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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring
Jessica-
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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 21:17
@missmary

Aber ich gehe jetzt ins Bett, bin eh ein Frühaufsteher und geh gerne mit den Hühnern ins Bett - das ist für mich Luxus. (frühes ins Bett gehen)


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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 21:17
Jessica- schrieb: Wie man die Indizien interpretiert hängt davon ab, ob man ein Motiv findet, denn ohne Motiv sind auch die Indizien, die interpretierbar sind, nichts wert.
Er hatte aber ein Motiv. Und leider ist es schon so, dass so viele Indizien gegen ihn sprechen, dass es kein Zufall mehr sein kann.

Kennst du den Fall mit dem Mord an Laci Peterson? Da ist Scott, der Ehemann, aufgrund weitaus weniger Indizien zum Tode verurteilt worden.

Auch in Deutschland, im Doppelmord von Horchheim .... Wenn genügend Indizien vorliegen ist eben irgendwann die Beweislast erdrückend.


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Der Fall Jens Söring

07.03.2015 um 21:18
Alles klar, @Jessica- gute Nacht. Wäre schön, wenn du Morgen noch antwortest :D.


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Jessica-
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 08:31
@missmary

Ich sehe es so, wie @antidepressant es hier gestern um 20.40 Uhr schon geschildert hatte - kein Motiv !!!

Und selbst wenn die Eltern von EH tatsächlich etwas gegen ihn gehabt hätten, wäre dies kein Motiv für ihn gewesen, (geschweige denn ein Motiv für eine so brutale Tat) da sie eh nichts gegen eine Beziehung zwischen EH und Jens hätten unternehmen können, da beide volljährig waren.

Aber es spricht sogar viel mehr dafür, daß die Eltern von EH sogar einen guten Eindruck von JS gehabt haben müssen, da er der einzige (!) seriöse Umgang war, den ihre Tochter jemals hatte, da ihre Tochter sonst nur Umgang mit Drogenjunkies und Schwulen und Lesben hatte, dagegen muß Jens den Eltern von EH geradezu musterhaft erschienen sein, nicht nur aufgrund seiner Umgangsformen, sondern auch noch aufgrund seines gesellschaftlichen Statuses.

Bin heute unterwegs und halte mich heute im Forum nicht mehr auf - erst im Laufe der Woche wieder.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 09:51
@Jessica-
das mag ja deine persönliche Meinung sein, dass du denkst es gäbe kein Motiv.

Ganz ehrlich? JS wirkt überheblich und arrogant, das war mein erster Eindruck von ihm. Alles andere als sympathisch. Da ist es egal, was die Eltern von ihm waren.

Woher weisst du eigentlich, dass ihr Umgang bis dato nur schlecht gewesen ist? Sie ist mit dem einen Mädel aus England von einer Privatschule durchgebrannt. Wir reden hier also von jemanden, der das nötige Kleingeld hatte eine Privatschule zu besuchen! Keine Drogenjunkies oder Schwule, wie du es so schön umschrieben hast. Dass Kinder auch aus besseren Kreisen von der rechten Bahn abkommen, passiert nun einmal auch. Aber ihr Umgang war kein schlechter! Das hat JS behauptet. Aber wie wir hier alle wissen, hat er höchstwahrscheinlich ein wesentlich größeres Problem bei der Wahrheit zu bleiben, als EH.

Wie kann es sein, dass der Sockenabdruck am Tatort gefunden wurde, der 100%ig auf seinen Fußabdruck passt? Das wurde von einem Gerichtsmediziner überprüft. Außerdem seine Blutgruppe die einem Mann zugeordnet wurde. Kannst du bitte dazu Stellung nehmen? Denn das widerspricht der Theorie, dass er nicht am Tatort gewesen ist. Wie kannst du dir das erklären?

JS benötigt handfeste Beweise, die für seine Unschuld sprechen. Dass du glaubst er sei unschuldig, is ja dein gutes Recht, was JS aber rein gar nichts nützt, wie du dir sicher auch selber denken kannst!


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 09:55
Ob die Eltern ihn nun tatsächlich nicht leiden konnten spielt doch im Prinzip gar keine Rolle, wichtiger ist, was sie ihm eingeredet hat und wie er es aufgenommen hat. In den Tagebuchaufzeichnungen oder Briefen zeichnet sich ab, was sie für ein Bild ihrer Eltern dargelegt hat, nimmt man noch den Missbrauch dazu, ist es für mich ein klares Motiv, die "bösen" Eltern, die sie missbraucht haben, die sie so schlecht behandeln, die was gegen die Beziehung haben und sogar gegen Söring selber. Er als großer Beschützer von Ihr, hat das sehr ernst genommen und nie wirklich hinterfragt. Ein klares Motiv, auch wenn es vielleicht gar nicht der Wahrheit entspricht.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 13:05
Ich habe auch mal gelesen (leider weiß ich die Quelle nicht mehr), dass es in den Weihnachtsbriefen auch um den Sommer ging. Die haben ja 12 Wochen Semesterferien - eine lange Zeit. Vater Haysom hatte wohl geplant, den Sommer irgendwo zu verbringen und Elizabeth mitzunehmen. Dass das in einem frischverliebten Panik auslöst, ist auch nachvollziehbar.

Zudem scheinen die Haysoms sehr brit-o-phil, die Mutter betont ihre Verwandtschaft mit Lady Astor, die Tochter wird in englischen Internaten erzogen, der Vater kämpft für GB, ... die träumten vermutlich davon, dass Elizabeth irgendwo in die britische Upper Class einheiratet. So ein arroganter deutscher Diplomatensohn war sicher nicht der Wunschkandidat für einen Schwiegersohn.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 13:26
Was ich mich auch immer frage ist, wie gut die Haysoms ihre Tochter wohl selbst kannten. EH wurde ja in Südafrika geboren und es scheint so, als ob in den ersten Jahren noch die Kinder von NH mit im Haushalt lebten. Sie wuchs also mit zwei Brüdern auf, die deutlich älter waren als sie selbst.

Dann kommt -meiner Meinung nach- ein biografischer Bruch. Vermutlich ziehen die Brüder aus und Elizabeth wird, wie damals in Teilen der englischen Upper Class üblich, als 8 Jährige in ein Schweizer Internat geschickt. Das finde ich ein Kind in dem Alter einen massiven Einschnitt, v.a., da die Eltern nicht mal in Europa lebten. Da gab es mit Sicherheit keine Besuchswochenenden oder so. Die haben sich aus ihrer Elternrolle schon sehr zurückgezogen. Man weiß ja nicht, wie die Ferien gestaltet waren, aber so ein Schuljahr dauert ja 40 Wochen (mit Unterbrechungen), wo sie nicht mit ihren Eltern zusammen war.

Dann der Wechsel auf die englische Privatschule. Hier funktioniert sie ja gut ... dann kommt wieder eine Entwurzelung. Ihre Eltern ändern ohne Absprache mit ihr ihre Fächer und sie rutscht notenmäßig so ab, dass sie (wenn ich das richtig weiß), ein Schuljahr wiederholt. Das finde ich gerade für eine Internatsschülerin drastisch, da ja die gesamten Freunde, die ja auch ein Stück weit Eltern und Geschwister ersetzen, auf einmal distanziert sind. Dann konsolidiert sie sich wieder und bekommt ein Stipendium für Cambridge, bevor sie rebelliert und für ein Jahr untertaucht. Danach ist von einem Studium in England nicht mehr die Rede, sondern sie geht nach Virginia. Sicher von Standard und Prestige nicht mit Cambridge zu vergleichen ...

Ich denke, dass die Eltern das bewusst machten, um ihre Kontrolle und ihren Einfluss zu verstärken. Natürlich war sie 18, aber finanziell und auch zu einem gewissen Grad emotional auch von den Eltern abhängig. Wenn ihre Eltern nun schon wieder dazwischenfunken, was ihre Entscheidung (für JS) angeht, kann ich schon verstehen, dass das Konfliktpotential gibt. Mit ihrer psychischen Disposition endete das nun eben in der Katastrophe.

Ich glaube, JS kommt aus einem leistungsorientierten, sehr behüteten Elternhaus.Ihm fehlte es massiv an Lebenserfahrung, da er ja nie einer "peer group" angehörte, was für seine sekundäre/ tertiäre Sozialisation extrem wichig gewesen wäre. Es sieht ja auch aus wie ein Kind (das ist es ja auch, was Chuck Reid sagt). Er ist im Prinzip wie ein unschuldiges Kind und verhält sich ja auch nach den Morden kindlich (geht nicht zum Verhör und flüchtet dann). Ich glaube, bei JS hat sich da etwas entladen. Er selbst schildert seine Kindheit ja auch nicht als glücklich.
Wäre interessant, was ein Psychologe hierzu sagt ... ob er sich mit dem Mord auch ein Stück weit von seiner eigenen unglücklichen Kindheit distanziert hat.


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Erdmännchen
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 19:25
Beitrag von missmary, Seite 93
lies den Blutgruppenbericht doch. Da steht das schwarz auf weiß.
Welcher "Blutgruppenbericht" eigentlich? Ich kenne nur den Bericht über die DNA-Analyse. Dort steht klar was von männlich und weiblich, ist ja logisch, da das Geschlecht durch die X- und Y-Chromosomen festgelegt wird - und es HEUTZUTAGE natürlich kein Problem mehr ist, diese zu untersuchen. Dort lese ich aber weit und breit nichts von den zugehörigen Blutgruppen. Denn diese, und da hat Jessica völlig recht, haben mit Chromosomen und daher auch mit der DNA-Analyse NICHTS zu tun.

Als 1984 die Blutgruppen bestimmt wurden, existierte zumindest die DNA-Analyse noch nicht als Standardverfahren; und es wäre wahrscheinlich möglich, aber wohl höchst aufwändig gewesen, sich den Chromosomensatz des am Tatort gefundenen Blutes näher anzuschauen. Ich glaube nicht, dass das damals üblich war. Entsprechend lese ich auch in allen Berichten immer nur von den Blutgruppen... aber nicht, ob diese von einer männlichen oder weiblichen Person stammten.

Und als 2009 die DNA-Analyse durchgeführt wurde, waren die Proben mit den Blutgruppen 0 und B ja unbrauchbar. Hierzu steht in dem Bericht lediglich "No DNA typing results were obtained" - weiter nichts.

Ich frage mich daher ebenfalls schon die ganze Zeit, warum es feststehen sollte, dass am Tatort die Spur einer männlichen Person mit der Blutgruppe 0 gefunden wurde. Ich habe das nirgendwo gelesen, außer hier...


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 21:32
@Erdmännchen ich bin zwar nicht @missmary aber hier ist der Bericht http://q.b5z.net/i/u/7000525/f/DNS/forensic_report_sep_09.pdf geh auf die dritte und vierte Seite. Dort steht, dass männliche DNA auf den verschiedenen Gegenständen entdeckt wurde. Nicht auf allen, aber auf vielen.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 21:45
@Venice2009
Ja und? Wo steht geschrieben, dass diese männliche DNA Söring zuzuordnen ist? Da werden in den Tagen und Wochen vor den Morden noch andere männliche Personen bei den Haysoms ein und ausgegangen sein.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 21:47
@antidepressant
einige der blutbeschmierten Gegenstände wiesen die Blutgruppe 0 auf. Da die Opfer Blutgruppe A und AB hatten, muss die Blutgruppe 0 zwangsäufig vom Täter sein. Und die war männlich.

Übrigens steht nirgendwo dass es sich um JS Blut handelt. Lediglich um die Blutgruppe 0 eines Mannes. Was beides auf JS zutrifft.


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Erdmännchen
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 21:52
Beitrag von Venice2009, Seite 95

@Erdmännchen ich bin zwar nicht @missmary aber hier ist der Bericht http://q.b5z.net/i/u/7000525/f/DNS/forensic_report_sep_09.pdf geh auf die dritte und vierte Seite. Dort steht, dass männliche DNA auf den verschiedenen Gegenständen entdeckt wurde. Nicht auf allen, aber auf vielen.
Genau den meine ich doch auch. Ich sagte ja, KLAR konnte man 2009 bei den noch erhaltenen Proben erkennen, ob männlich oder weiblich (beides wurde übrigens gefunden). All diese Proben waren aber NICHT die mit der Blutgruppe 0 - genau die waren nämlich nicht mehr so gut erhalten, dass man die Analyse noch durchführen konnte. Und von zugehörigen Blutgruppen steht in diesem Bericht sowieso rein gar nichts.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 21:55
... und du musst das in Kombination mit dem Schuhabdruck sehen. Größe 42. Rein zufällig JS Größe. Und dem Mietwagen, der 800km zu viel aufweist - genau die Strecke von Washington nach Bedford und zurück. Und ...
Die Wahrscheinlichkeit (aufgrund aller Indizien) etc., dass JS in die Morde verwickelt ist, ist einfach viel wahrscheinlicher als anders herum

Sogar JS geht ja davon aus, dass ein männlicher Täter mit EH am Tatort war. Er behauptet nur, dass jemand zugestiegen ist, bzw. mit seinem Auto am Tatort war (das ist die Buchananstory, die aber nicht sein kann, weil die da schon auf der Flucht waren). Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand gefälligkeitshalber mit EH einen Doppelmord begeht und die einzigen beiden Spuren noch zufällig auf ihn passen?

@Erdmännchen. Du konntest schon immer recht problemlos eine Chromosomenanalyse durchführen. Bereits 1979 wurden Fruchtwasseruntersuchungen durchgeführt (vermutlich schon viel früher, ich weiß das sicher, weil meine Mutter 1979 eine hatte). Du kannst also in den 1980ern problemlos eine Chromosomenanalyse durchführen und feststellen, ob die Probe männlich oder weiblich ist.

Die DNA Analyse geht tiefer - du liest praktisch die Chromosomen aus. Das funktionierte damals nicht.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 21:58
@Erdmännchen
die Blutgruppen auf den Gegenständen wurden doch bestimmt und nach der Tat untersucht. Daher verstehe ich nicht, was du mit deiner Frage genau meinst. Ansonsten wüsste man nicht, wo genau z. B. die Blutgruppe 0 gefunden wurde.


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Erdmännchen
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 22:07
Beitrag von missmary, Seite 95

Du konntest schon immer recht problemlos eine Chromosomenanalyse durchführen. Bereits 1979 wurden Fruchtwasseruntersuchungen durchgeführt (vermutlich schon viel früher, ich weiß das sicher, weil meine Mutter 1979 eine hatte). Du kannst also in den 1980ern problemlos eine Chromosomenanalyse durchführen und feststellen, ob die Probe männlich oder weiblich ist.

Die DNA Analyse geht tiefer - du liest praktisch die Chromosomen aus. Das funktionierte damals nicht.
Ich weiß, dass man das machen konnte. Sogar die DNA-Analyse gab es damals schon. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass es gemacht wurde. Sonst stünde es ja in Zeitungsberichten etc. - und genau das habe ich bisher nirgendwo gelesen.

Nenn doch dazu einfach mal eine verlässliche Quelle.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 22:19
@Venice2009
Es handelt sich also um Kontaktspuren an verschiedenen Gegenständen, die irgendwie und -wann von einer männlichen Person mit der Blutgruppe 0 dort herangetragen wurden. Tragespuren. Abriebspuren.
Und dann schließt du daraus, dass sie vom Täter stammen müssen. Vom einem Täter, der männlich ist und Blutgruppe 0 hat. Jens Söring also.
Ich wiederhole noch mal: Da werden in den Tagen und Wochen vor den Morden noch andere männliche Personen mit der Blutgruppe 0 bei den Haysoms ein und ausgegangen sein
Vielleicht stammen die Spuren tatsächlich von Söring. Vielleicht als er einen Monat zuvor bei den Haysoms zum Mittagessen eingeladen war. Falls das Mittagessen im Haus der Haysoms stattfand.

@missmary
Der Täter hatte sicher auf dem blutverschmierten Fußboden kaum Halt. Er ist vielleicht gerutscht. Ein bisschen. Könnte die Länge des Sockenabdrucks verfälscht haben.

Hat Jens den Mietwagen gemietet? Könnte auch Elizabeth die 800km gefahren sein?


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 22:26
@@antidepressant
es wurde in einem Videobeitrag erwähnt, dass die Blutgruppe 0 an einer Türklinke gefunden wurde. Das ist also sehr unwahrscheinlich, dass es sich um Abriebspuren oder Tragespuren gehandelt hat.

Es wurde übrigens auch der Sockenabdruck der Größe 42 gefunden. Dieser Sockenabdruck wurde, nicht nur von einem Reifenexperten, wie in der Gerichtsverhandlung, sondern von einem Gerichtsmediziner untersucht. Dieser Abdruck passte perfekt, auf den Abdruck des Fusses von JS. Nicht nur von der Größe, sondern auch von der Zehenstellung.

Das kann man sich in der Folge von Autopsie anschauen.


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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 22:26
@antidepressant
es wurde in einem Videobeitrag erwähnt, dass die Blutgruppe 0 an einer Türklinke gefunden wurde. Das ist also sehr unwahrscheinlich, dass es sich um Abriebspuren oder Tragespuren gehandelt hat.

Es wurde übrigens auch der Sockenabdruck der Größe 42 gefunden. Dieser Sockenabdruck wurde, nicht nur von einem Reifenexperten, wie in der Gerichtsverhandlung gezeigt, sondern von einem Gerichtsmediziner untersucht. Dieser Abdruck passte perfekt, auf den Abdruck des Fusses von JS. Nicht nur von der Größe, sondern auch von der Zehenstellung.

Das kann man sich in der Folge von Autopsie anschauen.


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Erdmännchen
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Jens Söring

08.03.2015 um 22:28
Beitrag von antidepressant, Seite 95

Es handelt sich also um Kontaktspuren an verschiedenen Gegenständen, die irgendwie und -wann von einer männlichen Person mit der Blutgruppe 0 dort herangetragen wurden. Tragespuren. Abriebspuren.
Und dann schließt du daraus, dass sie vom Täter stammen müssen. Vom einem Täter, der männlich ist und Blutgruppe 0 hat. Jens Söring also.
Ich wiederhole noch mal: Da werden in den Tagen und Wochen vor den Morden noch andere männliche Personen mit der Blutgruppe 0 bei den Haysoms ein und ausgegangen sein
Vielleicht stammen die Spuren tatsächlich von Söring. Vielleicht als er einen Monat zuvor bei den Haysoms zum Mittagessen eingeladen war. Falls das Mittagessen im Haus der Haysoms stattfand.
Naja, Kontaktspuren (also Hautzellen o.ä.) sind ja nochmal was anderes als Blutspuren. Letzteres wird wesentlich seltener von Gästen in fremden Wohnungen hinterlassen...

Aber wie schon gesagt, ich habe die starke Vermutung, dieses "Blutgruppe 0 einer männlichen Person" ist eine Fehlinterpretation. Blutgruppe 0 - ja (1984 festrgestellt)... hierbei ist aber unbekannt ob männlich oder weiblich. Und männlich - auch ja (2009 festgestellt) hierbei handelt es sich aber aller Wahrscheinlichkeit nach um das Blut von D.H.. Diese beiden unabhängigen Ergebnisse darf man eben nicht einfach so "kombinieren"...


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