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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

189 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bayern, 2021 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 09:40
ThoFra du meinst den Langendonk - Fall bei Siegburg? Ich könnte mir gut vorstellen, daß der Täter im Umfeld von Bredow zu finden ist.

Zur Öffnung des Schranksafes schreibt das Wochenblatt:
Seit 2017, als Bernard Raymond von Bredow nach Paraguay kam, schmückte ein bescheidener Schrank seinen Container. Obwohl er von außen wie ein alter Holzschrank aussah, handelte es sich in Wirklichkeit um einen Hightech-Tresor, dessen Spezifikationen von dem Archäologen entworfen worden waren und ein ausgeklügeltes System besaß, das selbst das Eindringen von Staub verhinderte. Zwei Schlosser brauchten mehrere Stunden mit Schneidbrennern und Trennschleifern, um ihn zu öffnen.
Im Inneren befanden sich 30 Geigen aus den Jahren ab 1720, ein Dolch aus Mammutknochen, eine Geige in ihrem Kasten aus dem Jahr 1690, Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert, mehrere Antiquitäten, Dokumente aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter zwei Reisepässe hochrangiger Nazis (eventuell Vorfahren), ein Laptop, Bargeld und viele andere Dokumente.

Ersten Schätzungen zufolge wird der Wert aller gefundenen Gegenstände auf rund 5 Millionen Euro geschätzt.
Quelle: https://wochenblatt.cc/mordfall-von-bredow-was-sich-im-tresor-befand/

Ganz unten wird der Anwalt der Familie zitiert:
Abogado Andrés Casati, representante legal de familiares del arqueólogo alemán y su hija "Habían 75 violines con sus documentaciones y en la habitación en donde fue la escena del crimen, había unos 40 violines. Los autores sabían lo que buscaban"
Rechtsanwalt Andrés Casati, Rechtsvertreter der Angehörigen des deutschen Archäologen und seiner Tochter: "Es gab 75 Geigen mit ihren Unterlagen und in dem Raum, in dem der Tatort stattfand, befanden sich etwa 40 Geigen. Die Täter wussten, wonach sie suchten".



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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 10:24
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:ThoFra du meinst den Langendonk - Fall bei Siegburg? Ich könnte mir gut vorstellen, daß der Täter im Umfeld von Bredow zu finden ist.
Habe nochmals ein wenig recherchiert, da ich mich nur bruchstückweise an den Fall erinnerte, bin dann bei meiner Recherche darauf gestoßen, dass ich den Todesfall Maria Grevesmühl meinte, 1996 ereignete sich dieser Fall.

Für alle Interessierten hier ein Podcast, in dem der Fall aufgegriffen / behandelt wird:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/northern-true-crime/id1500611240?i=1000496514390

Wenn im hier besprochenen Fall der Wert der Gegenstände / Wertsachen auf insgesamt 5 Mio € geschätzt wird, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Aneignen dieser Gegenstände das Mordmotiv gewesen sein könnte.

War denn im Umfeld von Herrn von Bredow bekannt, dass er derlei "Schätze" besaß?


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 10:49
Den Grevesmühl - Fall kenne ich nicht, ich möchte den Zusammenhang mit den Langendonks erläutern. In einem Interview von 2004 spricht er von 86 Geigen, die er bereits getestet hat. Daraus schließe ich, daß Ende der 90er, als die Langendonks starben, schon Geigen vorhanden waren.
Norten:

Sie hört sich toll an. Ich bin selbst keine Geigenspezialistin: Sind beim Klang dieses Instruments Töne mit drin, die für eine solche Geige typisch sind?

Bredow:

Ja, sie klingt anders. Wir haben sie auch schon über den Rechner laufen lassen und ihr Klangbild analysiert. Wir haben gerade in den letzten Wochen viele, viele Geigen auf diese Weise analysiert. Wir sind jetzt bei der Geige Nummer 86 angekommen, mit der wir das machen. Das ist eine Geige aus dem Jahr 1600: Sie ist die älteste Tiroler Geige, also noch älter als eine Stradivari oder eine Guarneri del Gesù.
Quelle: http://www.mammutheum.de/index.php/ueber-bernard-von-bredow/vortraege-und-hoerfunkbeitraege?showall=&start=1


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 11:58
Weis jemand wie der transsexuelle Verdächtige im Bredow Fall 1997 aussah bzw wo er damals gelebt hat?
Mich würde gerne interessieren ob er dem Phantombild im Langendonk Fall ähnlich ausgesehen haben könnte.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 13:25
@Cavo93

Dr. Yves Steinmetz ist nach eigenen Angaben 1960 geboren und stammt aus Fürth. Er hat nach dem Abitur zunächst Musik studiert und danach als Cellist in verschiedenen Orchestern gearbeitet. Anschließend hat er von April 1999 bis September 2005 an der Universität Hamburg Medizin studiert und arbeitet seitdem als Chirurg. Seine Dissertation hat er über "Geschlechtsangleichende Operationen bei Frau-zu-Mann-Transsexuellen mit Phalloplastik" geschrieben.

Die Dissertation ist im Netz frei zugänglich ( https://d-nb.info/1009324330/34 ). Nach seinen Angaben im Lebenslauf (in der Dissertation ab Seite 230) waren die beruflichen Tätigkeiten von Dr. Yves Steinmetz ab November 1985 (vermutlich bis zum Beginn seines Medizinstudiums in Hamburg im April 1999) folgende:

"Stellvertretender Solocellist Landestheater Detmold,
sowie freischaffend und pädagogisch, verschiedene Orchester, zuletzt
Nürnberger Philharmoniker, Opernhaus Nürnberg".

In seiner Zeit als Cellist war er also zuletzt in Nürnberg beschäftigt, daher könnte er 1997 evtl. dort gelebt haben.

Ein Foto aus dieser Zeit habe ich allerdings nicht gefunden.


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23.11.2021 um 14:08
@rattich
War derjenige dann vorher Mann oder Frau? Wenn es eine Frau war, käme derjenige vermutlich nicht als Täter im Langendonk-Fall in Frage.

Ich hätte einem studierten Musiker und Arzt mit Dissertation bei Prof. Püschel nicht zugetraut, in einen Mordfall verwickelt zu sein.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 14:28
Ich war davon ausgegangen, dass die Presse einen Mann, der über geschlechtsangleichende Operationen promoviert hat, kurzerhand selbst als Transsexuellen bezeichnet hat.

Ebensogut kann es natürlich stimmen. Es geht hier jedenfalls um die OP Frau zu Mann.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 14:41
Zitat von ThordisThordis schrieb:War derjenige dann vorher Mann oder Frau?
Da Dr. Steinmetz heute einen männlichen Vornamen trägt, nehme ich an, dass er sich von der Frau zum Mann hat umoperieren lassen. Er wird in den Medien ja auch als Mann bezeichnet.

Aber wann diese Geschlechtsumwandlung war, weiß ich nicht genau. Ich vermute in den Jahren zwischen 1985 und 1999, als er noch als Cellist/in gearbeitet hat. Bis zur Operation hat er vermutlich auch noch einen weiblichen Vornamen gehabt, aber den kenne ich nicht. Der Wunsch, trotz Musiker-Ausbildung und dem schon ausgeübten Beruf als Cellist dann Arzt bzw. Chirurg zu werden, und sein Interesse für geschlechtsangleichende Operationen resultieren, denke ich, aus seiner eigenen Biografie.
Zitat von LichtgestähltLichtgestählt schrieb:Ebensogut kann es natürlich stimmen.
Es kann gut sein, dass er wirklich einmal eine Frau war. Ich finde, sein Gesicht hat auch etwas Androgynes, trotz des Bartwuchses. Leider findet man im Netz nur dieses frontale Polizeifoto.
Zitat von ThordisThordis schrieb:Wenn es eine Frau war, käme derjenige vermutlich nicht als Täter im Langendonk-Fall in Frage.
Das weiß ich nicht, aber nur deshalb, weil jemand einmal eine Frau war, würde ich eine Täterschaft im Allgemeinen nicht grundsätzlich ausschießen.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 14:44
@rattich
Wenn es recht frisch gewesen wäre, hätte ich aber vermutet, dass der Taxifahrer das noch an Körperform etc. erkannt hätte.
Ich weiß nicht, was medizinisch schon in den 90ern möglich war.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 14:56
@Thordis

Ja, am Gesicht, an der Körperform und an den Bewegungen kann man m.E. meist schon erkennen, ob jemand "gebürtig" Frau oder Mann ist. Vielleicht verlieren sich diese geschlechtsspezifischen Merkmale auch nach einer Geschlechtsumwandlung nie völlig. Vermutlich hängt es auch davon ab, wie lange jemand zuvor im anderen Geschlecht gelebt hat. Aber im Netz gibt es zumindest von Dr. Steinmetz wohl nur dieses Polizeifoto.


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23.11.2021 um 15:56
Zur Info: Im Lebenslauf seiner Dissertation wird die Trägerschaft des Kulturförderpreises der Stadt Fürth erwähnt. Laut Fürthwiki hat diesen 1978 eine gewisse Yvonne Steinmetz erhalten.

Dissertation: https://d-nb.info/1009324330/34

Fürthwiki: https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Kulturf%C3%B6rderpreis_der_Stadt_F%C3%BCrth&mobileaction=toggle_view_desktop


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 18:03
Habe ich das richtig gelesen? Das, was man allein in dem einen Tresor fand ist 5 Mio. € wert?

Da lohnt es sich ja echt, "Weltenbummler" zu sein, abgesehen vom tragischen Ende.


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23.11.2021 um 18:29
@PeteSahat

Danke für die Info, ja, dann wurde "Yvonne" später zu "Yves".

@Cavo93

Aber auch von der Cellistin Yvonne Steinmetz finde ich keine Bilder. Vielleicht gibt es ältere Fotos aus den 80er und 90er Jahren von den Orchestern, in denen Yvonne/Yves Steinmetz gespielt hat, auf denen sie/er zu sehen ist (Landestheater Detmold, Nürnberger Philharmoniker)?


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 19:06
@rattich
eine Anmerkung, hatte der Taxifahrgast nicht nach Aussage der fränkischen Taxifahrer einen oberbayerischen Dialekt gesprochen?
Y. Steinmetz wurde in Fürth anscheinend geboren - also ist es eher anzunehmen dass er fränkisch spricht.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 19:15
Zitat von Lars01Lars01 schrieb:Y. Steinmetz wurde in Fürth anscheinend geboren - also ist es eher anzunehmen dass er fränkisch spricht.
Ja, das ist natürlich gut möglich. Yves Steinmetz stammt aus Bayern und ist dort aufgewachsen (Fürth, Erlangen, Nürnberg). Den Langendonk-Fall kenne ich bisher allerdings nur dem Namen nach, da müsste ich mich erst einlesen. Vielleicht wissen @Thordis und andere da besser Bescheid?


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 19:17
Zitat von ThordisThordis schrieb:Ich hätte einem studierten Musiker und Arzt mit Dissertation bei Prof. Püschel nicht zugetraut, in einen Mordfall verwickelt zu sein.
Man schaut den Menschen ja immer nur "vor den Kopf", was im Inneren vorgeht, sieht man jmdn nicht unbedingt an.
Morde / Verbrechen / Gewaltdelikte gibt es in allen Gesellschafts- und Bildungsschichten, sowie in allen Berufs-/Tätigkeitsfeldern.

Der eventuell hier von Usern*innen vermutete Zusammenhang mit dem Langendonk - Fall klingt interessant, werde mich mal ein bisschen in den Langendonk - Fall einlesen.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 20:11
Der Haken bei dem Langendonk-Zusammenhang ist: der Täter zündete das Womo samt Geige an. Hätte er wohl nicht getan, wenn er diese für wertvoll gehalten hätte.
Siegsdorf - Geige - Doppelmord, das sind die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Fällen. Einen Zusammenhang muss es deswegen nicht geben, beide Taten liegen ca. 25 Jahre auseinander.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 20:16
@Tritonus

Ich hatte in dem anderen Thread bereits gemutmaßt, der Täter könnte die wertvolle Geige gegen eine billige oder kaputte Geige aus eigenem Besitz ausgetauscht haben, bevor er das Wohnmobil in Brand setzte.

Das Wohnmobil stand ja vor dem Brand noch längere Zeit bei Nürnberg herum.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 20:38
Ich bilde mir ein, Ähnlichkeit mit dem Phantombild im Langendonk-Fall zu erkennen. Das wäre unglaublich.

Warum ist S. nach Paraguay ausgewandert? Wenn vB. und S. sich schon vorher kannten, wussten sie vielleicht Vieles übereinander.


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Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay

23.11.2021 um 20:45
@Tritonus

+ Bezug zu Nürnberg oder Fürth wo das Wohnmobil abgefackelt wurde

Viele gehen davon aus, dass der Taxifahrer eine Perücke trug. Ein Transsexueller hat bestimmt viele Perücken.

Perücke auf, Langendonks wegen der Geiger ermordet, untergetaucht in Paraguay

Kein Wunder das ihn niemand auf dem Phantombild wieder erkennt


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