern im Gegenteil die Staatsanwaltschaft muß ZWEIFELSFREI, also OHNE reasonable doubt die Schuld eines Angeklagten beweisen.

Deine gesamten bisherigen Argumente zielen immer darauf ab, daß Jens als Angeklagter zweifelsfrei seine Unschuld beweisen muß.

Es geht jedoch nur um reasonable doubt und die gesamten Indizien, Fakten, neuen und alten Beweise etc...zeigen ganz klar, daß es in seinem Fall reasonble doubt gibt.

Und im Fall von reasonable doubt muß ein Angeklagter in einem Strafprozeß freigesprochen werden, was in Deutschland übrigens genauso ist.


Aber nochmal kurz zur 21 Tage Regel.

Es gab im Fall Jens Söring mal die Möglichkeit der Berufung.

Und rate mal, wer diese Anhörung für eine Wiederaufnahme geleitet hat.

Richtig, es war derselbe Richter Sweeny, der schon für den ersten Prozeß zuständig war und der schon vor Beginn des ersten Prozesses in Interviews gesagt hat, daß er Jens verurteilen werde.

Also ein Richter, der bereits VOR dem Prozeß sagt, daß ein Angeklagter von ihm verurteilt wird.

Dann stelle sich heraus, daß dieser Richter ein alter Freund eines der beiden Opfer war.

Dadurch stand schonmal fest, daß Jens kein faires Verfahren haben würde.

Während des ersten Prozesses hat dieser Richter Sweeny dann alle Anträge der Verteidigung abgelehnt, u.a. auch betreffs der Einweisung der Jury etc...

Soweit so schlecht.

Jetzt kommen wir zu der 21 Tage regel.

Nachdem diese abgelaufen war, konnten keine Beweise für reasonable doubt mehr beigebracht werden.

Also fand nur noch eine Anhörung statt, wo über eine Wiederaufnahme entschieden werden konnte.

In dieser Anhörung ging es auch darum daß die korrupte Staatsanwaltschaft wichtige Fakten im ersten Prozeß unterschlagen hatte, wo der Anwalt von Jens argumentiert hat, daß die Jury bei Kenntnis dieser Fakten anders entschieden hätte.

Richter Sweeny traf dann eine sprichwörtlich salomenische Entscheidung in dem er zugab, daß es korrekt sei, nämlich daß die Staatsanwaltschaft im ersten Prozeß tatsächlich Fakten unterschlagen habe, aber dies sei für ihn irrelevant.

Und mit dieser Begründung hat ein Richter, der bereits für den ersten Prozeß zuständig war und der Jens schon VOR dem ersten Prozeß VOR Beginn des Prozesses schuldig gesprochen hatte, die Möglichkeit auf eine Wiederaufnahme durch Jens abgelehnt.

Derselbe Richter Sweeny, der ein guter Freund eines der beiden Opfer war.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 16:42
Das Buch heißt "Wo alles Mitleid endet", ein True Crime Buch von Ken Englade, man bekommt es gebraucht für kleines Geld bei eBay. Es behandelt nur diesen Fall sehr ausführlich auf ca. 230 Seiten.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 16:55
Gibt es eigentlich das Urteil irgendwo zu lesen? Hab jetzt gesucht, aber finde es nicht, es gehört ja eigentlich auf seine Internetseite, wenn er wirklich Transparenz zeigen will. Oder es ist nicht erlaubt.


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Der Fall Jens Söring

23.01.2015 um 23:30
@Jessica- Komm doch bitte mal vom hohen Ross herunter und antworte auf Fragen. Du wirst die
gleichen Sachen wieder und wieder gefragt ... und antwortest nicht. Und passt das nicht
in dein Schema, weil du Jens für unschuldig hältst?


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Der Fall Jens Söring

24.01.2015 um 00:27
@missmary

Was brauchst du eigentlich noch für "Beweise" ......?
Es tun sich da doch immer mehr Abgründe auf , je länger man sich mit dem Fall beschäftigt ....
Dann stellte sich heraus , dass der Richter ein alter Freund der Opfer war........

.....und dieser Richter hat natürlich auch nicht bemerkt , wie zerrüttet des Verhältnis von Elizabeth zu ihren Eltern war.....??


@Jessica-

Dabei fiel mir noch ein , Jens hatte die Eltern von E. bis zum Mord nur einmal gesehen.......meine aber auch gelesen zu haben, dass Elizabeths Vater danach die beiden auseinander bringen wollte ..... vllt war das für E. der Anlass zu diesem Plan , hat das Fass bei ihr zum Überlaufen gebracht, und Jens konnte man deshalb auch ein Motiv anhängen.....?!


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Der Fall Jens Söring

24.01.2015 um 06:08
Nun haben sich ja durchaus verschiedenste Instanzen mit dem Söring Fall beschäftigt (es ist natürlich nicht so, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, gegen das Urteil vorzugehen, es gibt Berufung, Revision usw. Daher spielt auch die hier immer wieder vorgebrachte "21 Tage Regel" nicht so eine entscheidende Rolle, wie es hier manchmal scheint). Soering hat Berufung vor der Berufungsinstanz eingelegt, die verworfen wurde, dann Revision vor dem obersten Gerichtshof Virginias, die ebenfalls verworfen wurde, dann Revision vor dem obersten Gerichtshof der USA (Az. 04-6766, Soering v. Powell, die auch wieder verworfen wurde, dazu eben eine habeas petition, die mit dem deutschen Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren vergleichbar ist, die abgelehnt wurde, daraufhin wieder Berufung vor dem obersten Gericht Virginias (Soering v. Deeds, Az. 499 SE 2d 514), die auch wieder abgelehnt wurde usw. Es ist also bei weitem nicht so, dass er keine Chance hatte, verschiedenen Gerichten sein Anliegen vorzutragen. Im Gegenteil, wie er auf seiner eigenen webseite schreibt:
Soering, who is up for parole for the first time this year, has filed roughly a dozen appeals and petitions since he has been incarcerated, asking that his conviction be overturned.
http://jenssoering.com/appeal_rejected


Für diejenigen, die sich für Fakten interessieren und nicht schon eine vorgefertigte Meinung haben, ist es vielleicht interessant, sich noch einmal die Begründung für die Ablehnung der habeas petition durch den obersten Gerichtshof Virginias in Erinnerung zu rufen:
Additionally, in order to entertain a reasonable doubt based on the theory that the Haysoms were murdered by Albright or Shifflett, or both, acting with Elizabeth, the jury would have to disregard the overwhelming evidence presented at Soering's criminal trial that he alone committed the murders. For example, he confessed repeatedly in great detail, and the majority of those details fit the facts developed by the criminal investigation: the slashing of the victims' throats compatible with the manner he said he held the knife; the injuries he sustained during the violence at the time of the murders, which injuries were later observed at the funeral; the exterior lights left burning by the murderer controlled by a switch in a back bedroom, a location unknown to a stranger to the home like Soering, but known to a family member like Elizabeth; and documentary evidence (letters and diary entries) implicating him in the crimes, just to mention a few of the many circumstances consistent with his confessions. Moreover, Soering had a motive to kill his lover's parents, who opposed his relationship with their daughter. And, his flight to Europe after avoiding the police, resulting in the forfeiture of valuable scholarships, is also consistent with his admitted guilt.
http://scholar.google.com/scholar_case?case=10108351233001576532&q=Soering&hl=en&as_sdt=4,47

Entscheidend war für das Gericht, dass er in seinem Geständnis detailliertes Tatwissen zeigte, das nach Auffassung des Gerichts ungewöhnlich wäre, wenn er nicht am Tatort gewesen wäre. Das ist ein recht schwer wiegendes Argument.


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

24.01.2015 um 07:39
@Rick_Blaine

Du schreibst, daß für das Gericht sein Geständnis entscheidend war, da dies detailliertes Tatwissen gezeigt habe.

Völlig falsch, die Jury hat ihn nicht mal ansatzweise aufgrund seines Geständnisse verurteilt, sondern aufgrund eines Sockenabdrucks am Tatort, also einem Beweis, der sich später als falsch herausstellte, was die Jury aber damals nicht wußte und was aufgrund der 21 Tage regel auch später nicht mehr vorgebracht werden konnte, im Rahmen der Wiederaufnahmeanträge.

Offensichtlich hast du selber KEINERLEI Kenntnisse über den Fall, sonst wüßtest du, daß sein falsches Geständnis etliche !!!! falsche Punkte enthielt, die der wahre Täter nicht begangen hätte.

All dies war der damaligen Jury bereits bekannt, was der Grund dafür war, daß die damalige Jury sein falsches Geständnis bei ihrer Entscheidung nicht berücksichtigt hatte.


Die Tatsache, daß du dir all dies nicht bekannt ist, ZEIGT BEREITS, daß du noch NICHT EINMAL rudimentäre Kenntnisse über den Fall Söring hast und dein Statement nur auf Effekthascherei abzielt, sorry aber mehr fällt mir zu deinem posting absolut nicht ein.

Und richtig Herr Söring hat immer wieder versucht Rechtsmittel einzulegen, aber ihm wurde noch nicht mal eine Anhörung gewährt.

Jens hatte im Rahmen seiner diversen Eingaben auf Wiederaufnahme nur EINE EINZIGE Anhörung und zwar bei Richter Sweeny, die von Richter Sweeny abgelehnt wurde, da Richter Sweeny befangen war und mit einem Bruder des Opfers Nancy Haysom seit über 40 Jahren befreundet war und sogar mit ihm zusammen auf der Militärakademie war.

Lies mal dazu mein o.g. posting von gestern, 16.41 Uhr.

Und was die von habeas corpus Eingabe betrifft, so wurde diese nicth zugelassen da sein damaliger Anwalt Fehler bei der Formulierung irgendwelcher Punkte in einem früheren Verfahren gemacht hat, so daß auch diese Eingabe aus formal juristischen Gründen verworfen wurde.

Sein damaliger Anwalt hat soviele Fehler begangen, daß Jens ihn später bei der Anwaltskammer angezeigt hat, und ihm dann die Zulassung als Anwalt entzogen wurde.

Aber ich habe mittlerweile den Eindruck, dieser thread zieht immer mehr Leute an, die nur hier mal kurz ihr unfundierten Wissen in diesen thread hineinwerfen wollen.


@bellady

...es war das Argument der Anklage, daß die Eltern Sie und Jens auseinanderbringen wollten.

Also daß was du irgendwo aufgeschnappt oder gelesen hast, ist falsch.

Jens kannte die Eltern von Elizabeth garnicht, da er ihnen nur wenige Minuten kurz bei einem Mittagessen begegnet und dabei hat er sich sehr gut mit den Eltern von Elizabeth verstanden.

Schon die Begehung der Tat zeigt, daß der oder die Täter persönlich mit den Eltern bekannt war, was die Brutatlität der Taten zeigt.

Das Tatmotiv hat also weder ursächlich, noch mitursächlich irgendwas mit Jens zu tun.

Dieses Tatmotiv hat die Staatsanwaltschaft nur später "konstruiert", da sie andernfalls keinen Fall gegen Jens gehabt hätte.


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Der Fall Jens Söring

24.01.2015 um 08:55
Es ist schon ein seltsamer Fall. Was ich u.A. nicht verstehe:
1) Warum diese Flucht und Scheckbetrügerei? Hatten die beiden Elite-Sprösslinge kein Geld?
2) Warum hatte er so einen miesen Anwalt und warum hat er ihn nicht schon während der Verhandlung gewechselt? Oder hat's doch an Geld für einen Top-Anwalt gefehlt?
3) Warum entlastet seine Ex-Freundin ihn nicht? Was hat sie davon mit der "angeblichen" Wahrheit hinterm Berg zu Halten?

Mein Fazit:
Die Fremd-Blutspuren sind für mich das Einzige was für Ihn Sprechen könnte.
Die vielen Lügengeschichten und die Flucht samt Betrügereien Haben ihn unglaubwürdig gemacht.


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Der Fall Jens Söring

24.01.2015 um 09:01
@Schimpanski
Kleiner Nachtrag:

Die Doppelmoral der Amerikaner wird hier wieder sehr deutlich. Sie erwarten überall eine Auslieferung von gesuchten Straftätern. Aber selbst liefern sie ihre Bürger nicht aus, wenn sie im Ausland eine Straftat begangen haben.
Ich finde das "Kuschen" gegenüber den Amerikanern einfach nur erbärmlich. Hat man im Fall Snowden wieder deutlich gesehen.


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