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Marlies von Gahlen vom März 1970

247 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Wuppertal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marlies von Gahlen vom März 1970

28.02.2026 um 12:53
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Welchen Belegen kann ich denn entnehmen, dass KWW absolut sicher, nicht der Mörder von Anja A. gewesen sein kann?
Rein von dem äußeren Erscheinungsbild und dem gesuchten Alter, sowie den Fertigkeiten als angelernter Friedhofsgärtner würde er doch passen.
Die DNA Reihentests von Männern in der Umgebung des Weinbergs haben doch gar keine Treffer ergeben und die Polizei hat den Fall nie gelöst.
Nur weil die Privatermittler um Herrn Chedor einen Verdachts(!)fall benennen, behaupten sie ja noch lange nicht, dass KWW der Täter war. Es handelt sich halt "nur" um Verdachtsfälle, die abgeklärt werden müssen.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Wurde denn die DNA von KWW jetzt mit negativen Ergebnis abgeglichen?
Bis vor kurzem war der Seite der Privatermittler https://mordserie.de/ zu entnehmen, dass die DNA von KWW bisher nicht in die DNA-Analysedatei eingespeist worden sei. Ob sich daran nun etwas geändert hat, kann ich nicht sagen. Ob hier nun ein individueller Abgleich stattgefunden hat, kann wahrscheinlich auch nur die Polizei Stuttgart beantworten.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

03.03.2026 um 02:48
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Moinsen,
ich habe mich selbst sehr gründlich mit KWW beschäftigt.
Welchen Belegen kann ich denn entnehmen, dass KWW absolut sicher, nicht der Mörder von Anja A. gewesen sein kann?
Rein von dem äußeren Erscheinungsbild und dem gesuchten Alter, sowie den Fertigkeiten als angelernter Friedhofsgärtner würde er doch passen.
Die DNA Reihentests von Männern in der Umgebung des Weinbergs haben doch gar keine Treffer ergeben und die Polizei hat den Fall nie gelöst.
Hallo @Rotmilan, @alle! Das liegt an den Gesamtumständen im Fall. Nebenbei, ich halte die Nummer mit den rund 200 Verdachtsfällen gegen KWW für recht unseriös. Den Hobbyermittlern muß klar sein, daß die meisten dieser Taten nicht von ihm begangen worden sein können. Aber da das von der Presse aufgegriffen wird, werden Hoffnungen bei Familien nach Auflösung geschürt, die nicht gehalten werden können.
Nun zurück zu unserem Fall.
Woher sollte KWW die genauen Ortskenntnisse (u.a. für die Verteilung der Fundstücke auf den Fildern), die nötig waren, denn hergehabt haben? Und weshalb sollte er sich gerade diese Ecke von Stuttgart aussuchen? Das war damals reines Wohngebiet, abends praktisch tot. Am Mordtag war das Wetter schlecht und Anja ist ziemlich ungeplant losgegangen. Wichmann mag einer der sehr seltenen Cruiser unter den Serienmördern gewesen sein, aber sich dort auf die Lauer zu legen wäre ihm eher nicht in den Sinn gekommen, da hätte es für ihn viel bessere "Jagdgründe" anderswo in Stuttgart gegeben.

Anja wurde erwürgt, nachdem man sie mit einem Stichwerkzeug schwer verletzt hatte, aber offensichtlich dachte der Täter er schafft es nicht mit der Waffe. Passt überhaupt nicht zu dem abgeklärten Killer in der Göhrde nicht lange danach.
Das Anja vergraben wurde, hängt weniger mit Wichmanns Gärtnerkenntnissen zusammen als blanker Verzweifelung beim Täter. Selbst wenn er Autofahren konnte, der einzige Fahrweg zum Tatort führt an GMVs Haus vorbei, der als Minister Personenschutz und Kameraüberwachung hatte. Der Wagen wäre unweigerlich gesehen und/oder gefilmt worden.
Das die Reihentests nichts gebracht haben ist doch kein Wunder. Mehr als nur eine Person hat sich geweigert und nicht alle Verdächtigen waren noch in Stuttgart heimisch. Das Hauptproblem ist, daß der Täter seit 4 Jahrzehnten von seiner Familie gedeckt wird. Der ehemalige Chefermittler im Fall Aichele ist sich sicher, daß der Mörder bereits in seinem Büro war.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

03.03.2026 um 09:53
@Höhenburg

Sehr gute Beschreibung , zu der ich noch ergänzen möchte , dass zumindest meines Wissens keine Bezüge von Wichmann nach Stuttgart gibt.

Die Webseite „mordserie.de“ hat zumindest noch vor Kurzem den Namen Anja Aichele ganz lapidar der Heidelberg-Serie zugeordnet gehabt.

Was jetzt eine schwäbische Schülerin , die auf dem Nachhauseweg ermordet wurde, mit nordbadischen Tramperinnen zu tun haben soll , hat sich mir nie so ganz erschlossen.

Ansonsten finde ich , dass die Diskussion nicht unbedingt in diesen Thread gehört, in dem das Schicksal eines anderen Mordopfers besprochen werden soll.

Just my two Cents…


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Marlies von Gahlen vom März 1970

03.03.2026 um 13:44
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Sehr gute Beschreibung , zu der ich noch ergänzen möchte , dass zumindest meines Wissens keine Bezüge von Wichmann nach Stuttgart gibt.
Die Webseite „mordserie.de“ hat zumindest noch vor Kurzem den Namen Anja Aichele ganz lapidar der Heidelberg-Serie zugeordnet gehabt.
Was jetzt eine schwäbische Schülerin , die auf dem Nachhauseweg ermordet wurde, mit nordbadischen Tramperinnen zu tun haben soll , hat sich mir nie so ganz erschlossen.
Hallo@JestersTear! Danke und was du da mit der Webseite ansprichst, ist genau das Unseriöse, das ich meinte. Wie kann man den Fall Aichele zur Heidelbergserie stopfen? Haben die am Lack genascht, muß gutes Zeug gewesen sein? Die Münsterland- und Heidelbergserien gehören zusammen, da sie einen ziemlich einzigartigen MO, gerade was die Leichenverbringung/ablage angeht, an den Tag legen. Das konnte man selbst in den 70ern schon sehen.
Der gesamte Tathergang in Stuttgart unterscheidet sich massiv von denen im Heidelbeger Raum.
Ansonsten finde ich , dass die Diskussion nicht unbedingt in diesen Thread gehört, in dem das Schicksal eines anderen Mordopfers besprochen werden soll.
Just my two Cents…
@Rotmilan hat mich hier im Marlies Thema angesprochen, scheinbar ist der "Kurt-Werner" mittlerweile auch hier miteinbezogen. Ich habe daher auch hier geantwortet. Persönlich halte ich es für wahrscheinlich, daß die arme Marlies das erste Opfer des "Münsterlandmörders" wurde. Es gibt verblüffend viele Parallelen zu dieser Serie, besonders dem Fall Pfeifer, wobei die Abweichungen auf ein "Erstlingswerk" eines noch unsicheren Täters hindeuten.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

03.03.2026 um 17:29
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Hallo@JestersTear! Danke und was du da mit der Webseite ansprichst, ist genau das Unseriöse, das ich meinte. Wie kann man den Fall Aichele zur Heidelbergserie stopfen? Haben die am Lack genascht, muß gutes Zeug gewesen sein
Habe dort seit Herbst nicht mehr reingeschaut, zu diesem Zeitpunkt hatten die einen Link zum Trailer von "Akte Münsterlandmörder" gepostet, offenbar, um die eigenen Theorien zu unterstützen.

Ich verrate hoffentlich nicht zu viel, wenn ich sage, daß zu Beginn des Films ein blonder Mann in Lederjacke im 70s-Style von hinten gezeigt wird, der in ein Auto steigt.

Ich kenne den Film in Gänze und der erste Gedanke bei der Eröffnungsszene war : "Och Nö, Nicht schon wieder Wichmann!"

Im Laufe des Films stellt sich aber heraus, daß dieser Mann überhaupt nicht KWW darstellen sollte.

Die Betreiber der Webseite hätten sich besser mal den kompletten Film angeguckt ;-)


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Marlies von Gahlen vom März 1970

03.03.2026 um 19:23
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Ich kenne den Film in Gänze und der erste Gedanke bei der Eröffnungsszene war : "Och Nö, Nicht schon wieder Wichmann!"
Im Laufe des Films stellt sich aber heraus, daß dieser Mann überhaupt nicht KWW darstellen sollte.
Die Betreiber der Webseite hätten sich besser mal den kompletten Film angeguckt ;-)
Haha! :-)
Iregndwie passend zur bisher an den Tag gelegten "Sorgfältigkeit" dieser Truppe. Es ehrt die Jungs und Mädels, daß sie KWWs Mordserie voll aufklären wollen, aber so wird das garantiert nichts! Im Moment sieht es für mich aus als ob diese Gruppe einfach alle ungeklärten Morde der 60er-90er als Verdachtsfälle ansieht, komplett unabhängig der Gesamtlage in den einzelnen Fällen.
Wie wärs, da könnte man auch noch alle ausländischen ungeklärten Morde mit einbeziehen?.;) Zum Beispiel den "Nagaokakyou Doppelmord" von 1979 in Japan.Wer weiß, vielleicht war KWW auch dort? :)
Aber Frotzeleien beiseite, dieser Fall aus Japan ist interessant. Zwei Frauen aus Nagaokakyou, die Adlerfarn sammeln wollten, wurden auf dem gleichnamigen Berg brutal ermordet. Auffällig eine Notiz, ein Hilferuf, die aufgefunden und von einem der Opfer geschrieben wurde. Herausstechend die Formulierung "Kono hito" im Text. Kono hito heißt übersetzt "dieser Mensch" und ist gleichzeitig eine Ortsangabe für eine Person, die sich in unmittelbarer Nähe des Sprechers oder Schreibers befindet.
Der Täter dürfte sich mit Zwang (oder anfänglich vielleicht sogar harmlos erscheinend) den Frauen angeschlossen haben und geraume Zeit (mehrere Stunden) mit ihnen über den Berg gewandert sein. Andernfalls würde die Formulierung keinen Sinn ergeben.
Rätselhafter wird das Ganze dadurch, daß die beiden Opfer kein Schreibgerät auf ihrer Wanderung dabei hatten und der Täter ihnen wohl kaum einen Stift zum Hilferufschreiben gegeben hat.
Trotz intensiver Ermittlungen und der recht guten Beschreibung eines stark verdächtigen Mannes, den Bekannte sicherlich erkennen könnten, ist der Fall nie geklärt worden. Heute ist er verjährt, da die Tat einige Zeit vor dem Aufheben der Verjährung von Mord geschah und damit noch alter Gesetzgebung unterlag.


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Marlies von Gahlen vom März 1970

03.03.2026 um 19:35
Kommt bitte wieder zum Fall zurück. Wer andere Fälle, Webseiten Filme oder sonstiges diskutieren möchte, der kann sich einen entsprechenden Thread suchen.


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