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Mutmaßlicher Kindesentführer in Lippstadt verhaftet

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Mutmaßlicher Kindesentführer in Lippstadt verhaftet

27.05.2017 um 17:50
Ein Bademeister in Witten sah wie ein Mann versuchte, ein Kind sexuell zu missbrauchen. Er alarmierte die Polizei und hielt den Mann bis zu deren Eintreffen fest.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde der Tatverdächtige erkennungsdienstlich behandelt. Ein automatischer Abgleich durch das Hessische Landeskriminalamt ergab, dass die Fingerabdrücke des Mannes mit den Abdrücken auf dem im Oktober 2012 benutzten und sichergestellten Klebeband in Niederweimar übereinstimmen. Die Staatsanwaltschaft Marburg beantragte für den 34-jährigen Tatverdächtigen einen Untersuchungshaftbefehl, einen Durchsuchungsbeschluss sowie einen Antrag zur Entnahme von Körperzellen beim Amtsgericht in Marburg.


Der mutmaßliche Täter, ein ehemaliger Berufskraftfahrer, der eine Umschulung zum Kinderkrankenpfleger macht, wurde in der Folge an der Pflegefachschule in Lippstadt-Benninghausen festgenommen. Am Mittwoch dieser Woche durchsuchten Spezialkräfte der Polizei die Wohnung des Mannes in Bad Sassendorf-Bettinghausen, aber auch andere Wohnungen in Hamm und Unna.

Nach Informationen der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf versuchte ein bislang unbekannter Mann am 1. Oktober 2012 in der kleinen Ortschaft Niederweimar ein zu diesem Zeitpunkt neunjähriges Mädchen zu entführen. Er zog das Kind in sein Fahrzeug und klebte ihm Klebeband auf den Mund. Dem Mädchen gelang die Flucht, als der Mann sein Fahrzeug startete. Nach dem Vorfall kam es zu umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft. Dabei suchten die Ermittlungsbehörden auch nach einem grauen oder silberfarbenen Opel und baten die Bevölkerung um Mithilfe. Dennoch verliefen die Ermittlungen der eingerichteten Arbeitsgruppe damals ohne Erfolg.


Das kleine Fachwerkhaus in Bettinghausen wurde mit drei Spürhunden von Kriminaltechnikern aus Dortmund und Marburg untersucht. Der Beschuldigte wurde dazu mit Hand- und Fußfesseln vorgeführt. Der 34-Jährige soll das zuvor zwangsversteigerte Haus vor etwa fünf Jahren (also 2012) gekauft haben. Nachbarn war in Folge aufgefallen, dass der neue Eigentümer zunächst die Fenster im Erdgeschoss zugemauert hatte und sich nur gelegentlich in Bettinghausen aufhielt. Als „etwas merkwürdig, aber harmlos wirkend“, beschrieb eine Nachbarin gestern den Mann. Aufgefallen sei, dass der Mann, der ursprünglich als Kraftfahrer gearbeitet habe, insbesondere zur Nachtzeit immer wieder Kartons transportierte. Die nur sporadische Anwesenheit habe er mit der fehlenden Heizung erklärt.


Recherchen ergaben, dass auf den Beschuldigten im Jahre 2012 ein grauer Opel Omega zugelassen war und damit ein Fahrzeug, das in Zusammenhang mit der versuchten Entführung beschrieben gesucht wurde. Zuletzt leistete sich der 34-Jährige einen schwarzen Porsche mit Hammer Kennzeichen, ließ das Anwesen aber deutlich verkommen. Neben dem Objekt in Bad Sassendorf erfolgten im Laufe der Woche Wohnungsdurchsuchungen an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen sowie Durchsuchungen von zwei Fahrzeugen des Mannes. Der mutmaßliche Täter wurde dem Richter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt, der den bereits bestehenden Haftbefehl bestätigte. Der 34- Jährige sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Die intensiven Ermittlungen, insbesondere zu den Aufenthaltsorten und Reisewegen des Festgenommenen, dauern an“, informierte die Polizei. Möglicherweise seien dem Beschuldigten weitere Taten zuzuordnen.


https://www.wp.de/staedte/warstein-und-umland/polizei-schnappt-in-lippstadt-mutmasslichen-kindesentfuehrer-nach-fuenf-ja...

Die versuchte Entführung am 1. Oktober 2012 in Niederweimar:


Am 1. Oktober 2012 versuchte gegen 16.50 ein Mann in der Straße „Baumgarten“ ein 9-jähriges Mädchen aus Niederweimar in seinen Wagen zu zerren.

Die Fingerabdrücke des 34-jährigen wurden auf dem Klebeband sichergestellt, mit welchem dem 9-jährigen Mädchen der Mund zugeklebt wurde. Nachdem sich das Mädchen befreien konnte, nahm ein Motorradfahrer die Flucht des grauen Opel Omegas auf. Eine Streife der Polizeistation Marburg stoppte den Omega in Marburg-Gisselberg. Im Fahrzeug befand sich ein 53-jähriger Osteuropäer. Eine vorläufige Festnahme erfolgte.  

http://www.vb-kurier.de/kind-in-auto-gezerrt/

Was aus dem 53-jährigen Osteuropäer geworden ist, habe ich nicht in Erfahrung bringen können, ebenso nicht, wie sich die Fingerabdrücke auf dem Klebeband erklären. Waren zwei Männer zum Zeitpunkt der versuchten Entführung im Auto, also der Osteuropäer und der 34-jährige Halter des Wagens? Ist der 34-jährige auf der Flucht ausgestiegen?

Möglicherweise ist der Polizei durch die Aufmerksamkeit eines Bademeisters ein großer Fisch ins Netz gegangen, welcher durch seinen ehemaligen Beruf als Lastkraftfahrer viel unterwegs war und der als Umschüler mehrere Wohnsitze hat und einen Porsche fährt.  

Das von dem 34-jährigen Carsten L. im Rahmen einer Zwangsversteigerung erworbene Fachwerkhaus in Bettinghausen wurde offenbar zu einem Verlies umgebaut. Die Fenster im EG wurden zugemauert.

Weitere Links sind hier:

http://www.focus.de/regional/festnahme-in-witten-mutmasslicher-kindesentfuehrer-nach-sexueller-belaestigung-geschnappt_i...

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/bad-sassendorf/festnahme-durchsuchung-sorgen-bettinghausen-aufsehen-8347294.html

https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/hausdurchsuchung-bettinghausen-staatsanwalt-lastet-mann-wohnsitz-bettinghausen-ver...

http://www.bild.de/news/inland/entfuehrung/nach-jahren-aufgeklaert-51922522.bild.html

2012 wurde er das erste Mal aktenkundig. Ich frage mich, ob er für weitere Taten in Frage kommt. Geburtsjahr müsste 1983/1984 sein. Sein Bewegungsradius war sicherlich aufgrund des Berufes als Lkw-Fahrers groß.


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27.05.2017 um 18:06
Schade, dass es keine genauere Zeitangabe gibt, wann er im Schwimmbad entdeckt wurde, wann er dem Richter vorgeführt wurde und seit wann er in Untersuchungshaft sitzt. Ich vollzieh das immer gerne nach.

Aber danke für den EP, der war sehr detailliert mit viel Information.

Fünf Jahre konnte er unentdeckt bleiben, dann zur Strecke gebracht im Schwimmbad.

Bisschen verwirrend ist es mit dem Osteuropäer.
Er wurde vorläufig festgenommen, aber dann wieder freigelassen? Unschuldig?
Scheint so. Aber wieso war er im Auto, als dieses nach einer  gescheiterten Entführung gestoppt wurde?
Da sind die Berichte undurchsichtig.


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27.05.2017 um 18:16
Umschulung zum Kinderkrankenpfleger? schluck.
Die zugemauerten Fenster lassen in der Tat Schlimmes erahnen, nun, warten wir die weiteren Ermittlungen ab.


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27.05.2017 um 18:37
sunshinelight schrieb:Bisschen verwirrend ist es mit dem Osteuropäer.
Er wurde vorläufig festgenommen, aber dann wieder freigelassen? Unschuldig?
Scheint so. Aber wieso war er im Auto, als dieses nach einer  gescheiterten Entführung gestoppt wurde?
Da sind die Berichte undurchsichtig.
@sunshinelight

Ich vermute, dass zwei Personen im Auto waren. Leider gibt es wenige Infos zu der versuchten Entführung in Niederweimar.


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27.05.2017 um 18:41
Fat-Juergen schrieb:Umschulung zum Kinderkrankenpfleger? schluck.
Die zugemauerten Fenster lassen in der Tat Schlimmes erahnen, nun, warten wir die weiteren Ermittlungen ab.
@Fat-Juergen

Genauso ging es mir. Umschulung zum Kinderkrankenpfleger? Schluck!

Darüber hinaus: Die Ausbildung zum Krankenpfleger wird vergleichsweise gut bezahlt. Aber dass Azubis einen Porsche fahren und mindestens zwei Wohnorte haben, ist schon etwas ungewöhnlich.


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27.05.2017 um 19:11
sunshinelight schrieb:Schade, dass es keine genauere Zeitangabe gibt, wann er im Schwimmbad entdeckt wurde, wann er dem Richter vorgeführt wurde und seit wann er in Untersuchungshaft sitzt. Ich vollzieh das immer gerne nach.
@sunshinelight

Das habe ich eben gefunden:

Tatverdächtiger nach versuchter Entführung in Haft
NIEDERWEIMAR. Fast fünf Jahre nach der versuchten Entführung eines Kindes können die Ermittlungsbehörden einen Fahndungserfolg vermelden. Ein dringend tatverdächtiger Mann (34) aus Nordrhein-Westfalen befindet sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Rückblick: Am Montagnachmittag, 1. Oktober 2012 versuchte ein bis dato unbekannter Mann in Niederweimar in der Straße "Baumgarten" ein zu diesem Zeitpunkt 9-jähriges Mädchen zu entführen. Er zog das Kind in sein Fahrzeug und klebte dem Opfer dabei ein Klebeband auf den Mund. Dem Mädchen gelang glücklicherweise die Flucht, als der Mann sein Fahrzeug startete. Nach dem Vorfall kam es zu umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft. In diesem Zusammenhang suchten die Ermittlungsbehörden auch nach einem grauen oder silberfarbenen Opel und baten die Bevölkerung um Mithilfe. Trotz der intensiven Maßnahmen verliefen die Ermittlungen der speziell eingerichteten Arbeitsgruppe damals ohne Erfolg. Jetzt wurde dem Tatverdächtigen ein Vorfall Anfang Mai in einem Schwimmbad in Witten zum Verhängnis. Im Rahmen eines dort anhängigen Verfahrens wurde der 34-Jährige erkennungsdienstlich behandelt. Ein automatischer Abgleich durch das Hessische Landeskriminalamt ergab, dass die gesicherten Fingerabdrücke des Mannes mit Fingerabdrücken auf dem im Oktober 2012 benutzten und sichergestellten Klebeband in Niederweimar übereinstimmen. Von der Staatsanwaltschaft Marburg wurde für den 34-jährigen Tatverdächtigen unverzüglich ein Untersuchungshaftbefehl, ein Durchsuchungsbeschluss sowie ein Antrag zur Entnahme von Körperzellen bei dem zuständigen Amtsgericht in Marburg beantragt und auch erlassen. Beamte der Kriminalpolizei Marburg nahmen den Verdächtigen mit Unterstützung der ortsansässigen Polizeibehörden am Dienstag in Lippstadt vorläufig fest. Zudem erfolgten Wohnungsdurchsuchungen an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen sowie Durchsuchungen von zwei Fahrzeugen des Mannes. Recherchen ergaben zudem, dass auf den Beschuldigten im Jahre 2012 ein grauer Opel Omega zugelassen war. Der mutmaßliche Täter wurde am Mittwoch dem zuständigen Richter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt, der den bereits bestehenden Haftbefehl bestätigte. Der 34-Jährige sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die intensiven Ermittlungen, insbesondere zu den Aufenthaltsorten und Reisewegen des Festgenommenen, dauern an. (ots)


http://www.nordhessennews.de/index.php/polizei/95048-tatverdaechtiger-nach-versuchter-kindsentfuehrung-in-haft

Der 'Vorfall' im Schwimmbad in Witten ereignete sich demnach Anfang Mai.

Die Angaben hinsichtlich des Opels decken sich allerdings nicht mit anderen Artikeln, in denen ein 53-jähriger Osteuropäer in dem Fluchtauto von einer Polizeistreife in Marburg festgenommen wurde.


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27.05.2017 um 19:16
JamesRockford schrieb:Ein dringend tatverdächtiger Mann (34) aus Nordrhein-Westfalen befindet sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft.
JamesRockford schrieb:Jetzt wurde dem Tatverdächtigen ein Vorfall Anfang Mai in einem Schwimmbad in Witten zum Verhängnis.
@JamesRockford
Super, danke dir. :Y:
JamesRockford schrieb:Die Angaben hinsichtlich des Opels decken sich allerdings nicht mit anderen Artikeln, in denen ein 53-jähriger Osteuropäer in dem Fluchtauto von einer Polizeistreife in Marburg festgenommen wurde.
Ok, das ist schon etwas seltsam.
Vielleicht findet das in der nächsten Zeit etwas Aufklärung.


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27.05.2017 um 19:26
Und hier die gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf:

Marburg-Biedenkopf (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Marburg und Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf

Tatverdächtiger nach versuchter Entführung eines Kindes in Untersuchungshaft

Marburg und Nordrhein-Westfalen: Fast fünf Jahre nach der versuchten Entführung eines Kindes können die Ermittlungsbehörden einen Fahndungserfolg vermelden. Ein dringend tatverdächtiger Mann aus Nordrhein-Westfalen befindet sich seit Mittwoch (24. Mai) in Untersuchungshaft.

Rückblick: Am Montagnachmittag, 1. Oktober 2012 versuchte ein bis dato unbekannter Mann in Niederweimar in der Straße "Baumgarten" ein zu diesem Zeitpunkt 9-jähriges Mädchen zu entführen. Er zog das Kind in sein Fahrzeug und klebte dem Opfer dabei ein Klebeband auf den Mund. Dem Mädchen gelang glücklicherweise die Flucht, als der Mann sein Fahrzeug startete. Nach dem Vorfall kam es zu umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft. In diesem Zusammenhang suchten die Ermittlungsbehörden auch nach einem grauen oder silberfarbenen Opel und baten die Bevölkerung um Mithilfe. Trotz der intensiven Maßnahmen verliefen die Ermittlungen der speziell eingerichteten Arbeitsgruppe damals ohne Erfolg. Die Polizei berichtete ausführlich über das Geschehen.

Jetzt wurde dem Tatverdächtigen ein Vorfall Anfang Mai in einem Schwimmbad in Witten zum Verhängnis. Im Rahmen eines dort anhängigen Verfahrens wurde der 34-Jährige erkennungsdienstlich behandelt. Ein automatischer Abgleich durch das Hessische Landeskriminalamt ergab, dass die gesicherten Fingerabdrücke des Mannes mit Fingerabdrücken auf dem im Oktober 2012 benutzten und sichergestellten Klebeband in Niederweimar übereinstimmen. Von der Staatsanwaltschaft Marburg wurde für den 34-jährigen Tatverdächtigen unverzüglich ein Untersuchungshaftbefehl, ein Durchsuchungsbeschluss sowie ein Antrag zur Entnahme von Körperzellen bei dem zuständigen Amtsgericht in Marburg beantragt und auch erlassen. Beamte der Kriminalpolizei Marburg nahmen den Verdächtigen mit Unterstützung der ortsansässigen Polizeibehörden am Dienstag, 23. Mai in Lippstadt vorläufig fest.

Zudem erfolgten Wohnungsdurchsuchungen an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen sowie Durchsuchungen von zwei Fahrzeugen des Mannes. Recherchen ergaben zudem, dass auf den Beschuldigten im Jahre 2012 ein grauer Opel Omega zugelassen war. Der mutmaßliche Täter wurde am Mittwoch, 24. Mai dem zuständigen Richter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt, der den bereits bestehenden Haftbefehl bestätigte. Der 34- Jährige sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die intensiven Ermittlungen, insbesondere zu den Aufenthaltsorten und Reisewegen des Festgenommenen, dauern an. Weitere Auskünfte zu dem Verfahren (Tatort Niederweimar/Hessen) erteilt ausschließlich die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Marburg, 06421- 290224.

Oliver Rust (Pressesprecher und Staatsanwalt) Jürgen Schlick ( Pressesprecher der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raiffeisenstraße 1
35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120
Fax: 06421-406 127

E-Mail: poea-mr.ppmh@polizei.hessen.de

http://www.polizei.hessen.de/ppmh


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27.05.2017 um 19:28
Es gibt einen zusätzlichen Artikel in der Bild wo nun natürlich auch die Nachbarn interviewt werden.

http://www.bild.de/news/inland/kindesmissbrauch/kinderfaenger-geschnappt-51931374.bild.html

Aus diesem geht direkt erst einmal hervor, dass das besagte Fachwerkhaus in Bettingausen wohl schon seit fünf Jahren in Besitz von C.L. ist. Der Zeitraum von fünf Jahren passt da wieder zu dem Vorfall in Oktober 2012 bzgl. der Entführung der 9-jährigen in Niederweimar.

Zudem hat der Verdächtige C.L. sich nicht nur das Fachwerkhaus im Wert von 20.000 EUR wohl schon vor fast 5 Jahren zugelegt sondern eben auch eine "kleinere" Penthouse-Wohnung in Hamm, wie schon hier beschrieben einen schwarzen Porsche, zudem dann aber auch noch zwei weitere Autos.

Alles gemäß Angaben in der Bild dadurch finanziert, dass er Sonderschichten in einer Tankstelle neben der Lehre zum Kinderkrankenpfleger geschoben hat.

Passt alles irgendwie nicht, wenn man bedenkt, dass der Verdächtige C.L. auch zuvor nur als Kraftfahrer unterwegs war, wo man sicherlich auch nicht solch ein dramatisches Gehalt bezieht um sich den zuvor beschriebenen Lebensstandard leisten zu können.

Und ja, es wird auch von einer kleinen Erbschaft nach dem Tode des Vaters im Bild-Artikel berichtet, passt dennoch nicht so ganz.


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27.05.2017 um 19:40
@Tamins

Danke für den Link. Den hatte ich noch nicht.

Für eine Penthouse-Wohnung in Hamm, ein Häuschen in Bettingausen, drei Autos, darunter einen Porsche muss man als Azubi sicherlich hart an der Tanke arbeiten. Mindestlohn + Trinkgeld = ca. 10 Euro/Stunde. Selbst mit der kleineren Erbschaft kann ich mir kaum vorstellen, wie er das alles finanziert hat.

Aber wie auch immer. Vielleicht war die Erbschaft größer, vielleicht hat er Tag und Nacht gearbeitet, um drei Autos fahren zu können.

Nur warum um alles in der Welt mauert jemand seine Fenster im EG zu? Dieses Fachwerkhäuschen wurde ja offenbar nicht als Wochenendhaus zum Entspannen von der harten Arbeitswoche genutzt und auch nicht so intendiert.

Er war selten da, ließ es herunterkommen.


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27.05.2017 um 19:55
JamesRockford schrieb:Die Angaben hinsichtlich des Opels decken sich allerdings nicht mit anderen Artikeln, in denen ein 53-jähriger Osteuropäer in dem Fluchtauto von einer Polizeistreife in Marburg festgenommen wurde.
Vielleicht hat der Motorradfahrer damals die Autos nur verwechselt (zwei gleiche Opel unterwegs?)?

Hoffentlich kommt das Geld nur von der Erbschaft. Die zugemauerten Fenster bedeuten nix gutes.


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27.05.2017 um 20:06
TatzFatal schrieb:Hoffentlich kommt das Geld nur von der Erbschaft.
@TatzFatal


Das müsste dann schon eine gewaltige Erbschaft gewesen sein. Penthouse Wohnung, Fachwerkhäuschen, drei Autos, Job aufgegeben und 'ne Umschulung machen.


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27.05.2017 um 20:17
JamesRockford schrieb:Das müsste dann schon eine gewaltige Erbschaft gewesen sein. Penthouse Wohnung, Fachwerkhäuschen, drei Autos, Job aufgegeben und 'ne Umschulung machen.
Ich weiß.
Wenn es so ist wie ich befürchte, dann versteht sich von selbst woher das Geld kommt.
Die Auswertung seines Computers wirds wohl klären.

Sein Führungszeugnis muss bisher in Ordnung gewesen sein, denn das wird bei solchen Berufen gefordert, also ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.


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27.05.2017 um 20:21
TatzFatal schrieb:Sein Führungszeugnis muss bisher in Ordnung gewesen sein, denn das wird bei solchen Berufen gefordert, also ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.
Gut zu wissen. Das war mir nicht bekannt.

Dann warten wir mal ab.


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27.05.2017 um 20:33
JamesRockford schrieb:Gut zu wissen. Das war mir nicht bekannt.

Dann warten wir mal ab.
Zumindest ist es im Saarland so.
Vermutlich ist es aber mittlerweile in allen Bundesländern Standard.
Aber wie man sieht nutzt es nicht immer.


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27.05.2017 um 20:41
Allerdings ist das auch ziemlich auffällig, die zugemauerten Fenster. Da muss er sich ja sehr sicher gefühlt haben (falls es nicht noch ganz andere Erklärungen dafür gibt).


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27.05.2017 um 20:45
TatzFatal schrieb:Sein Führungszeugnis muss bisher in Ordnung gewesen sein, denn das wird bei solchen Berufen gefordert, also ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.
Vielleicht muss er das Führungszeugnis auch erst bei der Abschlussprüfung vorlegen. Ich glaube, bei mir war das so.


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27.05.2017 um 21:17
pinkpony schrieb:Vielleicht muss er das Führungszeugnis auch erst bei der Abschlussprüfung vorlegen. Ich glaube, bei mir war das so.
Ich musste noch vor Ausbildungsbeginn ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Ohne Führungszeugnis kein Vertrag.


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27.05.2017 um 21:32
pinkpony schrieb:Vielleicht muss er das Führungszeugnis auch erst bei der Abschlussprüfung vorlegen. Ich glaube, bei mir war das so.
Das betrifft keine Prüfung, der Arbeitgeber verlangt es bevor du einen Arbeitsvertrag, bez. Ausbildungsvertrag bekommst.
Ansonsten wäre es sehr Nachlässig von Arbeitgeberseite gewesen.


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28.05.2017 um 01:45
Danke @JamesRockford für das Erstellen dieses Threads.

Solche Fälle sind extrem unheimlich, mag ich doch immer gar nicht glauben, dass es tatsächlich so kranke Hirne gibt....Kinderkrankenpfleger, Verließ,...mir wird schlecht.


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