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Marlies von Gahlen vom März 1970

221 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Wuppertal, 1970, Marlies Von Gahlen, Pahlkestraße

Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 13:56
Marlies ist am 8.4.1970 nach einen Gaststätten besuch in Wuppertal verschwunden und am 13. tot in der Volme in Hagen wieder aufgetaucht.
Über den Fall ist wenig bzw gar nichts zu finden. Mich wundert das schon, weil ähnliche Fälle sehr ausfhlich recherchiert werden.Weiß irgendeiner mehr über den Fall


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 14:15
@vuvuzela

Der Fall wurde bei xy behandelt:

http://rufmichan24.de/index.php?title=Sendung_vom_13.11.1970#Sexualmord_an_Marlies_von_G._.28.22Doppeltelefonat.22.29


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 15:44
@vuvuzela

Das Problem ist, dass es anscheinend keine weiteren öffentlichen Informationen über diesen Fall gibt; ich konnte jedenfalls nichts finden.
Damit ist unser (dürftiger) Informationsstand der vom 13.11.1970 – also fast 46 Jahre alt. Wahrscheinlich hat die Polizei seitdem weitere Informationen erhalten, aber die kennen wir nicht.

Das einzige, was wir vermuten können ist, dass MvG sich im 2. Telefongespräch mit einem fremden Mann verabredet hatte, der zumindest alt genug war, um einen Führerschein und auch Zugriff auf einen Pkw zu haben. Das ist aber für ein Täterprofil viel zu wenig.
Jetzt kann man spekulieren, ob es ein erstes Treffen war oder ob sie sich schon öfters mit diesem Mann getroffen hatte.
Für mich deutet die Art der Verabredung (kurzes Telefongespräch) auf vorangegangene Treffen hin.

Noch weitergehende Spekulationen lassen die Informationen aus der XY-Sendung m.M.n. nicht zu.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 18:11
für jene, die wie ich gerne fälle optisch aufbereitet haben der xy beitrag ab 5:20:

https://www.youtube.com/watch?v=zKLCybvp8m0


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 19:59
bei diesem fall stimmt auch so einiges nicht!

konnte man anno 1970 nicht die rufnummern auswerten, dh welche nummer marlies in der gaststätte angerufen hat?


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 21:32
@osttimor
osttimor schrieb:konnte man anno 1970 nicht die rufnummern auswerten, dh welche nummer marlies in der gaststätte angerufen hat?
Nein, konnte man damals noch nicht.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 21:54
@Heidi71

dachte ich mir schon. rein interessehalber, weißt du seit wann das möglich ist?


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 22:35
@osttimor
In der BRD prinzipiell seit der Digitalisierung des Fernsprechnetzes mit dem Einzelverbindungsnachweis, d. h. spätestens ab ca. 1990.

Große Firmen hatten aber auch schon vorher moderne Telefonanlagen, die gewählte Rufnummern speichern konnten, für Privatleute oder Gastwirte waren die damals aber noch zu teuer.

Eine andere Möglichkeit waren sogenannte Komforttelefone mit Wahlwiederholung, bei denen automatisch die letzte gewählte Rufnummer gespeichert wird. Sobald aber eine andere Rufnummer gewählt wurde, wurde die vorletzte gewählte Nummer überschrieben. Diese Apparate waren erst seit ca. Mitte der 80er Jahre allgemein ín Deutschland erhältlich.


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ilse-man
ehemaliges Mitglied

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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 22:50
hi
Ich sehe hier so gut wie keine Möglichgkeit dem Täter habhaft zu werden.
Selbst wenn in ihrem Slip noch Sperma gewesen, der tadellos verwahrt, da-
zu noch auswertbar sein sollte? Der Mord ist verjährt. Denn mMn wurde Mord
verjährt nie erst Mitte 1970 geändert.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 22:50
@Heidi71

Also ich kann mich an alte Folgen aus der Serie "Stahlnetz"
erinnern, die auf wahren Fällen beruhten, und die in den
1960ern spielten.

Da war es durchaus schon möglich festzustellen, woher
Anrufe kamen. Z.B. erinnere ich mich an die Folge "Rehe",
da ging es um die Entführung eines kleinen Jungen, und
man hat festgestellt, daß der Anruf des Täters beim Vater
des Jungen aus einer öffentlichen Telefonzelle kam.

Jürgen Roland hat bei der Serie "Stahlnetz" sehr auf Authentizität
und realistische Wiedergabe geachtet, so daß ich mal davon ausgehe,
daß das keine Elemente waren, um die Spannung zu erhöhen.


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ilse-man
ehemaliges Mitglied

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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 22:54
@inci2
In diesem Fall hätte man aber Zeitnah das wählende Telefon
kennen müssen. Was somit kaum möglich war. Hat danach
jemand telefoniert, lag das Relais im Fernmeldeamt längst
auf einem anderen Anschluss.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:07
@inci2
Du verwechselst hier etwas: Was Du schilderst ist eine Fangschaltung, die feststellt, woher ein Anruf an einem bestimmten Anschluss kommt, wobei das früher auch nur mit großem Aufwand möglich war. Es geht hier aber darum, die Nummer eines abgehenden Anrufs zu ermitteln. Natürlich wäre das mit einer speziellen Telefonüberwachung auch schon damals möglich gewesen, aber eben nicht generell und schon gar nicht nachträglich. Im einfachsten Fall hängt man ein Tonbandgerät an den Anschluss und zählt die Wählimpulse.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:10
ilse-man schrieb:Der Mord ist verjährt. Denn mMn wurde Mord verjährt nie erst Mitte 1970 geändert.
Wikipedia: Verjährungsdebatte

Die Verjährungsdebatte ging schon 1965 los. Weiter ging es dann 1969 und 1979.

Im Jahre 1969 war absehbar, dass mehr Zeit nötig war. So verlängerte der Bundestag die Verjährungsfrist um zehn auf dreißig Jahre. Damit stellte sich das Problem 1979 erneut, und die Verjährung für Mord wurde überhaupt aufgehoben. Zu beachten ist, dass die betreffenden Regelungen 1965, 1969 und 1979 nicht nur für nationalsozialistische Verbrechen, sondern für Morde allgemein galten bzw. gelten.

Somit ist der Mord nicht verjährt.


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ilse-man
ehemaliges Mitglied

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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:23
@Carietta
Es kommt darauf an wann das Gesetz in Kraft trat.
Was mMn erst Mitte 1970 war.

Spielt hier aber auch keine Rolle, es gibt nichts zum
nachfassen, leider.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:24
@ilse-man
@Heidi71

Ja, da könnt ihr recht haben, daß ich das mit einer
"Fangschaltung" verwechsle.

Ich fürchte, neue Erkenntnisse gibt es wenn überhaupt,
nur durch einen absoluten Zufall. Daß sich jemand erinnert,
oder sich in Nachlässen von jemand etwas findet, was
dann zur Aufklärung beitragen könnte.


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ilse-man
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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:29
@inci2
Eine Möglichkeit bleibt noch - kam mir gerade
Das Opfer wurde vollständig bekleidet in den Fluss geworfen.
Was sehr selten ist. Wie viele Sexualtäter zogen ihr Opfer wieder an?

Mal schauen was die Alt-Fälle dazu sagen.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:31
@ilse-man
ilse-man schrieb:Wie viele Sexualtäter zogen ihr Opfer wieder an?
Nun vielleicht hat der Täter sie gar nicht komplett entkleidet,
für ein Sexualdelikt ist das nicht unbedingt erforderlich.


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ilse-man
ehemaliges Mitglied

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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:40
@inci2
Das wäre ja der Modus Operandi
Der Täter hier vermutlich nur den Slip, den er wieder hoch zieht.
Hat auch was mit Rückgängig machen zu tun.
Dazu ins Wasser, Spuren vernichten. Und ich mutmaße, er war
im Zeitdruck. Denn bei Schneegestöber auf einer Autobahnbrücke
zu halten, recht gefährlich. Dazu denke ich das er diese Strecke kannte, auch zur Nachtzeit.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

25.06.2016 um 23:53
@ilse-man
ilse-man schrieb:Das wäre ja der Modus Operandi
Der Täter hier vermutlich nur den Slip, den er wieder hoch zieht.
Hat auch was mit Rückgängig machen zu tun.
Nein, hat mMn damit nichts zu tun, sondern rein mit
Ausleben des Sexualtriebs.
ilse-man schrieb:Dazu ins Wasser, Spuren vernichten. Und ich mutmaße, er war
im Zeitdruck.

Das sehe ich auch nicht unbedingt so. Ins Wasser nicht um Spuren
zu beseiten, sondern um die Leiche loszuwerden. In den 70ern gab es
noch keine DNS, und selbst die üblichen Tests sind im Vergleich zu dem
was heute techn. Möglichkeiten eher wie ein Kinderchemiekasten zu sehen.
ilse-man schrieb:Denn bei Schneegestöber auf einer Autobahnbrücke
zu halten, recht gefährlich. Dazu denke ich das er diese Strecke kannte, auch zur Nachtzeit.
Wenn er die Strecke auch zur Nachtzeit kannte, war der Halt bei Schneegstöber
nicht gefährlich und zudem auch ein genialer Zeitpunkt, weil der Verkehr dann
eher eben gegen Null tendiert.


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ilse-man
ehemaliges Mitglied

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Marlies von Gahlen vom März 1970

26.06.2016 um 00:04
@inci2
Nachtzeit und Verkehr damals - stimmt
da wurde im xy wieder übertrieben.

So, laut der Presse aus Wupper sind nur 3 Tötungsdelikte nicht geklärt
14 habe ich aber auf die Schnelle gefunden.

Drei Taten mit ident Tatmuster im Ruhrgebiet, das muss ich näher begucken.


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