Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey
22.11.2017 um 16:20Die Emails zwischen Kachinskys und Michael O’Kelly
http://jenniferjslate.com/wp-content/uploads/2016/01/Email-from-OKelly-to-Kachinsky-5.9.2006.pdf
sehr gerneMorpheus1PB schrieb:Danke für das Einstellen der Mails, die kannte ich noch gar nicht.
Am verstörendsten finde ich die Tatsache dass die meisten Beteiligten gewusst haben müssen das Dassey nichts mit der Sache zu tun gehabt haben kann und trotzdem mit halfen das Leben des Jungen zu zerstören. Das gleiche passierte ja auch schon bei der ersten Verurteilung Averys 1985, 16 Zeugen sagten unter Eid aus das sie bezeugen können das Avery zu der Tatzeit nicht dort gewesen sein kann, weil sie direkt mit ihm zusammen waren oder ihn gesehen haben. Manitowoc County Detective Thomas Bergner erzählte Sheriff Kocourek über die fehlende Überwachung Gregory Allens während der Tatzeit. District Attorney Denis Vogel wurde von mehreren Leuten aus seinem Büro darauf hingewiesen das sie denken dass Gregory Allen die Tat begann, nicht Steven Avery. All das war egal, Allen wurde nicht mal in Betracht gezogen. Auch hier verurteilte man wohl wisslich einen unschuldigen. Selbst als 1995 der Hinweis kam man habe einen unschuldigen in Haft, wurde nichts unternommen. Diese Leute sind Skrupellos und folgen einzig ihrer eigenen Agenda. Dieses amerikanische Justizsystem krankt an so vielen Stellen.Morpheus1PB schrieb:Die Interviews in der Doku waren ja schon schwer zu ertragen und die Mails finde ich auch nur grausam.
1985 hatte seine Hinrichtung unmittelbar bevor gestanden. Das Gericht hatte den Mann wegen Vergewaltigung und Mord an einer damals 19-Jährigen zum Tode verurteilt.http://www.spiegel.de/panorama/usa-zehn-jahre-unschuldig-in-der-todeszelle-a-117303.html
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Bei der Vernehmung gestand Washington alles, auch Dinge, die von ihm so falsch beschrieben waren, dass er sie gar nicht begangen haben konnte. Washingtons Anwälte argumentierten, das Geständnis zu dem Mord sei dem Hilfsarbeiter von Beamten suggeriert worden, indem die Polizisten geschickt belastende Einzelheiten in die Fragen einflochten.
Earl Washington Jr. wird 1984 zum Tode verurteilt, weil er gesteht, eine 19 Jahre alte Mutter von drei Kindern in der Stadt Culpeper in Virginia vergewaltigt und getötet zu haben. Doch Washington hat nur einen IQ von 69 und seine Schilderung der Tat passt nicht zu den Ermittlungen der Polizei.http://www.fr.de/politik/todesstrafe-die-zweifel-des-henkers-a-726113
Niemand behauptet, dass TH im Trailer ermordet wurde. In der Pressekonferenz Ja, später (auch schon im Prozess) nicht mehr. Das DNA unter der Haube ist schwer bzw. gar nicht zu erklären, Stimme ich dir zu.Mr.Mystery1990 schrieb:Bei SA bin ich mir nicht sicher. Das sein Schweiß unter der Motorhaube war, ist schwer erklärbar. Möglicherweise hat er TH getötet, aber nicht im Trailer, was die fehlende DNA erklären würde.
Hab jetzt auch meinen Sonntag für die, lang ersehnte, 2. Staffel geopfert.rosagummischuh schrieb:Ich bin gespannt. Dafür wird wohl morgen der Sonntag drauf gehen....
Die Presse streitet um dieses Recht. Prozesse waren ja schon immer und aus gutem Grund öffentlich und irgendwann hat die Presse dann argumentiert, dass es erlaubt sein muss, die Technologie des modernen Zeitalters einzusetzen. Aus den von Dir genannten Gründen haben das viele Juristen abgelehnt, aber andererseits haben viele Politiker das Unterfangen unterstützt.Zulu7 schrieb:Mal eine Frage an jemanden, der sich da etwas auskennt: Wie ist es eigentlich möglich,dass Prozesse in Amerika sogar im TV übertragen werden können, wie werden sie ausgesucht und kann da jemand ( Staatsanwaltschaft, Verteidigung, der Richter) dagegen Einspruch einlegen? Wenn ein Prozess im TV gezeigt wird, beeinflusst das die Meinung der Zuschauer, lange bevor es eine Klärung gibt. Da ist die Unparteilichkeit der Jurymitglieder eher theoretischer Natur.