Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

27 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Gelsenkirchen, Bankraub ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 23:00
Der Bankeinbruch in Gelsenkirchen 2025 lässt mich nicht los. Je mehr man sich mit dem bisher bekannten Ablauf beschäftigt, desto mehr Fragen drängen sich auf.

Wie ist es möglich, dass (vermutlich?) mindestens vier Täter über einen Zeitraum von mehreren Tagen einen mittelgroßen Tresorraum bzw. eine Schließfachanlage einer Sparkasse ausräumen konnten? Laut Schätzung sprechen wir von einer Beute in zweistelliger Millionenhöhe. Das ist kein spontaner Einbruch, sondern eine Operation mit erheblichem Zeit-, Personal- und Logistikaufwand.

Besonders kurios finde ich folgende Punkte:

Tagelange Arbeit im Tresor
Wie kann über Tage hinweg in einem Bankgebäude gearbeitet werden, ohne dass jemand Verdacht schöpft? Geräusche, Licht, Bewegung. Das müsste doch auffallen.
Zwei ausgelöste Feueralarme - ohne Entdeckung
Beide Male sollen die Täter nicht entdeckt worden sein. Wie laufen solche Alarmmeldungen in der Praxis ab? Reicht tatsächlich ein kurzer Blick von außen? Wird ein Objekt nach wiederholten Alarmen nicht intensiver überprüft? Wird kein Filialleiter involviert, der Öle Räume abgeht? Laufkarten der Feuerwehr? Wer schaltet die Brandmeldeanlage wieder ab?
Sicherheitskonzept
Versagen technische Systeme, organisatorische Abläufe - oder beides? Oder setzt der Coup genau darauf, dass menschliche Routine und Fehlannahmen ausgenutzt werden?
Zufälle oder perfekte Planung?
Die Häufung der Umstände ist filmreif. Handelt es sich wirklich um außergewöhnliches Glück für die Täter - oder um eine extrem präzise Vorbereitung mit detailliertem Wissen über Abläufe, Reaktionszeiten und Zuständigkeiten?
Zukunft
Wie realistisch ist es, dass eine solche Tat dauerhaft ungeklärt bleibt?

Ich schwanke zwischen Faszination über die technische und organisatorische Dimension dieses Einbruchs und Beunruhigung darüber, wie viele Sicherheitsmechanismen offenbar nicht gegriffen haben.

Zur Einordnung der bekannte Fakten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bankeinbruch_in_Gelsenkirchen_2025


4x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 23:34
Danke, dass Du diesen Thread aufgemacht hast.
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Das ist kein spontaner Einbruch, sondern eine Operation mit erheblichem Zeit-, Personal- und Logistikaufwand.
Die Täter müssen auch ein sehr fundiertes Wissen von dem Gebäude, insbesondere den Bauplänen inkl. Schaltanlagen haben. Wie kommt man an so etwas?

Schließfächer sind je nach Bank nicht unbegrenzt versichert. Bei mir vor Ort sind es "nur" 50.000 Euro pro Schließfach, sofern man das Schließfach gegen Gebühr versichert.


1x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 23:54
f9dc36970f6de913dbdaf03206dd6b9e8f5d685f

Es wird wohl aktuell nach TVs gefahndet die solche Handschuhe getragen haben. Einmal rot, einmal grün.

Die erbeutete Summe ist wohl auch noch größer als gedacht:
Dahinter steckt ein Riesen-Coup! Geld, Schmuck, Gold: Das Diebesgut soll einen Wert von 100 Millionen Euro haben!
Bildquelle und Quelle: https://m.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/sparkassen-coup-in-gelsenkirchen-polizei-sucht-tresor-knacker-mit-roten-und-gruenen-handschuhen-69581da3164d7bc9e9b70a2e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


1x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 23:55
Das Vorgehen gleicht insgesamt doch sehr dem Einbruch vor mehr als 10 Jahren in Berlin.
Wikipedia: Bankeinbruch in Berlin-Steglitz 2013

Auch hier wurde aus einer Tiefgarage über einen längeren Zeitraum mit schwerem Gerät agiert. Auch waren die Schließfächer das Ziel.


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 01:26
Zitat von LanzaLanza schrieb:Die erbeutete Summe ist wohl auch noch größer als gedacht:
Eine Quelle für diese Zahl nennt die BILD aber nicht. Woher will man denn wissen, was da wirklich in den Schließfächern gelegen hat?

Von daher würde ich das erst einmal in die Kategorie der BILD-typischen Übertreibungen setzen.

Allerdings kann man wohl annehmen, dass da einige Kunden auch Geld gelagert hatten, von dem niemand etwas wissen sollte - sprich: Schwarzgeld.

Und die werden den Teufel tun und das angeben, wenn sie damit rechnen müssen, dass dann jemand fragt, wo dieses Geld denn eigentlich herkam.

Mal ganz abgesehen davon, dass es vermutlich nicht ausreichend versichert war, man also sowieso nicht die ganze Summe zurückbekommt und deshalb auch nichts davon hat, wenn man es angibt.

Deshalb würde ich denken, dass man eine gewisse "Dunkelziffer" haben wird.
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die Täter müssen auch ein sehr fundiertes Wissen von dem Gebäude, insbesondere den Bauplänen inkl. Schaltanlagen haben. Wie kommt man an so etwas?
Eigentlich nur vorstellbar für einen "Insider". Aber das muss nicht unbedingt ein Mitarbeiter der Bank sein, denkbar wäre z. B. auch ein Handwerker, der da mal etwas repariert hat und dafür Einblick in irgendwelche Pläne nehmen musste.


3x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 01:35
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Eine Quelle für diese Zahl nennt die BILD aber nicht. Woher will man denn wissen, was da wirklich in den Schließfächern gelegen hat?
Die bisherigen kolpotierten 30 Millionen ist einfach die Rechnung der geknackten Schließfächer mal die Versicherungssumme.

Krone.at sagt das zur Rechnung:
Ganz einfach: Jedes der mehr als 3000 Schließfächer ist mit bis zu 10.300 Euro versichert. Die Räuber wüteten so lange in dem Tresor, dass mehr als 90 Prozent der Boxen geöffnet wurden. Der Inhalt der Schatullen dürfte die Versicherungssumme jedoch deutlich übertroffen haben, berichtet das deutsche Medium. Ein Kunde beteuerte etwa gegenüber der „Welt“, dass alleine in seinem Schließfach Gold im Wert von 100.000 Euro gelagert war.
Quelle: https://www.krone.at/4003690


1x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 01:40
Und an Wertgegenständen wird vermutlich Gold und Schmuck gelagert sein... Und dann einfach mal auf die Goldpreisentwicklung schauen...


1x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 01:47
Zitat von LanzaLanza schrieb:Die bisherigen kolpotierten 30 Millionen ist einfach die Rechnung der geknackten Schließfächer mal die Versicherungssumme.
Ja, schon klar. Und woher die BILD-Zeitung wissen will, dass es in Wirklichkeit viel mehr wahr, wird trotzdem nicht gesagt.

Ich gehe ja, wie ich schrieb, auch davon aus, dass es mehr sind als die 30 Millionen.

Es ist aber eben Blödsinn, da jetzt zu behaupten, man wüsste, es wären 100 Millionen.

Und was jetzt irgendein Kunde irgendeinem Reporter erzählt - kann man glauben, oder auch nicht. Und selbst wenn es stimmt, ist das ein Schließfach... Dafür gibt es dann wieder andere, in denen nur Opas goldene Uhr und ein Grundbuchauszug lagen.


2x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 01:55
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Allerdings kann man wohl annehmen, dass da einige Kunden auch Geld gelagert hatten, von dem niemand etwas wissen sollte - sprich: Schwarzgeld.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ja, schon klar. Und woher die BILD-Zeitung wissen will, dass es in Wirklichkeit viel mehr wahr, wird trotzdem nicht gesagt.
Seit 2020 hat sich der Goldpreis um etwa 150 % gesteigert. Aber wohl nicht die Versicherungssumme.

Solche Hochrechnungen dürften dahinter stehen.

Schwarzgeld als hohem Anteil mMn eher nicht.


1x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 02:00
Zitat von LanzaLanza schrieb:Seit 2020 hat sich der Goldpreis um etwa 150 % gesteigert. Aber wohl nicht die Versicherungssumme.
Das mag ja sein, aber Du weißt doch trotzdem nicht, was da drin war.

Wenn da kein Gold, sondern Bargeld drin war, dann ist das seit 2020 nicht wertvoller geworden, sondern im Gegenteil ist es durch die Inflation weniger geworden.

Und wenn es Diamanten waren, dann ist die Rechnung noch mal anders.


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 02:10
Ok.

Der Kommentar von 2019 passt jedenfalls:
Wer sein Gold und Geld einem SB-Mietfach anvertraut, der könnte seine Werte eigentlich auch gleich in einem Bahnhof-Schließfach deponieren oder einen Spind im öffentlichen Schwimmbad anmieten. Sogar im heimischen Sparschwein ist Ihr Geld sicherer als im SB-Mietfach, dem „Sparbuch-Mietfach“ der Banken.
Quelle: https://www.werteinlagerung.de/sb-mietfach/


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 02:34
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:desto mehr Fragen drängen sich auf.
Danke, dass du diese Diskussion eröffnet hast. Mich hat es eh schon gewundert, dass da im Forum nicht mal was in den Schlagzeilen des Tages erwähnt wurde.

Was ich aber interessant finde, ich hab noch kein anderes Bild vom Tatort gesehen, ausgenommen das mit dem großen Loch.
Bank01
Und dieser Raum ist definitiv nicht der Schließfachraum. Dieser Raum mit Holzregalen in denen Stapelweise Drucksorten liegen ist sicherlich nicht repräsentativ für Schließfachkunden. Somit müssten die Täter noch mindestens eine weitere Tür knacken, um zu den Schließfächern zu kommen.
Ein Schließfachraum hat eher ein sehr steriles Aussehen, fast so "nackig" wie die Kühlkammer einer Pathologie.
Bank11

Was mich weiterhin sehr stutzig macht, sind die fehlende Bilder (selbst BILD hat offensichtlich keine) vom
- Abraum, Schutthaufen der Bohrung
- der herausgebohrte Kern
- von den zerstörten Schließfächern

(Beispielbild aus der BILD vom 22.04.2025, Deutschen Bank in Lübeck)
Bank12
Quelle: www.bild.de

Wo haben die denn den Strom her, um die Bohrmaschine zu betreiben?
Haben die kein Kühlwasser für die Bohrung benutzt?

Was ist mir dem Lärm, was so eine Kernbohrung verursacht. Hat die Bank denn keine Alarmanlage?

Haben die Täter die Bohrmaschine wieder mitgenommen? Oder war diese Bohrung zum Teil schon länger vorhanden?



Ich hab Ende der 70'er bis 1985 in mehreren Objekten (auch drei Banken) die Grundinstallation für Überwachungs- und Schutzeirichtungen durchgeführt. Da war auch in den Räumen mit Schließfächern mind. 2 Kameras installiert. Damals noch schön analog, die aber schon Bewegungserkennung hatten. Heutzutage ist sowas eigentlich Standard.

Und wegen den o.A. Holzregalen. Schließfachräume sollten auch z.T. Brandgeschützt sein, was im obigen Bild überhaupt nicht zutrifft.


2x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 02:46
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Und dieser Raum ist definitiv nicht der Schließfachraum.
Nein, irgendwo war zu lesen, dass das gar nichts mit der Bank zu tu hat, sondern das Lager einer anderen Firma war. Leider finde ich die Quelle nicht mehr.... Der Schließfachraum liegt hinter dem Loch. Man erkennt übrigens rund um das Loch, dass da zwei Schichten sind: Einmal normales Mauerwerk, dahinter dann Beton der wohl zum Schließfachraum gehört.
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Somit müssten die Täter noch mindestens eine weitere Tür knacken, um zu den Schließfächern zu kommen.
Sollte das zutreffend sein, wofür ich die Quelle leider nicht mehr finde, dann wäre das u. U. gar nicht einmal das Problem, denn die Fa. Mustermann und Co. nebenan hat ihre Registratur (fiktives Beispiel!) sicher nicht so abgesichert wie eine Bank...


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 05:00
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Zwei ausgelöste Feueralarme - ohne Entdeckung
Beide Male sollen die Täter nicht entdeckt worden sein. Wie laufen solche Alarmmeldungen in der Praxis ab? Reicht tatsächlich ein kurzer Blick von außen? Wird ein Objekt nach wiederholten Alarmen nicht intensiver überprüft? Wird kein Filialleiter involviert, der Öle Räume abgeht? Laufkarten der Feuerwehr? Wer schaltet die Brandmeldeanlage wieder ab?
Es wird sich vorliegend sicherlich nicht um eine Brandmeldeanlage (BMA) gehandelt haben, die direkt bei der Feuerwehr aufgeschaltet gewesen ist, denn die Feuerwehr lässt sich grundsätzlich nicht abwimmeln und da wird jedem Brandalarm akribisch nachgegangen bis zum Abschluss, der darin besteht, dass ein problematischer Brandmelder entweder abgeschaltet oder die BMA nach Alarmrücksetzung wieder in Betrieb genommen wird.

Insofern wird man davon ausgehen müssen, dass die Alarme entweder nur lokal ausgelöst haben, also wie zu Hause: Der Brandmelder quakt, aber mangels Aufschaltung auf eine Alarmzentrale hat dies null Konsequenzen.

Oder die Brandmelder waren auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet. Ich habe selbst bis 2014 mehrere Jahre in einer solchen gearbeitet (mit VdS-Zertifizierung).

Hier kommt es dann ganz darauf an, wie der Alarmplan gestaltet ist. In der Regel werden Objektverantwortliche (Schlüsselträger) kontaktiert oder es fährt, z.B. bei Nichterreichen der Objektverantwortlichen, was gerade an Wochenenden/Feiertagen nicht unüblich wäre, der Alarmverfolger des Sicherheitsunternehmens raus und wenn der sich -warum auch immer- abwimmeln lässt, dann kann so ein Alarm theoretisch schon unentdeckt bleiben.

Im schlechtesten Fall hatten die Täter -woher auch immer- möglicherweise sogar Kenntnis von einem vereinbarten Alarmkennwort, mit dem sie sich dem Sicherheitsdienst gegenüber als Berechtigte ausgeben konnten. Dann wird in der Regel die Alarmverfolgung eingestellt.

Oder noch eine theoretische Möglichkeit: Es haben in dem Gebäude über die Feiertage noch andere Baumaßnahmen stattgefunden, so dass bestimmte Linien der Brand-/Überfall- und/oder Einbruchmeldeanlage(n) abgeschaltet wurden und die Täter hatten hiervon irgendwie Kenntnis erlangt oder dies sogar (ggf. mittels Dritter) veranlasst.

All das wird nun im Laufe der Ermittlungen zu klären sein, was nicht leicht werden dürfte, da es "irgendwo" hier sicherlich Versäumnisse gegeben haben wird und naturgemäß werden Personen, die hier "gepennt" oder nicht nach Vorschrift gehandelt haben, ihr potentielles Fehlverhalten den Ermittlern nicht gerade mit großer Freude und Kooperationsbereitschaft gerade heraus mitteilen wollen.

Mir ist das allerdings als einschlägig beruflich vorbelasteter Person auch ein Rätsel, wie das alles möglich war. Auch in den 2000er/2010er Jahren war es schon Standard, dass Banken neben Überfallmeldeanlagen natürlich auch Einbruchmeldeanlagen mit Bewegungsmeldern, Kameras und zumindest im engeren Tresorbereich (nicht zwingend gleichbedeutend mit Schließfachräumen!) auch Vibrationserkennung.

Diese Anlagen haben auch stets einen Selbstschutz, also eine Sabotageerkennung, so dass im Falle einer Manipulation (der Klassiker wäre das Durchknipsen von Kabeln/Leitungen oder das Abreißen von Meldern) ein separater Sabotagealarm ausgelöst wird.

Warum hier gar nichts gegriffen hat, ist tatsächlich mehr als nur ein kleines Rätsel. Ich kann mir das eigentlich wirklich nur fast so vorstellen, dass die Täter extrem professionell und kaltschnäuzig vorgegangen sind, also sie zum Beispiel über die Hausverwaltung irgendwelche fiktiven Arbeiten angemeldet haben und sie es eventuell unter Ausnutzung der Gutgläubigkeit einiger Personen irgendwie geschafft haben, dass die Bank von sich aus bestimmte Alarmlinien über das Wochenende hat sperren lassen, so dass sämtliche Alarme ins Leere liefen.

Die Ermittler werden da schon viel mehr wissen, aber sich logischerweise aus ermittlungstaktischen Gründen und zum Schutz der Entitäten, die vorliegend "versagt" haben, bedeckt halten und ihre Informationen nicht öffentlich machen (last but not least natürlich auch, um Nachahmungstaten zu verhindern).
Mal sehen, ob und was da noch bekannt wird. Ich fürchte nicht viel, da die Kunden der Bank am Tag des Bekanntwerdens ja schon drauf und dran waren, den Laden auseinander zu nehmen... entsprechend sensibel wird man bei der Benennung von Ursachen, geschweige denn Verursachern, vorgehen müssen.


1x zitiertmelden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 05:36
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich gehe ja, wie ich schrieb, auch davon aus, dass es mehr sind als die 30 Millionen.
Ich auch.

Die 30 Millionen sind nur der maximale Versicherungswert (3000 Schließfächer x 10.000 Euro Deckung), welcher mir Sicherheit nicht voll ausgezahlt wird.


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 10:13
Man könnte jetzt salopp sagen, dass das Amateure waren. Die Profis waren in Österreich unterwegs:

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/17-millionen-euro-aus-schliessfaechern-heisse-spur-fuehrt-nach-spanien/403031053

Der Coup fand am 13. November 2020 statt (mindestens 5 Täter, 4 Männer, 1 Frau). Die Tätergruppe konnte mehr als 40-mal zum Auskundschaften und Manipulieren in die Saferäume eindringen. Dabei wurde ein Skimming-Modul in das Kartenlesegerät vor dem Saferaum gesteckt und einen Tag später wieder entfernt. Am selben Tag (3 Stunden später) steckte ein Täter eine weiße Karte in das Lesegerät und öffnete die Tür zum Saferaum und verließ diesen sofort wieder. War vermutlich nur ein Test, ob sich die Tür zum Saferaum öffnen lässt. In den darauffolgenden Tagen kamen die Täter wieder, um eine Karte für den Zutritt zum Saferaum zu duplizieren und in den folgenden Tagen, um bei den Zutritten das Skimming-Modul bei der Ausgabeeinheit der Schließfächer zu montieren.

Das die Gangster im Saferaum handwerklich aktiv wurden, bemerkte in der Bank niemand. Sie entfernten einen Lichtspot aus der Zwischendecke und montierten in dem Loch eine Kamera, die genau auf das Display der Safeanlage gerichtet war. Damit wurden die Kunden bei der Eingabe ihres PIN-Codes gefilmt.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/millionenraub-das-protokoll-des-schliessfach-coups/401133369

Und das Sahnehäubchen: Versichert waren die Schließfächer nur auf 3.000 bis 4.000 Euro, allerdings nur gegen Umwelteinflüsse und nicht gegen Einbruch.


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 10:23
Bei einer Einlage in ein Schließfach sind auch die Schließfachgebühren zu berücksichtigen.
Daher sollte man im Regelfall auch von einer gewissen Auslastung der Fächer ausgehen.

In einem aktuellen Paywall-Artikel der Bildzeitung steht in der Überschrift:
Über 100 Mio. Euro bei Sparkassen-Coup erbeutet
:
Jede Menge Schwarzgeld in den Schließfächern
Quelle: https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/sparkasse-insider-vermuten-schwarzgeld-in-geknackten-schliessfaechern-6957d2f1392c7b91b7cd2888


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 11:26
@RogueSix

Laut WDR scheint es eine BMA zu geben, die sogar direkt an Feuerwehr meldet. Diese war zusammen mit Polizei am Samstag um 06.15 Uhr vor Ort und konnten nichts feststellen, woraufhin der Einsatz beendet wurde. Genaue Details zum Ablauf sind aber noch nicht bekannt.

Ich kenne mich etwas durch den Feuerwehrdienst aus. Bei uns in der Gemeinde wurde ein Seniorenheim neu gebaut, weshalb wir regelmäßig durch die BMA fehl-alarmiert wurden. Der Einsatzleiter hat dann (so weit ich mich erinnere) kurz Rücksprache mit den Mitarbeitenden vor Ort gehalten und sich die ausgelöste Stelle angesehen. Ob das beim zehnten mal ausrücken noch so war, weiß ich leider nicht mehr. Hier war uns aber bekannt, dass es zu Fehlalarmen kommt. Bei der Sparkassen kann ich mir nicht vorstellen, dass es häufiger zu falschen Alarmen kam bzw. diese genau in diesem Zeitraum ständig stattfanden. Wieso da nichts gefunden wurde, finde ich rätselhaft.


Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/gelsenkirchen-bankraub-einbrecher-100.html


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 11:34
Was ist denn nur los bei den Sparkassen, in den letzten Tagen Einbrüche in Schließfächer in

Gelsenkirchen
Bonn
Halle/Westfalen


Was sagen Kunden in dem Video nach dem Schließfach-Klau in Halle/W.
"Ich vertraue denen nicht!“
Nur gut, dass ich als Sparkassenkunde auch nicht "ETWAS" in Schließfächern habe!

Quelle:
https://www.bild.de/news/inland/nach-schliessfaecher-diebstahl-bankkunden-aus-halle-ratlos-6957df61f6fc544dba9ba6d8


melden

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 11:44
Bei der Sparkasse Bonn sind auch mal eben ein paar Kilo Gold weggekommen:
Gold-Diebstahl in Bonner Sparkasse: Durchsuchungen bei Ex-Mitarbeiter

Stand: 02.01.2026, 15:01 Uhr

Im Dezember ist in Bonn Gold aus zwei Schließfächern der Sparkasse gestohlen worden. Wie die Polizei nun mitteilt, steht ein 22-jähriger ehemaliger Mitarbeiter der Bank unter Tatverdacht.

Zwei Tage nach dem Vorfall sind der Haupt- und auch der Nebenwohnsitz des Ex-Mitarbeiters der Sparkasse durchsucht worden, so die Polizei. Dort wurden demnach physische und digitale Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.
Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/gold-diebstahl-in-bonner-sparkasse-100.html


melden