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Der Fall Jens Söring

17.720 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

05.03.2015 um 13:33
@Pferdeschweif - Das mit dem Missbrauch wurde hier schon diskutiert ... weiß nicht, ob ich mich an alles erinnern kann. Eine Synopse: Es wurde ein Nacktbild von EH im Besitz der Mutter gefunden - sie hatte wohl in dem Bild eine seltsame Pose. Darüberhinaus gibt es keine handfesten Beweise für EH Anschuldigung, dass sie missbraucht wurde und der Vater und auch die beste Freundin der Mutter Bescheid wussten und wegsahen.

EH war seit ihrem achten Lebensjahren in Internaten - erst in der Schweiz, dann in England. In der Zeit lebten ihre Eltern in Afrika und den USA - sie sahen sich also nicht oft. Wobei natürlich auch "nicht oft" Spielraum für sexuellen Mißbrauch lässt.

Es gibt im Tagebuch auch eine Stelle, wo sie sagt, dass sie glaubt, dass JS aufgrund seiner Fingerabdrücke am Tatort überführt wurde. Da macht sie sich nicht um ihre Fingerabdrücke Sorgen. JS "erklärt" natürlich, dass sie das mit Absicht geschrieben hätte, um ihn reinzureiten. Allerdings hat das Material ja auch sie belastet ... das Material scheint sehr ehrliche Einblicke zu geben - daher liegt den JS Supportern auch daran, dass es nicht publik wird.


@Misuteri - das mit der Beschreibung des Kinos wird in einer der Dokumentationen erwähnt ((wenn ich mich richtig erinnere) - ich glaube entweder in Autopsie oder in "On the case mit Paula Zahn"). Ich bin mir aber bei beidem nicht 100% sicher, ob die Quelle stimmt. EH war wohl im Kino und schrieb die Architektur und Aufteilung für JS auf.

Das mit dem Fußabdruck ist so eine Sache, als Quelle gibt es (meines Wissens nach) nur das Englade Buch. Und das pendelt ja zwischen Fiktion und Realität. Tatsache ist, dass sich EH nach den Morden sehr seltsam verhielt, was auch den Anfangsverdacht dann begründete.

Der Fußabdruck liegt aber gesichert in der Asservatenkammer, gemeinsam mit dem Linoleum aus der Küche. Das ist eine Tatsache. Er wurde ausgesägt. Die Frage ist nun, ob die Szene, wie Englade sie beschreibt, hätte stattfinden können. EH hatte ja gar keinen Zugang zu dem Abdruck.

Ansonsten wäre es schon ein Indiz für ihre Mittäterschaft. Aber aus o.g. Gründen mit großen Fragezeichen.


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Der Fall Jens Söring

05.03.2015 um 14:17
@Pferdeschweif
ich glaube gar nicht, dass sie bewusst auf der Suche nach jemanden war, der ihre Eltern für sie tötet. Sie traf auf JS und alles passte und dann reifte der Plan heran. Er verstand sie, dachte ähnlich wie sie usw.


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Der Fall Jens Söring

05.03.2015 um 17:10
@Venice2009 Ich stimme dir da voll zu ... hätte JS in Bonn studiert, dann würden die Eltern vermutlich heute noch leben .... da sind echt Töpfchen und Deckelchen aufeinander getroffen, daher lief die Beziehung auch so explosionsartig.


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Der Fall Jens Söring

05.03.2015 um 22:08
@ MissMary
Lieben Dank für die Info. Ihr habt echt interessante Beiträge gebracht, werde mich nun weiter durchlesen.


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Der Fall Jens Söring

05.03.2015 um 22:12
@Pferdeschweif - kein Thema. Dazu ist das Forum dann da. Bin auf deine Meinung gespannt, v.a., wenn es um die EH Frage geht :D.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 14:00
https://www.youtube.com/watch?v=LDUEl-ddhYM

der neue Trailer zu Das Versprechen


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 15:56
Ich habe mich jetzt auch ein bisschen in den Fall eingelesen und gekuckt ;) So gerne ich dem Jens auch seine Geschichte abkaufen möchte - ein paar Dinge kommen mir doch sehr merkwürdig vor..

Also ich war auch mal 18 oder noch schlimmer in der Pubertät - und auch übelst verliebt. Ich hätte auch sehr sehr viel Quatsch für "meine große Liebe" getan (bzw. hab ich auch ;) ) aber wenn ich mir vorstelle mein Partner kommt zu mir und erzählt mir das er seine Eltern umgebracht hat - wie auch immer - ich denke da würde ich selbst Panik bekommen was für ein Monster ich da eigentlich liebe. ich hätte auch Angst um mein eigenes Leben wenn der so drauf ist.

Ich kann mir auch nicht vorstellen das Sie das alleine war - gegen 2 Erwachsene Menschen - also tötet Sie Ihre Eltern mit jemand anders zusammen und erzählt Ihrem Freund dann das Sie Ihre Eltern umgebracht hat in der Hoffnung das der dann die Morde auf sich nimmt - ist schon eine sehr wilde Theorie.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 20:37
Genauso geht es mir auch. Einzelne Elemente der Geschichte sind so glaubwürdig... Aber das Gesamtpaket hat so viele dumme Zufälle.

Wenn er unschuldig wäre, würden alle Fragen beantwortet werden. Die Söring Fanpage funktioniert ja auch mit Stasimethoden. Wenn es keine plausible Antwort gibt, dann wird gelogen, vertuscht, beschimpft und bedroht. Das unterstützt den unseriösen Eindruck noch weiter.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 20:44
@Venice2009
Danke für den Link zum neuen Trailer! Puh, schon etwas "groß" aufgezogen, oder? Ich meine, an den Anfang die ganzen Bilder vom Weltgeschehen zu stellen.. fand ich befremdlich.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 20:53
@Lesende
das ist eigentlich ganz passend zu JS, er liebt ja Drama. Der Mann der sich aus purer Liebe zu seiner Freundin aufopferte und zum Helden wurde.... ich glaube, der Film wird auch nur einseitig sein und wahrscheinlich werden weiterhin noch viele Fragen offen bleiben.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 21:11
Der Trailer ist wirklich sehr typisch... er denkt wohl, sein Fall wäre gleichzustellen mit den schlimmen Geschehnissen in den letzten Jahren... da könnte ich echt würgen bei. So was von selbstgefällig, eigentlich eine Schande, daraus einen Kinofilm drehen zu dürfen und den Opfern und deren Angehörigen immer und immer wieder ein Schlag ins Gesicht zu verpassen. Er sollte sich was schämen.


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 21:20
@obskur

...das hast du falsch verstanden.

Es ist doch ganz klar erkennbar, daß der Beginn des Trailers nicht dem Zweck dienen soll, seinen Fall mit "schlimmen" Geschehnissen in den letzten Jahren "gleichzustellen", sondern es ist doch ganz klar die Intention des Produzenten erkennbar, daß mittels der zusammenfassenden Darstellung von "markanten" (!) Ereignissen aus den letzten Jahrzehnten die "Länge" der Zeit verdeutlicht werden soll, die er nunmehr schon im Gefängnis verbringt, bzw. wohl eher vegetiert.

Und wieso soll er sich was schämen und wofür ?

Er sagt, er sei unschuldig und hat dies auch bei dem Prozeß immer wieder gesagt und diese Auffassung wird von vielen namhaften Experten, die sich seit Jahrzehnten für ihn einsetzen und die "im Gegensatz zu uns allen" hier die kompletten (!) Akten, Protokolle etc... kennen, sehr wohl geteilt.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 21:33
die Experten werden von JS bezahlt. Das dazu.

Übrigens gibt es keinerlei belastendes Material von EH. Selbst die angeblichen Experten, konnten sie nicht belasten und mit dem Tatort in Zusammenhang bringen. Trotzdem bist du dir so sicher, dass es EH alleine getan hat. Das verwundert mich doch sehr. Denn es gibt keine eindeutigen Beweise, dass sie es getan haben könnte. Nur weil sie ihre Eltern hasste, heisst es nicht, dass sie zu einem Mord fähig war. Wieviele Kinder hassen ihre Eltern und bringen sie tatsächlich um?


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 21:42
ich kann mir nicht vorstellen, wie man 100%ig von seiner Unschuld überzeugt sein kann. Von einem Mann,der die Tat mehrfach gestanden hat. Lt. Auskunft der Polizei sogar Täterwissen hatte. Die Geschworenen brauchten nicht einmal lange um ihn für schuldig zu bekennen. Genauer gesagt ganze 4 Stunden.

Ich denke nicht, dass er grundlos im Gefängnis von Virgina dahin vegitiert, sondern zurecht!


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 22:08
@Venice2009

Das hatten wir hier doch schon alles etliche male, sein Geständnis ist nichts wert, ebensowenig wie sein, ihm von Elizabeth mitgeteiltes Täterwissen.

Sein - später zurückgenommenes - Geständnis enthielt etliche Fehler, die der wahre Täter nicht begangen hätte und auch Elizabeth hat zunächst gestanden.

Und eine Verurteilung durch eine Jury, die nicht (!) selbständig ermitteln konnte, sondern nur Zuschauer war, ist kein Beweis für die Schuld.

Wenn die Jury "selbständig" hätte ermitteln können, so wie ein neutraler Richter hierzulande dies macht, dann wäre dies etwas völlig anderes.


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Der Fall Jens Söring

06.03.2015 um 22:13
@Jessica- du verdrehst Tatsachen. Sie hat nicht gestanden, es handelte sich lediglich um einen halben Satz. Den bewertest du als Geständnis, aber die 5 zurückgezogenen Geständnisse von JS nicht? Übrigens hat er auch 2 unabhängigen Psychologen gegenüber gestanden, wieso macht man so was, wenn man unschuldig ist?

Wir wissen alle, dass JS nicht auf den Kopf gefallen ist. Warum sollte er nicht einige Fehler im Geständnis einbaut haben um sich später, wie er es auch letzendlich tat, wieder aus der Schlinge ziehen zu können? Das beweist doch nicht seine Unschuld!

Wieso ist das Täterwissen nichts Wert? Erkläre es doch bitte mal!


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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 01:08
@ MissMary
Ich glaube, das die Motive von Jens u. Elisabeth frei erfunden sind. Die Haysons sollen ja angesehene Leute gewesen sein. Wenn wir E.H. glauben wollen u. ihre Eltern so waren, wie sie diese hinstellt, müssen sie ja schon Monster gewesen sein, die sie über Jahre hinweg grausam gequält haben müssen. Aufgrund dessen??? soll sich eine Borderline-Schizophrenie (FBI-Täterprofil) entwickelt haben, sie nahm Drogen, hatte stetige Hass- u. Mordgedanken und dann geht sie aufs College, liefert gute Noten ab und ist allseits beliebt? Ich glaube, der größte Verdrängungskünstler oder Schauspieler kann auf Dauer keine Fassade der heilen Welt in Anbetracht solcher Abgründe aufrechterhalten oder vertuschen. E. nicht u. deren Eltern auch nicht. Warum sollten die Haysoms (teure) Internate finanzieren, wenn ihnen die berufliche Zukunft ihrer Tochter egal gewesen wäre? Um die Tochter "loszuwerden" hätten sie auch andere Mittel anwenden können. Sie stellt sich als Opfer ihrer brutalen, trinkendenden (angesehenen) Eltern dar, warscheinlich, um ein milderes Strafmass zu erhalten. Vielleicht mußten die Eltern wegen ihres Vermögens sterben und die beiden brauchten u. wollten Geld. Widersprüchlich ist hier, wie die Toten zugerichtet waren. Da E. und Söring die Tat warscheinlich geplant haben, könnten sie auch siniert haben, wie die Polizei den Tatort bewertet und den Zustand der Toten einer bestimmten Tätergruppe zuordnet u. sie, E., wäre nicht verdächtig, denn scheinbar wußte niemand ausser Söring, wie es in ihr drinnen aussah....Schließlich ist wohl alles anders gekommen als sie es sich erdacht hatten und haben ihre Storys den aktuellen Ermittlungen angepaßt.
@ Venice2009
Denke auch, das es Kalkül von Söring war u. er bewußt falsche Aussagen tätigte. Sein "Rettungsmotiv" war somit dahin, denn sonst hätte er vorher dafür gesorgt, das nötige Wissen zu haben. Er wußte doch, das er zu allem, was mit der Tat u. Tatort usw. zusammenhängt, genauestens befragt wird....
@ Jessica-
Sein 5!!!maliges Geständnis ist als solches sehr viel Wert, läßt viele Rückschlüsse zur Person zu! Und die Ermittler und auch der Richter etc. können schließlich nichts für seine ganzen kriminellen Handlungen! Söring hat keinen Grund, sich als Opfer und die ausführenden Organe als Täter hinzustellen. Ist von ihm mehr als eine Unverschämtheit....


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 07:39
@Venice2009

...wieso ist für dich die Anzahl der Geständnisse wichtig - das hat er doch zich mal erklärt, warum er in England gestehen mußte und zwar mehrfach, auch nochmal gegenüber einem deutschen Staatsanwalt.

Die Vielzahl der Geständnisse beweist nicht seine Schuld, sondern sie beweist, daß er nicht nach den USA ausgeliefert werden wollte und deshalb auch vor einem deutschen Staatsanwalt nochmal gestehen mußte, um nach Deutschland ausgeliefert werden zu können.

Wenn er in England nicht mehfach gestanden hätte, wäre er heute schon hingerichtet worden, da er dann umgehend ausgeliefert worden wäre.

Und der Grund dafür, daß er überhaupt gestanden hat, war das ihm kein Anwaltsbeistand gewährt wurde und er in der irrigen Annahme, daß er Diplomatenstatus hätte, Elizabeth mit seinem falschen Geständnis vor der Todesstrafe schützen wollte.

Später haben ihm seine Anwälte erklärt, daß er keinen Diplomatenstatus habe und daß er unbedingt an seinem ersten falschen Geständnis festhalten müsse, da er sonst in den USA hingerichtet werde.

Deshalb sind die Vielzahl seiner falschen Geständnisse, die er im Prozeß sofort wieder zurückgenommen hat, nichts wert.

Hinzu kommt noch, daß er in seinem falschen Geständnis etliche Fehler gemacht hat, die der wahre Täter nicht gemacht hätte, da der wahre Täter die Tatortbefunde kannte und keine Fehler in einem Geständnis gemacht hätte.

Auch der Spruch der Jury auf den du immer herumreitest beweist nicht seine Schuld, da die Jury nur das bewerten kann, was ihr als Zuschauer im Prozeß vorgelegt wird.

In Deutschland ist die Jury ein neutraler Richter, der selbständig ermittelt und sich nicht auf die Angaben der Staatsanwaltschaft verläßt.

In den USA ermittelt kein Richter und auch keine Jury, sondern lediglich der Staatsanwalt, der natürlich im Gegensatz zu einem Richter nicht neutral ist und da auch tief in die Trickkiste greift, nur um einen Schuldigen präsentieren zu können und den Fall abschließen zu können, damit er Karriere machen kann und wieder gewählt wird.

In den USA werden Staatsanwälte gewählt und stehen viel mehr unter ERfolgsdruck irgendjemanden als Schuldigen präsentieren zu können.

Da in den USA kein neutraler Richter, der wirklich neutral ermittelt und ein neutrales Interesse daran hat, nicht nur irgendjemanden als Sündenbock, sondern den wahren Täter zu präsentieren, ist in den USA das einzige Gegenmittel in einem STrafprozeß ein fähiger Verteidiger gewesen, den Jens aber nicht hatte, was sein Verteidiger später selber zugegeben hat, da er unter einer psychischen Störung litt und ihn garnicht hätte vertreten dürfen.

All dies sind Fakten, die hier ignoriert werden.

Alle Experten, die sich mit seinem Fall befaßt haben und die im Gegensatz zu den usern hier, auf ALLE Gerichtsakten, Protokolle, Expertengutachten, Beweismittel, Zeugenaussagen etc...etc.... Zugriff haben, sind der Überzeugung, daß er unschuldig ist.

Und deine Ansage, daß ja die Experten von ihm beauftragt wurden, ist kein Argument, da ja auch neutrale Journalisten, die positiv über seinen Fall berichtet haben, Zugriff auf die Prozeßakten und auf alle sonstigen Unterlagen hatten und sich ein neutrales Bild über die Sache machen konnten, anhand von Unterlage, auf die hier kein user Zugriff hat.

Auch Herr Watson hatte für seinen hier bereits verlinkten Untersuchungsbericht Zugriff auf Unterlagen, auf die hier kein user Zugriff hat.

HIer wird also nur spekuliert und die Fakten werden ignoriert und nur weil eine Jury ihn damals verurteilt hat, ist er natürlich schuldig.


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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 07:55
Als Jens Söring gestanden hat, hatte er (das sagt er selbst) überhaupt nicht mit einem Anwalt gesprochen. Er ging also davon aus, dass er diplomatischen Schutz hat und nach Deutschland kommt. Da ging es noch gar nicht um die Auslieferung...

Er gestand nicht nur fünfmal, er gestand über mehrere Stunden. Neben den (taktischen?) Fehlern offenbarte er dabei viel Täterwissen, auch kleine schräge Details wie das brennende Außenlicht. JS gibt selbst an, dass er mit EH nur einmal über die Tatausführung gesprochen hat, und zwar an dem Abend.... Sie hätte aber wenig dazu gesagt, sondern ihn planen lassen. Herausragend im Geständnis ist das Detail mit dem Außenlicht und die Aussage, er sei auf Socken an den Tatort zurückgekehrt. Tatsächlich brannte das Licht und es fand sich ein blutiger Sockenabdruck in JS Größe und mit seiner Zehenstellung.

Die Jury sprach JS schuldig, nicht der "befangene" Richter. Den Richter hält er daher für befangen, weil er mit NHs Bruder befreundet war bzw. mit ihm zusammen in der Schule war. Die Jury brauchte lediglich vier Stunden.... Für einen Prozess dieser Art eine Rekordgeschwindigkeit. Da ist kein Platz für massive Zweifel.


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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 08:08
Nochmal zum Geständnis - wenn er in GB nicht gestanden hätte, wäre in den USA zunächst trotzdem ein Auslieferungsantrag gestellt worden und es wäre zu einem reinen Indizienprozess gekommen. Es lagen auch so genug Indizien vor, die gehe JS sprachen - um ein paar zu nennen: Fehlendes Alibi, Kilometerstand auf Tacho, Fußabdruck, Blutspuren seiner Blutgruppe, kompromittierende Tagebücher und Briefe, die Flucht.

Dieses ganze "warum ich gestanden habe" ist doch ein typisches JS Störfeuer.

Als er gestanden hat war er ein verliebter junger Mann mit wenig praktischer Lebenserfahrung, der neun Monate 24 Stunden am Tag mit EH verbracht hatte und die Beziehung für so gefestigt hielt, dass sie die paar Jahre deutsche Jugendstrafe auf ihn wartet.... Weil er ja auch für sie den Doppelmord begangen hatte. Überschätzt hat er sowohl die Intensität seiner Beziehung und die Schutzfunktion


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